Dienstag, 19. Februar 2008

Wie wählen? (Noch 12 Tage bis zur Wahl)

kreuz Beim Austeilen der QUH-Flyer haben wir viel Nettes gehört. Viele loben unseren Flyer. Einige erzählen uns, dass wir uns den Flyer sparen können, weil sie uns schon längst per Briefwahl ihre Stimmen gegeben haben - Danke & gut so!

Genauso oft werden wir gefragt, wie man die QUH denn am besten bei der Wahl unterstützen könne. Die Wahl sei doch so kompliziert!

Wohlan: Jeder hat 20 Stimmen und die QUH finden Sie ganz rechts auf dem Wahlzettel; Liste 8!

Ausschlaggebend für die Sitzverteilung im Gemeinderat und damit am wichtigsten für uns sind die für die Partei abgegebenen Stimmen. Deshalb ist es am besten, zuerst oben bei der QUH/Liste 08 ein Kreuz zu machen, damit ja keine der 20 Stimmen, die in Berg jeder hat, verloren geht.

Erstens: kreuz2 Wichtig! Das Kreuz bei der QUH!

Wer besondere Favouriten hat, kann dann bestimmten Kandidaten von der Liste bis zu 3 Stimmen geben (das heißt "kumulieren").

Zweitens: 3s Möglich! Lieblingskandidaten bis zu 3 Stimmen geben!

Wer außer der QUH Freunde oder Kandidaten anderer Parteien unterstützen möchte (das ist zwar nicht gut für uns, soll aber bei einer Gemeinderatswahl vorkommen), kann zur Not neben dem Kreuz bei der QUH auch einzelnen Kandidaten anderer Parteien Stimmen geben (das heißt "panaschieren"). - Jeder hat wie gesagt 20 Stimmen zu vergeben. Aber bitte nicht zu viel panaschieren! Jede Stimme kann uns fehlen.

Drittens: kreuz3 Möglich, aber gefährlich - gleichzeitig Kandidaten anderer Parteien wählen.

Ein nützlicher Link zum Ausprobieren der Wahl findet sich unter:
http://www.probewahl.de/bayern/index.html .

Bitten um jede Stimme:
1bis4
QUH-Listenplätze Nummer #3 - #1 - #2 - #4.
Andy A. - Elke L. - Elli G. - Jokl K.

Generell ist ein Stimmzettel ungültig, wenn ...
- er nicht erkennen lässt, für wen die Stimmen abgegeben werden.
- die Gesamtstimmenzahl (in Berg 20) überschritten wird.
- er leer abgegeben wird; Streichen von Namen allein genügt nicht.
- die Wählerin oder der Wähler auf ihm zusätzliche Bemerkungen oder Kennzeichen angebracht hat.

Viel Spaß beim Wählen!

Listenplatz 11: Susanne Breitner

SusiBreitner

Susi führt, wie sie gerne sagt, "ein sehr erfolgreiches, kleines Familienunternehmen": Drei Söhne hat die ehemalige Stewardess und Medizinstudentin auf der Maxhöhe großgezogen und zu Fußballplätzen, Tenniscourts und Klavierstunden begleitet. Wenn ihr Mann sie nicht auf Flohmärkte entführt, geht sie gerne mit Hund Ben Gassi. Lange Jahre hat sie als Festwart der Tennisabteilung des MTV Berg tolle Partys organisiert und dafür gesorgt, dass auf den Jugendturnieren genügend Butterbrezen und Kuchen vorrätig waren. Neben ihren Hobbys (Skifahren, Tennis, Golf, Kochen) engagiert sie sich beim Freundeskreis Multiple Sklerose-Klinik Kempfenhausen, wo sie alljährlich die Berge von schönen Dingen sortiert und verkauft, die für den Weihnachtsbasar im Schloss Kempfenhausen gespendet werden.

Susanne Breitners Linktipp: für Engagierte.

Heute letzte Gelegenheit ...

... das zweite von vier QUH-Plakaten in Berg (vor dem Rewe-Markt; übrigens die einzige offiziell mietbare Plakatfläche in unserer Gemeinde) mit unseren 20 Listenkandidaten zu studieren. 20 Kandidaten, die sich für eine leidenschaftliche Politik begeistern und die Sie nicht nur ordentlich auf der Plakatwand, sondern auch hier im Blog und im Inneren unseres Flyers finden.
plakat2
Wahlkampf auf die schöne Art: 20 QÜHE, und jede wäre 3 Stimmen wert!
(Rechts neben dran zum Vergleich ein CSU-Plakat)

In den nächsten 48 Stunden kommt - wie Sie es von der QUH gewöhnt sind - auf die Wand wieder etwas "Neues für Berg"!

Montag, 18. Februar 2008

DIE 5 VERSPRECHEN DER QUH / FOLGE 3 & 4

Das Wahlprogramm der QUH; heute der dritte und vierte von fünf Teilen:

"Die QUH will in den Gemeinderat! Muss das sein? – Ja, und zwar als starke Fraktion, denn Berg braucht...
loescher 3. Wirtschaftsförderung! Das Schwierigste in aller Kürze: Es fehlt ein aktives Bemühen der Gemeinde zur Ansiedlung innovativer Firmen. Es fehlt die Unterstützung heimatlicher Firmen und Gastbetriebe. Es fehlt Entgegenkommen für heimische Investoren! Dadurch würde der Gemeindeetat weiter saniert. Die Gemeinde könnte sich entwickeln: Vom Schlafdorf zurück zum Lebensraum! Deshalb braucht es aber vor allem auch ...

4. ... eine aktive Ortsgestaltung! Der Ortsteil Höhenrain kann als Beispiel hierfür dienen. Hier wurde ein Platz entworfen und über den Verkehrsfluss nachgedacht, Läden wurden angesiedelt, eine Sportanlage gebaut. Demgegenüber herrscht Chaos in Aufkirchen, Läden in Berg sind gefährdet, der Fußballplatz ist überflutet, Autos stauen sich in Kempfenhausen und Leoni, der Radweg endet in Allmannshausen, in Höhenrain fehlen DSL-Anschlüsse die Ortsmitte Berg ist eine permanente Baulücke und ... und ..."
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Noch 3 Gründe für die QUH: Link - Grundmann - Ammer beim Photoshooting

Bundesligisten in unserer Gemeinde...

... es geht in unserer Gemeinde ja viel um Fußball und Turnen, aber die sportlich erfolgreichste Mannschaft kommt aus Kempfenhausen. Die Volleyballer des VCO: http://www.vcokempfenhausen.de
volley

Die nächsten Spiele des VCO Kempfenhausen

- 24.02. gegen Rhein-Main um 13 Uhr in Unterhaching (Vorspiel zur 1.BL)
- 15.03. gegen Freiburg um 15 Uhr in Unterhaching (Vorspiel zur 1.BL)
- 30.03. gegen Dachau um 16 Uhr in Taufkirchen
- 13.04. gegen Gotha in Starnberg
- 19.04. gegen Friedrichshafen in N.N.

Listenplatz 12: Klaus Böck

KlausBoeck

Unser Klausi ist in Bachhausen aufgewachsen und wohnt auch heute dort. Studiert hat er Betriebswirtschaft und war danach lange Banker; seit 1999 ist er mit eigener Wirtschafts- und Finanzberatung selbstständig, mit einem kurzem Gastspiel als Wirt im Gasthof zur Post. Sportlich ist er seit Jahrzehnten dem MTV Berg verbunden (mittlerweile dem Fußball als AH-Trainer und dem Tennis als Abteilungsleiter).
Sein Statement: "Die Jugendförderung in allen Vereinen sollte ein wichtiger Punkt der Gemeindepolitik sein. Kommunalpolitik ist völlig losgelöst von den Neigungen zu den großen Parteien zu betrachten. Die Energiepolitik der Gemeinde ist katastrophal, hier muss dringend eine Wende zu regenerativen Energien her. Miteinander leben und einander tolerieren, also auf bairisch leben und leben lassen."

Klausi Böcks Linktipp: von hier aus findet er überall hin.

Sonntag, 17. Februar 2008

Bigband Kempfenhausen im Einsatz...

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Im Rahmen der 6. Starnberger Jazz- und Rocknacht lädt die Städtische Musikschule am nächsten Samstag, den 23.02 um 19 Uhr in die Schlossberghalle ein. Orchester, Ensembles und Chöre, sowie Combos und Individualkünstler aus dem gesamten Landkreis musizieren hier bis spät in die Nacht. Insbesondere die Big Band des Landschulheims Kempfenhausen wird hier wieder ihre hohe Qualität unter Beweis stellen. Schon am Mittwoch und Donnerstag davor wird sie um 19 Uhr den großen Saal der Schlossberghalle mit dem alljährlichen Frühlingskonzert füllen. Dieses Jahr werden die Schüler der 5. Bis 13. Jahrgangsstufe unter der Leitung von Steffen Lüdecke anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Schule ein besonders ausgefallenes und abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm auf die Beine stellen. Der Chor der 5. Klassen, die Bläserklassen 5 und 6, das Kammerorchester, der Jazzchor, die Big Band und sogar die Gruppe der momentan anwesenden französischen Austauschschüler sowie einige Showeinlagen mit Gesang, Tanz und Akrobatik sorgen für einen mitreißenden Abend.

Flex contra Stele

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In der letzten Montagsausgabe des Starnberger Merkur auf Seite 1 wurde unter dem Thema Kultur berichtet, dass der Vorsitzende der Starnberger Wasserwacht beabsichtige, die von der Stadt Starnberg erworbene 9 Meter hohe Plexiglas-Stele der Allmannshauser Künstlerin Hannelore Jüterbock am Seespitz in Starnberg ggf. mit einer Flex zu Fall zu bringen, weil ihr Winterschutz der Wasserwacht zu viel Mühe bedeute.

Ein Telephonat der Künstlerin noch am gleichen Vormittag mit Bürgermeister Pfaffinger ergab, dass es sich bei dieser Zeitungsmeldung offensichtlich um eine Ente handelt und dass dies laut Pfaffinger von der Verfasserin "maßlos aufgebauscht" sei. Er selbst, Pfaffinger, werde dafür sorgen, dass das Fundament der Stele nach dem Winter in Ordnung gebracht würde, damit die von Solarkraft beleuchtete Stele als Symbol der Stadt Starnberg für ihre große Affinität zur örtlichen Kunst wieder wirken könne. Hannelore Jüterbock ist die Gründerin des Kulturvereins Berg, der in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum feiert. Joachim Kaske, Vorsitzender des Kulturvereins und QUH-Kandidat #4 lädt ein:

Derzeit läuft noch: 1. Rathaus-Ausstellung bis 5. März: Arbeiten der Berger Künstlerinnen Sabine Beck (großformatige Farbradierungen) und Lucie Plaschka (Objektbilder)

Das nächste Großereignis: 1. Marstall-Ausstellung vom 29. Februar - 2. März: Die Künstler der Ateliertage zeigen unter dem Thema "Götterspeise" eine Installation.

Kommende Ausstellungen: 2. Rathaus-Ausstellung vom 7. März. - 7. Mai: Arbeiten der Berger Künstlerinnen Christiane Leimklef und Gudrun von Rimscha.

2. Marstall-Ausstellung vom 10. - 13. April: Arbeiten von Isolde Grözinger, Gerlind Stadler, Waldemar Winkel und Dieter Zorn. Thema: "Schwarzmalerei"

Hier die Homepage des Kulturvereins Berg mit dem aktuellen Programm: www.kulturverein-berg.de.

Listenplatz 13: Christian Kalinke

ChristianKalinke

Christian ist passionierter Berger, immer gewesen. Seit einem beruflich bedingten Zwischenspiel in Schweden lenkt er wieder die Geschicke der Fußballer des MTV Berg. Auch den einzigartigen MTV Unternehmerstammtisch hat er ins Leben gerufen. Hier sein Beitrag zum Thema Heimatverbundenheit:

"Heimatverbunden – was ist das?
Oder wie beleben wir die Seele unserer Gemeinde?

Für mich als Ureinwohner Bergs, der 1957 in Kempfenhausen geboren wurde, ist das Dorfleben das Spiegelbild unserer Heimatverbundenheit.
Es ist die Macht der Unterschiede zwischen Schule und Bolzplatz, zwischen Kirche und Wirtschaft, zwischen Trachten- und Fußballverein, die Identifikation und Zugehörigkeit schafft. Überall vertraute Bilder, Gerüche und Klänge der Stadltreffs, Maifeiern und Dorffeste. Und das Gefühl, den anderen ohne Worte zu verstehen. Heimatverbundenheit entsteht aber nicht in einem austauschbaren und lockeren Verbund von Ortschaften, sondern in einer vertrauten Umgebung, wo der Gemeinsinn gepflegt wird. Und sind wir ehrlich: es gab schon einmal Zeiten, zu denen das Zugehörigkeitsgefühl ausgeprägter war. Gemeint sind die Zeiten, zu denen die Ortschaften der Gemeinde eine kommunikative Mitte hatten. Ob am Dorfweiher in Höhenrain, am Gasthof zur Post in Aufkirchen oder am Maibaum in Berg – all das waren Zentralisationspunkte der Gemeinschaftspflege. Diese kommunikativen Zentralisationspunkte zu revitalisieren, ist erklärte Absicht der QUH. Ob Bolzplatz, Christkindlmarkt, Wirtshaus oder Dorfbrunnen - wir werden uns dafür einsetzen, den verbindenden Charakter der Gemeinde zu stärken und die Gemeinschaftspflege zu fördern. Die QUH hat sich des Themas Heimatverbundenheit angenommen und deshalb bin ich bei der Gemeinderatswahl dabei. Als Chef der MTV Fußballer habe ich ohnehin Erfahrung in der Führung einer „Folklorebewegung“ und werde mich nach dem Motto „Außen QUH und innen Berger“ in der Gemeinderatswahl engagieren.

PS. Mir fallen noch zwei Zitate meiner Großmutter ein:
- „Heimat is, wos Gfui is“
- “Ghearst dazua, host Dei Rua”

Christian Kalinkes Linktipp: für Royalisten.

Samstag, 16. Februar 2008

Die 5 Versprechen der QUH / Folge 2

Das Wahlprogramm der QUH; heute der zweite von fünf Teilen:

"Die QUH will in den Gemeinderat! Muss das sein? – Ja, und zwar als starke Fraktion, denn Berg braucht...
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2. ... politisches Gewicht für Jugendarbeit und Sport. Mitglieder der QUH sind im Sportverein ehrenamtlich tätig als Jugendleiterin, im Vorstand der Fußballabteilung oder sie sind einfach Eltern (die 20 QUH-Kandidaten erziehen hier fast 40 Kinder). Sie engagieren sich in Elternbeiräten und Fördervereinen. Dass wir für die Gemeinde arbeiten, ist für uns selbstverständlich. Dieses Engagement braucht politisches Gewicht, denn die Kinder brauchen bezahlbare Kindergartenplätze, die Jugendlichen eine Skaterbahn, neue Treffpunkte und bessere Verkehrsmittel. Der MTV braucht einen Trainingsplatz und eine Turnhalle. Die Politik braucht Vertreter, die hier ihren Alltag verbringen, die hier Kinder erziehen und die hiesigen Probleme kennen: Das sind hauptsächlich die Frauen. Sie gehören vermehrt in den Gemeinderat! So wie unsere beiden Spitzenkandidatinnen Elke Link und Elke Grundmann."

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3 Argumente für die QUH (Photo: Quirin Leppert, Allmannshausen)

Noch 15 Tage bis zur Wahl

Die Karten liegen auf dem Tisch und die Flyer größtenteils in den Briefkästen. Das QUH-Blog verzeichnet Besucherrekorde. In 15 Tagen wird sich zeigen, ob die gut 2-jährige Anstrengung der QUH, der Politik in der Gemeinde ein netteres, fortschrittlicheres und jüngeres Gesicht zu geben, Erfolg haben wird. Zumindest mit der Politikverdrossenheit ist es - und das nicht zuletzt dank der anhaltenden Präsenz der QUH - in unserer Gemeinde vorbei: Nirgendwo in Bayern habe ich so viele Plakate gesehen oder so engagierte Diskussionen über die Gemeindepolitik gehört. Aus Starnberg hört man nur bedauernde Stimmen, dass man uns dort nicht wählen kann.

Gegrüßt werden wir jedenfalls überall nett. Vorgestern reckte uns CSU-Haudegen Peter Gauweiler lachend einen erhobenen Daumen entgegen. Und heute ... quhbus1 ... heute erwischte der alte Dorfpapparazzo HPHöck unsere unermüdliche Wahlkämpferin Sissi (Listenplatz #10) mit erhobener Siegerfaust im dorfbekannten QUH-Bus: Über die Parteigrenzen hinweg schickte er uns exklusiv das Bild. Danke Höck!

(Und trotz des Wahnsinnswetters nicht vergessen: heute ist Kinotag in Allmannshausen!)

Listenplatz 14: Petra Kayser

PetraKayser

Vor 25 Jahren hat es Petra vom Ammersee an den Starnberger See verschlagen. Aufgrund der Fußballleidenschaft ihres Mannes und ihrer Söhne ist sie fest mit dem Fußball verbandelt und kennt nicht nur jede Sportanlage zwischen Ingolstadt und Oberammergau, sondern weiß inzwischen auch, wie die Abseitsregel lautet. Während der Kindergarten- und Grundschulzeit ihrer Kinder war Petra im Elternbeirat engagiert und organisierte etliche Veranstaltungen in Schule, Kindergarten und Verein mit. Als Tierarzthelferin ist sie mit einer Vielzahl Hunde, Katzen und Meerschweinchen in der Gemeinde auf Du und Du und täglich um 7.30 auf ihrem Morgenspaziergang mit Hund Freddy in der Lindenallee für Fragen rund ums Tier anzutreffen.

Petra Kaysers Linktipp: für Reisende im Nahverkehr.

Freitag, 15. Februar 2008

Die 5 Versprechen der QUH / Folge 1

Zur Zeit verteilen wir den offiziellen QUH-Flyer (schön ist er geworden!), der neben einem Überblick über alle 20 QUH-Kandidaten auch in gedruckter Form das lang erwartete Wahlprogramm der QUH enthält.
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Die QUH-Spitzen: Elke & Elke / Link & Grundmann / Umwelt, Jugend & Kultur
(Photo: Quirin Leppert)

Hier im Blog einige Auszüge aus dem Wahlprogramm:
"Die QUH will in den Gemeinderat! Muss das sein? – Ja, und zwar als starke Fraktion, denn Berg braucht...
1. ... ein Energiekonzept für die Gemeinde! Das heißt kurzfristig (bis 2010): Energieeinsparpotentiale analysieren und Kontakte zu energiepolitisch aktiven Gemeinden knüpfen. Mittelfristig ist die Nutzung erneuerbarer Energien dringend notwendig. Langfristig (bis 2035) ist unser Ziel: Unabhängigkeit der Gemeinde in punkto Strom und Wärme im Sinne der „Energiewende Oberland“. Global denken, lokal handeln! Und zwar jetzt!"
Alles weitere bringt die Zukunft oder steht hier im Blog unter: http://quh.twoday.net/topics/Wind+%26+Watt/ (einfach den farbigen Link anklicken). Morgen Folge 2: Jugendarbeit nach QUH-Art.

Punk comes from Mountain (Punkmusik aus Berg)

Die QUH heute mal auf einer anderen Wiese:

miasandagegen Es gibt Sachen, die mancher Lokalpolitiker im steten Wechsel zwischen Schützenverein und Feuerwehr gar nicht für möglich hält. Zum Beispiel, dass Berg nicht nur eine Hochburg der Blasmusik ist (Bachhauser Blasmusik) und darüber hinaus die Heimat weltberühmter Klassikinterpreten von Sebastian Hess (QUH-Liste #19) bis Dietrich Fischer-Dieskau, sondern auch eine Hochburg des Punk!
Dia-24
Anfang der 80iger kam deutsche Punkmusik aus Berg: Die Band A+P

Nicht nur unsere Listenkandidatin Ute Moschko (#15; siehe unten ihr Portrait) war einstmals anderweitig musikalisch aktiv: QUH-Gründungsmitglied und Ersatzkandidat Philipp Pröttel ist es immer noch: Wenn die Stimmbänder und die alten Knochen mitmachen, spielt der promovierte Archäologe, der sonst von Oscarverleihung bis Bambi die größten Fernsehevents produziert, bis heute in seiner alten Punkband A+P (zuletzt 2007 in der Münchner Muffathalle).

YEAH
A+P heute.

Die Sensation: A+P treten heute in Starnberg auf. Leider nur in dem Film "Mia san dagegn", der für alle Freunde der brachialen Musik um 21 Uhr im Breitwandkino Starnberg zu sehen sein wird. Der Film behandelt eindrucksvoll das merkwürdige Phänomen der bajuwarischen Punkmusik, die einen musikhistorisch bisher allzuwenig untersuchten Seitenzweig der Musikgeschichte darstellt! - Die Band A+P, damals wie heute politisch engagiert, wird anwesend sein und nachher wird stilecht mit Bier gefeiert. (Bitte nicht auf die Leinwand spucken!)

Listenplatz 15: Ute Moschko

UteMoschko

Die ehemalige Sängerin der Neue Deutsche Welle-Band "Innerdeutsche Beziehungen" (Du bist der Prinz für mich) ist vor 18 Jahren aus Wolfratshausen nach Berg gezogen und widmet sich, seit sie ihren Prinzen gefunden hat, eher den innerfamiliären Beziehungen. Berg bezeichnet die Zahntechnikerin für ihre Familie als "Heimat total". Die Kinder sind Mitglied der Burschenschaft bzw. des MTV und gehen in Kempfenhausen zur Schule.

Ute Moschkos Linktipp: für Familienmenschen.

Donnerstag, 14. Februar 2008

Fünf Minuten Ruhm für Bachhausen

Fast hätten wir ihn verpaßt: Den großen Auftritt der Bachhauser Burschen in der ZDF-Vorabendserie "Forsthaus Falkenau". In der letzten Woche durften sie in der Folge "Geplatzte Träume" - allerdings sehr im dunkeln - als "Grafeninger" den Falkenauer Maibaum klauen.
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Mit etwas Glück und einer funktionierenden DSL-Leitung (also nicht von Höhenrain aus) kann man die Folge in der ZDF-Mediathek unter http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/Folge_6_Geplatzte_Traeume/423422?inPopup=true nachträglich abrufen. Der große Auftritt der Bachhauser ist ca. bei 27'. Leider sind die "Grafeninger" am Ende die Blöden, weil sie aus Versehen den falschen Maibaum geklaut haben.
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Die Bachhauser als "Grafeninger" beim Film.

Listenplatz 16: Petra Beck von Peccoz

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Obwohl Petra beruflich eher mit Zahlen zu tun hat und deshalb auch die QUH-Kasse verwalten darf, liegt ihre wahre Leidenschaft im Garteln. Wenn es Herbst wird, streift Petra durch die Wälder - sie kennt die besten Schwammerlplätze und kann mühelos den Gallenröhrling vom Steinpilz unterscheiden. Im eigenen Garten wachsen - wild natürlich - Schopftintlinge in Unmengen. Ihre Liebe zu Heimat und Natur will Petra auch in die Arbeit mit der QUH einbringen.

Der Linktipp von Petra Beck von Peccoz: für Genießer.

Mittwoch, 13. Februar 2008

Das QUH-Blog

IMG_0463 Heute gibt es diese Internet-Seite seit 650 Tagen. Vor fast 2 Jahren errichtete Elke Link für unseren Bürgermeisterwahlkampf die Internet-Adresse: www.quh-berg.de. Die Seite hat sich seitdem verselbständigt und schreibt täglich neu Gemeinde-Geschichte: Manchmal frech und auch vielleicht anmaßend, aber immer informativ und originell. Es wurden von uns bisher 590 Beiträge verfasst, die zu allem Stellung nahmen, was in der Gemeinde passierte. Bis heute wurde diese Seite mehr als 16.500 mal aufgerufen. Allein im Januar hatten wir mehr als 2100 Besuche. Und täglich werden es mehr Artikel ... und mehr Leser. Und egal wie die Wahl ausgeht: Das QUH-Blog wird - anders als die Parteiflugblätter - fortgesetzt. Wir bleiben für Sie da und werden Sie hier über den Wahlkampf hinaus informieren, unterhalten, herausfordern. Versprochen!

Listenplatz 17: Dr. Annette Nobis-Weibrecht

AnnetteNobis

Annette wuchs in Unterberg auf. Mittlerweile wohnt die Zahnärztin mit zwei Kindern, Hase, Hund und Mann in Oberberg und züchtet mit Hingabe die prächtigsten Gurken, Tomaten und Zucchini. In den See steigt sie lieber im Januar als im Juli - und zwar regelmäßig. Nun will sie nicht nur ihren Patienten, sondern auch den Politikern auf den Zahn fühlen.

Annette Nobis-Weibrechts Linktipp: für Hobbygärtner.

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Das hier ist übrigens Zacherl, der Familienhund. Als Annette die Annonce des Tierheims in der Zeitung sah, schloss sie ihn sofort in ihr Zahnärztinnenherz...

Dienstag, 12. Februar 2008

Gemeinderat im Walmdachwahn

Eines mal vorweg: Wenn ich in der Vergangenheit Gemeinderäte kritisiert habe, dann sollte das nicht deren Einsatzbereitschaft und Heldenmut schmälern, in diesem Gremium alle 14 Tage den Abend zu verbringen und dabei auch noch unbeliebte Entscheidungen treffen zu müssen. Allerdings: Niemand wird in dieses Laiengremium gezwungen. Und wer ein öffentliches Amt bekleidet, muss es auch aushalten, öffentlich beurteilt zu werden. Man könnte auch von ihm verlangen, sich selbst ein paar Gedanken um die Zukunft unseres Dorfes zu machen (vgl untenstehenden Artikel zur ausgebliebenen "Energiewende Berg"), statt immer nur zu warten, bis die Verwaltung vernünftige Vorschläge macht. Letzteres war heute der Fall:

Rechtzeitig vor der Wahl beschloss der Rat - eben auf Vorschlag der Verwaltung - , auf dem Gelände der alten Schule in Aufkirchen, einen Neubau zur nötigen Erweiterung des Kindergartens planen zu lassen. Baubeginn ist allerdings nicht vor 2009!

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Dann der umstrittene Bebauungsplan Zieglerweg/Allmannshausen. Die Einwendungen der Anwohner gegen den Bebauungsplan wurden zumeist einstimmig abgewiesen (soviel zum Unbeliebtmachen). Die Straße darf 4,75m werden. Die Änderungswünsche der Betroffenen wurden größtenteils abgelehnt. Jetzt muss mit Klagen gerechnet werden. Insbesondere der Erbe der Weber-Villa, dem einzigen Gebäude im Bauhaus-Stil weit und breit, sprach von "Diebstahl!", weil ihm vorgeschrieben werden soll, dass er im Falle des Abrisses der architektonisch wertvollen Villa nur noch ein Gebäude mit Walm- oder Satteldach und daher mit weitaus geringerer Wohnfläche errichten dürfe.

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Architektur, wie der Berger Gemeinderat sie vorschreibt: Mit Walmdach!

Da war man offensichtlich schon einmal weiter, als Gerhard Weber, einer der letzten Bauhaus-Schüler, das architektonische Kleinod in Allmannshausen errichten durfte. Ein kurze Biographie des überregional bekannten Architekten, der diese einzigartige Villa baute und in Berg verstarb, findet sich unter: http://www.architekten-portrait.de/gerhard_weber/index.html
plenarsaal
Architektur, von einem Berger erbaut: Der Plenarsaal in Frankfurt.

Es gab noch eine weise Entscheidung, vor der man zur QUH herüberschaute: Das "Cafe Frühtau" in der Berger Ortsmitte muss nun doch nicht schließen, weil es keine 6 eigenen Autostellplätze nachweisen kann. Schließlich habe es an dieser Stelle schon immer eine gewerbliche Nutzung gegeben. Auf Grund der besonderen Situation sei eine Abweichung von der Verordnung möglich. Na bitte, geht doch!

Es gab keine Chance für einzelne Gemeinderäte zu glänzen. Bis auf den Walmdachbeschluss (10:6), der der Gemeinde lt. GR Brunnhuber teuer zu stehen kommen könnte, wurde alles einstimmig abgenickt. Es fehlten: Hlavaty, Eisenhut, Streitberger und Nowak.

Listenplatz 18: Bettina Hofmann

BettinaHofmann

Die Betreiberin des Cafés "Frühtau" und der angeschlossenen Boutique betätigt sich engagiert als Berger Lokalistin. Ihr Café liegt direkt an einem Zubringer zum Jakobsweg, und so versüßt sie Pilgern aller Art die Reise durch das Leben mit Kaffee und Schokolade. Bettina hat drei Kinder und einen dorfbekannten Hund, der die gleiche Haarfarbe hat wie sie.

Bettina Hofmanns Linktipp: für Leute mit Fernweh.

Energiewende Berg? - Nein: Energieschlußlicht Berg!

Fast alle im Gemeinderat vertretenen Parteien wollen angeblich eine "Energiewende Berg - Unsere Gemeinde als Vorbild" (so verspricht es beispielsweise die SPD). Allerdings zeigen solche Versprechen nur, für welche Versäumnisse genau diese Parteien in der letzten Wahlperiode verantwortlich sind. In Berg ist in den letzten Jahren politisch NICHTS passiert. Vorbild sind längst andere.

Wie es anders hätte gehen können, beweist neben Bernried, wo es in der Gemeinde eine "Projektgruppe Energie" gibt und ein Erdwärme-Kraftwerk entstehen soll, z.B. Gauting: Dort sind auf öffentlichen Gebäuden sogenannte "Bürger-Solaranlagen" entstanden (vgl. http://www.we-park.de/html/projekte.html ) ...

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Die erste Gautinger "Bürgersolaranlage" entstand auf dem Feodor-Lynen-Gymnasium bereits 2003, sie wurde finanziert von 22 privaten Investoren. Sechs solcher Anlagen gibt es bereits im Würmtal. Keine in Berg.

... und heute wird der Gemeinderat in Gauting beschließen, freiwillig 100.000 Euro in ein "Energiesparförderprogramm" zu stecken, mit dem private Umwelt-Investitionen wie Wärmedämmung, Holzpellet-Heizungen, Fotovoltaik-Anlagen, Thermotauscher oder Energiegutachten öffentlich gefördert werden.

Und in Berg? Da wird der Gemeinderat heute zum gefühlten 784ten mal und womöglich wieder ergebnislos über den Zieglerweg beraten. ... Das genau macht den Unterschied aus!

Das traurige Programm der heutigen Gemeinderats-Sitzung findet sich hier. Gelegenheit für Bürger, die vollmundigen Versprechen der Parteien bei deren alltäglicher Arbeit zu überprüfen. Die QUH wird berichten.

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