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Mittwoch, 4. Mai 2016

10 Jahre QUH-Blog … und das Ende

Wir wurden verlacht, verklagt, viel diskutiert … und vor allem: gelesen. - Seit genau 10 Jahren versorgt Sie an dieser Stelle der QUH-Blog mit aktuellen Nachrichten und Meinungen aus der Gemeinde Berg.

In 10 Jahren haben wir 4722 Beiträge geschrieben und 7516 Bilder veröffentlicht. Bis heute am 4. Mai 2016 hatten wir 1 Million 1 Hundert Siebenundfünfzig Tausend Vierhundert Fünfundsechzig Leser.

Trotz intensiver Bemühungen bei unserem Provider geht uns nun aber der Speicherplatz aus, weshalb dieser QUH-Blog mit dem heutigen Jubel-Tag sein Erscheinen einstellt.

In den letzten Tagen haben wir um Spenden unter QUH - "Speicherplatz für den QUH-Blog" IBAN DE24 7025 0150 0010 8238 47 (gegen Spendenquittung) gebeten, um diesen - nur von den QUH-Mitgliedern finanzierten - Blog neu aufsetzen zu können. Es sind mehrere Tausend Euro eingegangen, die die Kosten für einen Umzug aller Artikel in ein neues Umfeld leider noch nicht decken. Über Spenden freuen wir uns weiterhin.

Währenddessen arbeiten wir mit Hochdruck daran, ihnen baldmöglichst an anderer Stelle und in neuer Form einen neuen, anderen QUH-Blog präsentieren zu können.

Für heute bleibt uns nur, uns für 10 Jahre treue Leserschaft herzlich zu bedanken.

Sonntag, 1. Mai 2016

Freinacht

Da hat sich jemand wirklich Mühe gemacht. Anders gesagt: die Freinacht ist auch nicht mehr dass, was sie einmal war. Seit gestern ist sie digital. Unbekannte "Freinächtler" haben sich gestern Nacht tatsächlich die Mühe gemacht, sich in den Quellcode des QUH-Blogs einzuhacken und unser schönes QUH-Logo digital verwüstet.


Der gehackte QUH-Blog, seit gestern Nacht um 23.49 Uhr in neuer Gestalt

Dass es isch tatsächlich um einen Freinacht-Scherz handelt, verrät der Quellcode unseres "Headers":


Die Spur und Signatur des Attentäters

Wir ziehen (nur ein kleines bißchen beunruhigt wegen des gegeglückten Angriffs auf unsere Seite) den Hut vor dem digitalen Geschick des Hackers, nehmen das Ganze als Kompliment und lassen es erst einmal so stehen.

Wir wünschen: Einen schönen 1. Mai in allen Zelten und Häusern der Gemeinde!


Weniger lustig: beschädigter Oskar

Freitag, 18. September 2015

Die QUH unter neuer Leitung


Der zurückgetretene "Vorsitzende" Andy Ammer bewundert die Tatkraft seines Nachfolgers Jokl Kaske

Die QUH hat auf der gestrigen Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Nachdem Andy Ammer und Harald Kalinke nach 10 Jahren im Amt nicht mehr antraten, wurden von den über 30 anwesenden Mitgliedern Jokl Kaske und - als Überraschung - die bekannte Schauspielerin Carin C. Tietze (u.a. "Hubert und Staller", "Traumschiff", "Tatort", sowie Synchronstimme von Juliette Binoche) in den neuen Vorstand gewählt. André Weibrecht, stolzer "Hirte" von 136 QUH-Migliedern, bleibt Schriftführer und sorgt für Kontinuität.


Ein Exil-Grieche aus Kempfenhausen, eine Amerikanerin aus Assenhausen und ein Holsteiner aus Oberberg: Jokl Kaske, der neue QUH-Vorsitzende, seine Stellvertreterin Carin C. Tietze und der "Hirte" André Weibrecht hinter einer von Hans Panschar gestalteten Kunst-QUH

Wir kommen ausführlich auf die Veranstaltung zurück, auf der es natürlich um die letzten 10 Jahre der QUH aber vor allem auch um zukünftige Projekte (Flüchtlinge, Seeanbindung, Veranstaltungen) ging. (Photos, klarerweise: Höck)

Donnerstag, 17. September 2015

Heit auf'd nacht werd' QUH nei gmacht



Heute abend findet in "QUH-Stall", dem Café Frühtau, die mit Spannung erwartete ordentliche Mitgliederversammlung der QUH statt. Wahlen stehen an: Zum ersten Mal seit Bestehen der Partei wird sich die Partei personell neu aufstellen: Andy Ammer, in 10 turbulenten Jahren "Vorsitzender", hat angekündigt, nicht mehr kandidieren zu wollen. Sein "Vize" Boller Kalinke, frisch gebackener QUH-Gemeinderat, möchte sich ebenfalls ganz auf sein neues Amt konzentrieren. Mit Jokl Kaske, dem ausgeschiedenen QUH-Gemeinderat könnte zum ersten Mal ein Nicht-Gründungsmitglied der QUH Vorsitzender werden. Und wenn dem so wäre, wer wird sein Stellvertreter, besser wäre: seine Stellvertreterin?


Nach heute abend wird die QUH nicht mehr die selbe sein

Zum ersten Mal ist die QUH mit der 3. Bürgermeisterin Elke Link nicht nur Opposition, sondern in der politischen Verantwortung. Was bedeutet das für die Partei? Einige neue Mitglieder haben sich angekündigt. Wichtige Projekte und Probleme der Gemeinde gehören diskutiert. Wie üblich wird neben dem politischen und dem intellektuellen Niveau auch für das leibliche gesorgt: Es gibt neben launigen Reden und tiefen Gesprächen auch Freibier und "Frühtau"-Köstlichkeiten.


Der innere Kreis der QUH… wird heute erweitert

Anmelken ist um 19 Uhr 30. Interessenten, Kälber, Zaungäste und Freibiermittrinker willkommen!

Dienstag, 31. März 2015

Hereinwehende Nachrichten: Unser Mann in Berlin gibt auf

Er war nicht für unseren Wahlkreis in Berlin, aber doch war es ein gutes Gefühl, dass ein Berger im Bundestag vertreten ist (ungeklärt ob "unser" Abgeordneter, Herr Radwan von der CSU, je länger als 5 Minuten in Berg war). Heute ist der Unterberger Dr. Peter Gauweiler von seinen Ämtern zurückgetreten.

"Ihr oder ich" hatte Horst Seehofer, ganz der polternde Populist, als den wir ihn kennen, den EU-Abweichlern im Bundestag, allen voran Peter Gauweiler, vorgehalten. Das Ergebnis ist offenbar "Ich".

Peter Gauweiler, der in Berg am Karsamstag als Redner für die Abschlussveranstaltung der Gedenkveranstaltung "Marsch des Lebens" zum "Todesmarsch" am Schloß Unterallmannshausen zugesagt hat (17 Uhr), ist heute sowohl als Bundestagsabgeordneter als auch als Partei-Vize zurückgetreten. Er begründet es damit, dass das, was die CSU von ihm verlange, mit seinem "Verständnis der Aufgaben eines Abgeordneten unvereinbar" sei.

In einer persönlichen Erklärung heißt es: "Wer Peter Gauweiler zum stellvertretenden CSU-Vorsitzenden wählte, wusste genau, welche Positionen in Sachen Euro und Rettungspolitik damit gewählt wurden. Von mir ist öffentlich verlangt worden, dass ich - weil CSU-Vize - im Bundestag so abstimme, dass ich mich für das Gegenteil dessen entscheide, was ich seit Jahren vor dem Bundesverfassungsgericht und vor meinen Wählern vertrete und was ich als geltenden Inhalt der CSU-Programme verstehe. Dies ist mit meinem Verständnis der Aufgaben eines Abgeordneten unvereinbar."

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"Aufgabe eines Parlamentes ist es, auch einmal gegen die eigene Regierung zu sein", der selbsternannte "Schwarze Peter" schon 2011 bei einer Rede in Münsing

Der 65-jährige Anwalt und Politiker Gauweiler war seit über 12 Jahren Mitglied des Bundestages. Er wurde dafür kritisiert, dass er von allen Abgeordneten die meisten Fehlzeiten hatte. Zuletzt hatte er gegen die Verlängerung der Kredite für Griechenland gestimmt. Auch mit seinem Vorschlag, den Whistleblower Snowden als Zeugen vorzuladen, hatte er unlängst bewiesen, dass er lieber selber dachte, als dies allein dem Parteivorsitzenden zu überlassen.

Mit Behauptungen wie: die Macht der Investmentbanker sei eine "größere Gefahr als es der Sozialismus je war", die er bei einer Rede in Münsing; (vgl.: http://quh.twoday.net/stories/der-schwarze-peter-und-die-pleite/ ) machte, war er mehr Anarchist als "Schwarzer Peter". Schon 2011 proklamierte Gauweiler, es sei "die Aufgabe eines Parlamentes, auch einmal gegen die eigene Regierung zu sein". Bei anderen Fragen - wie z.B. zuletzt am Freitag bei der Pkw-Maut - blieb Gauweiler hingegen gerne auf Parteilinie.

Damit ist es jetzt leider vorbei. Aber wie wir den Peter kennen, bleibt er uns irgendwie erhalten (uns Bergern sowieso: als Mitbürger). Das Rücktrittsschreiben an den Bundestagspräsidenten hat folgenden Wortlaut:

"Sehr geehrter Herr Bundestagspräsident,
hiermit verzichte ich gemäß § 46 Abs. 1 Nr. 4 Bundeswahlgesetz auf mein Bundestagsmandat, da ich den mir vom Wähler erteilten Auftrag nicht mehr so ausführen kann, wie ich es für richtig halte.
Auf meine Zeit im Deutschen Bundestag schaue ich dankbar zurück. Es freut mich, wenn ich – auch durch streitige Auseinandersetzungen mit der Parlamentsmehrheit vor dem Bundesverfassungsgericht – einen Beitrag gegen die Ausdünnung des Demokratieprinzips leisten konnte und damit die Volksvertretung gestärkt habe. Die mir im Bundestag anvertraute Aufgabe der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik empfehle ich weiter der gesonderten Aufmerksamkeit des Hauses.
Dass Sie selbst, sehr geehrter Herr Präsident Lammert, sich immer wieder für die Rechte des einzelnen Abgeordneten eingesetzt haben – auch gegen den Widerspruch der Fraktionsapparate – war mir immer sympathisch. Dafür meinen persönlichen Dank.
Mit herzlichen Grüßen und allen guten Wünschen an meine Kolleginnen und Kollegen bin ich Ihr
Peter Gauweiler

Montag, 19. Januar 2015

Montag ist Demotag

Historisch gehört in Deutschland der Montag seit einigen Jahren dem Volk oder denen die von sich behaupten, sie seien es. Nächsten Montag wird auch in Starnberg deutlich gemacht werden, was die Bevölkerung hier denkt. Ein Bündnis über Parteien und Konfessionen hin ruft zur Kundgebung/Demo "Für eine offene, tolerante und demokratische Gesellschaft" auf:

statolerant
Vom Design her leider austauschbar, vom Geist her leider unverzichtbar: der Aufruf zur Toleranz-Kundgebung nächsten Montag

Als Redner vor der evangelischen Starnberger Friedenskirche (Kaiser-Wilhelm-Straße) treten neben dem Iman der Gemeinde Penzberg, Benjamin Idriz, Starnbergs Bürgermeisterin Eva John (Ex-CSU), die Ex-Bundesministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) und der stellvertretende Landrat Tim Weidner (SPD) auf. Auch die QUH unterstützt diese Kundgebung: Bergs dritte Bürgermeisterin Elke Link hat offiziell ihre Teilnahme angekündigt.

Mittwoch, 13. August 2014

So fern die winde wehn ...



… das wär doch wunderschön.

Sonntag, 16. März 2014

Die Wahllokale haben geschlossen

Ab jetzt wird in den 16 Berger Wahlbezirken (4 davon Briefwahl) gezählt: Zuerst die Landratswahl, dann kommen die Gemeinderäte dran. Sobald es Trends, Ergebnisse und sonstiges gibt, erfahren sie es hier. Zur Erinnerung noch einmal die Ergebnisse von vor 6 Jahren.

2008 hatte es in Berg 5960 Wahlberechtigte gegeben.

3370 Stimmzettel waren gültig. Wahlbeteiligung: 57,7%
990 Bürger hatten per Briefwahl gewählt. (Heute um die 1700!)

Das ergab damals 64.066 gültige Stimmen (jeder hat 20).

Damals entfielen auf die "großen" Parteien …

QUH 10.715 (16,7%)

CSU 13.854 (21,6%)
EUW 11.906 (18,6%)
SPD 8.559 (13,5%)

Die Wahlbeteiligung - insbesondere in den Seegemeinden - nahm in der Vergangenheit stetig ab, das Gewicht der "ländlichen", vielwählenden Gemeinden stetig zu:

1996: 66,2%
2002: 61,3%
2008: 57,7%
2014 ??

Bei der letzten Bürgermeisterwahl 2012 lag die Wahlbeteiligung bei 56,8%

Wahlbeteiligung nicht überall gering

Wie schon in der Vergangenheit scheint sich die Wahlbeteiligung in den verschiedenen Gemeindeteilen unterschiedlich zu entwickeln. Es zeichnet sich eine dramatische Entwicklung ab: Während in einem Farchacher Wahllokal immerhin bereits gut 110 Stimmen abgegeben wurden, und in Höhenrain1 ebenfalls bereits 110, haben sich im Landschulheim Kempfenhausen, in das wegen eines "persönlichen" Fehlers bei der Wahlkreisvergabe Bürger aus "Berg Zentrum" (die also direkt neben dem Rathaus wohnen) zum Wählen gehen müssen, bis 13 Uhr erst 15 (!) Wähler von fast 500 eingefunden.

Das sieht derzeit nicht gut aus für die QUH, die ihre Hochburgen eher in den "seenahen" Gemeindeteilen hat. In Berg hatte die QUH beim letzten Mal sogar die meisten Stimmen. - Umgekehrt gedacht: Wieviel Höhenrainer würden nach Aufkirchen zum Wählen gehen?

Ca. 1700 Bürger haben ihre Stimme per Briefwahl abgegeben.

Nachtrag aktuelle Zahlen (14 Uhr):
"Auf den Lüften" 110 von 379 Wählern.
Höhenrain 1, ebenfalls 110 Wähler

Stand Landschulheim (13 Uhr):
Kempfenhausen: 39
Berg Zentrum: 15

Besucher im QUH-Blog in der letzten Stunde: 78, hoffentlich gehen die wenigstens wählen … man braucht dazu nur den Personalausweis!

In Berg zeichnet sich geringe Wahlbeteiligung ab

In Berg zeichnet sich - trotz des "ausflugsfeindlichen" Wetters - bisher eine dramatisch geringe Wahlbeteiligung ab. In einigen Wahllokalen - zum Beispiel in Kempfenhausener Landschulheim, in das einige Berger wählen gehen müssen - waren bis gegen 11 Uhr erst 1-stellige Wählerzahlen erreicht. Bei den Briefwählern waren die Zahlen höher gewesen. Bis Dienstag waren es bereits über 1500 Wähler gewesen.



Eine geringen Wahlbeteiligung begünstigt oft die "traditionellen" und die "kleinen" Parteien. Andererseits: Je geringer die Wahlbeteiligung, desto höher der Wert der einzelnen Stimmen.

Zudem nehmen die Bürger und Bürgerinnen in den "ländlichen" Bereichen (Höhenrain, Farchach, Bachhausen) "eher ihr Wahlrecht" wahr "als die Bürger in den übrigen Ortsteilen", wußte man in der Gemeinde schon 2002. Damals hatten von 5741 Wahlberechtigen 3517 gewählt (1031 Briefwähler).

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