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Heimat & Natur

Montag, 9. November 2009

St. Martin im Kindergarten Oberberg

Nach einer Woche Herbstferien - die die Erzieherinnen zur pädagogischen Fortbildung nutzten -, schallte heute Morgen wieder fröhliches Kindergeplapper durch den Kindergarten Oberberg. Ganz geschäftig ging es gleich los, denn mit dem Laternenumzug anlässlich St. Martin am Mittwoch haben die Kinder diese Woche noch einen aufregenden Termin vor sich. Während die einen fleißig in der Turnhalle ihr Martinsspiel probten, standen drei Mamis und ein Papi in der Küche, bemehlten Tisch, Teig und Kuchenrollen und bucken mit jeweils sechs bis sieben Kindern Martinsgänse.

Martinsgans

Dass so manche Gans dabei mehr an ihre Dino-Vorfahren erinnerte, störte die kleinen Bäcker wenig. Wichtig war, möglichst viele Gänse in kurzer Zeit auszustechen. Als nach den ersten fertigen Blechen der herrliche Duft von Gebackenem durch die Gänge zog, wurde vermehrt an die Küchentüre geklopft und nachgefragt, wann denn nun die nächste Gruppe backen dürfe. Auf die Frage, wie denn so ein Teig hergestellt würde, antwortete ein besonders pfiffiges Kerlchen: „Mit einer Maschine.“ – „Gut ja. Aber was gehört alles in so einen Teig?“ – „Ganz klar: Teig!“ Dass der aus Eiern, Butter, Milch und Mehl bestehe, wurde mit großen Augen quittiert. „Und was ist mit dem Zucker!“ Ups. Zucker, den vergessen gesundheitsbewusste Mamis gerne mal.

Damit auch jedes Froschbärmäuslein zum Kneten kommt, findet dieselbe Übung morgen Vormittag noch mal statt.

Am Mittwoch ab 16.30 Uhr lädt der Kindergarten dann zusammen mit dem Elternbeirat zum St. Martinsumzug. Im Anschluss trifft man sich zu Glühwein und Kinderpunsch im Garten.

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Mit Tränen in den Augen in den Ruhestand - Bernd Albrecht

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Immer gut drauf: Bernd Albrecht

Nach 30 Jahren als Jugendverkehrserzieher bei der Polizei wurde Bernd Albrecht heute Vormittag mit einem Festakt in der Oskar-Maria-Graf-Schule in Aufkirchen in den Ruhestand geschickt.

"70 - 80.000 Kinder habe ich in der Zeit unterrichtet - die Erstklässler beim Schulwegtraining, die Viertklässler bei der Radfahrausbildung", sagt Bernd Albrecht.

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Große Kulisse

In Anwesenheit des stellvertretenden Landrats Albert Luppart, des Schulamtsdirektors Leutenbauer, Rektorin Maria Fiedler, des Chefs der PI Gauting Hans Wannenmacher u.v.a.m. führten die Kinder auf Bernd Albrecht zugeschnittene Gedichte und Lieder auf. Stellvertretend für den Bürgermeister überreichte ihm GR Sokolowsi einen Bildband und eine DVD des Films "Netz & Würm".

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"Es war einfach grandios, ich wusste gar nicht, was ich zuerst wegdrücken soll, das Magengrimmen, den Kloß im Hals oder die Tränen in den Augen", sagt der sympathische Geehrte, setzt sich aufs Fahrrad und radelt ins a'dabei, wo er sich als gute Seele des Vereins fortan nicht nur um das leibliche Wohl seiner Sportlerschäfchen kümmert...

(Fotos: H.-P. Höck)

Dienstag, 20. Oktober 2009

David gegen Goliath

Unlängst wurde die Sicht aufs Mittelmeer ein wenig freier - ein alter Riese, 150 Jahre auf dem Buckel, 1,20 Meter Durchmesser, musste einem kleinen fiesen Pilz weichen.

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Die majestätische Rosskastanie stand im Klostergarten und wurde stückchenweise gefällt.

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Aber wo ist jetzt das Mittelmeer?

Die Fotos des gefällten Riesen machte wie so oft unser rasender Reporter Hans-Peter Höck, der uns seit Tagen dringend bittet, endlich auf die Geschenk-mit-Herz-Aktion von Humedica hinzuweisen, was wir auch dieses Jahr wieder gerne tun.
Bis zum 16.11. können Geschenkpakete für bedürftige Kinder in aller Welt in der Drogerie Höck Aufkirchen abgegeben werden, bzw. werden sie von den Organisatoren Susanne Brunner und Hans-Peter Höck in den Schulen und Kindergärten abgeholt. Genaue Informationen zum Inhalt der Päckchen finden Sie unter Geschenk mit Herz oder in der Drogerie Höck Aufkirchen. Allein in der Gemeinde Berg wurden letztes Jahr über 370 Päckchen an Humedica übergeben. Auch in diesem Jahr wollen die Schulen und Kindergärten der Gemeinde mitwirken.

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Die Paketaktion 2008

Montag, 19. Oktober 2009

Großeinsatz der Feuerwehren in Berg

Großeinsatz für die Feuerwehren von Berg, Bachhausen und Allmannshausen am Montagabend in der Schatzlgasse! - In der Wurstfabrik Riedl war ein Großbrand ausgebrochen, es gab mehrere Verletzte, die aus den Flammen gerettet werden mussten ...

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... so jedenfalls lautete das Szenario, das sich Kommandant Tobi Völkl für seine "große Alarmübung" am Montagabend ausgedacht hatte.

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Der fiktive Brand wurde richtig gelöscht, alle Feuerwehrautos und teuren Spezialgeräte, die die Gemeinde sich für die Feuerwehren (und unser aller Sicherheit) leistet, waren im Einsatz.

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Rettungsspezialisten an Rettungsspezialgerät

Es wurde aus allen Rohren Wasser gespritzt, selbst die große Leiter wurde ausgefahren (Nein, es ging natürlich alles glatt). Von den Jüngeren wurde die Schatzlgasse abgesperrt und es wurden - ohne Sichtmöglichkeit und mit Atemschutz - unter hoher körperlicher Anstrengung "Schwerverletzte" aus den hintersten Winkeln des Gebäudes gerettet ...

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Nur Attrappe: Verletzte vor dem Rathaus

Der Alarm sollte möglichst realistisch geprobt werden. Deshalb wusste auch kaum jemand (außer der QUH) von der Übung ... nicht einmal die beteiligten Feuerwehrleute. Gerade für sie sollte der Alarm überraschend kommen.

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55 Freiwillige waren es, die sich derart für einen Katastrophenfall rüsteten, der hoffentlich nie eintreten wird.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Waldcafé erwacht aus Dornröschenschlaf

Ganz idyllisch im Wald kurz hinter der Rottmann Höhe findet sich eine kleines Juwel: das Waldcafé. Ruhig war es in den letzten Jahren dort oben geworden. Das gefiel besonders den Rehen im Garten, die ungestört auf der Terrasse stehen konnten und nur ab und zu von vorbeispazierenden Eltern mit Kindern in Augenschein genommen wurden. Die Eltern erzählten ihren Kindern dann von früheren Zeiten, als sie sonntags im Waldcafé Sahnetorte speisten und ein feines Weißbier dazu tranken. Nun hat das kleine verträumte Café mitten im Wald wieder geöffnet.

Rehkitz
Gut sieben Jahre war das Waldcafé geschlossen. In der Zeit pflegte der heute 82-jährige Besitzer Herr Buttinger seine kranke Frau, die mittlerweile verstorben ist. Um wieder eine Aufgabe zu haben, öffnete Herr Buttinger sein Café nun wieder am Sonntagvormittag von 10.00 bis 12.00 Uhr. „Wissen’s mehr schaffe ich halt in meinem Alter nimmer“ meint er beinahe entschuldigend. Seit drei Sonntagen steht die Tür offen und es kommen vor allem Stammgäste, die früher schon jeden Sonntag zum Frühschoppen vorbeigeschaut haben. „Da sind schon eine paar hundert Jahre zusammen“ erklärte Herr Buttinger, der gleich am ersten Sonntag 29 Gäste zählte, davon 17 Stammgäste. Viel mehr Platz ist auch gar nicht. Insgesamt 30 Personen kann er bewirten. Die feinen Torten stehen allerdings nicht mehr auf der Speisekarte. „Es gibt halt a Weißbier und eine kleine Brotzeit.“ Und zwei Rehe im idyllischen Garten. Die brachte vor zwei Jahren ein Jäger als ganz kleine Kitz bei ihm vorbei. Die Mutter so vermutet Buttinger wurde wohl überfahren. „Und ich ziehe ja seit vielen Jahren Rehe groß.“ Das erste mindestens vor dreißig Jahren. Doch diese beiden sind ihm ganz besonders ans Herz gewachsen. „Der Rehbock ist jeden Morgen zu meiner kranken Frau hinaufgegangen. Bis 14 Tage vor ihrem Tod. Dann plötzlich nimmer. Das scheint das Tier gefühlt zu haben.“ Jetzt wundern sich die scheuen Tiere sicherlich, was hier sonntags für ein reges Treiben herrscht. Doch nach zwei Stunden ist der Spuk vorbei. Denn um 12.00 Uhr hätte der Wirt dann gerne wieder seine Ruhe und das Waldcafé versinkt für eine weitere Woche im Dornröschenschlaf.

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Ankommen und Durchstarten

Sehr bemüht hat der Verein Kinderart beim gestrigen Elternabend im Berger Kindergarten den Schulterschluss sowohl mit dem neuen Team als auch mit der Gemeinde geübt. Die neuen Mitarbeiterinnen stellten sich alle noch einmal persönlich vor, sprachen vom aktuellen Projekt „Ankommen und Durchstarten“ und machten einen hochmotivierten Eindruck, auch wenn der Ablauf gelegentlich inszeniert anmutete. Lob gab es auch von Elternseite, die den Trägerwechsel durchaus skeptisch mitverfolgt hatten, nun aber festestellten, dass ihre Kinder wieder ebenso gerne in den Kindergarten gingen wie vor den Ferien. Dass der komplette Jahresplan angesichts der turbulenten letzten Wochen noch nicht steht, wurde mit Nachsehen aufgenommen. Von Reggio-Pädagogik, Beobachtungsbögen oder Vorschulprogramm war keine Rede. Wir erinnern uns: Im Juli schlugen die Wogen hoch, als der Gemeinderat beschloss, die Trägerschaft vom BRK auf den neu gegründeten Verein Kinderart zu übertragen. Im Berger Kindergarten war im Gegensatz zu allen Versicherungen im Vorfeld der Großteil des Teams leider gar nicht erfreut über diese Entscheidung.

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Neuer Name - alte Stühle

Fünf der sieben Erzieherinnen entschlossen sich seinerzeit, nicht zu Kinderart zu wechseln. Mittlerweile ist nur noch eine Erzieherin des alten Teams täglich da. Die langjährige Leiterin des Kindergartens ist auf längere Sicht erkrankt. Ihre Funktion hat vorübergehend Frau Jaeger von Kinderart übernommen, die sich momentan an vorderster Front darum bemüht, das eilig zusammengestellte neue Kindergartenteam zusammenzuschweißen. Dafür gab es denn auch von Alexander Reil, dem geschäftsführenden Beamten der Gemeinde Berg, anerkennende Worte und einen großen Blumenstrauß. Herr Reil informierte noch über anstehende Renovierungsarbeiten und verabschiedete sich nach dem ersten Teil des Abends.

Ziemlich mühsam gestaltete sich die Wahl des Elternbeirats dann im zweiten Teil des Abends. Was jedoch angesichts der Tatsache, dass ohnehin nur rund 30 Eltern anwesend waren, und der oben erwähnten Turbulenzen, bei denen sowohl Gemeinde als auch Träger einmal mehr klar machten, dass der Elternbeirat eben kein Mitspracherecht besitzt, nicht weiter verwunderlich war. Löblicherweise haben sich Dr. Bettina Schickel und Szusa Sraud-Müller dennoch bereiterklärt, dem Elternbeirat weiterhin anzugehören, um so für Kontinuität zu sorgen. Neu gewählt wurden Ilse und Kai Kulp, der als neuer Vorsitzender fungiert, Monika März und Nadine Vinnen sowie Frau Maaßen.

Sie sind auch sogleich gefordert, denn schon am nächsten Wochenende, 9./10. Oktober, findet der alljährlich Winterflohmarkt in den Räumen des Kindergartens statt. Verkaufsnummern gibt es im Kindergarten oder bei Heidi Hacker unter der Nummer 08151/970787. Abgabe ist wie üblich Freitag nachmittags 14.00 bis 16.00 Uhr, Verkauf Samstag Vormittag von 9.00 bis 12.30 Uhr und Abholung Samstag von 15.00 bis 15.30 Uhr.

Samstag, 3. Oktober 2009

Minibrote in Höhenrain

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Minibrotaktion in Höhenrain

Mit dem Erfolg der Fernsehserie "24" hat sich im englischen Sprachraum der Begriff "Jackbauering" etabliert. Dieses neugeschöpfte Verb bedeutet so viel wie "einen harten Tag haben", "viele Probleme auf einmal lösen". Schon längst hätte sich auch der Begriff "Franzbauring" durchsetzen können, denn Franz Baur ist seit gut 20 Jahren zwar weniger hektisch als Jack, aber ebenso engagiert mit dem Überwinden von Schwierigkeiten beschäftigt.
Wer ist Franz Baur? Franz Baur ist kein Berger, sondern Beuerberger. Der Zimmermann ging 1988 mit dem deutschen Entwicklungshilfedienst nach Brasilien. Mit seiner Familie und seinen Patenkindern lebt er in einem der ärmsten Orte Brasiliens, in Teofilo/Otoni im Bundesstaat Minas Gerais.
Zusammen mit dem Verein AMCA (das steht für "Apoio à Mulher, à Criança e ao Adolescente", übersetzt: "Verein zur Unterstützung von Frauen, Kindern und Jugendlichen") betreibt er drei Kindergärten in Armenvierteln und ist zusätzlich u. a. im Vorstand zweier Waisenhäuser aktiv. 360 Kinder im Alter von 0 - 6 Jahren sind ganztags dort untergebracht, erhalten fünf Mahlzeiten pro Tag und werden medizinisch versorgt. Ihre häufig allein erziehenden Mütter bekommen dadurch die Chance, eine Arbeit aufzunehmen.

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Bei Vollmond: Elke Diehl-Skell und Helga Müller vom Vorstand der Kolpingsfamilie verkaufen Minibrote

Zur Unterstützung der Arbeit von Franz Baur und AMCA veranstaltet die Kolpingsfamilie Höhenrain jedes Jahr zu Erntedank die Aktion "Minibrot". Dieses Jahr gibt es jedoch einen speziellen Anlass: Ein Unwetter hat das Dach eines der Kindergärten abgedeckt.
Jeweils nach der Messe (Samstag um 19 Uhr und Sonntag um 9 Uhr) werden kleine Brote (gebacken von der Bäckerei Leichmann) zum Preis von 1,50 € verkauft, der Erlös wird zu 100 % für die Arbeit von Franz Baur und AMCA eingesetzt.

Donnerstag, 24. September 2009

Der Traumjob

Wollten Sie schon immer dafür sorgen, dass unsere Heimat etwas schöner wird? - Können Sie sich aber die Mieten in Berg nicht leisten? - Lieben Sie satteldächer? - Fragen Sie sich andererseits, woher all die vielen schönen Hausnummern kommen? - Ihre Vertrautheit mit dem Internet haben Sie durch das Lesen dieses Artikels bereits bewiesen! - Nun: die Gemeinde Berg hat da den Traumjob für Sie. Bis morgen noch kann man sich bewerben (folgen Sie einfach dem Link zur "Gmoa" rechts in der Spalte).

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Suchen einen zuständigen Beamten: Bauarbeiten in Berg (Betreutes Wohnen)

"Die Gemeinde Berg, 8.200 Einwohner, im Landkreis Starnberg, sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Verwaltungsfachangestellte/n für das Bauamt.

Ihre Aufgaben sind:
- Sachbearbeitung im Bereich des Bauordnungsrechts
- Mitwirkung bei den allgemeinen Bauverwaltungsangelegenheiten
- Vollzug des Straßen- und Wegerechts
- Hausnummernzuteilung und –kontrolle
- Organisation und Durchführung von Feuerbeschauen
- Beratung unserer Kunden hinsichtlich baurechtlicher Fragen
- Ansprechpartner für Umwelt- und Energiefragen.

Sie bieten neben einer abgeschlossenen Ausbildung zum/zur Verwaltungsfachangestellten – Fachrichtung allgemeine innere Verwaltung des Freistaates Bayern und Kommunalverwaltung – Engagement, Eigeninitiative und Bereitschaft zu kooperativer Zusammenarbeit. Idealerweise haben Sie mehrjährige Berufserfahrung und Fachkompetenz im Bauordnungsrecht sowie in den begleitenden Rechtsgebieten. Der sichere Umgang mit den gängigen Büroanwendungen (MS-Office, Internet und E-Mail) ist für Sie selbstverständlich.

Die Bezahlung erfolgt nach den persönlichen Voraussetzungen. Weitere Informationen erteilt Ihnen Herr Reil (Tel.: 08151 / 508-32). Wir können Ihnen bei Bedarf eine Wohnung bieten!

Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte bis spätestens 25.09.2009 an: Gemeinde Berg, Ratsgasse 1, 82335 Berg."

Nun pressen sie wieder ...

... unsere Männer vom OGBV.

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In den bekannten grünen Kanistern, die in jedem Herbst so manche Berger Küche zieren, kann man neben dem Bauhof in Aufhausen derzeit wieder den ebenso legendären, wie köstlichen selbstgepressten Apfelsaft kaufen. Der 10-Liter-Karton kostet dieses Jahr 11 € (plus 2 € Pfand). Und weil man den QUH-Blog mit den Jahren fast als ein Wikipedia-Lexikon unserer Gemeinde verwenden kann, können wir auf die Frage, wer das macht, wie die Äpfel in den Kanister kommen, wieso sie manchmal etwas nach Birne schmecken und wie lange sie haltbar sind, stolz auf unsere Reportage vom letzen Jahr verweisen: http://quh.twoday.net/stories/5154254/ (oder rechts in der Suche "Apfelsaft" oder "OGBV" eingeben).

Mittwoch, 23. September 2009

Die Chronik von Flechting

So sah die heutige Grafstraße in Berg vor gut 100 Jahren aus, als einerseits die Hecken noch nicht in den Himmel wuchsen und andererseits Schriftsteller aus dieser Straße hinaus in die Welt vertrieben wurden:
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Dieses interessante Bild ziert das Titelblatt des jetzt im Münchner Verlag Allitera neu erschienenen Dorfromanes "Die Chronik von Flechting" von Oskar Maria Graf. Das Buch erschien zuerst 1925 und ist einer der Gründe, wieso Graf bei uns lange noch als "Nestbeschmutzer" galt. Denn Flechting ist natürlich Berg ("Damals begann man nämlich in Flechting eben mit dem Bau des in Auftrag gegebenen Sommerschlößchens für den König ..."), und die Bewohner von Berg kommen in diesem Buch wahrhaft nicht besonders gut weg. Trotzdem ist "Die Chronik von Flechting" der definitive Tip für all diejenigen, denen der Schützenverein zu dörflich und das Streichtrio zu kulturverdächtig ist und die sich stattdessen immer noch für die Rendite von Immobilienspekulationen interessieren.

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"Die Chronik von Flechting" 2009 ---- Der Einband der Erstausgabe 1925

Wer sich für eine Erstausgabe interessiert: eine von Graf persönlich signierte ist derzeit antiquarisch für 180€ zu haben (vgl. http://www.buchfreund.de/productListing.php?used=1&productId=42877925 )

Für alle anderen gibt es das Buch ohne Signatur, dafür mit einem Nachwort des Graf-Experten Ulrich Dittmann, ab sofort stilecht für nur 16,90€ in unserer Buchhandlung "Schöner Lesen" in der ... na? - klar: Grafstraße (die wegen der Proteste ehemaliger Anwohner, die sich wohl in der Chronik zu gut getroffen sahen, nicht Oskar-Maria-Graf-Straße benannt werden durfte).
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