Mittwoch, 27. Februar 2008

Lokalderby

Was für ein Lokalderby! Ribery in der letzten Minute im zweiten Versuch! - Boller, unser Ultra-60iger, der in letzter Minute vor dem Spiel noch sein unten stehendes Statement zur Wirtschaftspolitik in der Gemeinde vollendete, wird untröstlich sein. Aber dafür gewinnt die QUH am Sonntag! (Und das nicht erst in der Nachspielzeit und auch nicht nach einem Foul!)
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(Photo: http://www.fcbayern.t-home.de/ )

Braucht Berg Gewerbe?

Kürzlich im Hotel Schloss Berg: Die QUH diskutierte untereinander über ihre erfreulichen Umfrageergebnisse und ganz allgemein über "Wirtschaftsförderung" in unserer Gemeinde:

Wirtschaftsoerderung

Zur "Wirtschaftsförderung" (vgl. das 3. der 5 QUH-Versprechen) einige Überlegungen unseres Experten Harald Kalinke (QUH Liste #6):

"Die Gemeindefinanzen haben sich Dank eines rigiden Sparkurses in den letzten Jahren spürbar verbessert und das ist gut so. Aber warum nur sparen und auf der Einnahmeseite nichts verbessern?

Effizienter wäre eine Steigerung der Gewerbesteuereinahmen. Wussten Sie, dass nur 15 % aller Gewerbebetriebe in Berg steuerpflichtig sind? Für eine Verbesserung dieser Ausgangssituation fehlt ein langfristiges Konzept. Hierzu einige Vorschläge

1. Kurzfristig: Schaffung der nötigen Infrastruktur: z.B. Breitband Anschluß, Erschließungsstrassen und ein Wirtschaftskoordinator in der Gemeinde, der die Probleme der Betrieb kennt und sich derer annimmt. Es fehlt der regelmäßige Erfahrungsaustausch zwischen der Gemeindeverwaltung und den Betrieben.
Hierzu sollten Bürgermeister/Gemeindräte zusammen mit dem Wirtschaftskoordinator die Betriebe besuchen und sich ein Bild von deren Nöten und Bedürfnissen machen. Die Initiative des MTV Berg Unternehmerstammtisch geht in die richtige Richtung, die Teilnehmer lernen sich besser kennen und können ein lokales Netzwerk schaffen.

2. Mittelfristig: Bestandsaufnahme der zur Verfügung stehenden Gewerbeflächen und aktive Akquisition der Unternehmen, die zu Berg passen und potentielle Gewerbesteuerzahler sind (IT-Branche, Tourismus, Forschung, Werbung, Leasing, natürlich auch Handel und Handwerk). Hierfür muß die Gemeinde Berg wissen, wo ihre Stärken liegen. Die Gemeinde sollte sich überlegen, wie sie Investoren gegenüber auftritt und welche Vorteile sie bieten kann. Die Investoren müssen das Gefühl haben erwünscht zu sein. Hierzu sollte auch die Hebesatzpolitik auf den Prüfstand gestellt werden, denn geringere Steuersätze bedeuten noch lange nicht sinkende Einnahmen. (Berg 330 %, Pöcking 240%, Schäftlarn 260 %)

Wenn sich die Unternehmen akzeptiert fühlen, steigt die Bereitschaft, Patenschaften für Gemeindeprojekte zu übernehmen.

3. Langfristig profitiert die Gemeinde sicherlich von stabilen Steuerzahlungen. Die Gemeinde hat dann den Spielraum unser aller Wünsche in den Bereichen Bildung (Kindergärten), Kultur und Sport, Umweltschutz, Sicherheit und Infrastruktur nachzukommen."

Listenplatz 3: Dr. Andreas Ammer

Dr. Andreas Ammer

Der Hörspielautor, Fernsehjournalist und Theaterregisseur arbeitet - selbst wenn er schreibt - am liebsten mit Musikern zusammen - zum Beispiel mit Sebastian Hess (QUH-Listenplatz 19) und der Bachhauser Blasmusik bei der Inszenierung ihres Stücks "Unser Oskar" (über Oskar Maria Graf) im Cuvilliés-Theater in München. Für ein weiteres Stück mit Sebastian ("Heimspiel" über Karl Valentin) hat Andy sich vom TSV 1860 München auch schon mal das Grünwalder Stadion geliehen. Als Freiberufler kennt unser "Vorsitzender" Andy-in-USA keinen geregelten Wochenablauf, ist häufig auf Reisen, auf denen er stets über neue Kühe stolpert, und muss oft die Nacht zum Tage machen - doch der Stammtisch am Freitag daheim in Berg ist ein Muss. Ob er sich am Wahlsonntag wohl entscheiden kann, ob er seine ARD-Literatursendung "druckfrisch" anschaut oder sich ganz den Wahlergebnissen widmet?

Andreas Ammers Linktipp: für Radioheads.

Dienstag, 26. Februar 2008

Letzte Gemeinderatssitzung vor der Wahl

Auf geht´s zur letzten Sitzung vor der Wahl am nächsten Sonntag – da dachten sich wohl auch die Berger Bürger, dass nicht mehr viel passieren wird. Auf jeden Fall war außer der QUH und der treuen Presse kein einziger externer Zuschauer anwesend.

Erster Tagesordnungspunkt war die Verkehrssituation am Landschulheim in Kempfenhausen. Jeden Morgen derselbe Stau, ausgelöst durch Eltern, die ihren Kindern den unbequemen Weg mit dem Schulbus ersparen möchten oder ihren Nachwuchs nur schnell auf dem Weg nach München rauslassen.
Einige Gemeinderäte waren der Meinung, dass es sich um ein hausgemachtes Problem handelt, da die Verbindungen der Schulbusse zeitraubend sind – dies trifft wohl z.B. in Höhenrain zu.
Eine Reduktion des Verkehrs und der damit verbundenen Umweltbelastung wäre erstrebenswert. Man sollte über eine Kontaktaufnahme mit dem Elternbeirat der Schule nachdenken und könnte z.B. im Rahmen einer Informationsveranstaltung einen entsprechenden Appell an Schüler und Eltern richten.

Eine eventuell geplante Fällung alter Eichen in Farchach erregte ebenfalls die Gemüter – vor allem das von Herrn GR Jäger. Sinnvoll auch sein Hinweis auf eine fehlende Baumschutzverordnung und deshalb die Auszeichnung als „Retter der Bäume“ von der QUH . Ob die betroffenen Bäume auf Privat- oder Gemeindegrund stehen, soll nun eine Vermessung der Grundstücksgrenze klären.

Der für uns fast schönste Satz der Sitzung kam von Herrn Steigenberger: „Wie sieht es mit dem DSL-Zugang in Höhenrain aus? Wir müssen ja hiermit nicht warten, bis die QUH im Gemeinderat vertreten ist.“ Das hört man gerne, wenn Themen der außergemeinderätlichen Opposition wieder mal den Weg in das Gremium finden. Leider nichts Neues und scheinbar nicht nur ein Problem in Höhenrain. Herr Monn verweist auf dieselbe Problematik in Teilen von Kempfenhausen.
Wir bleiben dran - versprochen!

Weitere Themen waren der Abwasserverband, neue Regen- und Trinkwasserbaumassnahmen, der Abwasserkanal für das Etztal sowie Kanalspülung und Änderung des Bebauungsplanes am Gletscherschliff. Alles einstimmig mehr oder weniger schnell abgehakt.

Dann große Diskussion zum Bebauungsplan am Hangweg. Trotz mehrerer Einwendungen der unteren Naturschutzbehörde sowie des Bundes Naturschutz wurden diese teilweise für unsinnig gehalten. Wie bereits in anderen Sitzungen diskutiert, wurden durch den neuen Eigentümer umfangreiche Abholzungsmaßnahmen durchgeführt und das Gelände damit von einer Natur- in eine Parklandschaft umgewandelt. Wer ist „schuld“, wer prüft eine korrekte Durchführung der Auflagen?
Gemeinderatsarbeit ist kompliziert, wenn es um Zuständigkeiten geht. Erneute Vorlage der Änderungen im Gremium.

Zuletzt noch ein Bauantrag, für den ein genehmigter Vorbescheid vorliegt. Bau von zwei Wohnhäusern mit Tiefgarage durch ein Bauunternehmen – eine riesige Anlage an der Schatzlgasse mit mehreren Reihenhäusern und erheblicher Bebauungsdichte. „Eine perfide Ausnutzung der möglichen Abstandsflächen und Bebauung…“ – so ein Mitglied des Gremiums. Die meisten sind sich einig: eine uferlos dichte Bebauung mitten im Ortskern von Berg – keine schöne Lösung. Hätte dies evtl. mit einer langfristigen Planung der Ortsmitte besser gelöst werden können?

Zum Ende der letzten Sitzung vor der Wahl bedankte sich Bürgermeister Monn ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit und die sachlichen Diskussionen sowie dafür, dass der Wahlkampf nicht in die Sitzungen hinein getragen wurde.

Die letzte Sitzung des Gremiums in dieser Zusammensetzung war es allerdings noch nicht – diese findet erst am 15. April statt.
Ab dem 6. Mai wird der neu gewählte Gemeinderat tagen – dann hoffentlich mit uns.

Museum Starnberger See hat eröffnet / Kunstkubus Berg bleibt ungewiss.

Einige Tausend Besucher kamen zur Eröffnung des viel diskutierten Museums Starnberger See. Darunter auch die QUH-Spitzenkandidatin Elke Link.
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Außen architektonisch gewagt; innen - aus Mangel an Ausstellungsstücken -opulent inszeniert: Eine wenig gefahrene Art Gondel von König Ludwig I. ist die Hauptattraktion.
schiff
Dafür erfährt man auf Schautafeln viel über die extravaganten Feste von Ludwig II., die in Berg stattfanden, und über die Geschichte der Hirschjagden vom "Bucentaur" aus.
ludwig
Auch die QUH ist im Museum vertreten - mit einem frühen Portrait ihrer Werbeträger:
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Um den Ausstellungsbetrieb aufrecht erhalten zu können, sucht Bürgermeister Pfaffinger aus Starnberg übrigens händeringend noch Mäzene. Umso erstaunlicher, dass man in Berg, wo man solche hätte, mit diesen einfach nicht ins Gespräch findet. Vgl. dazu das folgende SZ-Interview mit dem hier gerade vorgestellten QUH-Kandidaten Joachim Kaske.
Kunstkubus

Listenplatz 4: Dr. Joachim Kaske

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So ernst schaut er selten. Ist er, der promovierte Jurist, doch ein humorvoller Mensch, ein passionierter Kunstfreund und neuerdings auch Vorsitzender des Kulturvereins Berg. Es ist ja trotz 28 Jahren Bergluft nicht immer zum Lachen, wenn man die Zurückhaltung der Gemeinde gegenüber der Kulturförderung hautnah zu spüren bekommt. Als einer der Senioren unter den QUH-Kandidaten (er ist mit Bernd Albrecht ein Listenkandidat jenseits der 50) versucht er beharrlich, das Thema öffentliche Kulturförderung in den verantwortlichen Köpfen der Berger Politik zu platzieren. Dabei wird er unterstützt von seiner Familie mit einer engagierten Frau und drei (Tante Otti-, Kreuzmösl-, OMG- und LSH- gestählten) Kindern, sowie von der Mehrzahl der örtlichen Künstler. Und natürlich von der QUH: Das Kunstkonzept ist eines der 5 Wahlkampf-versprechen.

Dr. Joachim Kaskes Linktipp: für Kunstfreunde.

Das QUH Blog sagt: Danke!

Gestern hatte das QUH-Blog seinen großen Tag: Wir bedanken uns bei 217 Computern/Lesern/Firmen, die uns an einem einzigen Tag aufgerufen haben, um hier über 450 Seiten zu lesen (doppelte Besuche werden nicht gezählt).
217 Rekord! - Was wurden wir mit unserem Internetwahlkampf belächelt ... und jetzt haben wir im Verlauf der letzten Woche hier 1023 Besucher gehabt, die sich für die QUH interessieren ... Wahnsinn! Vor allem, wenn man bedenkt, dass bei einer durchschnittlichen, gut besuchten Wahlkampfveranstaltung etwa 30 Leute kommen und beim letzen Mal überhaupt nur 3517 Berger gewählt haben (und die Höhenrainer nur schlechte Internetverbindungen besitzen).
Die Bitte geht an alle: 1. Wählen gehen! - 2. Das Kreuz ganz rechts oben bei der QUH, Liste 8!.
Dafür gilt unser Versprechen Nummer 6: Auch nach der Wahl erfahren Sie hier immer das Neueste aus der Gemeinde. Wir werden uns auch in dieser Beziehung um Sie kümmern.

Montag, 25. Februar 2008

Listenplatz 5: Ute Pröttel

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Unser Gründungsmitglied Ute ist 1994 aus dem Nachbarlandkreis FFB zuagroast und seit einem Dutzend Jahren mit einem Berger Punk verheiratet. Der Wandel von der Bruckerin zur Bergerin vollzog sich ganz allmählich - von den Maifeiern über das Berger Dorffest bis zur Aufnahme in die MTV Skiurlaubs-Riege. Als Mutter einer volkstanzenden Grundschülerin und eines Berger Nachwuchsfußballers ist sie tagtäglich mit den Bedürfnissen der hier aufwachsenden Kinder konfrontiert: bezahlbare Kindergartenplätze und flexible Mittagsbetreuung, attraktive Freizeitangebote sowie öffentliche Verkehrsmittel mit jugendfreundlichen Fahrzeiten. Was im übrigen auch für die zunehmende Zahl der Senioren in der Gemeinde gilt. Um ihre Interessen zu vertreten, braucht es Politiker, die die ganz alltäglichen Probleme kennen: Das sind hauptsächlich Frauen, wie Ute findet. "Sie gehören vermehrt in den Gemeinderat!"

Ute Pröttels Linktipp: für den Blick über den Tellerrand.

Sonntag, 24. Februar 2008

Berg hat gewählt! ... Die Prognose der Berger Bürger:

Noch eine Woche bis zur Wahl. Fast 100 wahlberechtigte Bürger haben bisher bei der Aktion "QUH-Tipp" mitgemacht und am Wochenende das Ergebnis der kommenden Gemeinderatswahl vorausgesagt:

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Metzgermeister Jacob Abeltshauser von der Metzgerei Wittur beim QUH-Tipp (Photo HP Höck)

Das Erstaunlichste: Die optimistischen Prognosen, die bei der Kandidatenparty im Cafe Frühtau abgegeben wurden (siehe unten) und eher von QUH-Sympathisanten stammten, unterscheiden sich kaum von denen, die auf der Straße in Aufkirchen von einem Zufallspublikum und von den politischen Mitbewerbern an den Werbeständen nebenan abgegeben wurden. Beide Testgruppen zeigten mit wenigen Prozentpunkten Unterschied die gleichen Tendenzen.

Nach Auswertung der bisher eingegangenen Stimmzettel gibt es für den Gemeinderat Berg laut der Meinung der befragten Berger Bürger in der nächsten Woche folgende Situation:

Prozentzahlen

Demnach würde die CSU weiterhin 5 Sitze erhalten und die Einigkeit, die einen Sitz verliert, als stärkste Fraktion ablösen. SPD und BürgerGemeinschaft verlieren leicht, können aber ihre Sitze halten. Auch der Sitz der Grünen scheint nicht in Gefahr; die Partei kann sogar als einzige leicht hinzugewinnen. Die FDP, die schon beim letzten mal nur knapp in den Gemeinderat rutschte, muß trotz des Plakatterrors bangen, für die ÜP wird es eng.
Dann die Überraschung: Die QUH kann mit 13,9 % der Stimmen auf sensationelle 3 Sitze hoffen. 4,7% reichten bei der letzten Wahl für einen Sitz. Wenn Parteien den Sprung in den Gemeinderat nicht schaffen, genügen weniger. Allerdings scheint der dritte Sitz noch etwas wackelig und es kommt deshalb auf jede Stimme an. (Das Kreuz oben bei der QUH!)

Flohmarkt im Kindergarten St. Maria, Aufkirchen

Kleiderbuegel

Hier alle Infos zum Flohmarkt im
Kindergarten St. Maria, Pfarrgasse 4, Aufkirchen:

Annahme: Freitag, 29.Februar v. 8.00- 12.00 Uhr
Verkauf: Samstag, 01. März v. 9.00 - 12.00 Uhr
Abholung: Samstag, 01. März v. 14.00- 15.00 Uhr
Nummernvergabe bei Frau Petz ab 25.02.: Tel 08171/ 488058

Angeboten werden: Bekleidung( Sommersachen ), Spielsachen, Bücher,
Kassetten, CDs, DVDs, Videos, Kinderautositze etc.
Die Artikel (bei Bekleidung max. 30 guterhaltene Teile) bitte mit Größe,
Preis und Verkaufsnummer auszeichnen.

Bestimmt finden Sie ein paar Schnäppchen - viel Spaß!

Listenplatz 6: Harald Kalinke

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Nicht nur wegen seiner drei fußballverrückten Kinder ist Harald Kalinke, einst selbst gefürchteter Torjäger, eng dem Rasensport verbunden - und auch nicht nur wegen seines zehnjährigen Engagements im Vorstand der MTV Fußballabteilung. Er hat sich seine Passion zum Beruf gemacht: Seine Firma in Höhenrain, ein Familienbetrieb mit 20 Angestellten, versorgt Fußballarenen (WM 2006), Golfplätze und Naturschutzgebiete mit Pflegegeräten. Haralds Traum ist es, eines Tages einen eigenen Landschaftspark zu gestalten. Eine weitere Leidenschaft ist das Motorradfahren. Er hat übrigens bereits seit 2003 eine der leistungsfähigsten Photovoltaikanlagen in der Gemeinde.

Harald hat alle 44 Jahre seines Lebens in Berg gewohnt: seit 16 Jahren in Höhenrain, zuvor acht Jahre in Aufhausen, die ersten 20 Jahre in Berg.

Politisch wünscht er sich eine verstärkte Wirtschaftsförderung (Artikel folgt!) und eine Verbesserung der Kommunikation zwischen der Gemeinde und den Unternehmen.

Harald Kalinkes Linktipp: für Rasenliebhaber.

Samstag, 23. Februar 2008

Noch 8 Tage bis zur Wahl ............

Bei allen Parteien und Gruppierungen hat die heiße Phase des Wahlkampfs begonnen. Am Samstag informieren Sie fast alle Parteien und Wählergruppierungen vor den Berger Geschäften:

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Die QUH und die FDP waren ab 8 Uhr vor dem Bäcker Maier zu treffen, wo FDP-Spitzenkandidatin Anke Sokolowski die QUH-Spitzenkandidatin Elke Link beim Plakatieren tatkräftig unterstützte. Wir sagen Danke!


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Um 10 Uhr fuhr der Bus mit den "Mobilen QUH-Weiden" nach Berg, wo CSU und SPD bereits aktiv Brezen (CSU) und Kugelschreiber, Armbänder und natürlich ihre Flyer verteilten. Auch hier kam es zu Diskussionen zwischen den verschiedenen Gruppen.
Friedel Mollerus (SPD) und Andre Weibrecht (QUH, Platz 9) tauschten ihre Vorstellungen von der zukünftigen Zusammenarbeit im Gemeinderat aus.

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Andre Weibrecht sorgte für Stärkung für die Spitzenkandidatinnen durch einen selbstgebackenen Kuchen in Herzform. Lecker!

andy_kleinDer QUH-Vorsitzende Andreas Ammer druckte neue QUH-Tipps, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Mittlerweile haben fast 100 Berger ihren Tipp abgegeben. Die Auszählung läuft!

Sollten Sie noch mehr über die QUH wissen oder an der QUH-Wette zum Ausgang des Gemeinderatswahl teilnehmen wollen, so kommen Sie am Samstag ab 15 Uhr zum REWE.

Breaking News: Vorwahlen in Berg - Erdrutsch zugunsten der QUH - CSU wird stärkste Partei!

Der Andrang beim Kandidatentreffen der QUH gestern im Cafe Frühtau war so groß, dass uns die Stimmzettel für unseren QUH-Tipp ausgingen. Soweit wir es überblicken, war es die am besten besuchte Wahlkampfveranstaltung des Jahres. Bei den Berger "Primaries", den Vorwahlen der QUH, ergab sich dann für den kommenden Gemeinderat ein schönes Ergebnis: Man traut der QUH zu, erstaunliche 15,4% der Stimmen zu erringen! Die CSU wird wieder stärkste Fraktion.

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QUH-Fans beim Ausfüllen der Stimmzettel für den QUH-Tipp 2008.

Wahlsieger wird die CSU mit 22,4%, die damit die Einigkeit als stärkste Fraktion ablöst (19,6%, ein Verlust von 3,4%). Dahinter behauptet sich die BürgerGemeinschaft mit 16,4%, dann schon die QUH mit besagten 15,4%. Die SPD verliert etwas und bekommt nur noch 13,7%. Die Grünen schaffen den Einzug in den Gemeinderat mit sicheren 5,1%. Eng wird es für die FDP mit 3,8% und für die ÜP mit 3,4%.

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Wahlkampf auf die fröhliche Art: Das überfüllte Cafe Frühtau gestern abend.

Das ergäbe in etwa folgende Sitzverteilung:

CSU ----------------- 5 Sitze (+/-0)
Einigkeit ------------ 4 Sitze (-1)
BürgerGemeinschaft 4 Sitze (+/-0)
QUH ----------------- 3 Sitze (+3)
SPD ----------------- 3 Sitze (+/-0)
Grüne --------------- 1 Sitz (+/-0)
FDP & ÜP gehen leer aus (jeweils -1)

Listenplatz 7: Dr. Robert Meisner

RobertMeisner

Robert Meisner hat einen schönen Beruf: Er darf für das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Satelliten die Erde aus dem Weltraum beobachten. Diese Bilder sehen nicht nur schön aus, sie zeigen vor allem den Einfluss des Menschen auf die Erdoberfläche und das Klima.
Robi, der jetzt mit Ehefrau und zwei Kindern in Aufkirchen wohnt, drückte daselbst schon die Grundschulbank, bewachte mit der Burschenschaft Aufkirchen den Maibaum und war auch bei der Feuerwehr (ja, und auch er rutschte schon auf Skiern den Kreuzmösl hinunter!). Nach dem Abitur verschlug es ihn nach München, London, Los Angeles und Dießen am Ammersee, bevor er wieder in der Gemeinde landete.
Robert Meisners besonderes Anliegen ist die in Berg nicht vorhandene Energiepolitik - vor kurzem stellte er in einem Vortrag für die QUH einen Drei-Stufen-Plan zur Einführung regenerativer Energien vor.

Robert Meisners Lieblingslink: für Erdhörnchen.

Freitag, 22. Februar 2008

Querverweis

Unser Blog kam auch national zu Ehren! Da sich unser Großer Vorsitzender Andreas Ammer nebenbei auch als Krimirezensent und Mitglied der KrimiWelt-Jury betätigt, erschien ein kleines Interview mit ihm auf dem Krimitagebuch-Blog des Fernsehsenders arte - samt unserem Wahlplakat!

http://blogs.arte.tv/Krimitagebuch/frontUser.do?method=getHomePage

QUH wagt die Wahlprognose für Berg (Yes We Can!)

Von ihm gingen keinerlei Impulse und Visionen aus. Diese Zeiten sind vorbei! Der Berger Gemeinderat der Vergangenheit:

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Das Wahlergebnis von 2002.

Bei Kommunalwahlen sind Prognosen immer schwer. Zu sehr kommt es auf das Engagement und die Person der Kandidaten an. Und auch wenn der QUH der Einzug in den Gemeinderat allgemein zugetraut wird; es geht um mehr: Die QUH will nicht nur eine schwache 1-Personen-Fraktion bilden, sondern sie will die Berger Politik mit der ihr eigenen Kreativität als starke Kraft mitgestalten.

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Am Ende einer 2-jährigen Kampagne immer noch wohlgemut: Die QUH-Spitzenkandidaten.

Heute Abend (19 Uhr 30) treffen sich politisch Interessierte und die Kandidaten der QUH im Cafe Frühtau. Nicht um politische Reden anzuhören, sondern um gemeinsam Tipps für den Ausgang der Wahl abzugeben. Christian B., der sonst immer die beliebten Berger WM-Wetten organisert, hat uns ein kleines Tipp-Programm geschrieben, das uns am Wahlabend sofort den Gewinner des "QUH-Tipps" errechnen wird.

Heute abend ist Stimmabgabe, getippt wird die Anzahl der Sitze im kommenden Gemeinderat und die Prozentzahl der QUH, und wenn die QUH am Wahlabend - ebenfalls im Cafe Frühtau - ihre Wahlparty feiern wird, werden wir die Preisträger unseres Preisausschreibens bekannt geben.

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Christians Tipp-Programm.

Zur Orientierung die bisherige Sitzverteilung:
CSU 5 / SPD 3 / Grüne 1 / EUW 5 / BG 4 / FDP 1 / ÜP 1 / QUH 0 - Time for a change!

Listenplatz 8: Bernd Albrecht

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Was seinen Wohnort betrifft, so hat sich Bernd Albrecht in seinem Leben nicht weit bewegt: Die ersten vierzig Jahre nach seiner Geburt wohnte er in Unterberg, 1991 wagte er dann den äußerst riskanten Sprung nach Oberberg - Luftlinie zwei Kilometer! Dort haben Bernd und seine Moni ihre insgesamt fünf Kinder großgezogen. Immer noch wohnen vier Generationen als klassische Großfamilie unter einem Dach.
Ansonsten ist Bernds Leben jedoch klar von Bewegung geprägt: durch den Straßenverkehr, den Sport, die Musik und heiße Öfen.
Der Polizist und Verkehrserzieher bereitet seit Jahren engagiert und engelsgeduldig Kinder und Jugendliche auf die Tücken des Straßenverkehrs vor. Besonders beliebt ist die Radfahrausbildung für die 4. Klassen.
Im Fußball trainierte Bernd schon fast alles - von der G-Jugend bis zur AH. Nun hat er zum zweiten Mal die Bewirtung des MTV-Vereinsheims übernommen. Das gibt ihm hin und wieder Gelegenheit, seiner alten Leidenschaft zu frönen und sich als DJ Bernd zu betätigen.
Und wenn er nicht auf seiner Harley Davidson durch die Gegend düst, träumt er - außer von seiner Moni - nur von einem: Schokolade!

Bernd Albrechts Linktipp: für Lebenskünstler.

Donnerstag, 21. Februar 2008

Die heiße Phase? (Noch 10 Tage bis zur Wahl)

Wahrscheinlich nennt man diese Zeit jetzt "die heiße Phase" des Wahlkampfes: In Berg kann man überlebensgroß überprüfen, ob die QUH-Spitzenkandidaten das Zeug zum Star haben (komisches Gefühl, sich selbst so groß von der Wand grinsen zu sehen).

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Das Einzige von der QUH aufgehängte Plakat!

Elke Link (unsere Nummer 1) und Sissi Kalinke (unsere Höhenrainerin, auf #10) haben heute beim überregional bekannten Bio-Bauern Erich Klas aus Kottgeisering dessen Spende für den QUH-Wahlkampf abgeholt: Extra für die QUH angesätes Katzengras, das wir zusammen mit einem gewichtigen Überraschungsgeschenk im Wahlkampf noch verteilen werden. - Am Samstag geht's los!

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V.l.n.r.: Elke Link, Wahlkampfspende (im Bus), Sissi Kalinke, Erich Klas (QUH-Unterstützer).

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Die erste mobile QUH-Weide (zugleich Bio & Heavy Metal) überreichte Elke Link als Preis an Sabine Rampp, Chefin der Gemeindebibliothek in Aufkirchen, die am schnellsten auf das QUH-Preisausschreiben geantwortet und den Schreibfehler in unserem Flyer entdeckt hat.

Und nicht vergessen: Der QUH-Tipp am Freitag Abend (19 Uhr 30) im Cafe Frühtau! QUH-Kandidaten und Interessierte treffen sich und wetten auf den Wahlausgang! Preise! Jeder ist willkommen!

Listenplatz 9: André Weibrecht

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... unser Nordlicht, Moin!
Geboren in Düsseldorf, aufgewachsen in Schleswig-Holstein, von der Bundeswehr durch ganz Deutschland geschickt, studiert in Hamburg und Singapur und letztlich - so findet er - am schönsten Flecken der Republik gelandet. Hier will er nicht mehr weg, obwohl ihn die Arbeit in alle Winkel diesseits und jenseits des Weißwurstäquators führt (er ist Geschäftsführer eines kleinen Unternehmens in Stuttgart, das Lösungen für die Logistikbranche entwickelt und vertreibt).

Ei, wer hätte das gedacht - auch unser André hat seine ersten Schwünge auf dem Kreuzmöslberg gemacht! Allerdings erst vor 5 Jahren mit Tochter Elisa - seither hat er sich erstaunlich entwickelt und wagt sich mittlerweile schon in hochalpines Gelände!
André ist Gründungsmitglied der QUH, deren Schriftführer, leidenschaftlicher Anhänger des FC St. Pauli und, nicht zu vergessen, das 'Maskottchen' des MTV.

André Weibrechts Linktipp: für wahre Fans.

Veranstaltungshinweis!

Heute Nacht (Stand Mittwoch Nacht 0 Uhr 01) um 2 Uhr 42 veranstaltet das Weltall wieder eines seiner seltenen Happenings ...

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Mondfinsternis; aufgenommen in Berg.

... zwischen 4 Uhr 01 und 4 Uhr 51 wird der Höhepunkt sein: Eine totale Mondfinsternis, deren Sichtbarkeit leider dem plötzlichen schlechten Wetter in Oberbayern zum Opfer fallen könnte.

Der richtige Platz, um dieses seltene Ereignis zu bestaunen, wäre hier gewesen:
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Wie aus einem Sci-Fi-Film: die Christian-Jutz-Volkssternwarte Berg e.V.

Es ist ewig schade um die Nacht und ihren finsteren Mond, denn die Volkssternwarte in Berg hatte sogar in Erwägung gezogen, ihre Tore und Rohre dafür zu der unchristlichen Zeit zu öffnen.

Aber wie auch immer die Sache mit dem "Blutmond" heute nacht ausgehen wird: Hingehen! Egal wann! Die Volkssternwarte hat bei klarem Himmel jeden Dienstag und Freitag von 19 bis 21 Uhr geöffnet; im Sommer von 21 bis 23 Uhr. Ein Besuch dort ist nicht nur wegen der stets erregenden Ausblicke auf die Sterne und die Planeten aufs Dringlichste jedem Familienoberhaupt zu empfehlen (Merkur - Venus - Erde - Mars - Jupiter - Saturn - Neptun - Pluto; oder: "Mein Vater Erklärt Mir Jeden Sonntag Unsere Neun Planeten"). In absoluter Dunkelheit trifft man dort oben auf dem Hügel stets gut gelaunte Sternengucker, die jedem - und fragt er noch so unastronomisch oder laienhaft - gerne mit ihren Rohren die Sterne vom Himmel holen.

Und genau das sollte man ab und zu für jeden Menschen tun! Gute Nacht.

Mittwoch, 20. Februar 2008

Listenplatz 10: Sissi Bayer-Kalinke

SissiKalinke

QUH-Gründungsmitglied Sissi wuchs auf einem Bauernhof zwischen Bachhausen, Biberkor, Aufhausen und Aufkirchen auf - sie ist also eine wahre Kuh-Fachfrau! Als Mutter von 3 Kindern düst sie - ständig im Einsatz - mit ihrem inzwischen auch schon legendären QUH-Bus zwischen diversen Schulen (OMG und LSH) und Sportplätzen (FSV, MTV, TC) in der Gemeinde hin und her, lotst in Biberkor Schüler über die Straße und wünscht sich sehnlich verbesserte Beförderungsmöglichkeiten für Kinder, Jugendliche und Senioren.

Einen Linktipp kann Sissi Bayer-Kalinke nicht abgeben. In Höhenrain hat sie keinen Breitbandanschluss, daher ist ihr das Surfen zu mühsam. Sissi-mit-Pferd Lieber kehrt sie Bits und Bytes und manchmal auch dem ganzen Rest der Welt den Rücken und führt ihren 30-jährigen Pferderentner Sheitan aus...

Zum Üben...

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Flohmarkt im Kindergarten Berg

Am Samstag verwandelt sich der Berger Kindergarten hinter dem Rathaus wieder zum Umschlageplatz für Babyausstattung, Kinderklamotten, Spielsachen und Bücher. Wie üblich zweimal im Jahr organisieren die Kindergartenmütter diesen kommunikativen und über die Gemeindegrenzen hinaus bekannten Flohmarkt, um Geld für Neuanschaffungen in die Kasse zu spülen. Hier nochmal die Eckdaten:

FRÜHJAHR/SOMMER FLOHMARKT 2008

Kindergarten Berg
König-Ludwig-Weg 12
(Parkmöglichkeiten am Rathaus Berg)

Verkauf:
Samstag, 23.02.2008 von 8:30 – 12:00 Uhr
Annahme:
Freitag, 22.02.2008 von 14.00 – 16.00 Uhr
Abholung:
Samstag, 23.02.2008 von 15:30 – 16:00 Uhr
Plakat-Flohmarkt
Verkauft werden gut erhaltene Frühjahrs- und Sommerkleidung, Schuhe (max. 5 Paar), Spielsachen und Bücher. Keine Plüschtiere!

Für Kinderbetreuung und das leibliche Wohl ist gesorgt.

Verkaufsnummern unter:
08151/954-67 (Kindergarten bitte erst ab 14°° Uhr anrufen) oder
08151/970365 (Frau Sybille Lorch)

Der Verkaufserlös geht zu 20 %, bei Speisen und Getränken zu 100 %
an den Kindergarten.

Der Elternbeirat/Förderverein des Kindergartens freut sich auf Ihren Besuch.

Wir wünschen fröhliches Sortieren und gute Geschäfte.

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