Firmen & Fabriken

Samstag, 7. November 2015

Tag - und Nacht - des Schreiners


Die Schreinerei Pfisterer ist wieder dabei

Auch Berg ist wieder vertreten beim "Tag des Schreiners". Die Schreinerei Pfisterer aus Farchach macht aus diesem Anlass gleich den Tag zur Nacht des Schreiners: Von 10 Uhr bis Mitternacht geht diesmal das Programm.


Die Gebrüder Pfisterer

Anlass ist das 20-jährige Bestehen des Handwerksbetriebs in Farchach. Ab 19 Uhr wird die Werkstatt zur stimmungsvoll beleuchteten Festhalle. Bei Live-Musik laden die Pfisterers zu bayerischen Schmankerl und edlen Tropfen.



Von 10 bis 17 Uhr steht „Möbel schreinern für Groß und Klein“ auf dem Programm - man kann Vogelhäuser, Duftkissen, eine Tellerschaukel aus Holz und selbstgewickeltem Seil oder Bilderrahmen aus Wildhölzern fertigen. In der Ausstellung feiert die Schreinerei Pfisterer dieses Jahr das Ende der Dunstabzugshaube - es gibt interessante neue Lösungen. Zu sehen gibt es außerdem das Gesellenstück von Valentin Pfisterer, der in diesem Jahr den Designpreis der Innung „Die gute Form“ gewann.
Wie gewohnt gibt es die begehrten selbst gebackenen Torten zum Kaffee sowie andere kulinarische Schmankerl.

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Dem Tiger auf den Zahn fühlen

Dr. Peter Stelzer, der Berger Tierarzt, ist bekanntermaßen ein deutschlandweit angesehener Facharzt für animalische Zahnheilkunde. Hunde, Pferde, Elefanten, kein Zahn ist ihm zu groß. Am Dienstag Abend war Peter im Privatsender SAT1 allerdings dabei zu beobachten, wie er nicht nur teuren Pferden oder geliebten Hunden "auf den Zahn fühlt": er operierte einen leibhaftigen weißen Tiger!


Dr. Peter Stelzer vor der gefährlichen Operation (Screenshot SAT1)

Auch für Peter Stelzer, der bei der letzten Gemeinderatswahl auf der Liste der QUH antrat, war der Einsatz im Serengeti-Safari-Park in Niedersachsen ein aufregender Einsatz. Am Stammtisch in Berg erzählt er schon länger gerne die Geschichte, wie ihm die Anästhesistin auf die Frage, wie lange das durchaus gefährliche Raubtier betäubt sein werde, geantwortet habe, das könne sie nicht genau sagen, aber: "Sobald der Tiger zu blinzeln anfängt, einfach losrennen." - Keine einfachen Voraussetzungen für die Präzisionsarbeit an der Zahnwurzel!


Der betäubte, von Peter Stelzer wurzelbehandelte Tiger (Screenshot SAT1)

"Es ist schon gefährlich", gesteht "Daktari" Peter auch dem Filmteam von SAT1, das ihn bei der Arbeit beobachtet und das bei den Dreharbeiten ebenfalls den Notausgang fest im Blick hatte.

Im Netz findet sich der Filmbeitrag aus der Reihe "Die Reportage" unter dieser Adresse http://www.sat1.de/tv/die-sat-1-reportage/video/119-ab-ins-koerbchen-heute-kommt-der-tierarzt-ganze-folge bei ca. 9 Minuten.


"Daktari" Peter operiert die 8 ½-jährige Bianca (Screenshot SAT1)

Die Tierarztpraxis von Dr. med.vet. Peter Stelzer, der sich seit über einem Vierteljahrhundert auch um ganz normale Berger Stubentiger kümmert ("Notfälle jederzeit"), finden Sie in Berg in der Grafstraße 26a (gleich rechts neben der Post) und im Netz unter: http://www.stelzervetdent.de

Montag, 13. Juli 2015

Hereingereichte Neuigkeiten: Andi Gröber verpachtet die Post - nicht!

Das Sprichwort sagt: "Das Gerücht ist blind, / aber es läuft schneller als der Wind." … So geisterte die letzten Wochen das Gerücht durch die Gemeinde, Postwirt Andi Gröber werde die Post womöglich verpachten. Sein Küchenchef Alex Sattlegger habe die Küche bereits verlassen (oder andere Version: das Ruder bereits übernommen). Und in der Tat hat Andi sein Berger Mietshaus gekündigt. Ein neuer Restaurantchef geisterte durch die Stuben und Alex war tatsächlich 3 Wochen in Urlaub. Wir trafen uns zum Interview.


Haben sich angeblich noch nie gestritten: Postwirt Andi Gröber und sein Küchenchef Alex Sattlegger

QUH: Andi, man sieht dich zur Zeit seltener in der Post. Böse Zungen behaupten, du willst dich ganz zurückziehen und die Post gar verpachten. Was ist da dran?
Andi Gröber: Völliger Blödsinn. Ich war tatsächlich etwas seltener da - ich habe noch andere Geschäftsfelder neben der Post und muss manchmal auf Reisen sein - das macht den Kopf frei. Ansonsten bin ich oft hier und vor allem auch gerne. Viel Zeit muss ich allerdings hinten im Büro verbringen. Ich will weder verkaufen noch verpachten.

QUH: Dein Küchenchef Alex Sattlegger wurde schon als neuer Pächter gehandelt. - Alex, du bist weiterhin voll dabei?
Alex Sattlegger: Na klar - ich bin halt viel in der Küche. Da ist viel Arbeit für mich und meine 12 Mitarbeiter in der Küche. Wir machen weiterhin alle Suppen und Saucen selbst. Auch Spätzle, Kartoffelsalat oder Obazder kommen bei uns nicht aus dem Eimer oder der Tüte. Aber wir entwickeln uns gleichzeitig weiter. Es kommen immer neue Gerichte und Ideen dazu - zum Beispiel gerade der hausgemachte "Postburger", bei dem wir die Patties selbst machen. Wir bleiben nicht stehen, das ist mir wichtig.
Andi Gröber: Alex und ich sind schon gemeinsam in die Schule gegangen - wir haben ein wahnsinniges Vertrauen ineinander. Wir verstehen uns besser als manches Ehepaar.

QUH: Was war denn eure größte Krise?
Andi Gröber und Alex Sattlegger: Es gab keine!
Andi Gröber: Es gibt ein Organigramm, und wir arbeiten auf allen Ebenen zusammen. Hier muss auch mein Stellvertreter Felix Steinberger erwähnt werden - er hat uns beide vertreten, wenn wir nicht da waren, und das hat er super gemacht. Er ist da toll reingewachsen.
Alex Sattlegger: Und es macht ihm richtig Spaß. Er hilft überall mit.

QUH: Es läuft also gut, auch finanziell?
Andi Gröber: Ich hätte mir das nie träumen lassen. Vor dem Beginn hatte ich Bedenken - da war alles schwer planbar. Aber an schönen Tagen haben wir 800 Essen. Und wir arbeiten konsequent an der qualitativen Weiterentwicklung. Für den Service haben wir jetzt eigens Bernd Linnemann eingestellt.


Die 3 von der Poststelle: Alex, Andi und Bernd Linnemann, der "Neue"

QUH: Bernd, du bist jetzt hier als Restaurantleiter - seit wann?
Bernd Linnemann: In Berg wohne ich schon länger - aber in der Post habe ich am 8. Juni angefangen. Zuvor war ich in der Fischerrosl in St. Heinrich und davor 11 Jahre im Forsthaus am See. Ich kümmere mich hier um die Reservierungen, die Organisation von Feiern, die Tische etc.
Alex Sattlegger: Das mit Bernd ist eine Supersache - das steigert die Professionalität noch um einiges.

QUH: Andi, dein Fazit?
Andi Gröber: Vom ersten Tag an war es extrem viel Arbeit. Ich sage immer wieder: "Ich hätte mir auch für weniger Geld viel Arbeit aufhalsen können." Aber es ist etwas Tolles, und da ich noch zu den anderen Dingen komme, die ich in meinem Leben machen will, gibt es überhaupt keinen Grund, etwas zu ändern.

QUH: Vielleicht noch das Müllproblem am Parkplatz lösen?
Andi Gröber: Klar - für den Restmüll plane ich unten im Keller eine Kühlung. Kartonagen und Flaschen darf ich nicht am Rand des Biergartens lagern - das ist Außenbereich. Und was das Müllhäusl unterhalb der Küche betrifft, hat das Landratsamt einen Baustopp verhängt, bis die Verhandlungen um die Straße und die Stellplätze erfolgreich zu einem Ende gekommen sind. Aber wir verhandeln weiter.


Dem Himmel nah: Biergarten der Post

P.S. Zwei sehr nette Servicemitarbeiter der Post suchen übrigens Wohnungen:

Einer möchte eine 1-2-Zimmer-Wohnung, gerne mit Balkon, auf jeden Fall mit Badewanne, für bis zu 800 € inkl. Er übernimmt auch Hausmeisterarbeiten.

Der andere sucht ein Zimmer mit Bad und übernimmt ebenfalls anfallende Garten- oder Hausmeisterarbeiten.

Wer etwas weiß, melde sich bitte bei quh@quh-berg.de, wir vermitteln dann.

Sonntag, 12. Juli 2015

Neueröffnung: das Fischermeister Gastl Café


Hinter der Theke: Christiane Gastl-Pischetsrieder mit dem Wirtsehepaar Andreas und Barbara Gastl-Pischetsrieder

Seit Freitag ist Berg um einen gastronomischen Betrieb reicher: Familie Gastl-Pischetsrieder hat den Umbau des Hofs fertiggestellt und nun ihr Café eröffnet.



Zusätzlich zu diversen Kaffeespezialitäten und Eiskaffee und -espresso werden selbstgebackene Kuchen und Torten angeboten. Für Hungrige gibt es auch deftige Brotzeiten - Sandwiches oder Räucherfisch.


Das Fischerstüberl

Der Innen- und der gepflasterte Außenbereich bieten je 70 Sitzplätze. Im Fischerstüberl, das für Familienfeiern o.ä. reserviert werden kann, ist zusätzlich Platz für 30 Personen.


Der Hofladen

In näherer Zukunft soll auch der Hofladen mit mehr als wie bisher nur Fisch bestückt werden. Heumilchkäse von der Naturkäserei Tegernseer Land soll es geben, Kartoffeln und ... - das wird sich zeigen.


Einladend: Hier soll man vor Anker gehen

Fischermeister Gastl Café
Assenbucherstr. 41
82335 Berg-Leoni
Tel.: 08151-5627

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 11:00 bis 18:00 Uhr
Für Feiern nach Vereinbarung

Wir wünschen viel Erfolg!

Dienstag, 16. Juni 2015

Einjähriges


Freuen sich über 1 Jahr Getränkefachmarkt: Helma Strobel und Claus Helmer
(Foto: H.-P. Höck)

Claus Helmer und Helma Strobel haben vor einem Jahr Getränke Albrecht übernommen und den Getränkefachmarkt Berg daraus gemacht. Sie möchten sich hiermit bei ihren Kunden bedanken:

1 Jahr Getränkefachmarkt Berg

Liebe Berger/Innen,
nun haben wir das erste Jahr des Getränkefachmarktes Berg hinter uns. Unsere Bedenken, nach 5-monatiger Pause den eingeführten Markt neu zu übernehmen, habt Ihr uns schnell genommen. Wir möchten uns bei all denen bedanken, die gleich zum Start, aber auch in den folgenden Monaten wiedergekommen sind und uns bis heute ihr Vertrauen geschenkt haben. Wir freuen uns über die vielen Stammkunden, die unser Angebot angenommen haben. Ein besonderer Dank gilt den Burschenschaften Farchach , Bachhausen und Percha, die Sonnwend-und Maifeier mit uns getränketechnisch organisiert haben, dem MTV Fußball und Tennis und vielen anderen, die in der Folge weiterhin auf die Quelle in Berg setzen. Auch die Feuerwehr Kempfenhausen soll nicht unerwähnt bleiben, die eine unserer ersten Kunden war.
Wir hoffen alle weiterhin bei uns begrüßen zu dürfen und versuchen alle Wünsche zu erfüllen … gemäss unserem Motto: "Es gibt keine Probleme, sondern nur Lösungen".

Über Euren Besuch und die Weiterempfehlung des Getränkefachmarktes Berg freut sich Euer
Getränkefachmarkt Berg
Claus Helmer und Helma Strobel
Lohacker 11
82335 Berg


Wir gratulieren zum Firmenjubiläum und wünschen weiterhin alles Gute!

Donnerstag, 4. Juni 2015

1600 Pizzen in einem Monat

Wir rufen: 08151 - 444 3 666

- "Müller"
- "Hallo, kann ich eine Pizza Salami mit extra Sardellen bestellen?"
- "Aber sehr gern!"
- "Wann kann ich sie abholen?"
- (kurze Nachfrage in die Küche) "… in 10 Minuten!"


Die neue Pizzakarte von "Müllers auf den Lüften"

10 Minuten ist gerade die richtige Zeit, die man von überall in der Gemeinde bis Farchach braucht Und welch Erleichterung: Denn eine Pizza zum Mitnehmen hat in Berg nach Dadas Weggang gefehlt wie den Rädern der Wind oder den Windkraftgegnern der Baustopp. Jetzt endlich gibt es wieder Pizzen zum Abholen, wenn der Kühlschrank zu leer, der Koch zu faul oder der Kindergeburtstag zu langandauernd ist. …. nach 10 Minuten hält man (7,90€ inklusiv Sardellen extra) in Farchach beim "Müllers" lecker dies in der Hand:



Chef Rico verspricht: "Hausgmachte Pizza bedeutet bei uns: eine dünne, knusprige Kruste mit würziger Tomatensauce und frischen Zutaten im Steinofen gebacken". Im ersten Monat war der Erfolg beinahe zu groß: 1600 Pizzen gingen ohne große Werbung über den Tresen in Farchach. Es gibt aber auch andere Gerichte zum Mitnehmen.


Die Mitnahmekarte (zum Vergrößern anklicken)

Dienstag, 5. Mai 2015

Spatenstich zur Bier- und Weinmetropole Höhenrain


Dynamischer Spatenstich: Am Hohenrand in Höhenrain wird jetzt gebuddelt!

Mit Wein kennt er sich aus. Karl-Heinz Krawczyk aus Percha, Inhaber der Firma "World of Wine" in dritter Generation, betreibt drei Weinhandlungen in München, im Familienbesitz befinden sich zudem drei Weingüter in Frankreich, Italien und Deutschland. Schon 2012 signalisierte er, im Gewerbegebiet Am Hohenrand in Höhenrain eine Lagerhalle bauen zu wollen.


Planzeichnung von Architekt Volker Cornelius: Ansicht von der Wolfratshauser Straße

2013 lag bereits ein Entwurf vor - dafür allerdings musste der Bebauungsplan geändert werden. "Die Gemeinde war mir sehr behilflich", sagt der Unternehmer sichtlich erleichtert. Er hat nun vor, mit seiner Familie selbst dorthin zu ziehen, in ein freistehendes Wohngebäude. Die dreigeschossige Lagerhalle soll eine Grundfläche von 600 qm haben, Lager, Verwaltung und ein kleiner Lagerverkauf sollen dort unterkommen. 400 qm davon sind für das "Starnberger Brauhaus" vorgesehen.


Karl-Heinz Krawczyk und Florian Schuh vor dem Logo der neuen Brauerei

Fürs Bierbrauen interessiere er sich schon lange, sagt Krawczyk. Gemeinsam mit dem Starnberger Florian Schuh gründete er Anfang dieses Jahres die Starnberger Brauhaus GmbH. Ob die beiden eine 10- oder 20-hl-Anlage kaufen, steht noch nicht fest. Fest steht allerdings, dass ein festangestellter Braumeister in der vollautomatisierten Brauerei das Bier brauen wird. Craft-Beer soll es auf gar keinen Fall werden - die Brauhausbesitzer haben vor, traditionelles Helles, Kellerbier und "Edelweißes" zu brauen. 1-2000 Liter pro Sud, und dies bis zu drei Mal pro Tag. Das Bier soll dann sechs Wochen reifen. Abgefüllt werden die Biere außerhalb der Gemeinde. - Zum Vergleich: Wenn die Brauerei ihre Kapazität voll ausschöpft, könnte sie so viel produzieren, wie die Münchner Pioniere vom "Giesinger Bräu". Der Braukessel der Kleinst-Brauer von der "Brauerei Schloss Berg", die anders lautenden Presseberichten zum Trotz nichts mit der QUH zu tun hat, fasst nur 120 Liter und wird nur gelegentlich betrieben.

Wenn alles nach Plan läuft, wird im Januar 2016 zum ersten Mal gebraut, das Starnberger Bier gibt es dann im Frühjahr. - Wir freuen uns jetzt schon darauf.

Übrigens werden derzeit überall kleine, feine Brauereien neu gegründet. Unser aktueller Favorit ist das überaus köstliche, IPA-artige "Das Helle" des Münchner Braumeisters Tilman Ludwig und seiner Firma "Tilmans Biere". Vgl. http://www.curt.de/muenchen/tilmann/

(Fotos: H.-P. Höck)

Montag, 16. März 2015

Simulation der Innovation

Tausende Besucher hatte Ende letzter Woche die Starnberger "Gewerbemesse" InnoSTA im Landratsamt. Mit ungefähr 80 ausstellenden Betrieben ist das so etwas wie der "Tag der Berger Betriebe" … nur landkreisweit (und in klein). Auch Berger Firmen waren vertreten: Landrat Roth (CSU) versuchte sich an einer Flugsimulation unseres Großgewerbetreibenden Reiser …


… und legte eine grandiose Bruchlandung hin.

Bergs dritte Bürgermeisterin Elke Link (QUH) informierte sich bei Jörg Simm von der e-bike-Firma "wunjoo" (früher elenio) übers elektrische Strampeln.


Elke Link und Jörg Simm im elektrischen Licht

Und Bäcker Toni Lidl machte Werbung dafür, dass bei ihm (und uns) die Brezen noch selbst und mit der Hand gebacken werden.


Bäcker Toni Lidl (will Sonntags eher nicht arbeiten) - Fotos: H.-P. Höck (ist immer im Einsatz)

Samstag, 17. Januar 2015

Mörlbach - Zentrum der Luftfahrtindustrie


Wird in Mörlbach als Modell nachgebaut: der NH90, ein Transporthubschrauber der NATO, der auch nach Australien und in den Oman verkauft wurde; 100 der über 500 gebauten oder bestellten Hubschrauber sind in Deutschland im Einsatz (oder bestellt; Photo: Igge)

Als die Fa. Reiser in den vergangenen Jahren wegen dieses Großauftrages um Zustimmung für ihren Firmenneubau in Mörlbach warb, betonte ihr Chef Wolfgang Reiser (BG, Gemeinderat) stets, dass es sich bei seinem mittlerweile international höchst erfolgreichen Betrieb nicht um Rüstungsindustrie handle. Man baue ja schließlich nur nicht-flugfähige 1:1 Modelle von Hubschraubern, an denen deren Wartung geübt werden könne. Militärhubschrauber waren es trotzdem. Umso erfreuter war auch Dr. Roman Sperl, gemeinsam mit Wolfgang Reiser Geschäftsführer der Reiser Simulation and Training GmbH, dass er beim Neujahrsempfang des Vereins "bavAIRia" vermelden konnte, dass die Firma inzwischen auch eine Kooperation mit dem ADAC eingegangen ist.


ADAC-Hubschrauber bei "Reiser Simulation und Training GmbH" in Mörlbach

Der - im Volksmund immer noch "Firma Reiser" genannte - Betrieb ist mittlerweile mit über 180 Angestellten in wenigen Jahren nicht nur zur größten und bestens angesehenen Berger Firma geworden. Womöglich ist sie sogar Weltmarktführer auf ihrem kleinen, lukrativen Spezialgebiet (dem Bau von NH90 Wartungsmodellen), obendrein auch politisch hoch geschätzt. Das zeigte der persönliche Besuch von Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) beim Neujahrsempfang in Mörlbach. Es war mehr als ein Anstandsbesuch. Offiziell stellte sie bei diesem Anlass nicht weniger als die "Bayerische Luftfahrtstrategie 2030" vor, die für ein "nachhaltiges Wachsen der Luftfahrtbranche in Bayern" sorgen soll. Ilse Aigner berief sich in Mörlbach auf berühmt-berüchtigte Vorfahren: "Wenn es Franz Josef Strauß nicht gegeben hätte, wäre das eine oder andere nicht passiert", sagte sie in ihrer Rede (womit sie unzweifelbar sowohl mit dem "einen", wie auch dem "anderen" recht hatte). Fördern wolle man in Bayern insbesondere neue Antriebstechniken, die unbemannte Luftfahrt und umweltfreundliche Technologien für Flugzeugwertstoffe.


Staatsministerin Ilse Aigner spricht in Mörlbach über Vergangenheit (Strauß) und Zukunft (das Fliegen)

Über 300 Experten, Firmenchefs und geladene Gäste waren in Reisers mittelständischen Erfolgs-Betrieb gekommen, darunter alle drei Berger Bürgermeister. Auch der "Aviator" war anwesend. Seine "Flight Data Recorders" werden bei den spektakulären "Red Bull Air Races" eingesetzt. Um die ging es im anschließenden Festvortrag des einzigen deutschen Air Race Piloten Matthias Dolderer.



Das Luftfahrt-Strategiepapier, das in Mörlbach vorgestellt wurde, gibt es hier zum herunterladen: http://www.stmwi.bayern.de/innovation-technologie/schwerpunkte/luft-und-raumfahrt/

Das Ziel des einladenden Vereins "bavAIRia" ist es, laut Eigenwerbung "die bayerischen Kernkompetenzen in Luftfahrt, Raumfahrt und Raumfahrtanwendungen zu identifizieren und die Kompetenzträger stärker miteinander zu vernetzen, um die globale Wettbewerbsfähigkeit dieser Branchen zu steigern."

Sonntag, 4. Januar 2015

Kleinstmeldung

Nicht immer sind die Meldungen hier im Blog von welthistorischem Ausmaß … das macht nichts, denn wir sind ja ein Lokalblatt, also ein Nachrichtenmedium, das noch kleinste Meldungen wie diese bringt: Die Schreinerei Pfisterer (Farchach) spendet dem Montessori Kinderhaus in Aufkirchen 450 Euro in einem Vogelhäuschen!


3 Schreiner mit P

In einer Pressemeldung, die wir bekamen, hieß es: "Bereits seit 30 Jahren leistet das Montessori Kinderhaus in Aufkirchen integrative Förderung. Seit drei Jahren gibt es die integrative Schulkindgruppe. Sie hat Platz für 12 Kinder, die nach dem Unterricht betreut werden. Momentan sitzen sie noch auf uralten Stühlen, die die Leiterin des Montessori Hauses bei der Einrichtung der Schulkindgruppe auf dem Dachboden der alten Schule gefunden hat. Schon lange wünscht Helga Sommer sich andere Stühle für ihre Schulkinder. „Als wir vor 30 Jahren die erste Kindergartengruppe hier in Aufkirchen gründeten, haben wir spezielle Montessori Stühle angeschafft. Sie sind sehr robust und leisten tagtäglich wertvolle Dienste.“ Auch für ihre Schulkindgruppe wünscht sich Helga Sommer solche Stühle. Nun geht ihr Wunsch in Erfüllung. Die Schreinerei Pfisterer aus Farchach spendet 450 Euro für die Anschaffung der ersten Stühle. Das Geld wurde am Tag des Schreiners im November gesammelt.

„Wir geben diesen Betrag sehr gerne an das Montessori Kinderhaus weiter“, sagt Rupert Pfisterer. Den Gebrüdern Pfisterer war wichtig, dass das Geld Kindern in der Gemeinde zu Gute kommt. Und tatsächlich ist noch ein einziges der Vogelhäuschen, die am Tag des Schreines von Kindern gebaut werden konnten übrig geblieben. In ihm flatterte die Spende nach Aufkirchen."

„Vielleicht finden sich ja noch weitere Unternehmen, die uns zwei oder drei Stühle spenden“, sagt Helga Sommer."

Das sollte doch zu machen sein - hofft die QUH!

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