Montag, 11. Februar 2008

Listenplatz 19: Sebastian Hess

SebastianHess


In Kempfenhausen aufgewachsen, auch Kreuzmösl-Hang-gestählt (seit 1976 notgedrungen mit Haftpflichtversicherung), im alten Schulhaus in Aufkirchen die Oskar'sche Schulbank gedrückt, ist Sebastian nach Jahren des Heimwehs in London und München seit 2007 wieder in die Heimat zurückgekehrt - sogar seine landschaftlich verwöhnte neuseeländische Gattin ist mittlerweile von den Reizen der Gemeinde völlig eingenommen. Wenn Sebastian nicht in der Ferne sein Cello traktiert, blickt er am liebsten mit einer kühlen Maß auf den Starnberger See und macht sich neuerdings dabei Gedanken, wie man das Kulturleben in Berg in Schwung bringen könnte...
Der Linktipp von Sebastian Hess: die Oskar Maria Graf-Gesellschaft.

Sonntag, 10. Februar 2008

Listenplatz 20: Verena Draeger

VerenaDraeger

Unser QUH-Nesthäkchen Verena sauste schon als Kleinkind auf Skiern den Kreuzmöslberg hinunter. Als junges Mädel tanzte sie mit der Burschenschaft Berg und der Burschenschaft Aufkirchen um den Maibaum. Bei den Heimspielen des MTV Berg ist sie treue Zuschauerin. Als sie von der Gründung der QUH hörte, war sie sofort Feuer und Flamme. Sie gehörte zu den ersten Mitgliedern und reservierte gleich den Listenplatz 20 für sich.
Verena Draegers Linktipp: die Homepage des MTV Berg.

Vorhang auf!

Am 2. März 2008, das ist der Sonntag in drei Wochen, finden in Bayern die Kommunalwahlen statt.

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Die QUH (quer - unabhängig - heimatverbunden) tritt als Liste 8 erstmals zur Gemeideratswahl in Berg an. Von heute ab stellen wir Ihnen an dieser Stelle täglich einen der 20 QUH-Kandidaten vor!

Partei-Flugblätter im Praxistext

Was sagen uns eigentlich die Parteien mit ihren Flyern? Der Wahlkampf im großen Vergleichstest. (Die Noten haben nichts mit der politischen Gesinnung zu tun)
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Die CSU hat offensichtlich am meisten Geld. Nicht nur, dass von ihr am meisten Flugblätter kommen (Wir haben jetzt schon 5!). Es hagelt ganze Hefte voller Kandidaten und sogar Flugblätter, in denen ganzseitig angekündigt wird, dass GR Gastl-Pischetsrieder nicht mehr für den Gemeinderat kandidiert, sondern für den Kreistag. Obendrein macht die CSU generös Hochglanz-Werbung für Kandidaten konkurrierender Parteien: So für BM Monn, der im Kreistag für die CSU und nicht für seine Mehrheitsbeschaffer von der "Einigkeit unabhängiger (!) Wähler" kandidiert. Zu ihren 20 Gemeinderatskandidaten vermerkt die CSU lakonisch Alter, Familienstand und Beruf. Es fällt auf, dass ausgerechnet für die bekennend christliche Familien-Partei CSU zwölf ledige Kandidaten den Kopf hinhalten. Note 4 plus, mehr als ausreichend.

Die FDP will "die Zukunft gestalten" - Aber schon beim gegenwärtigen Flyer hat man mit der Gestaltung total versagt. Man weiß bei der FDP weder wie die Spitzenkandidatin heißt, noch wie man Sibichhausen schreibt. Dafür stammen einige Fotos der Kandidaten offensichtlich aus den 70iger Jahren, als die FDP noch wichtig und heute noch Zukunft war. Nicht mal auf ein einheitliches Hintergrundblau hat man sich einigen können. Dafür kein einziges Wort zu politischen Zielen. Unterirdisch! Setzt man hier auf den Mitleidseffekt? - Note 5 minus. Vorrücken stark gefährdet!

Von der "Bürgergemeinschaft" erscheint zu Wahlkampfzeiten die gediegen informative "BürgerPost". Auf dem extra verteilten, riesigen DIN A 2 Wahl-Flugblatt ein etwas nebulöses Gruppenbild, einige politische Ziele und blau hervorgehoben die Hoffnung, dass alle "politischen Gruppierungen auch in Zukunft die gute Zusammenarbeit fortsetzen". Wohlgesetzt und humorfrei erfährt man Hobbies und Vereinszugehörigkeiten der Kandidaten, ansonsten einige politische Sprechblasen ala "Ich kandidiere, weil ich mich für die Interessen der Bürger unserer Gemeinde einsetzen möchte". Alles ist professionell, abgeklärt, kenntnisreich, fehlerfrei und etwas langweilig - so wie die Partei. Störend ist allerdings wirklich das übermäßige Format, das selbst den geneigtesten Leser erschlägt. - Noch: Note 2 minus.

Am sympathischsten macht es die SPD: Vorne der beliebte Spitzenkandidat; drinnen das junge Team; hinten drauf erreichte politische Ziele und Zukunftsprojekte übersichtlich in 2 Spalten. Man spürt "Erfahrung und Engagement" (so auch der Wahlslogan), das ist informativ, übersichtlich und gut fotographiert von Listen-Schlußlicht Maja von Rosenbladt. Als Zuckerl gabs ein rotes Telefonbuch-Lesezeichen mit den Adressen und Öffnungszeiten der Berger Kneipen. Den Luxus der Groß-Parteikasse bemerkt man daran, dass Jungwähler persönlich angeschrieben wurden. Die Note: eine glatte 1, klar Klassenbester (bis jetzt!).
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Apropos Flyer/Flugblatt: Am besten als Papierflieger eignet sich das Solo-Blatt von Gastl-Pischetsrieder senior (schweres Papier, gutes Format). Das scheint er sich - blickt man auf das V.i.S.d.P - sogar heroisch selbst finanziert zu haben. Keine Note.

Und die QUH auf Liste 08? - Abwarten!
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Die 4 Spitzen-QÜHE: Andy Ammer - Elke Link - Elke Grundmann - Jokl Kaske
(Photo Quirin Leppert)

Samstag, 9. Februar 2008

"We are from Bavaria; it's near Germany!" - Rosenmüller-Filme in Allmannshausen

Eine wundervolle Idee geht in die dritte Runde. Ein herausragendes Beispiel dafür, wie lokale Kultur dank privatem Engagement funktionieren kann. Am Samstag, den 16.2. findet bei der Freiwilligen Feuerwehr Allmannshausen - mit der freundlichen Unterstützung des Starnberger Breitwand-Kinos - der 3. Allmannshauser Filmtag statt. Das Hauptaugenmerk liegt diesmal auf dem Werk des bayrischen Regisseurs Marcus H. Rosenmüller. Auch seltene Filmwerke sind zu bewundern.
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Marcus H. Rosenmüller bei der Arbeit.

Für erstaunliche 2.- € pro Film wird in der Feuerwehrhalle ein äußerst geschmackvolles Programm für alle Altersstufen gezeigt:

12.15 Uhr - Der kleine Eisbär 2 (ab 4 Jahre)
14.00 Uhr - Die wilden Hühner (die Cornelia Funke Verfilmung; ab 6 Jahre)
16.00 Uhr - Der verlorene Schatz der Tempelritter (ein Kinderfilm)
18.00 Uhr - Wer früher stirbt ist länger tot (der Rosenmüller-Sensationserfolg)
20.00 Uhr - Kümmel und Korn & Schwere Jungs (Rosenmüller-Double-Feature)
22.00 Uhr - Das Vermächtnis der Tempelritter (Action mit Nicolaus Cage)

Vor allem das Rosenmüller-Double-Feature mit "Schwere Jungs", dem Nachfolger von "Wer früher stirbt, ist länger tot", ist ein Highlight: denn im Vorprogramm läuft Rosenmüllers selten gezeigter Kurzfilm aus Filmhochschultagen: "Kümmel und Korn".


"Schwere Jungs" - "We are from Bavaria; it's near Germany!"

Im "Filmcafe" im ersten Stock des Feuerwehrhauses wird wieder ein regelrechtes Kulturzentrum eingerichtet: Mit Popkorn, kostenlosem Kino, Getränken, Snacks und gemeinsamen Feiern bis in die Nacht hinein. Mittags zeigt man für die wartenden Eltern "Amelie" oder man spielt Rosenmüller Filmmusik, später zeigt man Musik-Clips von Jugendlichen und in der Nacht dann Jazz. Zuletzt führt man - und das alles umsonst! - den beeindruckenden kubanischen Musikfilm "Paraiso" vor, der nicht im "Buena Vista"-Havanna spielt, sondern im 1000 km entfernten, armen kubanischen Teil von Kuba, in Guantanamo.
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"Paraiso" - die anderen Seite der kubanischen Musik, zu bewundern Samstagnacht in Allmannshausen.

Dienstag, 5. Februar 2008

Wie die Politik die Orte gestaltet (Praxistest)

Wir von der QUH haben die Gestaltung unserer Ortsteile zu einem unserer fünf zentralen Wahlthemen gemacht. Wer Schönheit fordert, darf selbst nicht verschandeln. Deshalb gehen wir im Wahlkampf selbst mit gutem Beispiel voran. Die Plakate der QUH bemühen sich, die Orte selbst schöner zu machen. Auf häßliche Plakatständer werden wir ganz verzichten!

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Beispiel für ein Wahlplakat der QUH: Dezent in das Ortsbild integriert auf einer offiziell angemieteten Plakatfläche (vor dem Rewe-Großmarkt in Berg).


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Beispiel für Wahlplakate der anderen Parteien (auf dem Gelände eines geplanten Großmarktes).

Montag, 4. Februar 2008

Die blaue Tonne

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Letzte Woche wurden die neuen Altpapiertonnen, die in vier Größen erhältlich sind, in Berg ausgeliefert.

Viele Leute haben nun Bedenken, ob ihnen die gelieferte Größe ausreichen wird, und wissen nicht, ob und wie sie noch zu einer größeren Tonne kommen können. Zur Ansicht gab es die Tonnen vorab leider nicht, aber die Maße sind folgende:

Die 120 Liter-Tonne ca.: 94,5 cm hoch x 50,5 cm breit 55,5 cm tief
(so groß ist die kleine graue Tonne oben links im Bild)

Die 240 Liter-Tonne ca.: 110,0 cm hoch x 58,0 cm breit 74,0 cm tief

Die 660 Liter-Tonne ca.: 125,0 cm hoch x 137,0 cm breit, 85,0 cm tief
(oben rechts im Bild)

Die 1.100 Liter-Tonne ca.: 147,0 cm hoch x 137,0 cm breit,130,0 cm tief

Wer seine Tonne in einer anderen Größe haben möchte, muss seinen Wunsch schriftlich beim AWISTA in Starnberg kundtun (Kontaktdaten und Öffnungszeiten s.u.), die Tonnen werden im Laufe der nächsten Wochen noch ausgetauscht. Eine größere Tonne kostet übigens genauso viel wie eine kleine: gar nichts!

Geleert werden die Tonnen aber erst ab Ende März!

Kontakt:
Abfallwirtschaftsverband Starnberg - AWISTA -
Moosstr. 5
82319 Starnberg
AWISTA-Hotline 08151/27 26-0
Fax 08151-27 26-37 30

Montag – Freitag 7:30 Uhr bis 18:00 Uhr
sowie nach Vereinbarung

E-Mail: info@awista-starnberg.de

Sonntag, 3. Februar 2008

5 Fragen eines Blog-Lesers - 5 Antworten der QUH

Jetzt mal bitte kurz Konzentration. Denn es wird jetzt etwas komplizierter und inhaltlicher hier im Blog. BürgerBerg schrieb uns erneut mit Fragen zum Wahlprogramm der QUH (Vgl. seinen Kommentar zu dem unteren Artikel). Er stellte uns ausgehend von den 5 Themenschwerpunkten der QUH 5 kritische Fragen:
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"Ich habe mir u.a Ihren Beitrag vom Montag, 19. November 2007
"DIE 5 VERSPRECHEN DER QUH"
zu Gemüte geführt. Und habe auf folgende Fragen nur unbefriedigende bis keine Antworten gefunden.
1. Energiekonzept:
Wie schaut das Energiekonzept denn bitte aus? Wieviel kostet die Umsetzung des Konzeptes und wie soll dieses finanziert werden? Wann und in welchem Zeitraum soll dieses Konzept umgesetzt werden? (...)
2. Jugendarbeit / Sport
Die Quh-Vertreter wollen sich auch nach der Wahl für Jugend- und Sportarbeit einsetzen.
Für welche Form der Jugendarbeit will sich die Quh im Gemeinderat denn bitte einbringen? Welche Projekte sind hierfür geplant, und was sollen diese Kosten und wie werden diese finanziert? Ist hierzu die alleinige Vereinsarbeit besser geeignet als der GR?
3. Kulturprojekte:
An welche Form der Kulturprojekte denken Sie denn in Ihrem Beitrag? Auch hier stellt sich mir die Frage der Kosten und Finanzierung.
4. Wirtschaft:
Welche weiteren Anreize neben einem DSL-Anschluß sollen denn konkret für Unternehmen geschaffen werden? - Welche Gewerbeform möchten Sie denn in Berg ansiedeln? Ab wann und in welchen Zeitraum soll dieses umgesetzt werden? Wo sollen die Unternehmen sich ansiedeln, soll hierzu eine neues Gewerbegebiet geschaffen werden, oder ein bestehendes vergrößert werden?
5. Entwicklung eines Dorfzentrums
Sie schreiben in Ihrem Programm " Jetzt ist unsere Dorfmitte da, wo die große Baulücke ist." Die Baulücke ist ja schon etwas kleiner, und die Gemeinde ist nicht im Grundstücksbesitz. Deshalb würde mich folgende interessieren: Für welche Form der Bebauung bzw. der Gestaltung steht die Quh. Wieviel soll hierzu investiert werden. Welcher Zeitraum ist für eine Umsetzung geplant?"

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Lieber BürgerBerg,

... danke für ihre Fragen. In aller Kürze dazu:

umwelt 1. Umwelt: Wir haben das Energiekonzept der QUH in einer öffentlichen Veranstaltung in der Post vorgestellt. Die SZ hat darüber berichtet. Es wurde ein 3-Stufen-Plan vorgestellt: 1. Kontaktaufnahme zu Gemeinden mit Erfahrung bei der Nutzung regenerativer Energien (bis 2010). 2. Konzentration auf zumindest eine regenerative Energieform (Sonne, Geothermie, Pellets), deren gezielte Förderung. 3. Das Ziel: in 25-30 Jahren die Gemeinde autonom von fossilen Brennstoffen zu machen im Sinne der "Energiewende Oberland". - Wir werden das Konzept auch noch einmal hier darstellen. Die QUH kann das nicht alleine, aber sie kann Anstöße dazu geben - mehr als die Parteien bisher gegeben haben. Viele Parteien haben mittlerweile energiepolitische Versprechen in ihren Programmen. Daran müssen wir sie messen (aber auch an ihrer diesbezüglichen Passivität in den letzten Jahren). Dafür muss über die Fraktionen hinweg gearbeitet werden. Bei der QUH-Veranstaltung gab es dazu Ansätze von Grünen wie CSU.
skate 2. Die Vertreter der QUH sind - im Gegensatz zu den meisten Gemeinderäten - jetzt schon in der Jugend- und Sportarbeit aktiv. Elke Link (Liste#1) ist z.B. Jugendleiterin der Fußballabteilung des MTV und seit Jahren Elternbeirätin. Andere Kandidaten (wie Elke Grundmann (Liste#2) und Ute Pröttel (Liste#5)) sind in Beiräten und Fördervereinen von Kindergärten und Schulen aktiv. Christian Kalinke (Liste #13) ist der "Präsident" der Fußballabteilung des MTV Berg, Harald Kalinke (Liste#6) war jahrelang dessen Stellvertreter. Klaus Böck (Liste#12) leitet die Tennisabteilung. Es geht - gerade jetzt in der schwierigen Zeit des Neubaues des Trainingsplatzes in Berg und der Dreifachturnhalle in Biberkor - auch darum, dass dieses Wissen, diese Anliegen politisches Gewicht bekommen. Das Projekt der "Skaterbahn" beispielsweise, das jetzt alle Parteien in ihren Programmen haben, ist eine Forderung der QUH aus dem Bürgermeisterwahlkampf.

bild 3. Im Bereich Kultur gibt es - neben der Arbeit des Kulturvereins, dem unser Listenkandidat Dr. Joachim Kaske (#3) vorsitzt - das Großprojekt einer "Kunsthalle Berg", dessen Finanzierung im Zuge einer Public-Private-Partnership (C. u. S. Kaske-Stiftung) größtenteils gesichert wäre (vgl. unsere Berichte). Die QUH befürwortet dieses Projekt und spricht sich dafür aus, dass der Gemeinderat dazu konstruktive Verhandlungen führt und nicht nur wie in der Vergangenheit Vorschläge unkommentiert ablehnt.

4. Wirtschaftsförderung. Vielleicht geht es gar nicht um "Anreize", möglicherweise hilft es schon, auf Gewerbetreibende gezielt zuzugehen, statt nur Zettel ans schwarze Brett zu hängen. Auf jeden Fall sollten die Einnahmen der Gemeinde erhöht statt immer nur die Ausgaben gesenkt werden. Und natürlich sind IT-Firmen (wie z.B. die Firma Bitmanagement in Aufhausen, die aus allen Nähten platzt), für unsere Gemeinde geeigneter als etwa Schrotthändler. Es genügt aber, auch den Gastbetrieben nicht nur immer neue Auflagen (etwa für zu schaffende Parkplätze) zu machen, sondern ihre verdienstvolle Arbeit für eine funktionierende Dorfkultur zu unterstützen.
loescher 5. Im Ortszentrum von Berg ist "die Gemeinde nicht im Grundstückbesitz"! Wohl wahr. Allerdings war sie es und hat mit dem Grundstücksverkauf und dem anschließenden Verzicht auf die Grunddienstbarkeit "Gaststättenbetrieb" die Ortsmitte von Berg erst zum Spekulationsobjekt gemacht. Die historische Chance, hier in der historischen Ortsmitte gestaltend tätig zu werden, wurde verpasst und verkauft. Vielleicht sollte man darüber nachdenken, diese Entscheidung zu korrigieren? Vielleicht ist dafür auch eine Investition nötig. Vielleicht sind hierzu intensive Gespräche mit den Grundstücksbesitzern nötig.

Andreas Ammer / QUH (Liste #3)

Samstag, 2. Februar 2008

Ein Leserbrief

Kommentare zu unserem Blog hier gibt es leider viel zu wenig (einfach nur unter irgend einem "geheimen" Namen registrieren und auf "Kommentar" klicken). Gestern erreichte uns hier folgender Kommentar:

"Hallo liebe Quh,
nach langer Zeit, muß ich mich auch mal wieder Melden.
Ich finde es zum gewissen Teil sehr gut, wie Ihr uns Berger-Bürger informiert, jedoch erwarte ich mir langsam mehr Inhalte über eure Programme nach der Wahl. Flapsig ausgedrückt, ist das hier ein typisches "WischiWaschi" um mit leeren Verpackungen eine Wahl zu gewinnen.
Des weiteren bin ich mal gespannt, wie sich die Quh im Falle eines Wahlerfolges verhält. Ob diese Informationspolitik bestehen bleibt, wage ich zu bezweifeln.
Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich ja zuletzt."

Dazu ist Folgendes zu sagen:

"Lieber BürgerBerg,

Deine Hoffnung wird wahr werden. Darüber hinaus stellst du 3 sehr wichtige Fragen:
1. Zum einen sind die Standpunkte der QUH - ich gebe zu mit etwas Mühe - zu jeder gemeindepolitischen Entscheidung der letzten Jahr hier im Blog dokumentiert. Das kann keine andere Partei von sich behaupten.
2. Zum anderen wird natürlich auch von uns noch etwas "Konkretes" kommen: Nämlich ein Faltblatt für alle Bürger, in dem wir uns und unsere Ziele noch einmal vorstellen. Wir werden unsere 5 politischen Schwerpunkte (Umwelt, Jugend/Sport, Wirtschaft, Kunst, Ortsgestaltung) noch einmal erklären. Das viele andere Parteien inzwischen unsere Forderungen (z.B. Skaterbahn, Ortsgestaltung) in ihre Programme übernommen haben, oder auch unsere Veranstaltung zur "Energiewende" von den vielen anderen Parteispitzen besucht und dort offen und konstruktiv diskutiert wurde, ist schon "konkreter" Erfolg für eine Partei, die nicht im Gemeinderat ist. Da - so finde ich - haben wir schon viel mehr konkrete Arbeit geleistet als andere Parteien, die jetzt vollmundige "Programme" verfassen, die doch nur dokumentieren, was die gleichen Parteien in den letzten Jahren an Arbeit versäumt haben.
3. Die wichtigste Frage: Natürlich wird "das legendäre QUH-Blog" (Münchner Merkur) auch nach der Gemeinderatswahl weiter bestehen. So wie es auch nach der "verlorenen" Bürgermeisterwahl weiter bestand und wie es heute seit 639 Tagen besteht. Allein das ist mehr Arbeit als manche Gemeinderatssitzung. Aber: sie macht uns Spaß und wird fortgesetzt!

Andreas Ammer

Freitag, 1. Februar 2008

Kandidat Kuh Kuh - (Unser Höhenrainer bei der Parteiarbeit)

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Bei der Bürgermeisterwahl erreichte die QUH in dem seefernen, aber bürgermeistertreuen Gemeindeteil Höhenrain mit knapp 10% mit Abstand ihr schlechtestes Ergebnis. Dort Werbung für die QUH zu machen, bedeutet Schwerstarbeit für unseren ortsansässigen Agenten Harald "Boller" Kalinke (Listenplatz #6, links im Bild). Sein Versuch, im Höhenrainer Gemeindegebiet Interesse für die Politik der QUH zu finden, ist schwer, aber - wie obiges Bild zeigt - manchmal findet er doch einige Sympathisanten. Vorwärts Boller, diesmal schaffst du zusammen mit deiner Frau Sissi (Listenplatz #10) ein zweistelliges Ergebnis für die QUH!

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