Veranstaltungen

Donnerstag, 18. Juni 2009

Hörsturz 09

hoersturz

Die S6-Regio-Gruppe (das sind die 18 Schülersprecher der Gymnasien Tutzing, Starnberg, Kempfenhausen, Gauting, Gräfelfing und Planegg) veranstaltet morgen wieder den Hörsturz, einen Bandcontest im Backstage in München, auf dem die Schulbands von sechs Gymnasien aus dem Umkreis gegeneinander antreten. Wir erinnern uns - 2007, als der Hörsturz ins Leben gerufen wurde, belegten InsAniC mit zwei Bergern für das Gymnasium Starnberg den ersten Platz, 2008 den zweiten. Letztes Jahr gewannen Black Pudding vom KHG in Gräfelfing. Dieses Jahr tritt für das Landschulheim Kempfenhausen Ménage à trois gegen die anderen Bands an - mit Alissa Eckl aus Berg. Wir drücken die Daumen!

Montag, 15. Juni 2009

Aufkirchen feiert

Bevor wir den Gewinner des König-Ludwig-Preisausschreibens bekanntgeben, möchten wir auf Bitten der Aufkirchener Geschäftsleute das vielfache Jubiläum ankündigen:

Postkarte_Aufkirchen-Kopie

Freitag, 12. Juni 2009

Morgen klassische Vergnügungen

Morgen findet aus Anlaß des 123. Todestages von König Ludwig II hier im Blog ein Preisausschreiben statt: Was ist faul am Tod von König Ludwig? Die QUH ist auf Dokumente gestoßen, deren richtige Interpretation die Mithilfe der gesamten Berger Bevölkerung nötig macht. Es winken Buchpreise!

Außerdem: Bernd kann es nicht lassen und veranstaltet wieder eine seiner Themen-Partys (nachdem es bei ihm im "A'dabei" diese Woche die 2. Mannschaft von Berg allein schon zwei mal hat krachen lassen). Morgen also eine "Classik-Rock-Night" ohne Eintritt, aber mit Musik. Auch via Videoscreen! Tip: Spät in der nacht Bernd von Pink Floyd in Venedig schwärmen lassen.
adaei

Freitag, 29. Mai 2009

Heute: Brillante Intellektuelle oder obskure Okkultisten

Wahnsinn, was unser kleines Dorf heute wieder auf die Beine stellt! - Aufschlußreich auch, was die einzelnen Parteien oder ihre Sympathisanten veranstalten.

Im Seehotel Leoni findet um 19.30 der 41. MTV-Unternehmerstammtisch statt. Heute hat MTV-Fußball-Präsident und QUH-Aktivist Christian Kalinke ein intellektuelles Schwergewicht zu Gast: "Umweltpapst" Ernst-Ulrich von Weizsäcker, Sohn des Physikers Carl Friedrich, Neffe des Ex-Bundespräsidenten Richard, selbst Ex-MdB und aktueller Träger des "Deutschen Umweltpreises 2008".

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Stargast in Leoni: Ernst Ulrich von Weizsäcker

Das ewige Rätsel, woher Christian K. all die hochkarätigen Gäste zieht, die für jede Kerner- oder Beckmann-Talkshow ein Gewinn wären, beleibt ungelöst. Die Veranstaltungen selbst sind inzwischen legendär. Umso grandioser wird das Ganze, wenn man es mit den Aktivitäten von anderen vergleicht.

Nehmen wir zum Beispiel mal die FDP. Ganz merkwürdig ist, was die bayrische Mit-Regierungspartei uns heute Abend in der "Post" auftischt. Ein gewisser "Dr. Fritz Fenzl", bekennender Okkultist, darf dort im Namen der FDP sein Buch "Energetische Morde" vorstellen. Mit einer Theorie von "Kraftorten" hat er unter anderem das Rätsel um den Tod von König Ludwig endgültig gelöst.

41GWzlA-u0L-_SL110_ Ein Zitat von Dr. Fritz Fenzl gefällig? - "All diese Schwingung erzeugenden und energiegeladene Frequenzen abgebenden Tempelbauten der Vergangenheit und Gegenwart Münchens berühren sich an einem gemeinsamen Dreiecks-Eck (...). Und genau dort findet sich in der Fürstengruft die geheimnisumwitterte Grablege des von tiefer Mystik umwobenen Königs Ludwig II." - Oje, arme FDP.

Der Gerechtigkeit halber auch ein Zitat von Ernst Ulrich von Weizsäcker. Er antwortete einst auf die Frage, ob das Bibelwort "Macht Euch die Erde untertan!" heute nicht mehr gelte: "Alle großen Religionen sind zu einer Zeit entstanden, als der Mensch noch gegen die Natur kämpfen musste, um zu überleben. Heute scheint es eher umgekehrt: Die Natur muss gegen uns ums Überleben kämpfen. (...) Wir sind zum entscheidenden Störfaktor der Natur geworden! Es gibt den makabren Witz: „Treffen sich zwei Planeten. Sagt der eine: Du siehst aber schlecht aus! – Darauf der andere: Ja, ich habe ‚Homo sapiens‘ – Ach so, Menschen! Mach dir nichts draus, das geht vorüber!"

Wir sehen uns bei von Weizsäcker!

Freitag, 15. Mai 2009

Männersache

Ganze vier Frauen fanden gestern Abend den Weg zum Unternehmerstammtisch des MTV Berg, knapp zehn Prozent der etwa fünfzig Besucher. Offenbar hatte man mit einem weit größeren Ansturm gerechnet, denn man hatte den Saal nur bestuhlt, statt wie sonst die runden Tische aufzustellen. Das große Thema war diesmal Fußball.

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Rainer "Mit Berti in der Sauna" Holzschuh zeigt Mike Baumgärtner und Christian Kalinke stolz den kicker

Mike Baumgärtner, der Sportredakteur des Starnberger Merkur, machte den Anfang und erzählte aus seinem Alltag. Jeder Verein wolle sich mit möglichst vielen Mannschaften, Bildern, Schlagzeilen in der Zeitung sehen, auf kritische Bemerkungen folgten jedoch prompt wütende Leserbriefe. Mike Baumgärtner selbst spielt in der AH der FT Starnberg, mit der er sich sehr verbunden fühlt. Sein Tipp für die Meisterschaft: Obwohl er Bayernfan ist, setzt er auf den VfB.

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Der Vizepräsident des FC Bayern ulkt: Bernd "Den Merkur lese ich nur, wenn ich drinstehe" Rauch

Dann legte Rainer Holzschuh, Chefredakteur des kicker, los. So still hat man Christian Kalinke noch nie gesehen. Seine vorbereiteten Interviewfragen waren beinahe überflüssig. Rainer Holzschuh erzählte aus der Zeit, in der man als Sportjournalist noch ohne Handy und Internet leben musste, als man regelmäßig mit Berti Vogts und Co in der Sauna saß, ohne als "befangen" zu gelten, als man mit den Spielern um die Häuser zog und für sich den rechten Weg zwischen Privatem und Öffentlichem, Vertraulichem und Sportlichem, Lob und Kritik finden musste.
Manche Anekdoten kannte man bereits, z. B. den Dialog zwischen dem Schiri aus dem Ruhrpott: "Ich verwarne Ihnen" und Ente Lippens: "Ich danke Sie" (der mit einer roten Karte für Lippens endete) oder die Selbsteinwechslung von Günter "Ich spiel dann jetzt" Netzer im DFB-Pokalfinale Köln gegen Gladbach 1973 . Wenige aber wissen, dass Hennes Weisweiler Netzer so wenig ausstehen konnte, dass er auf Holzschuhs Frage, weshalb er Netzer denn im UEFA-Pokal-Endspiel gegen Liverpool (Gladbach lag flugs drei Tore hinten - das Spiel wurde dann wegen Regens abgebrochen) ausgerechnet als Libero eingesetzt habe, antwortete: "Am liebsten hätte ich dieses *** hinter das Tor gestellt!"
Der kicker wird übrigens zu 90% von Männern gelesen. Das gleiche Verhältnis wie im Saal...

Fotos: Höck

Freitag, 8. Mai 2009

Gespenstische Ruhe in der Gemeinde

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Die Ruhe nach dem Raub. ...

Die Sparkasse in Höhenrain hatte heute (aus Mangel an Bargeld?) geschlossen ... da hat jeder Verständnis:

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Anders in Allmannshausen: Hier herrscht noch Ruhe, es ist ...

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... die Ruhe vor dem Rausch.

In Allmannshausen findet morgen ab 13 Uhr die zweite Maifeier unserer Gemeinde statt. Erst spielt die Bachhauser Blasmusik, ab 19 Uhr dann die Heldensteiner HeuBodnBlosn.

Möge das Wetter mit Ihnen sein! Andererseits: das letzte Allmannshauser Maifest wurde durch grandiose Gewitterstürme nicht im mindesten beeinträchtigt. Noch heute erzählt man am Stammtisch die legendären Geschichten, wer damals wann nicht mehr ins Zelt kam (H.K. I) oder wer seinen Heimweg nicht mehr fand (H.K. II).

Dienstag, 7. April 2009

Da Buid'l Wahnsinn

Die Burschenschaft Berg veranstaltet zwei Gewinnspiele!!!

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Da Buid'l Wahnsinn

Gesucht werden Bilder der Wintergaudi 2009 und Bilder von früheren Berger Dorffesten oder Maifeiern.

Es gibt natürlich auch tolle Preise: zum Beispiel ein Brotzeit Package am Berger Dorffest am 19. Juli 2009 oder ein paar Biermarken.

Wie's funktioniert: http://www.burschenschaft-berg.de und dann auf "Da Buid'l Wahnsinn" klicken.
Bilder einfach hochladen und bewerten.

Montag, 6. April 2009

2 Bäume 1 Gedanke

Zwei Maibäume warten in diesem Jahr in Berg darauf geklaut zu werden (wir erinnern uns, in Berg wurde letztes Jahr der Maibaumklau durch beherzte Höhenrainer erst in letzter Sekunde durch das tollkühne QUH-Mitglied Angela S. verhindert).

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32 Meter Stolz vom Dorf in Farchach

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Hoffen auf Beistand von oben: Der Allmannshauser Baum

Zumindest die Festsituation ist dieses Jahr kollegial entspannt. Anders als im letzten Jahr, wo sich die Höhenrainer mit den Bergern nicht einigen konnten, feiern dieses Jahr die einen am 1. Mai, die anderen eine Woche später. Doppelte Freude für alle.

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Farchach vor gut einer Woche: Der Baum kommt ins Dorf. Dieses wunderschöne Bild entnahmen wir der Internetseite der Burschenschaft (vgl. die Linkliste rechts); die Allmannshauser sind digital noch etwas zurückhaltender.

Donnerstag, 26. März 2009

„Magie und Leidenschaft“

Viel los zur Zeit (auch in den Kommentaren; lesenswert sind vor allem die Kommentare von "Quereinsteiger" zum BRK, lustig die Reaktion des neuen MTV-Tennis-Vorstandes). Bei soviel Aktion muß auch der Kulturverein mithalten. Er lädt zu einem - wie er sagt - "außergewöhnlichen Klavierabend mit einer außergewöhnlichen Pianistin" am Freitag, den 27.3. (also morgen) um 20.00 Uhr in den Rittersaal des Schlosses Kempfenhausen. Sylvia Dankesreiter beginnt mit Zeitgenössischem wie dem Minimalisten Philipp Glass („Wichita Vortex Sutra“), schiebt dann pianistische Gassenhauer von Ludwig van B. ein (Sonate f-moll op. 57 „Appassionata“) und schraubt sich hoch zu einem Werk von Frangis Ali-Sade.
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Frangis Ali-Sade? - Sie trägt den schönen Titel „Volkskünstlerin der Republik Aserbaidschan". Ihre "Music for piano", die auch vom Kronos Quartett gern gespielt wird, dürfte jedenfalls Freitag abend ihre Berger Erstaufführung im Schloßsaal Kempfenhausen erfahren.

Eintrittspreis: 15,- €
Vorverkauf: Schreibwaren Müller, Aufkirchen, Tel. 0 8151 / 57 61

Kartenreservierung: mail@kulturverein-berg.de

Donnerstag, 5. März 2009

Frank Wedekind als Opa

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Keine Angst, er kommt nicht selbst! Frank Wedekind (1864-1918) war Schauspieler, Schriftsteller, Zeitungsmacher und "Majestätsbeleidiger". Als letzterer und Herausgeber seiner satirischen Zeitschrift "Simplizissimus" saß er 6 Monate in Festungshaft. Seine Dramen um männermordende Frauen wurden Opern (Alban Bergs "Lulu") oder Filme ("Die Büchse der Pandora"), unlängst sogar noch ein Broadway-Musical ("Frühlings Erwachen"). Als zu seinem Begräbnis am Münchner Waldfriedhof neben Dichtern (Brecht) auch Damen aus dem Rotlicht kamen, gab es einen kleinen Skandal.

Am Donnerstag stellt im Rittersaal von Schloß Kempfenhausen der deutsche PEN-Vorsitzende Johanno Strasser den Ambacher Schriftsteller Anatol Regnier vor, der dann aus seinem Buch "Franz Wedekind, eine Männertragödie" lesen wird. Es enthält laut Eigendarstellung "erhellende Einblicke in die Innenwelt eines Mannes, der sich zeitlebens mit seinem Begehren nicht aussöhnen und sich von der angeblichen amoralischen Lust der Frauen nicht lösen konnte". Vorverkauf bei Schreibwaren Müller/Aufkirchen, 08151-5761. - Der Clou an der Sache: Anatol Regnier ist selbst der Enkel von Franz Wedekind!

Bis dahin noch ein jahreszeitlich passendes kleines Gedicht vom wüsten Frank:

"Frühling

Willkommen, schöne Schäferin
In deinem leichten Kleide,
Mit deinem leichten frohen Sinn,
Willkommen auf der Weide.

Sieh, wie so klar mein Bächlein fließt,
Zu tränken deine Herde!
Komm setz dich, wenn du müde bist,
Zu mir auf die grüne Erde.

Und trübt sich der Sonne goldiger Schein,
Und fällt ein kühlender Regen,
Dann ist mein Mantel nicht zu klein,
Wollen beide darunter uns legen."

Die Lesung beginnt um 20 Uhr und kostet 10 €.

QUH

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