Mittwoch, 20. Juni 2012

Das Verdienst

Im Duden ist es nachzulesen: Das Substantiv Verdienst gibt es im Deutschen sowohl als Maskulinum wie auch als Neutrum, wobei sich das Neutrum semantisch häufig, aber nicht zwingend, durch die Ermangelung des Nomens im Maskulinum auszeichnet. Will heißen: Wer sich verdient gemacht hat - sprich: Leistungen erbracht hat, die der öffentlichen Anerkennung wert sind -, tat dies zumeist ohne Verdienst. Sprich wiederum: ehrenamtlich.

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Geehrt: QUH-Vize Harald Kalinke

Die Gemeinde Berg ehrte - wie zuletzt vor zehn Jahren geschehen - am vergangenen Dienstag zehn verdiente Gemeindebürger. Der Jury gehörten Vertreter der Politik (die drei Bürgermeister), der Kirchen (die Pfarrer Johannes Habdank und Piotr Wandachowicz) und von vier Vereinen (Andreas Hlavaty für den MTV Berg, Dr. Joachim Kaske für den Kulturverein, Erich Meier für die FFW Bachhausen und Rita Steigenberger für den Sozialverband VdK).

38 Vorschläge gab es, 10 Engagierte wurden geehrt. In der Einleitung - musikalisch umrahmt von der famosen Farchacher Stubnmusik - zeigte BGM Monn eine bislang unbekannte poetische Ader: "Der Sonnenschein, den sie anderen bringen, strahlt auf sie zurück." Auch die nachfolgenden zehn Laudationes hielt Monn allesamt höchstselbst. Ausgezeichnet wurden drei Frauen, sieben Männer (!). Hier in alphabethischer Ordnung die Preisträger, ohne die Berg weniger liebenswert wäre:

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  • Marlene Donath engagiert sich seit 35 Jahren in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt. Die ehemalige Religionslehrerin gründete einen Gebetskreis, den es seit 30 Jahren gibt, ist Mitglied im Katholischen Frauenbund, im Vorstand der Landvolkbewegung, Beirätin im ÖKAP und seit 2003 Pfarrgemeinderätin.
  • Christian Feirer ist seit 36 Jahren Mitglied beim FSV Höhenrain. Vom Jugendspieler brachte er es zum Kapitän der 1. Mannschaft - insgesamt 900 Spiele hat er bis 2011 bestritten - und kickt nun in der AH. Nebenbei engagierte er sich seit 1995 als Sportlicher Leiter beim FSV und auch als ehrenamtlicher Trainer, bis 2005 war er 1. Vorsitzender.
  • Gerd Jäger ist bekannt als Grüner Radler. Auf seinen Fahrten deckte er regelmäßig Umweltsünden auf. Der ehemalige Gemeinderat für Bündnis 90/Die Grünen ist Künstler, der sich für den Bund Naturschutz einsetzt.
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  • Prof. Dr. Christian Jutz gründete die Sternwarte in Aufkirchen, die dank seines Einsatzes 1992 eröffnet wurde. Er schenkte zunächst ein Spiegelteleskop und investierte weiter - alles wurde 1998 der Gemeinde überlassen. Lange hielt er Vorträge und machte Führungen.
  • Harald Kalinke (Foto s.o. - Blogleser wissen, wie er von vorne aussieht) ist Mitglied des MTV Berg, seit er sechs Jahre alt ist. Er entwickelte sich zum "besten Elfmeterschinder aller Zeiten". Als 2. Abteilungsleiter, Kassenwart, Beirat für Finanzfragen (böse Zungen sagen Controller) und Nachwuchsförderung sowie Sponsoring ist er nach seiner sportlichen Zeit weiterhin aktiv. Zudem stellt seine Firma ortsansässigen Vereinen seine Rasenpflegemaschine unentgeltlich zur Verfügung. Durch die Baumpatenaktion senkte er die Kosten für Berg Nord.
  • Erika Laurent saß für die SPD von 1984 bis 2002 im Gemeinderat. Abgesehen von ihren Umweltprojekten (z.B. Roter Punkt, Geschirrverleih, Geschirrmobil, Bund Naturschutz) engagierte sie sich beim "Kulturspaziergang" und im Wohnzentrum Eztztal.
  • Ralf Maier ist Vorsitzender des OGBV. Schon lange berät er Berger Bürger in Sachen Garten. Unter seinem Vorsitz verdoppelte sich die Mitgliederzahl. Auf sein Konto gehen: Obstpresse, Pflanzenmarkt, Bienenstand, Gemüsefeld, Blumenschmuckwettbewerb. Er kümmert sich auch um den Schulgarten in der OMG-Schule.
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  • Stefan Stadler trainierte von 1991 bis 2010 Turner beim MTV Berg und nahm mit den Mannschaften an Wettbewerben teil. Er selbst war - man höre und staune - 1986 Deutscher Vizemeister an den Ringen, im Olympia-Kader, ist mehrfacher Bayerischer Meister. Und organisierte mit seinen Mitstreitern immer die beliebte Nikolausfeier ....
  • Friederike Stefke engagiert sich seit etwa 60 Jahren in der Pfarrgemeinde Höhenrain. Die Lehrerin ist seit den Fünfzigerjahren Organistin in Höhenrain, wo sie auch lange Pfarrsekretärin war. Der Höhenrainer Advent wird von ihr mitgestaltet, und in der Kolpingsfamilie hatte sie ebenfalls Ehrenämter inne.
  • Hans Werner ahmte - nach Aufforderung - den Gesang eines Rotkehlchens nach. Seit seiner Jugend interessiert er sich für Natur- und Vogelschutz und macht beständig Führungen und Fotovorträge. Der begnadete Vogelstimmenimitator verabschiedete sich als Grauspecht.
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Auch der Juror freut sich: Andi Hlavaty

Abgesehen von der Urkunde bekamen alle Geehrten - und die verdiente Jury - ein Exemplar von Edwin Kunz' Bild- und Textband "Starnberger Seeflimmern", die Herren Wein und die drei Damen einen Blumenstrauß.

Es geht los: Geothermie auf dem Vormarsch

Und plötzlich geht alles sehr schnell: Letzte Woche klang alles, was mit Geothermie zu tun hatte, nach einer Zukunftsvision. Diese Woche klingeln die Gesandten multinationaler Firmen schon an unseren Türen. Sie werden bereits in kurzer Zeit beginnen, auf unseren eigenen Äckern und Wiesen Messungen vorzunehmen. Sie erklären: "Wir wollen hier in der Gegend ein Kraftwerk errichten!", und das Geld und die halbe Genehmigung dazu haben sie schon in der Tasche.

Weil der Bürgermeister auf Nachfrage der Berger Landwirte geantwortet haben soll, "Das Thema interessiert mich nicht", griff der Bauernverband gestern zur Selbsthilfe. Landwirt Huber Schorsch vom Graserhof hatte seine Kollegen und die Vertreter der Fa. "Erdwärme Bayern" (siehe den untenstehenden Bericht) an einen Tisch und ins voll besetzte Veranstaltungszimmer des "Müller's auf der Lüften" in Farchach geladen. Es wurde ein hochinteressanter, hoch brisanter Abend.

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Heiko Wilhelm (stehend rechts) von "Erdwärme Bayern" erklärt rund 30 zunächst erbosten Berger Landwirten die Geothermie und sein Vorhaben

Man werde im August im Gemeindegebiet mit den Messungen beginnen, wofür gut 30 Tage lang 20 t schwere Spezial-Fahrzeuge mit Impulsgebern durch das Messgebiet fahren würden (Karte siehe unten). Dazu bräuchte man Geophone (eine Art Mikrophon für Erdtöne). Sie sind mit kilometerlangen Kabeln verbunden und werden in 50 - 120 m Abstand in die Erde gesteckt. Mitarbeiter der Firma IPS sind bereits seit einiger Zeit in der Gemeinde unterwegs und kümmern sich um den Zutritt zu den Äckern und Wiesen (Info-Telefon 0162-9687513). Weil in der Gemeinde Berg die Bevölkerung über das Vorhaben nicht vorab informiert wurde, kam der Besuch der Herren von der Geothermie, die garantieren, für alle eventuellen Schäden die Haftung zu übernehmen, allerdings meist überraschend. Die Berger Grundbesitzer und -pächter fühlten sich nicht ohne Grund überrumpelt.

Dann sprach Heiko Wilhelm über die Geothermie im Allgemeinen, für die es in Oberbayern auf Grund der geologischen Besonderheiten im Voralpenraum einzigartige Möglichkeiten gibt. Unter uns liegt ein energetischer Schatz. Ab 400 m Tiefe gehört ein Bodenschatz allerdings nicht mehr dem Grundstückseigentümer. Er ist ein sogenannter "bergfreier Bodenschatz". Um den zu fördern, müsse man eine Genehmigung vom Staat einholen, diese besitze im Moment für Teile von Berg seine Firma.

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In ca. 4 km Tiefe fließt unter uns ein Schatz: 135 Grad warmes Wasser (Ausriss aus dem Infofaltblatt der "Erdwärme Bayern")

Die Schatzsucher sind also unter uns: Sie suchen regenerative Energie und wissen auch, wie man an sie herankommt. In Weilheim, wo man ebenfalls die Schürfrechte besitzt, werde schon bald gebohrt. In 2 Jahren womöglich auch bei uns, irgendwo zwischen hier und Wolfratshausen.

Die Firma "Erdwärme Bayern" sei eine Tochter des Unternehmens "GEO Global Energy" (Vgl.: http://www.geogloballlc.com/ ), einer privaten Investitionsfirma, die nach eigenen Angaben an der Entwicklung gut der Hälfte aller Geothermieanlagen weltweit beteiligt war und hinter der eine staatliche neuseeländische Stromfirma steht ("Mighty River Power").

Die Firma besitzt momentan im Berg/Icking und halb Wolfratshausen die Schürfrechte an dem "bergfreien Bodenschatz" thermische Energie und ist entschlossen, sie zu nutzen. Nach den Messungen im Sommer rechne man mit 5 Monaten Datenauswertung, danach werde ein Bohrplatz gesucht, dessen Genehmigung erfahrungsgemäß ein Jahr dauere ... ein weiteres Jahr dauere die ca. 10 Millionen € teure Bohrung, deren positives Ergebnis nicht garantiert werden könne. Auch deshalb sei es in Deutschland - anders als im Geothermie erprobten Neuseeland - schwerer, Investoren zu finden.

Der Initiator des Abends, Schorsch Huber, wies noch einmal darauf hin, dass er sich erkundigt habe: Bei dem Projekt in Weilheim, das von derselben Investitionsfirma initiiert wurden ist, hat es bislang keinerlei Probleme gegeben. Dort wird das Kraftwerk für Weilheim, das sich spröde zeigte, in der Nachbargemeinde Wielenbach gebaut.

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Interessant: Das Messgebiet "Claim Höhenrain" umfasst gut 100 qkm (grün umrandet), der eigentliche "Claim", wo die Fa. "Erdwärme Bayern" evtl. fördern darf (rot umrandet), ist viel kleiner. Beide beinhalten große Teile von Berg

Die Geothermiefirma ist nach bisherigen Erkenntnissen vor allem an dem Areal im Süden ihres "Claims" (in der Karte rot umrandet) interessiert. Da Fernwärmeprojekte selbst im Ballungsraum Wolfratshausen schwer zu realisieren sind, setzt man hauptsächlich auf die ökologische, CO2-freie Stromgewinnung (Wirkungsgrad ca 7%). Die Berger Landwirte hätten die Messungen, denen sie - wie allgemein der Geothermie - überwiegend positiv gegenüberstanden, gerne auf die vegetationsfreie Zeit ab November geschoben, was allerdings unmöglich ist: Die weltweit einzigartigen Messfahrzeuge sind bereits für September gebucht. Die Kabel werden über die Äcker gelegt, die Landwirte angeblich großzügig entschädigt. Am Ende erhob sich Unmut allein in Richtung des Bürgermeisteramts, das an dem Projekt - anders als an der Windenergie - nicht im Geringsten interessiert ist und vor allem die betroffenen Berger Bürger in völliger Unkenntnis über die Entwicklung ließ. Selbst das Wort "Sauerei" fiel.

Ähnliche Projekte werden die Gemeinde übrigens noch länger und über die Grenzen hinaus beschäftigen: Die Schürfrechte für den Claim nördlich des Ortsteils Berg (z.B. Kempfenhausen, Manthal) hat eine andere, die isländische Firma "Geysir Europe" erworben. Ihr Vorhaben wurde am Montag im Starnberger Stadtrat vorgestellt. "Geysir Europe" will nächstes Jahr möglicherweise in der Gegend von Percha bereits Probebohrungen unternehmen. Starnberg überlegt, ob man der Firma eine Kooperation anbietet und wird darüber auf einer Sondersitzung am 30.7. beraten. In Berg wurde die nächste GR-Sitzung mangels Themen bereits abgesagt.

In der Presse spricht man bereits von "Goldgräberstimmung": http://www.merkur-online.de/lokales/wolfratshausen/goldgraeberstimmung-suedbayern-2354934.html

SOS: Es fährt (noch k)ein Schiff nach ...

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Der Allmannshauser Künstler Hans Panschar sucht dringend ein Boot. Er schrieb uns:
SOS - Rettungsboot gesucht!
Für ein Kunstprojekt in Landshut - Kunst an der Isar - suche ich leihweise ein Ruderboot, vielleicht auch ein entsprechendes Segelboot.
Es sollte ca. 3 - 3,5 m lang sein, idealerweise aus Holz, Kunststoff ginge evtl. auch.
Es kommt auf der Isar zum Einsatz und soll dort vier Wochen lang schwimmen.
Kleine Reparaturen könnten von mir fachmännisch vorgenommen werden.
Zeitraum Juli/ August 2012
Vielleicht hat einer der QUH-Blog-Leser ja so ein gutes Stück ungenutzt im Garten oder am See liegen.
Es kommt unbeschadet und um ein kleines Abenteuer reicher - nach Absprache vielleicht auch weiß lackiert ?? - zurück.
Hans Panschar Tel: 08151 953033


Näheres zu "Kunst an der Isar" finden Sie hier:

Dienstag, 19. Juni 2012

Neues von der Energiewende

Auf der gestrigen Sitzung des Starnberger Stadtrates wurde bekannt, dass im nächsten Jahr auch in Percha Probebohrungen zur Nutzung der Geothermie stattfinden könnten.

Wie die QUH letzte Woche berichtete, werden bereits in gut sechs Wochen auch im Berger Gemeindegebiet die Messungen für die Möglichkeit der Nutzung der Geothermie beginnen. Wie sie es der QUH versprochen hat, hat die Fa. "Erdwärme Isar GmbH" im Internet einen Plan veröffentlicht, der das Messgebiet zeigt:

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Untersuchungsgebiet der "Seismischen Messkampagne" (© Erdwärme Bayern; vgl.: http://www.erdwaerme-bayern.de/region-wolfratshausen.htm )

Die Firma, die bis September 2013 die Schürfrechte besitzt, teilt dazu mit: "Derzeit läuft dazu das Genehmigungsverfahren, an dem auch die Gemeinden beteiligt wurden."

Allerdings verlief diese Beteiligung je nach Gemeinde unterschiedlich: Im Ickinger Gemeinderat durfte der Projektplaner Heiko Wilhelm schon im April das Vorhaben persönlich vorstellen. Er versprach - nach Zeitungsberichten - zur Information der Bürger "Veranstaltungen und Bürgersprechstunden" ( http://www.merkur-online.de/lokales/icking/geothermie-waerme-ickings-tiefen-2291853.html ). Auch im Münsinger Gemeinderat wurde das Projekt vorgestellt und positiv darüber abgestimmt. In Berg hingegen hat der Bürgermeister erst nach den QUH-Berichten den Gemeinderat und die Öffentlichkeit per Tischvorlage kommentarlos informiert. In Starnberg plant man gar eine Geothermie-Sondersitzung.

Was genau im August und September im Untersuchungsgebiet geschieht, schildert die Planungsfirma so: "Es werden immer drei Fahrzeuge im Konvoi unterwegs sein, die vorne und hinten durch Begleitfahrzeuge gesichert sind. Der Konvoi ist laut und benötigt viel Platz auf der Straße. Deshalb kann es zu kurzfristigen Lärm- und Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Die Fahrzeuge halten in regelmäßigen Abständen an, um die Messungen durchzuführen. Die dabei erzeugten Vibrationen sind für Mensch und Umwelt ungefährlich. Das Vibrieren ist nur in unmittelbarer Nähe der Fahrzeuge spürbar. Im normalen Messbetrieb ist der Konvoi nach wenigen Minuten vorbeigewandert."

Wie die QUH bereits des öfteren bei Veranstaltungen dargelegt hat, sind in unserem Gebieten die Voraussetzungen für die Nutzung der Geothermie einzigartig gut. Für Berg selbst eignet sich - wegen der geringen Siedlungsdichte - ein Fernwärmeprojekt wohl derzeit nicht unbedingt.

Der Fokus für ein größeres Geothermieprojekt dürfte für die Firma eher auf Icking oder Wolfratshausen liegen. Allerdings machen solche Projekte vor den Gemeindegrenzen nicht halt. In Weilheim beispielsweise ärgert man sich etwas darüber, dass es nicht gelungen ist, das Projekt der Fa. "Erdwärme Bayern" auf dem Gebiet der Stadt unterzubringen. Dort wird das Kraftwerk nahe der Stadtgrenze in Wielenbach gebaut ... aber damit Weilheim versorgt.

Kitzalm Kollektionsverkauf

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Pimp up your Dirndl oder kauf dir gleich ein neues: Das Trachtenlabel Kitzalm - gegründet von der Pöckingerin Dr. Isabel Maier und der Bergerin Jasmin Klüser (ehemals Glück) - lädt für heute, 19 Uhr, zum Kollektionsverkauf in den Berger Marstall. Auf die neue Kollektion gibt es 25%, man kann sein altes Dirndl durch eine neue Schürze "pimpen", und auch die Burschen müssen nicht leer ausgehen:

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Montag, 18. Juni 2012

Es geht voran!

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Andi Gröber mit Aufkirchner Ladenbesitzern

Was zeigt Andi Gröber, Inhaber des Gasthofs zur Post in Aufkirchen, da den Ladenbesitzern von gegenüber?

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Postdach mit Antennen

Andi Gröber hat erfolgreich verhandelt: Die fünf Funkantennen auf dem Dach des Gasthofs wurden entfernt und durch eine einzige Antenne - die von E-plus und D2 Vodaphone geteilt wird - ersetzt. Dadurch halbiert sich die Sendeleistung - was nichts ausmacht, da der Funkmast im Berger Holz mittlerweile steht. Die Folge ist nicht nur ein schöneres Erscheinungsbild, sondern auch eine geringere Strahlenbelastung.

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Kabel für Aufkirchen

Bauen steckt an: Parallel dazu verlegte die Telekom gleich Breitbandkabel, damit auch Aufkirchen endlich mit Highspeed-Internet versorgt werden kann. Voraussichtlich wird es im September soweit sein.

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Andi Gröber freut sich jedenfalls jetzt schon wie ein Schnitzel - das es ab Mitte September hoffentlich auch wieder in der Post auf den Teller gibt ...
(Fotos: H.-P. Höck)

Sonntag, 17. Juni 2012

Und er ist schon wieder tot!

Unsere QUH-Korrespondentin Birte schickte uns aus dem Berger Schloßpark heute folgendes Photo ...

Koenigs-Chevauleger

... und dazu folgenden erschrockenen Text: "Heute wurden Reiterhorden im Schloßpark gesichtet! Soll die Monarchie wieder eingeführt werden? Ein Häuflein Königstreuer im Gwand hat wohl den Anfang zur Revolution im Staat gemacht!"

Der Auftritt der Bayerischen Cheveauleger im Schloßpark ist allerdings natürlich nur die - dieses Jahr leicht verspätete - Demonstration königstreuer Ludwig-Zwo-Anhänger zum 126. Todestag (13. Juni) ... wenngleich ... vielleicht sollen sie ja auch die durch die QUH in Gefahr geratene Monnarchie in Berg verteidigen? - vgl. http://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/berg-bravorufe-fuer-die-botschaft-des-koenigs-1.1385401

Samstag, 16. Juni 2012

Veranstaltungen am Wochenende - die dritte

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Bock auf Rock, Vol. 2

Der Berger Ortsteil Bachhausen ist üblicherweise bekannt durch den Goaßbockverein und die schönen Maifeiern der Burschenschaft. Und durch den Radl Sepp. Zum zweiten Mal nun verbinden die Bachhauser Burschen verbal - und visuell auf dem Plakat - die Geißböcke mit der Jugend: "Bock auf Rock Vol. 2".

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Das Zelt wartet, die Gitarren werden schon gestimmt

Heute ab 20 Uhr findet in Bachhausen wieder eine Rocknacht mit der Coverband "Double You" statt. "Fast wie Lady Gaga", erinnert sich QUH Petra an die Kostümwechsel der Sängerin beim letzten Mal.

Der Link bei Facebook:
http://www.facebook.com/events/356242107762053/

Und selbst der Radl Sepp wurde noch produktiv eingebunden:

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Freitag, 15. Juni 2012

hereingewählte Neuigkeit: Es ist Elke!

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Elke Link, Bürgermeisterkandidatin der QUH, bei ihrer Rede

Wahrscheinlich ist sie die bestgewählte Kandidatin des Planeten, aber auch die QUH mußte dem Wahlgesetz genüge tun. Sie nominierte unter der kundigen Anleitung von "Hirte" André Weibrecht im Berger "a'dabei" mit 30:0 Stimmen Elke Link als ihre (und damit wohl wieder als einzige) Gegenkandidatin gegen den Amtsinhaber, der Berg seit 12 Jahren regiert. "20 Jahre halten wir für bedenklich", sagte Elke, in Bezug auf dessen immer noch mögliche Wiederwahl.

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Elke Link hält ihre Wahlkampfrede unter der Diskokugel des a'dabei

Tenor von Elkes Rede, bei der sie diesmal ansonsten vor allem sich selbst vorstellte: Die QUH wird weiter auf ihre Art in der Gemeinde Politik machen. Wir werden unseren Stil beibehalten. Wir werden weder im Bierzelt auftreten, noch uns Bierzeltparolen aneignen. Wir sind stolz darauf, mit dem Blog eine "permanente Bürgerversammlung" in der Gemeinde installiert zu haben. Im Übrigen sei die QUH für sie mehr als eine Partei: ein "Lebensgefühl". Einige QUH-Mitglieder wünschten sich einen etwas aggressiveren Wahlkampf. Die Mehrheit war dafür, so "quer" zu bleiben wie wir sind.

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(Bitte beachten Sie die unten stehenden Veranstaltungshinweise fürs Wochenende, die bei so viel Dorf-Politik drohen, etwas zu kurz zu kommen)

Veranstaltungen am Wochenende - die zweite

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Dornröschens Kleiderschrank

Am Samstag und Sonntag von 11:00 bis 17:00 Uhr öffnet die Schneiderei von Monika März die Türen: "Dornröschens Kleiderschrank" präsentiert geschneiderte Kinderkleidung von Monika März, Produkte von "5SeenFeen" - i.e. Claudia Hörmann-Krieg und Andrea Sälzer, "Bilder fürs Kinderzimmer" von Zsuzsa Sraud-Müller, Ketten und Filzpantoffeln von Esther Pinzel und "Elementarteile" - sprich Sitzsäcke - von Carmen Lozano.
Wittelsbacher Str. 30, Tel.: 08151-970586

Donnerstag, 14. Juni 2012

Veranstaltungen am Wochenende - die erste

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Foto: Michael J. Stiegler, BN-Ortsgruppe Berg

Ein - kleiner - Veranstaltungsreigen für das Wochenende kündigt sich an. Die Eröffnung: Der Bund Naturschutz - Ortsgruppe Berg - lädt für diesen Samstag, 15 Uhr, zur "Wildkräuterwanderung für Jung und Alt" mit Kräuterpädagogin Christine Kasper. Treffpunkt: Anna-Kapelle.

Nach der etwa 90-minütigen Wanderung werden die gesammelten Kräuter gleich zu Suppe oder Quark verarbeitet - zum gemeinsamen Verkosten. Der Ausflug ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Live von der Nominierungsveranstaltung.

Über 30 QUH Mitglieder versammeln sich bei schönstem Wetter im a'dabei um Elke Link zur Bürgermeisterkandidatin der QUH zu küren. Harald Kalinke eröffnet die Veranstaltung. Elke Link hält eine Rede und stellt diesmal nicht die QUH, sondern sich selbst vor.

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Blitzmeldung: Blitzer am Lohacker!

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Handelt es sich um einen ganz plumpen Versuch die QUH auf ihrem Siegeszug auszubremsen? Jedenfalls wartet heute nachmittag am Lohacker (wo am Abend die QUH-Nominierungsveranstaltung stattfindet, s.u.) auch ein gut versteckter Blitzer in der Hecke. Also: Immer langsam mit den jungen Kühen.

Ich wähle Elke Link, weil ...

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Heute Abend findet um 19:30 Uhr im "a'dabei" am Berger Lohacker die "Aufstellungsversammlung" der QUH für die Bürgermeisterwahl am 23. September 2012 statt. Auf dem Weg zur Bürgermeisterinnenwahl ist dies der formal wichtigste Schritt. Um rege Teilnahme wird gebeten. Vor 6 Jahren war diese Veranstaltung einer der ersten offiziellen QUH-Termine. Damals genügte noch das Nebenzimmer des "Frühtau", um fast die ganze QUH zu beherbergen. Die nötige Anzahl von 12 Unterschriften bekamen wir damals gerade so hin. ...

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Nominierungsveranstaltung der QUH für Elke Link im Juni vor 6 Jahren (vgl. unseren Artikel vom 4.6.2006 http://quh.twoday.net/stories/2117831/ ). Damals waren wir stolz auf 23 Mitglieder und Elke holte auf Anhieb mit dieser Mannschaft über 20%.
Damals mußten wir anschließend an die Nominierung noch Unterschriften für unseren Wahlvorschlag sammeln, was uns diesmal erspart bleibt.

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Legendär: unsere QÜHe zeigten 2006 den Stand der Unterschriften für unseren Wahlvorschlag Elke Link an

Heit auf'd nacht werd Kandidatin gmacht!

Von der CSU, stammt bekanntermaßen folgender Vergleich der beiden Kandidaten, bzw. der Kanditatin für das Bürgermeisteramt:

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Die sogenannte "EUW" hat ihren Kandidaten bereits offiziell bestimmt. Die QUH hat ihre Kandidatin, Elke Link, zwar längst gewählt. Allerdings fehlt noch die gesetzlich vorgeschriebene, offizielle "Aufstellungsversammlung", . Unser Schriftführer André Weibrecht hat die Formulare ausgefüllt und die QUH-Mitglieder eingeladen:

"Guten Morgen liebe Qühe,

am 14. Juni 2012 (das ist heute!) ist es so weit. Wir halten die Aufstellungsversammlung zur Kandidatenkür der QUH für die Bürgermeisterwahl am 23. September 2012 ab. Um 19.30 treffen wir uns diesmal bei unserem Mitglied Bernd Albrecht in seinem "a’dabei" am Lohacker in Berg. Wir bitten Euch um zahlreiches Erscheinen, um vom Start weg die breite Unterstützung für unsere Kandidatin Elke Link zu demonstrieren."


Und so soll es auch geschehen. Haben doch gerade die letzten Wochen gezeigt, wie dringend nötig die Gemeinde eine andere, offenere Politik braucht.

Mittwoch, 13. Juni 2012

Wer gewinnt? Deutschland - Holland

Wir haben uns daran gewöhnt, dass Kraken mehr von Fußball verstehen als manch ein Fan. Unserer Leserin E. S. verdanken wir die neue Erkenntnis, dass sogar die Pilze in unseren Wäldern vom EM-Fieber erfasst sind und sogar Voraussagen über den Spielausgang wagen.

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Der "National-Pilz" aus einem Wald zwischen Biberkor und Höhenrain

E. schreibt uns: "Dieses seltene Pilz-Exemplar passt seine Farben zu Zeiten von Fußball-WM oder aktuell -EM den Nationalfarben an und verblüfft den fußballbegeisterten Naturfreund heute mit seinem Schwarz-Rot-Gold-Kleid. Dieser Pilz dokumentiert sein Daumendrücken - äh, egal, was auch immer so ein Pilz zu drücken pflegt - für die Nationalmannschaft! Viel Erfolg, Jungs!" - Dem schließen wir uns mit den besten Wünschen für heute abend an. Für den Skeptiker, der den prophetischen Pilz besuchen will. Er wächst genau hier:

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Fotos: E. Schenck

Das Kunstwerk des Monats Juni

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Das Kunstwerk des Monats Juni

Yvonne Schneider, die in Starnberg lebt und arbeitet, schuf das Gemälde, das heute - wie immer um 19:30 Uhr im Katharina-von-Bora-Haus - von Kuratorin Katja Sebald als Kunstwerk des Monats vorgestellt wird.
Heute gibt es noch ein besonderes Extra: Der Wesslinger Anton G. Leitner, Lyriker, Verleger und Herausgeber der Zeitschrift „Das Gedicht“ wird ein von Yvonne Schneiders Bild inspiriertes Auftragsgedicht vortragen.

Die Veranstaltungsreihe der Evangelischen Kirchengemeinde Berg und des Kulturvereins nennt sich übrigens nach einem Augustinuszitat „Manchmal auch in den Meinungen auseinandergehen“. Die Gemeinde Berg fördert das Projekt.

Ein echter Quickie - Bericht von der Gemeinderatssitzung

Die Tagesordnung der heutigen Gemeinderatssitzung erwies sich als wahrlich EM-freundlich. Lediglich zwei Bauanträge standen auf der Ladung zum öffentlichen Sitzungsteil, und einer davon war auch noch zurückgezogen worden. So kam es, dass Berichte und Anfragen letztlich ausgiebiger ausfielen als die eine Abstimmung - die jedoch - völlig ungewohnt im Berger Gemeinderat - nicht einstimmig ausging.

Was wurde berichtet?
  • Zunächst wurde der Kreisel offiziell zum Gesamtkunstwerk (der Link führt zu einem lesenswerten Aufsatz, nicht zu Wikipedia!) erklärt. Wir erinnern uns: Auf der Bürgerversammlung hatte die Bergerin Frau Vulpius dringend um eine Versetzung der Kreiselkrone zur Votivkapelle bzw. dem Gedenkkreuz gebeten. Bürgermeister Monn hatte ihr daraufhin einen Termin mit Ulrike Adldinger, die den Entwurf eingereicht hatte, versprochen. Ergebnis des Treffens: Die Krone bleibt, wo sie ist - aber es soll eine Kulturspaziergangstafel angebracht werden, auf der das "Gesamtkunstwerk Kreisel" erklärt wird.

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    Jeder fängt mal klein an: der erste Entwurf zum zukünftigen "Gesamtkunstwerk" Kreisel (im März 2011)

    GR Schmid monierte bald darauf noch den Bewuchs der Krone. BGM Monn erklärte deutlich, die Bepflanzung sei ausdrücklich Teil des Gesamtkunstwerks - nun allerdings wachse der Ampfer durch, und das sei bei der Firma, die mit Pflege beauftragt ist, schon moniert.
  • Zur Teilnahme am STAdtradeln wurde aufgerufen. Das STAdtradeln ist kein Wettbewerb von Einzelkämpfern, sondern ein gemeinsames Projekt zur CO2-Vermeidung. Die Koordinatoren für Berg sind Uwe Kläner und Peter Moritz: http://quh.twoday.net/stories/peter-und-uwe-machen-mobil-stadtradeln/.
  • In der letzten Sitzung fragte GR Ammer, ob die privaten Windmessungen des Farchachers Michael Stock nicht sinnvollerweise in die Messungen des "Büros für technische Meteorologie 'Wind & Regen'" einfließen könnten. Nachdem die Messungen in der letzten Sitzung noch als "Hobby" abgetan wurden, hieß es nun offiziell: Jede Messung sei ein Vorteil für ein Gutachten - daher würden die Messergebnisse von Michael Stock weitergegeben. Vielen Dank, Herr Stock!

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Vom "Hobby" zur Grundlage von Gutachten: Windmessungen des "Aviators" Michael Stock von 2012; vgl. den QUH-Artikel, in dem die Daten erstmals veröffentlicht wurden: http://quh.twoday.net/stories/das-erste-windkraftgutachten-fuer-berg/
  • Eine Stellungnahme der Gemeinde zur Bekanntgabe der angekündigten seismographischen Untersuchungen im Gemeindegebiet wurde den Gemeinderäten als Tischvorlage präsentiert. Der Gemeinde Berg ist insbesondere wichtig, dass Auswirkungen auf das Grundwasser ausgeschlossen werden.
    Der Farchacher Landwirt GR Galloth berichtete, bei ihm sei die Erdwärme Isar GmbH schon vorstellig geworden und man gehe sehr gewissenhaft vor. Tiere reagierten offenbar sehr empfindlich auf derartige Messungen - Bienen würden jedoch nicht mit den landwirtschaftlichen Betrieben erfasst. Er bat ausdrücklich um die Information privater Bienenhalter.
  • Schließlich machte GR Schmid noch darauf aufmerksam, dass er seit Anfang des Jahres keine Arbeiten für Herrn Genz mehr ausführe. Er wird daher ab sofort bei Herrn Genz betreffenden Abstimmungen wieder dabei sein.
Die Abstimmung über den Bauantrag ging denkbar knapp mit 9:7 aus.

Griechenland hatte gegen Tschechien 1:2 verloren, und alle Gemeinderäte, die die Begegnung Polen:Russland noch sehen wollten, konnten dies problemlos tun.

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