Dienstag, 30. Juli 2013

Dorffest wiederbelebt

Wie schon im letzten Jahr wurde das "gesundgeschrumpfte" Berger Dorffest zu einem vollen Erfolg. Anlaß genug auch dieses Jahr wieder das rührend schöne Photo der von Lichterketten erleuchteten Berger "Innenstadt" hier zu präsentieren:

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Dorffest "downtown" Berg am Starnberger See

Wie schon im letzten Jahr hatte man auf eine übermäßig laute und teure Coverband verzichtet; dafür am Abend zum Bar-Betrieb auf einen DJ und nachmittags auf die bewährten Lungen der "Bachhauser" gesetzt:

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Wo Techno drübersteht, muss keiner rauskommen: die "Bachhauser Blasmusik"

Attraktion des diesjährigen Dorffestes war am Nachmittag die Feuerwehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr: "Das ist ja besser als Wies'n", lautete das Resüme von jedem, der sich mit der Leiter weit über Berg hinauffahren ließ, wo man dem zum Glück vorbeiziehenden Gewitter hinterhersehen konnte.

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Der Feuerwehr sei Dank: der Blick über das Fest, Berg und Bäume hinweg

Trotzdem das Dorffest lautstärkemäßig in überaus geregelten Bahnen ablief, gab es trotzdem einige rätselhafte Anrufer, die sich über die - diesmal beileibe nicht vorhandene - Lautstärke beschweren wollten (und deshalb ihr Schlafglück wohl lieber in der unbelebten Wüste suchen sollten). Bangen Blickes ging da auch mancher Blick hinunter in die Baugrube, wo in unmittelbarer Nähe von Maibaum, Dorf- und Festplatz auf dem Grundstück der alten "Berger Stuben" lautstark zwei Einfamilienhäuser in den Nagelfluh gehämmert werden.

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Unterhaltung garantiert: Baugrundstück im Nagelfluh am Festplatz

Zum Vergleich der Bericht über letztes Jahr:
http://quh.twoday.net/stories/freude/#115269393

Montag, 29. Juli 2013

STAdtradeln 2013 mit Rekordergebnis beendet

STAdtradeln Angelika und Uwe Endstand
Angelika und Uwe beim Kilometerzähler mit Endstand. Das Foto auf dem Plakat ist übrigens in Leoni für die STAdtradel Aktion aufgenommen worden.

Bis letzten Samstag konnten die letzten Kilometer eingetragen werden, jetzt ist das diesjährige STAdtradeln im Landkreis Starnberg und damit in der Gemeinde Berg vorüber.

Bei strahlendem Wetter wurden im 3-wöchigen Aktionszeitraum vom 30. Juni bis 20. Juli 2013 von 228 Radlern in 14 Teams insgesamt 36.135 umweltfreundliche Kilometer erradelt und damit 5.200 kg CO2 eingespart; 6 Gemeinderatsmitglieder waren dabei. Auf der offiziellen Auswertungsseite erfolgt auch noch der wertvolle Hinweis, daß unsere Radlstrecke der 0,90-fachen Länge des Äquators entspricht. Das ist doch mal was, Berg im Weltmaßstab!

Im Vergleich zum tollen Ergebnis des Vorjahres haben wir noch einmal ca 25% zugelegt.

STAdtradeln 2013 Endergebnis

Es haben sich Teams jeder Couleur beteiligt, gewonnen hat schließlich das Team Radl-Sepp mit 7.528 km vor der Oskar-Maria-Graf Grundschule mit 6.484 km. Zwar haben diesmal die Kinder, Eltern und Freunde der Schule nicht bei den Kilometern, aber wie im Vorjahr bei der Anzahl der Teilnehmer mit spektakulären 72 Radlern gewonnen.

Wieder hatten wir sehr starke Einzelradler, vier RadlerInnen haben jeweils über 1.000 km beigetragen (in 4 verschiedenen Teams). An der Spitze liegt ein Radler der Lutherischen Dopingsünder.

Das Salz in der Suppe waren wieder die kleinen, aber fleißig radelnden Teams: Wohnzentrum Etztal, Team smartOne und Every little helps ;-).

Leider gibt es auch einen unschönen Zwischenfall zu berichten. Unser STAdtradler Markus ist mit Blick auf gute Kilometer für das Team QUH Berg wie gewohnt zum Bahnhof Starnberg Nord geradelt und hat sein Gefährt unter dem STAdtradel Plakat abgestellt. Bei Rückkehr aus München war das Rad grob und vollständig demoliert - und das wohl unter den Augen von Passanten. Die Polizei hat den Schaden aufgenommen und von der Nutzung des Park und Ride für Radler abgeraten. Schade, für Markus war das STAdtradeln vorbei.

Davon abgesehen gibt es wieder viel Gutes zu berichten: Erstmalige Seeumrundungen, erstmalige Einkäufe mit dem Radl, Kinder, die endlich mit dem Radl zur Schule fahren und Teilnehmer, die täglich mehrmals die WebSeite wegen des aktuellen Standes ihres Teams aufrufen, jugendliche Radler, die auch auf dem Wasser Kilometer zählen.

STAdtradeln auf dem Wasser
Foto: Elke Ross

Am Dienstag, 30. Juli um 18 Uhr findet die Abschlußveranstaltung des STAdtradelns im Landkreis Starnberg mit Siegerehrung im großen Sitzungssaal des Landratsamts statt. Eingeladen sind alle Teamkapitäne und alle interessierten Radler. Es gibt Häppchen und Getränke, Landrat Roth wird sprechen. Die fast 6.000 Radler des Landkreises Starnberg haben über 850.000 km erradelt und stehen damit hinter Dresden und vor München auf Platz 2 der bundesweiten Wertung.

Es gibt dieses Jahr keine Abschlußfeier in Berg, da die sonstigen Termine und die anstehenden Schulferien ganz schlicht und einfach keinen Termin hergeben; Urkunden werden allerdings verteilt.

Danke von Angelika, Peter und Uwe an alle Teilnehmer und bis zum nächsten Jahr.

STAdtradeln Logo



PS:
Noch ein Nachtrag in eigener Sache: Black, Blacky, Lowis und Leo suchen ab Mitte August ein neues Zuhause, einfach 55225 anrufen.

Kaetzchen
Foto: Sarah Peter

Freitag, 26. Juli 2013

Maria Fiedler wird verabschiedet

Letzten Freitag hat Maria Fiedler zwei ihrer langjährigen Mitarbeiterinnen verabschiedet. Diesen Freitag geht der Verabschiedungsreigen weiter: Diesmal ist es die Direktorin selber, die verabschiedet wird. QUH traf Frau Fiedler einige Tage vor dem Schuljahres-Endturbo zwischen abgehängten Bildern und halb leer geräumten Regalen.

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Die Direktorin in ihrem Element: Maria Fiedler begrüßt Schüler und Gäste zum Abschluss der Projektwoche Zirkus im vergangenen Schuljahr


QUH: Frau Fiedler, endlich raus aus der Schule – gilt das auch für eine Direktorin?

Nur bedingt. Ich freue mich darauf keinen Zeitplan mehr zu haben und nicht mehr fremdbestimmt zu sein. Aber die Kinder werden mir wahnsinnig fehlen. Als ich 1998 an die Oskar Maria Graf Schule kam, habe ich mich bewusst für das Arbeiten mit Kindern entschieden. Bis dahin war ich verstärkt auch in der Lehrerausbildung an der Uni tätig. Dass ich lieber mit Kindern als mit Erwachsenen arbeite, hat vielleicht auch etwas mit meiner Größe zu tun, (Maria Fiedler lacht) aber vor allem mit meiner Begeisterung für Kinder.


QUH: Würden Sie denn noch einmal Lehrerin werden?

Ja. Sofort. Und auch wieder an der Grundschule. Die meisten Eltern denken ja, die vierte Klasse sei die wichtigste in der Grundschule. Ich bin der Meinung die erste Klasse ist die allerwichtigste. Hier werden sämtliche Grundsteine gelegt. In der Ersten entscheidet sich, ob ein Kind Freude an der Schule hat oder nicht.

QUH: Schule soll Spaß machen?

Freude. Spaß ist etwas anderes. Ich habe immer versucht, bei den Schülern die Freude am Leisten zu wecken. Voraussetzung dafür ist eine gute Schulatmosphäre und die ist von ganz vielen Faktoren abhängig: motivierten Lehrern, einer guten Ausstattung, einem Erziehungskonsens mit den Eltern, tägliche Höflichkeitsformen, Gewaltprävention und vieles mehr.

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Mittlerweile sind alle Bilder hinter dem Schreibtisch abgehängt

QUH: Welche Herausforderung sehen Sie für die Grundschule in der Zukunft?

Ich beobachte, dass die Schule immer mehr Erziehungsarbeit übernehmen muss. Konsequente Erziehung ist anstrengend. Immer mehr Eltern ziehen sich zurück. Schuld daran sind Verunsicherung oder Berufstätigkeit. Aber die Grundbildung bleibt Aufgabe des Elternhauses, daran wird auch die so oft geforderte Ganztagsschule nichts ändern. Wir versuchen die Eltern von Anfang an mit ins Boot zu holen und ermutigen, unsere Schüler bewusst von den Eltern Elternzeit einzufordern.


QUH: Sie gehen im 40. Jahr ihrer Berufstätigkeit in den vorgezogenen Ruhestand. Was kommt jetzt?

Ja. Ab 1. August bin ich in der Freistellungsphase der Altersblockteilzeit, aber noch zwei Jahre Rektorin. Was jetzt kommt - Zeit für meinen Mann und Unternehmungen, die uns am Herzen liegen. Wandern, lesen, reisen. Und … (Maria Fiedler jubelt)… zum ersten Mal Wegfahren während der Schulzeit.

QUH: Vielen Dank für das Gespräch und alles Gute.

Dorffest neu aufgelegt

Normalerweise bedeutet das Aufhängen der Lichterketten in der guten Stube von Berg, am Oskar-Maria-Graf-Platz, daß am Wochenende erstens Dorffest und zweitens schlechtes Wetter ist.

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Die Lichterketten von Berg

Morgen wird nur ersteres eintreten: Die Burschenschaft Berg veranstaltet ihr Dorffest und hat diesmal für bestes Wetter gesorgt (13 1/2 Stunden herrlichster Sonnenschein und über 32 Grad sind vorausgesagt). Ab diesem Jahr findet das Dorffest immer am Samstag - damit ausgeschlafen werden kann, dafür fällt der Frühschoppen aus. Beginn ist erst um 15 uhr und einen Ausweichtermin gibt es nicht (es hätte ja auch keinen gebraucht).
Wie immer gibt es frisch gezapfte Getränke, Fisch und Wein, Gegrilltes, Kaffee und Kuchen und Schmankerl der teilnehmenden örtlichen Unternehmen und das notorische Weißbierkarussel ist auch mit dabei ...

Dorffest

Donnerstag, 25. Juli 2013

Oliver Bierhoff unterschreibt in Berg

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Golden goal - Goldenes Buch: Oliver Bierhoff

Vor einer Stunde durfte sich Oliver Bierhoff in das Goldene Buch der Gemeinde Berg eintragen. Das Goldene Buch wird seit 1993 geführt, allerdings wurde in den vergangenen 20 Jahren nur 17 Bürgern die Ehre zuteil, sich einzutragen. Schließlich kommt es nicht allein auf den Promifaktor an, sondern - wie im Fall von Oliver Bierhoff - auch auf die engagierte Integration in die Gemeinde, die ihm auf sympathische Weise gelungen ist.

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Der Eintrag

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Sabine Beck (links im Bild) gestaltet wieder die Seite im Goldenen Buch, auf der sich Oliver Bierhoff heute eintrug.

(Fotos: H.-P. Höck)

Jugendtag

Jugendtag

Vor dem Dorffest am Samstag, das um 15 Uhr beginnt, laden der Jugendförderverein des MTV Berg und die Fußballabteilung zum großen Jugendtag. Ab 14 Uhr spielen die Kleinfeldjugendmannschaften des MTV Berg und des SV Münsing gegeneinander - alle Spieler der Jahrgänge 2002 bis 2007 werden im Einsatz sein. Wer gerade nicht spielt, kann sich an der Geschwindigkeitsanlage erproben, in der Hüpfburg hüpfen oder auf dem Parkplatz Testfahrten mit E-Fahrzeugen unternehmen. Für Kinder ist dort ein Parcours aufgebaut. Der erste Preis der Tombola ist ein Kinder-Quad - der Erlös kommt zu 100 % dem Jugendfußball des MTV Berg zugute.

Mittwoch, 24. Juli 2013

Die Schule ist aus!

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Die meisten Kinder hier in der Aula der Oskar-Maria-Graf-Grundschule müssen noch ein paar Jahre zur Schule gehen. Andrea Loesti, die hier 16 Jahre lang die ersten und zweiten Klassen unterrichtet hat, und Brigitte Friedl-Becker, die 40 Jahre lang die Fächer Hauswirtschaft, Werken und Textiles Gestalten unterrichtete, wurden hingegen am Freitag von Rektorin Maria Fiedler verabschiedet.

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Andrea Loesti, Maria Fiedler, Brigitte Friedl-Becker

Rektorin Maria Fiedler lobte den Einsatz und die Kompetenz der beiden Kolleginnen. Dass sie den aktiven Schuldienst beenden, bedeute einen großen Verlust für die Schulfamilie. Fröhlich gefeiert wurde zu Ehren der beiden Lehrerinnen dann trotzdem ...

(Fotos: H.-P. Höck)

Dienstag, 23. Juli 2013

Trachtensonderverkauf

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Bei Rico und Blazena vom Müller's auf der Lüften findet am Wochenende ein Trachtensonderverkauf von Gisela Hörmann aus Münsing statt. Ihre Bavarian Queen-Modelle sind am Samstag und am Sonntag von 15 - bis 19 Uhr zu erstehen. Vorher reingucken können Sie hier: http://www.bavarian-queen.de/

Montag, 22. Juli 2013

Widerstand

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Mittlerweile wächst auch Gras: der Berger Kreisel

In Berg, wo der vermeintlich anarchische Wildwuchs auf dem Kreisel am Ortseingang dem ordnungsliebenden Bürgerblick ein Dorn im Auge war, wurde dem Sturm der Entrüstung vom Rathauschef Rechnung getragen. Der ungeliebte Kreisel wurde kurzerhand kahl rasiert und mit einem Rosenkranz versehen.

Kirchplatz
Starnberg: Aufruf zum Widerstand

In Starnberg hat sich eine andere Form des Widerstands formiert. Dort ist man auch mit der Gestaltung des öffentlichen Raums unzufrieden, wünscht sich allerdings mehr Bepflanzung. Am vor etwa zwei Jahren neu gestalteten Kirchplatz wird nun mehr Grün statt Stein gefordert. Heute soll mit einer Art
Guerilla Gardening dagegen protestiert werden. Allerdings nicht etwa mit Samenbomben oder einer Unmenge Hanfsamen wie in Göttingen, sondern zunächst einmal gemäßigt: mit blühenden Topfpflanzen ...

(Schickt uns ein Foto, falls ihr vorbeikommt, wir können nicht!)

Freitag, 19. Juli 2013

12. Gemeinderatssitzung

Der Tagesordnungspunkt "Bauleitplanung; Bebauungsplan Nr. 88 Wadlhauser Gräben", versprach am meisten Diskussionen und war trotzdem nach nicht einmal 30 Minuten abgehakt.

Herr Narr vom Planungsbüro Hesselberger betont, wie einige Vorredner in anderen Sitzungen, dass die Gutachten glaubwürdig sind und in den Wadlhausener Gräben genug Wind wehen wird.
Der Gemeinderat ist weiterhin für alternative Energien und stimmte dem Bebauungsplan einstimmig zu.

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Quelle: www.gemeinde-berg.de
Die ca. 20 Besucher verließen die Sitzung, während die GRs noch über zwei Stunden vor sich hatten.

Hr. Voit, Leiter des Amts Hoch- und Tiefbau informierte den GR in einem ausführlichen Vortag über die Trinkwasserversorgung der Gemeinde Berg. wasserWussten Sie, dass unser Kanalnetz für die Trinkwasserversorgung 150 km lang ist und dass der Brunnen Pfaffental mit 55 l/Sek immerhin 75% des Trinkwasserbedarfs der Gemeinde fördert, während der zweite Brunnen Harkirchen mit 15 l/Sek nur 25% dazu beträgt.

Apropos Gutachten: Ein nicht bekannter Gutachter hatte vor dem Bau des Brunnens in Harkirchen die mögliche Fördermenge auf 100 l/Sek geschätzt. Seit der Fertigstellung 2006 kommen in Spitzenzeiten max. 30 l/Sek aus dem Brunnen. Leider ist dieses Gutachten spurlos verschwunden....


Die Windgutachten sollten wir auf jeden Fall sicher verwahren, vielleicht brauchen wir sie ja in ein paar Jahren wieder.

Sollte es in der Gemeinde Berg zu einem längeren Stromausfall kommen, gibt es derzeit keine Notfallversorgung, deshalb empfiehlt Herr Voit die Anschaffung eines Notstromaggregats. Eine gute Idee, wie wir finden!

Die beiden Bauanträge wurden genehmigt und über die spannende nicht-öffentliche Sitzung wird - wie immer - nichts verraten.

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