150 Jahre Sozialdemokratie / 200 Jahre und 1 Tag Richard Wagner
Einen Tag nach dem 200. Geburtstag des zeitweiligen Wahl-Kempfenhausers Richard Wagner wurde die SPD als Ganzes 150 Jahre alt. Immerhin 121 Jahre lang gibt es schon einen Starnberger Ortsverein. Ein stummes, genau 100 Jahre altes Zeugnis dieser Geschichte hängt heute etwas verloren - so wie die Partei derzeit in den Umfragen - in einem Schaukasten der Alten Schule in Aufkirchen.

Vor den Nazis gerettete Fahne des SPD-Vorläufers "Arb. Radf. Bund Solidarität Höhenrain"
Die Fahne wird auch Teil einer Ausstellung in Starnberg sein, zu der die SPD uns folgendes mitteilt: "Es ist uns gelungen, die Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung "150 Jahre Deutsche Sozialdemokratie" nach Starnberg zu holen. Von 4.7. bis 10.7. wird sie in der Schlossberghalle in Starnberg zu sehen sein. Im Rahmen dieser Festwoche haben wir ein umfangreiches Programm zum 150igsten organisiert:
4.7. Donnerstag 19:00 Festakt zum Jubiläum mit Ausstellungseröffnung
Festredner: Franz Maget; Musik: Peißenberger Knappschaftskapelle
7.7. 11:00 Matinee im Kino Breitwand: "...wenn du was verändern willst........." eine Dokumentation über 150 Jahre SPD.
9.7. Dienstag 9:00 Lebendiger Geschichtsunterricht für die Schulen im Landkreis, Schlossberghalle
10.7. Mittwoch 20:00 "Die letzten Tage der Menschkeit" von Karl Kraus
eine szenische Lesung samt Musik mit Roland Astor und Claus Obalski"
Die QUH, die zwar nur auf 7 Jahre Parteigeschichte zurück- dafür auf bessere Wahlergebnisse blicken kann, berichtete über die schöne Fahne zuerst vor gut 2 Jahren: http://quh.twoday.net/stories/angriff-des-arb-hoehenrain/
Informationen über die Pellet-Villa, den Wohnort Richard Wagners in Kempfenhausen, wo es der Komponist "schön und einsam" fand, gibt es auf dem Kulturspaziergang der Gemeinde Berg (Infotafel: http://www.gemeinde-berg.de/export/download.php?id=2090 ) oder auch etwas auf einer der von der QUH ausgegrabenen, historischen Aufnahmen der Gemeinde: http://quh.twoday.net/stories/armut-und-dramen-in-kempfenhausen/

Vor den Nazis gerettete Fahne des SPD-Vorläufers "Arb. Radf. Bund Solidarität Höhenrain"
Die Fahne wird auch Teil einer Ausstellung in Starnberg sein, zu der die SPD uns folgendes mitteilt: "Es ist uns gelungen, die Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung "150 Jahre Deutsche Sozialdemokratie" nach Starnberg zu holen. Von 4.7. bis 10.7. wird sie in der Schlossberghalle in Starnberg zu sehen sein. Im Rahmen dieser Festwoche haben wir ein umfangreiches Programm zum 150igsten organisiert:
4.7. Donnerstag 19:00 Festakt zum Jubiläum mit Ausstellungseröffnung
Festredner: Franz Maget; Musik: Peißenberger Knappschaftskapelle
7.7. 11:00 Matinee im Kino Breitwand: "...wenn du was verändern willst........." eine Dokumentation über 150 Jahre SPD.
9.7. Dienstag 9:00 Lebendiger Geschichtsunterricht für die Schulen im Landkreis, Schlossberghalle
10.7. Mittwoch 20:00 "Die letzten Tage der Menschkeit" von Karl Kraus
eine szenische Lesung samt Musik mit Roland Astor und Claus Obalski"
Die QUH, die zwar nur auf 7 Jahre Parteigeschichte zurück- dafür auf bessere Wahlergebnisse blicken kann, berichtete über die schöne Fahne zuerst vor gut 2 Jahren: http://quh.twoday.net/stories/angriff-des-arb-hoehenrain/
Informationen über die Pellet-Villa, den Wohnort Richard Wagners in Kempfenhausen, wo es der Komponist "schön und einsam" fand, gibt es auf dem Kulturspaziergang der Gemeinde Berg (Infotafel: http://www.gemeinde-berg.de/export/download.php?id=2090 ) oder auch etwas auf einer der von der QUH ausgegrabenen, historischen Aufnahmen der Gemeinde: http://quh.twoday.net/stories/armut-und-dramen-in-kempfenhausen/
quh - 2013/05/23 18:21










Es gibt Fragen, die das Leben stellt. Fragen, die die QUH stellt. Und Fragen, die man sich selbst stellt. Genau dies tat Johannes Habdank, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Berg. Er nahm die Schlagzeilen der vergangenen Wochen zum Anlass, sich in Form eines fiktiven Interviews Gedanken über Finanzielles und die Zahlungsmoral seiner Schäflein zu machen. Er hat das Selbstgespräch der QUH zur Verfügung gestellt, das wir ungekürzt veröffentlichen.
Habdank: Also ich habe kein persönliches Problem mit ihnen. Zu den relativ Gutsituierten gehöre ich ja selber auch und zahle meine Kirchensteuern. Und das Kirchgeld, Höchstsatz 110,- € . Aber ein dienstliches Thema als Pfarrer dieser Kirchengemeinde habe ich mit allen, die ihr Kirchgeld einfach nicht zahlen. Das ist glatte Steuerhinterziehung!
Habdank: Nein. Ist ja vielleicht auch manchmal besser so in Berg. Dann kann ich jeden gleichbehandeln, ohne Ansehen seines Kontos. Fakt ist: Die Kirchensteuer wird zentral vereinnahmt und über einen bestimmten Schlüssel von der Landeskirche an die Gemeinden verteilt. Das ist ein gigantisches Umverteilungssystem. Es werden finanziell und sozial schwächere Gemeinden in Bayern von unseren Gemeindemitgliedern mitfinanziert. Das mag ja gut sein, aber: Wir sind eben eine kleine, feine Gemeinde hier in Berg, und haben praktisch nichts davon. 








