Montag, 30. Januar 2012

Unser OSKAR / pt. 2

"Noch vor wenigen Jahren", weiß die renommierte Oskar-Maria-Graf-Gesellschaft, "tat man gut daran, in Berg nicht vollmundig als Verehrer Grafs aufzutreten.". Vor wenigen Jahren?

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Berg ist ... wo der König Ludwig heißt, der Graf aber nicht Oskar Maria

In 17 Städten dieser Welt - von Rosenheim bis Burghausen - haben Stadtverwaltungen dem berühmten Schriftsteller Oskar Maria Graf die Ehre erwiesen, Straßen oder Wege nach ihm zu benennen. Nur in Berg weigerten sich Anwohner, unter einer solchen Adresse angeschrieben zu werden. Deshalb gibt es in Berg bis heute zu Ehren des berühmtesten Sohnes der Gemeinde keine Oskar-Maria-Graf-Straße, sondern nur eine unverfängliche "Graf-Straße".

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Am sogenannten Oskar-Maria-Graf-Platz in Berg

Offiziell gibt es in Berg - irgendwo an der Kreuzung Grafstraße / Schatzlgasse - zum Ausgleich für diese schändliche Geschichte angeblich einen Oskar-Maria-Graf-Platz. ... und in der Tat hängt in schwindelnder Höhe versteckt auch einsam eine einzige, einem Straßenschild ähnliche Tafel, die so etwas vermuten ließe ...

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... doch das direkt hinter diesem Schild am vermeintlichen Oskar-Maria-Graf-Platz stehende Haus ...

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... trägt als postalische Adresse die unverfänglichen Bezeichnung ...

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Grafstraße 14!

Um diesen Zustand der Ignoranz etwas abzuändern, wird die QUH an dieser Stelle in lockerer Folge weiterhin Zitate, Dokumente oder Erinnerungsstücke an Oskar Maria Graf veröffentlichen. Den Anfang macht ein Photo der Schulklasse des kleinen Oskar. Mit dem Abschied aus der Aufkirchner Schule beginnt Grafs autobiographisches Meisterwerk "Wir sind Gefangene":

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Such den Oskar: Vor der Alten Schule um 1900 (Privatsammlung)

"An jenem Mainachmittag, da der Lehrer plötzlich zur Türe hereinkam, auf mich und meine Schwester Anna zuging und uns sagte, wir dürften heimgehen, weil unser Vater sehr krank sei, empfand ich gar nichts."

Erkennt auf dem obigen Photo noch irgendjemand irgendjemand anderen? - Zuschriften (oder andere Graf-Memorabilen) bitte an die QUH: quh@quh-berg.de

Vor genau 100 Jahren, 1912, beginnt dann für Graf nachdem er aus Berg nach Schwabing geflüchtet ist, seine Laufbahn als Schriftsteller. Er schreibt erste Gedichte und Aphorismen, verteilt Flugblätter: "Mit Büchervertreib und Zeitungen was zu tun zu haben, (...) das eröffnete immerhin Aussicht auf Gedrucktwerden. Sofort setzte ich mich nachts hin und schrieb einen Artikel über die Unterdrückung und die Gerechtigkeit (...). Andern Tags (...) holte ich die Theres nach langer Zeit wieder vom Geschäft ab. 'Ich hab jetzt eine feine Stelle', sagte ich strahlend und lächelte siegessicher, 'ich bin jetzt Sekretär bei den Anarchisten'" - Erst am Tag darauf erfährt der reichlich verblüffte, 18-jährige Oskar, dass dies mitnichten ein bezahlter Job ist. "Als ich mich dann endlich (...) etwas gesammelt hatte, knirschte ich und dachte wütend: Also wieder alles verpfuscht! Hol alles der Teufel! ... Fortsetzung folgt.

Und was hätte der Anarchist und "Nestbeschmutzer" Oskar zur QUH gesagt?

"Aus der offenen Stalltüre des Nachbarhauses drang das dumpfe Muhen der Kühe. 'So ein Kuh hab' ich immer haben wollen. Es hat nie gelangt dazu', murmelte der Stellmacher wie aus einem ohnmächtigen Schmerz heraus und atmete schwer. 'Maxl, eine Kuh ist viel wert ...' " (OMG, Das Leben meiner Mutter, Werkausgabe, List Verlag, Bd. V S. 139)

Einen anderer QUH-Artikel über die Reise "Unseres Oskars" zum "Berg der Wahrheit" findet sich hier: http://quh.twoday.net/stories/oskar-maria-graf-am-monte-verita/

Sonntag, 29. Januar 2012

Alles in Butter: die FFW Berg

Die Jahreshauptversammlung der FFW Berg war ein Abend des Dankes. Und mit 51 Wahlberechtigten war immerhin ein Drittel aller 152 Mitglieder erschienen.

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Vereinsvorstand Anton Lidl jun. mit 2. Vorstand Cornelius Knappe

Den Anfang machte Feuerwehrvereinsvorstand Toni Lidl, der nach der offiziellen Begrüßung kurzweilig und locker das Jahr 2011 rekapitulierte. Besondere Erwähnung fanden Ausflüge, Feierlichkeiten, insbesondere die Festtage zum 125. Todestag von König Ludwig, die Fronleichnamsprozession, die Primiz von David Mehlich sowie das Spiel ohne Grenzen an der "Oskar Maria Graf-Grundschule Berg in Aufkirchen" - wie sie jetzt offiziell korrekt heißt. Und last but not least: Auch der Beitrag zum QUH-Adventskalender wurde erwähnt - eigens wurde darauf hingewiesen, dass man sich zuvor versicherte, sich damit nicht kommunalpolitisch zu engagieren, sondern mit dem kleinen Film die Gelegenheit nutzte, sich zu präsentieren.
Toni Lidl und sein 2. Vorstand Cornelius Knappe machten jedenfalls den Eindruck, sie seien mit ihrem Feuerwehrverein, den Aktiven und Passiven und dem gesamten Umfeld rundum zufrieden. Der Vortrag über den Jahresverlauf zeigte auch, wie eng die Feuerwehren mit den gesellschaftlichen Leben in der Gemeinde verwoben sind.

An dieser Stelle bat Willy Lindner um ein paar Minuten Redezeit - er resümierte noch einmal die gelungene Großveranstaltung mit dem Festzug zum 125. Todestag von König Ludwig: "Ich bin stolz auf euch."

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Tobias Völkl-Mirlach, 1. Kommandant

Tobi Völkl begann seinen Bericht ebenfalls mit Worten des Dankes - für die sehr gute technische Ausstattung durch die Gemeinde, für das Engagement jedes Einzelnen und für die mittlerweile vorbildliche Zusammenarbeit der fünf Feuerwehren, die sich nun nicht mehr im Konkurrenzkampf befänden, sondern sinnvoll zusammenarbeiteten. Ein Beispiel dafür sei die Anstellung eines gemeinsamen Gerätewarts auf 400 €-Basis ab 1.1.2012 durch die Gemeinde. Diese Aufgabe hat Hans Perkuhn übernommen.
Das Jahr der FFW Berg war weniger durch Einsätze denn - wie oben schon erwähnt - durch die Großereignisse in der Gemeinde geprägt. Darüber hinaus gab es 46 Technische Hilfeleistungen, 10 Brandfälle und 13 Fehlalarme. Über das notwendige Mindestmaß hinaus wurden Übungen und Schulungen durchgeführt, Lehrgänge besucht, Prüfungen abgelegt - für Ausbildung, Einsatz und sonstiges wurden insgesamt 4782,5 Stunden aufgewendet, mit der Gerätewartung, Schlauchpflege und Öffentlichkeitsarbeit ergeben sich insgesamt 5807 Stunden (Zum Vergleich: 7.238,75 Stunden waren es 2010, 4367 im Jahr 2009).
Bei seinem Stellvertreter Florian Knappe bedankte sich Tobi Völkl besonders für die Vorbereitungen zur Anschaffung des neuen LF10 - ein Löschgruppenfahrzeug mit Platz für 9 Personen und 1200 Liter Löschwasser, das Anfang 2013 ausgeliefert werden soll.

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Konrad Schütz wird geehrt

Eine Ehrung gab es auch: Konrad Schütz, der aus Altersgründen aus dem aktiven Dienst ausschied, erhielt vom Kreisfeuerwehrverband für besondere Verdienste die Ehrenmedaille in Silber, die ihm Bürgermeister Monn ansteckte.

Dann nahm der Abend seinen Lauf: Jugendwart Martin Höbart berichtete über Ausflüge, Übungen, Prüfungen und die Christbaumsammelaktion - und bedankte sich bei allen. Kassenwart Thomas Heidtmann gab Auskunft über den Kassenstand, die Kasse wurde von Herbert Söllner und Dr. Oliver Sensch geprüft. Der Bürgermeister entlastete den Vorstand und schloss sich an den Dank seiner Vorredner an. Auf dem Verwaltungsweg wurden übrigens bereits neue Kühlschränke für das Stüberl der Berger Wehr versprochen - die anwesenden Gemeinderäte wussten davon noch nichts. Rupert Monn forderte im Scherz diejenigen auf, jetzt die Hand zu heben, die dann im Haushalt dagegenstimmen würden. Natürlich blieben alle Hände unten. Und abschließend dankte auch noch Oberbursch Markus Söllner für die gute Zusammenarbeit besonders während der König-Ludwig-Feierlichkeiten.

Man trennte sich mit einem guten Gefühl - die Stimmung stimmt, die Ausrüstung stimmt, die Zusammenarbeit stimmt, die Mitgliederentwicklung ist konstant, finanziell sieht es gut aus - die einzige Anschaffung im letzten Jahr, die der Verein tätigte, bestand nämlich aus 98 Tellern, 98 Gabeln und 98 Messer für 422,40 €. Im nächsten Jahr soll hauptsächlich in Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliederwerbung investiert werden.

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Und zum Schluss wurde dann noch der kleine Film für den QUH-Adventskalender gezeigt - hier ist er noch einmal:

Samstag, 28. Januar 2012

Die Jahreshauptversammlung der FFW Berg

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.... fand heute mit einem Drittel aller Mitglieder statt und wurde zu einem Abend des Dankes. Und weil die QUH sich danach verratscht hat, kommt der Bericht erst am Wochenende!

Freitag, 27. Januar 2012

Weitblick, Fernsicht

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Oskar und James

Unserem Oskar ist es ein bisschen kalt. Und missmutig ist er auch. Hockt er da, eingeschneit, und hört das freudige Lärmen der Kinder am Kreuzmöslberg, ohne sich selbst bewegen zu können. Grantelt deshalb so sehr, dass selbst der ebenfalls eingeschneite James Joyce in Zürich aufmerkt.

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Aber den Blick, fand Oskar, darf man unser Blog lesenden Exilbergern, ob sie nun in Zürich, Köln, Rom, Haifa oder Shanghai sitzen, nicht vorenthalten. Unsere Exilanten melden sich übrigens immer mal wieder sehr nett bei uns!
Hier Aufkirchen: Erde: weiß - Himmel: blau. Fast wie in der Bayernhymne.

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Weitblick, Fernsicht - egal, jedenfalls freier Blick aufs Alpenmeer ...

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... und selbst Windräder fügen sich farblich harmonisch ein.

(Fotos: H.-P. Höck)

Donnerstag, 26. Januar 2012

Öffentliche Ausstellung im LSH Kempfenhausen

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Die Schülerinnen und Schüler des P-Seminars Kunst am LSH Kempfenhausen laden alle Interessierten für heute Abend zu ihrer öffentlichen Ausstellung in der Aula der Schule ein. Die Ausstellung wurde gemeinsam mit dem P-Seminar Deutsch organisiert, das für den Abend ein durchgängiges Hörspiel produziert hat. Beginn: 19 Uhr.

Mittwoch, 25. Januar 2012

Heute mal wieder unisono - die 2. Gemeinderatssitzung im neuen Jahr

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Trotz des Schnees war der Gemeinderat heute Abend beinahe vollzählig, und sogar einige Zuhörer fanden sich ein. Der Grund? "17 Bauanträge habe ich gezählt!", klagt GR Dr. Haslbeck eingangs. Doch wir wollen nicht vorgreifen.

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Ei, wer hätte das gedacht: Nicht Michael Ballack, sondern Lukas Podolski wurde heute in der Sitzung erwähnt (Foto: Wiki/MKBN)

Die Sitzung begann nämlich mit der Vorstellung von Diplom-Verwaltungswirtin (FH) Julia Deres aus Köln. Sie ist seit Januar mit der Leitung des Bauamts betraut und ersetzt Michael Christian, mittlerweile stellvertretender Bauamtsleiter im Starnberger Rathaus. "Bayern oder 60?", fragte gleich GR Hlavaty. "Bestimmt Poldi-Fan", meinte GR Brunnhuber. Auf die von GR Hlavaty noch rasch nachgeschobene Frage, ob sie Anhängerin des 1. FC Köln sei, schüttelte Frau Deres jedoch energisch den Kopf ...

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Aus is und gar is und schad is, dass wahr is ... der Telefonzellenexitus

Bevor dann die Bauantrags- und Vorbescheidslawine losging, musste BGM Monn noch eine traurige Mitteilung machen: Die Deutsche Telekom wird die letzten beiden Telefonzellen im Gemeindegebiet abbauen. May they rest in peace!

So, und nun wollen wir doch vorgreifen: Alles, was heute genehmigt oder abgelehnt wurde, wurde einstimmig genehmigt oder abgelehnt. Das lag an der in den meisten Fällen klaren Sachlage, die vom Bauamt transparent und schlüssig in die der Ladung beiliegenden Unterlagen eingearbeitet wurde - also wo Außen- bzw. Innenbereich ausgewiesen sind, wo öffentliche Belange betroffen sind, welche Vorgeschichte besteht.

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Die Weber-Villa in Allmannshausen

Der Erweiterungsbau der Weber-Villa wurde übrigens abgelehnt - einige Gemeinderäte, die schon mehr als eine Wahlperiode hinter sich haben, sowie der Bürgermeister verwiesen auf die Vorgeschichte des Bebauungsplans, mit dem eine Verdichtung in diesem Gebiet verhindert werden sollte. Eine Normenkontrollklage läuft derzeit. GR Brunnhuber - very much SPD - meinte, "wir sollten uns nicht auf eine Änderung einlassen, nur weil vielleicht ein prominenter Bauwerber da ist". Die QUH zweifelte dennoch ein bisschen, aber natürlich nicht aus diesem Grund - wir fragten uns, ob ein Umbau des Innenbereichs - denkmalpflegerisch - wirklich mehr anrichtet als eine Umgestaltung des Außenbereichs mit einem Anbau ...

Auf 17 Bauanträge wie Dr. Haslbeck kamen wir höchstens mit Unterpunkten - drei Anträge wurden jedenfalls auf dem Verwaltungsweg entschieden. Ein Vorbescheidsantrag in Sibichhausen wurde halb genehmigt - eines der geplanten Gebäude befand sich im Landschaftsschutzbereich. Eine nachträgliche Genehmigung für eine Abgrabung in Assenhausen wurde abgelehnt, vier Einfamilienhäuser in Aufhausen wurden genehmigt, gegen öffentliche Belange verstieß ein Antrag in Aufkirchen, ein Wohnhaus mit "Parkierungsanlage" in Assenhausen wurde nach längerem Hin und Her genehmigt, weil der Bauwerber "sehr kooperativ" gewesen sei, ein geänderter Antrag am Sonnenhof wurde genehmigt, und ein Antrag auf einen Ersatzbau in der Bachhauser Straße wurde bereits 2010 vom Landratsamt als "Erweiterung einer Splittersiedlung" klassifiziert. Der GR hatte 2010 einen Ersatzbau zunächst befürwortet, das Landratsamt hatte danach abgelehnt. Die Genehmigung des Bestandsgebäudes wurde abgelehnt, der Flächennutzungplan weist privat genutzte Grünfläche im Außenbereich aus ... Nun gibt es eine Abrissverfügung durch das Landratsamt, danach erlischt jegliches Baurecht. Und nun auch unsere Kerze.

Dienstag, 24. Januar 2012

Die Weber-Villa in Allmannshausen

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Die Weber-Villa von oben aus betrachtet

Schon mehrfach machte sie Schlagzeilen - erst neulich war wieder zu lesen, dass sie erneut verkauft werden soll (ja, ja ...), und für heute Abend steht eine Voranfrage dazu auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung. Es geht um die Villa des Architekten Gerhard Weber, die 1956 erbaut wurde. An ihr scheiden sich bis heute die Geister - manche lieben den klaren Bauhausstil, andere stören sich am Flachdach.

Wir befragten dazu den Berger Architekten Markus Link, der für den möglichen neuen Bauherrn (ja, ja ...) die Anfrage eingereicht hat.

QUH: Herr Link, die Weber-Villa wurde vor nicht allzu langer Zeit vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege auf die Denkmalliste gesetzt. Was ist das Besondere an ihr?
Markus Link: Wir haben hier einen sauberen und klaren kubischen Baukörper, ganz in der Tradition des Neuen Bauens. Das Haus ist von architektonisch künstlerischer Bedeutung, ein schlüssiges Objekt - und eines der seltenen Exemplare für diese Architektur bei uns im Voralpenland. Es erfüllt alle Kriterien für den Denkmalanspruch, dafür gibt es eine mehrseitige Begründung.

QUH: Der Architekt war ja auch kein Unbekannter.
Markus Link: Nein, Gerhard Weber war einer der letzten Bauhaus-Schüler und später bei Mies van der Rohe. Er hat zum Beispiel das Nationaltheater in Mannheim, die Staatsoper Hamburg oder auch das Atomei in Garching gebaut. Mitte der Fünfzigerjahre wurde er dann Professor an der TH in München.

QUH: Ist das Haus überhaupt noch bewohnbar?
Markus Link: Das Wetter nagt natürlich an der Substanz. Es stand jetzt länger leer, und es ist an der Zeit, dass etwas unternommen wird, damit es nicht verfällt.

QUH: Wie viel darf denn überhaupt verändert werden? Immerhin ist es als Denkmal ja geschützt.
Markus Link: Ein Denkmal ist nie einfach zu handhaben. Die Denkmalschutzbehörde will idealerweise möglichst viel unverändert belassen, ein neuer Nutzer hat jedoch andere Ansprüche als der Erbauer. Das Haus ist stark auf Gerhard Weber zugeschnitten - zwei Drittel des Hauses sind Büro. Die Küche hingegen ist winzig und genügt heutigen Ansprüchen nicht. Der Denkmalschutz ist jedoch gegen eine grundlegende Veränderung des Grundrisses, wir können aber in Maßen daran arbeiten. Wir brauchen einen Konsens, ein schlüssiges Gesamtkonzept - das ist ein Prozess.

QUH: Welche Veränderungen planen Sie mit dem zukünftigen neuen Besitzer denn genau?
Markus Link: Um sowohl dem Denkmalschutz als auch dem Bedarf des neuen Nutzers gerecht zu werden, planen wir einen Entlastungsbaukörper. Der soll architektonisch eigenständig sein - also keine Nachahmung der Villa und soll auch nicht als Anbau an der Villa kleben, jedoch mit ihr verbunden werden. Der Denkmalschutz würde diese Lösung befürworten, allerdings müssen erst die Gemeinde und das Landratsamt zustimmen.
QUH: Da sind wir gespannt. Vielen Dank für das Gespräch, Herr Link!

Ein kurzes Porträt über Gerhard Weber und seine Bauten finden Sie hier: http://www.architekten-portrait.de/gerhard_weber/index.html

Wintergaudi verschoben

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Eine dichte Wolkendecke hängt über Berg und dem See, es schneit immer wieder in dicken Flocken, doch die Burschenschaft traut dem Frieden nicht. Oberbursch Markus Söllner verkündete eben, dass die Wintergaudi an diesem Samstag NICHT stattfinden wird. Ausweichtermine sind der 4.2., der 11.2. und der 18.2. Am Dienstag vorher wird jeweils entschieden, ob die Wintergaudi stattfindet.

Dann hoffen wir mal, dass es keine Überschneidung gibt - der MTV Kinderfasching soll nämlich voraussichtlich am 11.2. stattfinden - wir halten Sie auf dem Laufenden.

Montag, 23. Januar 2012

Was ist los?

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Was schlägt gerade Wellen in Berg? Die Windkraft wird im Gemeinderat erst wieder Ende Januar behandelt, und außer dass Michael Ballack nun die alte Weber-Villa in Allmannshausen umbauen möchte, herrscht nachrichtentechnisch derzeit eher Flaute in Berg.

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Sogar die Schwäne schnarchen.

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Da versprachen wir uns ein bisschen mehr von einem Spaziergang zu Biber Fifi in Farchach, der sein Domizil bereits ausgebaut hat ...

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... und sich laut Augenzeugenberichten mit seiner mittlerweile gegründeten Familie fleißig den Lüßbach entlangmampft. Wir wünschen Fifi guten Appetit!

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