Freitag, 22. Juli 2011

Die Qühe trinken Bier!

Es gibt nichts zu beschließen und nichts zu wählen .... und trotzdem treffen sich heute die QÜHE um 20 Uhr im Hotel Schloß Berg zum gemeinsamen Genuß geistiger Getränke und Austausch hochgeistiger Argumente. Kurzum:
Ein formloser Stammtisch, an dem natürlich auch politisiert werden wird. Gemeinderäte und hohe Funktionäre werden anwesend sein!
Bescheid

Donnerstag, 21. Juli 2011

Gruß vom Verschönerungsverein

Die Lektüre der alten Berg-Broschüre (siehe unten) hat uns dazu inspiriert, einmal den Alltagstest zu versuchen: Wie präsentiert sich unsere schöne Gemeinde heute einem zufällig durchfahrenden Fremden? Es beginnt harmlos in Kempfenhausen ...
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... nach der Durchfahrt durchs Berger Holz grüßt dann das durch Graf und König weltberühmte Berg ...
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... mit seiner neu gestalteten Ortsmitte ...
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... weiter geht es nach Sibich- und Assenhausen bei der Maxhöhe ...
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... und schließlich endet die Tour im idyllischen Allmannshausen:
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Alle Photos wurden einfach - jeweils am Ortsrand - aus dem fahrenden Auto heraus gemacht. - Wir sagen dazu mal ... nichts. Wenn das jemand kommentieren möchte ...

Mittwoch, 20. Juli 2011

Der Berger Bestseller

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Freie Sicht auf Kirche und Alpen: Das Panorama von Berg vor 100 Jahren

Eine kleine Broschüre über die Gemeinde Berg - erhältlich nur in der Schreibwarenhandlung Weller in Aufkirchen, wo sie schon mehr als 200 Mal über den Ladentisch ging - hat sich zum heimlichen heimischen Bestseller entwickelt.

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Das ideale Mitbringsel: Ein Bestseller für 3.95 €

Erika Laurent, die die Tafeln für den "Kulturspaziergang Berg" initiierte, hatte das Original, das vor gut 100 Jahren erschien, bei einem Essen im "Oskar-Maria-Graf-Stüberl" entdeckt,

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Fundort: Die Bäckerei Max Graf, heute "Oskar-Maria-Graf-Stüberl"

... wo es im Gang gerahmt an der Wand hängt (und bis heute dort zu bewundern ist). Die Gemeinde Berg besorgte den Druck der kleinen Broschüre.

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So schön muss es wieder werden: die Ortsmitte von Berg vor 100 Jahren

Beeindruckend an den alten Photos sind vor allem die Unterschiede zu heute. Am Auffallendsten neben der Existenz eines "Verschönerungsvereins", der mittlerweile viel dringender nötig wäre: die Hänge des Seeufers, die inzwischen von Bäumen überwuchert sind, waren noch eine richtige "Kulturlandschaft" und Panoramablicke möglich.

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Heute von unnützem Gehölz verstellt: Blick auf den See

Auch die Texte sind höchst beeindruckend: Das - damals schön betürmte - Seehotel in Leoni warb etwa mit: "Autofreie Straße den ganzen See entlang", dafür kosteten die Zimmer aber auch "von 1.50 Mk. an" ...

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... und der "Andrä" (heute die Fischerei gleichen Namens) hatte im Angebot für die Fremden: "3 Zimmer, 1 heizbar, 5 Betten", es fehlte allerdings dort die "Magdkammer", die nebenan Fam. Bauer im Angebot hatte.

Dienstag, 19. Juli 2011

Der Scheckcheck

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Gestern Abend am Lohacker: drei Männer und ein Scheck über 600 € - aber wer gibt wem hier was?

So war das: Links im Bild ist Stefan Fäth, Trainer der 1. Mannschaft des MTV Berg. Er organisierte mit seinen Leuten das diesjährige Benefizspiel Ostufer vs. Westufer, das vorgestern mit 7:3 Toren für das Ostufer ausging, allerdings wegen des schönen Wetters ein wenig unter Besuchermangel litt.
In der Mitte steht Stefan Halver, auch ein alter MTVler. Er kam als Vertreter der VR Bank Starnberg Herrsching Landsberg, die 250 € zum Erlös beisteuerte.
Und rechts, das ist Oliver Bierhoff, Manager der deutschen Fußballnationalmannschaft (Männer). Er unterstützt mehrere karitative Einrichtungen. Einer davon sollte der Erlös des Auswahlspiels zugute kommen, und es wurde: die DKMS, die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (gemeinnützige GmbH). Die erhält nun den Scheck.

Montag, 18. Juli 2011

Verpatzter Feierabend

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Einen Rekordstau - fast bis zum Autobahndreieck - gab es heute Abend vor Starnberg.

Die glorreiche FSV Höhenrain E-Jugend

Zur japanischen Sensation hat es nicht ganz gereicht, aber: Die besten Mannschaften von Bayern, klar: FC Bayern! 1860! Unterhaching! Und natürlich! Der FSV Höhenrain! Letzterer hatte es - wie berichtet - sensationellerweise in das Finale des "größten E-Jugend-Turnieres der Welt" geschafft ... und ging Samstag am Ende mit einem Sieg vom Platz!

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Unter ihresgleichen: Die E-Jugend-Mannschaften des FC Bayern München und des FSV Höhenrain vor dem Vorrundenspiel im Finale des Merkur-Cup

Die Qualifikation für die Endrunde war allein schon eine Sensation. Aber am Ende gab es doch noch mehr als einen Pokal: Nachdem die E-Jugend des FSV Höhenrain am Samstag mit einem 2:0 im letzten Spiel gegen den TSV Otterfing im Merkur-Cup den 7. Platz unter 422 Mannschaften erreicht hatte, bekam man zusätzlich noch den Fairness-Pokal überreicht.

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Der FSV unter Weltmeistern (mit Guido Buchwald und Stefan Reuter bei der Siegerehrung)

Schon in der Vorrunde der große Moment: Der FSV Höhenrain muss hintereinander gegen den FC Bayern München und 1860 antreten und wird dabei seiner Außenseiterrolle gerecht.

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Auf Augenhöhe: FSV gegen FCB - mit der 15 Martin Reithmaier

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Kampf um den Ball: John Meiser vom FSV gegen den FCB (Endstand 0:7)

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Der FSV Höhenrain gegen 1860 München: Luis Ammann in der Defensive (0:5)

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Spielentscheidend: Maxi Feirer erzielte im letzten Spiel alle beiden Tore zum 2:0 Endstand gegen Otterfing / Das Finale gewann der FCB gegen '60 mit 3:2

Nicht nur auf dem Platz passierte Erfreuliches: Auch die FSV Fans wurden ausgezeichnet.

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Höhenrainer Fans, mehr Anhänger hatte kein Verein dabei

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So sehen die siebenten Sieger aus (alle Photos Quirin Leppert, danke!)

Hearoaner Buam, ganz Berg ist stolz auf euch!

Sonntag, 17. Juli 2011

Ost und West, Rot und Schwarz, MTV und FSV

So vollgepackt wie viele Ausflüglerautos, die zum Baden an den See fuhren, war das Wochenende in Berg - mit Pflichtterminen, Spaßterminen, Sport und Feiern.

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Zeitvorgabe

Am Freitagabend schon versammelten sich Vertreter der Abteilungen des MTV Berg zur Jahreshauptversammlung. 1. Vorsitzender Andreas Hlavaty scheiterte allerdings mit seinem optimistischen Zeitplan: 19:30 bis 20:29 Uhr.

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Ehrung für langjährige Mitgliedschaft

Dennoch in Rekordzeit berichteten Ulrich Brühl Neues vom Tennis, Silke Schaefers von den Bogenschützen, Benni Beilicke von den Turnern und Heiko Kayser von den Fußballern. Die Kasse wurde geprüft, der Vorstand entlastet, langjährige Mitglieder geehrt.

Am heißen Samstag stand Andi dann als Schiedsrichter auf dem Platz - beim Benefizspiel Ostufer vs. Westufer. Das Ostufer besiegt das Westufer mit 6:3. Viele Stammgäste allerdings waren bei dem Wetter am See statt auf dem Platz.

Gleichzeitig fand das Bogenschießturnier der SPD statt:

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Der Sieger

Zu seinem Glück richtete sich Lukas Schnorfeil von den Jusos nicht nach dem Motto der Veranstaltung "Die Roten treffen ins Schwarze" - sonst hätte er das Turnier nicht gewonnen. Ins "Gold" muss man treffen - und das war ihm gelungen. Den zweiten und dritten Platz belegten Paul Morsbach und Gustl Machnik.

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Das Rote Sofa

Die Jusos mit dem Roten Sofa strengten unterdessen eine Umfrage an - sie erkundigten sich nach den politischen Vorlieben der Berger. Kleines Anzeichen für die Realitätsferne der SPD: Die QUH fehlte auf dem Fragebogen (wurde aber dennoch angekreuzt)! Im Herbst gibt es die Auswertung.

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Die E-Junioren des FSV Höhenrain (Foto: Quirin Leppert)

Die E-Junioren des FSV Höhenrain reiste währenddessen zum Merkur Cup-Finale nach Dachau. Hochmotiviert erreichten sie beim "weltgrößten E-Jugend Turnier der Welt" zusammen mit "Profimannschaften" wie Bayern, 60 und Haching - man war unter den besten 8 von insgesamt 422 Mannschaften! Im letzten Spiel reichte es noch einmal zu einem Sieg und damit insgesamt zum siebenten Platz. Eine verdammt gute, geradezu sensationelle Leistung - Respekt!

Freitag, 15. Juli 2011

Wohnzentrum Etztal - die offizielle Einweihung

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Was haben Nashörner mit dem Wohnzentrum Etztal zu tun und wem gehört diese Krawatte? Auflösung folgt...

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Jedenfalls war es heute soweit - die Gänge oben waren leer,

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denn alle Anwohner und Mitarbeiter hatten sich zur offiziellen Einweihung unten im Innenhof versammelt.

IMG_0302 Ein beeindruckendes Aufgebot an Rednern - sechs an der Zahl - stand bereit. Den Anfang machte Landrat Karl Roth, der sich über die 26 neuen Mietwohnungen freute, die der Landkreis mit einem "Obolus" von 240.000 € unterstützt hatte.

Die Baukosten betrugen insgesamt 4,6 Mio €, wie Brigitte Servatius, 1. Bürgermeisterin von Gauting und Vorsitzende des Verbands Wohnen im Kreis Starnberg (ehemals Zweckverband für den Sozialen Wohnungsbau) im Anschluss ausführte. Zeit- wie Kostenplan seien eingehalten worden. "Ich bin so was von begeistert, so was Schönes habe ich lange nicht gesehen. Vielleicht werde ich doch noch Berger Bürgerin!" Worauf der Berger Bürgermeister Rupert Monn erwiderte: "Du darfst gerne Berger Bürgerin werden, aber derzeit nicht Bürgermeisterin!"

Rupert Monn betonte, wie stolz er auf diese Einrichtung sei, mit der bezahlbarer Wohnraum für alle Einkommensschichten geschaffen worden sei. Das Gebäude habe das Ortsbild verändert, aber es füge sich harmonisch in die Landschaft ein, auf der Westseite habe man viel Grün und im Winter sogar Seeblick, im Osten seit der Sportplatz, wo immer etwas zu sehen sei.

Roman Dienersberger, der Leitende Baudirektor der Regierung von Oberbayern, und Architekt Michael Amberger wiesen noch einmal auf die Besonderheiten des Gebäudes hin - die Barrierefreiheit, die Dämmstoffe, die Grundwasserwärmepumpe und nicht zuletzt die Zielsetzung, dass sich alle wohl fühlen, die hier arbeiten, wohnen oder zu Besuch sind.

Für den Sprecher der Bewohner, Iradj Teymurian, der sich auf einer Reise befand, sprang Herr Eckardt ein und überreichte BGM Monn ein Foto der Anlage - mit dem gekrönten Kreisel im Vordergrund.

Vor dem kirchlichen Segen durch die Pfarrer Pjotr Wandachowicz (pfiffig: "Wenn sich jemand ein bisschen Weihwasser wünscht für die Wohnung, das hab ich in der Tasche!") und Johannes Habdank betonte letzterer in seiner ebenso erfrischenden wie kurzen Ansprache, wie wichtig das Prinzip der Offenheit sei. Der Ökumenische Alten- und Krankenpflegeverein habe die Sozialstation aufgegeben, stattdessen gebe es den Ambulanten Pflegedienst, der wie bisher im gesamten Gemeindegebiet sowie im Wohnzentrum Etztal im Einsatz ist, sowie den Betreuungsdienst, der für Beratungen zur Verfügung steht und ein offenes Kultur- und Gemeinschaftsprogramm organisiert. So viel Selbstständigkeit wie möglich, so viel Betreuung wie nötig, laute das Motto.

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Des Rätsels Lösung: Habdank

Und am Ende folgte der einzige, wirklich einzige Kritikpunkt und Wunsch an den Verband: Bislang sind keine Haustiere in den Anlagen des Betreuten Wohnens erlaubt, auch nicht im Wohnzentrum Etztal. Passend zu seinem Anliegen hatte sich Johannes Habdank nicht nur seine rote Nashornkrawatte umgebunden, sondern er zog zur Untermalung auch ein Stofftier aus der Jacke...

Sie schießen wieder!

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Bereits Tradition hat das Bogenschießturnier der SPD. Zum vierten Mal laden die Genossen morgen unter dem Motto "Die Roten treffen ins Schwarze" auf den Schießplatz Berg-Nord. Um 13 Uhr geht es los, MTV-Trainer Werner Ellinger zeigt, wie es geht. Teilnehmen können auch schwarze Schafe, die sich auf dem "Roten Sofa" der Jusos sicher ausgezeichnet machen.

Donnerstag, 14. Juli 2011

Ost vs. West

Der Kalte Krieg ist zum Glück längst vorbei - doch am Starnberger See werden noch Schlachten zwischen Ost und West geschlagen.

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Am kommenden Samstag findet am Lohacker in Berg das 2. Benefizspiel Ostufer vs. Westufer statt. Die Einnahmen (Eintritt 5 €) gehen an eine von Oliver Bierhoff unterstützte Stiftung (das wären die Robert-Enke-Stiftung, die DFB Mexiko Stiftung oder die DKMS, die Deutsche Knochenmarkspenderdatei).
Um 15 Uhr gibt es ein Blitzturnier der F-Junioren, um 17 Uhr wird gespielt. Zu essen und zu trinken gibt es natürlich reichlich.

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