Dienstag, 12. Juli 2011

Wumpi und das Mastkreuzpendel (Die 12. Gemeinderatssitzung)

Eine höfliche Sitzung! Sie begann mit einem Dank und endete damit, dass GR Dr. Haslbeck (CSU) den zwei (2!) älteren Damen, die sich für die Gemeindepolitik interessierten und das Publikum bildeten, in den Mantel half. Zu Beginn der Dank: Der Erfolg des 1. Berger Skate Contests hatte sich bis in höchste Rathausspitzen herumgesprochen, weshalb der Bürgermeister eingangs den Beteiligten, Ideengeberin Link (QÙH), Gemeinderätin Sokolowski (FDP) und Alexander Reil (Gemeinde) sowie dem Hauptorganisator Jörn Kachelriess (Skater) offiziell dankte und eine Wiederholung anregte.

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Road to Nowhere

Gleich eine Doppelfrage provozierte die derzeitige Landschaftsgestaltung in Aufhausen. Der entschuldigte CSU-GR Hlavaty gab CSU-GR Dr. Haslbeck eine Frage mit, die dasselbe Thema hatte wie die Anfrage von QUH-GR Elke Link: Was passiert gerade in Aufhausen?

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Diese Eiche musste weichen

Wie im QUH-Blog berichtet, wurde Ende Mai - offenbar im Auftrag von Dipl.Ing. Dr. h.c. Genz - eine 150-jährige Eiche in Aufhausen gefällt. Bald darauf wurden rund 100 neue Eschen gepflanzt, die nun eine Art Allee ins Nichts (vorbei am Huber-Hof) säumen. Diese Allee ist als Feld- und Waldweg ausgewiesen, wie BGM Monn in der Sitzung heute ausführte, und damit sind die Eigentümer der anliegenden Grundstücke für den Unterhalt zuständig. Nun wird dieser alte Weg luxussaniert. Die Verwaltung war laut Aussage des Bürgermeisters bis heute nicht davon informiert. Das eine Ende des Weges führt nach Aufhausen. Ob für das andere Ende ein größeres oder kleineres Projekt geplant ist, weiß niemand. Beantragt oder genehmigt wurde laut Verwaltung bislang nichts.

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Dann zur mageren Tagesordnung. BGM Monn berichtete, dass die Gemeinde nicht nur den Badeplatz mit einem neuen Floß, sondern auch die 12 gemeindlichen Spielplätze für insgesamt 25.000 € mit neuem Spielgerät versehen und teilweise saniert habe. Stolz verlas er ungewohnte Spielgerätenamen wie "Wumpi" (900€) oder die "Vogelnestschaukel" (3000€), die angeschafft worden waren. EUW-GR Sebald fragte nach den fehlenden Toren für den Allmannshauser Bolzplatz, auch da wurde Besserung versprochen.

Als nächstes stand ein Fragenkatalog (FAQ) zur Windenergie zur Diskussion, den die Gemeinde herausgeben will. Ein gutes Projekt, das für fleißige QUH-Blog-Leser allerdings wenig Neues enthalten wird. GR Dr. Haslbeck mahnte noch einmal an, die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens genau zu prüfen. GR Dr. Ammer fragte nach den Kosten für die Wartung, die die erwartete 6-8%ige Rendite der 4 Millionen-Investition (pro Windrad) schmälern könnten. Da will die Gemeinde bald nicht-öffentlich neue Gutachten vorlegen. Über eine eventuell sich anschließende Rekommunalisierung der Energieversorgung will man sich auf der Klausurtagung des Rats im Oktober beraten.

Da es derzeit politisch weniger turbulent zugeht, findet der Bürgermeister sogar Zeit für die Kunst. Schon vor zwei Wochen stattete er der Gemeinschaftsausstellung der Ateliertagekünstler in Mörlbach einen Besuch ab, morgen ist er Vorleser: Am Mittwochabend wird um 19:30 im Katharina-von-Bora-Haus der Evangelischen Kirchengemeinde Berg das Kunstwerk des Monats Juli vorgestellt. Rupert Monn liest dazu ein Gedicht von Oskar Maria Graf.

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Der Fotokünstler Andreas Rumland aus Maising ist diesmal der Auserwählte, der sein Kunstwerk präsentieren darf: eine großformatige Bildmontage mit dem Titel „Landschaft III“, die Einführung spricht Katja Sebald.

Andreas Rumland wurde übrigens bereits 2008 zur Jubiläumsausstellung des Kulturvereins im Berger Marstall mit dem "Feuchten Händedruck", dem Kulturpreis der QUH, ausgezeichnet.

Gibt es im Himmel einen Skatepark (oder einen Gemeinderat)?

Viel los war bekanntlich am Wochenende ... Jugendliche, die sonst nie im Rampenlicht stehen, bevölkerten den neuen Berger Skate-Park zu einem für die Gemeinde völlig neuem Ereignis. Es folgen drei Links zu Bildern davon: Der Online-Merkur brachte eine Fotostrecke (vgl. http://www.merkur-online.de/lokales/berg/skate-contest-berg-1318062.html ) und einen Artikel ( http://bit.ly/oIBbz7 ).

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Bekannte Gesichter: der geschäftsführende Beamte als (fleißiger!) Skate-Fan

Alex Reil, den man auf obigen Bild beim Photographieren sieht, berichtet auf der Seite der Gemeinde höchstpersönlich über den Event ( http://www.gemeinde-berg.de/index.php?id=1556,8 ) und hat mit dem Spruch "Petrus muß ein Skater sein" über 300 (!) teils spektakuläre Bilder vom Contest auf der Gemeindeseite zum Runterladen bereitgestellt. Zum Beispiel dieses:

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Ist's ein Ollie? Ein versuchter Sprung als Reihenaufnahme (Photo: Alex Reil)

Und natürlich gibt es auch auf der eigenen, schönen Homepage der Skater ( http://skatepark-berg.de/media/bilder/skate-contest-2011.html ) ebenfalls Bilder aller Teilnehmer zum Herunterladen.

Politisch ist derzeit - anders als am Wochenende auf den Wiesen, den Ateliers und den Sportplätzen - kaum etwas los. Heute Abend z.B. im Gemeinderat nur: ein "Bericht" über kommunale Spielplätze, "FAQs" zur Energiewende und die "Zustimmung des Gemeinderates" zu einer Vereinbarung mit dem Straßenverkehrsamt über die Ortsdurchfahrt ... ein mageres Programm. Bleibt - wenn man sich zu alt zum Skaten fühlt - noch Zeit für den Sundowner im Biergarten.

Montag, 11. Juli 2011

Down at the Crossroads to Hälsbachweg

Von Bluesmusikern heißt es ja, dass sie um ihre dunkle Kunst wahrhaft zu erlernen, "down to the crossroads" gehen müssen, um dort den Teufel zu treffen. Schorsch Hampel und seine Bagasch scheinen das getan zu haben. Oder liegen die "crossroads" sogar in der Senke hinter Aufkirchen? Denn während allerorts die Freiluftaufführungen des Wochenendes in Sturm und Wasser versanken, begannen Schorsch & de Bagasch ihren Auftritt mit bayerischem Blues bei den Berger Ateliertagen am Hälsbachweg bei strahlendem Sonnenschein und beendeten ihn auch noch mit trockenen Gitarren.

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Schorsch Hampel & de Bagasch umsonst und in der Landschaft bei Aufhausen

Die Gästeliste der Künstlergemeinschaft Panschar, Ammer, Leppert war illuster und weit angereist. Dabei hatte sie - auch zum Leidwesen ihrer Berger Klatschreporter Böse Buben - mit dem gleichzeitig stattfindenden Merkur-Cup am Lohacker starke Konkurrenz.

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Konkurrenz für den Blues, der "Blaue" Stefan Reuter am MTV-Fußballplatz

Einige der Blues-Bayern - so wie der "Kurator" der originellen Ausstellung Boller K. - pendelten sogar zwischen den beiden "blauen" Highlights: dem Spiel der MTV-E-Jugend gegen 1860 und dem Blues-Konzert hin und her. Während der MTV verlor, gewann Schorsch die Herzen der Anwesenden. Darunter der Münsinger BSC-Labelchef Christoph oder der als "Sendlingking" bekannte Tino S. aus München oder der Chef des Authenic-Doku-Kanals Patrick H. aus Ambach.

P1030370P1030411 Fröhliche Künstler Hans & Quirin / fröhlicher Sammler: Jokl Kaske

Was die Bösen Buben ansonsten wissen: Jokl Kaske, der gerade von einem großen Familienfest kam, hat gerade heimlich ein großes Bilderbuch über seine Sammlung veröffentlicht. Für Aufsehen sorgte auch das ebenso heimlich wie frisch vermählte Brautpaar Thomas & Barbara C. bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt nach ihrer überraschenden Hochzeit am Samstag.

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Junges Glück beim Blues: "Rote Jacke" Thomas & seine "schwarze" Barbara

Und selbst der versprochene "Hauch von Woodstock" schlich sich auf der Wiese ein, als Schorsch und die Bagasch den Woodstock-Klassiker "Going up the country" mit "I ziag auf's Land naus" (wo des Wasser schmeckt wia Wein) übersetzten. - Das Gewitter kam dann später.

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Einmaliges Ereignis: Ein Haus voll Kunst und eine Wiese voll Blues

Sonntag, 10. Juli 2011

Merkur Cup Bezirksfinale in Berg

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Ein souverän verwandelter Elfer von Kapitän Lino Nitsch sicherte der Berger E-Jugend den 5.Platz beim riesigen Merkur-Cup-Bezirksfinale (die letzten 32 von 422 Mannschaften), das mit großer Hilfe der MTV-Ehrenamtlichen und mit einigen Regenunterbrechungen am Lohacker ausgetragen wurde. Von Anfang an galt der MTV nur als Außenseiter.

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Die Berger E1 läuft zur Mannschaftsaufstellung

Gegen die übermächtige Jugend von 1860 reichte es im Gruppenspiel nur zu einem 1:5.

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Gimme five: Schirmherr und Sieger-Papa Stefan Reuter mit dem Pokal

Die Stars des Tages waren allerdings die vielen Helfer des MTV, für die die Wahrheit dieses Sonntags auf dem Platz lag.

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Strahlemann Errol freut sich über den einzigen Sitzplatz unter den Helfern, Gemeinderat Schmid legt Hand an die Würstel

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Freude über den 5. Platz

Jetzt heißt es, im Finale am 16. 7. in Dachau den FSV Höhenrain anzufeuern, der in seiner Gruppe sensationell weiter gekommen ist und damit unter den 8 besten Mannschaften Bayerns rangiert!

Samstag, 9. Juli 2011

Berger (und Höhenrainer) Überflieger

Mit einem Erfolg, den in diesem Ausmaß keiner vorauszusagen gewagt hätte, ging der 1. Berger Skate-Contest zu Ende.

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Ein übervolles Starterfeld (33 Teilnehmer), über 100 begeisterte Contestzuschauer (die nicht alle die Regeln dieser neuen Sportart verstanden, aber umso faszinierter waren), viele Zaungäste, zufriedene Veranstalter.

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Alexander Reil, geschäftsführender Beamter von Berg, weiß, wer für den Erfolg des Events verantwortlich ist: Jörn Kachelriess (rechts)

Die QUH hatte bei der Gemeinde, die der offizielle Veranstalter des Contests war, den Antrag auf einen Etat gestellt. Und so kam es, dass der sonst schon gut genutzte Skaterplatz am Samstag bei strahlendem Sonnenschein einen ersten großen Tag erlebte.

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Fans bewundern die Sprungkünste von Lokalmatador Maxi Mühle

Die Hälfte der Preise sowie der Gesamtsieg gingen an Skater, die extra zu dem Ereignis angereist waren. Für die Berger Skater - so Jörn Kachelriess anschließend - wird das Ansporn sein, noch mehr zu trainieren. Immerhin steht ihre Anlage am kürzesten. Besonders bejubelt wurde der Berger Sympathieträger und Lokalmatador Maxi Mühle ...

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Maxi auf der Ramp

... der sich allerdings der starken Konkurrenz beugen musste.

Die Sieger:
Gruppe A:1) Jakob Bergmeier aus Weilheim, 2) Ferdi Kraus aus Tutzing, 3) Hannes Rittweger aus Berg
Gruppe B: 1) Robin Sprinkart (?), 2) Nick Kachelriess und 3) Josef Högel, beide aus Berg.

Stimmen zum Contest:
"Geiler Contest, brauchen wir unbedingt nächstes Jahr noch mal!" (Nico)
"Sehr hohes Level" (Maxi)
"Geil war's!" (Felix)
"Heiß und anstrengend, aber ich würd's noch mal machen." (Sebastian)

Und noch mehr gute Nachrichten vom Sport: Nur den haushohen Favoriten von der Spielvereinigung Unterhaching mussten sich die E-Jugend-Spieler des FSV Höhenrain beugen, ...

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Haben das große Finale des Merkur-Cup erreicht: die E 1-Junioren des FSV Höhenrain (Foto: Quirin Leppert)

... die mit einer knappen 1:2 Niederlage in das Finale des Merkur-Cup einzogen. Dort dürften dann die Jungs von Bayern & 1860 warten, falls sich 1860 morgen hier in der Gemeinde gegen den MTV Berg durchsetzt. Das Spiel findet morgen im vom MTV ausgerichteten Bezirksfinale am Lohacker gegen 15 Uhr statt.

Das hat Berg noch nicht gesehen ...

... während die Berger Künstler zur Stunde in ihren Ateliers dieses Jahr schon zum 25. Mal ihre Gäste und Sammler begrüßen ...

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Hälsbachweg 9: Auf dem Bild sind 5 Kunstwerke und ein Künstler versteckt

(siehe unten stehenden Artikel), gibt es in Berg am Skaterplatz eine absolute Premiere für die etwas Jüngeren: 30 stolze Starter umfaßt jetzt das Feld beim 1. Berger Skate-Contest. Auch wer sich nicht gemeldet hat, kann beim "Mini-Ramp-Jam" etwas gewinnen.

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Am Skaterplatz: Auf dem Bild sind gut ein Dutzend Berger Skater versteckt.

Zur Stunde (13 Uhr) beginnt der eigentliche Contest ... er wird in 2 Kategorien bis ca. 18 Uhr dauern und auch ältere Zaungäste sind bei dieser jüngsten aller Sportarten willkommen (und werden über die Energie und den Spaß auf den Rampen staunen).

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Neue Generation, neuer Sport, neue Energie

Und also lautet der Vorschlag, dass alle Ateliertagebesucher auf ihrer Tour auch kurz beim Skaterpark der nächsten Generation und ihrer "Kunst" kurz die Referenz erweisen. Als Wegzehrung gibt es dort hand-gegrillte Hamburger.

Freitag, 8. Juli 2011

Holzwurm oder Woodstock?

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Es spukt in Berg. Genauer: die Kunst spukt am Wochenende nicht nur durch die Berger Ateliers, sondern auch durch ein renovierungsbedürftiges Haus am Hälsbachweg 9 (zwischen Aufhausen und Aufkirchen). Von der Antenne bis hinab in den Keller haben die Berger Künstler Hans Panschar, Quirin Leppert & Andreas Ammer ...

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Ein Haus, drei Künstler, hundert Werke: Hälsbachweg 9

... das morsche Gemäuer in eine künstlerische Geisterbahn verwandelt. Es gibt düstere Installationen, bunte Fotos und tanzende Skulpturen. Es erklingen Hörspiele zwischen Spinnenweben, ...

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Hitchcock oder Woodstock? / Andreas Ammer spukt unterm Dach

... Musiken aus Autoreifen und der Blues auf der Weide. Fallgruben sind genügend vorhanden. Es wird sein wie eine heimatliche Kunstbiennale mit einem Hauch von Woodstock (und ungezählten Holzwürmern).

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Aussicht oder Einsicht? / Hans Panschar guckt in den Stall

Akustischer und gesellschaftlicher Höhepunkt wird am Sonntag Nachmittag das Free and Unplugged Konzert von Schorsch Hampel & seiner Bagasch sein, das die Künstler (und ihr "Kurator" Boller Kalinke) allen Gästen umsonst und draußen in der Landschaft spendieren (gegen 13.30 Uhr).

Zur akustischen Vorbereitung ein Lied vom Schorsch in dem auch Oskar Maria Graf vorkommt: http://www.debagasch.de/audio/seinerzeit_short.mp3

Durch!

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Jetzt schlafen sie sicher alle noch - denn gestern wurde gefeiert. Die Jubilanten sind der erste G 8-Jahrgang, der am LSH Kempfenhausen das Abitur bestanden hat.

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Gefeiert wurde diesmal auf einem Schiff, der MS Starnberg. Nach einer abendlichen Rundfahrt mit Essen, Reden und Zeugnisverleihung ging es weiter ins Undosa.
(Fotos: H.-P. Höck)

Donnerstag, 7. Juli 2011

Zwangsvollstreckung bei Genz

Wir sagen jetzt mal nichts, sondern zitieren nur ein Anwaltsschreiben: Wie der anwaltliche Vertreter von Herrn Dr. Andreas Ammer, QUH-Gemeinderat, Rechtsanwalt Dr. Klaus Rehbock, mitteilt, hat dieser "mit heutigem Datum in der Sache Genz ./. Ammer die Zwangsvollstreckung gegen Genz hinsichtlich der vom Landgericht festgesetzten Gebühren und Kosten in Höhe von über 5.200,00 Euro eingeleitet.

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Blieben bislang unbezahlt: Gerichtsverfahrenskosten Genz

Bekanntlich hatte Genz, vertreten durch Herrn Rechtsanwalt Heinz V. wegen eines kurzen Beitrags auf dem Internet-Blog von QUH aus dem November 2009 gerichtliche Schritte gegen Dr. Andreas Ammer als Verfasser dieses Beitrags eingeleitet. Zuletzt hatte V. bereits im Februar 2010 eine umfangreiche Klage auf Unterlassung zahlreicher Textpassagen, auf Unterlassung der Veröffentlichung eines Fotos von Genz, aber auch auf Erstattung von materiellen und immateriellen Schadensersatz sowie Zahlung einer Geldentschädigung in Höhe von mindestens 30.000,00 Euro eingereicht (Klageschrift vom 19.02.2010). Diese Klage war mit Urteil vom 04.05.2011 vom Landgericht München II in vollem Umfang abgewiesen worden; dem Kläger Genz waren sämtliche Kosten des Rechtsstreits auferlegt worden (Urteil des LG München II). Das Landgericht München II hat die von Genz zu erstattenden Gebühren und Kosten auf insgesamt 5.228,74 Euro nebst Zinsen festgesetzt. (Kostenfestsetzungsbeschluss des Landgerichts München II vom 10.06.2011). Nachdem der bisherige anwaltliche Vertreter von Genz, Herr Rechtsanwalt Heinz Veauthier vor Kurzem mitgeteilt hatte „dass das Mandat beendet ist“, forderte Rechtsanwalt Dr. Rehbock Genz persönlich zur Zahlung der festgesetzten Kosten zzgl. Zinsen auf - vergeblich. Deshalb hat Rechtsanwalt Dr. Rehbock nunmehr die Zwangsvollstreckung gegen Genz beim Amtsgericht Starnberg – Verteilungsstelle für Gerichtsvollzieheraufträge - eingeleitet.

Dr. Klaus Rehbock / Rechtsanwalt / Dipl. Ökonom"


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Der Merkur berichtet darüber so: http://www.merkur-online.de/lokales/berg/ammer-anwalt-schickt-gerichtsvollzieher-genz-1312934.html

Total normal

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Das deutsche Wort "Norm" leitet sich her vom lateinischen "norma", Richtschnur, Regel. Doch wer stellt diese Regeln in einer Gesellschaft auf? Was gilt für wen als normal?
Dieser Frage widmet sich heute Abend eine Podiumsdiskussion in der Montessorischule Biberkor. Die Gäste sind Prof. Dr. André Zimpel von der Uni Hamburg, Claus Fussek vom Verein für Integrationsförderung München, Michael Stenger, Gründer und Leiter der SchlauSchule, München sowie der Schriftsteller Maximilian Dorner. Daniela Arnu vom Bayerischen Rundfunk moderiert.
Mit acht Euro sind Sie dabei:
"Was heißt eigentlich normal? Mit Unterschieden kreativ umgehen"
Montessorischule Biberkor, Mensa, 20 Uhr

Mittwoch, 6. Juli 2011

Hereinbrechende Abbruch-Nachricht: Berg verliert Wahrzeichen

Heute hätte der Petitionsausschuß des Bayerischen Landtages über den Mörserturm, die angekündigte Berger Elite-Uni und einige andere Merkwürdigkeiten mehr abstimmen sollen. Aus dem Kreis des Ausschusses hatte es im Vorfeld allerdings schon öffentliche Äußerungen gegeben, dass der Antrag in unserem demokratischen Staat wenig Aussicht auf Erfolg hätte.

Die Arbeit war umsonst: Wie die Zeitungen vermelden, hat der Berger Kaufmann G. seinen Antrag im letzten Moment vor der drohenden Niederlage zurückgezogen. Er soll dem Landrat mündlich versichert haben, im September den Turm, inzwischen unrühmliches Wahrzeichen der Gemeinde und der Machtlosigkeit des Staates gegenüber dem Kapital, abzutragen. Der Landrat ließ verlauten, dass er im September den Turm, der seit 15 Jahren ohne Baugenehmigung das Landschaftsschutzgebiet markiert, ohnehin hätte abreißen lassen. Passiert ist also immer noch nichts. Die Sache ist weiterhin aufgeschoben. Über das Schicksal der anderen Schwarzbauten wurde nichts bekannt. Genz befindet sich weiter auf seinem von ihm im Fernsehen angekündigten Weg ...

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Screenshot: Dipl. Ing. Dr. h.c. Siegfried Genz empfängt ein Team des BR auf der Maxhöhe. Vgl. http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/quer/quer-video-schwarzbau-genz-ID1309468198383.xml

... der neue Berger "König der Phantasie" zu werden.

Der "Merkur" berichtet online darüber so: http://www.merkur-online.de/lokales/berg/ueberraschende-wende-moerserturm-faellt-1310267.html

Dienstag, 5. Juli 2011

Der 1. Berger Skate Contest

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Bald ist es soweit - wenn es am Samstag nicht in Strömen regnet, findet am Samstag der 1. Berger Skate Contest statt.

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Jörn Kachelriess inmitten der Beute

Wir stellten Jörn Kachelriess, einem der Organisatoren, ein paar Fragen:

QUH: Jörn, du hast den 1. Berger Skate Contest maßgeblich mitorganisiert. Wie läuft der Tag denn ab?
Jörn: Ich hoffe, vor allem entspannt, spassig und sonnig! Die Prognosen für alle drei Parameter sehen aber bislang ziemlich gut aus. Offiziell beginnen wir den Tag um 10.00h, ab da ist die Registrierung für die Fahrer geöffnet. Zwischen 11.00 und 13.00h ist das Aufwärmtraining, da können die Skater sich nochmal spielen, ihre Lines abfahren, und ich denke, wir werden auch Zeit für Fahrtechnikkurse finden. Das heißt, wenn sich auch Nicht-Skateboarder mal testhalber auf ein Brett stellen wollen, sind sie natürlich herzlich eingeladen.
Die genauen Zeiten sind nicht in Stein gemeißelt - das ist ein Skateboard Contest und keine Jahresversammlung der Bürokraten - aber der Beginn des eigentlichen Wettkampfs ist dann für 14.00h angesetzt. Wir starten mit dem Street Contest- Je nach Anzahl der Starter werden wir ca. 2 - bis 3 Stunden dafür brauchen. Im Anschluss ist auch noch eine Best Trick Session in der Miniramp geplant. Allerdings muss ich da einschränken, dass hier die Anzahl der Starter noch etwas überschaubar ist. Was genau wir in der Miniramp dann veranstalten, werden wir spontan vor Ort entscheiden. Zu sehen gibt es aber auf alle Fälle was!
Die Siegerehrung ist für 18.00h geplant und im Anschluss werden wir sehen, ob wir die bis dahin noch nicht vertilgten Hamburger klein kriegen. Auf alle Fälle hängen wir je nach Wetterlage noch einen kleinen gepflegten Ausklang hinter den Contest.

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Flying high: Maxi Mühle

QUH:Was muss man können, um sich anzumelden? Sind noch Plätze frei?
Jörn: Es gibt keine "Pflichtmanöver", die man können muss. Aber "man sollte skateboarden können", ist natürlich etwas zu einfach formuliert. Auf dem Skatepark Gelände stehen ein paar Skateboard-typische "Module", also Hindernisse wie Funbox oder Upcurb und Manual Pad, die zum Tricksen einladen. Und für den Contest ist es somit schon sinnvoll, wenn man da den einen oder anderen Trick parat hat. Ein "kreatives" Ausnutzen der Gegebenheiten ist angesagt. Wir haben hier ja auch nicht die Welt-Elite am Start, sondern samt und sonders die Nachwuchs-Skater aus Berg und Umgebung mit einem Durchschnittsalter von 14 Jahren. Da bekommt man schon Ollies und Kickflips zu sehen oder 180ies über die Funbox - wer da meint, mithalten zu können, ist natürlich willkommen. Es geht nicht um Höchstleistungen, sondern um Spaß!


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Nick Kachelriess

Plätze sind in der Tat noch frei. Wir haben zwar für den Street Contest schon reichlich Anmeldungen, aber der Tag ist lang und ein paar Starter mehr bekommen wir schon noch unter. Die Startgebühr beträgt 10,- €, dafür bekommt jeder Teilnehmer Hamburger, Getränk und ein schickes T-Shirt vom Event.

Was ich ja sensationell fände, wenn nicht dieses Mal dann aber beim nächsten Contest, wäre, wenn wir ein paar Mädels am Start hätten. Skateboarden ist kein reiner Jungs-Sport. Das hat nichts mit Kraft, sondern mit Geschick zu tun, und da könnten die Mädchen den Jungs locker das Wasser reichen. Vielleicht tut sich da ja in Zukunft was. Sollten am Samstag wenigstens drei Mädchen mitmachen wollen, bekommen sie eine eigene Wertung!

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Die fetten Preise

QUH: Man hört, es gibt schöne Shirts und fette Preise – stimmt das?
Jörn: Ja, das hat man richtig gehört. Ich dachte, um auf Nummer Sicher zu gehen, frage ich möglichst viele Sponsoren und "Gönner" an, und am Ende haben mehr zugesagt, als ich vermutet hätte. Insofern sind wir, bzw. die Skater bestens versorgt. Als Hauptgewinn winkt ein Freestyle Snowboard von Völkl, ansonsten haben wir Skatedecks, Skate-Wheels, Backpacks, Hoodies, T-Shirts, Bandanas und mehr von Völkl, Marker, Nitro, Yux, Etnies und IOU. Da geht definitiv keiner mit leeren Händen heim.

QUH: Danke Jörn - vielleicht fühlt sich der/die eine oder andere noch motiviert, sich anzumelden. Nur Mut!

Hier findet ihr den Contest auf Facebook: https://www.facebook.com/event.php?eid=182633205127750

Und hier ist der Link zum Anmeldeformular: http://www.gemeinde-berg.de/index.php?id=1525,8

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