Mittwoch, 8. Juni 2011

Herzattacke: Kunstwerk des Monats

Heute wird im Katharina-von-Bora-Haus wieder ein Kunstwerk des Monats präsentiert. Die für den Juni ausgewählte Arbeit ist eine mehrteilige Bronzeplastik und stammt von der Bildhauerin (und Albert Hien-Schülerin) Eva Zenetti aus Andechs. Sie trägt den Titel "heart attack" und stellt menschliche Herzen dar, die zu Handgranaten umgewandelt wurden. Um 19:30 wird das Kunstwerk mit Brot und Wein und einem Text von Rainer Maria Rilke vorgestellt.

Dienstag, 7. Juni 2011

Unser Dorf wird nicht schöner werden! (Gestern im Gemeinderat)

Der Gemeinderat scheitert an den Großproblemen Ortsdurchfahrt und Mückenplage, verkauft dafür endlich sein Gewerbegebiet.

Weil die Gemeinderatssitzung so lang dauerte wie lange keine (ein Drittel der Räte hatte am Ende um 23.17 Uhr die Sitzung bereits verlassen), heute nur die vier wichtigsten Punkte kurz in der Nachtkritik:

1. In einer inhaltsreichen Sitzung scheiterte der Gemeinderat an der Aufgabe und der Chance, seine Ortsdurchfahrt wahrhaft zu gestalten.

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Ortsdurchfahrt Berg: Ist-Zustand

"Wenn ihr das macht, könnt ihr es gleich so scheußlich lassen, wie es ist", wetterte enttäuscht der 2. BM Brunnhuber (SPD) nach der Abstimmung. "Wir wollten eine Ortsmitte und keine Autobahn", entrüstete sich GR Grundmann (QUH) schon zuvor. Die von Ingenieur Ott und Planerin Mechthild von Puttkamer (Terrabiota) favorisierten, äußerst intelligenten Entwürfe wurden von der CSU/EUW/BG-Mehrheit gegen die Stimmen von QUH/SPD/Grün/ÜP allesamt in Richtung "mehr Parkplätze" und "schnellere Ortsdurchfahrt" korrigiert. Mit 11:9 verlief die Abstimmung - besonders was die Neugestaltung der Bushaltestelle in Berg betrifft - denkbar knapp.

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Ortsdurchfahrt Berg: Beschlossener Entwurf

Die neue Ortsmitte von Berg beschränkt sich nach dem Beschluss von gestern auf: 9 Bäume auf der Westseite, zwischen denen 9 Parkbuchten entstehen, 1 Gehsteig auf der Ostseite, der sich bis zum Kreisverkehr durchzieht, und ... ein neues Pflaster. Über die Gestalt von Bushäuschen (jetzt mitten im Dorf) und Lampen (so wie anderswo im Dorf) wurde noch nicht entschieden. Fertigstellung des Projektes: noch in diesem Jahr. Originelle Ideen der Planer werden nicht realisiert.

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Eine der schönen Ideen von Ott/Puttkamer/Terrabiota: Entschleunigung des Verkehrs durch Anlegen einer kleinen Engstelle mit Bäumen an der Bushaltestelle. Vom Gemeinderat samt Bürgermeister abgelehnt mit 11:9

2. Zur Mückenplage: BM Monn hält - wie vorab schon der Presse mitgeteilt wurde - nach einem Schreiben des Landratsamtes die Diskussion um einen Bti-Einsatz gegen die Mückenplage für überflüssig. Der Gemeinderat will weiter überlegen. Monn: "Wir können gerne diskutieren, aber zu entscheiden gibt es nichts mehr." - Hm.

3. Das Gewerbegebiet in Höhenrain hat einen Interessenten. Der Preis ist hoch: Die Grundfläche der Halle "Am hohen Rand" in Höhenrain Ost wird verdoppelt, die erlaubte Wandhöhe von 7 auf 10 m hinaufgesetzt. Hier war die QUH dafür, die Diskussion im Rat allerdings nicht weniger heftig. Mit 15:5 Stimmen wurde einer Änderung des Bebauungsplanes zugestimmt, der dann eine neue mittelständische Firma (Maschinenbau) und angeblich 25 Arbeitsplätze sowie Gewerbesteuereinnahmen nach Berg bringt. Schöner wird Berg dadurch allerdings nicht - nur reicher.

4. Für den Hort in Aufkirchen genehmigte der Rat (natürlich einstimmig) den Bedarf für 25 neue Plätze. ... Zumindest für die Kinder wird Berg schöner.

Tauchersterben, Königsgedenken, Mückenleben - Aktuelle Nachrichten aus der Gemeinde

Mit dem Hubschrauber zu König Ludwig, mit dem Taucheranzug in den Tod und mit Mücken durch den Sommer ... Es gibt Tage, da ist für ein kleines, aus Spaß betriebenes, ehrenamtliches Nachrichtenorgan wie dieses Provinz-QUH-Blog fast zu viel los. Wohlan, wir geben uns trotzdem Mühe. Der Nachrichtenüberblick:


Berg - Auf Hochtouren laufen allerorten die Vorbereitungen für das Ludwig II Wochenende.

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Wird im Tod gefeiert: Seltenes Portrait des Ex-Königs (Berger Privatsammlung / Copyright: QUH)

Die Feierlichkeiten beginnen am Samstag mit der Enthüllung der "KL2"-Krone am Kreisverkehr um 12:30 Uhr und dem anschließenden Anstich im Festzelt auf dem Huberfeld (das ganze Programm findet sich unter: http://www.koenig-ludwig-berg.de/rahmenprogramm.html ). Die Burschenschaft teilt uns aktuell mit, dass nach der Zustimmung des Luftfahrtsamts am Samstag für 39 € nun auch zehnminütige Hubschrauberflüge über den See gebucht werden können (Abflug von 14-18 Uhr). Anmeldung bei Clarissa Höbart unter der Mailadresse festleitung@koenig-ludwig-berg.de.
Derart auf den Spuren von König Ludwig auf die Art von Jens Lehmann zu wandeln, dürfte an dem Wochenende die einzige Art sein, sich ungestört durchs Gemeindegebiet zu bewegen. Mit erheblichen Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs in der Gemeinde ist zu rechnen. Die Straßensperrungen des Pfingstwochenendes finden sich unter: http://www.gemeinde-berg.de/index.php?id=1520,1


Allmannshausen - Wie die SZ heute vermeldet, ist die Taucherin, die am Samstagabend an der berüchtigten Allmannshauser Steilwand aus ungeklärten Gründen verunglückt ist, ihren Verletzungen erlegen.

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Bringt den Tod: Karte der Gebiete, in denen Tauchen im Starnberger See erlaubt ist

Nach drei Jahren ohne tödliche Unfälle an dieser Stelle sei dies das elfte Todesopfer seit 1994. Tauchermagazine verharmlosen diese lebensgefährliche Stelle immer noch als "das aufregendste Tauchziel, das in einer Stunde von München zu erreichen ist" (DiveLex).


Höhenrain - Keine Erleichterung dürfte es für die von Mücken geplagten Höhenrainer und Allmannshauser geben.

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Darf weiterleben: Gemeine Stechmücke (Culex Pipens)

In der heutigen Gemeinderatssitzung wird der Bürgermeister der Gemeinde verkünden, was gestern schon der Presse verraten wurde: Das Landratsamt lehnt eine Bekämpfung mit dem Bakterium Bti ab, das am Chiemsee und Oberrhein erfolgreich eingesetzt wurde und von anderen Stellen als "die bislang umweltschonendste Methode der Stechmückenbekämpfung" angesehen wird (vgl. http://www.kabsev.de/Seiten/Extern/Bekaempfungmethoden.htm ). Mehr darüber heute in der Gemeinderatssitzung und spätestens morgen früh hier im QUH-Blog.

Blog MTV Tennis

Inspiriert durch das erfolgreiche QUH-Blog, setzt die Tennisabteilung des MTV Berg jetzt auch auf ein Blog, um ihre Mitglieder auf dem neuesten Stand zu halten.

So lesen Sie hier, dass die Tennisabteilung das 300. Mitglied begrüßen konnte
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und die Jugendmannschaften ab sofort in flotten Mannschaftstrikots um Punkte kämpfen.
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Montag, 6. Juni 2011

Wäre auch zu schön gewesen!

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Da war noch alles in Ordnug.

Zuversichtlich und ebenbürtig liefen die Berger AH Spieler neben dem schier übermächigen Gegner FC Bayern am Lohacker ein.
Nach einer überragenden ersten Halbzeit, mit einem Strafstoßtor von Stefan Fäth und einem Weltklassetor von Wolfi Krebs auf Fäth Flanke, siegte am Ende dann doch der FC Bayern mit 3:2. Kurz vor Schluss erzielten die Bayern durch einen direkt verwandelten Eckstoss den Siegestreffer.
Trotzdem: Respekt und Glückwunsch 'Jungs', so weit gekommen zu sein!

Sonntag, 5. Juni 2011

Wagner am Klavier / Ludwig im See

Heute Abend steigt im Marstall die "Ludwigs Wagner"-Gala der marstall.classics mit Sebastian Hess (Cello) und Olaf Dreßler (Klavier) (unten dazu das Gespräch mit Sebastian).

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Wagner, so wie ihn Ludwig hörte. In Klavierbearbeitung

Währenddessen nimmt inzwischen auch die Gegen-Ludwig-Veranstaltung für den Pfingst-Montag Gestalt an. Uns erreichte ein "Aufruf" des Münchner Aktions-Künstlers Wolfgang Kastner, den wir hier unkommentiert (aber gekürzt) wiedergeben.

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Sieht nett aus, plant aber Ungeheures: Wolfgang Kastner, Künstler

"AN ALLE DEMOKRATEN, FREISCHWIMMER UND WASSERRATZEN IN BAYERN!

Liebe Freunde der Demokratie und des Wassersports!
Es ist soweit.

Die Verhandlungen des Vereins „Das andere Bayern“ mit dem Wittelsbacher Ausgleichsfonds, dem Landratsamt Starnberg und der örtlichen Polizei haben ergeben, dass wir unsere staatsbürgerlich wertvolle und satirische Veranstaltung „Bayern geht Baden“ am 13. Juni 2011, Pfingstmontag, an dem von uns gewünschten Ort und in der von uns gewünschten Form abhalten dürfen: Nämlich ab 15:00 h am Seeufer in Berg, auf dem Platz unterhalb der Votiv-Kapelle, vor dem Kreuz im See. Auch der freie Zugang zum See ist genehmigt, das Badeverbot in diesem Fall aufgehoben.

Es erwarten euch neben der notwendigen staatsbürgerlichen Aufklärung
durch prominente Redner auch noch künstlerische Darbietungen der unterschiedlichsten Art von ebenfalls nicht ganz unbekannten Künstlern, denen die monarchistischen Geschichtslügen vom „Märchenkönig“ und andere wittelsbachischen Umtriebe seit langem auf den Geist gehen.
Das königstreue Besäufnis überlassen wir gern den damischen Ritterbuben und Burschenschaften. Wir nehmen statt dessen demokratisch-aufgeklärt und mehr oder weniger nüchtern ein erfrischendes Bad im See, der uns, dem bayrischen Volk gehört und niemand sonst.

Wir stellen eine beträchtliche Anzahl von Schwimmhilfen und Badetieren zur freien Verfügung und jeder Teilnehmer erhält zum Andenken eine Goldmünze aus dem Bismarckschen Reptilienfonds, mit dem auch der geistig umnachtete, aber dennoch geldgierige Bauherr Ludwig II zum Nachteil Bayerns und seiner Bürger bestochen wurde."


Ein Gespräch mit dem Künstler hat die QUH bereits veröffentlicht: http://quh.twoday.net/stories/muenchner-kuenstler-plant-gegenveranstaltung-zur-koenig-ludwig-feier/
Eine direkte Konfrontation des gemeindlichen Ehrenzuges mit dieser Protestveranstaltung dürfte es allerdings nicht geben. Der Umzug zur Votivkapelle startet bereits um 9.30 Uhr.

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Nicht aus dem Reptilienfonds: Gedenkabzeichen der Berger Burschenschaft

Der Gedenkgottesdienst mit anschließendem Ehrenumzug durch den Schloßgarten beginnt dann um 10.30 Uhr. Am Abend findet dann im Marstall von Berg um 18.45 Uhr noch die Performance "Krone im Wasser" von Ulrike Adldingers (veranstaltet vom Kulturverein Berg) statt.

Wer alles über Ludwig II wissen möchte (was bereits jemals hier im Blog veröffentlicht wurde) ... rechts in der Spalte haben wir ein eigenes Unterthema eingerichtet.

Samstag, 4. Juni 2011

Beachen in Hearoa

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Die Höhenrainer Burschen und Madln laden heute zum Strandfest - ab 16 Jahren und 20 Uhr gibt es für fünf € Einlass zum Strandfestl im Festzelt.

Bäche! Zurück zur Natur!

Die "Einigkeit Höhenrain" war skeptisch gewesen: "Kann sich das Wasser nicht seinen Weg selbst suchen?", fragte der damalige EUW-Gemeinderat Walter Birndorfer 2004 als es um die Renaturierung des Lüßbaches ging. Warum solle die Gemeinde Geld für etwas ausgeben, für das die Natur selbst sorge.

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Der Lüßbach im Manthal, kurz bevor er bei Kempfenhausen die östliche Seitenmoräne des Starnberger Sees durchbricht und in Percha in den See mündet

Seit diesen Zeiten ist die Vernunft gewachsen und die Renaturierung des Lüßbachs, der immerhin 9% des gesamten Wassers liefert, das in den Starnberger See fließt, in den folgenden Jahren immer weiter fortgeschritten. Zuletzt wurden dafür 61.000€ im Haushalt 2010 eingeplant und die Arbeiten abgeschlossen. Die QUH sprach darüber letztes Jahr mit Stefan Hälterlein von der Manthaler Firma Renatech, die die Arbeiten ausführte. (vgl. http://quh.twoday.net/stories/8468178/ )

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Natur nach Plan: der Lüßbach im Manthal

Am Samstag, 4.6. 10 Uhr führt der Bund Naturschutz zu dieser gelungenen Renaturierungsmaßnahme. Treffpunkt zu der kostenlosen kleinen Wanderung ist bei der Gaststätte Manthal. Den Bach entlang führt der Landschaftsarchitekt Christian Ufer, der viele der Arbeiten geplant hat: "Besprochen und besichtigt werden die von der Gemeinde Berg im Rahmen des so genannten »Ökokontos« in Auftrag gegebenen und verwirklichten Maßnahmen, die den Lüßbach wieder in einen natürlichen Bach mit zahlreichen Mäandern verwandeln sollen. Dabei handelt es sich um naturschutzfachliche Ausgleichsmaßnahmen für Eingriffe, die zum Beispiel durch Neubebauung an anderer Stelle entstanden sind."

Freitag, 3. Juni 2011

FF

FF heißt nicht nur "aus dem Effeff" oder "folgende" musikalisch "fortissimo", sondern auch "First Friday" ... jedenfalls nach Auffassung von Frühtau-Wirtin Bettina, die zu diesem FF-Termin, also heute, am 3.6. von 18 bis 22 Uhr wieder zum leckeren abendlichen Tapas-Essen in ihr Cafe lädt.

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So schön ist's im Frühtau: die Wirtin und ihr Stammgast

Donnerstag, 2. Juni 2011

Hitverdächtiges Wagalaweia für Ludwig II

Mit einem ersten verfrühten Höhepunkt beginnen an diesem Sonntag die Ludwig-Festspiele zu Berg.

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Wagner, so wie ihn Ludwig II hörte: in Kammermusikbearbeitung

Die Reihe "marstall-classics" des Berger Kulturvereins (und der Kempfenhauser Christoph und Stephan Kaske Stiftung) gehört zu den erstaunlichen Berger Erfolgsgeschichten. Aus gegebenen Anlaß lädt Gastgeber, Cello-Virtuose & Co-QUH Sebastian Hess am Sonntag Abend (5.6. / 20 Uhr) zum Sonderkonzert mit Titel "Ludwigs Wagner". Auf dem Programm: "Ludwigs Lieblingsarien" sowie "spektakuläre Bearbeitungen" von Wagner-Overtüren. Cello-Chef Sebastian wird am Klavier begleitet von Olaf Dreßler. Die QUH sprach bei den Probenarbeiten mit dem Solisten.

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QUH mit Hund: der Kempfenhauser Cellist Sebastian Hess in Wagner-Pose

QUH: Hallo Sebastian, bei den letzten marstall.classics wurde eine Flöte zur Schiffssirene ... was haben wir diesmal an Überraschungen zu erwarten?"
Sebastian Hess: Diesmal stehen wir natürlich in der Verantwortung, anlässlich des 125ers Ludwigs Wagnermanie in Berg adäquat darzustellen. Auch wenn die marstall.classics und die QUH in der Vergangenheit brillante Zusammenarbeiten mit der Bayerischen Staatsoper hatten (z.B. bei der Sprachoper "Unser Oskar"), können wir leider nicht das Nationaltheater an den See karren. Deshalb, um meine Lieblinge von Monty Python zu zitieren: now to something completely different."

QUH: Beim letzten Mal gab es leichtfüßigen Barock, diesmal schwer Wogendes mit Wagner. Ich bin verblüft, Wagner und Kammermusik, geht das?
Sebastian Hess: Der iPod des späten 19. Jahrhunderts war die Bearbeitung der Highlights aus langen Wagneropern in Notenform. Diese Bearbeitungen waren weit verbreitet. Das war Musik, die von großbürgerlichen Wohnzimmern bis in die Münchner Residenz ständig nachgespielt wurde. Auch Ludwig hat sich einzelne Stücke (Beleuchtung inklusive) in seiner Linderhof-Grotte am Cello vorspielen lassen. Authentischer können wir die Versionen, die der Kini gehört hat, also kaum nachempfinden. Und alle unser Notenmaterial stammt aus dem historischen Archiv von Wagners Verleger.

QUH: Die Beziehung von Ludwig II zu Berg ist klar. Was verbindet Wagner und Berg?
Sebastian Hess: Die Tatsache, dass Richard Wagner in Kempfenhausen die Tochter Franz Liszts (die nachmalige Cosima Wagner) ihrem Ehemann, dem großen Dirigenten Hans von Bülow ausgespannt hat (während er hier vor Ort am Tristan werkelte), muss als perfektes Lokalkolorit doch genügen.

QUH: Wie ich dich kenne, wirst du dich mit der berüchtigten Wagnerschen Düsternis und Schwere nicht allzu sehr aufhalten?
Sebastian Hess: Schwer ist's eben nicht, eher luftig, manchmal spektakulär und erstaunlich schön. - "Träume" aus den Wesendonck-Liedern auf einem Cello hat man noch selten gehört, und ein oder zwei Überraschungen von Wagners Schwiegervater haben wir auch noch im Köcher. Was wir machen, ähnelt eher einem virtuellen Soundtrack zu Viscontis "Ludwig", denn einer Wagner Oper. Und wenn man Wagners Highlights in den (sehr respektvollen) Bearbeitungen seiner Zeitgenossen nimmt, dauern sie selten länger als 4-5 Minuten: kein Wunder also, dass RW ein Popstar seiner Zeit war.

QUH: Sebastian, wir danken dir für das Gespräch und freuen uns auf das Konzert."

Kartenbestellung unter mail@kulturverein-berg.de

Mittwoch, 1. Juni 2011

Vorgestern Jubeln ... heute Rasierklingenreiten in Bernried

Das Ergebnis vorab als Nachtrag: Der MTV hat das Spiel am Mittwoch Abend 2:1 gewonnen ... jetzt geht es in die Relegation.
Es folgt der durch diese Meldung überholte Artikel von Mittwoch mittag:


Einen "Ritt auf der Rasierklinge" nennt der Spielertrainer des MTV Berg II André Wopper die nächsten sportlichen Aufgaben: Heute um 18.30 spielt die Berger Reserve auf neutralem Platz in Bernried gegen den Abstieg aus der Kreisklasse. Nur mit einen Sieg heute gegen Huglfing darf man überhaupt in die Relegation ... sonst wird sofort abgestiegen.

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Hoffen auf den Jubel: die MTV-Reserve (Foto: MTV/facebook)

Außer bei der ersten Mannschaft, die am Wochenende ähnlich knapp den Abstieg vermieden hat, könnte man sich auch Inspiration bei der E-Jugend holen,

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Im Bezirksfinale: E-Jugend des MTV-Berg

... die am Wochenende beim Kreisfinale des Merkur-Cups ("Größtes E-Jugend-Turnier der Welt") in Wessling am Wochenende den 2. Platz belegte und sich so für das Bezirksfinale/Kreis Starnberg qualifizierten. Der MTV hat sich als Ausrichter beworben.

Als Sieger ihrer Gruppe stehen die E-Jungs aus Höhenrain ebenfalls im Finale des Bezirkes Isar-Loisach.

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Im Bezirksfinale: E-Jugend des FSV Höhenrain (Photo: Merkur)

Glentleiten-Ausflug - Anmeldung noch möglich

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Noch sind Plätze frei für die kostenlose Exkursion mit dem Bus ins Freilichtmuseum Glentleiten. Am Samstag, den 4.6. geht es um elf Uhr von Berg aus (Treffpunkt beim Fußballplatz am Lohacker) los. Die Gäste erhalten eine Sonderführung durch sonst nicht zugängliche Räume. Jeder ist herzlich eingeladen - Christian Kalinke bittet um Anmeldung per E-Mail an: Unternehmerstammtisch@mtv-berg.de

Eine Andacht im Mai

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Mit Blasmusik (die Lüßbacher), Gottesmann (Piotr Wandachowicz) ...

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... und schönstem Maiwetter (das sich leider schon wieder verabschiedet hat)

... luden Michael und Maria Ott in der neuen Himmelmutter-Kapelle am Sonntag zur Maiandacht.
Lesen Sie noch einmal nach: die Geschichte, die sich um die Kapelle rankt, oder wie sie von Günther Wasmeier ausgemalt wurde.
Fotos: Höck

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