Sonntag, 27. Februar 2011

Heute: die QUH bei der Oscar-Verleihung

Einen Oscar werden wir heute Nacht nicht bekommen, aber zumindest ganz nah dran sein. QUH-Mitbegründer Philipp Pröttel wird heute Nacht in Hollywood vom roten Teppich berichten und unter dem Anzug sein QUH-T-Shirt tragen.

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Ur-QUH Philipp Pröttel heute live in Hollywood

Phillip schreibt uns: "Die QUH war heute auf dem Teppich. Da ist es fast so kalt und feucht wie in Bayern. Daher wurde alles in Plastik gepackt. Aber zur Verleihung soll die Sonne Kaliforniens sich wieder zeigen. Die Zelte über dem Roten Teppich werden gerade abgebaut. In den USA glaubt man noch an den Wetterbericht. Liebe Grüße nach Berg vom QUH-HOLLYWOOD-REPORTER Philipp"

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Noch in Plastik verpackt: die Oscars in Hollywood

Philipp produziert heute Nacht für Pro7 live die Oscar-Show mit Annemarie Warnkross, die ab 1 Uhr ausgestrahlt werden wird.

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Die Pro7 Moderatorin: Leider ohne QUH-T-Shirt

Philipp wird seine Erfahrung und seine Kontakte aus Hollywood nach Berg zurückbringen. Er ist der QUH-rator der ersten QUH-Kurzfilmnacht, die in zwei Wochen, am 12.3., im Berger Marstall stattfinden wird. Als Highlight des Abends wird es eine Weltpremiere geben: das Regiedebut des beliebten Schauspielers Jürgen Tonkel ("Wer früher stirbt ist länger tot"), bekanntermaßen ein ehemaliger Höhenrainer.

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Noch 13 Tage bis zur Weltpremiere in Berg. Jürgen Tonkels Regiedebüt

Samstag, 26. Februar 2011

Überwachen & Verhandeln - der MTV-Unternehmerstammtisch

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Mit 120 Gästen gut besetzt - der 56. Unternehmerstammtisch im Seehotel Leoni

Ein weiteres Mal hat es sich bewährt, Christian Kalinkes Verbindungen zu vertrauen und auch zu MTV-Unternehmerstammtisch-Veranstaltungen zu gehen, deren Protagonisten nicht unbedingt dem breiteren Publikum bekannt sind.

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Eckart Lutzeier, Christian Kalinke, Norbert Schranner (Foto: Höck)

Den Anfang machte Eckart Lutzeier, Fußballpräsidentenkollege (FC Fürstenfeldbruck) von Christian und Chef eines Facility Service sowie eines Sicherheitsdienstes mit 80 Festangestellten und 50 freien Mitarbeitern in Fürstenfeldbruck. Vom Türsteher zum Ordnungsdienst - Lutzeier erzählte aus der Praxis - von Akzeptanzproblemen ("Ein Security-Mitarbeiter soll möglichst fünf Fremdsprachen beherrschen und psychologische Grundkenntnisse besitzen - am besten für 18 Euro die Stunde"), von seinen Erfahrungen an der Tür, auf der Wies'n, auf Sport- und Politikveranstaltungen.

Uns Christian sorgte wie gewohnt schon im Vorprogramm für einige Lacher:

Frage aus dem Publikum: "Was braucht man dazu für eine Ausbildung?"
Christian: "Oh - vielleicht ist da jemand daran interessiert, sich der Sekte anzuschließen?"
Lutzeier: "Jetzt sind wir also eine Sekte???"

Lutzeier: "In Bruck gibt's ja einen Swingerclub."
Christian: "Ich weiß, ich weiß." (Gelächter im Saal)

Lutzeier: "Wobei die Hell's Angels ja ganz verträgliche Typen sind."
Christian: "Ich hab mir ja jetzt auch eine Harley gekauft."

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Im Visier: Matthias Schranner in Leoni

Top-act des Abends im Seehotel Leoni war Matthias "Es gibt immer einen Sieger" Schranner - nach 17 Jahren hat er bei der Polizei (unter anderem war er sechs Jahre als langhaariger V-Mann in der Drogenszene) gekündigt, studiert und ist nun - mit dem Schranner Negotiation Institute (Sitz Zürich) - selbstständig als Verhandlungscoach ("Verhandlungen im Grenzbereich") tätig und als Buchautor bekannt. Auch hier einige Highlights:

Frage: "Wie war das, als Sie bei der Polizei aufgehört haben?
Antwort: "Ich war 17 Jahre bei der Polizei - ich weiß nicht, ob Sie sich das vorstellen können, aber auch eine Geiselnahme ist immer das Gleiche."

Frage: "Wie war das in der Zeit, als Sie undercover gearbeitet haben?"
Antwort: "Ich musste erst lernen, die Vorgänge zu erkennen - am Ende habe ich die Drogendealer sofort gesehen. Das Problem ist, ich sehe sie jetzt noch."

Frage: "Wie konnten Sie - als verdeckter Ermittler - einfach abtauchen?"
Antwort: "Ich hatte vorher schon keinen Freundeskreis."
und: "Meine Mutter wusste, dass ich bei der Polizei bin, aber nicht bei der Drogenfahndung. Sie hat immer gesagt, geh endlich zum Friseur, die werfen dich doch raus."

Frage: "Wie verhandeln Sie mit Ihrer Frau?"
Antwort: "Schwierig."

Frage: "Wie verkraftet man den Alltag im Untergrund?"
Antwort: "Was Sie vom Fernsehen oder vom Kino kennen, das habe ich erlebt. Aber man verliert das Unrechtsbewusstsein und wird selbst gewalttätig."

Wie immer viel Wissenswertes und zugleich viel Unterhaltsames, nicht zu vergessen die vielen schönen kleinen Fettnäpfchen, in die Christian gerne tritt. Nächster Termin: Jessica Iwanson (Tanzpreis der Landeshauptstadt München 2010) zum Thema „Lust auf Tanzen“ am 14. Mai im Hotel Vier Jahreszeiten in Starnberg.

Freitag, 25. Februar 2011

Neuer MTV-Tennis Vorstand

Einen Besucherrekord erreichte Karl Morasch (1.Vorstand MTV-Tennis) bei der Mitgliedersammlung der MTV-Tennisabteilung. Von insgesamt 287 Mitgliedern kamen 100 Mitglieder in die völlig überfüllte Feuerwehr Berg.

Doch wie bei jeder Mitgliederversammlung stand zuerst der Bericht des Vorstands auf der Tagesordnung. Karl Morasch berichtete von der kritischen finanziellen Situation mit einem Defizit von 9.000 € in 2010 und dem tollen Aufstieg der Herren 55 in die Bayernliga (Herzlichen Glückwunsch!).

Nach Entlastung der alten Abteilungsleitung und einer intensiven Diskussion über die richtige Jugendförderung kam es endlich zur Neuwahl. Zwei Gruppierungen stellen sich zur Wahl:
  • Die Gruppe um Ulrich Brühl, mit Erwin Soutschek als 2.Vorsitzender und Kassenwart, Michael Kirsch (Jugendwart), Peter Hoffelner (Liegenschaftswart und Internetverantwortlicher), Christiane Hoffelner (Schriftführerin) und Renato Cuadros (Sportwart) sowie
  • die Gruppierung um Hans-Ulrich Stephan mit MTV-Ehrenmitglied Dr. Lorenz Friedrich als 2.Vorsitzender, Anneliese Friemel (Schriftführerin und Kassenwart), Marianne Busch (Jugendwart), Reinhard Lickert (Liegenschaftswart).
Während Uli Brühl mehr den Fokus auf ein aktives, funktionierendes Vereinsleben und höhere Visibilität unter dem Motto MTV = Miteinander Tennis-Vergnügen legte, setzte sich Uli Stephan das Ziel, der beste Verein des Ostufers zu werden, unter dem Motto MTV = Miteinander Transparenz Vertrauen.

Unter großem Jubel endete mit Bekanngabe des Wahlergebnisses durch Wahlleiter Andreas Hlavaty nach fast 3 Stunden die Mitgliederversammlung: 58 Mitglieder wählten die Gruppe Brühl und 36 die Gruppe Stephan.

Die neue MTV-Abteilungsleitung mit MTV-Vorsitzenden
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v.l.n.r.: Erwin Soutschek, Christiane und Peter Hoffelner, Ulrich Brühl, Michael Kirsch, Renato Cuadros, Andreas Hlavaty

Boom Boom Hinterhalt

Erstens schauen Sie sich dieses Video an, zweitens raten Sie, woher die beiden Musiker Schorsch H. & Dr. Will herkommen, drittens wundern Sie sich, dass so etwas aus dem Oberland kommt und viertens wollen Sie dann sofort abend heute in die Nachbargemeinde Gelting fahren, wo die beiden heute zum ersten Mal ihre neue CD "Together" vorstellen.


Schorsch H. spielt John Lee H.

Schorsch "Boom Boom" Hampel war einmal Eisenbahnbeamter und ist Bayer. Er spielt normalerweise mit seiner "Bagasch" den Blues. Sein Bruder Dr. Will (der im Video die Chips isst und über dessen Promotion wir nichts wissen) lebte viel drüben überm großen Teich und spielte da schon mit Willy De Ville den Blues oder hier herüben schon mit denen von Spider Murphy. Nach 30 Jahren im Musikgeschäft haben die beiden sich jetzt endlich zusammen getan und beim Münsinger BSC-Label eine grandiose CD mit rauhen Blues-Nummern und einigen Eigenkompositionen ("Schleich di Boandlkramer") eingespielt. Das Album klingt so, als ob Tom Waits einen Schnellkurs in Bayrisch absolviert hätte. "Together" heißt die diese Woche erscheinende CD, die die beiden heute live im Hinterhalt vorstellen. Danach wird Dr. Will mit seinen Wizzards wieder in die Welt hinaus ziehen (und im März u.a. im berühmten Amsterdamer "Paradiso" auftreten) und Schorsch wird weiter hier in Bayern den Blues haben, machen, singen, wo auch obiges Video aufgenommen wurde.

Donnerstag, 24. Februar 2011

Hereinbrechende Neuigkeiten: MTV darf Spende behalten

Eben kam Nachricht aus dem Gericht: Die Klage ist abgewiesen, der MTV Berg darf die Spende von Herrn Genz behalten und satzungsgemäß verwenden. Rechtskräftig wird das Urteil allerdings erst einen Monat nach der Zustellung, wenn bis dahin keine Rechtsmittel dagegen eingelegt wurden.

Nachtrag: Inzwischen liegt auch die offizielle Pressemeldung des MTV vor. Sie findet sich hier in den Kommentaren.

Nachtragsnachtrag: Die SZ berichtete darüber so: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/politik/starnberg-mtv-berg-darf-genz-spende-behalten-1.1064580

Lena und Lino tauchen ab

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la vita-Moderator Thomas Ranzinger beim Tauchen mit Lena und Lino von Gartzen

Die Berger Lena und Lino von Gartzen sind passionierte Taucher. Die beiden machten von sich reden, als sie an der Aufklärung des Rätsels um das im Mittelmeer gefundene Flugzeugwrack des französischen Schriftstellers Antoine de Saint-Exupéry beteiligt waren. Lino betreibt auch die immer wieder interessante Homepage der Unterwasseralpinisten. Heute sind die beiden in einem Fernsehbeitrag zu sehen - einer von fünf Beiträgen des BR-Magazins la vita zum Thema "Winter im Fünf-Seen-Land" geht darum, warum die beiden so gerne im Winter tauchen gehen und was man in unserem See alles erforschen kann.

Auch wir stellten ihnen drei Fragen:

QUH: Lena und Lino, ihr beide seid heute im Fernsehen - Moderator Tobias Ranzinger ist mit euch tauchen gegangen. Was ist am Wintertauchen denn so verlockend, dass man bei dieser Kälte freiwillig ins Wasser geht?
Lena und Lino: Die anderen Möglichkeiten den See zu nutzen sind ja im Winter eher eingeschränkt. Im Winter ist die Sicht unter Wasser zum Tauchen am besten, wir haben dann Sichtweiten bis zu 20 Metern. Die Kälte im Winter hat aber noch einen Vorteil: Der See hat ab einer gewissen Tiefe auch im Sommer nur 4 Grad Wassertemperatur. Sich im Sommer bei 30 Grad seinen Wärmeanzug und Trockenanzug anzuziehen, um in die Tiefe des kalten Sees abzutauchen ist nicht wirklich verlockend.

QUH: Was war denn das Interessanteste, das ihr hier im See entdeckt habt?
Lena und Lino: Das kann man schwer sagen. Oft sind es kleine, unbedeutende Gegenstände, die von einer Zeit am Starnberger See berichten, von der Überwasser nichts mehr zu sehen ist. Das geht von alten Bierflaschen ehemaliger Brauereien bis hin zu Bootswracks. Auf eine andere Art interessant waren die Funde von Vermissten oder auch der Fund eines Torpedos, dessen Herkunft und Zweck in unserem See noch nicht ganz aufgeklärt ist. Seeschlachten gab‘s bei uns ja eher wenige, und die Spannungen zwischen Ost- und Westufer waren ja auch nie so eskaliert.

QUH: Die Steilwand hier in Unterallmannshausen zieht jedes Jahr viele Taucher an. Leider gibt es dort auch immer wieder - zum Teil tödliche - Unfälle. Es wurde schon die Forderung laut, das Tauchen dort ganz zu verbieten. Wie steht ihr dazu?
Lino: Letztendlich ist die Hauptursache für die Konzentration der Unfälle an der Steilwand aus meiner Sicht die Tatsache, dass fast alle Tauchgänge am Starnberger See an dieser Stelle stattfinden. Nach meinem Wissen über die Ursachen der Unfälle war meistens nicht die große Tiefe, die man an dieser Stelle des Sees schnell erreichen kann, der Grund dafür, sondern eine Verkettung von Fehlern oder Problemen, die auch an anderer Stelle des Sees hätten passieren können. Wie bei jeder Sportart kann es zu Unfällen kommen. Tauchen ist an sich kein gefährlicher Sport, wenn man sich an ein paar Grundregeln hält.
Die neuen Regelungen, die in Konsequenz für das Tauchen im See getroffen wurden, finde ich daher sehr gut und auch ausreichend. Sie entsprechen den Vorgaben und Empfehlungen der meisten Tauchverbände.
Der See, und natürlich auch die Steilwand bei Allmannshausen, ist eines der schönsten Tauchgebiete in Bayern, und man kommt man ja auch nicht auf die Idee, die Alpen generell für Bergsteiger zu sperren, obwohl es hier auch immer wieder mal Unfälle gibt.

QUH: Vielen Dank für das Gespräch!

Heute um 19 Uhr im Bayerischen Fernsehen: "Winter im Fünf-Seen-Land" (Wdhl. am 25.02. um 11.45 Uhr). Vgl. http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/lavita/winter-im-fuenf-seen-land-DID1298371586713/lavita-winter-im-fuenf-seen-land-tauchen-ID1298329091436.xml

Mittwoch, 23. Februar 2011

Lieber einen Sechser im Lotto als einen Achter im Fahrrad!


(copyright www.morgenpost.de)

So könnte man die finanzelle Situation von Berg nach der gestrigen Sondersitzung des Gemeinderats als Vorbereitung zum Beschluss des Haushalts für die Jahre 2011 - 2014 wohl bezeichnen. Im Gegensatz zu manch anderen Kommunen, die mit den Finanzen balancieren müssen, scheint Berg mal wieder einen Hauptgewinn gezogen zu haben.


(copyright www.rund-ums-rad.info)

Kämmerer Bursic plant für 2011 eine Punktlandung in Form eines marginalen Überschusses im Ergebnishaushalt von € 4.950,- als Ergebnis von € 12.605.700,- Erträgen und € 12.600.750,- Aufwendungen. 2012 und 2013 landet man jedoch mit einer Unterdeckung von ca. T€ 180 bzw. T€ 111 tendenziell daneben, plant jedoch diese "unwürdige" Scharte spätestens 2014 mit einem Überschuss von T€ 450 wieder auszuwetzen. Diese Planung geht jedoch von stetig steigenden Steuereinnahmen in Höhe von durchschnittlich ca. 4% p.a. aus, ob dies einzuhalten ist, hängt natürlich auch von der gesamtwirtschaftlichen Konjunktur in Deutschland ab, sowohl auf Unternehmensebene für die Gewerbesteuer als auch privat für die Einkommenssteuer.

Korrespondierend dazu schaut der Finanzhaushalt der Gemeinde noch entspannter aus. Ende 2010 hamsterte die Gemeinde noch € 7.351.000,- in ihrer Kasse. Im Laufe von 2011 erwartet man Einzahlungen von € 13.572.000,- und Auszahlungen von € 18.173.950,-. Dies soll Ende 2011 zu einem Kassenbestand von € 2.749.050 führen. In den Jahren 2012 - 2014 wird sich dieser Bestand der Gemeindekasse sukzessive reduzieren, jedoch rechnet man frühestens 2014 wieder - wenn überhaupt - mit einer Kreditaufnahme von € 700.000,- für anstehende Investitionen.

Nicht berücksichtigt in beiden Planungen sind zusätzliche Anschaffungen für den Brandschutz von netto knapp T€ 200 bis 2014. Man hat hierfür wohl ausreichende Reserve gebildet, um diese Positionen noch unterzubringen. Die Kreisumlage, die an den Landkreis Starnberg fließt, beträgt € 3,96 Mio., ein bislang ungeschlagener Spitzenwert. Im März 2011 wird die Gemeinde durch Tilgung einer letzten Kreditrate schuldenfrei sein.

Mit enthalten in den Auszahlungen 2011 ist ein gemeindlicher Kredit in Höhe von € 1,1 Mio. an das Wasserwerk, das Ende 2010 rückwirkend ab 2007 als buchhalterisch ausgegliederter Eigenbetrieb geführt wird. Das Wasserwerk als Eigenbetrieb haushaltet grundsätzlich kostendeckend, es will aber lt. Planung den gemeindlichen Kredit von € 1,1 Mio. bereits 2012 tilgen und ggf. von dritter Seite refinanzieren. Dies beeinflusst natürlich den gemeindlichen Finanzhaushalt 2012, der 2012 mit entsprechenden Einnahmen plant. Hierin steckt ggf. eine verkappte Kreditaufnahme durch das ausgegliederte Wasserwerk. Die vorhandenen Reserven im Gemeindehaushalt ermöglichen es jedoch vermutlich, dass die Prolongation des Kredites durch die Gemeinde selbst erfolgen kann und keine Drittfinanzierung erforderlich ist.

In den Ausgaben sind komplett berücksichtigt alle Anträge der Fraktionen, insbesondere auch für Jugend, Kultur und Kreiselkunst. Interessante Posten der Investitionsplanung bis 2014 sind: Reserve für Grundstücksgeschäfte (€ 2,4 Mio.), Erwerb von Straßengrund (T€ 500), Bauten von Kindertagesstätten (€ 1,03 Mio.), Sanierung Alte Schule (€ 1,24 Mio.), Neubau Rathaus (€ 1.33 Mio.), Zuschuss Kinderhaus Biberkor (T€ 434), Wasser-Sammler Ortslage (€ 1,55 Mio.), Ob. Lüßbach (T€ 620), Tagwasser Etztal (T€ 398), Ausbau Assenbucher Str. (T€ 520), Etztalstr. (T€ 189), Etztalbreite (T€ 126), Zieglerweg (T€ 225), Bachhauserstr. (T€ 315), Straßenbeleuchtung (T€ 96), Geh-, Radweg Farchach (T€ 376), Gehweg Bachhausen (T€ 320), Ortsdurchfahrt Berg (T€ 603), Breitbandausbau (T€ 140), Sanierung Grimaldi (T€ 85).

Der Rat applaudierte Kämmerer Bursic für seine gute Vorbereitung und die plausiblen Antworten zu den zahlreichen Fragen. BM Monn bedankte sich bei Herrn Bursic und beim Gremium für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und die allseits umsichtige Vorgehens- und Sichtweise im Zusammenhang mit der Haushaltsplanung.

Jokl Kaske (Der Melker)

Dienstag, 22. Februar 2011

Einzug ins Wohnzentrum Etztal (ehemals "Betreutes Wohnen")

Freitag ist es soweit: Der Einzug ins "Wohnzentrum Etztal", Deutschlands einziges Wohnzentrum mit Seeblick vom Treppenhaus, findet statt. Und wir alle müssen helfen!

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Neue Heimat Etztal

Noch können allerdings nicht die Senioren, sondern in aller Stille nur die "Mädels" vom Ökumenischen Kranken- und Altenpflegeverein in die schönen neuen Gemeinschaftsräume einziehen. Als "Mädels" bezeichnen sich die ehrenamtlichen Betreiberinnen übrigens selbst. Und genau deshalb brauchen sie am Freitag auch dringend Unterstützung: "Wir schaffen es nicht allein, vor allem zum Schrauben, Abbauen usw. brauchen wir Hilfe".

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Rechts ein bisschen Seeblick, links ganz viel neues Leben, geradeaus ein Gruß vom Architekten

An diesem Freitag, den 25. Februar, ab 9 Uhr wird der Umzug stattfinden. Ein kleiner Weg für ein paar Möbel, ein großer Schritt für die Gemeinde. Es sind nur gut 500m von der alten, versteckten Wirkungsstätte (Bräuhausweg 10, hinter dem Rewe) bis in die großen, hellen Räume im "Wohnzentrum Etztalbreite" (Perchastr. 11).
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Bisher nur der leblose Traum des Architekten, bald der mit Leben erfüllte von gut 40 Senioren: Das "Wohnzentrum Etztal"

Für alle Helfer gibt es - außer dem grandiosen Gefühl, etwas wirklich Gutes getan zu haben - mittags eine "zünftige" Brotzeit im "a'dabei". Erika Laurent bittet die Helfer, sich telefonisch anzumelden (Telefonnummern: 50011 oder 51132). Die neuen Gemeinschaftsräume werden übrigens für alle öffentlich zugänglich sein. Sie sollen ein neues Zentrum der Begegnung in Berg werden: ein Filmclub, Erzählstunden, gemeinsames Kochen, Vorträge sind dort geplant.

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Eine der begehrten Wohnungen im "Wohnzentrum Etztal"

Den Altenpflegeverein, der auch noch generell ein paar weitere Helfer für das Pflegeprogramm im Wohnzentrum sucht, erreicht man natürlich auch im Internet: http://www.kav-berg.de

Montag, 21. Februar 2011

Die SPD in und überm Berg

Da half es nicht, dass der "Focus" letzte Woche herausgefunden hatte, dass Anhänger der Union 40% mehr Sex haben als SPD-Anhänger: Die SPD legte zum Auftakt des Wahljahres in Hamburg einen Erfolg hin, wie ihn dieser Partei eigentlich niemand mehr zugetraut hätte. Auch in Berg übten sich die Genossen in Aufbruchsstimmung.

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Letzten Donnerstag in der Post: Hinten links gehts zur SPD

Es standen turnusgemäß die Vorstandswahlen statt. Eine Lappalie einerseits, ein demokratischer Vorgang andererseits, mit der die CSU derzeit etwas Probleme hat. Alt- und Neuvorstand Sissi Fuchsenberger begrüßte 11 der 33 örtlichen SPD-Mitglieder, einige Sympathisanten und den Kreisvorstand Tim Weidner, der mit "Da fehlen doch welche!" den Satz des Abends sprach. Höhepunkt des Jahres sei die Menschenkette gegen Atomkraft gewesen. Wahrhaft eine gelungene Aktion. Die QUH berichtete darüber so. Zwei SPD-Mitglieder sind dieses Jahr verstorben, neue konnten nicht gewonnen werden, der Altersdurchschnitt sei hoch, ähnlich wie bei der CSU. "Dafür haben wir den besseren Vorsitzenden", wurde aus dem Publikum gerufen. "Mit Mitgliederschwund haben alle zu kämpfen", behauptete die bessere Vorsitzende Sissi, wusste aber insgeheim genau, dass sie mit dieser Aussage Bürgerbewegungen wie die QUH, die Mitglieder im besten Alter zuhauf gewinnen, ausnehmen musste (QUH-Mitgliederstand heute: 97!, hallo Irmgard, hallo Friedrich). Ziel der Orts-SPD für dieses Jahr sei ein eigener "Schaukasten" im Gemeindegebiet.

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Rosa Tulpen statt rote Nelken: SPD-Ortsvorstand Sissi Fuchsenberger und SPD-Kreisvorsitzender Tim Weidner

Einstimmig wurde der bisherige Vorstand mit jeweils 11 Stimmen in der Plastiktüte wiedergewählt: Sissis Vertreter bleibt damit unser zweiter Bürgermeister Karl Brunnhuber. "Damit ist der Wählerei genug!", sprach Tim Weidner, als auch die Delegierten noch gewählt waren, und kam damit zu seinem Referat über "Rekommunalisierung der Energieversorgung – auch in Berg?". Wohlwissend, dass der derzeitige Bürgermeister auf Kreistagsebene solchen Projekten kritisch gegenübersteht, erzählte Tim Weidner von Gemeinden wie Ismaning und Gauting, die ihr Stromnetz, das verlässliche Gewinne abwerfe, von den Strom-Konzernen zurückerworben hätten. In Berg sei ein möglicher Termin, zu dem die Konzession zurückerworben werden könne, 2017. - Sissi Fuchsenberger regte - mit Blick auf die anwesenden QUHler - eine Zusammenarbeit verschiedener Fraktionen an.

Sonntag, 20. Februar 2011

Feste feiern wie sie fallen

"Wieso hat die - sonst doch jeder "Selbstbeweihräucherung" (CSU) nicht sonderlich abgeneigte - QUH eigentlich ihren 5. Geburtstag nicht gebührend gefeiert?" - fragten sich die Bösen Buben gestern Nachmittag und bekamen am Abend dann prompt die Antwort: Der QUH-Putzteufel und Extremgastgeber Ralf G. feierte im Kreise seiner Lieben seinen 50. Geburtstag, und das ging dann doch vor.

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Ralf und die Torte: "Da muß sich jemand verzählt haben!"

Unter den Gästen, die um Mitternacht mit schwarzen Brillen eine "schwarze Kasse" voller gebrauchter 5 €-Scheine für eine Reise nach Rom überreichten, waren natürlich hohe QUH-Funktionäre und viele bekennende oder heimliche Mitglieder. Clou des Abends: Es waren zufälligerweise neben Ralf und der QUH mit Heiko H. und Ines K. noch zwei weitere Geburtstagskinder anwesend.

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Nicht unter den Gästen sein konnte Ralfs Tochter Ines, die allerdings in einer so technik-affinen Umgebung ganz einfach per Skype aus Kanada zugeschaltet wurde.

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"Happy birthday, Papa"

Die Party zum QUH-Jubiläum wird nachgeholt. Derzeitiger Mitgliederstand laut unserem Hirten übrigens: 96!

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