Montag, 10. Januar 2011

Kirche goes Kunst

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"Manchmal auch in den Meinungen auseinandergehen" lautet mit Augustinus das Motto der neuesten Veranstaltungsreihe der Evangelischen Kirchengemeinde Berg. Ein Motto, das auch der QUH gut anstehen würde. Die Kirche hingegen präsentiert unter diesem Motto jeden Monat ein ausgewähltes Werk eines Künstlers oder einer Künstlerin aus der Region. Wie sehr damit - wie Augustinus weiter meinte - auch "die Eintracht gewürzt" wird, können Sie selbst feststellen: Jeweils am zweiten Mittwoch des Monats findet im Katharina von Bora-Haus (Fischackerweg 10) ein kleiner Empfang statt - es gibt Wein, Brot und einen literarischen, philosophischen oder theologischen Text zu dem Kunstwerk.
Das erste - von einer Jury ausgewählte - Kunstwerk des Monats, das diesen Mittwoch, den 12.1., um 19:30 gezeigt wird, ist „Das Gespräch am runden Tisch“, eine Bronzeplastik des 2001 verstorbenen Bildhauers Helmut Ammann aus Pöcking. Es wird von den beiden Nachlassverwaltern Marita Krauss und Erich Kasberger vorgestellt.
Die weiteren Termine:
09.02. Lucie Plaschka, Malerin aus Berg
09.03. Katharina Kreye, Fotokünstlerin aus Starnberg
13.04. Gerd Jäger, Bildhauer aus Farchach
11.05. Ursula Steglich-Schaupp, Malerin aus Breitbrunn
08.06. Eva Zenetti, Bildhauerin aus Andechs

Sonntag, 9. Januar 2011

Premiere für den Berger Französisch-Stammtisch

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François Jallerat bittet ins Frühtau

Seit August 2008 lebt der französische Landschaftsgärtner François Jallerat in unserer Gemeinde, genauer gesagt in Leoni. Letztes Jahr hat er zum ersten Mal ("aber nicht zum letzten Mal!") die Berger Reisegruppe in die Partnerstadt Phalsbourg begleitet. Seither trägt er sich mit einer Idee, die nun realisiert werden soll: François lädt für diesen Freitag, den 14.1., zum französischsprachigen Stammtisch um 19 Uhr ins Café Frühtau.

Hier seine Einladung:

Vendredi 14 Janvier 2011 aura lieu au café Frühtau à Berg la première « Französische Stammtisch ». Si vous aimez pratiquer la langue Française dans une ambiance conviviale n’hésitez pas à vous joindre à nous ce soir là.
Lors de cette soirée nous aurons tous le plaisir de parler et de partager en toute simplicité autour d’un repas « à la Française ».
Venez nombreux!

Contact : François Jallerat
Mobil : 0177/8741336

Réservation obligatoire pour le Mercredi 12 Janvier.



Am Freitag den 14.01. findet im Café Frühtau in Berg der erste Französische Stammtisch statt. Wenn Sie Lust haben, in gemütlicher Atmosphäre Französisch zu sprechen, machen Sie einfach mit.
An diesem Abend wollen wir gemeinsam mit Ihnen die Freude am Sprechen und Abendessen «à la Française» teilen.
Ich freue mich auf viele Freunde der französischen Sprache !

Kontakt: François Jallerat
Mobil: 0177/8741336

Bitte unbedingt vor Mittwoch, den 12.01. anmelden!

Freitag, 7. Januar 2011

Dioxin in Berger Eiern? Mitnichten!

Der Eierskandal hat mittlerweile Bayern erreicht. Für den Verbraucher ist nicht nachvollziehbar, ob sein Ei aus einem betroffenen Betrieb stammt. Wer ganz sicher sein möchten, dem wird von Verbraucherzentralen geraten, eine Weile ganz auf Eier bzw. eihaltige Produkte zu verzichten. Wie sieht es in Berg aus? Auch hier gibt es einige Hühnerhalter, die nicht nur für den Eigenbedarf produzieren. Sind unsere Eier sicher? Halten sich die Verbraucher zurück? Die QUH schaute mal vorbei und fragte nach.

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Michael und Elke Friedinger vom Löfflerhof mit einer Sulmtaler Henne, einer alten und gefährdeten Rasse

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Eierverkauf auf dem Löfflerhof

Der Farchacher Löfflerhof ist der größte Berger Produzent von Bio-Eiern in Demeter-Qualität. Elke Friedinger versorgt derzeit etwa 120 Hennen, die täglich 70 bis 80 Eier legen.

QUH: Frau Friedinger, womit füttern Sie Ihre Hühner?
Elke Friedinger: Um das Demeter-Siegel zu bekommen, müssen wir unsere Tiere mit 100 % Demeter-Futter füttern. Ich habe hier eine Kopie für Sie gemacht, da stehen sämtliche Bestandteile des Futtermittels drauf.

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Ohne Mischfettsäure: Bestandteile des Demeter-Futters

QUH: Danke! Können Sie also zu 100 % ausschließen, dass Ihre Futtermischung Dioxin enthält?
Michael Friedinger: Ja - unser Futter ist nämlich erst kurz vor Weihnachten vom Starnberger Veterinäramt kontrolliert worden. Seit dem Nitrofenskandal im Jahr 2002 werden alle zwei bis drei Jahre Routineuntersuchungen vorgenommen. Die vermehrte Kontrolle bringt zwar mehr Auflagen für uns mit sich, für den Verbraucher bedeutet das aber eine klare Verbesserung durch erhöhte Transparenz.

QUH: Stellen Sie beim Verbraucher eine Verunsicherung fest? Hat sich der Dioxinskandal auf den Absatz ausgewirkt?
Elke Friedinger: Gar nicht. Wir sehen dem Ganzen gelassen entgegen. Die ersten zwei Wochen nach Weihnachten sind immer etwas ruhiger.
Michael Friedinger: Wir fürchten eher, dass uns die Eier ausgehen könnten, weil die Kunden mehr Sicherheit wollen.

QUH: Vielen Dank für das Gespräch!

Wie sieht es aber in der konventionellen Hühnerhaltung in Berg aus?

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Glückliche Hühner am Kreuzweg

Wir fuhren spontan weiter in den Kreuzweg zum Hof der Familie Wild, die so freundlich war, unsere Fragen zu beantworten, obwohl wir ganz und gar unangemeldet hineinplatzten.

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Ein glückliches Huhn, ein zufriedener Landwirt

Joachim Wild besitzt ca. 300 Hühner, die etwa 240 Eier am Tag legen. Sein Hof ist damit der größte Berger Eierproduzent mit konventioneller Haltung.

QUH: Herr Wild, was bekommen Ihre Hühner zu fressen?
Joachim Wild: Meine Hühner bekommen Getreide, hauptsächlich Weizen, und dazu noch Legemehl. Das Legemehl besteht aus Gerste, Grünmehl, Mais, Erbsen und Soja. Und zwar komplett gentechnikfrei.

QUH: Können Sie denn zu 100 % ausschließen, dass ihr Futter Dioxin enthält?
Joachim Wild: Ja, das können wir. Wir werden zwar nicht kontrolliert, aber unser Futter enthält keine Fettsäurebeimischungen wie das vieler Großhändler. Unsere Eier kosten vielleicht ein paar Cent mehr, aber wir verfüttern keinen Dreck.

QUH: Ist bei Ihnen durch den Dioxinskandal der Absatz zurückgegangen?
Joachim Wild: Im Gegenteil. Wir haben eher Mühe, den Bedarf zu decken!
QUH: Herr Wild, vielen Dank für das spontane Gespräch!

C + M + B

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Am Tag der Heiligen Drei Könige zogen 20 Höhenrainer Ministranten trotz Nieselregens den ganzen Tag über aus, um den Segen C+M+B zu überbringen und Spenden für bedürftige Kinder weltweit zu sammeln. Das Kürzel steht übrigens nicht etwa für Caspar, Melchior und Balthasar, sondern für "Christus Mansionem Benedikat", also "Christus beschütze dieses Haus".

Donnerstag, 6. Januar 2011

Haben Sie einen Baum zu viel?

Die FFW Berg hätte da einen Tipp, um ihn loszuwerden:

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Unbedingt vorher anrufen und einen Abholtermin ausmachen! Und ordentlich spenden!

Königlicher Besuch in Aufkirchen

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Dienstag, 4. Januar 2011

Die Sonne im Küchensieb Sonnenfinsternis 04.01.2011 um 9.18 Uhr

Wie schön, dass es in Berg eine für jeden zugängliche Sternwarte gibt, wo man Ereignisse wie die Sonnenfinsternis am 4.1.2011 um 9:18 Uhr nicht nur live verfolgen kann, sondern auch noch kompetent erklärt bekommt.

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Zum Beispiel, dass sich jeder Besitzer eines Küchensiebes selbst eine Sonnenwarte hätte herstellen können, mit der sich auf jeder beliebigen Hauswand einwandfrei sehen lassen kann, was mit dem Auge besser nicht zu betrachten war (Fotos von und Dank an HP Höck von der Drogerie am anderen Ende der Lindenallee).

Montag, 3. Januar 2011

Sofi 2011!

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Morgen, am 4. Januar 2011 ist es in Berg wieder soweit: Nach Sonnenaufgang um 8:04 Uhr schiebt sich der Mond langsam zwischen Erde und Sonne und führt zu einer partiellen Sonnenfinsternis! Bei einer maximalen Sonnenbedeckung von nur 69% wird es zwar um 9:18 Uhr nicht vollständig dunkel, aber mit speziellen Schutzbrillen oder Teleskopen mit Sonnenfiltern lässt sich bei klarem Himmel das spektakuläre Ereignis genauestens beobachten. Die Sternwarte ist dann von 8:30 Uhr bis 10:30 Uhr geöffnet. Ehrenamtliche Mitarbeiter werden den Besuchern an verschiedenen Geräten ermöglichen, das Naturschauspiel zu verfolgen. Wenn das Wetter mitspielt, wird auch die Projektion der Sonnenbedeckung mit Hilfe einfacher Hilfsmittel, wie zum Beispiel eines Küchensiebs, demonstriert. Auf keinen Fall sollte alleine versucht werden, ohne geeigneten Schutz direkt in die Sonne zu blicken! Schwere Augenschäden oder sogar Erblindung wären die Folge.

Alle die das kommende Ereignis sträflicherweise verpassen, bekommen erst in vier Jahren wieder eine zweite Chance. Am 20. März 2015 wird eine vergleichbare partielle Sonnenfinsternis von Berg aus zu beobachten sein. Für die nächste totale Finsternis sollten sich die Neugeborenen in der Gemeinde schon einmal in 70 Jahren den 3. September 2081 vormerken.

Herzlichen Dank an Stefan Schmid von der Berger Sternwarte für die fachkundigen Informationen und das Bild!

Samstag, 1. Januar 2011

Eins Eins Elf

+++++ Neu! ++++ Froh! ++++ Glück! ++++ Frieden! ++++ Jahr! +++++

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Freitag, 31. Dezember 2010

Who is Who bei der Quh?

Gestern rief der große Vorsitzende an. Ob wir uns als "Böse Buben" nicht mal zum Jahresende an ein "Who's Who" der QUH machen wollten ... puh!

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Erster Anruf bei André Weibrecht (s.u.). Der Hirte und Schriftführer der QUH verrät uns, dass das jüngste Mitglied der QUH 32 und das älteste 80 Jahre alt ist. Das Durchschnittsalter der bislang 81 Mitglieder liege bei 50,6 Jahren. Seit den Ereignissen vom März habe man 20 Mitglieder hinzugewonnen. Die am weitesten entfernten Mitglieder der "Ersten internationalen Dorfpartei" QUH kämen aus Buenos Aires und Shanghai, besuchten aber kontinuierlich nicht nur das Blog, sondern auch unsere Gemeinde. Das "heimlichste" Mitglied ist einer der bekanntesten Berger Geschäftsmänner, der allerdings unerkannt wirken möchte. Über 10% der Mitglieder besitzen einen Doktortitel. Einer hat sich vorsorglich die Mitgliedsnummer 88 reserviert.

Um dieser Berger Geheimorganisation auf die Schliche zu kommen, setzten sich die "Bösen Buben" an den Computer ... und siehe da:

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Petra, Boller, Andy, Achtung QUH, Elke, André: die QUH vor 4 Jahren

Den "Großen Vorsitzenden" Ammer brauchen wir nicht vorzustellen, der kam in seinem gestrigen Jahresrückblick genug vor (s.u.).

Schon eher vorgestellt werden muss sein "Vize": Boller "The Lawn" Kalinke. Wer auf die Idee kommt, nach ihm im Internet zu suchen, landet bei einem Rasenmäher. In der mittlerweile fast 5-jährigen Geschichte der QUH hat Boller 200 mal mehr Bäume gepflanzt als Blog-Beiträge verfasst. OK - in Wahrheit war es nur ein einziger Beitrag, bevor ihm endgültig der Internetzugang gesperrt wurde. Lebt also in Höhenrain.

Elke Link ist die einzige Berger Politikerin, die es einmal wagte, Bürgermeister Monn bei einer Wahl herauszufordern. Sie hat kein Parteiamt, ist aber Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat. Nicht erst seit dem Mega-Projekt "Berger Betriebe laden ein" hat sie den Ruf: "Emma Peel des Ehrenamts".

Nicht zu verwechseln ist diese Elke mit der anderen, der Grundmann Elli, ebenfalls Gemeinderätin mit Hang zur energischen "Ich-möchte-das-ja-nur-verstehen"-Nachfrage. Ist auf diversen QUH-Parties von den Bösen Buben selten als Erste, aber öfters als Letzte gesehen worden.

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Die Elken im Sommer

Ute "Ich-heiß-nicht-Elke" Pröttel ist die einzige in der Gemeinde, die noch schneller als die beiden Elkes zusammen fragen kann und deshalb macht sie für das QUH-Blog immer wieder Interviews oder Adventskalender und ist stete Informantin für Kindergärten und Schulen.

Ihr zur Seite bei der Rezeptrecherche: Sissi Kalinke, die einstmals allen QÜHen persönlich vormachte, wie man einen Pflock in die Erde rammt. Nach vertraulichen Informationen der "Bösen Buben" nicht nur Herrin über die HolzQÜHe sondern auch über Boller "The Lawn" Kalinke.

Einen ähnlichen Job hat auch Petra Beck von Peccoz, adelige Schatzmeisterin der QUH mit Hang zum Hintergrund. Qua Amt zuständig für die Eintreibung des Mitgliedsbeitrages, was trotz der geringen Höhe (24€) zumindest bei einem Parteimitglied alljährlich ein größeres Problem darstellt. Stellt aber gern Spendenquittungen für höhere Beträge aus: Konto-Nummer: 10823847 BLZ 70250150 (KR SPK MUENCHEN STARNBERG)

Doktor "Ich-bin-der-Jokl" Kaske (auch "Melker" genannt) macht in der Gemeinde so viel, dass es von ihm wahrscheinlich einen heimlichen Doppelgänger gibt. Der eine kümmert sich um den Kulturverein, organisiert Konzerte (marstall.classics), Lesungen, Ausstellungen und der andere sitzt währenddessen in Aufsichtsräten, im Gemeinderat, bei der Feuerwehr oder beschäftigt den "Vorsitzenden" (s.o.) mit mails wie: "Wir können auch 10.000 Leser im Monat schaffen!".

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Der "Melker" im Rahmen

Wer nach dem eingangs erwähnten "Hirten" André Weibrecht im Netz sucht, landet bei einem Karriere-Profil und liest etwas von einem "Key Account Manager". Genau das macht der QUH-Schriftführer bei der Partei: Er kommuniziert mit den Hauptkunden, den bisher 81 Mitgliedern und den Lesern, denen er in unregelmäßigen Abständen seine launigen Mails schickt, um auf Ereignisse im Blog oder in Berg hinzuweisen. Legendär guter Gastgeber und Gast. In seinem Stall wurde einstmals die QUH gegründet. Will endlich 100 Mitglieder betreuen.

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Der "Hirte" beim hüten

Dies sind nach Recherchen der Bösen Buben derzeit die offiziellen QUH-Posten. Darüber hinaus gibt es einen sogenannten "Inneren Führungskreis" bestehend aus einer Handvoll weiterer Aktivisten, die jederzeit in die Gespräche über den Sinn und Unsinn der Partei eingreifen und auf ganz normale Namen wie Ralf, Daggi, Philipp oder Stinker hören. Hallo und danke an Marcus, Uwe, Ulrich, Angelika und Alfons oder jeden anderen!

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