Sonntag, 23. Januar 2011

Einsatz

DSC05215
Der Stolz der Feuerwehr: eine der beiden Standarten im neuen Schrank

"Es ist ein Wahnsinn, was letztes Jahr geleistet wurde", sagte Tobias Völkl-Mirlach, 1. Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Berg, auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung am Freitagabend. Die Berger Wehr wurde zu 86 Einsätzen gerufen (im Vorjahr 52), zehn Menschen wurden gerettet, bei Übungen, Einsätzen und Gerätewartstunden wurden zusammengezählt 7.238,75 Stunden geleistet (vgl. 4367 im Vorjahr) ... "Das bringen andere Gemeinden stundenmäßig nicht zusammen", würdigte Kreisbrandrat Markus Reichart diese beachtliche Leistung, die "wegweisend im Landkreis" sei.

Doch der Reihe nach: Zunächst ließ Toni Lidl, 1. Vorstand des Feuerwehrvereins, - nach der Würdigung der verstorbenen Kameraden - sichtlich stolz das vergangene Jahr Revue passieren. Erwähnung fanden die maßangefertigten Schränke für die Standarten samt rahmenlosem Glas mit UV-Schutz, die hauseigene Brandmeldeanlage, die schon einmal durch einen Stromausfall ausgelöst wurde, das Ramadama, Kinderkino, die Teilnahme an der Ruderregatta sowie am Festzug in Wangen und das "Spiel ohne Grenzen" der Oskar Maria Graf-Schule.
Die Zahl der Mitglieder blieb annähernd gleich - von 149 steigerte man sich immerhin auf 151.

Kommandant Tobi Völkl war der Stolz auf die Mannschaft ebenso anzumerken - in seiner Rede würdigte er all die bei Einsätzen, Übungen und Schulungen erbrachten Leistungen. Ausdrücklich bedankte er sich bei allen Arbeitgebern und Selbstständigen, die ihre Arbeitnehmer für Einsätze bei der Feuerwehr freistellen - "in meinen Augen ein indirekter sozialer Dienst", der höchste Anerkennung verdiene.
Tobias Völkl berichtete auch von dem neuen Fahrzeugkonzept, das die zehn Kommandanten der fünf Berger Feuerwehren gemeinsam erarbeitet und der Gemeinde übergeben hätten, um die langfristige Planung für die Anschaffung neuer Fahrzeuge zu erleichtern - offenbar wird ein neues Löschfahrzeug benötigt, "unabdinglich für die Gemeinde Berg".

DSC05206
Abschied von Herbert Volz

Der nach zwölf Jahren scheidende Jugendwart Herbert Volz berichtete kurz über die Jugendarbeit im vergangenen Jahr - aus Altersgründen übergibt er sein Amt an Martin Höbart. Maria Leichmann überreichte zusammen mit Maximilian Graf und Michael Stadler eine Flasche Wein und einen Gutschein und hielt eine rührende Rede. Zum Schluss hieß es: "Wir werden dich sehr vermissen - vor allem auch deinen Dialekt!" "Und danke für das gute Essen", fügte Michael Stadler noch hinzu.

Kassenwart Thomas Heidtmann ("Mein Bericht wird noch kürzer, dafür trockener!") berichtete über den Kassenstand, die im letzten Jahr gewählten Kassenprüfer Herbert Söllner und Dr. Oliver Sensch gaben ihr okay.

So konnte Bürgermeister Monn den Vorstand entlasten - einstimmig bei Enthaltung der Vorstandschaft. In seiner kurzen Ansprache wagte er "zu behaupten, die Zusammenarbeit unter den Wehren war noch nie so gut wie heute". Auch die Jugendarbeit hob er ausdrücklich hervor.

Per Akklamation wurden Rudi Kragl, Thomas Schade und Kathrin Misselwitz (die auch 2. Jugendwart ist) einstimmig als neue Vertrauenspersonen gewählt.

Da gratulieren wir zur geleisteten Arbeit und zum großen Einsatz sowie zu der transparenten Darstellung (selbst das verpönte D-Wort wurde wieder völlig entspannt in den Mund genommen) und schließen mit einem Bild der Jugend samt scheidendem und neuem Jugendwart:

FFW-Jugend

Dank an Stephan Fenzl für die Fotos! Kommenden Mittwoch besuchen übrigens wieder zwei Schulklassen die Feuerwehr Berg.
P.S. Das D-Wort? Drehleiter!

Donnerstag, 20. Januar 2011

Was quhckst du (3. Folge): Zeug & Werk

ZW_Mail-Flyer_Simmerding_Feb11
Was quhckst du Folge 3 - Zeug & Werk

Es ist wieder soweit - "Was quhckst du" bei Ernst Simmerding in der Werft!
Gezeigt wird "Zeug & Werk", der neue Film des Seeshaupter Filmemachers Walter Steffen, der das letzte Mal bei uns in Berg "Netz & Würm" vorgeführt hatte - ein sensationeller Abend, von dessen schöner Atmosphäre viele Besucher noch lange schwärmten.

"Zeug & Werk" nun erzählt vom Handwerk. Walter Steffen stellt diesmal nicht Fischer rund um den See, sondern Handwerker vor. Zum Beispiel:

Simmerding3_klein
Ernst Simmerding ...

Ernst Simmerding ist einer von elf Handwerkern, die in dem Film porträtiert werden. Er ist eigentlich Diplom-Forstwirt, hat jedoch nie als solcher gearbeitet, sondern führt seit dreißig Jahren die Werft seines Vaters in Leoni.

Simmerding1_klein
Fischer und Werft-Mitarbeiter Peter Andrä mit Ernst Simmerding

Also gleich den Termin notieren - bzw. die Termine, denn wegen des großen Andrangs beim letzten Mal gibt es diesmal zwei Vorführungen zu familiengerechter Uhrzeit:

Am Samstag, den 5. Februar, und am Sonntag, den 6. Februar, um 17 Uhr in der Werft.

Peter Andrä bietet dazu wieder seine leckeren Räucherfischsemmeln und Getränke an. Einlass ist ab 16 Uhr.

Verbindliche Vorreservierungen ausschließlich per Mail unter quh@quh-berg.de. Es gibt pro Vorführung 60 Plätze zum Unkostenbeitrag von 6 €/Karte. Die QUH verdient daran übrigens nichts, genau wie beim letzen Mal wird der Regisseur das Geld für seine Auslagen verwenden. Wir freuen uns schon!

Mittwoch, 19. Januar 2011

1. Sitzung des Gemeinderats 2011

Gut besucht war die erste GR-Sitzung im neuen Jahr nicht. Nur 14 GR fanden den Weg in den Sitzungssaal. Ob die nicht sehr spannend klingende Tagesordnung die Ursache war?

Gleich der zweite Tagesordnungspunkt „Bericht des Bürgermeisters /.. / Anfragen aus dem GR / Termine“ dauerte wesentlich länger als üblich, was BM Monn nach der 10. Anfrage aus dem GR so kommentierte: „Zukünftig veranstalten wir am 24. Dez. noch eine Sitzung, sonst ist die Pause wohl für Sie zu lange“.

Vor den Anfragen aus dem GR stellte BM Monn den neuen Ortsplan von Berg vor, in dem jetzt – auf Initiative von Herrn Reil - auch Rad- und Wanderwege verzeichnet sind.

Außerdem bittet BM Monn alle GRs und Berger Bürger, sich das Wochenende 16.-18.09.2011 frei zu halten, um 20 Jahre Partnerschaft Phalsbourg zu feiern.

Im ersten Antrag identifizierte GR Dr. Haslbeck einige Abweichungen des GRs von seinem Leitbild und forderte eine bessere Überprüfung. BM Monn versprach für den Herbst ein "Obing 5", in dem Verwaltung und GR das Leitbild behandeln werden.

Der Status verschiedener Projekte interessierte GR Dr.Kaske:
  • Dorfplatz Kempfenhausen: Der BM verhandelt mit den beiden Krankenhäusern noch wegen der benötigten Parkplätze.
  • Ortsmitte Berg: Das geplante Bauvorhaben auf dem ehemaligen „Berger Stuben“-Grundstück wurde von der Eigentümerin verzögert. Laut BM macht ein Bebauungsplan erst Sinn, wenn das Grundstück bebaut wird. Da stellt sich die Frage, ob nicht irgendwann trotzdem eine Ortsmitte gestaltet werden sollte.
  • Perchastraße, Berg: Sobald das Wetter passt, wird der Kanal weitergebaut und die Pläne werden dem GR in einer der nächsten Sitzungen vorgestellt.
  • Kunst am Kreisel? Status und Mitglieder des Kuratoriums. Wegen der Zusammensetzung des Kuratoriums wurde auf den PUVE Ausschuss hingewiesen. Die Mitglieder konnten deshalb spontan nicht genannt werden, dafür wurde GR Steigenberger hinsichtlich der Informationsbeschaffung belehrt. Auf die Bemerkung von GR Steigenberger, dass die Ausschreibung eigentlich nicht nur im QUH-Blog bekannt gemacht werden sollte, meinte BM Monn, dass GR Steigenberger auch Aushänge, Pressemitteilungen und „Betrifft Berg“ und nicht nur den QUH-Blog lesen soll.
    Kleiner Tipp am Rande: "Betrifft Berg" finden Sie auf der Homepage der Gemeinde. Einen Hinweis auf die Auschreibung enthält es allerdings nicht. hier im QIH-Blog wurde zuletzt hier ( http://quh.twoday.net/stories/der-kreisel-dieses-jahr ) über den Kreisel und über die - von der Gemeinde eher verschwiegenen - Pläne der Gemeinde mit ihm berichtet.
125. Todestag Ludwig II.
GR Grundmann wollte wissen, ob die Gemeinde auch Aktivitäten für den 125. Todestag Ludwig II. plant. BM Monn stellte die aktuelle Planung vor:
Es werde am 13.06 einen Gedenkgottesdienst geben, dieses Mal unter freiem Himmel, organisiert von der Familie der Wittelsbacher.
Die Burschenschaft stelle in Berg ein Festzelt auf, in dem am Pfingstsonntag, 12.06., „Blechschaden“ spielen soll und am 13.06 nach dem Gottesdienst Festzeltbetrieb stattfindet. Auch wenn es in Berg besonders schwierig ist, einen Platz für ein Zelt finden, ist BM Monn sicher, dass es klappt. Außerdem wird der Kulturverein am Pfingstmontag eine Performance zu diesem Thema im Marstall veranstalten. Wir freuen uns schon!

Starnberger Kinderschutzbund
kinderschutz
Im dritten Tagesordnungspunkt stellte sich der Starnberger Kinderschutzbund und das neue Familienzentrum Starnberg vor. Die Gemeinde Berg finanziert gemeinsam mit Starnberg und vier weiteren Gemeinden die Miete für die neue Räume in der Söckinger Straße 25, in der nicht nur der Kinderschutzbund geeignete Räume findet, sondern auch ein Familienzentrum eröffnet wird.

Das Familienzentrum soll ein Platz werden, in dem Eltern und Kinder einen offenen Treffpunkt ohne Konsumzwang finden. Zusätzlich sind spezielle Treffen wie ein Frühstück für Alleinerziehende, Musikgarten, Stillgruppe, etc geplant. Noch befindet sich das Team in der Planungsphase, aber in naher Zukunft ist der Start der Pilotphase geplant. Es gibt auch noch keine eigene Webseite für das Familienzentrum, aber unter www.kinderschutzbund-starnberg.de werden Sie alle Informationen finden.

Bauanträge
Die restlichen Tagesordnungspunkte waren Bauanträge, die alle ohne große Diskussion durchgewunken wurden.

hoherberg
Einzig beim Antrag zur Änderung des Bebauungsplans Nr. 68 „Am Hohenberg“ gab es unterschiedliche Meinungen im GR. Einige GRs wollten den nur fünf Jahre alten Plan nicht ändern, die Mehrheit stimmte dafür dass der Eigentümer statt zweier Wohnhäuser mit jeweils vier Wohnungen nun vier Doppelhäuser planen kann, auch wenn der aktuelle Plan noch überarbeitet werden muss.

Breaking news: Grün-Braun oder Braun-Grün?

Unter dem Betreff "Grün-Braun oder Braun-Grün?" verkündete die Berger Burschenschaft heute per Mail und auf Facebook in Anbetracht des anhaltenden Schneemangels, dass entgegen anderslautenden Pressemeldungen ("Keine Ahnung, wer dies behauptet hat,") nicht der 22.1., sondern vielmehr der 29.1. für die Wintergaudi anvisiert wird.
Der Kreuzmöslberg ist schön braun-grün oder auch grün-braun, der Boden alles andere als durchgefroren., heißt es in der Mitteilung. Anfang nächster Woche wird verkündet, ob die Wintergaudi am 29.1. stattfinden kann. Der MTV-Kinderfasching wird sich dieses Jahr hoffentlich nicht damit überschneiden - er findet erst am 19.2. statt.

Sonntag, 16. Januar 2011

Hoppla, da war doch was! Der Kreisel dieses Jahr ...

Ein wenig stiefmütterlich wurde unser Berger Kreisel in letzter Zeit behandelt. Ähnlich erging es diesem undekorierten Kreisverkehr in Erfurt, den die Verkehrsteilnehmer prompt konsequent mit Verachtung straften:



Jedenfalls riefen wir selbst zuletzt im Gemeinderatsbericht vom 13. Oktober zur Beteiligung am Ideenwettbewerb für die Gestaltung des Berger Kreisels auf. In den Schaukästen der Gemeinde hing über die Ferien einsam ein Anschreiben des Bürgermeisters, in Betrifft Berg fand der Wettbewerb gar keine Erwähnung, und auch auf der Homepage der Gemeinde muss man wissen, wo man suchen muss. (Planungen und Vorhaben > Bauprojekte > Fertigstellung des Kreisverkehrs in Berg).

DSC02583

Nun nähert sich in Windeseile der Termin - Ideen können nämlich nur noch bis zum 31.1. abgegeben werden. Hier die Kriterien im Wortlaut des Schreibens der Gemeinde:
Es ist zu beachten, dass der vorhandene ovale Hügel von Percha her kommend durch eine Aufschüttung etwas abgeflacht werden muss.

Es gilt folgende Kriterien einzuhalten:
  • Es dürfen beide Seiten des Kreisverkehrs für künstlerische Zwecke verwendet werden.
  • Als Bepflanzung sind Büsche, Gräser oder auch Schilf zulässig.
  • Kunstwerke dürfen nicht höher als 80 cm sein und sollten möglichst flach auf der Seite am Huberfeld oder von Percha aus kommen links platziert werden. (Blaue Schraffierung)
Ausgeschlossen sind:
  • starre Hindernisse
  • Kunstwerke auf der Einfahrtsachse von Norden her kommen = die Seite des betreuten Wohnens (rote Schraffierung)


Noch vierzehn Tage für Ideen!

Samstag, 15. Januar 2011

Braun, der Restauranttester

Elsass-Schlemmerreise-2010-157-09-53-50
Michael Braun und Roland Richert, Chef des Restaurants Erckmann Chatrian in Phalsbourg

Schon als geschäftsleitender Beamter der Gemeinde Berg widmete sich Michael Braun gerne der ausgiebigen Prüfung der Gastronomie in unserer lothringischen Partnerstadt Phalsbourg. Beschwerliche Reisen und lange Nächte nahm er auf sich, um die Feinheiten der regionalen Küche und des Weins zu erkunden. Auch seine neue Tätigkeit als Geschäftsführer des Zweckverbands Kommunale Verkehrssicherheit Oberland ließ ihn nicht ruhen. Unermüdlich fuhr er weiterhin gen Frankreich, freilich ohne ein einziges Mal dabei geblitzt zu werden.
Und so kann er uns nun guten Gewissens die Kochkurse anempfehlen, die Roland Richert - Phalsbourg-Reisenden wohl bekannt - in seinem Restaurant Erckmann Chatrian (er führt es zusammen mit seiner Frau Netty) anbietet. Die dreistündigen Kurse können nach Wunsch auf Französisch oder auf Deutsch (nur nicht zweisprachig) abgehalten werden (Kosten 85 €, mit Gänseleber 95 €). Michael stellt selbst gerade eine Gruppe zusammen, vielleicht finden sich ja weitere acht bis zehn kochbegeisterte Berger, die sich den Gemeindebus dafür reservieren wollen...

rolandrichert

Hier die Termine als pdf: Kochkurs-Phalsbourg (pdf, 45 KB)

Freitag, 14. Januar 2011

Max.Bab sind wieder da - und schon ausverkauft!

Manchen Artikel schreibt man immer wieder gern. Zum Beispiel den, dass die inzwischen weltweit aktive Ost-Ufer Jazz-Formation Max.Bab am Samstag wieder einmal ein Konzert nebenan im "Hinterhalt" gibt.

maxbab7_12x18_300dpi_Pakzad
Der beste Jazz diesseits der Fluten des Starnberger Sees: Max.Bab mit dem stets gut gelaunten Schlagzeugderwisch Andi Haberl (rechts)

Zum ersten Mal aufgefallen ist uns das Jazz-Quartett 2007 bei einem rammelvollen Konzert in der Münsinger Pizzeria "Pinocchio" ( http://quh.twoday.net/stories/4449851/ ). Da spielte, die aus einer Schülerband hervorgegangene Band, die mittlerweile als DIE Hoffnung des jungen deutschen Jazz gilt, schon seit 7 Jahren zusammen. Mittlerweile haben sie weltweit Preise eingeheimst und auf den größten Jazzfestivals der Welt gespielt. Einmal im Jahr kommen sie zurück ans Ostufer in ihr Wohnzimmer, den "Hinterhalt" in Gelting und spielen da ihre Coverversionen von Simon & Garfunkel oder die Suite für den Kosmonauten Juri Gagarin. Die QUH sprach mit Schlagzeuger Andi Haberl, der aus Holzhausen kommt, im letzten Jahr im Berger Marstall mit seiner anderen Band "The Notwist" heimlich gastierte und außerdem noch auch bei dem Berliner Avantgarde-Jazz-Orchester "Andromeda Mega Express Band" das Schlagzeug auf seine unwiderstehlich mitreißende Art bearbeitet.

n1094949382_30006414_1805
Von der Schüler-Big-Band auf die Bühnen der Welt: Andi Haberl von "Max.Bab", "The Notwist" und dem "Andromeda Mega Express Orchestra"

QUH: "Hallo Andi, du kommst aus Holzhausen. Wo stand dein erstes Schlagzeug?"

Andi Haberl: "Mein erstes Schlagzeug stand in meinem Zimmer. Dort durfte ich üben und spielen so viel ich wollte."

QUH: "Und von dort aus startete Max.Bab als eine Schülerband?"

Andi Haberl: "Bene hab ich ´94 und Benny ´97 kennengelernt - beide in der Geretsrieder Schul-Bigband. Wir bildeten ein Trio und spielten damit am Gautinger Kulturspektakel im Sommer ´99. Max saß in der 1. Reihe und kam nach dem Konzert zu uns und meinte: Hey könnte ich bei euch mitspielen? ... Wir haben uns dann getroffen, er brachte gleich Stücke an und los gings."

QUH: "Ihr standet dann vor 11 Jahren zum ersten mal auf der Bühne des Hinterhalt. Dachte man da, dass es hinausgehen könnte bis zu den Festivals nach Montreal, zu JazzBaltica oder - so wie in diesem Sommer - bis nach Südostasien oder nach Kasachstan?"

Andi Haberl: "Klar, es war unser Wunsch, die großen Festivals und große Tourneen zu spielen. Ich denke, wir haben uns einfach auf die Musik konzentriert und versucht, bekannter zu werden und uns weiterzuentwickeln."

andromeda mega express orchestra
Andi Haberl (im gelben Hemd) mit dem "Andromeda Mega Express Orchestra"

QUH: "Außer mit Max.Bab spielst du auch noch mit dem "Andromeda Mega Express Orchestra" recht wilde Musik und mit "The Notwist" überall auf der Welt in den großen Hallen des Pop. Wo ist für den Schlagzeuger vom Starnberger See am meisten zu tun?"

Andi Haberl: "Schwierige Frage: Jede Musik hat ihre Eigenheiten. Max.Babs Musik ist sehr dynamisch, bei Andromeda sind all die unterschiedlichen Stücke auf den Punkt zu bringen und bei Notwist spiele ich den ganzen Abend mit Click im Ohr und versuche das Ganze anzuschieben."

QUH: "Letzte Frage: Ein Heimspiel ist immer schön (lauter Freunde da), aber auch lästig (lauter Freunde da). Was überwiegt im Hinterhalt?"

Andi Haberl: "Ganz klar die Freude aufs Wiedersehen. Hinterhalt ist unsere Heimat."

QUH: "Danke für das Gespräch und viel Spaß am Samstag!"

andi-haberl
Andi in full flight (Foto mit freundlicher Genehmigung von Oskar Henn)

Soeben erfahren wir, dass das Konzert bereits ausverkauft ist. Veranstalter Christoph Bühring-Uhle von bsc music vertröstet mit einer Empfehlung - max.bab-Saxophonist Max von Mosch spielt in zwei Wochen wieder im Hinterhalt - diesmal im Quartett u.a. mit dem New Yorker Saxophonisten Brian Levy.
Karten & Plätze unter 08177 931 661 oder per E-mail an hinterhalt@bscmusic.com

Mittwoch, 12. Januar 2011

Jacke wie Hose?

Kalinke2
Alte Hüte kommen nicht in die Tüte!
Expat Christian Kalinke

Während morgen im Café Frühtau um 19 Uhr der erste Französisch-Stammtisch mit François Jallerat stattfindet, lädt Christian Kalinke um 19:30 Uhr bereits zum 55. Mal zum MTV-Unternehmerstammtisch, der diesmal wieder im Seehotel Leoni veranstaltet wird. Thema ist die Mode, seit längerem heimliches Steckenpferd von Christian.

_I0H2301-1
Dr. Bruno Sälzer

Als Top-Act hat Dr. Bruno Sälzer zugesagt, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Hugo Boss AG und seit Juni 2008 Vorstandsvorsitzender der Escada AG, die von der indischen Stahlfamilie Mittal übernommen wurde. Sälzer ist übrigens Träger des schwarzen Gürtels im Karate (1. Dan).
Zuvor spricht André Berger, Geschäftsführer von United Fashion Services aus Seefeld am Pilsensee, darüber, wie Mode im mittelständischen Kontext entsteht und vermarktet wird.

Typisierung im LRA Starnberg

peterG Nicht nur Pfarrer Johannes Habdank, sondern auch unser neuestes QUH-Mitglied, das den Erkrankten persönlich kennt, bat uns, ebenfalls den Aufruf zur Typisierung für den leukämiekranken Peter Bulla zu bloggen. Der 32-jährige Starnberger, der vor fünf Monaten Vater wurde, weiß erst seit November von seiner Erkrankung. Nun wird ein Stammzellenspender gesucht. Sicherlich haben Sie bereits die Artikel in der Presse, die Plakate oder die Facebook-Seite (nur für FB-Accountinhaber sichtbar: http://www.facebook.com/event.php?eid=143274439061270) gesehen - hier können Sie noch einmal Genaueres auf dem Flyer nachlesen:
Sollten Sie zwischen 18 und 45 Jahre alt sein und keine Vorerkrankungen (Herz, Lunge, bestimmte Allergien, Bluthochdruck etc.) haben, bitten wir Sie, sich diesen Samstag, den 15.1.11, zwischen 11:00 und 16:00 im Landratsamt "typisieren" zu lassen - dabei werden zuerst Ihre Daten für die zentrale Datenbank (DKMS - Deutsche Knochenmarkspenderdatei) registriert, dann wird eine Blutprobe (2 ml) entnommen. Das tut nicht weh und kann letztlich ein Leben retten.

Die Berger Burschen melden:

Wintergaudi21
Das Partyhighlight 2010: Wintergaudi bei Vollmond am Monte Croce Mösl

Wie bereits im letzten Jahr ( http://quh.twoday.net/stories/berger-wintergaudi-verschoben ) muss wegen Tauwetter und trotz einst üppiger Schnee-Ausgangslage die Berger Wintergaudi, die ursprünglich für kommenden Samstag geplant war, verschoben werden. Zunächst nur um eine Woche, auf den 22.1., aber man wird im Nicht-Schneefall-Fall auch noch die eine oder andere Woche zuwarten. Im letzen Jahr fand das Berger Mega-Party-Ereignis auch erst nach mehreren Verschiebungen am 30. Januar statt und war dann ein großer Erfolg.

Wintergaudi_015
Lasershow schau'n, Schlitten fahr'n und geistige Getränke genießen

Nicht ganz sicher scheint auch die Terminlage für das folgende Event in Aufhausen zu sein:

Foto-1-_2

Dienstag, 11. Januar 2011

Berg baut Brunnen und eine Radiostation (auf Java)

Foto-1-

Kurz nach Weihnachten bat das Berger Künstlerpaar Juschi Bannaski und Roman Wörndl hier im Blog um Spenden für das von einem Vulkanausbruch zerstörte Dorf Pangugreio auf der indonesischen Insel Java. (vgl.: http://quh.twoday.net/stories/berger-kuenstler-bitten-um-spenden-fuer-java/ ) Die beiden hatten ein Stipendium für einen siebenwöchigen Aufenthalt in Yogyakarta erhalten und stießen bei ihrer Ankunft auf entsetzliche Verwüstungen.
Nun sind über die Aufrufe im QUH-Blog und in der Presse schon dreieinhalbtausend Euro zusammengekommen, Juschi und Roman rechnen noch mit weiteren Eingängen. Sie schreiben:

"Liebe Qühe, Hurra, das sind am Ende sicher 4000.- €! Dreieinhalb hab ich schon übergeben, aber ich habe schon von einigen gehört, die noch spenden werden, toll, toll, toll - ich bin so stolz auf euch alle. Vielen Dank und viele Grüße, Roman und Juschi."

Merapi-2

Auf die Frage, wofür das Spendengeld genau verwendet wurde, antwortet Juschi: "Sie reparieren die Wasserpumpe, die wir verschüttet und zerstört gesehen haben und jetzt ist soviel Geld da, dass sie auch die zerstörte Radiostation wieder aufbauen können, die besonders wichtig ist, weil dort sehr wohl alle auch über ihre Handys Radio hören und es sehr wahrscheinlich ist, dass noch eine Lava Flut kommt, vor der dann via Radio gewarnt wird, wie vor allem anderen auch."

Selten konnten Spender so sicher sein, dass ihre Spende auch ankommt, und sich - mit den Augen von Juschi und Roman - selbst direkt vom Nutzen und der sinnvollen Verwendung ihres Geldes überzeugen: Hier noch einmal die Kontonummer:

Juschi Bannaski
Kto: 821241
BLZ: 70169331
Raiffeisenbank südöstl. Starnberger See
Kennwort: Merapispende

QUH

QUH Suche

 

Litfaß-Säule

Merkurtransit2016

Aktuelle Beiträge

Der transatlantische...
Von Allmannshausen nach New York Der...
quh - Fr, 11.7.25, 9:17
Re: Research on Things...
ammer - Di, 15.5.18, 14:52
Fw: Update your account
ammer - Sa, 12.5.18, 20:26
Research on Things to...
ammer - Sa, 12.5.18, 20:26
Re: Research on Travel...
ammer - Mi, 7.2.18, 18:12

QUH-Count

Besucher

Blogger Status

Du bist nicht angemeldet.

Die QUH ist vom Eis!

Liebe QUH-Blog-Leser/innen,

wir haben hart gearbeitet. 4.520 Artikel, 5.105 Kommentare & Antworten sowie 9.156 Bilder sind nun erfolgreich auf unsere neue QUH-Weide umgezogen. Wir danken allen, die dies durch ihre Spenden möglich gemacht haben.

Kommen Sie mit und passen Sie das Lesezeichen Ihres Browsers an unsere neue Webadresse http://quh-berg.de an.

Zum neuen QUH-Blog »