Mittwoch, 29. Dezember 2010

Ein Jahr als Don Quhichotte

Was bleibt? Wohlan: der Jahresrückblick der QUH. Das Beste aus den über 400 Artikeln und Photos, die wir in diesem Jahr über unsere Gemeinde geschrieben und veröffentlicht haben? Wir beginnen ausnahmsweise in der Ferne:

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"En un lugar de la Mancha, de cuyo nombre no quiero acordarme ..."

"An einem Orte der Mancha, an dessen Name ich mich nicht erinnern will" ... so beginnt einer der größten Romane der Weltliteratur, in dem unter anderem gegen Windräder gekämpft wird. Auch in Berg gibt es in diesem Jahr den einen oder anderen Namen, an den wir uns nicht erinnern wollen. Deshalb kommt er in diesem Artikel auch nicht vor, obwohl es schon in der Erinnerung an den Dezember kaum ohne ihn geht:

Denn im Dezember lehnte der Gemeinderat zum was-wissen-wir-wievielten-Male einen Turmbau in jenem Ortsteilchen ab, in dem jene wohnen, "an deren Namen wir uns nicht erinnern wollen". Und auch der Kampf gegen Windmühlen ist gut 400 Jahre nach Erscheinen des Don QUHichotte offenbar noch nicht vorbei. (hier klicken).
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Der Bürgermeister sprach angesichts all dessen in der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres einmal Klartext und von einer "Provokation für die Bevölkerung". Die zahlreich wie nie anwesende Bevölkerung applaudierte spontan. Ebenfalls im Dezember: Die QUH erhält einen "Preis für Lokaljournalismus" (hier klicken).

Im November begrüßten wir hier im QUH-Blog vierfach unseren 200.000 Besucher (hier klicken). Und angesichts des obskuren Berger Ortsteils, in dem Bewohner mit schnell vergesslichen Namen wohnen, wurde ein höchstinstanzliches Urteil gesprochen (hier klicken). Dafür wurde ein anderes Jahrhundertbauwerk endlich fertiggestellt: Die Ortsdurchfahrt vom Allmannshausen ist jetzt auch mit Rädern passierbar (hier klicken)

Berg-Luftaufnahme
Der Oktober zeigte: Heimat ist die Gemeinschaft der Gefühle

Der Oktober ist traditionell ein großer Veranstaltungs-Monat. Diesmal aber stellte ein Ereignis all das andere, was an unglaublichen Sensationen in der Gemeinde passierte, in den Schatten. Plötzlich war die Gemeinde eins. Getragen von ihren Bewohnern und Betrieben feierte ganz Berg mit vielen Tausend Besuchern bei strahlendem Sonnenschein ein riesiges Fest, wie es das in dieser Form vorher noch nie gegeben hatte. Ereignis des Oktobers war weder die Baumpflanzaktion des MTV (hier klicken), noch der Weltklassejazz beim Simmerding (hier klicken) noch die grandiosen Goldbergvariatonen im Marstall (hier klicken), sondern: die von Ur-QUH Elke Link maßgeblich organisierte Veranstaltung "Berger Betriebe laden ein". Die gemeinsame Leistungsschau der Berger Unternehmer war DER Erfolg und DAS Ereignis des Jahres. Die QUH berichtete den ganzen Tag live. Bitte hier oder hier oder hier oder hier klicken oder im Blog unter dem 10.10.10 noch einmal alles genießen.

Der September brachte der QUH die offizielle Bezeichnung als "kunterbunte Spaß-Gruppierung" ...
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Da fehlt doch wer? Wer? - Siehe unter: http://quh.twoday.net/stories/die-kunterbunte-spass-partei/

... sowie die Eröffnung eines weiteren Berger Jahrtausend-Bauprojektes, der Aufkirchner Himmelmutterkapelle (hier klicken), die fortan gegen das Wirken des Teufels helfen soll, aber spontan nichts gegen die Mückenplage ausrichten konnte, die die Gemeinde heimsuchte (hier klicken).

Im August mussten wir uns Gedanken machen, ob König Ludwig, dessen Todestag im nächsten Jahr bereits seine Schatten vorauswirft, eigentlich statt Märchenkönig nicht lieber Mörder genannt werden sollte (hier klicken). Auch sonst war die Gefahr, in Berg zu ertrinken, nie größer als diesen Sommer. Doch die Schlagzeile des Monats war zweifellos: "Der Deich hält!"

Der Juli war der Monat für den MTV, der damals noch nicht - von Menschen, denen Namen uns jetzt glatt entfallen sind - um viel Geld vor Gericht stand. Die Fußball-Senioren des MTV schrieben - wie es so schön heißt - Fußballgeschichte. Noch nie hatten beide AH-Fußball-Mannschaften eines Vereins die Oberbayrische Meisterschaft gewonnen: Einmal gelang das unserem "Dorfverein" gegen Dachau und einmal in einem hoch-dramatischen Spiel ...
IMG_1379 ... gegen den großen FC Bayern.

Gegenüber solchen Sensationen geriet ein eigentlich so wichtiger Anlass wie die Eröffnung der Berger Solaranlage bei strömendem Regen etwas in Vergessenheit (hier klicken). Darüber berichtet wurde eh nur noch hier im Blog, der immer wichtiger wurde, da die SZ im Juli ihre Lokalberichterstattung weitgehend einstellte (hier klicken).

Im Juni? Da realisierte die CSU eine alte Prophezeihung (siehe weiter unten) und wünschte sich, sie könnte endlich den Namen ihres Vorgesetzten vergessen. Um dies nicht zu tun, bitte hier klicken.

Staunen im Mai. Ein weiteres Groß-Bau-Projekt, die Skateranlage, eines der Ur-Ziele der QUH, wurde ohne große Zeremonie (kommt in 2011) eröffnet. Bis heute ist die Anlage eines der Neu-Bauwerke mit dem größten (und am wenigsten erwarteten) Publikumszuspruch (hier klicken). Bei diesem Unterhaltungsangebot war es kein Problem, dass im Gegenzug so gut wie alle Zufahrten nach Berg ... IMG_08842 ... wegen Bauarbeiten gesperrt wurden. Man begnügte sich mit Feiern: Zwar schafften es die Aufkirchner Buben weder ein Maifest zu veranstalten noch auf ihren Baum aufzupassen (hier klicken), aber dafür versüßten uns die Bachhauser den Wonnemonat mit ihrem grandiosen Goaßbockfest (hier klicken). Die QUH begab sich währenddessen in die Steinzeit (hier geht es dorthin).

Im April gab es wieder einmal - unter weltweiter Anteilnahme - (hier klicken) die berüchtige Live-Übertragung der QUH von der Bürgerversammlung, bei der es wie immer sowohl interessante als auch kuriose Wortmeldungen gab (hier klicken). Jenseits dessen taten sich EUW und QUH zusammen, um für ein in Berg noch fehlendes Bauwerk zu kämpfen: einen Dorfplatz in Kempfenhausen (hier klicken)

Der März brachte die größten Überraschungen: Nach einem Polizeieinsatz irgendwo in der Mancha wurden Schwarzbauten gefunden (hier klicken). Und im Marstall spielte bei einem Geheim-Konzert, zu dem ein QUH-Funktiionär geladen hatte - die Weilheimer Band "The Notwist" auf, der kurz zuvor vom BR bestätigt worden war, dass sie das "Album des Jahrzehnts" veröffentlich habe. Die QUH bestätigte hingegen in einer hoch emotionalen Mitgliederversammlung ihren (übrigens bis heute) vor die Gerichte gezerrten Vorsitzenden (hier klicken).

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Blumen für die Räte, Zuspruch für den Vorsitzenden, Spenden für die Gerichtstermine: ordentliche Mitgliederversammlung der QUH (unter der Leitung von André Weibrecht und Harald Kalinke)

Der CSU Vorsitzende hatte über die Zeitung verlauten lassen: ""Eines Tages werden die Leute bei QUH begreifen, dass es nicht richtig ist, einen solchen Mann Vorsitzenden sein zu lassen." - Dieser Satz sollte sich später im Jahr in der Tat als wahr herausstellen, allerdings traf er dann auf die CSU und ihren Vorsitzenden zu.

Im Februar kam das Highlight von unseren Kollegen aus Höhenrain. Nach einem alten Brauch veranstalteten sie erstens für einen guten Zweck und zweitens nach einem alten Brauch eine grandiose Bettelhochzeit. Um die Erinnerung wachzuhalten hier oder hier klicken.

Begonnen hatte das Jahr im Januar 2010 mit diesem Bild, ...
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... das später im Jahr sogar dem Gericht vorgelegt wurde, und mit der Angst, dass die QUH in dem Jahr, das nun zu Ende ist, zum Verschwinden gebracht werden könnte (hier klicken).

Das Schweigen der QÜHe ist - obwohl die diesbezüglichen Prozesse noch andauern - bislang nicht eingetreten. Im Gegenteil: Im Dezember 2010 klickten schon wieder so viele Leser wie noch nie zuvor (gut 9.000) den QUH Blog als das Nachrichtenorgan ihres Vertrauens an. Dieses Interesse ist uns weiterhin Verpflichtung.

Wir würden uns auch freuen, wenn Sie - geneigter QUH-Leser - die ehrenamtliche Arbeit der QUH hier und sonst in der Gemeinde nicht nur durch Ihr Interesse unterstützen, sondern indem Sie - in etwa so wie Sie sich das Abo einer Zeitung leisten -, die Arbeit der QUH durch eine Mitgliedschaft (24€ im Jahr, das sind 2€ im Monat) unterstützen. Wir werden dann weiterhin versuchen - so wie es an den 365 Tagen des vergangenen Jahres getan haben -, alltäglich Neuigkeiten aus der Gemeinde für Sie exklusiv zu recherchieren, hier zu veröffentlichen und für die Zeit zu bewahren.

Den (Jahresbeitrag 24€ für das Gute in der Welt) können Sie herunterladen und an die angegebene Adresse schicken oder - wie auch jede andere Mitteilung an uns - unter quh@quh-berg.de loswerden. Auf Wunsch werden die Anträge gerne auch vertraulich behandelt.

PS: Beim Schreiben dieses Rückblicks habe ich gemerkt, dass es auch lustig ist, alte Jahresrückblicke zu lesen. Z.B. den von 2008 oder 2007.

Zwischen den Tagen

Während der Weihnachtsferien sind viele Öffnungszeiten eingeschränkt. Hier ein kleiner Überblick:

Der Assenhauser Hof hat am Freitag, den 31.1., von 9:00 - 12:00 Uhr geöffnet, dann wieder am Samstag, den 8.1. Ab Mittwoch, den 12.1., gelten wieder die normalen Öffnungszeiten.

Das Café Frühtau macht erst am 7.1. wieder auf, dann wie immer FR/SA von 10:00 bis 18:00 Uhr. Sonntags gibt es ab 8 Uhr immer frische Brötchen zum Mitnehmen.

Das a'dabei lädt zur Silvesterparty ab 22:00 Uhr (davor geschlossene Gesellschaft - bzw. Silvesterbüffet mit Anmeldung). Ab dem 3.1. ist MO - FR täglich von 11:00 bis 14:00 und 17:00 bis 23:00 Uhr geöffnet. Ab dem 2. Januar 2011 wird ein Sonntagsstammtisch (ab 10:00 Uhr) eingeführt. Auch an den anderen Tagen sind Stammtische gerne gesehen. und ab dem 10. Januar gibt es den sogenannten Handwerker-Mittagstisch (Gerichte ab 4.80 €).

Bachmayr's Pizza öffnet am 28./29./30.12 und am 13./14./15./16.01. immer ab 17:00 Uhr.

Im Restaurant Kramerfeicht gibt es am 30.12. mittags Bouillabaisse zum Mitnehmen oder zum Essen im Lokal - und soeben erfahren wir, dass die Suppe bereits alle ist! Also das nächste Mal rechtzeitig vorbestellen!

Sonntag, 26. Dezember 2010

Berger Künstler bitten um Spenden für Java

Das Aufkirchener Künstlerpaar Juschi Bannaski und Roman Wörndl befindet sich seit November in Yogyakarta auf der indonesischen Insel Java. Sie hatten ein siebenwöchiges Stipendium als artists-in-residence bekommen.

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Stupa mit dem rauchenden Merapi im Hintergrund

Kurz vor ihrer Abreise brach der Vulkan Merapi - nicht weit entfernt von Yogyakarta - aus und hinterließ verheerende Verwüstungen in den umliegenden Dörfern.

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Zerstörte Dörfer nach dem Ausbruch

Juschi und Roman bekamen deshalb von einer Hilfsorganisation gleich 2200 Euro in bar für die Opfer des Ausbruchs mit ins Reisegepäck. Dieses Geld wurde sofort für die Anschaffung von Gerätschaften (z.B. einer Kettensäge) und für Lebensmittel verwendet. Juschi schreibt: Man kann sich nicht vorstellen, welch eine zerstörte Mondlandschaft dieser Vulkan hinterlassen hat, es fehlt einfach an allem.

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Flüchtlingslager

Die beiden Berger kamen bald in Kontakt mit der Künstlerin Arahmaiani Feisal, die mit einer Künstlergruppe und den Dorfbewohnern auf eigene Faust versucht, das zerstörte Dorf Pangugrejo wieder zugänglich zu machen. Pangugrejo, so Juschi Banaski, war ein unspektakuläres kleines Dörfchen am Merapi, das über keinen Wächter oder eine andere Sensation verfügte, und ist von dem ersten Ausbruch sowie von der "Hot Cloud" zwei Tage später vollständig zerstört worden. Die Regierung versprach Hilfe, die bisher jedoch nicht geleistet wurde, und die Menschen sind bereits fast zwei Monate in Lagern untergebracht. The condition of the camps is far from comfortable, berichtet Arahmaiani Feisal.

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Aufbauarbeiten

Dringend bitten Juschi und Roman nun um weitere Spenden, um den Zugang zum Dorf wieder zu ermöglichen, die zerstörte Wasserpumpe zu erneuern (Kosten ca. 2000 €) und die Radiostation wieder aufzubauen, die wichtig ist, um vor neuen Gefahren zu warnen.
Wieder Juschi: Obwohl wir es versucht haben, konnten wir nicht herausfinden, warum die Regierung so gar nicht helfen kann, aber wir haben selbst all die schwer arbeitenden und dennoch lachenden Helfer gesehen und gemerkt, dass man mit ganz kleinen Geldbeträgen hier schon soooo viel bewegen kann. Und daher, ich hätte das nie von mir gedacht, kommt jetzt mein SPENDENAUFRUF!!! Vielleicht 10 € bloß ein jeder, dann hätten wir immerhin schon mal die Wasserpumpe!

Daher veröffentlichen wir hier die Kontonummern:
Einmal die Kontonummer von Juschi Bannaski, die das Geld persönlich zu Arahmaiani bringt und garantiert, dass es direkt dahin kommt, wo es gebraucht wird:
Juschi Bannaski
Kto: 821241
BLZ: 70169331
Raiffeisenbank südöstl. Starnberger See
Kennwort: Merapispende

Wer eine Spendenquittung möchte, möge bitte auf das Konto der Hilfsorganisation von Dr. Werner Kraus überweisen. Dr. Kraus war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Südostasienkunde an der Universität Passau. Er hatte Juschi und Roman das Stipendium vermittelt und ihnen auch das Bargeld für die Opfer des Vulkanausbruchs mitgegeben.
Freundeskreis Aceh e.V.
Kto: 506392000
BLZ: 750 700 24
Deutsche Bank
Kennwort: Merapihilfe

Samstag, 25. Dezember 2010

Klatsch an Weihnacht

Für Klatschreporter wie die Bösen Buben herrscht Weihnachten gemeinhin nicht Hochkonjunktur. Anders in Berg. Da rief die Burschenschaft am 1. Weihnachtsfeiertag zu einer Spontanparty samt Schneebar (allerdings nur mit selbst mitgebrachten Getränken) am Maibaum. "Externe willkommen" stand auf der digitalen Einladung. Das lassen sich die Bösen Buben nicht zweimal sagen.

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Festliche Eisbar am Maibaum

Wichtigstes Gesprächsthema - außer dem Maibaum - war natürlich die bevorstehende Regentschaft von Blazena und Rico in der Farchacher Wirtschaft. Schon vor Tagen war durchgesickert, dass Rico, der fabelhafte Koch von OMG-Stüberl, im Frühjahr mit seiner Verlobten Blazena das verwaiste "Grimaldi" übernehmen wird. Name des neuen, international ausgerichteten Restaurants - so munkelt man wird sein: "Müllers Lust". Oberbursch Markus Söllner behauptete, es gebe schon einen "Bierdeckel"-Vertrag zwischen der Berger Burschenschaft und den Wirtsleuten über einen Heimbringservice. Die Wirte in spe wollten dies allerdings nicht unbedingt bestätigen.

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Bald-Wirt Rico Müller und seine Blazena nächtens bei der Jugend-Spontan-Weihnachtsfeier am Maibaum

Freitag, 24. Dezember 2010

Die QUH wünscht allen ...

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... Freunden, Förderern, Mitgliedern, Lesern (und auch allen anderen) ein frohes, friedliches Weihnachtsfest.

Der QUH-Adventskalender 2010 - das 24. Türchen

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Das Rezept vom 24. Dezember

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Roberts Rouladen

Ein Dach über dem Kopf haben sie - und dank der Gemeinde sogar ein Satteldach. Die derzeit drei Bewohner der Berger Obdachlosencontainer in der 1A-Lage neben dem Marstall haben es sich gemütlich gemacht über Weihnachten. Natürlich wird auch gemeinsam gegessen.

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Gekocht wird von Robert Wegscheider und seiner Frau Sigrid. Robert arbeitet den Sommer über im Biergarten am See und engagiert sich ehrenamtlich bei der Freiwilligen Feuerwehr. Wenn Betrieb ist, hat er auch ein Auge auf den Parkplatz, oder er betätigt sich als Stegwart, wenn die Dampfer anlegen - daher auch sein Spitzname "Stego", den ihm die Kinder und Jugendlichen, die dort gerne ins Wasser springen, verliehen haben.
Stolz ist er auf den von ihm geschmückten Weihnachtsbaum, den er am 27. Dezember für Silvester umdekorieren wird - mit Luftschlangen und Partykugeln. Bis zum 6. Januar bleibt er dann stehen.

Als Weihnachtsrezept empfiehlt Robert:

Rouladen mit Roberts Spezialsoße, Kartoffelbrei und Gurkensalat

Zutaten für die Rouladen:
  • Rouladen
  • Karotten
  • Speck
  • Rahmsoße
  • Schwarzbier
  • Maggi

Zubereitung
  • Die Rouladen mit Senf bestreichen, dann mit Speck und - nicht mit Gurke -, sondern einer Karottenspalte belegen und einrollen.
  • Anbraten und schmoren.
  • Maggi-Rahmsoße anrühren, mit Schwarzbier verfeinern.
  • Einen Schuss Maggi zugeben.
  • Mit Kartoffelbrei und Gurkensalat servieren.
Guten Appetit und frohe Weihnachten!

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Wohin am Weihnachtsmorgen?

Eigentlich wollte Bernd vom a'dabei sich an Weihnachten seiner Familie widmen, aber dann wurde er von einigen heimatlosen Stammtischlern gebeten, doch für das traditionelle Weißwurstessen der Handwerker am Heiligabend-Vormittag seine Pforten zu öffnen. Und da Bernd ...
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... ein Wirt ist, der für die Wünsche seiner Kundschaft ein offenes Ohr, ein offenes Herz und offene Türen hat, gilt: Am Heiligabend gibt es im "a'dabei" von 11 bis ca 14 Uhr Weißwürscht. Bravo Bernd!

Christmas is coming to Town

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Eine bekannte Geschichte vor bekannter Kulisse

Als ob Aufkirchen mitten im heiligen Land liegen würde, so wird in der Wallfahrtskirche von Aufkirchen alljährlich in der Krippe die Weihnachtsgeschichte dargestellt. Obige Abbildung stammt aus dem letzten Jahr, und wurde vom ehemaligen Mesner Moy gestaltet (und das Bild vom Hofphotopgraphen Höck bewahrt). Die Serie wird fortgesetzt.

Der QUH-Adventskalender 2010 - das 23. Türchen

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Das Rezept vom 23. Dezember

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Weihnachtsessen vom Chefkoch

Die Berger kennen das Kramerfeicht freilich. Über die Gemeindegrenzen hinaus ist das gemütliche Wohnzimmerrestaurant von Steffi und Manuel Liebtrau mit seinen "kleinen" Öffnungszeiten immer noch ein Geheimtipp. Wenn geschlossen ist, kann man nebenan im Fischladen bei Steffi's Bruder wenigstens feine Fischschmankerl erstehen. Doch gerade in der Weihnachtszeit leuchten besonders oft die Fenster des Kramerfeicht Restaurant, und drin lassen sich Menschen mit feinen bayerischen Fischspezialitäten und passenden Weinen verwöhnen.

Manuel-LiebtrauQUH bat den Chefkoch noch vor den stressigen Dezembertagen um ein Rezept. Raffiniert und kreativ sollte es sein und trotzdem ganz leicht zu machen. Et voilà: Zwar nicht aus dem See, aber dennoch Fisch! Chefkoch Manuel Liebtrau empfiehlt:




Lotte (Seeteufel) im Nusspesto- und Parmaschinkenmantel, dazu Topinamburrisotto

Zutaten für 4 Personen:
  • 800 gr. Seeteufelfilet am Stück (oder 2 a 400 g )
  • ca. 16-20 dünne Scheiben Parmaschinken
  • Pinienkerne, Mandeln und Kürbiskerne geröstet ( ca. 20 g pro Sorte )
  • Petersilie, Rucola
  • Knovi (wer mag)
  • ein paar getrocknete Tomaten aus dem Glas
  • Olivenöl
  • Meersalz
  • weißer Pfeffer aus der Mühle
  • 200 g Topinambur ( Sonnenblumenwurzel )
  • 120 gr. Risottoreis
  • und das zweifache an Volumen von Fischfond,
    das heißt z.B.: 1 Tasse Reis und 2 Tassen Fischfond
  • Butter
  • Limetten
Zubereitung:
  1. Man kaufe in der Kramerfeicht Fischerei ein schönes Stück Lotte! Den Rest der Zutaten möglichst guter Qualität bei dem Händler seines Vertrauens….
  2. Die Lotte am besten im ganzen Stück mit Limettensaft und gemahlenem Pfeffer würzen. (ohne Salz wg. Parmaschinken )
    Den Ofen auf ca. 200 °C vorheizen (je nach Ofen kann das unterschiedlich sein), aber Ober- und Unterhitze
  3. Für das Pesto die Nüsse, kaltgepresstes Olivenöl, Salz und Pfeffer, getrocknete Tomaten, gezupfte Petersilienblätter sowie gewaschenen Rucola und, wer mag, eine Knoblauchzehe in den Mixer geben und zu einem streichfähigen Pesto zerkleinern. (Keine Mengenangaben! Pesto, wenn's zu viel ist, ab ins Marmeladenglas und in den Kühlschrank für die nächste „Spaghetti al Nusspesto Hungerattacke!!“)
  4. Für das Risotto die Topinambur (auch Erdbirne oder Erdartischocke genannt, die Wurzel einer Sonnenblumenart) sauber waschen und in dünne Scheiben schneiden. Zwiebelwürfel anschwitzen und al dente braten. Beiseite stellen.
  5. Die Parmaschinkenscheiben zu einer Fläche, so groß wie die Lotte ist, auslegen (leicht überlappend) und mit dem Pesto dünn bestreichen.
  6. Die gewürzte Lotte auf den Rand der Fläche legen und vorsichtig einrollen. In eine mit Backpapier ausgelegte Auflaufform legen und im vorgeheizten Ofen ca. 15-20 Minuten backen (je nach gewünschter Konsistenz, eigentlich sollte die Fischmitte glasig sein).
  7. Nebenbei das Risotto kochen (wie oben angegeben). Unter Rühren garkochen und die gebratenen Topinambur hinzufügen. Nochmal abschmecken und etwas Sahne oder Butter unterrühren.
  8. Risotto auf den Tellern verteilen und den Fisch in Scheiben geschnitten darauflegen!
Buon appetito!

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Der QUH-Adventskalender 2010 - das 22. Türchen

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Das Rezept vom 22. Dezember

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Weihnachtliche Wickel

Sarma ist DAS Weihnachtsessen in Kroatien. Jeder macht es. Überall gibt’s es, aber immer schmeckt es anders, erzählen uns Marinko und Snjezana Soldo, die seit 1997 mit ihren beiden Kindern das Mesnerhaus in Aufkirchen bewohnen. Und Marinko liefert auch gleich die passende Erklärung dazu: An Weihnachten hat niemand Zeit. Sarma ist ein Essen, das man wunderbar vorbereiten kann und das bei jedem Mal Aufwärmen immer besser schmeckt. Mal gibt es dann Spanferkel dazu, mal Lamm. Oder einfach nur Brot.

Familie-SoldoSelbstverständlich gibt es auch im Hause Soldo an Weihnachten Sarma. Denn gerade als Mesner hat Marinko über die Feiertage viel zu tun. Am 24. wird sowieso gefastet. Erst nach der Christmette, die in Aufkirchen um 23.00 Uhr stattfindet, ist deftiges Essen erlaubt. Und an den Weihnachtsfeiertagen müssen die Gottesdienste jeweils um halb elf Uhr vormittags vorbereitet werden. Wenn nicht noch eine Taufe ansteht, hat der Mesner dann nachmittags Zeit für seine Familie und das kroatische Nationalgericht, das praktischerweise auch zu fast jeder Tageszeit köstlich schmeckt.




Zutaten:
  • 500g Hackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Ei
  • 120g Langkornreis
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Weißkohl
  • 1 Tasse Öl
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Mehl
  • Paprikapulver
Zubereitung:
  1. Den dicken Strunk am Blattanfang vom Kraut vorsichtig entfernen. Das Hackfleisch mit Salz, Pfeffer, Paprika, gehackter Zwiebel, gehacktem Knoblauch, Reis und Ei vermischen. Anschließend die Krautblätter damit füllen und zu ganz kleinen Rouladen wickeln.
  2. In eine breite Form zuerst eine Schicht Kohl vom Restkohl legen, dann die Rouladen eng zusammen einschichten. Abschließend wieder eine Schicht Krautblätter legen. Mit Wasser begießen. 1 Tasse Öl darauf geben und auf kleiner Hitze ca. 2 Stunden kochen lassen.
  3. Die Rouladen am bestem am Vortag zubereiten und über Nacht kühl stellen. Sie gelingen besonders gut, wenn sie am nächsten Tag in einer kleinen Auflaufform mit etwas Soße im Backofen erwärmt und mit dem Kraut serviert werden.
  4. Für die Soße Öl in einem Topf oder einer tiefen Pfanne erhitzen, etwas Mehl einrühren und Tomatenmark dazugeben. Alles aufkochen und dabei rühren. Dann mit der Brühe der Rouladen ablöschen, bis die gewünschte Sämigkeit und Menge erreicht ist.

Echtes Sarma isst man übrigens mit dem Löffel.

Dienstag, 21. Dezember 2010

Der QUH-Adventskalender 2010 - das 21. Türchen

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QUH: Das Rezept vom 21. Dezember

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Rosis Rezept

Alle Kindergartenkinder und -eltern lieben ihn: den Schichtsalat von Rosemarie von Frenckell, der Mitbegründerin und ehemaligen Leiterin des Montessori-Kindergartens Aufkirchen, die leider dieses Jahr verstorben ist. Rosis Schichtsalat ist schnell hergestellt und schmeckt auf jeder Party.

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Der Montessori-Kindergarten empfiehlt:

Rosis Schichtsalat
Zutaten:
  • 1 Glas Sellerie
  • 1 Dose Mais
  • 1 Dose Ananas
  • 1-2 Stangen Lauch
  • 250g gekochter Schinken
  • 1/2 Glas Miracel Whip o.ä.
  • 250g geriebener Käse
  • 100ml Ananassaft
Zubereitung
Sellerie und Schinken in kleine Würfel, den Lauch in dünne Scheiben schneiden. Die Zutaten entsprechend der Reihenfolge in der Zutatenliste in eine Schüssel schichten.
Den Ananassaft darübergießen. Den Salat mindestens über Nacht ziehen lassen.

Montag, 20. Dezember 2010

Der QUH-Adventskalender 2010 - das 20. Türchen

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Das Rezept vom 20. Dezember

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Aus der Stadt der Lebkuchen

Die Liebe führte Dagmar Kaske vor fast 30 Jahren aus Nürn-Berg, der Stadt der Lebkuchen, in ihre neue Heimat Berg. Die Deutsch-, Geschichts- und Sozialkundelehrerin engagiert sich gerne pro bono, bleibt dabei aber stets lieber im Hintergrund. Neben der Aufzucht ihrer 3 Kinder und entsprechenden Funktionen in diversen Elternbeiräten organisiert sie seit 20 Jahren die Männer-Boutique beim Weihnachtsbasar der MS-Klinik, verteilte 15 Jahre lang das Kirchenblatt der Evangelischen Gemeinde und steuerte zehn Jahre lang ganze Busladungen voller minderjähriger Fußballer und Segler durch Bayern, Deutschland und Europa. Mittlerweile sind zwei von drei Kindern aus dem Haus. Daggis Mann ist Präse des Berger Kulturvereins, und da gilt es, die stille Administration zu leisten für Konzerte, Lesungen, Vorträge und Ausstellungen und ihre zahlreichen Beteiligten. Sehr beliebt ist ihre Kürbissuppe für 12-15 Personen im Anschluss an die Literaturlesungen. Heute aber empfiehlt sie uns ein Rezept aus ihrer Heimat - mit Lebkuchen natürlich!

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Daggis Nürnberger Lebkuchen-Parfait

Zutaten:
  • 5 Eigelb
  • 125 g Zucker
  • 1 Glas Cognac
  • 1 EL Lebkuchengewürz oder Zimt
  • 2-3 Lebkuchen
  • 3 Becher Sahne

Zubereitung
  • Eigelb, Zucker, Cognac und Gewürze im Wasserbad schlagen und sofort kaltstellen.
  • Die Lebkuchen zerbröseln und unter die Masse heben.
  • Sahne schlagen und unterrühren.
  • Alles in einer Kastenform über Nacht gefrieren lassen.
  • Vor dem Servieren etwas tauen lassen und in Scheiben servieren.
    Als Beilage: in Butter geschwenkte Apfelspalten mit Rosinen und einem Schuss Rum

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