Donnerstag, 4. November 2010

Fast ein 8000er

Dienstag, 2. November 2010

Vom Sommerloch direkt in die Herbstdepression

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Ist es ein gutes oder ein schlechtes Zeichen? Ist es die Krise, die noch nachwirkt? Oder ist das Höchstmaß an Baustellen, die eine Gemeinde haben kann, erreicht? - Egal: Es gibt im Moment für den Gemeinderat nichts zu entscheiden. Wie die Verwaltung heute mitteilte, wird "wegen zu wenig Tagesordnungspunkten" die nächste Gemeinderatssitzung am 9.11. entfallen. Somit steht dieses Jahr nur noch zwei Sitzungen an, am 23.11. und am 14.12.

Montag, 1. November 2010

Auswärts läuft's!

Großen Fußball boten die Berger am Samstag Nachmittag in Oberweikertshofen. Geburtstagskind Ahmed Adlouni machte sein bisher bestes Spiel in dieser Saison. Er schoss das 1:0 und holte auch den Elfmeter raus, den Ricci Kauer hier gerade zum 2:0 Endstand verwandelt.

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Wo bleibt denn das 0:2?

Den Sieg rettete Ken Weid, der phantastisch seinen Kasten sauber hielt. Der MTV hat sich damit - trotz seiner rätselhaften Durststrecke anfangs der Saison - endgültig im Mittelfeld der Bezirksliga etabiert. Tendenz steigend!

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Geschenk mit Herz

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Die gesammelten Päckchen im letzten Jahr - es waren über 250 Stück

Weihnachten kommt. Während man direkt nach dem Sommerurlaub die Lebkuchen, Stollen und Spekulatius in den Regalen noch mit Misstrauen beäugte, so werden jetzt im November die Gedanken an Plätzchenrezepte und Geschenke immer konkreter.

Auch die Aktion "Geschenk mit Herz" sucht wieder Päckchenpacker. Gemeinsam mit Sternstunden e. V. und dem Bayerischen Rundfunk schenkt die Hilfsorganisation humedica e. V. aus Kaufbeuren Kindern in Not an Heiligabend ein Weihnachtspäckchen. Die "Geschenke mit Herz" werden in elf Ländern verschenkt und auch an Kinder in Bayern gehen.

In Berg werden diese Päckchen wieder von Susanne Brunner und Hans-Peter Höck in Schulen und Kindergärten eingesammelt, sie können auch in der Drogerie Höck abgegeben werden. Abgabeschluss ist der 15.11.
Genaue Informationen zum Inhalt der Päckchen finden Sie hier oder auf den ausgelegten Flyern.
Susi Brunner bittet darum, dass der Deckel des Kartons (Schuhkarton) extra eingepackt wird (und nicht der ganze Schuhkarton in Geschenkpapier eingewickelt wird), damit das Päckchen immer geöffnet werden kann - z.B. vom Zoll. Nahrungsmittel, CDs, deutschsprachige Bücher und Kriegsspielzeug dürfen nicht dazugepackt werden.

Freitag, 29. Oktober 2010

Über Vollmachten und Verfügungen - Prof. Gantzer in Berg

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Kurz und prägnant: Prof. Peter Paul Gantzer, Landtagsabgeordneter der SPD und seit 40 Jahren Notar

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Mit auf dem Podium: die Veranstalter Elke Diehl-Skell, Seniorenbeauftragte der Kolpingsfamilie Höhenrain, Pfarrer Piotr Wandachowicz, im Vorstand des
Ökumenischen Kranken- und Altenpflege e.V., und
Eva Schickhaus, Vorsitzende des Katholischen Frauenbunds Aufkirchen

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Mit etwa 100 Zuhörern war der Saals des Gasthofs zur Post gut gefüllt, die meisten waren erwartungsgemäß jenseits der 50. Allerdings, so betonte Prof. Gantzer, wäre das Thema durchaus auch für jüngere Menschen relevant, denn die meisten wirklich schlimmen Unfälle passieren im Alter von 20 bis 25 Jahren.

Sein Vortrag über die drei Säulen Patientenverfügung, Betreuungsverfügung und Vorsorgevollmacht war so knapp und prägnant gehalten, dass sich das Publikum danach umfassend informiert fühlte - es gab nur wenige Fragen im Anschluss. Und so konnte Prof. Gantzer sein Versprechen wahr machen: "Sie können noch die Tagesschau sehen!"

Die Informationsbroschüre finden Sie auf der Homepage von Prof. Gantzer zum download. Klicken Sie einfach hier.

Mehr Bilder von dem Abend finden Sie auf der Homepage des Ökumenischen Kranken- und Altenpflegevereins. Klicken Sie hier.

(Fotos mit freundlicher Genehmigung von Iradj Teymurian)

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Berg Werk - die Vernissage

Die Bösen Buben ließen sich die Vernissage von Volker Cornelius im Rathaus natürlich nicht entgehen. Zuerst guckten sie sich die Ölgemälde an:

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"Kühe - mit K!", sagte Joachim Wenzel in seiner Rede

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"Es ist die Dokumentation ganz 'banaler' Aus- und Ansichten ohne Anspruch auf künstlerische Übersetzung" - so Volker Cornelius.

Und dann die Leute:

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Es wurde geküsst ...

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... und es gab eine Rede ...

... und (fast) alle waren sie gekommen - aus der Nachbarschaft, aus dem politischen Umfeld, aus Fernsehen und Literatur: u.a. Siegfried Fischer-Fabian und Maren Machatius (der man heute zur Geburt des Enkels Oskar gratulieren darf), Dr. Dieter Pröttel mit Schwiegertochter Ute, Anwaltsehepaar Barbara Bosshard-Melzer und Arend Melzer, Elke Link (als einzige Vertreterin des Gemeinderats), Prof. Johano Strasser mit Ehefrau Franziska Sperr, Sigi Andrä (in dessen Bootshaus Volker Cornelius als Kind gerne spielte) sowie Monika und Joachim Wenzel, der - siehe oben - eine knackige Einführungsrede (Ein engagierter Architekt mal anders) hielt. Morgen mehr zur Parallelveranstaltung: Prof. Peter Paul Gantzer im Gasthof zur Post.

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Er ist ein streitbarer Geist und ein engagierter Beobachter der politischen (und vor allem der baulichen) Entwicklung von Berg. Schon des öfteren haben wir hier im QUH-Blog Vorschläge des Berger Architekten Volker Cornelius veröffentlicht.

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Volker Cornelius, Architekt

Einige sind realisiert (wie die Solaranlage in Höhenrain, vgl. http://quh.twoday.net/stories/5836923/ ) einige lieferten wichtige Denkanstöße (so wie der Vorschlag gegenüber der Tankstelle einen Platz anzulegen, vgl. http://quh.twoday.net/stories/5614391/ ), andere sind leider immer noch Zukunftsmusik, so wie die Vorschläge zur Gestaltung der Ortsmitten von Aufkirchen und Berg als "Shared Space".

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Idealbild des Berger Dorfplatzes nach Volker Cornelius

Heute abend und den Rest des Jahres gibt es Gelegenheit, Volker Cornelius auch von einer anderen Seite kennenzulernen. Im Rathaus Berg stellt er unter dem Titel "Berg Werk" aus. Ab 19 Uhr ist Eröffnung. - Auf der Heimatseite von Volker finden sich auch weitere Entwürfe für Berger Bauten: http://www.volker-cornelius.de/

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Bergwerk Rathaus

Dienstag, 26. Oktober 2010

Form & Inhalt

Mit zunächst nur 14 statt 20 Ratsmitgliedern plus Bürgermeister war die heutige Gemeinderatssitzung ein wenig dünn besetzt. Auf der Tagesordnung des öffentlichen Teils befanden sich ausschließlich Bauthemen - die Form stimmte (man war beschlussfähig), nur vom Inhalt wünschen wir uns ja immer ein bisschen mehr Vielfalt, doch auch das ist von der Verwaltung nicht immer steuerbar.

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Der Wald, die Bienen, der Weg

Zu Beginn beschäftigte den Rat ein Antrag einer Dame, die in Bachhauser Wies die erfolgreiche Bienenzucht ihres verstorbenen Vaters fortführen will. Auf dem Grundstück (im Außenbereich) stehen seit Jahrzehnten mehrere kleine Gebäude, die nie genehmigt worden waren. Die Bienenzüchterin möchte nun vier dieser bestehenden Gebäude nachträglich genehmigen lassen und würde dafür sechs Hütten, die nicht mehr benutzt werden, beseitigen. Natürlich waren alle der Meinung, dass Bienenzüchter grundsätzlich unterstützt werden müssen, und man wollte - die Privilegierung vorausgesetzt - die Anträge genehmigen. Nur zwei Punkte stießen auf: Zum einen verläuft durch das Gebiet ein Weg ("Eichet"), der der öffentlichen Nutzung gewidmet ist - lange schon ist er nicht mehr zugänglich, und GR Streitberger wollte sich die Nutzung des Weges nicht langfristig verbauen lassen.

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Der Zaun des Anstoßes

Zum anderen gefiel der Zaun auch optisch nicht - er soll die Bienen wie die Anlage vor Vandalismus schützen und die Ein- und Ausflugschneisen der Bienenvölker sichern. Daher wurden alle beantragten Genehmigungen nachträglich erteilt, nur der Zaun wurde zunächst abgelehnt - und wenn die Privilegierung erst besteht, will man über die mögliche Nutzung des Weges nachdenken.

Die Planung für das Möki-Grundstück in Mörlbach wurde im Anschluss vorgestellt. Statt des Möbelhauses soll - samt Austragshaus und Nebengebäuden, Bauerngarten, Obstwiese und Teich - ein Einfirsthof entstehen, der dann verkauft werden soll. Obwohl man sich vom Baukörper, den Dachneigungen und den Proportionen rein formal an historischen Höfen orientiert, ist der Inhalt natürlich weit von der Form entfernt - "wir wollen keine gewerbliche Nutzung, und wir wollen auch keinen Bauernhof installieren", sagte Planerin Manuela Kriwoschej von der Firma Object Consult. Mit 14:1 Stimmen wurde die Planung genehmigt.

Ein wenig Heckmeck gab es noch wegen des Bebauungsplans für die Ortsmitte Farchach. Das Kreisbauamt monierte Ungleichbehandlung - der Gemeinderat hatte - aus nachvollziehbaren Gründen - für zwei Flurnummern die zulässige Grundfläche der Bebauung angehoben, nicht jedoch für die restlichen Grundstücke in diesem Gebiet. Im Zuge der Einheitlichkeit soll nun zunächst ein eigenständiges Änderungsverfahren für die beiden besagten Grundstücke durchgeführt werden, danach soll die zulässige Grundfläche für das gesamte Gebiet gelten. Dafür muss der Bebauungsplan geändert werden. GR DR. Haslbeck fragte nach, was das die Gemeinde kosten würde: Etwa 15.000 €, lautete die Antwort. Der Gerechtigkeit gegenüber den Bürgern halber wurde dem Beschlussvorschlag zugestimmt.

QUH-Aktien?!



Am Sonntag in der ARD - seither können wir uns vor Anfragen kaum retten. Die Emission hat aber noch nicht begonnen.

Sonntag, 24. Oktober 2010

Prof. Dr. Peter Paul Gantzer spricht in Aufkirchen

Gantzer

Vorplanen - nicht nur für diese Woche, sondern fürs Leben: Ein Unfall kann jedem passieren, eine Krankheit kann jeden treffen. Was, wenn man nicht mehr in der Lage ist, über Behandlungsmaßnahmen selbst zu entscheiden?

Gemeinschaftlich laden der Ökumenische Kranken- und Altenpflege e.V., der Katholische Frauenbund Aufkirchen sowie die Kolpingsfamilie Höhenrain zu einem Vortrag des Rechtsanwalts, Notars und MdL Prof. Dr. Peter Paul Gantzer (der auch in diesem Blog als wehrhafter Kämpfer für die Vernunft bereits Erwähnung fand / http://quh.twoday.net/stories/anzeige-landrat-fuehlt-sich-von-berger-kaufmann-genoetigt/) ein. Er spricht über folgende Fragen:

• Wann brauche ich eine Patientenverfügung?
• Wie muss sie formuliert sein, um wirksam zu sein?
• Soll ich Formulare verwenden und/oder selbst formulieren?
• Wer benötigt eine Betreuungsverfügung?
• Was bewirkt eine Vorsorgevollmacht?

Der Vortrag beginnt - nach einer halben Stunde für Essen und Gespräche - um 19 Uhr.

Samstag, 23. Oktober 2010

Wie kommt mir solcher Glanz in meine Hütte?

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René Pape als Boris Godunov - man beachte den Ärmel

Die Qühe lieben es sehr, wenn sich aus unserem kleinen Dorf Fäden in die große, weite Welt spinnen lassen. Ein solcher Faden führt von Berg nach New York an die Met und wieder zurück nach München.

MN-Wohnkonzepte
Am 10. Oktober bestaunten Elke und Elke auf ihrer Rundreise durch "Berger Betriebe laden ein" Stoffe bei Innenarchitektin Marita Nagel. Dabei erfuhren sie, dass die Stoffkollektion auf dem Bild für über 80 Kostüme der Peter-Stein-Inszenierung von Mussorgskys Oper "Boris Godunow" in der Metropolitan Opera in New York verwendet wurde, die am 11.10. in New York Premiere hatte.

Heute um 18 Uhr wird diese Oper wiederum im Rahmen des legendären "Met im Kino"-Programms live direkt aus New York in über 50 deutschen Kinos übertragen - zum Beispiel im Münchener Cinema (Nymphenburger Str. 31):

Muss

Schön, solche Geschichten.

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