Dienstag, 5. Oktober 2010

7 … 6 … 5 … Der Coutdown zu „Berger Betriebe laden ein“ Pt. 3

Wir wenden uns heute dem Süden unserer schönen Gemeinde zu, der allerdings aufgrund der erdmassenverschiebenden Baustelle in Allmannshausen wirklich schwierig zu erreichen ist. Umso mehr wird sich am Sonntag Hans Panschar in seinem Atelier über einen Besuch freuen.

Logo-Hans-Panschar

In Assenhausen, kurz vor Allmannshausen rechter Hand, ist auch der Fliesenhandel Haas für Interessierte geöffnet.

Fliesen-Haas

Familie Haas hat Vertreter aus Industrie und Handwerk eingeladen, an diesem Tag Auskunft zu Fliesen und Naturstein zu geben. Wer sich mit Neubau- oder Renovierungsarbeiten im Außen- oder Innenbereich trägt, ist herzlich eingeladen. Es werden Fliesenleger (Erwin Schneider und Johann Hofauer) und ein Gartenbauer (Mehmet Horasan) für praktische Fragen vor Ort sein. Info gibt’s auch für interessierte Jugendliche, die eine Ausbildung in dieser Richtung suchen.

Ganz in der Nähe, Am Kranzlberg 18, lädt Sylvia Reichlmaier zum Besuch in ihren herbstlichen Lehrwald, und auch das Futterhäusl Am Kranzlberg 16 hat geöffnet.

Das gesamte Programm finden Sie noch einmal hier Programm-10-10-10 (pdf, 202 KB)

Aus is und gar is... Die Bösen Buben auf der Wies'n

Die Bösen Buben machten sich gemeinsam mit Paparazzo Baby Immerlos auf den Weg zur Wies'n. Und zum 200-jährigen Jubiläum begegneten sie prompt einigen Bergern:

Mooseder
Traumkulisse - die erleuchtete Bavaria mit Wolfi und Christel Mooseder

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Klaus Steinbrück und Heli Schulz von den Bachhausern spielten wie jedes Jahr in der Krinoline auf.

Sarcletti
I scream, you scream, we all scream for icecream: Familie Antonacci

Kalinke1
Rechtsverkehr oder Linksverkehr? Eigens zur Wies'n angereist: Exil-MTVler Christian Kalinke trank nur Alkoholfreies und konnte sich bestens orientieren.

Altwirt1
Lässt sich auch mal bewirten: Altwirt-Wirt Udo Karcher mit seiner Familie

VD
Wer kann diesem Lachen widerstehen? Keiner, keiner, keiner! Verena Draeger, heute mit Hut

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Der bayerische Staatsminister für Umwelt und Gesundheit ging persönlich testen, wie gesund das Wies'nbier wirklich ist...

Montag, 4. Oktober 2010

Sicher zu Hause ankommen

Zehn neue Lotsenmütter konnte Trudi Steigenberger heute Morgen in Aufkirchen zur Einführung in ihre Funktion als Schulweghelfer begrüßen. An drei gefährlichen Straßenübergängen werden die Kinder unserer Gemeinde mittags von Schulweghelfern sicher über die Straße begleitet.

Schulweghelfer1

Und das das funktioniert ist keine Selbstverständlichkeit. Mehr als 50 Mütter hat Trudi Steigenberger organisiert. Rund 30 sind zu festen Terminen vom Montagmorgen bis Freitagmittag eingeteilt. Noch einmal die gleiche Zahl steht als Springer zur Verfügung. Sie stehen bei Wind und Wetter (zugegeben heute war es fast ein Traumjob!) an der Ampel in Aufkirchen sowie in Höhenrain an der Biberkorstraße und an der alten Post und helfen mit, dass nicht nur die eigenen Kinder, sondern auch die Nachbarskinder sicher zur Schule und wieder nach Hause kommen.

Bis allerdings immer alle Termine besetzt sind, ist einiges an Jonglierarbeit zu leisten. Aktuell wären noch Donnerstagmorgen 7:45 Uhr und Donnertag Mittag, 13:10 Uhr zu vergeben. Wer hier Zeit (etwa 20 Minuten) und Lust hat sich zu engagieren, setzt sich gerne mit Trudi Steigenberger unter 08151/55318 in Verbindung.

Und was gibt's als Dankeschön? Ersteinmal die strahlenden Augen der eigenen Kinder: Meine Mama lotst heute. Dann das Wissen, dass an keinem der von Schulweghelfern gesicherten Straßenübergängen in den letzten Jahren Unfälle passiert sind. Und schließlich lässt es sich Bürgermeister Monn nicht nehmen, die aktiven Mütter der Gemeinde einmal im Jahr zum Essen auszuführen: Kommenden Donnerstag, 7. Oktober treffen sich die Lotsinnen oder, wie es richtig heißt: die SchulweghelferInnen des letzten Schuljahres um 19.30 Uhr beim Alten Wirt in Höhenrain zum fröhlichen Beisammensein.

Sonntag, 3. Oktober 2010

Kantersieg!

Mit einem 4:0 gegen die DJK Pasing hat sich die erste Mannschaft des MTV Berg eindrucksvoll auf der Siegerstraße zurückgemeldet. Und das Ergebnis hätte noch höher ausfallen können.
Nach der 1:0 Führung durch Ricci Kauer hatte es Ahmed Adlouni auf dem Fuß, diese auszubauen. Flo Garke verschoss gar einen Foulelfmeter.
In der zweiten Halbzeit glänzte dann Tobias Luppart. Zunächst erzielte er nach einem Alleingang über das halbe Spielfeld aus 12 Metern das 2:0 und wenig später mit einem Sonntagsschuss nach Freistoß aus 25 Metern ins linke Kreuzeck das 3:0. Das 4:0 markierte kurz vor Schluss der vorher eingewechselte Admir Zulfic.
Weiter so Jungs!

8 ... 7 ... 6 Der Countdown zu "Berger Betriebe laden ein" pt. 2

Es könnte nicht nur DAS wirtschaftspolitische, sondern vielleicht (da die MTV-Awards in diesem Jahr pausieren) auch DAS gesellschaftliche Ereignis des Jahres in Berg werden: Zum Abschluss des Aktionstages "Berger Betriebe laden ein" wird es im Marstall, der zentralen Präsentationsfläche für viele Berger Betriebe, den "Aussteller-Abend" geben, ein vom Hotel Schloss Berg unterstützter Empfang, zu dem die in noblem Schwarz gestalteten Eintrittskarten gerade an die teilnehmenden Betriebe verschickt worden sind.

Aussteller-Abend
In Wirtschaftskreisen heiß begehrt: Einladungskarte zum "Aussteller-Abend" am 10.10.10

Nachdem es in der ersten Folge unseres Countdowns um die Ostprovinzen unserer Gemeinde ging, ist diesmal der Norden dran. Undenkbar wäre der Tag ohne den Kempfenhauser Keller Verlag (Seebreite 9), ...

keller-verlag

... der sich 1962 in Berg ansiedelte und mittlerweile die größten, dicksten und am meisten verbreiteten Bücher in Millionenauflage herstellt: Hier kommt "Das Telefonbuch" her, auch "Das Örtliche" oder "Gelbe Seiten" werden von hier aus für Oberbayern und Thüringen erstellt. Der Keller-Verlag hat auch die Gestaltung und Pflege der Internetseite für die Berger Betriebe übernommen und ist auf seiner Homepage zu Recht stolz darauf: http://www.keller-verlag.de/
Am Sonntag bietet der Keller-Verlag - außer einem Einblick in seine vielfältige Firmenwelt - Kutschfahrten (Pendelfahrten zwischen Marstall und Verlag) und Kinderritterspiele. Besucher können sich fotografieren lassen und bekommen das Bild als Postkarte.

Postkarten wiederum sind eigentlich das Metier der Druckerei Käsbauer auf der anderen Seite der Staatsstraße. Hier (Gartenstr. 4) kommen nicht nur die qualitativ vielleicht besten Kunstpostkarten her ...
kaesbauer
... auch manche gelungene Werbekampagne (zum Beispiel die legendäre QUH-Kampagne zur letzten Gemeinderatswahl) bestellt ihre hochwertigen Flyer und Postkarten bei dieser Adresse: http://www.kaesbauer-postkarten.de/ Hier wird um 14 und um 16 Uhr sowie nach Bedarf die eindrucksvolle Druckmaschine vorgeführt.

Auch interessant könnte ein Besuch bei der Firma Renatech im Mantal sein (Manthalstraße 5), wo man gleich nebenan die von der Gemeinde in Auftrag gegebene Renaturierungsmaßnahme des Lüßbachs besichtigen kann.

LLLarts (in den Räumen der Schule für zeitgenössischen Tanz von Aurelia Baumgartner, Seebreite 4) bietet einen Einblick in alle Aspekte der Kustproduktion und Vermarktung. Vgl. das Programm: http://www.bergerbetriebe.de/programm.php

Samstag, 2. Oktober 2010

Es brummt in Berg

Manchmal überkommt einen schon ein wohliger Schauer, wenn man auf der samstäglichen Einkaufsrunde sieht, wie es in unserer Gemeinde brummt. Die Jugendfußballmannschaften laufen sich warm, beim Biobauern erwischt man gerade noch ein Stück vom guten Ziegenkäse, die ersten Gäste treffen sich zum Frühschoppen in der Wirtschaft. Und während eine Gruppe Wanderer das Oskar Maria Graf-Denkmal fotografiert und über den Kulturspaziergang weiterzieht, brummt es heute schon in der Grundschule.

Heute ist der große Tag: Der Förderverein der Oskar-Maria-Graf-Schule hat wieder das Spiel ohne Grenzen organisiert, und schon vor Beginn der Veranstaltung ist die Energie spürbar.

Stockschiessen
Gerald Urban vom EC Höhenrain hat eine Ministockbahn aufgebaut - vor der allerschönsten Alpenkulisse

Feuerwehr
Die Feuerwehr erwartet die mutigsten Kistenkletterer

Melken
Die Kuh wird heute dauergemolken

Parcours
Der Go-Cart-Parcours ist vorbereitet

Grill
Fleisch und Würstchen brutzeln schon, selbstgebackene Kuchen werden laufend angeliefert

Bis 17 Uhr kann man noch dabei sein. Die Einnahmen kommen dank der großzügigen Sponsoren der Schule zugute.

Freitag, 1. Oktober 2010

10 ... 9 ... 8 ... der Countdown zum Gemeindeereignis "Berger Betriebe laden ein"

So eine Veranstaltung hat es in Berg noch nicht gegeben! In neun Tagen, am 10.10.10, dem nächsten Sonntag, laden die Berger Betriebe ein. Die Gemeinde hat diesen Tag von 12 bis 17 Uhr zum verkaufsoffenen Sonntag erklärt, viele Berger Betriebe werden ihre Türen öffnen, manche planen große Aktionen, manche große Gesten, manche präsentieren sich im Marstall mit Ständen (auch das Gedränge um die Stellflächen dort ist groß).

Ein Arbeitskreis - unter der Projektleitung von QUH-Gemeinderätin Elke Link - hat, in Zusammenarbeit mit dem 1. Bürgermeister Rupert Monn und mehreren Gemeinderäten (Elke Grundmann, Dr. Joachim Kaske, Wolfgang Reiser), dem Kempfenhauser Keller Verlag, der einen Großteil der Logistik zur Verfügung stellte (weitere Unterstützer waren die Druckerei Hans Käsbauer und Sohn sowie das Hotel Schloss Berg), Berger Firmenchefs (Harald Kalinke, Rupert Pfisterer), Petra Schmidt-Burr (psb create), der Höhenrainer Kolpingsfamilie (Markus Pfeiffer), den Freiwilligen Feuerwehren, der gfw und der Gemeinde (Alexander Reil und Benjamin Bursic) - den Event organisiert. Bis nächsten Sonntag werden hier jeden Tag einige teilnehmende Berger Betriebe samt ihren Aktionen vorgestellt.

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Den Anfang im BBLE-QUH-Countdown macht die vielleicht spektakulärste vieler spektakulären Aktionen: Die Höhenrainer Firma "Reiser Systemtechnik" (Oberer Lüßbach 31), ...

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... die Flugsimulatoren und Testsysteme herstellt, bietet nicht nur einen Blick in Flugzeugcockpits und ihre hochspezialisierte Arbeit, sondern auch ein zünftiges Weißwurstfrühstück mit der Lüßbacher Blasmusik und das unbezahlbare Gefühl, für beinahe eine Viertelstunde Jens Lehmann zu sein: In der Tat, die Firma bietet am 10.10. zehnminütige Hubschrauberflüge über unserer Gemeinde an.

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Wie weiland Herr Lehmann: Hubschrauberflüge für jedermann! Am 10.10. in Höhenrain bei der Fa. Reiser Systemtechnik

Überhaupt wird in Höhenrain einiges an illustrer Fortbewegung geboten: Nebenan bei der Fa. Kalinke (Oberer Lüßbach 7) kann man sich u.a. um 13 Uhr über "Optimale Rasenpflege" informieren lassen oder Traktorfahren, bei der Firma Maxl (Bachhauserstr. 19) mit dem Bagger seine Resi abholen oder Geschicklichkeitsfahren.

Weitere teilnehmende Betriebe aus Höhenrain:
Die Schreinermeister - Attenhauser Str. 18
Kunstgießerei Hofmeister - Oberer Lüßbach 16
Ludwig Haseneder - Franziskusweg 5
Metzgerei Wittur - Starnberger Str. 7
NetTeam - Möwenweg 2
Sparkasse - Starnberger Str. 7
Joachim Swatosch - Starnberger Str. 7

Ein Erfolg ist die Aktion schon über eine Woche vorher. Es ist eine Internetplattform entstanden, auf der sich die Berger Betriebe kostenlos präsentieren können: http://www.bergerbetriebe.de/index.php

Das wahrhaft umfangreiche und für eine kleine Gemeinde beeindruckend reizvolle Programm für den Tag findet sich hier: http://www.bergerbetriebe.de/programm.php

Schnellkurs in Gerechtigkeit

Nicht nur der Kulturverein (s.u.), auch unser unermüdlicher Christian Kalinke lädt heute wieder zum Unternehmerstammtisch. Diesmal mit einem mächtigen Line-Up:

Leutheusser-Schnarrenberger

Christian schreibt: "Es geht in Richtung Jahresendspurt. Eine gute Gelegenheit, das letzte Quartal mit unserem 53. MTV Unternehmerstammtisch einzuläuten. Ziel ist es, Ihnen heute um 19.30 Uhr im Hotel Vier Jahreszeiten in Starnberg einen "Schnellkurs in Gerechtigkeit" zu verschaffen.
Zu Gast ist keine Geringere als unsere Bundesjustizministerin Frau Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Recht und Politik - wie langweilig werden einige sagen." (Sagen wir nicht, wir zweifeln nur manchmal an deren Existenz, Anm. die QUH) "Mitnichten! Themen wie Innere Sicherheit, Datenschutz, Wahrung von Verbraucherinteressen und Freie Marktwirtschaft beeinflussen unseren Alltag.
Das Vorprogramm verspricht ebenfalls spannend zu werden. Es kommen zwei unbescholtene Berger Rechtsanwälte, die in ihrem Nebenberuf als Berger Gemeinderäte ein aufregendes Leben führen. Aber keine Angst, das Thema Genz, das die Medien so beherrscht, wird nicht im Mittelpunkt stehen, sondern was Andreas Hlavaty und Karl Brunnhuber so antreibt, sich in der Freizeit mit Bauanträgen, Bürgerbeschwerden, Haushaltsdefiziten und dem Thema des Tages entsprechend mit nicht immer praxisnahen Gesetzesauflagen herumzuschlagen."

Donnerstag, 30. September 2010

Qultua encore...

menz

Dummdreister Diebstahl statt Spende

Teleskop

Seit Juli läuft die Spendenaktion unserer Berger Christian-Jutz-Volkssternwarte bereits. 20.000 € werden für ein neues Teleskop benötigt - ganze 100 € wurden bisher gespendet. Und der Gipfel: Irgendein dummdreister Betrüger hat beim Kauf von Kinokarten das Spendenkonto der Sternwarte angegeben, von dem auch prompt abgebucht wurde. Die Buchung konnte mittlerweile wieder rückgängig gemacht werden.

"Momentan ist unser Vorstand dabei, ein gesondertes Spendenkonto zu eröffnen. Bis dahin werden potentielle Spender gebeten, sich direkt per Email (info@sternwarte-berg.de) oder telefonisch bei der "Sternwarten-Hotline" (0176 / 9902 8684) zu melden", schreibt Stefan Schmid von der Sternwarte. "Es wäre uns sehr wichtig, den Besuchern auch in Zukunft die Sterne mit zeitgemässen Instrumenten näher bringen zu können. Es wird den meisten Berger Bürgerinnen und Bürgern sicherlich nicht bewusst sein, an welchen erstklassigen Beobachtungsstandort ihre Sternwarte steht. Es gibt nicht viele solcher Einrichtungen im Voralpenland, die einen so ungetrübten Nachthimmel vorweisen können. Zahlreiche Amateur-Sternwarten aus Süddeutschland beneiden uns dafür!"

Den ursprünglichen Spendenaufruf mit Details zu den Teleskopen finden Sie hier:

Die Sternwarte ist jeden Dienstag und Freitag bei klarem Himmel für Besucher geöffnet:
Sommerzeit, ca. April bis Oktober 21:00-23:00 Uhr MESZ
Winterzeit, ca. November bis März 19:00-21:00 Uhr MEZ
Der Eintritt beträgt 3,00 € bzw. ermäßigt 1,00 €. Ein echtes Erlebnis!

Der nächste Sternwarten-Stammtisch findet am 21. Oktober um 19:30 Uhr im Gasthof "Zur Post" statt.

Qultua...

Es ist der Auftakt zu einem ereignsreichen Wochenende. Der gebürtige Oberhausener, jetzige Ostufer-Einwohner, ausgebildete Sinologe, bekennende Bonvivant und stete Freigeist Tilmann Spengler liest heute - auf Einladung des Kulturvereins - aus seinem neuen Buch.

spengler

Es muß mit spontanen Geistesblitzen gerechnet werden. Schriftstellerei - sagt Tilmann Spengler - sei zu 70% Eitelkeit und zu 30% Broterwerb. Auch deshalb arbeitet Spengler oft in der literarischen Praxis: Als Redenschreiber für Schröder, als Herausgeber oder Fernsehmoderator. Das Ideal eines Abends: Hingehen, sich köstlich amüsieren und gebildeter nach Hause gehen!

Brauchen QÜHE Hörner?

Anläßlich aktueller Entwicklungen stellte eine BR-Fernsehsendung die Frage "Brauchen QÜHE Hörner?" ...



In Berg gibt es beides: Sowohl hornlose Wesen auf riesigen Äckern ...

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Auf einer Wiese in Unterberg

... als auch Arbeitsgemeinschaften mit ganz anderer Zielrichtung:

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An einer Hauswand in Allmannshausen

Wozu die QUH gehört? Vergleichen Sie unser Logo.

Dienstag, 28. September 2010

Pantha rei - die Gemeinderatssitzung

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Zehn von fünfzehn Tagesordnungspunkten im öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung betrafen Baugenehmigungen und Bebauungspläne. Einer (aus Richtung Maxhöhe) wurde zurückgezogen - blieben neun von vierzehn. Vier dieser vierzehn wiederum bildeten Bekanntgaben, Berichte, Anfragen sowie die Genehmigung der letzten Sitzungsniederschrift. Und der einzige Tagesordnungspunkt , der nicht in diese Kategorien fiel, war ein formaler Akt - der Erlass einer Verordnung: Für Berger Betriebe laden ein am 10. Oktober 2010 musste der Verkauf in der Zeit von 12 bis 17 Uhr noch offiziell genehmigt werden. - Die gute Nachricht: dieses Großereignis ist genehmigungsrechtlich gesichert!

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Heraklit: Pantha rei - Alles fließt

Gleich darauf tat sich die Baugrube auf. Sie nahm allerdings ungeahnt philosophische Dimensionen an, denen die Gemeinderäte unterschiedlich enthusiasmiert huldigten. GR Hlavaty (CSU) und GR Dr. Kaske (QUH) nahmen's gelassen und studierten nach gelegentlichen Einwürfen bald das kulinarische Angebot auf dem frisch gedruckten Programm von "Berger Betriebe laden ein".

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Wie würden Sie entscheiden? Wer wird Millionär? Wie alt darf ein Bebauungsplan sein? Wo will man verdichten? Und wo muss man verdichten? Warum sieht das Landratsamt die Sache anders? Was macht man, wenn es einen "Zielkonflikt" gibt?

Die philosophisch weitestreichende Diskussion gab es bei der Beschlussfassung über das weitere Verfahren zum Bebauungsplan "Südliche Aufkirchner Straße". Zunächst ging es nur um Höhenfestsetzungen, um First- und Wandhöhen und Dachneigungen. Und mit dem Antrag auf Überplanung der "derzeit freigehaltenen Freiflächen" sowie "auf Erweiterung des Geltungsbereichs" wurde es spannend.

Das neue Siedlungsgebiet an der Aufkirchner Strße sollte nach dem letzten Entwurf mit einem Wendehammer erschlossen werden. Man hatte sich bemüht, auf Wunsch der Eigentümerin den alten Hof von neuer Bebauung freizuhalten. Da dieser Wunsch nun nicht mehr bestehe, wurden eine andere Planungsvariante - eine dritte Bebauungszeile mit einer U-förmigen Erschließung - und ein geänderter Umgriff vorgeschlagen. 1. BGM Monn (EUW) trat vehement für diese Lösung ein, um zusätzlich Angebote nach dem Einheimischenmodell zu ermöglichen. 3. BGM Steigenberger (BG) allerdings wehrte sich vehement dagegen, wollte lieber weiter nach oben statt Richtung Süden ausbauen und war gegen die U-Erschließung. 2. BGM Brunnnhuber (SPD) fand, der Nutzen in punkto Einheimischenmodell sei zu gering und wollte die Planung gar nicht ändern.
GR Streitberger (SPD) stellte die Sinnfrage: "Wieso fangen wir alles von vorne an?" BGM Monn dazu: "Was hindert uns daran, von Tag zu Tag klüger zu werden?"
GR Gastl-Pischetsrieder (CSU) fand, die Planung widerspreche dem Leitbild, das sich der Gemeinderat gegeben hatte ("Ist das noch maßvolles Wachstum?"), und kritisierte die Gleichförmigkeit des Entwurfs. Ihm pflichtete GR Adldinger (Grüne) bei, der auf den Einwurf von Bauamtschef Michael Christian ("Der Energiegedanke wurde hier aufgenommen!") meinte, auch eine Solaranlage in Ost-West-Richtung arbeite wirtschaftlich und man solle der Planerin mehr Freiheit lassen. Worauf BGM Monn das ganze Kuddelmuddel monierte. - Kommen Sie noch mit? - GR Adldinger betonte dennoch die wichtige städtebauliche Situation und sah eine Chance für eine bessere Planung mit allen Freiheiten. GR Reiser (BG) schließlich plädierte für die Vorlage einer neuen Variante mit Einarbeitung aller neuen Aspekte (Abrundung nach Süden, Spielplatz, weniger strenge Ausrichtung etc.). Dieser Vorschlag wurde gegen zwei Stimmen angenommen. Und dann, wie immer an dieser Stelle, der nicht-öffentliche Teil...

Sonntag, 26. September 2010

"Es gibt niemanden, der uns schlagen kann!"

Ungeschlagen und doch nicht siegreich ist die Senioren B Mannschaft des MTV Berg von der bayrischen Meisterschaft in Röthenbach bei Nürnberg zurückgekehrt.

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Ungeschlagen und unbefriedigt: die Senioren B des MTV samt Fans
(Fotos :Rainer Wastian)

Die Meisterschaft wurde unter den Meistern von Ober-, Mittel-, Unterfranken, Schwaben, Nieder- und Oberbayern ausgetragen. Es gab 2 Gruppen mit 4 Mannschaften. Nur die Gruppensieger spielten das Finale aus.

Jeweils torlos waren die ersten beiden Gruppenspiele des MTV ausgegangen. Ein 1:0-Sieg in dritten Gruppenspiel (Torschütze: Roland Blum) reichte dem Berger Team, das mit einem grandiosen 2:1 Sieg beim FC Bayern "Die Oberbayrische" so glorios für sich entschieden hatte, nicht zum Erreichen des Finales.

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In der Kabine: "Es gibt in Bayern keine Mannschaft, die uns schlagen kann", sagt Heiko Kayser - "Das bringt Euch auch nicht weiter", erwiderte darauf Matze Vinzens. Beide sollten am Ende Recht behalten.

Ein 0:0 hatte der MTV auch gegen den späteren Meister, den TSV Bergrheinfeld aus Unterfranken erreicht. Umsonst. Als 4. des Wettbewerbs wird der MTV nicht an der Deutschen Meisterschaft teilnehmen. Ungeschlagen, aber trotzdem etwas enttäuscht fuhr man nach Hause.

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Bernie Hirmer, der unbezwingbare Torwart des MTV und Matchwinner der "Oberbayrischen" bei der Rückreise

Eine kleine Sensation gab es bei der bayrischen Meisterschaft dann doch noch: Rainer Wastian, der Betreuer der MTV-Homepage, hatte einen "Live-Ticker" eingerichtet und übertrug das Turnier mit Bildern und Kommentaren sozusagen live im Internet. Rainer verdanken wir auch die schönen Bilder und Zitate auf dieser Seite. Danke dafür! Mehr Bilder und den Live-Kommentar unter: http://www.mtv-berg.de/de/index.php?option=com_mmsblog&view=mmsblog&Itemid=312

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