Samstag, 25. September 2010

Unser Mann in Illinois

Er kommt aus Berg. Mittlerweile aber ist seine Höhe 5-7 und sein Gewicht 152 und er trägt die Nummer 5.

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Freshman Kayser

Er ist unser Mann in Illinois und der einzige aus der "Goldenen Generation" des MTV Berg (auch bekannt als "Söhne Sigis"), der es bisher ins "professionelle" Fußballlager geschafft hat. Nachdem er seinen Verein (die Jugendmannschaft des FC Bayern) im Jugend-Champions-League-Finale gegen Milan als Kapitän angeführt hatte, wechselte er nach Amerika an die Universität von Illinois. Dort finanziert er mittlerweile sein Studium, indem er für die Universität Fußball spielt. Die Rede ist von Mino Kayser, Sohn von Heiko Kayser, selbst amtierender doppelter Oberbayerischer Meister in Seniorenfußball.

Von den Fußballspielen der NIU Huskies (so heißt Minos Verein), die öfters mal auf Footbalfeldern ausgetragen werden müssen, gibt es - obwohl die Zuschauerzahlen nicht viel höher sind als beim MTV - regelmäßig Filmberichte. In diesem Bericht ...



,,, sieht man Mino nach 55 Sekunden über einen 2:0 Gewinn in Cleveland jubeln:

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Mino Huskie Number 5

Die QUH hat Mino in Amerika interviewt:

QUH: "Hallo Mino, träumst du schon amerikanisch?"

Mino: "Mittlerweile schon. Am Anfang war es allerdings ein komischer Englisch-Deutsch-Mix."

QUH: "Was für eine Liga spielt ihr da eigentlich?"

Mino: "Die Liga nennt sich NCAA Devision I und ist die höchste Studentenliga in den USA. Das teilt sich allerding in Regionen auf."

QUH: "Wie ist das Niveau des Unifußballs in den USA?"

Mino: "Alle Spieler sind topfit. Fußballerisch ist es vergleichbar mit der Bayernliga."

QUH: "Wird man als Fußballer in Amerika manchmal komisch angeschaut?"

Mino: "Nein, ganz im Gegenteil. Die Leute freuen sich über jeden, der in irgendeiner Art und Weise etwas mit Sport zu tun hat. Und da an meiner Uni Fußball die zweite Sportart hinter American Football ist, kommt man hier gut an!"

QUH: "Mino, wir danken dir für das Interview und wünschen dir viel Erfolg in der NCAA!"

Freitag, 24. September 2010

Nach dem Crash

Mittlerweile auf der Baustelle in Allmannshausen:

Baustelle-Allmannshausen
Photo: Jonas Goerke

Auch hier ist niemand zu Schaden gekommen.

Donnerstag, 23. September 2010

Hören statt sagen

hoelderlin (mp3, 2,192 KB)

Dienstag, 21. September 2010

... nichts

DownloadedFile

Montag, 20. September 2010

Der Countdown läuft

In zwei Wochen ist es wieder soweit: am Samstag den 2. Oktober 2010 steigt in der Oscar-Maria-Graf Schule das legendäre Spiel ohne Grenzen. Von 12.00 – 17.00 Uhr sind alle Schüler und Lehrer mit Geschwister, Eltern, Nachbarn und Freunden herzlich eingeladen auf dem Schulgelände Spiel und Spass zu frönen.
OMG-Schule-Lebkuchenherz
Wer hat Lust auf Völkerballtunier? Listen kursieren an den Gymnasien Kempfenhausen, Icking und Schäftlarn oder bei Frau Lindner bzw. Thea Würf (Tel. 44 77 72) eintragen. Wer will endlich den höchsten Bierkastenturm stapeln? Schon mal Mutti drauf vorbereiten. Oder lockt der Hauptgewinn der großen Tombola?

Der Förderverein ist schon fleißig am Vorbereiten und hofft natürlich wieder auf viele helfende Hände. Wer gerne einen Kuchen bäckt, bitte bei Marianne Obermaier (Tel. 97 95 92) melden. Tatkräftige Helfer für den Auf- und Abbau, Spiele oder am Grill bitte bei Donya Schraudenbach (Tel. 97 91 60) melden. Damit's auch in diesem Jahr wieder ein Klasse-Fest wird!

Der Termin

Morgen ist es soweit. Vor dem Oberlandesgericht im Justizgebäude an der Prielmayerstraße 5 (Stachus) wird um 14.30 im Sitzungssaal E 10 das Berufungsverfahren gegen den QUH-Vorsitzenden Ammer wegen dessen Berichterstattung über den CSU-Beitritt eines örtlichen Großgrundbesitzers verhandelt. Das Gericht hat das persönliche Erscheinen der Parteien angeordnet. Wir werden da sein.

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Freiheit oder ...?

Der Berufungs-Prozess ist eine wichtige Vorentscheidung für die - extra vom Gericht zu behandelnden - Schadenersatzforderungen der Kläger von der Maxhöhe.

Neidlos ...

... erkennen wir an, dass die schöne Internetseite von Fußball-vor-Ort, die von dem Noch-Berger Hansi Kleiner verantwortet wird (derzeit verletzt mit Kreuzbandriss samt drohendem Karriereende),

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Hansi Kleiner, "Fußball vor Ort"-Gründer und MTV "Spieler des Jahres 2009" vor seinem Kreuzbandriss im Mai

... noch besser als wir über MTV-Spiele berichtet. Zum Beispiel über das Skandalspiel vom Wochenende in Peiting: http://www.fussball-vorort.de/vereine/mtv-berg/herren-1/schiri-stiehlt-zwei-punkte-924431.html

Auch der FSV Höhenrain, der am Wochenende in der Kreisklasse 2:1 gegen FF Geretsried gewann und damit seinen 2. Tabellenplatz verteidigte, findet dort Erwähnung: Zuletzt Ende August http://www.fussball-vorort.de/vereine/fsv-hoehenrain/hoehenrain-macht-nach-pause-ernst-897719.html

Sonntag, 19. September 2010

Berg wird heiliger

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Kapelle und Baumeister

Geschafft! Nach über 3 Jahren Bauzeit hat Michi Ott am Sonntag bei strahlendem Wetter seine Himmelmutterkapelle eröffnet und weihen lassen. Günther Wasmeiers Bilder vom Walten des Leibhaftigen sind allerliebst geworden. Möge sie das Dorf vor weiteren Teufeln beschützen.

Verdammt schön ...

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Ernst Simmerding beim Einholen der Netze (Foto: Edwin Kunze)

Nun haben wir in der Berger Ortsmitte plötzlich zwei Galerien. Neben der Haleh Gallery betätigt sich seit kurzem auch Jochen Reitberger als Galerist - wenn auch nur vorübergehend. Die Brillen im Laden in der Perchastr. 3a werden noch bis November umrahmt von Berger Bildern, fotografiert von Edwin Kunze aus Leoni. Schöne Aufnahmen, schöne Idee!

Samstag, 18. September 2010

Es ist soweit - die Himmelmutterkapelle wird eingeweiht

Himmelmutterkapelle-

Vor dreieinhalb Jahren wurde der Grundstein gelegt und von Pater Laurentius gesegnet. Seither arbeitete Michael Ott mit Verwandtschaft und Bekanntschaft aus Berg über Geretsried bis Kapstadt emsig an der kleinen Kapelle, die dort entstehen sollte, wo 1957 die alte Kapelle abgerissen worden war. Die Sage, die sich darum spinnt, wie hier ein vom Teufel verkohlter Knecht vom Himmel fiel, stand bereits vor Jahren hier um Blog und lesen Sie hier.

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Die Malereien im Innenraum wurden von Günther Wasmeier gestaltet und ausgeführt.

Und nun wird sie eingeweiht: am morgigen Sonntag um 11.30 Uhr durch Pfarrer Wandachowicz. Danach gibt es einen Umtrunk im Gasthof zur Post. Die Familie Ott bittet darum, nicht zu nahe an der Kapelle zu parken.
(Fotos: Höck)

Freitag, 17. September 2010

200 Jahre Schulzwang in Bayern - Schulmuseum Aufkirchen auf Abwegen

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Ausstellung des Berger Schulmuseums im Starnberger Museum

Unser Aufkirchener Schulmuseum wurde umgezogen! Doch der Umzug ist nur temporär und gereicht ihm zudem zur Ehre. Das Museumszimmer ist nämlich Bestandteil der Wanderausstellung "Wenn der Mensch was lernen muss", die noch bis zum 14. 10. im Foyer des Landratsamts Starnberg zu besichtigen ist.

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Bei der Eröffnung: Joachim Wenzel vom Berger Archiv, Friederike Hellerer vom Herrschinger Archiv und Schirmherr Landrat Karl Roth über dem Museumszimmer aus Aufkirchen und unter der Bigband des LSH Kempfenhausen

Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt der Archive im Landkreis. Anlass war die Einführung des "Schulzwangs" in Bayern im Jahr 1802. Dabei interessierte die Ausstellungsmacher besonders die Umsetzung der ministeriellen Vorschriften auf der untersten Ebene.

Der Berger Archivar Joachim Wenzel wurde in seiner Einführung konkret, was die Finanzen betraf. Die Ausstellung kostete 25.000 €. Das Landratsamt leistete einen Zuschuss, den gesamten Rest konnte man über Sponsoren finanzieren. Diese sollen auch hier entsprechend gewürdigt werden. Der Löwenanteil kam übrigens aus Berg. Es spendeten: die Kreissparkasse München-Starnberg, Rolf Nonnenmacher (Berg), Reiser Systemtechnik (Berg), Freiherr Wulf von Schimmelmann (Berg) sowie ein Spender, der ungenannt bleiben möchte. Sehr großzügige und umfangreiche Unterstützung leistete der Keller Verlag (Berg).

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Museumsreif: Berger Nachkriegsschulklasse

Außer dem Schulzimmer aus Aufkirchen werden in der Ausstellung Exponate aus dem Schulalltag gezeigt, auf Stellwänden informieren die einzelnen Archive über ihre Dorfschulen oder über Themen wie das Leben der Lehrer, Schule im Nationalsozialismus oder die Prügelstrafe, die in Bayern erst 1980 gesetzlich verboten wurde.

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Damals-noch-nicht GR Link (QUH), Damals-schon GR Sokolowski (FDP) und Sieglinde Müller beim Schulmuseumsgründen 2003 (Ausriss Kreisbote 2003)

Das Schulmuseum Aufkirchen wurde im Jahr 2003 von Anke Sokolowski, Sieglinde Müller und Elke Link gegründet, die damals mit Besen und Eimern bewaffnet den Dachstuhl der Alten Schule durchforsteten und das Schulzimmer liebevoll wieder einrichteten, mit Unterstützung vieler örtlicher Handwerker und Förderer.

Zu der Ausstellung ist ein Begleitband erschienen, der für 10 € erworben werden kann. Führungen gibt es am 21.9. um 10:00 Uhr, am 30.9. um 14:00 Uhr und am 5.10. um 10:00 Uhr. Später wird die Ausstellung modifiziert in den einzelnen Gemeinden zu sehen sein.

8 Bürgermeister, 3 Landräte, 1 Regierungspräsident ...

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Gruppenbild - ohne eine einzige Dame: Wanner (BGM Tutzing), Roth (LR LKR STA), Sontheim (BGM Feldafing), Bernwieser (BGM Seeshaupt), Fritz David (allseits beliebtes und allwissendes Urgestein), Schnitzler (BGM Pöcking), Grasl (BGM Münsing, 2. Vors.) , Pfaffinger (BGM Starnberg), Monn (BGM Berg, 3. Vors.), Hillenbrand (Regierungspräsident), Steigenberger (BGM Bernried, 1. Vors.), Niedermaier (LR LKR Bad-Tölz-Wolfratshausen), Zeller (LR LKR Weilheim-Schongau)

Alle waren sie da: Die insgesamt acht Bürgermeister der Gemeinden und der Stadt Starnberg, die als Seeanrainer gemeinsam die Interessengemeinschaft für Fremdenverkehr am Starnberger See e.V. bilden - samt Stadt- und Gemeinderäten im Gefolge, dazu die drei Landräte der angrenzenden Landkreise, ebenfalls geladen waren die ehem. Landräte, die Abgeordneten (für Berg kam Bundestagsabgeordneter Dr. Peter Gauweiler, die Landtagsabgeordnete Frau Dr. Männle war verhindert), Verbandsvertreter sowie Christoph Hillenbrand ("wir haben nur sieben 5-Sterne-Hotels!"), Regierungspräsident von Oberbayern.

Der Anlass? Die "Interessengemeinschaft für Fremdenverkehr am Starnberger See e.V." feierte am Mittwochabend mit einer Seerundfahrt ihr 100-jähriges Bestehen. Noch nie gehört? Aber holla! Die IG wurde am 16.1.1910 - damals regierte noch Prinzregent Luitpold - im Kavalierszimmer des Hauptbahnhofs München gegründet. Damals war es ein reiner Tourismusverband, mittlerweile hat man jedoch sämtliche Tourismusaktivitäten an den Tourismusverband Starnberger Fünf-Seen-Land abgegeben. Obwohl die Mitgliederzahl auf die 7 Gemeinden und 1 Stadt begrenzt ist, sind drei Landkreise in dem Verband vereinigt. Er versteht sich heute als Klammer der Seeanrainer zum gemeinsamen Erhalt der Natur. So liegt etwa der Gewässerentwicklungsplan für den Starnberger See in der Hand der Interessengemeinschaft. Gefeiert wurde auf der "MS Starnberg", dem Katamaran der Bayerischen Seenschifffahrt.

Absolutes Highlight der Veranstaltung: die musikalische Darbietung der Politprominenz!



Die Besetzung: Michael Grasl (BGM Münsing, Basstuba), Sepp Niedermaier (Landrat von Bad Tölz-Wolfratshausen, Klarinette), daneben der Nachwuchs von den Guglbergern, sodann Verbandsvorsitzender Josef Steigenberger (BGM Bernried, Gitarre) und am Akkordeon Ferdinand Pfaffinger (BGM Stadt Starnberg)

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Diese außergewöhnliche Politcombo wollte auch Ex-Landrat Heinrich Frey fotografisch festhalten.

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