Donnerstag, 16. September 2010

Übung macht den Retter

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Sollten Sie gleich in Kempfenhausen an der Schön Klinik vorbeifahren - nicht erschrecken! Zur Stunde findet dort gerade eine Großübung der Feuerwehr statt!

ABC

Schulanfang
Die diesjährigen ABC-Schützen

Heute Morgen bewegte sich eine vielfüßige, große gelbe Raupe durch Aufkirchen. Die Polizei wies die Schulanfänger der Oskar-Maria-Graf-Schule in den dörflichen Verkehr ein. Alle Schüler trugen die neuen gelben ADAC-Westen und wurden zusätzlich von Frau Müller (Schreibwarenladen in Aufkirchen) mit gelben Kappen ausgestattet. Trotzdem gilt: Langsam fahren!
(Foto: Höck)

Mittwoch, 15. September 2010

Gemeinderat pt.2: der Schmid-Eklat

Nachdem der Kampf gegen die kleinen Tiere bereits gescheitert war (siehe unten pt.1), wollte man sich im Rat wenigstens bei den großen Tieren keine Blöße geben.

Von Anfang an: Robert Schmid ist ein stolzer Berger Handwerker. Seit 8 Jahren sitzt er als alleiniger Vertreter seiner Wählergruppierung UWG im Gemeinderat. Die fehlende Anbindung an eine Fraktion macht er manchmal durch energische Wortmeldungen wett.

Gestern hatte er sich noch nicht zu Wort gemeldet, als es zum 9. Punkt der Tagesordnung kam; ein Tagesordnungspunkt, der keinen Antragsteller nannte: "Bauleitplanung: Beschlussfassung bezüglich der Photovoltaikanlage auf dem Grundstück Fl-Nr. 1254, Gemarkung Höhenrain". - Mit anderen Worten: Es ging um die Maxhöhe. Bezüglich derartiger Abstimmungen, die das G'sche Grundstück betreffen (wieso nimmt nur keiner mehr den Namen in den Mund?), gibt es einen Gemeinderatsbeschluss vom November 2008, über den damals hier im QUH-Blog so berichtet wurde:

"BGM Monn wollte grundsätzlich geklärt wissen, ob sich die GR Haseneder und Schmid ein für alle Mal in Sachen Genz bzw. Vesta für befangen erklären und sich von der Abstimmung zurückziehen möchten. GR Haseneder erklärte sofort, er werde zukünftig nicht mit abstimmen und rückte umgehend mit dem Stuhl zurück. Anders GR Schmid - er beharrte auf seinem Recht, weiter seine Stimme abzugeben, und wies darauf hin, dass Herr G. zwar seit 13 Jahren sein Kunde, er aber wirtschaftlich nicht von ihm abhängig sei. BGM Monn bat Schmid, sich aus "Gründen der politischen Hygiene" von der Abstimmung zurückzuziehen, 2. BGM Brunnhuber bat um Einsicht. GR Schmid zeigte sich jedoch uneinsichtig und weigerte sich, "sich diesen Schuh anzuziehen". (...) Die Mehrheit des GR fand dann schließlich, die Sache hätte ganz grundsätzlich ein Gschmäckle und votierte gegen drei Stimmen dafür, GR Schmid von der Abstimmung auszuschließen." (vgl.: http://quh.twoday.net/stories/5345727/ )

Aufgrund dieses Beschlusses fragte BM Monn am Dienstag GR Schmid, ob sich seitdem etwas verändert habe. GR Schmid verneinte das, aber er beabsichtige - anders als GR Haseneder, der bereits vom Tisch abgerückt war -, sich an Diskussion und Abstimmung über die G'sche Photovoltaikanlage im Landschaftsschutzgebiet zu beteiligen, da es sich um ein anderes Projekt handle ("Damois gings um a Odelgruam"). Kurzum: die Worte flogen hin und her und wurden immer lauter (Schmid) oder bestimmter (Monn), bis GR Schmid etwas von "Kindergarten" schimpfend unter Protest und sichtlich beleidigt den Saal verließ. Somit hatte er sich doch dem Votum des Gemeinderates gebeugt, sich der Stimme zu enthalten, aber nicht ohne dabei für einen Eklat zu sorgen.

Die Abstimmung über die G'sche Photovoltaikanlage, die seit über einem Jahrzehnt auf der Maxhöhe steht, allerdings nur eine zeitlich befristete Genehmigung hatte, die bereits abgelaufen ist, verlief dann wenig spektakulär: Nur 3 Gemeinderäte stimmten dafür, die Bauleitplanung hier zu verändern. Unter den Befürwortern waren eigenartigerweise gerade die, die gegen die Photovoltaikanlage in Höhenrain gestimmt hatten ... egal: Mit klarer Mehrheit stimmte der Rat - ähnlich wie bereits in vergleichbaren Fällen - gegen Photovoltaikanlagen im Landschaftsschutzgebiet.

Auch eine nachträgliche Genehmigung eines etwas zu groß geratenen Umbaus bei Dr. Argirov (18m!) lehnte der Gemeinderat - wie von der Verwaltung vorgeschlagen - ab. Na dann: Her mit den Mücken! Vielleicht sollte man sich um diese Dame bemühen:
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/26/0,3672,8095834,00.html

Bericht aus dem spätsommerlichen Gemeinderat; pt.1

Summer is almost gone und der Gemeinderat back at work. Es hatte sich über die Sommerpause eine Unzahl an Bauanträgen angesammelt, die alle - so viel kann jetzt schon verraten werden - genau wie von der Verwaltung vorbereitet akzeptiert bzw. abgelehnt wurden.

Angehäuft hatten sich allerdings auch einige Fragen:

- "Laufen die Bauarbeiten für die Ortsdurchfahrt Allmannshausen nach Plan?" wollte GR Streitberger (SPD) wissen und bekam die Antwort: Nein nicht ganz, wegen des Dauerregens hänge man ca. 2 Wochen hinter dem Vorhaben her, und etwas teurer werde es auch, da sich der Untergrund als schwierig herausgestellt habe.

- "Wie ist die Planung für die Ortsdurchfahrt Berg, wo die Bauarbeiten begonnen haben, die endgültige Gestaltung aber im Rat noch nicht detailliert behandelt wurde?", wollte GR Ammer (QUH) wissen. Ihm wurde erwidert, dass momentan nur der Kanal verlegt werde, wegen Zahlungsschwierigkeiten auf Seiten des Freistaates die Fertigstellung der erträumten Halballee wohl nicht vor 2012 zu erwarten sei.

- "Könnte die Gemeinde nicht an der Skaterbahn, die sich zu einem Jugendtreffpunkt entwickelt habe, eine Aschentonne für den sich dort ansammelnden Müll aufstellen?", schlug GR Grundmann (QUH) vor. Ihr wurde beschieden, dass das Grundstück dem MTV gehöre. Elli aber hakte nach und meinte richtig, dass die Skaterbahn aber allen Jugendlichen offen stehe, worauf der Bürgermeister schmunzelnd vorschlug, dann werde die Gemeinde die Tonne besorgen und der MTV sie aufstellen. - Geht doch - aber wer leert sie?

Sodann machte man sich auf in den Kampf gegen das zweitgrößte Übel der Gemeinde, die Mückenplage (siehe den Bericht unten). Gegen die Meinung vieler Räte, dass hier etwas unternommen werden müsse, weil die Lebensqualität entscheidend gelitten habe, stand einsam der Bericht von Alex Reil, dass nach seinen Recherchen ein Einsatz von BTI (siehe ebenfalls den Bericht unten) "nicht genehmigungsfähig" sei, weil es sich um ein Landschaftsschutzgebiet und um ein fließendes Gewässer handle. Dort sei der Einsatz explizit untersagt. GR Galloth schlug noch vor, Fledermäuse anzusiedeln, leider wurde dieser Vorschlag nicht weiter verfolgt. Dieser Kampf ist also erstmal verloren.

Teil 2 des Berichts mit Neuigkeiten von nicht mehr genehmigten Bauten auf der Maxhöhe und einem veritablen Eklat um Robert Schmid (UWG) ... nach einer kleinen Pause.

Dienstag, 14. September 2010

Trailer für: das Neueste aus dem Gemeinderat

Lesen sie am Mittwoch ... etwas später hier auf diesem Kanal:

- warum ein Gemeinderat unter Protest den Saal verließ
- warum vier Gemeinderäte unerträglich bunt gekleidet waren
- warum die CSU selbst den Kampf gegen Mücken noch verloren hat

... all das und alles neue von nicht genehmigten Gebäuden auf der Maxhöhe ...

... bald hier unter dieser Adresse.

Tiere in Berg: M wie Mücke, S wie Schwalbe

Muecke

Die CSU, die bekanntlich etwas unter ihren großen Tieren leidet, hat es heute auf kleinere Gegner abgesehen: die Mücken. Auf der Tagesordnung der heutigen Gemeinderatssitzung steht der Antrag der CSU, prüfen zu lassen, wie die Mückenplage einzudämmen sei und ob das am Chiemsee eingesetzte Insektizid auch in Berg in Betracht käme.

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Grund des Übels: das Wasserrückhaltebecken zwischen Allmannshausen und Höhenrain

Die Mücke ist zwar klein, dennoch ist auch sie kein geringer Gegner, steht sie doch schon als dritte der zehn biblischen Plagen im Alten Testament. Und schon den ganzen Sommer über macht sie vor allem Bewohnern der Ortsteile Höhenrain, Allmannshausen und Aufhausen das Leben schwer. Terrassennutzung war im Sommer fast unmöglich.

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Ausgerechnet Mücken halten sich nicht an diese behördliche Anordnung

Die Mückenplage in diesen Ortsteilen hängt wohl - in einem Jahr mit viel Regen - mit dem Hochwasserrückhaltebecken zwischen Höhenrain und Schwabbruck zusammen. Das Rückhaltebecken schützt wirksam davor, dass der Lüßbach bei starken Regenfällen über die Ufer tritt - die Bewohner von Höhenrain, Farchach und Manthal wurden deshalb in diesem Jahr von größeren Überschwemmungen verschont.

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Wasser Marsch, Mücke flieg

Auch wenn die Schleuse wieder geöffnet wurde, stehen noch lange große Wasserflächen im Wald, in denen sich die Mücken vermehren. Eine Anwohnerin schreibt uns: "Meine Familie wohnt bereits seit über 40 Jahren in Aufhausen, aber erst seit letztem Jahr haben wir diese extreme Mückenplage!"

Diese - sinnvolle - Maßnahme gegen das Hochwasser stellt einen Eingriff in das ökologische Gleichgewicht dar, der jetzt zur Mückenplage führt. Noch (das dauert mehrere Jahre) haben sich keine natürlichen Feinde wie Frösche, Libellen oder gar Fische angesiedelt. Die Mücken, die sich ungestört fortpflanzen können, fallen über Pilzsucher wie Anwohner her. Auch der Wald wird sich langfristig verändern, die jetzigen Bäume werden wegen des Wassers absterben, andere Baumarten werden nachwachsen.

Ganz Bayern litt diesen Sommer unter der Plage. Am Chiemsee und in Olching bekämpfte man die Mücken mit dem wegen möglicher Langzeitfolgen nicht unumstrittenen, eiweißbildenenden Bakteriums Bacillus Thuringiensis Israelensis (BTI). In den Landkreisen Ebersberg, Freising und Bad Tölz-Wolfratshausen entschied man sich dagegen.

Bereits im Juli fragten wir im Landratsamt nach und bekamen damals die Auskunft: "Eine offizielle Verlautbarung gibt es nicht, nachdem Bekämpfungsaktionen wie mit BTI etc. derzeit kein Thema sind. Immerhin ist der Starnberger See FFH-Gebiet, Teile davon Landschafts- und Naturschutzgebiet." (FHH-Gebiete sind spezielle Tier- Und Pflanzenschutzgebiete).

Von Gemeindeseite hieß es damals: "Bei uns trudeln erste Anfragen wegen der Mücken ein. Allerdings können wir nichts dagegen tun. Das einzig wirksame ist wohl ein Bakteriengift. Die Ausbringung müsste mit vielen Gemeinden koordiniert werden, da nur großflächige Besprühungsaktionen vom Flugzeug aus effektiv sind (bei den Larven, die jetztige Mückenpopulation kriegt man eh nicht mehr in den Griff), viel Geld aufgebracht werden (mehrere zehntausend Euro), und letztlich muss es die Regierung entscheiden."
Sollte der CSU-Antrag heute Abend durchgehen, muss dies geprüft werden.

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In Allmannshausen freuen sich zumindest die letzten Schwalben über die Mahlzeit. Hans Panschar schickte uns das Bild von der "letzten Oberleitung
weit und breit, deswegen sind alle Vöglein bei uns auf dem Hof. Mit allen Vor und Nachteilen."

Montag, 13. September 2010

Die "kunterbunte Spaß-Gruppierung"

Anders als andere politische Gruppierungen in der Gemeinde ist die QUH in der Lage, Vorstandssitzungen abzuhalten. Deshalb trifft sich heute der erweiterte Vorstand der QUH an einem geheimen Ort, um die politische Marschrichtung der nächsten Zeit festzulegen.

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Bitte recht grimmig: Der "Schwarze Block" der "kunterbunten Spaß-Gruppierung" (Münchner Merkur) QUH bei einem zufälligen Treffen letzte Woche. (V.l.n.r.: U. Pröttel, E. Link, A. Ammer, E. Grundmann, P. Pröttel, H & S. Kalinke)

Wegen ihrer kunterbunten Kleidung und ihrem allzu breiten Grinsen durften die Ur-QÜHE ...
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R. Grundmann & A. Weibrecht

... nicht mit auf das Bild.

Sonntag, 12. September 2010

Bier her!

Am Freitag fand der 52. Berger Unternehmerstammtisch statt, der wie kaum einer zuvor durstig machte. Passend zum Wiesn-Auftakt nächste Woche ging es um ein reinheitsgebotgeschütztes Erfrischungsgeränk.

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Das Thema stand auf dem Tisch

Christian Kalinke hatte Dr. Willy Buholzer, den Berger Chefeinkäufer für Anheuser Busch, und Dr. Michael Zepf aus der Geschäftsleitung der Doemens Bierakademie zu Gast. Um angemessene Kleidung war gebeten worden.

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Die Herren Doktoren in Lederhosen im Nobelhotel

Willy wusste, dass das Bier schon bei den Sumerern bekannt war, und erzählte, wie schwierig es für seinen Mutterkonzern sei, mit der tschechischen Budweiser-Brauerei über Namensrechte zu feilschen.

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Hopfenkäufer und -genießer: Willy Buhozer

Herr Zepf behauptete, dass Bierbrauen weitaus komplizierter sei als die Weinherstellung und dass zur Pizza kein Rotwein und zur Auster besser ein Bier (Stout) passen würde.

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Jede Sekunde amüsant und lehrreich: Stammtischgast Braumeister Zepf

Ansonsten erfuhren die staunenden Gäste, dass es auf der Wiesn von zwölf Zelten nur noch zwei gibt, die nicht in der Hand eines ausländischen Weltkonzerns sind (Augustiner und das staatseigene Hofbräuhaus) und dass 10% der Menschheit auf Hopfen allergisch sind. Der ganze Abend war ein zugleich höchst lehrreicher und unterhaltsamer Durstmacher. Danach ging es ab ins Wirtshaus!

Samstag, 11. September 2010

Dubai Istanbul Berg

Soviel haben die Bösen Buben von Berg schon verstanden, dass hier der Merkwürdigkeiten viele aufzufinden sind, aber was sie da gestern Abend in der Aufkirchner Straße erleben durften, das versetzte sie dann doch in Staunen.

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Ein ziemlich einzigartiger Event in der Aufkircher Straße

Denn Freitag Abend eröffnete in Berg gegenüber der Berger Kreissparkasse die Haleh Gallery mit einer Ausstellung moderner ... und Achtung jetzt kommt es: moderner iranischer Kalligraphie!

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Vielleicht weltweit führend in moderner iranischer Kalligraphie: die neue Berger Haleh Gallery

Die Initiatorin dieser wahrhaft mutigen und originellen Idee ist die Bergerin Haleh Heydari, die mit solchen Ausstellungen die beiden unterschiedlichen Welten, in denen sie lebt, verbinden will. ( http://www.haleh-gallery.com ) Kompetente Unterstützung hatte sich Haleh auch gleich geholt: Die Einführungsrede über die hierzulande schwer verständliche Kunst der Kalligraphie hielt (in Deutsch und Englisch!) niemand geringerer als Jürgen Frembgen, der Leiter der Orient-Abteilung am Staatlichen Museum für Völkerkunde München.

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Die Galeriegründerin Haleh Heydari lauscht Herrn Frembgen

Solche Ausstellungen gebe es derzeit in der um Modernität bemühten Wüstenmetropole Dubai ebenso wie in der hippen Welthauptstadt Istanbul ... und nun eben auch in Berg, führte Priv.Doz. Frembgen aus. Er versuchte auch dem staunenden Publikum, das sich halb auf Englisch und halb auf Bayerisch unterhielt, etwas von der fremden Kunst der Kalligraphie nahe zu bringen.

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Dubai - Istanbul - Berg: Moderne Kalligraphie von Kourosh Ghazimorad

Und die Bösen Buben staunten nicht schlecht: Das Haus war voll, die Frauen waren schön, die Männer waren reich und es wehte plötzlich ein Hauch von ganz großer ganz fremder Welt durch die Aufkirchener Straße. Die Ausstellung ist noch bis zum 30. Oktober geöffnet. Wir sind schon gespannt, was dann als nächstes kommt.

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Der 10. September 2010 in Berg

Freitag, 10. September 2010

Expeditionen ins Bierreich

Wenn er mal daheim ist, ist unser Christian "Stinker" Kalinke nicht zu bremsen. Und deshalb schiebt er nach dem Erfolg des Lehmann-MTV-Unternehmerstammtisches gleich noch einen zu Thema "Bier" hinterher.

Bier

Unter dem Titel "Expeditionen ins Bierreich" treten heute 19.30 im Starnberger Hotel "Vier Jahreszeiten" auf: Dr. Michael Zepf, Mitglied der Geschäftsleitung der Doemens Bierakademie und vormaliger Braumeister beim mittelständischen Flötzinger Bräu in Rosenheim sowie ...
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... Dr. Willy Buholzer, unser Willy, seines Zeichens Berger Vorzeigeschweizer und europäischer Einkaufsrepräsentant des globalen Bierkonzerns Anheuser-Busch InBev (hier auf einem offiziellem Photo).

Zur Einstimmung auf den Abend weltexklusiv Christians Filserbrief zu einem ähnlich weltumspannenden Thema, dem Wetter:

"Dear Berger,

a German Managing Director of a English company can easily be seen as a woodhammer. Take for byplay the opening of a meeting. Gemans like it clip and clear. Hello, let’s get started is the normal kickoff. If you don’t want to be seen as a German culture-banause, than you better learn smalltalking about the weather. If it was raining over the weekend, than you bescribe that you are happy having a rainwatering toilet or wash machine. And you should be fantasy rich. Out the sight of a Englander, can you Germans in the pipe smoke, if they talk longwhiling about cold or warm weather. Avoid to be beseen as a fat-poor-milk-drinker. You better talk about raining cats and dogs, which was in 2010 the normalcase in Bavaria. Surprise, surprise. When I spent my weekends in England, it was always sunny and I was able to talk about the people running in hordles into the parks and standing snakes at the icediels.

Businesstalks need to be methaphored by describing weather conditions. If you want something quick, than you ask for a solution in wind’s hurry. If you feel cheated, than you explain, that someone you in the rain stand let. Or if you discuss Marketing issues, that you promise the customer the blue from the heaven.

But it comes even thicker. If you as a German Managing Director want to go on number safe, than you should befollow the important intercultural rule. Never be Mr. “Know it alls” or “Always right”. You better act as a wise weather frog, telling people the old Bavarian farmer rule: “When the cock crows on the mist, changes the weather or it remains as it is.” What means, if it’s sunny, we give gas and if it’s rainy, we carry the sun in our heart.

Cheers
Christian
"

Donnerstag, 9. September 2010

Zeit für Konsequenzen

Gestern veröffentlichte der Starnberger Merkur unter dem Titel "Zeit für Konsequenzen" einen wichtigen Kommentar seines Chefredakteurs Stephan Müller-Wendlandt über die politische Lage in Berg, der über weite Strecken vielen Bergern aus dem Herzen sprechen dürfte.

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Der Leitartikel gestern im Starnberger Merkur

Trotzdem sah sich die QUH veranlaßt, auf diesen Artikel zu reagieren. Der QUH-Vorsitzende Andreas Ammer schickte dem Starnberger Merkur folgenden Leserbrief, der leider für die Bedürfnisse eines Blogs fast etwas zu lang geraten ist, aber da müssen Sie als Leser jetzt durch:

"Sehr geehrter Stephan Müller-Wendlandt,

danke für Ihren Kommentar im heutigen Merkur über das unwürdige Chaos in der Berger CSU. Sehr richtig schreiben Sie, dass der Zustand dringend einer innerparteilichen Klärung bedarf. Weshalb diese seit Monaten nicht geschieht, ist ein Rätsel.

Allerdings spielen Sie in Ihrem Kommentar die Drastik der Lage, in der sich die Gemeinde befindet, sehr herunter. Auf Grund der anwaltlichen Aktivitäten des örtlichen CSU-Vorsitzenden, droht schließlich das politische Leben der Gemeinde zu erstarren. Politische und soziale Institutionen in Berg sehen sich inzwischen aus unterschiedlichsten Gründen mit langwierigen Prozessen konfrontiert oder bedroht.
Wenn
...der Bürgermeister mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde,
...eine konkurrierende Partei wiederholt mit ruinösen Klageandrohungen,
...erfahrene Journalisten mit Unterlassungsforderungen,
...selbst ein Parteigenosse mit Unterlassungsforderungen,
...der Fußballverein (MTV Berg) mit diversen finanziell ruinösen Klagen,
...ein juristischer Staatsbeamter des Landratsamtes, der seine Pflicht tut,
...ein Ex-Vizepräsidenten des Landtages mit persönlichen Anzeigen
...und ich als QUH-Vorsitzender mit Anzeigen und Unterlassungsklagen sowie einer Schadensersatzklage in 5-stelliger Höhe überzogen werden, dann ist das mehr als ein "Scharmützel", mehr als ein "Sommertheater" (schließlich ziehen sich einige Prozesse schon gut 10 Monate dahin). Dies ist der Versuch, eine ganze Gemeinde, ihre demokratischen und sozialen Institutionen mundtot und funktionsunfähig zu machen.

Mit der örtlichen CSU ist dies - wie Ihr Kommentar nahelegt - bereits fast gelungen. Wie anders ist zu erklären, dass eine Partei monatelang nicht reagiert, wenn ihre GR-Fraktion, sämtliche stellvertretenden Ortsvorsitzenden und die Honoratioren öffentlich den Rücktritt ihres Vorsitzenden fordern, ihm Missbrauch seines Amtes vorwerfen ("Nahm doch der überwiegende Teil seines Rechenschaftsberichtes Ausführungen zu seiner anwaltlichen Tätigkeit in der Causa Genz ein", heißt es in der Presseerklärung der CSU von Juni) und .... NICHTS geschieht.

Verwehren muss ich mich in diesem Zusammenhang allerdings vehement gegen die Bezeichnung der QUH als "kunterbunte Spaß-Gruppierung". Die Gemeinderatsarbeit der QUH ist - ich denke auch bei politischen Mitbewerbern - inzwischen als äußerst kompetent und ernsthaft geachtet. Ich persönlich muss - was beileibe kein "Spaß" ist - wegen meiner politischen Meinungsäußerungen mit hohem finanziellen Risiko verbundene Prozesse durchstehen, in denen mir keine große Partei zur Seite steht, sondern nur ein paar engagierte Bürger, die sich zur QUH zusammengeschlossen haben. Die QÜHE sind mit großer Freunde, auch mit Ideen, mit Liebe zur Gemeinde und viel ehrenamtlichem Engagement am Werk. Ich glaube fast, ich darf behaupten, dass das, was die QUH ehrenamtlich an politischer und kultureller Arbeit - bis hin zum QUH-Blog - alltäglich in der Gemeinde leistet, seinesgleichen sucht.

Unsere fleißig und ernsthaft arbeitende, demokratisch legitimierte Gruppierung, die auch in Ihrer Zeitung gerne und viel zitiert wird, als "Spaß-Gruppierung" herabzuwürdigen, ist eine Missachtung dieses demokratischen Engagements, die das Niveau Ihrer sonst so guten lokalpolitischen Berichterstattung deutlich unterschreitet.

Mit freundlichen Grüßen verbleibe ich Ihr Andreas Ammer / QUH-Vorstand
"

Auch die SZ reagierte ausführlich auf die Strafanzeigen gegen V. Hier gehts zum Artikel: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/politik/csu-ortsverband-in-aufruhr-strafanzeigen-gegen-bergs-csu-chef-1.997299

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