Dienstag, 21. September 2010

... nichts

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Montag, 20. September 2010

Der Countdown läuft

In zwei Wochen ist es wieder soweit: am Samstag den 2. Oktober 2010 steigt in der Oscar-Maria-Graf Schule das legendäre Spiel ohne Grenzen. Von 12.00 – 17.00 Uhr sind alle Schüler und Lehrer mit Geschwister, Eltern, Nachbarn und Freunden herzlich eingeladen auf dem Schulgelände Spiel und Spass zu frönen.
OMG-Schule-Lebkuchenherz
Wer hat Lust auf Völkerballtunier? Listen kursieren an den Gymnasien Kempfenhausen, Icking und Schäftlarn oder bei Frau Lindner bzw. Thea Würf (Tel. 44 77 72) eintragen. Wer will endlich den höchsten Bierkastenturm stapeln? Schon mal Mutti drauf vorbereiten. Oder lockt der Hauptgewinn der großen Tombola?

Der Förderverein ist schon fleißig am Vorbereiten und hofft natürlich wieder auf viele helfende Hände. Wer gerne einen Kuchen bäckt, bitte bei Marianne Obermaier (Tel. 97 95 92) melden. Tatkräftige Helfer für den Auf- und Abbau, Spiele oder am Grill bitte bei Donya Schraudenbach (Tel. 97 91 60) melden. Damit's auch in diesem Jahr wieder ein Klasse-Fest wird!

Der Termin

Morgen ist es soweit. Vor dem Oberlandesgericht im Justizgebäude an der Prielmayerstraße 5 (Stachus) wird um 14.30 im Sitzungssaal E 10 das Berufungsverfahren gegen den QUH-Vorsitzenden Ammer wegen dessen Berichterstattung über den CSU-Beitritt eines örtlichen Großgrundbesitzers verhandelt. Das Gericht hat das persönliche Erscheinen der Parteien angeordnet. Wir werden da sein.

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Freiheit oder ...?

Der Berufungs-Prozess ist eine wichtige Vorentscheidung für die - extra vom Gericht zu behandelnden - Schadenersatzforderungen der Kläger von der Maxhöhe.

Neidlos ...

... erkennen wir an, dass die schöne Internetseite von Fußball-vor-Ort, die von dem Noch-Berger Hansi Kleiner verantwortet wird (derzeit verletzt mit Kreuzbandriss samt drohendem Karriereende),

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Hansi Kleiner, "Fußball vor Ort"-Gründer und MTV "Spieler des Jahres 2009" vor seinem Kreuzbandriss im Mai

... noch besser als wir über MTV-Spiele berichtet. Zum Beispiel über das Skandalspiel vom Wochenende in Peiting: http://www.fussball-vorort.de/vereine/mtv-berg/herren-1/schiri-stiehlt-zwei-punkte-924431.html

Auch der FSV Höhenrain, der am Wochenende in der Kreisklasse 2:1 gegen FF Geretsried gewann und damit seinen 2. Tabellenplatz verteidigte, findet dort Erwähnung: Zuletzt Ende August http://www.fussball-vorort.de/vereine/fsv-hoehenrain/hoehenrain-macht-nach-pause-ernst-897719.html

Sonntag, 19. September 2010

Berg wird heiliger

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Kapelle und Baumeister

Geschafft! Nach über 3 Jahren Bauzeit hat Michi Ott am Sonntag bei strahlendem Wetter seine Himmelmutterkapelle eröffnet und weihen lassen. Günther Wasmeiers Bilder vom Walten des Leibhaftigen sind allerliebst geworden. Möge sie das Dorf vor weiteren Teufeln beschützen.

Verdammt schön ...

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Ernst Simmerding beim Einholen der Netze (Foto: Edwin Kunze)

Nun haben wir in der Berger Ortsmitte plötzlich zwei Galerien. Neben der Haleh Gallery betätigt sich seit kurzem auch Jochen Reitberger als Galerist - wenn auch nur vorübergehend. Die Brillen im Laden in der Perchastr. 3a werden noch bis November umrahmt von Berger Bildern, fotografiert von Edwin Kunze aus Leoni. Schöne Aufnahmen, schöne Idee!

Samstag, 18. September 2010

Es ist soweit - die Himmelmutterkapelle wird eingeweiht

Himmelmutterkapelle-

Vor dreieinhalb Jahren wurde der Grundstein gelegt und von Pater Laurentius gesegnet. Seither arbeitete Michael Ott mit Verwandtschaft und Bekanntschaft aus Berg über Geretsried bis Kapstadt emsig an der kleinen Kapelle, die dort entstehen sollte, wo 1957 die alte Kapelle abgerissen worden war. Die Sage, die sich darum spinnt, wie hier ein vom Teufel verkohlter Knecht vom Himmel fiel, stand bereits vor Jahren hier um Blog und lesen Sie hier.

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Die Malereien im Innenraum wurden von Günther Wasmeier gestaltet und ausgeführt.

Und nun wird sie eingeweiht: am morgigen Sonntag um 11.30 Uhr durch Pfarrer Wandachowicz. Danach gibt es einen Umtrunk im Gasthof zur Post. Die Familie Ott bittet darum, nicht zu nahe an der Kapelle zu parken.
(Fotos: Höck)

Freitag, 17. September 2010

200 Jahre Schulzwang in Bayern - Schulmuseum Aufkirchen auf Abwegen

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Ausstellung des Berger Schulmuseums im Starnberger Museum

Unser Aufkirchener Schulmuseum wurde umgezogen! Doch der Umzug ist nur temporär und gereicht ihm zudem zur Ehre. Das Museumszimmer ist nämlich Bestandteil der Wanderausstellung "Wenn der Mensch was lernen muss", die noch bis zum 14. 10. im Foyer des Landratsamts Starnberg zu besichtigen ist.

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Bei der Eröffnung: Joachim Wenzel vom Berger Archiv, Friederike Hellerer vom Herrschinger Archiv und Schirmherr Landrat Karl Roth über dem Museumszimmer aus Aufkirchen und unter der Bigband des LSH Kempfenhausen

Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt der Archive im Landkreis. Anlass war die Einführung des "Schulzwangs" in Bayern im Jahr 1802. Dabei interessierte die Ausstellungsmacher besonders die Umsetzung der ministeriellen Vorschriften auf der untersten Ebene.

Der Berger Archivar Joachim Wenzel wurde in seiner Einführung konkret, was die Finanzen betraf. Die Ausstellung kostete 25.000 €. Das Landratsamt leistete einen Zuschuss, den gesamten Rest konnte man über Sponsoren finanzieren. Diese sollen auch hier entsprechend gewürdigt werden. Der Löwenanteil kam übrigens aus Berg. Es spendeten: die Kreissparkasse München-Starnberg, Rolf Nonnenmacher (Berg), Reiser Systemtechnik (Berg), Freiherr Wulf von Schimmelmann (Berg) sowie ein Spender, der ungenannt bleiben möchte. Sehr großzügige und umfangreiche Unterstützung leistete der Keller Verlag (Berg).

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Museumsreif: Berger Nachkriegsschulklasse

Außer dem Schulzimmer aus Aufkirchen werden in der Ausstellung Exponate aus dem Schulalltag gezeigt, auf Stellwänden informieren die einzelnen Archive über ihre Dorfschulen oder über Themen wie das Leben der Lehrer, Schule im Nationalsozialismus oder die Prügelstrafe, die in Bayern erst 1980 gesetzlich verboten wurde.

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Damals-noch-nicht GR Link (QUH), Damals-schon GR Sokolowski (FDP) und Sieglinde Müller beim Schulmuseumsgründen 2003 (Ausriss Kreisbote 2003)

Das Schulmuseum Aufkirchen wurde im Jahr 2003 von Anke Sokolowski, Sieglinde Müller und Elke Link gegründet, die damals mit Besen und Eimern bewaffnet den Dachstuhl der Alten Schule durchforsteten und das Schulzimmer liebevoll wieder einrichteten, mit Unterstützung vieler örtlicher Handwerker und Förderer.

Zu der Ausstellung ist ein Begleitband erschienen, der für 10 € erworben werden kann. Führungen gibt es am 21.9. um 10:00 Uhr, am 30.9. um 14:00 Uhr und am 5.10. um 10:00 Uhr. Später wird die Ausstellung modifiziert in den einzelnen Gemeinden zu sehen sein.

8 Bürgermeister, 3 Landräte, 1 Regierungspräsident ...

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Gruppenbild - ohne eine einzige Dame: Wanner (BGM Tutzing), Roth (LR LKR STA), Sontheim (BGM Feldafing), Bernwieser (BGM Seeshaupt), Fritz David (allseits beliebtes und allwissendes Urgestein), Schnitzler (BGM Pöcking), Grasl (BGM Münsing, 2. Vors.) , Pfaffinger (BGM Starnberg), Monn (BGM Berg, 3. Vors.), Hillenbrand (Regierungspräsident), Steigenberger (BGM Bernried, 1. Vors.), Niedermaier (LR LKR Bad-Tölz-Wolfratshausen), Zeller (LR LKR Weilheim-Schongau)

Alle waren sie da: Die insgesamt acht Bürgermeister der Gemeinden und der Stadt Starnberg, die als Seeanrainer gemeinsam die Interessengemeinschaft für Fremdenverkehr am Starnberger See e.V. bilden - samt Stadt- und Gemeinderäten im Gefolge, dazu die drei Landräte der angrenzenden Landkreise, ebenfalls geladen waren die ehem. Landräte, die Abgeordneten (für Berg kam Bundestagsabgeordneter Dr. Peter Gauweiler, die Landtagsabgeordnete Frau Dr. Männle war verhindert), Verbandsvertreter sowie Christoph Hillenbrand ("wir haben nur sieben 5-Sterne-Hotels!"), Regierungspräsident von Oberbayern.

Der Anlass? Die "Interessengemeinschaft für Fremdenverkehr am Starnberger See e.V." feierte am Mittwochabend mit einer Seerundfahrt ihr 100-jähriges Bestehen. Noch nie gehört? Aber holla! Die IG wurde am 16.1.1910 - damals regierte noch Prinzregent Luitpold - im Kavalierszimmer des Hauptbahnhofs München gegründet. Damals war es ein reiner Tourismusverband, mittlerweile hat man jedoch sämtliche Tourismusaktivitäten an den Tourismusverband Starnberger Fünf-Seen-Land abgegeben. Obwohl die Mitgliederzahl auf die 7 Gemeinden und 1 Stadt begrenzt ist, sind drei Landkreise in dem Verband vereinigt. Er versteht sich heute als Klammer der Seeanrainer zum gemeinsamen Erhalt der Natur. So liegt etwa der Gewässerentwicklungsplan für den Starnberger See in der Hand der Interessengemeinschaft. Gefeiert wurde auf der "MS Starnberg", dem Katamaran der Bayerischen Seenschifffahrt.

Absolutes Highlight der Veranstaltung: die musikalische Darbietung der Politprominenz!



Die Besetzung: Michael Grasl (BGM Münsing, Basstuba), Sepp Niedermaier (Landrat von Bad Tölz-Wolfratshausen, Klarinette), daneben der Nachwuchs von den Guglbergern, sodann Verbandsvorsitzender Josef Steigenberger (BGM Bernried, Gitarre) und am Akkordeon Ferdinand Pfaffinger (BGM Stadt Starnberg)

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Diese außergewöhnliche Politcombo wollte auch Ex-Landrat Heinrich Frey fotografisch festhalten.

Donnerstag, 16. September 2010

Übung macht den Retter

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Sollten Sie gleich in Kempfenhausen an der Schön Klinik vorbeifahren - nicht erschrecken! Zur Stunde findet dort gerade eine Großübung der Feuerwehr statt!

ABC

Schulanfang
Die diesjährigen ABC-Schützen

Heute Morgen bewegte sich eine vielfüßige, große gelbe Raupe durch Aufkirchen. Die Polizei wies die Schulanfänger der Oskar-Maria-Graf-Schule in den dörflichen Verkehr ein. Alle Schüler trugen die neuen gelben ADAC-Westen und wurden zusätzlich von Frau Müller (Schreibwarenladen in Aufkirchen) mit gelben Kappen ausgestattet. Trotzdem gilt: Langsam fahren!
(Foto: Höck)

Mittwoch, 15. September 2010

Gemeinderat pt.2: der Schmid-Eklat

Nachdem der Kampf gegen die kleinen Tiere bereits gescheitert war (siehe unten pt.1), wollte man sich im Rat wenigstens bei den großen Tieren keine Blöße geben.

Von Anfang an: Robert Schmid ist ein stolzer Berger Handwerker. Seit 8 Jahren sitzt er als alleiniger Vertreter seiner Wählergruppierung UWG im Gemeinderat. Die fehlende Anbindung an eine Fraktion macht er manchmal durch energische Wortmeldungen wett.

Gestern hatte er sich noch nicht zu Wort gemeldet, als es zum 9. Punkt der Tagesordnung kam; ein Tagesordnungspunkt, der keinen Antragsteller nannte: "Bauleitplanung: Beschlussfassung bezüglich der Photovoltaikanlage auf dem Grundstück Fl-Nr. 1254, Gemarkung Höhenrain". - Mit anderen Worten: Es ging um die Maxhöhe. Bezüglich derartiger Abstimmungen, die das G'sche Grundstück betreffen (wieso nimmt nur keiner mehr den Namen in den Mund?), gibt es einen Gemeinderatsbeschluss vom November 2008, über den damals hier im QUH-Blog so berichtet wurde:

"BGM Monn wollte grundsätzlich geklärt wissen, ob sich die GR Haseneder und Schmid ein für alle Mal in Sachen Genz bzw. Vesta für befangen erklären und sich von der Abstimmung zurückziehen möchten. GR Haseneder erklärte sofort, er werde zukünftig nicht mit abstimmen und rückte umgehend mit dem Stuhl zurück. Anders GR Schmid - er beharrte auf seinem Recht, weiter seine Stimme abzugeben, und wies darauf hin, dass Herr G. zwar seit 13 Jahren sein Kunde, er aber wirtschaftlich nicht von ihm abhängig sei. BGM Monn bat Schmid, sich aus "Gründen der politischen Hygiene" von der Abstimmung zurückzuziehen, 2. BGM Brunnhuber bat um Einsicht. GR Schmid zeigte sich jedoch uneinsichtig und weigerte sich, "sich diesen Schuh anzuziehen". (...) Die Mehrheit des GR fand dann schließlich, die Sache hätte ganz grundsätzlich ein Gschmäckle und votierte gegen drei Stimmen dafür, GR Schmid von der Abstimmung auszuschließen." (vgl.: http://quh.twoday.net/stories/5345727/ )

Aufgrund dieses Beschlusses fragte BM Monn am Dienstag GR Schmid, ob sich seitdem etwas verändert habe. GR Schmid verneinte das, aber er beabsichtige - anders als GR Haseneder, der bereits vom Tisch abgerückt war -, sich an Diskussion und Abstimmung über die G'sche Photovoltaikanlage im Landschaftsschutzgebiet zu beteiligen, da es sich um ein anderes Projekt handle ("Damois gings um a Odelgruam"). Kurzum: die Worte flogen hin und her und wurden immer lauter (Schmid) oder bestimmter (Monn), bis GR Schmid etwas von "Kindergarten" schimpfend unter Protest und sichtlich beleidigt den Saal verließ. Somit hatte er sich doch dem Votum des Gemeinderates gebeugt, sich der Stimme zu enthalten, aber nicht ohne dabei für einen Eklat zu sorgen.

Die Abstimmung über die G'sche Photovoltaikanlage, die seit über einem Jahrzehnt auf der Maxhöhe steht, allerdings nur eine zeitlich befristete Genehmigung hatte, die bereits abgelaufen ist, verlief dann wenig spektakulär: Nur 3 Gemeinderäte stimmten dafür, die Bauleitplanung hier zu verändern. Unter den Befürwortern waren eigenartigerweise gerade die, die gegen die Photovoltaikanlage in Höhenrain gestimmt hatten ... egal: Mit klarer Mehrheit stimmte der Rat - ähnlich wie bereits in vergleichbaren Fällen - gegen Photovoltaikanlagen im Landschaftsschutzgebiet.

Auch eine nachträgliche Genehmigung eines etwas zu groß geratenen Umbaus bei Dr. Argirov (18m!) lehnte der Gemeinderat - wie von der Verwaltung vorgeschlagen - ab. Na dann: Her mit den Mücken! Vielleicht sollte man sich um diese Dame bemühen:
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/26/0,3672,8095834,00.html

Bericht aus dem spätsommerlichen Gemeinderat; pt.1

Summer is almost gone und der Gemeinderat back at work. Es hatte sich über die Sommerpause eine Unzahl an Bauanträgen angesammelt, die alle - so viel kann jetzt schon verraten werden - genau wie von der Verwaltung vorbereitet akzeptiert bzw. abgelehnt wurden.

Angehäuft hatten sich allerdings auch einige Fragen:

- "Laufen die Bauarbeiten für die Ortsdurchfahrt Allmannshausen nach Plan?" wollte GR Streitberger (SPD) wissen und bekam die Antwort: Nein nicht ganz, wegen des Dauerregens hänge man ca. 2 Wochen hinter dem Vorhaben her, und etwas teurer werde es auch, da sich der Untergrund als schwierig herausgestellt habe.

- "Wie ist die Planung für die Ortsdurchfahrt Berg, wo die Bauarbeiten begonnen haben, die endgültige Gestaltung aber im Rat noch nicht detailliert behandelt wurde?", wollte GR Ammer (QUH) wissen. Ihm wurde erwidert, dass momentan nur der Kanal verlegt werde, wegen Zahlungsschwierigkeiten auf Seiten des Freistaates die Fertigstellung der erträumten Halballee wohl nicht vor 2012 zu erwarten sei.

- "Könnte die Gemeinde nicht an der Skaterbahn, die sich zu einem Jugendtreffpunkt entwickelt habe, eine Aschentonne für den sich dort ansammelnden Müll aufstellen?", schlug GR Grundmann (QUH) vor. Ihr wurde beschieden, dass das Grundstück dem MTV gehöre. Elli aber hakte nach und meinte richtig, dass die Skaterbahn aber allen Jugendlichen offen stehe, worauf der Bürgermeister schmunzelnd vorschlug, dann werde die Gemeinde die Tonne besorgen und der MTV sie aufstellen. - Geht doch - aber wer leert sie?

Sodann machte man sich auf in den Kampf gegen das zweitgrößte Übel der Gemeinde, die Mückenplage (siehe den Bericht unten). Gegen die Meinung vieler Räte, dass hier etwas unternommen werden müsse, weil die Lebensqualität entscheidend gelitten habe, stand einsam der Bericht von Alex Reil, dass nach seinen Recherchen ein Einsatz von BTI (siehe ebenfalls den Bericht unten) "nicht genehmigungsfähig" sei, weil es sich um ein Landschaftsschutzgebiet und um ein fließendes Gewässer handle. Dort sei der Einsatz explizit untersagt. GR Galloth schlug noch vor, Fledermäuse anzusiedeln, leider wurde dieser Vorschlag nicht weiter verfolgt. Dieser Kampf ist also erstmal verloren.

Teil 2 des Berichts mit Neuigkeiten von nicht mehr genehmigten Bauten auf der Maxhöhe und einem veritablen Eklat um Robert Schmid (UWG) ... nach einer kleinen Pause.

Dienstag, 14. September 2010

Trailer für: das Neueste aus dem Gemeinderat

Lesen sie am Mittwoch ... etwas später hier auf diesem Kanal:

- warum ein Gemeinderat unter Protest den Saal verließ
- warum vier Gemeinderäte unerträglich bunt gekleidet waren
- warum die CSU selbst den Kampf gegen Mücken noch verloren hat

... all das und alles neue von nicht genehmigten Gebäuden auf der Maxhöhe ...

... bald hier unter dieser Adresse.

Tiere in Berg: M wie Mücke, S wie Schwalbe

Muecke

Die CSU, die bekanntlich etwas unter ihren großen Tieren leidet, hat es heute auf kleinere Gegner abgesehen: die Mücken. Auf der Tagesordnung der heutigen Gemeinderatssitzung steht der Antrag der CSU, prüfen zu lassen, wie die Mückenplage einzudämmen sei und ob das am Chiemsee eingesetzte Insektizid auch in Berg in Betracht käme.

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Grund des Übels: das Wasserrückhaltebecken zwischen Allmannshausen und Höhenrain

Die Mücke ist zwar klein, dennoch ist auch sie kein geringer Gegner, steht sie doch schon als dritte der zehn biblischen Plagen im Alten Testament. Und schon den ganzen Sommer über macht sie vor allem Bewohnern der Ortsteile Höhenrain, Allmannshausen und Aufhausen das Leben schwer. Terrassennutzung war im Sommer fast unmöglich.

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Ausgerechnet Mücken halten sich nicht an diese behördliche Anordnung

Die Mückenplage in diesen Ortsteilen hängt wohl - in einem Jahr mit viel Regen - mit dem Hochwasserrückhaltebecken zwischen Höhenrain und Schwabbruck zusammen. Das Rückhaltebecken schützt wirksam davor, dass der Lüßbach bei starken Regenfällen über die Ufer tritt - die Bewohner von Höhenrain, Farchach und Manthal wurden deshalb in diesem Jahr von größeren Überschwemmungen verschont.

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Wasser Marsch, Mücke flieg

Auch wenn die Schleuse wieder geöffnet wurde, stehen noch lange große Wasserflächen im Wald, in denen sich die Mücken vermehren. Eine Anwohnerin schreibt uns: "Meine Familie wohnt bereits seit über 40 Jahren in Aufhausen, aber erst seit letztem Jahr haben wir diese extreme Mückenplage!"

Diese - sinnvolle - Maßnahme gegen das Hochwasser stellt einen Eingriff in das ökologische Gleichgewicht dar, der jetzt zur Mückenplage führt. Noch (das dauert mehrere Jahre) haben sich keine natürlichen Feinde wie Frösche, Libellen oder gar Fische angesiedelt. Die Mücken, die sich ungestört fortpflanzen können, fallen über Pilzsucher wie Anwohner her. Auch der Wald wird sich langfristig verändern, die jetzigen Bäume werden wegen des Wassers absterben, andere Baumarten werden nachwachsen.

Ganz Bayern litt diesen Sommer unter der Plage. Am Chiemsee und in Olching bekämpfte man die Mücken mit dem wegen möglicher Langzeitfolgen nicht unumstrittenen, eiweißbildenenden Bakteriums Bacillus Thuringiensis Israelensis (BTI). In den Landkreisen Ebersberg, Freising und Bad Tölz-Wolfratshausen entschied man sich dagegen.

Bereits im Juli fragten wir im Landratsamt nach und bekamen damals die Auskunft: "Eine offizielle Verlautbarung gibt es nicht, nachdem Bekämpfungsaktionen wie mit BTI etc. derzeit kein Thema sind. Immerhin ist der Starnberger See FFH-Gebiet, Teile davon Landschafts- und Naturschutzgebiet." (FHH-Gebiete sind spezielle Tier- Und Pflanzenschutzgebiete).

Von Gemeindeseite hieß es damals: "Bei uns trudeln erste Anfragen wegen der Mücken ein. Allerdings können wir nichts dagegen tun. Das einzig wirksame ist wohl ein Bakteriengift. Die Ausbringung müsste mit vielen Gemeinden koordiniert werden, da nur großflächige Besprühungsaktionen vom Flugzeug aus effektiv sind (bei den Larven, die jetztige Mückenpopulation kriegt man eh nicht mehr in den Griff), viel Geld aufgebracht werden (mehrere zehntausend Euro), und letztlich muss es die Regierung entscheiden."
Sollte der CSU-Antrag heute Abend durchgehen, muss dies geprüft werden.

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In Allmannshausen freuen sich zumindest die letzten Schwalben über die Mahlzeit. Hans Panschar schickte uns das Bild von der "letzten Oberleitung
weit und breit, deswegen sind alle Vöglein bei uns auf dem Hof. Mit allen Vor und Nachteilen."

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