Mittwoch, 8. September 2010

Was bau'n die denn nun schon wieder?

Der Straßenbauwahn hat jetzt also auch die Zentralgemeinde erfaßt. Auch in der Perchaer Straße in Berg rollen jetzt die Bagger.

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Es handelt sich leider noch nicht um den Beginn der Bauarbeiten zur lang geforderten Gestaltung der Ortsmitte (obgleich die Arbeiten irgendwann im nächsten Jahr hoffentlich darauf hinauslaufen), sondern nur um die Verlegung des neuen Tagwasserkanales. Die Gemeinde teilt mit: "Zunächst wird der Gehweg auf der Ostseite der Perchastraße zurückgebaut und die Fläche als provisorische Fahrbahn hergestellt. Daraufhin beginnen auf der Westseite der Perchastraße die Grabungsarbeiten für die Einlegung des neuen Tagwasserkanals und die neue Wasserversorgungsleitung. Mit Ausnahme von wenigen Tagen bleiben die beiden Fahrspuren auf der Perchastraße während der gesamten Bauzeit befahrbar. Ebenso wird während der gesamten Bauzeit der Gehweg auf der Westseite mit einer (reduzierten) Breite von 1,50 m nutzbar und die Zufahrt auf die angrenzenden Grundstücke möglich sein. Die Parkmöglichkeiten entlang der Staatsstraße sind dagegen deutlich eingeschränkt. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Ende November dauern und im Frühjahr 2011 in der Aufkirchner Straße fortgeführt."

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Der Plan für Kanal und Ortsdurchfahrt

Als vor anderthalb Jahren das Projekt im Gemeinderat vorgestellt wurde, kam es zum legendären Ausstoß der QUH-Glückshormone. Vgl. den Artikel vom März 2009: http://quh.twoday.net/stories/untermasphaltliegtdasglueckshormon

Dienstag, 7. September 2010

Genz vor Gericht? Sein Anwalt verklagt!

Die Gemeinde kommt einstweilen nicht zur Ruhe.

Die "Mutter aller Klagen", mit der im letzten Jahr die juristischen Verfahren, Verfügungen, Klagen, Unterlassungen, Schadenersatzforderungen gegen in Berg aktive Bürger, Journalisten und Beamte begann, geht in eine neue Runde: In zwei Wochen findet vor dem Oberlandesgericht München die mündliche Verhandlung im Berufungsverfahren "Genz ./. Ammer wegen einstweilige Verfügung" statt. Wie allgemein bekannt geht es um einen Artikel, der letzten Herbst hier im QUH-Blog erschienen war.

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Interessant an der Sache ist, dass das Gericht das "persönliche Erscheinen der Parteien" angeordnet hat. Da darf man doch gespannt sein auf den 21.9. um 14.30 Uhr Sitzungssaal E10. Wir werden da sein!

Dazu passt folgende Presseerklärung, die der MTV-Berg heute Mittag verschickt hat:

"MTV Berg zeigt V... an

Einstimmig hat der Vorstand des MTV Berg beschlossen, gegen Rechtsanwalt V. nunmehr Strafanzeige zu erstatten. Grund sind die im Rahmen der gerichtlichen Auseinandersetzung erhobenen Vorwürfe des Genz‘ schen Rechtsanwaltes „wer Spenden veruntreut, hat seine Glaubwürdigkeit verspielt.“ Diesem Vorwurf tritt der MTV Berg nunmehr als Verein und der Vorstand persönlich durch den 1. Vorsitzenden massiv entgegen und hat durch den beauftragten Rechtsanwalt Habdank bei der Staatsanwaltschaft München I Strafanzeige wegen des Verdachts der falschen Verdächtigung, Verleumdung und aller sonstigen in Betracht kommender Straftatbestände gestellt. Die Anzeige richtet sich ausdrücklich nur gegen Rechtsanwalt V... und nicht gegen den Kläger. Insoweit nimmt der MTV Berg immer noch an, dass sich der Kläger die verbalen Amokläufe seines Anwalts nicht zu eigen macht.

Jedenfalls ist es nunmehr Zeit, dem Rechtsanwalt das Handwerk zu legen und ihn für seine Äußerungen zur Rechenschaft zu ziehen.

Andreas Hlavaty
1. Vorsitzender
"

Montag, 6. September 2010

Wirtschaftsstandort Berg

Auf der Webseite der Gemeinde ist zu lesen:

"Obwohl die Gemeinde Berg aufgrund Ihrer Infrastruktur kein klassischer Gewerbestandort ist, stehen wir Ihnen für Fragen zu Ihrer Gewerbeansiedlung selbstverständlich gerne zur Verfügung. Sollten Sie als Gewerbetreibende, welche bereits in der Gemeinde Berg angesiedelt sind, Fragen oder Anregungen zum Gewerbestandort Berg haben, würden wir uns über ein Gespräch mit Ihnen freuen."

Bereits bei der Wahl des Gemeinderats war ein Ziel der QUH (siehe Blog 27.02.2008), die Ansiedlung neuer und Weiterentwicklung bestehender Gewerbebetriebe.

Auch wenn wir noch keine flächendeckende DSL-Versorgung und perfekte Verkehrsanbindung für alle Betriebe haben, gibt es viele Unternehmenszweige, die weder große Produktionsflächen noch einen direkten Zugang zur Autobahn benötigen. Berg bietet eine gute Infrastruktur hinsichtlich Schulen, Kindergärten, Freizeitmöglichkeiten und natürlich Geschäftskontakten. Neben Handwerksbetrieben freuen sich auch Unternehmen wie Fondsgesellschaften, IT-Unternehmen, Werbeagenturen, etc., wenn sich Wohnen und Arbeiten kombinieren lassen.

Diese Vorteile sollten wir bewerben und in ein Gesamtkonzept mit ggf. niedrigeren Hebesätzen einbinden. Deshalb könnte der Satz auf der Webseite vielleicht auch lauten: "Die Gemeinde Berg ist aufgrund ihrer Infrastruktur der perfekte Standort für Unternehmen, die an einen Ort arbeiten wollen, wo andere Urlaub machen ... Sollten Sie als Gewerbetreibende/r in der Gemeinde Berg Fragen oder Wünsche haben, stehen wir Ihnen jederzeit für ein Gespräch zur Verfügung."

Sonntag, 5. September 2010

"Neues" Gewerbegebiet Berg-Höhenrain

Neu ist das Gewerbegebiet ja eigentlich nicht, schließlich fiel die Entscheidung für den Standort schon im alten GR, die Namensgebung "Am hohen Rand" in der GR-Sitzung im August 2008, die Fertigstellung ebenfalls 2008.

Verkauft wurde bis jetzt nur ein Einzelhausgrundstück, die anderen drei Grundstücke für Einzel- bzw. Doppelhäuser stehen ebenso wie die Mischnutzfläche mit 4.171 und 2.275 qm immer noch zum Verkauf.

Nicht nur einmal wurde von verschiedenen Gemeinderäten, zuletzt von GR Streitberger, gefordert die Vermarktung zu verbessern. Ende Juli war es soweit: Die Webetafel stand.
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Alle potenziellen Kunden auf dem Weg von Berg nach Wolfratshausen werden auf die günstigen Grundstücke (Gewerbe: 118,10 €/qm, Wohnen: 308,10 €/qm) hingewiesen. Alle externen Gewerbetreibenden, die in einem Internetportal nach einem Gewerbegrundstück in Berg suchen, werden diese Grundstücke allerdings noch nicht finden. Aber vielleicht wird dies ein Antrag für die nächste Sitzung des GR am 14.08.

Für alle, die mehr über das Gewerbegebiet Höhenrain Ost wissen wollen empfiehlt sich ein Blick auf www.gemeinde-berg.de

Freitag, 3. September 2010

Kampf der horntagenden Nutztiere

Manche loben die QUH dafür, manche bedauern es ein wenig: Am Anfang gingen wir gerne auf alles los, waren stets angriffslustig und noch nicht bedroht durch die Mühlen der Realpolitik. In anderen Ländern werden Rindviecher gerade wegen ihrer Urkraft und ihrer steten Kampfbereitschaft verehrt. Zum Beispiel im südlichen Thailand.

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Tropischer QUH-Genosse: der thailändische Wasserbüffel.

Was kaum einer weiß: In Thailand sind Wasserbüffel auf Grund ihrer Agressivität hochverehrte Stars. In eigens für sie errichteten Arenen treten Büffel gegen Büffel an.

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Stolzes Nutztier am Kampfplatz

Anders als bei spanischen Stierkämpfen kommen die Tiere dabei in der Regel nicht zu Schaden. Das unterlegene Horntier verlässt vernünftigerweise von selbst nach einer Zeit den Kampfplatz. Je aggressiver ein Büffel vorgeht, umso mehr wird er allerdings vom Publikum bewundert, umso höher sind die Wetteinsätze. In Thailand heißt der Wasserbüffel "Ai Tui", was soviel heißt wie "it is an honest royal worker". Ein ausgewachsener Büffel wiegt mehr als eine halbe Tonne und wird gut 20 Jahre alt. Wenn er es nicht zum Star in der Arena bringt, arbeitet er 14 Jahre auf Reisfeldern.

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Heute ein Star. Der siegreiche Büffel wird vom Publikum bewundert und mit heiligem Wasser besprüht

Von der Existenz einer thailändischen Büffel-Partei ist uns leider nichts bekannt, aber bekanntlich steckt das Land (vielleicht auch deshalb?) bekanntlich in einigen politischen Schwierigkeiten.

Warum in die Ferne schweifen...

wo das Gute liegt so nah? Das gestrige Sommerkonzert im bis auf den letzten Platz besetzten Berger Marstall mit Julia Fischer an der Violine und Milana Chernyavska am Flügel war nicht nur sehr gut, sondern, wenn man dem frenetischen Applaus und den anschließenden Lobeshymnen folgt, ein Solitär im Berger Kultursommer. Die mittlerweile auch von Cicero, Spiegel und Zeit hochgelobte, mit Anne Sophie Mutter verglichene, 27 jährige Julia Fischer, spielte bereits seit ihrem 14. Lebensjahr das achte Mal in Berg, quasi als Dankeschön an ihre langjährige Gefolgschaft von „Wiederholungstätern“, die von ihrem Geigenspiel süchtig geworden sind, wie sich Dr. Wolfgang Ullmann bei der humorvollen bühnenreifen Einleitung des Abends so passend ausdrückte.

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Begleitet von der mittlerweile ebenso bekannten, wie auch international sehr geschätzten Milana Chernyavska am Steinway Flügel wurde ein sehr ausgewogenes Programm von alter und neuer Musik geboten.

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Die erste Halbzeit war Beethoven und seiner Sonate Nr. 10 in G-Dur op. 96 gewidmet. Man spürte den Respekt vor dem großen Meister und man vermisste vielleicht noch ein wenig das Feuer im Spiel, das man erwartet hatte, aber das lag sicher am Stück selbst, das wenig Interpretationsfreiheit ließ. Nach der Pause hörte man mit der Solosonate op. 27 Nr. 1 in g-Moll von Eugène Ysaye ein äußerst virtuos dargebrachtes Stück, in dem Julia Fischer als Solointerpretin ihr ganzes Feuer hemmungslos in den Ring werfen konnte. Höchst erfreulich ist, dass dann auch die neuere Musik so großen Beifall bei dem doch regelmäßig eher traditionell orientierten Klassik-Publikum gefunden hat. Die Sonate für Violine und Klavier in A-Dur von César Franck, einem Wanderer zwischen den Welten, der klassischen und der neueren Musik, bildete den Abschluss des Hauptprogramms. Standing ovations führten zu einer Zugabe eines weiteren Stücks von Ysaye, dem zweiten Satz eines Violinkonzertes, das er eigentlich vernichten wollte, weil er nicht zufrieden damit war. Die ebenso virtuose und feurige Darbietung dieses gottlob nicht verschollenen zweiten Satzes bildete einen würdigen Abschluss des Abends.

Weinfest in Höhenrain

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Pünktlich zum Ferienende und kurz vor Beginn der Wiesn feiern die Höhenrainer am 11.Sep. das Weinfest im Monn-Stadl. Das Wetter wird wohl besser als beim letzten Fest im Monn-Stadl, eine warme Jacke braucht man trotzdem:
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Ob BM Monn auch da ist?

Donnerstag, 2. September 2010

Unsere Lieblingsbaustelle

Alle Berger kennen diese Baustelle in Percha und wissen bis September 2010 dauert die Erneuerung der Brücke über den Lüßbach:
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Inzwischen ist es September. Wann wird die Brücke wirklich fertig? Die netten Arbeiter vor Ort beantworten diese Frage mit "in vier Wochen, bei schönen Wetter noch im September". Also werden wir noch die eine oder andere Minute vor der roten Ampel warten.

Mittwoch, 1. September 2010

Filserbrief Germans

Heute die dritte Folge von Christians Filserbriefen. Sie beschäftigt sich - passend zur Urlaubszeit - mit der Frage, wie wir als Deutsche im Ausland wahrgenommen werden. Loose goes it Christian:

"THE BEWONDERED GERMANS

Dear Berger,

the Englanders love talking about the weather and therefore the brother of the BILD is called SUN in England. But SUN is more stormy than sunny. They have no scruples to bescribe the Germans as krauts, using bombs and panzers in blitzkriegs. Many Englanders goes these beatlines on the nerves. Of course, they are not amused, when we kicked them out during the WM in South Africa and they don’t like German tourists occupying sunbeds with their XXL-towels. But lastendly, the Englanders have more difficulties with the highnosy Frenchs or the shrilly Americans. Believe it or not, the Englanders eigently bewonder the Germans.

First of all, that most Germans all laws and rules befollow. Take for byplay, how we ongoes with our rubbish. Where Englanders most of their rubbish in one ton throw, have we a whole row of beholders, one for old paper, one for compost, one for wrappings with Green Point, one for glass, one for problem rubbish and a small one for rest rubbish. You really come into the bredoullie if you simply things so away throw.

Another beliked German fetish is, how we tueftel and bastel to become greener. Many houses in good old Germany are so clever inpacked, that you have it warm in the winter and cold in the summer. Than we often catch up the rainwater not only for the bewatering of our Bio garden vegetables but also for rainwater driven WC`s. And the last eco-cry are now the German cars with automatically outgoing engines if you stillstand on an ample. Machos think, that’s especially good for women, which always choke off the engines.

Last but not least, the Englanders find it good that we Germans don’t have so many Hallodries and Hoibsharige. Take the English politicians, which have a lot of dirt on their sticks. All these expenses tricks which newly to foreshine came. Or the London city boys with their casino deals or cowhandles. In comparison to that, the German taxswindles are only cavalierdelicts. And in the English underworld you find a lot of heavy gangsters, which is not good cherries eat. Lastendly just compare our Fräuleinwunder Lena with Kelly Osborne which is outflipping like Lady Gaga.

Yes, when that nothing is, that the Englanders bewonder us Germans.

Cheers
Christian

Montag, 30. August 2010

QUHrlaub

Auch QUH-Fans machen Urlaub. So zum Beispiel Christine und Sabine (Namen sind geändert, aber der Redaktion bekannt), die uns von dort nicht nur ein QUH-Bild, sondern auch ein Gedicht geschickt haben, dass wir nicht verheimlichen möchten:

"Wo ich geh‘ und wo ich steh‘
eine Kuh am Berg ich seh‘:

alpine-Kuh2

Dieser fehlt am Kopp das Horn,
das wehrhaft stehen soll nach vorn,
so wie bei Qühen, die WIR kennen,
die unbeirrt nach vorne rennen.
Doch DIESE Kuh ist eher fromm,
und sagt: aus Schweizer Land ich komm‘,
wir sind und bleiben halt neutral,
weshalb ich schlaue Kuh so strahl.

Und soooo lieb wie diese Kuh
so guckst auch Du, du Heimat-Quh.
*ganzliebguck*"

Die QUH, die damit eine der wenigen politischen Vereinigungen ist, auf die buchstäblich noch Lobesgesänge gedichtet werden, sagt gerührt danke und wünscht Sabine und Christine noch einen schönen Urlaub.

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