Mittwoch, 7. Juli 2010

Tiere in Berg: L wie ???

Lazara_Fohlen5

Mörlbach vermeldet soeben die Geburt des ersten Alpaka-Fohlens in diesem Jahr. Am vergangenen Samstag, den 3. Juli, kam die kleine Stute zur Welt. Die Mutter ist "Lazara S", der Papa heißt "Isartal Romario". Nun wird ein Name gesucht - einzige Bedingung: Er muss mit L anfangen. Vorschläge werden gerne entgegengenommen!
Wir sammeln Ihre Vorschläge unter quh at quh-berg.de und leiten an Familie Darchinger weiter.

Dienstag, 6. Juli 2010

Sommerrat

Viel zu lachen, wenig zu entscheiden und viele merkwürdige Kleidungsstücke gab es bei der 12. Sitzung des Berger Gemeinderats. Es gab kein Publikum, und (außer dem Kreisboten) war nicht einmal die Presse erschienen. Selbst die Reihen im Rat waren licht, weil die überparteiliche "Ruderfraktion" (Grundmann, Link, Brunnhuber, Steigenberger) von ihrem Training für "Gesundheit in einem Boot" in ihrem Boot "Oh nass is" offensichtlich nicht schnell genug zurückgerudert war und mit leichter Verspätung (aber dafür in Ruderkleidung) im Rat erschien.

Dafür trug BM Monn zur Anfang der Sitzung - so wie er es seinem Phalsbourger Amtskollegen versprochen hatte - ein französisches Barett. Wie die QUH berichtete ( http://quh.twoday.net/stories/offene-beziehung-berg-und-phalsbourg ), hatten die Bürgermeister beim Ausflug nach Phalsbourg Hüte getauscht. Amtskollege Dany Kocher hatte im Gegenzug versprochen, in Phalsbourg vor seinem Rat mit dem bayrischen Trachtenhut zu erscheinen.

DSC_1031
Da im Rat Fotoverbot herrscht: ein Bild vom Bürgermeister mit Barett aus Phalsbourg

Der Rest war Grünzeug:
- GR Schmid wollte wissen, wer für die Pflege des MTV-Walls zuständig ist, der derzeit etwas verwildert und im Herbst mit den von Berger Bürgern gespendeten Bäumen bepflanzt werden wird. Antwort: Der MTV ist zuständig.
- GR Kaske wollte dann wissen, wie man es mit der künstlerischen Gestaltung des Kreisels halte? Antwort: Da würde jetzt erst einmal das neu gesäte Gras darüber wachsen, und dann sei der Kulturbeauftragte (also er) zuständig, und ausgehend vom PUVE-Ausschuss werde - wie vereinbart - mit Berger Künstlern ein Ideen-Wettbewerb unter den Berger Bürgern veranstaltet.
- GR Ammer wollte auch dann auch mal einen "Da-muss-die-Hecke-geschnitten-werden"-Antrag stellen und bat um den Rückschnitt der Hecke hinter der Info-Tafel beim "Himbisl-Haus". Er meinte natürlich die "Himbsel-Villa". Sein ungeschickter Versprecher wurde von seiner eigenen Fraktion mit lautem Gelächter quittiert.

Das war's dann schon fast. Es ging noch kurz um die Frage, ob dieses architektonisch herausragende Häuschen ...

IMG_1234
Ein Haus für Höhenrain Ost

.... auf der grünen Wiese neben dem immer noch nicht verkauften Gewerbegebiet "Höhenrain Ost" errichtet werden darf, obwohl es nicht exakt dem Bebauungsplan entspricht?
GR Haslbeck vermutete sofort wieder eine "Grundsatzentscheidung", GR Adldinger fragte nach, ob man ausgerechnet für so ein Fertighaus den Bebauungsplan ändern müsse, GR Ammer wandte ein, dieser Bebauungsplan solle in Höhenrain etwas ermöglichen und nichts verhindern. BM Monn kündigte an, dass man diesen Bebauungsplan noch öfters ändern werde, wenn man - so wie in diesem Fall - einen Kaufinteressenten findet. Das Vorhaben wurde mit 11:6 Stimmen genehmigt. Dann war noch kurz zu hören, dass es doch glatt einen denkmalgeschützteN Ziegenstall in Berg gibt ... und das wars dann auch. Die Fußballbegeisterten konnten fast pünktlich den ehemaligen und zukünftigen Finalgegner der Deutschen betrachten gehen.

Tiere in Berg: Fette Beute

WE0S9992-Finale

Einen kapitalen Fang konnte Peter Andrä von der Fischerei Kramerfeicht heute Morgen vorweisen: Ihm ging eine 3,2 kg schwere Seeforelle mit 80 cm Länge ins Netz. Ausdrücklich zum Verzehr geeignet!
(Foto: Höck)

Das Dorffest-Jubiläum

IMG_1227_2
Vor dem Regen

Was wäre ein anständiges Dorffest ohne den obligatorischen Regenguss! Dieses Jahr stellte er sich allerdings erst abends ein, so dass Weißwurstfrühstück, Blasmusik (Lüssbachtaler) und Kindertanz (mit Mahmoud Adlouni und Trudi Steigenberger) ...

IMG_1208
Der legendäre Kindertanz am Nachmittag (dieses Jahr leider mit Musik vom Band, da die Lüssbachtaler im letzten Moment gestehen mußten, dass sie das Tanzstück nicht spielen können)

...sowie die vielen Schmankerl, die dieses Jahr angeboten wurden, noch bei strahlendem Sonnenschein genossen werden konnten. Zu den von den "Crunchy Nuts" etwas zu laut geschmetterten Klassikern wie "TNT" von AC/DC oder "Eisgekühlter Bommerlunder" von den Toten Hosen wurde tapfer getanzt, bis sich irgendwann doch der Zorn des Himmels auf den Dorfplatz entlud.

CIMG4378
Im Regen: Steffi und Irmi

Das Berger Dorffest feierte in diesem Jahr übrigens sein 25-jähriges Jubiläum. Irmi Lindner erzählt, wie alles anfing: Ihr Bruder Stefan sei vor 25 Jahren Oberbursch der Berger Burschenschaft gewesen und habe auf der Maifeier die Idee gehabt, ein Dorffest zu feiern. Dann wurde zugepackt - bei Mutter und Oma wurden 50 kg Kartoffeln gekocht, geschält und geschnitten. In der Babybadewanne wurde alles per Hand mit Soße zum Salat vermischt. Bald hieß es: "Oma, setz noch 10 Kilo auf!" Damit war das Dorffest etabliert, und in den darauf folgenden Jahren reisten schon die ersten Münchner an - weil es in Berg "so einen guten Kartoffelsalat" gab.

Leider - vielleicht lag es an der permanenten WM-Fußballfeier - fehlten dieses Jahr zumindest die Münchner, so dass einige Bänke leer blieben.

Montag, 5. Juli 2010

Der Kreisel diese Woche (pt. 6)

Lange Zeit galt er als unbezwingbar: der heroische Kreisel samt Bergwurst am Berger Ortseingang. Jetzt hat ein 72-jähriger Pöckinger das für unmöglich Gehaltene geschafft und am Samstagabend den Berger Kreisel in einer Erstüberquerung souverän gemeistert.

IMG_1229
Nur eine Schramme im Gras erinnert an die Heldentat

Wie die Polizei mitteilt, wurde die Erstüberquerung möglich durch die Mithilfe eines Sherpas namens Daimler-Benz. Eine erste Dopingprobe erbrachte aber einen Anfangsverdacht in Richtung Alkohol. - Nicht auszudenken, zu welcher Tragödie dieser Zwischenfall geführt hätte, wenn das Straßenbauamt nicht weitsichtig die Fußballzwerge vom Kreisel entfernt hätte.

Nicht bestätigt werden kann allerdings die in den Medien kolportierte Sprungweite von 20m ... diese hätte nämlich das "Wohnzentrum Etztal" erreicht.

Fortschritte macht hingegen die künstlerische Gestaltung des Kreisels: Am Boden finden sich erste zurückhaltende farbliche Notizen, die die Befahrer des Kreisels auf ihre Geworfenheit im Straßenverkehr zurückverweisen oder (mit einer kühnen gelben Note am Rande) an das Lebendige im Kreisel und das Kreisende im Leben erinnen.

IMG_1230_2IMG_1233
IMG_1232IMG_1231
Wer Augen hat, sieht: Abstrakte Kunst am Kreisel

Sonntag, 4. Juli 2010

Berg hat geraucht

Immerhin: in Farchach (knapp, 3 Stimmen) und in Höhenrain (Hochburg der Demokratie) wurde mehrheitlich gegen das strenge Rauchergesetz votiert. Ansonsten liegt Berg im Bayerntrend. Die Gemeinde hat das (vorläufige) Ergebnis des Volksentscheides auf ihrer Homepage der Gemeinde ( http://www.gemeinde-berg.de/index.php?id=1101,116 ) folgendermaßen bekannt gegeben:

nichtraucher

"Von 5.740 Stimmberechtigten haben 1.338 Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Berg für den Nichtraucherschutz gestimmt und 979 Bürgerinnen und Bürger dagegen. Die Beteiligung am Volksentscheid in der Gemeinde Berg beträgt demnach 40,5 Prozent." - Auch Bayernweit zeichnet sich eine 60/40 Mehrheit für das harte Nichtrauchergesetz ab, das die CSU gelockert hatte. In Bierzelten (und beim "Dada", im "Manthal" oder beim "Neuwirt") darf damit offiziell nicht mehr geraucht werden, auf dem Berger Dorffest heute schon noch.

Heute Feiern!

Und zwar entweder beim Berger Dorffest (noch bis in die Nacht) ...

IMG_1207
Auftritt von Mahmouds Kinder-Volkstanzgruppe am Berger Dorffest

... oder am (spendenfreien) Fußballturnier (bis zur Entscheidung) ...

CIMG4367
KIM-Cup für F & E-Mannschaften beim MTV-Berg

... oder bei den Ateliertagen Berg/Icking (bis um 18 Uhr) ...

IMG_1079
Der Ickinger Künstler Sebastian Heinsdorff in Anbetung der Kunst

... oder überhaupt:

IMG_1213

Nebenher schnell: Entscheiden gehen (bis 18 Uhr)!

Samstag, 3. Juli 2010

6:0!

Berg in der Presse / 2. Teil. Für Berg relevante Artikel in SZ/Starnberg & Starnberger Merkur heute: Im Merkur 6 Artikel: ein großer Bericht über die wichtige Klimaschutzwerkstatt in Berg (vgl. unseren Bericht unten http://quh.twoday.net/stories/klimawerkstatt-in-berg ), ein Kommentar zum Condrobs-Vortrag in Kempfenhausen (vgl. unsere Ankündigung), Hinweis auf die GR-Sitzung nächste Woche (wir werden berichten), Bild von den Berger Feuerwehren, die Zahl des Tages und auch etwas Amüsantes:

IMG_1174
Ausriss aus dem Starnberger Merkur von heute.

SZ-Starnberg: Fehlanzeige ... keinerlei Lokalberichterstattung!

Auf den Fensterbänken Berger Ateliers

Künstler haben es mitunter nicht leicht. Nicht an diesem Wochenende, wo sie in Konkurrenz zu König Fußball und dem Berger Dorffest ihre Ateliers geöffnet haben und das Straßenverkehrsamt Wolfratshausen ihnen ihre Werbe-"As" von den Straßenseiten entfernt. Deshalb haben - wie der Allmannshauser Künstler Hans Panschar uns mitteilt - einige Ateliers heute bereits ab 12 Uhr geöffnet.

IMG_1170
Keine Kunst, aber trotzdem schön: Vorbereitungen zum Berger Dorffest am Sonntag (Beginn 11 mit dem Weißwurstfrühstuck)

Wenn Künstler in ihre Ateliers laden, sind nicht nur die Werke interessant, sondern gerade der indiskrete Blick in die Werkstatt, wo die Relikte der künstlerischen Arbeit genauso malerisch sein können wie die Werke selbst. Deshalb vergibt die QUH dieses Jahr nicht nur wieder den Preis der Ateliertage (das Rennen ist noch lange nicht entschieden), sondern veranstaltet auch einen Publikums-Wettbewerb für genaues Hinschauen. Also: Wer kann die folgenden fünf Details aus Berger/Ickinger Ateliers den jeweiligen Künstlern zuordnen? (Damit es nicht zu einfach wird: Einer der gefragten Künstler nimmt dieses Jahr gar nicht an den Ateliertagen teil)

IMG_1062
Wer läßt seine Farben am malerischsten trocknen?

IMG_1066
Wer stapelt seine Werke wie Feuerholz?

IMG_1048
Wer verkauft seine populärsten Werke (Fischsemmeln) nicht?

IMG_1054
Wer malt auf Acryl statt mit demselben?

IMG_1073
Wer outet sich als QUH-Fan (obwohl er uns nicht wählen kann)?

Falls jemand diese Fragen beantworten können sollte (was wir nicht glauben); Einsendungen bitte an quh@quh-berg.de. Als Preis würde eine der Postkarteneditionen warten, mit denen die Künstler in diesem Jahr ihre Gemeinschaftsausstellung finanzieren.

Die Ateliers sind heute (trotz Viertelfinale) und morgen geöffnet, einlageplan findet sich im Artikel von letztem Wochenende: http://quh.twoday.net/stories/heute-finale-heute-kunst-heute-feuer

Freitag, 2. Juli 2010

Klimawerkstatt in Berg

CIMG4326
Donnerstagabend im Gasthof zur Post

Berg gehörte zu den letzten drei von 15 Kommunen im Landkreis Starnberg, bei denen eine "Klimaschutzwerkstatt" stattfand. Leider hatte Berg das Pech, dass diese Veranstaltung mit prächtigstem Biergartenwetter konkurrieren musste. So fanden sich neben Bürgermeister Monn und Andreas Jäschok vom Bauamt nur drei einsame Gemeinderäte ein: Brunnhuber (SPD), Fink (EUW) und Link (QUH). Allerdings fiel das Verhältnis der anwesenden Gemeinderäte zur Gesamtzahl der Gemeinderatsmitglieder noch deutlich besser aus als das der anwesenden Bürgerinnen und Bürger zur Einwohnerzahl der Gemeinde - von 8173 Einwohnern waren genau 12 erschienen.

CIMG4315
Nina Hehn von Identität & Image

Nichtsdestotrotz nahm der Abend seinen Lauf. Zunächst gab es Kurzvorträge von Mitarbeitern der den Kommunen zur Seite gestellten Fachbüros, die zum "Kompetenzteam Klimaschutz" gehören.

Nina Hehn von Identität & Image stellte die Vorgehensweise bei der angestrebten Energiewende vor. Die "Werkstätten" bilden nach der "Sondierung" bereits die zweite von drei Phasen. Hier werden vor Ort in den Kommunen Ideen für Maßnahmen gesammelt, die "passgenau" auf den Landkreis zugeschnitten sind und am Ende konkret umgesetzt werden sollen.

Barbara Schärfl von architektur&energie analysierte die Situation in Berg und präsentierte energierelevante Daten. So wurde etwa an Zahlen demonstriert, wie viel Öl gespart werden könnte, würde nur noch nach Passivhausstandard gebaut. Sie gab auch Tipps für energetische Sanierung, die Bauleitplanung und für die Einrichtung von Gewerbegebieten.

Peter Keller von Green City Identiy schließlich präsentierte einen Überblick über Bestand und Potentiale der Gemeinden im Vergleich. Bei der Produktion von Solarstrom etwa nimmt Berg den 6. Platz im Landkreis ein, bei Windkraft steht die Gemeinde - wen wundert's - auf Platz 1. Berg wurden insgesamt gute Voraussetzungen für Solarenergie bescheinigt - in Berg könnten 58% des gesamten Stromverbrauchs durch Photovoltaikanlagen gedeckt werden. Fazit: Durch die ausgereifte Technik herrschen günstige Rahmenbedingungen. Solar-, Biomasse- und Windpotentiale sollen aktiv genutzt werden. Zuätzlichen Anreiz würde eine finanzielle Beteiligung der Bürger an regionalen Anlagen schaffen.

CIMG4336
Zettelwirtschaft

Schließlich waren die Bürger gefragt. Alle Ideen wurden auf gelbe Zettel notiert, neun Themengebieten zugeordnet und einzeln diskutiert. Die Dokumentation finden Sie demnächst hier: http://www.klimaregion-fuenfseenland.de/
Klaus Seidl aus Aufkirchen, der gerade eine Ausbildung zum Energieberater absolviert, machte jedoch zunächst seinem Ärger über die geringe Teilnehmerzahl Luft . "Was ist da los? Das ist doch peinlich!" Nina Hehn bat ihn, die Situation nicht zu unterschätzen. Erfahrungsgemäß sei die Produktivität trotz geringer Teilnehmerzahl sehr hoch. Und in der Tat regnete es Ideen, und Fragen prasselten auf die Experten und den Bürgermeister ein, der noch einmal in Anspielung auf die PV-Anlage in Höhenrain erklärte, wie schwierig es - trotz des Leitbilds - häufig sei, in unserem eigenen Gemeinderat Projekte durchzusetzen. Gegen 22:30 beendete er die Veranstaltung mit den Worten: "Das Ergebnis ist umfangreicher und zielführender, als es womöglich bei vollem Saal der Fall gewesen wäre. Es war trotz der wenigen Teilnehmer ein erfolgreicher Abend."

Presseschau

Schöne Welt: Dorffeste, Spenden, Gerichtsverfahren, Ateliertage, Sommer, KIM-Cup, WM, Volksbegehren ... selten war mehr los am See als an diesem Wochenende. Schauen wir doch mal, wie die Zeitungen mit diesem Übermaß an Meldungen umgehen.

IMG_1169

Der "Starnberger Merkur" berichtet in seiner heutigen Ausgabe, dass der MTV jetzt auf 800.000 € verklagt werden wird. Die Beteiligten des Streites kommen zur Sprache. Außerdem bemängelt der Merkur in einer Glosse ("Ostufer-Krimi") den Umgang mit den Werbeträgern der Ateliertage und hinterfragt in einem extra Artikel die ausbleibende Kreiselgestaltung. Mit dem Satz, "Jede Beschränkung für die Kunst ist eine Herausforderung", wird der QUH-Vorsitzende zitiert. Außerdem gibt es noch ein Bild von einem Schokohasen in Phalsbourg und neues vom bürgermeisterlichen Hahn Ribery. Obendrein eine Meldung von einem Radlerunfall in Aufkirchen und ein Hinweis auf das "Private Public Viewing" in der MS Klinik morgen. Insgesamt: 6 Artikel über Berg, die das Spektrum des Geschehens in der Gemeinde launisch, informiert und nah an der Gemeinde (deshalb auch mit einigen netten Referenzen zum QUH-Blog) abbilden.

Im neu konzipierten, angeblichen Lokalteil der SZ findet sich an diesem Wochenende des WM-Viertelfinales und der allgemeinen Dorffeste ein nichtssagendes Foto vom Herrschinger Schloß mit einem Text über ein "königliches Spiel". Damit ist allerdings (aus aktuellem Anlaß?) ein Schachspiel gemeint. Darunter immerhin die für Berg nicht ganz unrelevante (allerdings auch nicht ganz aktuelle) Meldung, dass den Montessori-Schulen die Förderungen gestrichen wurden, was nebenbei auch die Fertigstellung der Schule in Biberkor verzögert. Auf das grandiose Berger Dorffest vom Sonntag wird klein hingewiesen. Allerhand: 2 Artikel, die einen Berger interessieren könnten. - Soviel lokaler Bezug war selten in den letzten 14 Tagen in dem "Starnberg" genannten" Teil der neu gestalteten Lokal-SZ. Dafür auf der unsäglichen Seite "Leute" das Portrait eines Freisinger (!) Schneiders und die journalistische Bankrotterklärung eines Audi-Promotion-Artikels mit dem blöd grinsenden Ralf Möller als A1-Q7-B12-P1-Promi. Was das mit uns zu tun hat? - Genau: Gar nichts. Arme SZ. Eine Zeitung mit Lesern, die sich wundern, das sie nichts mehr zu lesen haben. Eine Berichterstattung über die Region findet nicht mehr statt.

Wir vom Lokal-Blog nehmen das als Verpflichtung. Wir schreiben - nach unser unten stehenden Meldung aus dem Berger Kindergarten - gerade an dem Artikel über die "Energiewerkstatt" gestern Abend in der Post (kein SZ-Journalist war anwesend) und verweisen wegen der diversen Feste am Wochenende auf unsere Litfass-Säule. Der Artikel über die Ateliertage morgen ist schon fast fertig. Auf den Kreisel kommen wir zurück. Auf dem Dorffest & beim KIM-Cup werden wir sein. Wer noch Entscheidungshilfe für das Volksbegehren am Sonntag braucht, findet sie in unseren Artikeln, für die wir alle Berger Gaststätten durchforstet haben: http://quh.twoday.net/stories/rauchen-und-nichtrauchen-in-berg & http://quh.twoday.net/stories/rauchen-und-nichtrauchen-in-berg-folge-2 . Bezüglich unserer weiterhin laufenden Genz-Verfahren fahren wir weiterhin die "wir sagen jetzt mal nichts" und "nicht mal ignorieren"-Strategie. Denn die Welt ist gerade schön.

Förderverein Kindergarten Oberberg: Verpufftes Engagement!

Der Förderverein des Kindergartens Oberberg steht kurz vor seiner endgültigen Auflösung. Auf der Mitgliederversammlung des Vereins am Dienstagabend in den Räumen des Kindergartens wurde die Auflösung beschlossen.

Bettina-Schickel-Kiga-Der Förderverein entbehrt schon seit dem Trägerwechsel im vergangenen Jahr vom BRK auf Kinderart der Gemeinnützigkeit. Der neue Träger wird als GmbH & Co KG geführt und ist damit uneingeschränkt steuerpflichtig.

Der Förderverein wurde 2006 gegründet, um einfacher Spendengelder für den Kindergarten einzusammeln und die Elterngelder unabhängig vom Träger verwalten zu können.

Es wurden rund 13 000 Euro seit dieser Zeit gesammelt. Gefördert wurden Ausflüge und Feste im Kindergarten. Anschaffungen, die sonst nicht möglich gewesen wären wie ein großes Trampolin, eine Puppenecke oder die Anlage der Kindergartenwiese hinter dem Rathaus wurden aus den Mitteln des Fördervereins bestritten.

Dr. Bettina Schickel, die erste Vorsitzende bedankt sich noch einmal recht herzlich für die großzügigen Spenden und ehreamtliche Mitarbeit der Eltern und bedauert, dass ein mit großem Elan gestartetes Engagement aufgrund rechtlicher Umstände wieder beendet werden muss.

Donnerstag, 1. Juli 2010

Heute Abend Klimaschutzwerkstatt in Berg

klimaregion_fuenfseen

Der Landkreis Starnberg hat sich das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2035 die "Energiewende" vollzogen zu haben und die ganze Region nur noch mit erneuerbaren Energien zu versorgen.
Dieser Weg ist lang und steinig. Daher arbeiten die Kommunen im Fünfseenland zusammen - und auch die Bürger sind gefragt. Heute Abend um 19 Uhr haben Sie im Gasthof zur Post in Aufkirchen Gelegenheit, sich bei einer fachlich begleiteten "Klimaschutzwerkstatt" zu informieren und eigene Ideen für den Klimaschutz in unserer Gemeinde vorzubringen. Näheres dazu finden Sie auf der Homepage Klimaregion Fünfseenland. Dort sehen Sie auch die Ideen und Projekte dokumentiert, die bei den Klimaschutzwerkstätten in Gilching, Pöcking, Gauting, Feldafing etc. vorgebracht wurden.

Informationsabend zum Thema "Umgang mit Alkohol im Jugendalter"

Der Elternbeirat des Landschulheims Kempfenhausen lädt für
heute Abend um 19:30 Uhr
in die Aula der Schule. Dort findet - in Zusammenarbeit mit Condrobs e.V. - ein Informationsabend zum Thema „Umgang mit Alkohol im Jugendalter“ statt.
Zentrale Fragestellungen:
Wie schützen Eltern und Lehrkräfte Kinder vor Suchtgefahren?
Wie reagiert man angemessen auf "die erste Zigarette, den ersten Alkoholrausch"?

Die Veranstaltung leiten Wolfram Skasa-Weiß, Dipl.-Sozialpädagoge, und Britta Maier, Dipl.-Pädagogin, von Condrobs Starnberg.

Mittwoch, 30. Juni 2010

Filmset Berg - Dreharbeiten vor dem Café Frühtau

WE0S1389
Am Set

Vor dem Café Frühtau begannen heute die Dreharbeiten für „Der Film deines Lebens“ - Buch und Regie: der in Ammerland wohnhafte Regisseur Sebastian Goder. Über 50 Mitarbeiter sind einen Monat lang in Berg und Umgebung für diese Produktion beschäftigt. Eine „Superlocation“, sagt Thomas Frei vom Schweizer Produzenten TRIASPowerFilms. TRIASPower ist eine Firma, die normalerweise im Bereich "Erfolgstraining" tätig ist - und auch der Film verspricht nicht weniger als "die verborgenen Schlüssel zu Glück und Erfolg". Ursprünglich sollte dieser Film über „Erfolgsprinzipien im Leben“ ein Dokumentarfilm werden, doch man entschied sich um und engagierte die Schauspieler Patrick Fichte (Bianca - Wege zum Glück, Das Traumschiff, Kreuzfahrt ins Glück), Lara Joy Körner (Rosamunde Pilcher, Utta Danella und Inga Lindström-Verfilmungen) und Francis Fulton Smith (u.a. Familie Dr. Kleist, Die Gustloff, Die Landärztin).

WE0S1395
Frühtau-Chefin Bettina Hofmann, Regisseur Sebastian Goder, Fritz Hofmann

Mit von der Partie ist auch Fritz Hofmann, der Sohn von Frühtau-Chefin Bettina. Er darf den Kellner spielen. Er hatte bereits eine Statistenrolle in einer Tatortfolge und bewirbt sich gerade an der Filmhochschule im Barcelona.
Für die Postproduction sind drei Monate eingeplant, im Januar soll der Film in die Kinos kommen. Da sind wir gespannt.
(Fotos: Höck)

QUH

QUH Suche

 

Litfaß-Säule

Haleh7

Aktuelle Beiträge

Der transatlantische...
Von Allmannshausen nach New York Der...
quh - Fr, 11.7.25, 9:17
Re: Research on Things...
ammer - Di, 15.5.18, 14:52
Fw: Update your account
ammer - Sa, 12.5.18, 20:26
Research on Things to...
ammer - Sa, 12.5.18, 20:26
Re: Research on Travel...
ammer - Mi, 7.2.18, 18:12

QUH-Count

Besucher

Blogger Status

Du bist nicht angemeldet.

Die QUH ist vom Eis!

Liebe QUH-Blog-Leser/innen,

wir haben hart gearbeitet. 4.520 Artikel, 5.105 Kommentare & Antworten sowie 9.156 Bilder sind nun erfolgreich auf unsere neue QUH-Weide umgezogen. Wir danken allen, die dies durch ihre Spenden möglich gemacht haben.

Kommen Sie mit und passen Sie das Lesezeichen Ihres Browsers an unsere neue Webadresse http://quh-berg.de an.

Zum neuen QUH-Blog »