Freitag, 25. Juni 2010

Bilder aus Südafrika

Vor Beginn der Ateliertage Berg/Icking (am kommenden Samstag um 14 Uhr) noch ein Hinweis auf Kunst aus fernen Landen ganz in der Nähe:

Die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika hat selbstredend Interesse für das Gastgeberland geweckt - so ist vielleicht auch die Resonanz zu erklären, die die Ausstellung südafrikanischer Kunst in den Räumen von object consult in Percha gerade erfährt.

CIMG4191

Die Galeristin, die diese Bilder verkauft, wohnt seit rund zwanzig Jahren in Berg. Astrid Fahr hat sich auf zeitgenössische südafrikanische Werke spezialisiert. Mehrmals im Jahr reist sie nach Südafrika, wo sie auch den Kontakt zu den Künstlern pflegt. Die Bilder kauft sie - allein wegen der zuverlässigen Abwicklung - immer über eine Galerie.
Sie selbst allerdings ist eine Galeristin ohne Galerie. "Meine Bilder zigeunern oft durch die Gegend", sagt sie. Zum Teil bewahrt sie die Werke zu Hause auf, zum Teil befinden sie sich in kleinen Ausstellungen, auch kann man sich vor der Entscheidung zu einem Kauf ein Bild ein paar Tage ausleihen, um zu sehen, wie man mit dem Bild lebt.

CIMG4196

"Zur Geldanlage sind meine Bilder nicht geeignet", meint sie, "manche sind einfach eine schöne Deko für zu Hause, andere setzen aber durchaus Geschichtswissen voraus, da sie einen politischen Hintergrund haben."
Die Bilder hängen nur noch bis Ende Juni in Percha, dann ziehen sie weiter nach Hamburg.

Mittwoch, 23. Juni 2010

autarke Energieversorgung bis 2020 in Berg

Ein Ziel des Leitbilds des Gemeinderats lautet:

"Wir sehen uns in der Rolle als Vorbild für nachhaltiges Handeln. Stärker als bisher werden eine autarke Energieversorgung (bis 2020) sowie eine Nahversorgung mit einheimischen Produkten angestrebt."

Ein kleiner Schritt in Richtung dieses noch fernen Ziels ist die Errichtung der Photovoltaikanlage beim Fußballplatz in Höhenrain. Die Anlage auf dem Gelände des FSV Höhenrain wird durch den Berger Photovoltaik-Betrieb YOKU finanziert und betrieben, der auch die so entstandenen Carports errichtet hat.

hohenrain_sonne
Höhenrain: Vorreiter in Sachen Sonnenenergie (auch die größte Photovoltaik-Anlage der Gemeinde - auf dem Dach der Fa. Kalinke - befindet sich in Höhenrain)

Zwar ist die Anlage noch nicht in Betrieb, die Auswirkungen auf die Umgebung lassen sich bereits erkennen.

Um diese Anlage hatte es einigen Streit im Gemeinderat gegeben. Die CSU hat - nach anfänglicher Zustimmung - am Ende mehrheitlich und vehement gegen das Sonnenenergie-Projekt gestimmt. Die QUH hat öffentlich auf dieses rätselhafte Abstimmungsverhalten hingewiesen, sowie Abstimmung und die entsprechenden Wortmeldungen als eine Ablehnung von Photovoltaik interpretiert. (Die Geschichte findet sich im Blog hier: http://quh.twoday.net/stories/zur-photovoltaik-in-hoehenrain ). Der Stachel sitzt tief: Noch in der letzten Sitzung wurde die QUH von GR Haslbeck (CSU), dem Wortführer des Widerstandes gegen diese Anlage - deshalb der "Lüge" bezichtigt. Er sei nicht gegen Photovoltaik im allgemeinen, sondern nur gegen diese Anlage. Sein Ratskollege Wammetsberger (CS) hingegen hatte sich allgemein gegen die Photovoltaik ausgesprochen, der er eine schlechte Energiebilanz attestierte.

Die Gemeinderatssitzung



Obwohl dieses Tor von Cristiano Ronaldo bereits einen Tag alt war, Südafrika schon am Nachmittag 2:1 gegen Frankreich gewann (was leider gar nichts nützte) und für den Abend Spiele mit vorhersehbarem Ergebnis angesagt waren, waren zu Beginn der Gemeinderatssitzung nur knapp über die Hälfte der Ratsmitglieder erschienen. Lediglich die Mannschaft der EUW war vollzählig aufgelaufen. QUH und Bürgergemeinschaft zogen später nach. Bürgermeister Monn gab dennoch pünktlich das Zeichen zum Anstoß.

Die durch Verletzungen und Terminprobleme dezimierten Mannschaften lieferten sich zunächst ein torloses Vorgeplänkel - einzig erwähnenswerter Spielzug die Beantwortung der Frage nach der Belegung der Dreifachturnhalle Biberkor - der Vertrag sei unterschrieben, innerhalb der nächsten Wochen dürfe die Halle von den Vereinen genutzt werden.

Zum Tagesordnungspunkt 3 wurde bereits der beliebte Spieler Ott aufs Spielfeld beordert - gewohnt übersichtlich stellte er die Planung für den Kanalbau in der Perchastraße über die Aufkirchner Straße bis zur Isartalstraße vor. Nächste Woche soll die Verkehrslenkung mit dem LRA abgeklärt werden, das Staatliche Bauamt will noch Kernbohrungen durchführen, aber man hofft, dieses Jahr noch mit der Perchastraße beginnen zu können. In den Haushalt 2011 müssen jedenfalls für die Aufkirchner Straße 335.000 € eingestellt werden. Für die Anlieger ergeben sich keine Kosten, insbesondere in der Aufkirchner Straße muss der Belag nur über dem Rohrgraben wiederhergestellt werden.

Noch in der ersten Halbzeit wurde Ott trotz solider Leistung ausgewechselt und durch zwei Damen ersetzt, die sich bruchlos ins Spiel einfügten und Eindruck machten: Anwältin Annette Freitag samt eines vielversprechenden Talents. Die beiden kamen von der durch die Gemeinde Berg beauftragten Kommunalberatung Hurzlmeier aus Straubing. Alle vier Jahre müssen Gemeinden die Wassergebühren neu angleichen - denn ein Verlust sollte tunlichst vermieden, ein Gewinn jedoch ausgeschlossen werden. Die QUH hatte - nach Kalkulationen von GR Grundmann - eigentlich beschlossen, für das Modell mit geringem Grundbeitrag und erhöhter Verbrauchsgebühr zu stimmen, aber Anton Galloth wies darauf hin, dass die Landwirte - immerhin braucht eine Kuh genauso viel Wasser wie eine QUH - bei diesem Modell deutlich draufzahlen würden. Lediglich bei den Abwassergebühren, von denen die Landwirte nicht betroffen sind, stimmte die QUH mit einigen Mitstreitern dagegen, unterlag aber knapp mit 6:8 Stimmen. (Mittlerweile waren weitere Spieler eingetroffen.)

Ein geschmeidiger Spielzug war die Aufhebung der Satzungen der ehemals gemeindeeigenen Kindertagesstätten - obsolet geworden, nachdem wir nicht mehr Träger sind.

Dann im Mittelfeld ein kurzes Gerangel um das Leitbild - allgemein wurde festgehalten, das Leitbild sei gut formuliert und anwendbar, man müsse die zu fällenden Entscheidungen aber häufiger daran messen.
GR Haslbeck erhielt von BGM Monn eine gelbe Karte, als er "einer bestimmten Gruppierung" - guess who - vorwarf, "Lügen" zu verbreiten. Monn: "Seien Sie vorsichtig mit dem Wort 'Lügen'!" Wir sagten da mal nichts. Auch GR Steigenberger gab Dr. Haslbeck Kontra: "Wir reden doch hier auch nicht drüber, wer wen verklagt!"

Im weiteren Spielverlauf ging es um Bauanträge, Bebauungsplanänderungen etc. Für die Verwaltung echte Volltreffer - Flanke, Kopfball, Tor! Der öffentliche Teil der Begegnung endete um 22:05.
Der Schiedsrichter entließ den Rat allerdings erst gegen halb zwölf nach der Verlängerung.

Dienstag, 22. Juni 2010

Zeit und Ideen gesucht!

KAV

Und gleich wieder eine Meldung zum Thema soziales Engagement: Der Ökumenische Kranken- und Altenpflegeverein sucht engagierte Menschen, die gerne Zeit und Ideen für das Wohnzentrum Etztal einbringen möchten und lädt daher für Donnerstag Morgen zum Frühstück. Näheres entnehmen Sie bitte dem Plakat - um Anmeldung wird telefonisch unter der Nummer 08151-50011 oder per E-Mail an info@kav-berg.de gebeten.

Sozialpreis Miteinander-Füreinander

CIMG4179
Schlüsselübergabe an die Gewinner: Projektleiter Eugen Bühle und Lions Hilfswerks-Präsident Reinhard Renner aus Berg

Der Lions Club Starnberger See-Ludwig II lobte in Zusammenarbeit mit eon Bayern und dem Starnberger Merkur den Wettbewerb Sozialpreis 2010 "Miteinander - Füreinander" aus. Gestern Abend fand im Hotel Vier Jahreszeiten in Starnberg die Preisverleihung statt, zu der alle Bewerber eingeladen waren.
Die Preisträger waren: Zukunft Pflege Starnberg Tutzing mit dem 1. Preis, einem VW Golf (gespendet von VW). Der 2. Preis (5000 €) ging an den Kinderschutzbund Starnberg für das Schülercoaching. Dritter wurde die Kinderbetreuung Tutzing (2000 €), und den vierten Platz mit dem eon-Sonderpreis (1000 €) belegte die Seniorengruppe Starnberg, die auch Leseförderung für Schüler anbietet.

CIMG4184_3
Für den MTV Berg, der sich mit dem Jugendprojekt "skaten & more" beteiligte, gab es eine Urkunde, entgegengenommen von Andreas Hlavaty und Elke Link, hier auf dem Bild mit Landrat Karl Roth und Eugen Bühle vom Lions Club.

Montag, 21. Juni 2010

Die Feuerwehrübung - Fazit des Kommandanten

CIMG2243
Warten auf den Höhenflug: Noch hat man festen (wenn auch nassen) Boden unter den Füßen.

CIMG2268
Und schon geht es in die Horizontale.

CIMG2272
Am Kran - hoch und höher

CIMG2251
Wachte über die sanfte Landung: Kommandant Tobias Völkl

Tobias Völkl, der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Berg, ist sehr zufrieden mit dem Ablauf der Übung. Über 30 Leute nahmen an den sieben Alarmübungen teil, die über zwölf Stunden verteilt waren und in denen unterschiedliche Szenarien geübt wurden - und dies, obwohl solche Übungen nicht zu den Pflichtaufgaben der FFW gehören, sondern freiwillig sind. Die einzelnen Übungen seien gut abgearbeitet worden, so Völkl, bis auf geringfügige taktische Fehler habe alles bestens funktioniert. Völkls Dank gilt den Freiwilligen aus der Bevölkerung, die sich bereit erklärt hatten, "Opfer" zu spielen, sowie den ortsansässigen Unternehmern, die Gebäude oder Fahrzeuge zur Verfügung gestellt haben.

Sonntag, 20. Juni 2010

Dramatische Szenen in Berg

CIMG2336
Verletzte versorgen ...

FFW-Tuer
Türen knacken ...

FFW-Dach
Auf ein Hausdach steigen ...

CIMG2270
Mit dem Kran bergen ...

CIMG2337

Bis in den Abend hinein mussten die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Berg am gestrigen Samstag all das und vieles mehr leisten. Zum Glück war kein Ernstfall dabei - es handelte sich um eine zwölfstündige Übung mit Alarmbereitschaft von 11 bis 23 Uhr, die Kommandant Tobias Völkl anberaumte. Morgen will er uns Genaueres dazu erzählen.
(Fotos: T. Völkl)

Samstag, 19. Juni 2010

Regen statt Feuer

Feuer_2

Das Farchner Sonnwendfeuer musste auch dieses Jahr um eine Woche verschoben werden - der neue Termin ist der nächste Samstag, 26. Juni.

Wer sich theoretisch vorab informieren möchte: Die Burschenschaft Berg weist darauf hin, dass ihr 2. Brauchtumsnewsletter, diesmal zum Thema "Sonnwendfeuer", auf ihrer Homepage zu lesen ist. Wir verlinken natürlich gerne: Das ist die Homepage der Burschenschaft, dort auf "Wer wir sind" und dann weiter auf "Brauchtum" klicken.

Freitag, 18. Juni 2010

Woche der Phantasie

OMG01
Das neue Logo auf den Schul-Shirts

Wahrlich phantastisch, was Schüler, Lehrer, Elternbeirat und Förderverein heute Morgen in der Aufkirchener Schule wieder auf die Beine gestellt haben.
'Woche der Phantasie' war das Motto der Projektwoche, die heute mit dem Tag der offenen Tür und der Präsentation der phantasievollen Darbietungen, Kunstwerke und allerlei anderem endete.

Ein Überblick, der leider nicht all die schönen Dinge zeigen kann:
OMG06
Grosser Andrang am T-Shirt und 'Futter'-Stand

OMG03
Frau Kratzer mit Satellitendrachen, Giraffoschlange, Nick dem Krokodil und dem K(Q)uhfanten.

OMG04
Der Phantasietanz zu Earth Wind and Fire's Fantasy.

Glückwunsch an alle, die sich so toll engagiert haben!
... und alle, die es ihnen gleich machen wollen, können dies beim Spiel ohne Grenzen, das Anfang Oktober stattfinden wird. Dazu bald mehr an dieser Stelle.

„Rudern gegen Krebs und Infarkt“

www.gesundheitineinemboot.de
Am 10.Juli 2010 veranstaltet der Verein „Gesundheit in einem Boot“ sowohl für Ruderneulinge als auch Fortgeschrittene wieder eine Benefit-Ruderredatta am Starnberger See. Vor der Regatta haben alle TeilnehmerInnen die Möglichkeit beim MRSV das Rudern zu erlernen oder zu verbessern.

Aus der Gemeinde Berg sind bereits mehrere Teams gemeldet, unter anderem das Team "Oh nass is" mit vier GRs.

Weitere Infos und den Anmeldebogen finden Sie unter:
http:// www.gesundheitineinemboot.de
oder Sie senden eine Mail an: info@gesundheitineinemboot.de

Donnerstag, 17. Juni 2010

QUH-Mitglieder im Ausland - was macht eigentlich...

... Christian Kalinke?

CIMG4021_2
Er arbeitet - in allen Lebenslagen

Nicht nur regelmäßige Unternehmerstammtisch-Besucher wissen, dass der MTV-Fußballpräsident beruflich für mehrere Monate nach England gegangen ist. Die QUH, traditionsgemäß um ihre im Ausland wohnhaften Mitglieder bemüht und gelegentlich persönlich Besuch abstattend, entsandte diesmal ihre Fraktionsvorsitzende Elke Link, sich nach dem Wohlergehen von Christian Kalinke zu erkundigen.

CIMG4029_2
Das Ehepaar Kalinke beim "Ascot Ladies Day"

Festzuhalten war: Man bemüht sich sehr um den interkulturellen Austausch und besucht statt Fußballspielen nun Pferderennen - in fremdländischen Sitten angepasster Verkleidung.

CIMG4080_2
Der Landauer mit Queen Elizabeth II und Prinz Philip in der Royal Procession auf der Straight Mile

Die Queen jedenfalls schien very amused.

QUH

QUH Suche

 

Litfaß-Säule

Haleh7

Aktuelle Beiträge

Der transatlantische...
Von Allmannshausen nach New York Der...
quh - Fr, 11.7.25, 9:17
Re: Research on Things...
ammer - Di, 15.5.18, 14:52
Fw: Update your account
ammer - Sa, 12.5.18, 20:26
Research on Things to...
ammer - Sa, 12.5.18, 20:26
Re: Research on Travel...
ammer - Mi, 7.2.18, 18:12

QUH-Count

Besucher

Blogger Status

Du bist nicht angemeldet.

Die QUH ist vom Eis!

Liebe QUH-Blog-Leser/innen,

wir haben hart gearbeitet. 4.520 Artikel, 5.105 Kommentare & Antworten sowie 9.156 Bilder sind nun erfolgreich auf unsere neue QUH-Weide umgezogen. Wir danken allen, die dies durch ihre Spenden möglich gemacht haben.

Kommen Sie mit und passen Sie das Lesezeichen Ihres Browsers an unsere neue Webadresse http://quh-berg.de an.

Zum neuen QUH-Blog »