Sonntag, 4. Juli 2010

Berg hat geraucht

Immerhin: in Farchach (knapp, 3 Stimmen) und in Höhenrain (Hochburg der Demokratie) wurde mehrheitlich gegen das strenge Rauchergesetz votiert. Ansonsten liegt Berg im Bayerntrend. Die Gemeinde hat das (vorläufige) Ergebnis des Volksentscheides auf ihrer Homepage der Gemeinde ( http://www.gemeinde-berg.de/index.php?id=1101,116 ) folgendermaßen bekannt gegeben:

nichtraucher

"Von 5.740 Stimmberechtigten haben 1.338 Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Berg für den Nichtraucherschutz gestimmt und 979 Bürgerinnen und Bürger dagegen. Die Beteiligung am Volksentscheid in der Gemeinde Berg beträgt demnach 40,5 Prozent." - Auch Bayernweit zeichnet sich eine 60/40 Mehrheit für das harte Nichtrauchergesetz ab, das die CSU gelockert hatte. In Bierzelten (und beim "Dada", im "Manthal" oder beim "Neuwirt") darf damit offiziell nicht mehr geraucht werden, auf dem Berger Dorffest heute schon noch.

Heute Feiern!

Und zwar entweder beim Berger Dorffest (noch bis in die Nacht) ...

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Auftritt von Mahmouds Kinder-Volkstanzgruppe am Berger Dorffest

... oder am (spendenfreien) Fußballturnier (bis zur Entscheidung) ...

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KIM-Cup für F & E-Mannschaften beim MTV-Berg

... oder bei den Ateliertagen Berg/Icking (bis um 18 Uhr) ...

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Der Ickinger Künstler Sebastian Heinsdorff in Anbetung der Kunst

... oder überhaupt:

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Nebenher schnell: Entscheiden gehen (bis 18 Uhr)!

Samstag, 3. Juli 2010

6:0!

Berg in der Presse / 2. Teil. Für Berg relevante Artikel in SZ/Starnberg & Starnberger Merkur heute: Im Merkur 6 Artikel: ein großer Bericht über die wichtige Klimaschutzwerkstatt in Berg (vgl. unseren Bericht unten http://quh.twoday.net/stories/klimawerkstatt-in-berg ), ein Kommentar zum Condrobs-Vortrag in Kempfenhausen (vgl. unsere Ankündigung), Hinweis auf die GR-Sitzung nächste Woche (wir werden berichten), Bild von den Berger Feuerwehren, die Zahl des Tages und auch etwas Amüsantes:

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Ausriss aus dem Starnberger Merkur von heute.

SZ-Starnberg: Fehlanzeige ... keinerlei Lokalberichterstattung!

Auf den Fensterbänken Berger Ateliers

Künstler haben es mitunter nicht leicht. Nicht an diesem Wochenende, wo sie in Konkurrenz zu König Fußball und dem Berger Dorffest ihre Ateliers geöffnet haben und das Straßenverkehrsamt Wolfratshausen ihnen ihre Werbe-"As" von den Straßenseiten entfernt. Deshalb haben - wie der Allmannshauser Künstler Hans Panschar uns mitteilt - einige Ateliers heute bereits ab 12 Uhr geöffnet.

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Keine Kunst, aber trotzdem schön: Vorbereitungen zum Berger Dorffest am Sonntag (Beginn 11 mit dem Weißwurstfrühstuck)

Wenn Künstler in ihre Ateliers laden, sind nicht nur die Werke interessant, sondern gerade der indiskrete Blick in die Werkstatt, wo die Relikte der künstlerischen Arbeit genauso malerisch sein können wie die Werke selbst. Deshalb vergibt die QUH dieses Jahr nicht nur wieder den Preis der Ateliertage (das Rennen ist noch lange nicht entschieden), sondern veranstaltet auch einen Publikums-Wettbewerb für genaues Hinschauen. Also: Wer kann die folgenden fünf Details aus Berger/Ickinger Ateliers den jeweiligen Künstlern zuordnen? (Damit es nicht zu einfach wird: Einer der gefragten Künstler nimmt dieses Jahr gar nicht an den Ateliertagen teil)

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Wer läßt seine Farben am malerischsten trocknen?

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Wer stapelt seine Werke wie Feuerholz?

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Wer verkauft seine populärsten Werke (Fischsemmeln) nicht?

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Wer malt auf Acryl statt mit demselben?

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Wer outet sich als QUH-Fan (obwohl er uns nicht wählen kann)?

Falls jemand diese Fragen beantworten können sollte (was wir nicht glauben); Einsendungen bitte an quh@quh-berg.de. Als Preis würde eine der Postkarteneditionen warten, mit denen die Künstler in diesem Jahr ihre Gemeinschaftsausstellung finanzieren.

Die Ateliers sind heute (trotz Viertelfinale) und morgen geöffnet, einlageplan findet sich im Artikel von letztem Wochenende: http://quh.twoday.net/stories/heute-finale-heute-kunst-heute-feuer

Freitag, 2. Juli 2010

Klimawerkstatt in Berg

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Donnerstagabend im Gasthof zur Post

Berg gehörte zu den letzten drei von 15 Kommunen im Landkreis Starnberg, bei denen eine "Klimaschutzwerkstatt" stattfand. Leider hatte Berg das Pech, dass diese Veranstaltung mit prächtigstem Biergartenwetter konkurrieren musste. So fanden sich neben Bürgermeister Monn und Andreas Jäschok vom Bauamt nur drei einsame Gemeinderäte ein: Brunnhuber (SPD), Fink (EUW) und Link (QUH). Allerdings fiel das Verhältnis der anwesenden Gemeinderäte zur Gesamtzahl der Gemeinderatsmitglieder noch deutlich besser aus als das der anwesenden Bürgerinnen und Bürger zur Einwohnerzahl der Gemeinde - von 8173 Einwohnern waren genau 12 erschienen.

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Nina Hehn von Identität & Image

Nichtsdestotrotz nahm der Abend seinen Lauf. Zunächst gab es Kurzvorträge von Mitarbeitern der den Kommunen zur Seite gestellten Fachbüros, die zum "Kompetenzteam Klimaschutz" gehören.

Nina Hehn von Identität & Image stellte die Vorgehensweise bei der angestrebten Energiewende vor. Die "Werkstätten" bilden nach der "Sondierung" bereits die zweite von drei Phasen. Hier werden vor Ort in den Kommunen Ideen für Maßnahmen gesammelt, die "passgenau" auf den Landkreis zugeschnitten sind und am Ende konkret umgesetzt werden sollen.

Barbara Schärfl von architektur&energie analysierte die Situation in Berg und präsentierte energierelevante Daten. So wurde etwa an Zahlen demonstriert, wie viel Öl gespart werden könnte, würde nur noch nach Passivhausstandard gebaut. Sie gab auch Tipps für energetische Sanierung, die Bauleitplanung und für die Einrichtung von Gewerbegebieten.

Peter Keller von Green City Identiy schließlich präsentierte einen Überblick über Bestand und Potentiale der Gemeinden im Vergleich. Bei der Produktion von Solarstrom etwa nimmt Berg den 6. Platz im Landkreis ein, bei Windkraft steht die Gemeinde - wen wundert's - auf Platz 1. Berg wurden insgesamt gute Voraussetzungen für Solarenergie bescheinigt - in Berg könnten 58% des gesamten Stromverbrauchs durch Photovoltaikanlagen gedeckt werden. Fazit: Durch die ausgereifte Technik herrschen günstige Rahmenbedingungen. Solar-, Biomasse- und Windpotentiale sollen aktiv genutzt werden. Zuätzlichen Anreiz würde eine finanzielle Beteiligung der Bürger an regionalen Anlagen schaffen.

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Zettelwirtschaft

Schließlich waren die Bürger gefragt. Alle Ideen wurden auf gelbe Zettel notiert, neun Themengebieten zugeordnet und einzeln diskutiert. Die Dokumentation finden Sie demnächst hier: http://www.klimaregion-fuenfseenland.de/
Klaus Seidl aus Aufkirchen, der gerade eine Ausbildung zum Energieberater absolviert, machte jedoch zunächst seinem Ärger über die geringe Teilnehmerzahl Luft . "Was ist da los? Das ist doch peinlich!" Nina Hehn bat ihn, die Situation nicht zu unterschätzen. Erfahrungsgemäß sei die Produktivität trotz geringer Teilnehmerzahl sehr hoch. Und in der Tat regnete es Ideen, und Fragen prasselten auf die Experten und den Bürgermeister ein, der noch einmal in Anspielung auf die PV-Anlage in Höhenrain erklärte, wie schwierig es - trotz des Leitbilds - häufig sei, in unserem eigenen Gemeinderat Projekte durchzusetzen. Gegen 22:30 beendete er die Veranstaltung mit den Worten: "Das Ergebnis ist umfangreicher und zielführender, als es womöglich bei vollem Saal der Fall gewesen wäre. Es war trotz der wenigen Teilnehmer ein erfolgreicher Abend."

Presseschau

Schöne Welt: Dorffeste, Spenden, Gerichtsverfahren, Ateliertage, Sommer, KIM-Cup, WM, Volksbegehren ... selten war mehr los am See als an diesem Wochenende. Schauen wir doch mal, wie die Zeitungen mit diesem Übermaß an Meldungen umgehen.

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Der "Starnberger Merkur" berichtet in seiner heutigen Ausgabe, dass der MTV jetzt auf 800.000 € verklagt werden wird. Die Beteiligten des Streites kommen zur Sprache. Außerdem bemängelt der Merkur in einer Glosse ("Ostufer-Krimi") den Umgang mit den Werbeträgern der Ateliertage und hinterfragt in einem extra Artikel die ausbleibende Kreiselgestaltung. Mit dem Satz, "Jede Beschränkung für die Kunst ist eine Herausforderung", wird der QUH-Vorsitzende zitiert. Außerdem gibt es noch ein Bild von einem Schokohasen in Phalsbourg und neues vom bürgermeisterlichen Hahn Ribery. Obendrein eine Meldung von einem Radlerunfall in Aufkirchen und ein Hinweis auf das "Private Public Viewing" in der MS Klinik morgen. Insgesamt: 6 Artikel über Berg, die das Spektrum des Geschehens in der Gemeinde launisch, informiert und nah an der Gemeinde (deshalb auch mit einigen netten Referenzen zum QUH-Blog) abbilden.

Im neu konzipierten, angeblichen Lokalteil der SZ findet sich an diesem Wochenende des WM-Viertelfinales und der allgemeinen Dorffeste ein nichtssagendes Foto vom Herrschinger Schloß mit einem Text über ein "königliches Spiel". Damit ist allerdings (aus aktuellem Anlaß?) ein Schachspiel gemeint. Darunter immerhin die für Berg nicht ganz unrelevante (allerdings auch nicht ganz aktuelle) Meldung, dass den Montessori-Schulen die Förderungen gestrichen wurden, was nebenbei auch die Fertigstellung der Schule in Biberkor verzögert. Auf das grandiose Berger Dorffest vom Sonntag wird klein hingewiesen. Allerhand: 2 Artikel, die einen Berger interessieren könnten. - Soviel lokaler Bezug war selten in den letzten 14 Tagen in dem "Starnberg" genannten" Teil der neu gestalteten Lokal-SZ. Dafür auf der unsäglichen Seite "Leute" das Portrait eines Freisinger (!) Schneiders und die journalistische Bankrotterklärung eines Audi-Promotion-Artikels mit dem blöd grinsenden Ralf Möller als A1-Q7-B12-P1-Promi. Was das mit uns zu tun hat? - Genau: Gar nichts. Arme SZ. Eine Zeitung mit Lesern, die sich wundern, das sie nichts mehr zu lesen haben. Eine Berichterstattung über die Region findet nicht mehr statt.

Wir vom Lokal-Blog nehmen das als Verpflichtung. Wir schreiben - nach unser unten stehenden Meldung aus dem Berger Kindergarten - gerade an dem Artikel über die "Energiewerkstatt" gestern Abend in der Post (kein SZ-Journalist war anwesend) und verweisen wegen der diversen Feste am Wochenende auf unsere Litfass-Säule. Der Artikel über die Ateliertage morgen ist schon fast fertig. Auf den Kreisel kommen wir zurück. Auf dem Dorffest & beim KIM-Cup werden wir sein. Wer noch Entscheidungshilfe für das Volksbegehren am Sonntag braucht, findet sie in unseren Artikeln, für die wir alle Berger Gaststätten durchforstet haben: http://quh.twoday.net/stories/rauchen-und-nichtrauchen-in-berg & http://quh.twoday.net/stories/rauchen-und-nichtrauchen-in-berg-folge-2 . Bezüglich unserer weiterhin laufenden Genz-Verfahren fahren wir weiterhin die "wir sagen jetzt mal nichts" und "nicht mal ignorieren"-Strategie. Denn die Welt ist gerade schön.

Förderverein Kindergarten Oberberg: Verpufftes Engagement!

Der Förderverein des Kindergartens Oberberg steht kurz vor seiner endgültigen Auflösung. Auf der Mitgliederversammlung des Vereins am Dienstagabend in den Räumen des Kindergartens wurde die Auflösung beschlossen.

Bettina-Schickel-Kiga-Der Förderverein entbehrt schon seit dem Trägerwechsel im vergangenen Jahr vom BRK auf Kinderart der Gemeinnützigkeit. Der neue Träger wird als GmbH & Co KG geführt und ist damit uneingeschränkt steuerpflichtig.

Der Förderverein wurde 2006 gegründet, um einfacher Spendengelder für den Kindergarten einzusammeln und die Elterngelder unabhängig vom Träger verwalten zu können.

Es wurden rund 13 000 Euro seit dieser Zeit gesammelt. Gefördert wurden Ausflüge und Feste im Kindergarten. Anschaffungen, die sonst nicht möglich gewesen wären wie ein großes Trampolin, eine Puppenecke oder die Anlage der Kindergartenwiese hinter dem Rathaus wurden aus den Mitteln des Fördervereins bestritten.

Dr. Bettina Schickel, die erste Vorsitzende bedankt sich noch einmal recht herzlich für die großzügigen Spenden und ehreamtliche Mitarbeit der Eltern und bedauert, dass ein mit großem Elan gestartetes Engagement aufgrund rechtlicher Umstände wieder beendet werden muss.

Donnerstag, 1. Juli 2010

Heute Abend Klimaschutzwerkstatt in Berg

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Der Landkreis Starnberg hat sich das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2035 die "Energiewende" vollzogen zu haben und die ganze Region nur noch mit erneuerbaren Energien zu versorgen.
Dieser Weg ist lang und steinig. Daher arbeiten die Kommunen im Fünfseenland zusammen - und auch die Bürger sind gefragt. Heute Abend um 19 Uhr haben Sie im Gasthof zur Post in Aufkirchen Gelegenheit, sich bei einer fachlich begleiteten "Klimaschutzwerkstatt" zu informieren und eigene Ideen für den Klimaschutz in unserer Gemeinde vorzubringen. Näheres dazu finden Sie auf der Homepage Klimaregion Fünfseenland. Dort sehen Sie auch die Ideen und Projekte dokumentiert, die bei den Klimaschutzwerkstätten in Gilching, Pöcking, Gauting, Feldafing etc. vorgebracht wurden.

Informationsabend zum Thema "Umgang mit Alkohol im Jugendalter"

Der Elternbeirat des Landschulheims Kempfenhausen lädt für
heute Abend um 19:30 Uhr
in die Aula der Schule. Dort findet - in Zusammenarbeit mit Condrobs e.V. - ein Informationsabend zum Thema „Umgang mit Alkohol im Jugendalter“ statt.
Zentrale Fragestellungen:
Wie schützen Eltern und Lehrkräfte Kinder vor Suchtgefahren?
Wie reagiert man angemessen auf "die erste Zigarette, den ersten Alkoholrausch"?

Die Veranstaltung leiten Wolfram Skasa-Weiß, Dipl.-Sozialpädagoge, und Britta Maier, Dipl.-Pädagogin, von Condrobs Starnberg.

Mittwoch, 30. Juni 2010

Filmset Berg - Dreharbeiten vor dem Café Frühtau

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Am Set

Vor dem Café Frühtau begannen heute die Dreharbeiten für „Der Film deines Lebens“ - Buch und Regie: der in Ammerland wohnhafte Regisseur Sebastian Goder. Über 50 Mitarbeiter sind einen Monat lang in Berg und Umgebung für diese Produktion beschäftigt. Eine „Superlocation“, sagt Thomas Frei vom Schweizer Produzenten TRIASPowerFilms. TRIASPower ist eine Firma, die normalerweise im Bereich "Erfolgstraining" tätig ist - und auch der Film verspricht nicht weniger als "die verborgenen Schlüssel zu Glück und Erfolg". Ursprünglich sollte dieser Film über „Erfolgsprinzipien im Leben“ ein Dokumentarfilm werden, doch man entschied sich um und engagierte die Schauspieler Patrick Fichte (Bianca - Wege zum Glück, Das Traumschiff, Kreuzfahrt ins Glück), Lara Joy Körner (Rosamunde Pilcher, Utta Danella und Inga Lindström-Verfilmungen) und Francis Fulton Smith (u.a. Familie Dr. Kleist, Die Gustloff, Die Landärztin).

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Frühtau-Chefin Bettina Hofmann, Regisseur Sebastian Goder, Fritz Hofmann

Mit von der Partie ist auch Fritz Hofmann, der Sohn von Frühtau-Chefin Bettina. Er darf den Kellner spielen. Er hatte bereits eine Statistenrolle in einer Tatortfolge und bewirbt sich gerade an der Filmhochschule im Barcelona.
Für die Postproduction sind drei Monate eingeplant, im Januar soll der Film in die Kinos kommen. Da sind wir gespannt.
(Fotos: Höck)

Dienstag, 29. Juni 2010

Offene Beziehung - Berg und Phalsbourg

Jedes Jahr statten die Gemeinde Berg und die französische Partnerstadt Phalsbourg einander im Wechsel einen Besuch ab. Heuer waren die Lothringer in der Rolle der Gastgeber, und so bestieg am Freitagmorgen eine etwa 40-köpfige Reisegruppe den Bus Richtung Rhein.

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Hütetausch der Bürgermeister - für den Trachtenhut mit Flaum gab es ein Barett

Gewohnt herzlich war der Empfang durch Bürgermeister Dany Kocher, Richard Lauch, den Vorsitzenden der "Amis de Berg", und die 2. Bürgermeisterin Odette Gully, die seit Jahren die Partnerschaft betreuen.

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Amüsement über das Berger Gastgeschenk - Schmalzler

Die Gastgeber sind dabei durchaus gefordert - man nutzt gerne die Gelegenheit zu zeigen, was man Neues hat, informiert über Wachstum und Bevölkerungsentwicklung, muss aber auch ein Besichtigungsprogramm für die Gäste zusammenstellen, sie verpflegen und unterbringen (dieses Jahr wieder im liebevoll geführten Restaurant/Hotel Erckmann-Chatrian, in Gastfamilien sowie in Apartments).

Und so begann der erste Abend im neuerrichteten Bowlingcenter neben der Indoor-Fußball-Anlage:

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Schuhetausch beim Bowling

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Bowling in Lederhosen

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Stadtführung durch Straßburg

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Flammkuchen auf dem Fest der Feuerwehr von Phalsbourg

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Nach dem gut gelaunten Abschied ...

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.... gab es das Deutschland-England-Spiel im Bus.

Die diesjährige Reisegruppe war erfreulich gemischt - Prof. Jutz und seine Frau waren wieder vertreten, Frau Vulpius brachte ihre jungen Volksmusikantinnen mit, Steffi Liebtrau reiste mit Sohn Lukas, während Familie Ballmann den jüngsten Familienzuwachs vorweisen konnte und den Kinderwagen im Gepäck hatte.

Die Städtepartnerschaft scheint sich nun erfreulich verfestigt zu haben. Neben den offiziellen Programmpunkten kam es, spätestens abends in der Bar "Chez l'ami Fritz") zu schönen Begegnungen mit bereits bekannten Gesichtern und neuen interessierten Phalsbourgern. So schaffte die mittlerweile eingespielte Organisationsstruktur die Basis für offene, ungezwungene Begegnungen - und genau das ist es, was eine "Jumelage", eine solche Partnerschaftsbeziehung, zum Ziel haben sollte.

Merci bien nach Frankreich - und wer es diesmal nicht geschafft hat: Phalsbourg hat auch für Privatreisende einiges zu bieten.

(Fotos: Engelke Schenk)

Sonntag, 27. Juni 2010

QUHvuzelas ...

Heute Morgen 06.30 Uhr unterhalb des Schlerns:
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Ein von seniler Bettflucht getriebenes QUH-Mitglied und seine laufverrückte Frau haben sich heute früh aufgemacht um laufend die Ruhe Südtirols zu entdecken.

Doch plötzlich wurden sie durch eine Herde scheuer Waldtiere samt ihrer ohrenbetäubenden Quhvuzelsas aufgeschreckt:


Der Lärm stand dem der afrikanischen Instrumente in nichts nach ...

Hier noch weitere scheue Waldbewohner:

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Sonnwend - Vollmond - Farchach

Vorher:
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Scheiterhaufen mit Puppe

Sie hatten mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen. Das durch wochenlangen Dauerregen durchnässte Holz wollte und wollte nicht brennen. Nachdem die Farchacher Burschen um 22.15 den Scheiterhaufen entzündet hatten, brannte zunächst nur eine alte Europalette und dann gar nichts mehr. Heldenmutig ins Feuer geschüttete Benzinkanister (5l-Gebinde) brachten nur laut bejubelte Stichflammen, aber keine Besserung. Als nach über einer halben Stunden immer noch kein Feuer loderte, wurden unter Vollmondschein ganz unromantisch mit Autos größere Benzinkanister (20l) herangekarrt, von denen einer sogar dramatisch Feuer fing ... allein der Holzhaufen wollte nicht brennen. Es bedurfte der persönlichen Intervention des Mörlbacher Großkonzertveranstalters Franz A., der einige Erfahrung mit Pyrotechnik im großen Stil hat, und der dann die zündelnden Burschen beriet, bis das Feuer kurz vor elf endlich (und endgültig) die bösen Geister aus der Gemeinde vertrieb. ... Wenn's nur so wäre!

Nachher:
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Eine Autotankladung Benzin später

Und was sollen wir sagen: Der Wettbewerb um das schönste Fest des Jahres, bei dem die Bachhauser mit dem "Goaßbockfest" scheinbar uneinholbar in Führung gegangen waren, ist - zumindest bis zum Berger Dorffest nächstes Wochenende - wieder offen. Von der Eiche auf der Wiese her erklang statt Blasmusik dann AC/DC. Die Bar war eröffnet und wie sagte Oskar Maria Graf immer gerne: "Das Bier ist gut hier!"

Noch später:
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Die legendäre Bar in Farchach unter der hundertjährigen Eiche

Samstag, 26. Juni 2010

2:1 - Uruguay gewinnt die WM!

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Heute in Berg: das obskure Objekt weltweiter Begierde

Uruguay hat die WM mit einem 2:1 Sieg gewonnen ... zumindest am Ostufer. So wie parallell in Südafrika setzte sich die Mannschaft aus Südpullachamerika mit einem knappen 2:1 Sieg durch. Allerdings war am Lohacker die Mannschaft von Portugalberg der Gegner.

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Ein Planet eine Pose

Dritte wurde der Geheimfavourit aus Kamerun, der seine junge Mannschaft aus den "verlorenen Söhnen Sigis" rekrutierte, die im Halbfinale nach Elfmeterschießen tragisch ausgeschieden waren.

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Der Bronzepokal - Kiparski, Link, Auburger, vormals "Söhne Sigis", jetzt im Starnberger Fußballerexil, und trotzdem die "Zukunft" (Bäumel) des MTV

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Hatten Siegerbier und das Wetter organisiert: Baumgärtner & Bertagnolli, als Sepp Blatter vom Ostufer

Heute Finale! Heute Kunst! Heute Feuer!

Overkill! Heute ist an allen Fronten alles los in Berg.

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König Fußball beim Regieren

Zur Zeit findet auf dem Gelände des MTV zum achten Mal der legendäre Ostufer-Cup für Freizeit-Kicker statt. 26 Fußball-Mannschaften, die sich in diesem Jahr nach ebensoviel Nationen benannt haben, kämpfen um den MTV-Ostufer-Wanderpokal, zu dem es in diesem Jahr eine kleine güldene Dreingabe des WM-Pokales gibt. Das große Finale wird für 17.45 erwartet. Bisher läuft es vor allem für Kamerun recht gut.

Noch dreimal länger, nämlich bereits seit 24 Jahren finden die Ateliertage von Berg & Icking statt (vgl. http://www.atelier-tage.de/Lageplan/lageplan.html ). 13 führende Künstler aus den beiden Gemeinden (plus 3 Gäste) öffnen an diesem und dem nächsten Wochenende ab 14 Uhr ihre Ateliers und hoffen auf regen Besuch und verkaufte Werke.

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Die Künstler haben den Berger Kreisel zwischenzeitlich einer Bestimmung als Werbeplattform zugeführt (auf dessen Gestaltung sie noch immer warten) und legen Wert auf die Feststellung, dass nicht sie es waren, die den schweizer Fan-Zwerg von dort entfernt haben und mithin schuld am Ausscheiden des eidgenössischen Fußballzwerges bei der WM sind.

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Kreisel zu Litfass-Säulen

Die Künstler bitten um den Hinweis, dass die Zufahrt nach Allmannshausen zu den Ateliers von hans Panschar und Hannelore Jütterbock - entgegen anderslautender Beschilderung - einwandfrei möglich ist. Die QUH wird auch dieses Jahr wieder den Ateliertagepreis in Gestalt eines feuchten Händedrucks vergeben. Das Thema in diesem jahr lautet "Reliquien". Ein Thema das man existentiell deuten kann ...

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wie Dazze Kammerl (Farchach)

oder profan ...

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... wie Hans Panschar (Allmannshausen)

Und wenn dann die Werke alle verkauft und das Finale gespielt ist, geht es endlich nach Farchach zum Sonnwendfeuer, auf dessen Neuauflage wir jetzt schon seit über 2 Jahren warten.

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