Montag, 5. April 2010

Schifffahrt - mit drei F!

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Schon länger nicht mehr königlich, dafür weiterhin bayrisch und gleich mit 3 F: Seit gestern wieder unterwegs ist die Bayerische Seenschifffahrt auf dem Starnberger See. Den Fahrplan - Änderungen vorbehalten - finden Sie hier zum Download:

Sonntag, 4. April 2010

Frohe Eier, fette Ostern und Frieden auf Erden ...

... wünschen wir all unseren geneigten Lesern (und ein wenig auch uns). Die Osterwünsche begleiten wir wieder mit der Führung durch die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Aufkirchen - in den historischen Aufnahmen von Fritz Hossfeld aus dem Jahr 1970:



Die katholischen Gottesdienste am Osterwochenende in Aufkirchen finden statt am
Ostersonntag: Hochfest der Auferstehung des Herrn - Kollekte für die Kirchenmusik
5.30 Feier der Osternacht mit Speisensegnung
10.30 Osterhochamt mit Speisensegnung
Der Kirchenchor singt die „Mariazeller Messe“ v. J. Haydn
Ostermontag: 10.30 Hochamt - Kollekte für die Pfarrei

Die evangelischen Gottesdienstbesucher dürfen eine halbe Stunde länger schlafen, um sich dann in der Johanneskirche in Berg zu versammeln:

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Am Gründonnerstag bereits wurde in Höhenrain gebastelt: Fast dreißig Kinder trafen sich im Höhenrainer Pfarrheim, um mit der Kolpingsfamilie Osterzöpfe zu backen, Eier zu färben und Kerzen zu verzieren.

Den urbi-et-orbi-Segen des Papstes (vom letzen Jahr) finden Sie hier in 62 Sprachen. - Und auch die Ostermärsche gibt es noch, und zwar hier.

Samstag, 3. April 2010

Aufkirchner Maibaum gestohlen

Erst konnten sie am Maibaum nichts verdienen, weil sie keine Feier organisieren konnten; jetzt müssen die Burschen von Aufkirchen auch noch den Spott ertragen: Der Maibaum von Aufkirchen, Stolz der Gemeinde, ist in der Nacht zum Samstag von den Germeringer Burschen gestohlen worden.

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Einst der Stolz vom Dorf: Der alte, angeblich 32m hohe Maibaum von Aufkirchen (Foto: Höck)

Jetzt müssen die Aufkirchner Burschen, die auf die Einkünfte der Maifeier verzichten müssen, den Baum in Germering teuer auslösen. Andernfalls könnte er als "Schandbaum" in Germering aufgestellt werden.

Für alle Rechtsanwälte: Laut einem Gerichtsurteil ist Maibaumklau nicht strafbar, weil er "Teil der Sozialordnung" sei. - Sie wollen jetzt auch einen Baum klauen? Wohlan, auf der Seite http://www.maibaumklau.de finden sich die Regeln:

"1. Diebe, die noch innerhalb der Gemeindegrenzen/Ortsschilder beim Abtransport eines Maibaumes überrascht werden (Hand muss auf dem Baum gelegt werden) müssen ihre Beute zurückgeben.
2. Vereine oder Gruppen aus der eigenen Gemeinde sind von dem Vergnügen des Maibaumstehlens leider ausgeschlossen, soweit sie es nicht auf einen fremden Baum abgesehen haben.
3. Gewalt gegenüber Wächtern darf auf keinen Fall angewandt werden. Wenn ein Bewacher die Hand auf den Baum legt ist dieser tabu.
4. Der Baum darf nicht zersägt noch anderweitig beschädigt werden.
5. Diebesgut ist immer nur der Baum, nicht die Kränze, Taferln, Fahndln, etc.
6. Aufgestellte Maibäume dürfen ab dem 1.Mai nicht mehr gestohlen werden.
7. Ein Baum darf erst gestohlen werden, wenn er innerhalb der Ortsbeschilderung aufbewahrt wird.
8. Der Baum darf nur heimlich, eben unentdeckt, gestohlen werden. Je raffinierter die List, desto besser.
9. Ist ein Diebstahl geglückt, so gibt es ungeschriebene Verhaltensmaßregeln, die unbedingt einzuhalten sind.
10. Wird ein gestohlener Maibaum nicht eingelöst, so dürfen ihn die Diebe im eigenen Dorf auch als einzigen Maibaum aufstellen - oder ihn als "Schandbaum" neben den ihrigen setzen.
11. Das Stehlen eines Maibaumes soll so gehandhabt werden, dass die Polizei und Gericht nicht benötigt werden."

Freitag, 2. April 2010

Wie geht es weiter mit dem Skaterplatz?

Wie bereits kürzlich berichtet ist der Skaterplatz in Berg eigentlich fast fertig.

Der aktuelle Stand:
- Der Skaterplatz ist geteert und könnte genutzt werden:
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- Es gibt bereits erste Geräte, die der MTV Berg einem Privatmann abgekauft hat und die in den nächsten Tagen von den Skatern gereinigt und aufgestellt werden:
Gerate1

- So soll der Platz möglichst bald aussehen:
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Für die Realisierung dieses Plans benötigen die Skater noch zwei Geräte, die mit Hilfe von Spenden finanziert werden müssen. Benötigen Sie noch ein Ostergeschenk? Wie wäre es mit einer Spende für die Berger Jugend?

MTV Berg e.V.
Raiffeisenbank südöstlicher Starnberger See
BLZ: 70169331
Konto: 100 814 385
Stichwort "Skateranlage"

Donnerstag, 1. April 2010

Grundstücksabgrenzungssatzung sorgt für großen Wirbel

Als ob es in Berg nicht schon genug Rummel um den Kaufmann von der Maxhöhe gäbe, setzt die Gemeinde noch einen drauf.

Bei einer Gemeinderatssitzung wurde im nicht-öffentlichen Teil ohne große Widerstände beschlossen, sämtliche Grundstücke der Gemeinde zu kennzeichnen.

Hintergrund dieser Maßnahme ist das erlassene Fotografierverbot für alle Liegenschaften des Großkaufmanns, der bekanntlich über 120 ha Fläche in der Gemeinde Berg sein eigen nennt.

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Kennzeichnungspflicht für Grundstücke

Alle so gekennzeichneten Grundstücke dürfen von Einheimischen oder auch Touristen bedenkenlos fotografiert werden, ohne sich strafbar zu machen.

Auch der sonst so streitbare Freund und Helfer des Großkaufmanns zeigte sich zufrieden: "Eine sehr vernünftige und praktikable Lösung: Wir wissen sofort, wo es interessante Grundstücke gibt, ohne mühsam Lagepläne wälzen zu müssen."

Die Schilder können kostenlos heute im Bauhof von 14.00 - 16.00 Uhr abgeholt werden.

Dieser Beitrag wurde verfasst von unserem Mitglied Cou-rage.

Mittwoch, 31. März 2010

Und der Tag ist noch nicht vorbei...


bis jetzt über 7.400 Blog-Leser im März, das sind 240 am Tag, ein neuer Höhepunkt! Ganz falsch scheint die QUH und ihr Blog dann doch nicht zu liegen. Ist es das Thema Genz, das viele Neugierige lockt? Vielleicht aber auch nur das generelle Interesse, einmal täglich - und das brandaktuell - was Neues über Berg zu lesen. Wir bedanken uns bei den treuen Lesern und freuen uns natürlich über jeden neuen Abonnenten. Wir könnnen versprechen: Es wird garantiert nicht langweilig! Dafür werden schon einige bekannte Akteure sorgen.

Wieder Post für die QUH

Entschuldigung, dass wir mitten im beginnenden Frühling schon wieder nerven, aber wir müssen vermelden, dass die QUH gestern erneut Post vom CSU-Vorsitzenden & Genz-Anwalt bekam.

Diesmal sollen wir unterlassen, wie wir vor 3 Jahren einen fehlgeschlagenen Besuch des Landratsamtes auf der Maxhöhe kommentiert haben. Es ging auch damals um auf der Anhöhe vermutete Schwarzbauten.

Wohlgemerkt: Es geht nicht um die aktuelle Berichterstattung über den Polizeieinsatz an gleicher Stelle, sondern um einen 3-zeiligen Artikel, der hier 2007 erschien. Der Streitwert wird vom gegnerischen Anwalt diesmal auf 20.000€ beziffert. Unser Zeilenhonorar steigt.

Um welches Ereignis es damals ging? Wir erlauben uns aus der Süddeutschen Zeitung vom 21.6.2007 zu zitieren:

"Schon wieder baut der Kaufmann Siegfried Genz auf seinem Grundstück an der Berger Maxhöhe fleißig. Und schon wieder hat er dafür keine Genehmigung. Eine neue Qualität bekommt die Sache aber, weil er jetzt den Baukontrolleur des Landratsamts, der die neuerlichen Schwarzbauten unter die Lupe nahm, des Grundstücks verweisen ließ.
Hausverbot für einen Baukontrolleur: Das erlebt das Landratsamt nicht oft. Im Normalfall sei es Praxis, dass der Bauherr dem Kontrolleur widerspruchslos die Baustelle zeigt, so Amtssprecher Stefan Diebl. Auch im Fall Genz sei man so verfahren. Der Baukontrolleur rief kurz an, und ein Mitarbeiter führte ihn über das Gelände - bis zum vergangenen Donnerstag: Da hieß es plötzlich, der Behördenvertreter solle das Grundstück unverzüglich verlassen. Der Grund für den Besuch: Genz hat allen Verboten zum Trotz an einem Rinderunterstand weitergebaut und ein Rondell errichten lassen, auf dem vermutlich ein weiterer Taubenturm entstehen soll. Wie bereits in früheren Fällen liegen der Gemeinde keine Bauanträge vor, wie Bürgermeister Rupert Monn bestätigte. Der Rauswurf des Baukontrolleurs erschwert die Arbeit der Kreisbehörde. Denn entweder sie gibt klein bei - oder erlässt eine Betretungsanordnung nebst einem Sofortvollzug. Letzterer ist nötig, damit Genz dagegen keinen Widerspruch einlegen kann. Sollte sich der Kaufmann dennoch weigern, den Kontrolleur einzulassen, müsste dieser mit der Polizei anrücken, erläuterte Diebl das Prozedere."

Das war vor fast 3 Jahren.

Dienstag, 30. März 2010

Bruch mit der Tradition: Aufkirchen tanzt nicht in den Mai

Es ist nicht der Untergang des Bayernlandes, aber es ist hart dran: Nachdem es in den letzten Jahren noch Rangeleien darum gegeben hatte, wer am 1. Mai feiern und wer auf einen Ersatztermin ausweichen muss, wird es 2010 bei uns am Ostufer gar keine Maifeier geben.

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Dabei fällt er in diesem Jahr sogar günstig auf einen Samstag, der Maifeiertag. Doch in Aufkirchen wird diesmal nicht um den neuen Baum getanzt - die Burschenschaft mit ihren etwa 15 Mitgliedern ist unterbesetzt. "Eine Maifeier in der bisherigen Größe ist nicht zu bewerkstelligen. Eine Feier im kleineren Rahmen zu planen, wäre unrealistisch - die Gäste würden uns überrennen und die Qualität wäre nicht mehr gewährleistet. Die Aufkirchener Maifeier hatte immer einen sehr guten Ruf, und den wollen wir für die nächste Generation nicht beschädigen", heißt es von der Burschenschaft, die vor Jahren ein rauschendes Fest unterm Alpenpanorama auf der blühenden Löwenzahnwiese hingelegt hatte.

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Andi Gröber versuchte noch, mit einer Privatinitiative die Maifeier zu retten, "da die Aufkirchener Maifeier eine der besten war." Die Organisation wäre ihm "aufgrund der Synergie-Effekte mit der Post" leichter gefallen. Doch die Zeit war zu knapp, zudem wollte das Kloster die Wiese, die beim letzten Mal ein wenig in Mitleidenschaft gezogen worden war, nicht noch einmal hergeben. Allerdings bot das Kloster die Wiese neben dem Schulparkplatz an. "Ich möchte mich hierfür vielmals bedanken und verstehe auch die Gründe der Klosterschwestern, zumal Sie gerade am 1. Mai ein Jubiläum feiern. Sie haben sich viel Mühe gegeben, für uns eine Lösung zu finden und dennoch keinen für sich selbst unzumutbaren Kompromiss einzugehen", so Andi Gröber. Aber auch er sah sich nicht in der Lage, so schnell ein "auch logistisch gesehen komplett neues Fest auf die Beine zu stellen - zumal auch das Rondell und der Schulparkplatz bereits am Montag ja wieder geräumt hätte sein müssen. Wenn ich was mache, dann soll es ja auch ein Erfolg werden, also blieb keine Alternative, ohne zu viel Risiko einzugehen..."

Auch Bürgermeister Monn bedauert den Aufkirchener Ausfall, weiß als Vater von zwei Oberburschen aber auch, welchen Aufwand eine so große Maifeier erfordert. Er zeigt sich optimistisch: "Grundsätzlich begrüße ich es, dass es in Aufkirchen wieder einen Maibaum gibt. Was wären unsere Dörfer, insbesondere Aufkirchen mit Schule und Kirche, ohne Maibaum! Für mich unvorstellbar. Wenn die Aufkirchener Madln und Burschen heuer keine große Maifeier initiieren, habe ich durchaus Verständnis. Die notwendige Logistik für ein derartig großes Fest kann nur gestemmt werden, wenn eine starke Mannschaft dahintersteht. Das scheint derzeit nicht der Fall zu sein. Ich hoffe aber, dass beim nächsten Maibaumaufstellen die personellen Voraussetzungen wieder geschaffen sind, in Aufkirchen ein Maifest zu organisieren, wie man es aus früheren Jahren gewohnt ist."

Ein neuer Baum mit neuen Zunftzeichen wird trotzdem aufgestellt - nicht am 1. Mai, sondern wahrscheinlich schon um den 24. April - je nachdem, wann der Kran verfügbar ist.

Wie das 1968 ging, zeigt noch einmal dieser schöne Filmausschnitt von Fritz Hossfeld:

Montag, 29. März 2010

Alarm!

Der Alarm des gestrigen Abends (20:10) galt einem Küchenbrand in Farchach - im Einsatz waren die Feuerwehren Bachhausen und Berg sowie die Kreisbrandinspektion. Alles im Griff, hieß es gut zwei Stunden später. Ein Brandaustritt konnte durch die gute Zusammenarbeit der Wehren und das schnelle Eintreffen verhindert werden.

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