Dienstag, 2. März 2010

Schnell wie das Internet

Das Internet gilt als eines der schnellsten Nachrichtenmedien. Was in der Gemeinderatssitzung entschieden wurde, erfahren QUH-Blog-Leser zumeist noch in der Nacht der Sitzung, während Zeitungsleser mindestens 2 Tage oder manchmal sogar eine Woche auf die Nachrichten warten müssen. Letzteres ist heute in der SZ zu beobachten: Diese berichtet jetzt (eine Woche später!) über die auch von der QUH mitgetragene Entscheidung vom letzten Dienstag, in Allmannshausen, dort wo ein Abwasserkanal durchs Grundstück führt, ein Haus im Außenbereich zu genehmigen. Hier im Blog war dies vor 7 Tagen zu erfahren.

Vorbildlich - und oftmals fast so schnell wie der QUH-Blog - ist hingegen zumeist die Online-Lokalberichterstattung des Münchner Merkurs ( http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/zeitung/starnbergermerkur/index.html ). Aber auch dort findet sich heute eine Merkwürdigkeit:

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Heute online im Starnberger Merkur (Ausriss, vgl. den Link oben)

Obwohl QUH-Blog-Leser wohlinformiert darüber sind, dass Andi Hlavaty gerade südliche Gefilde bereist, vermeldet der Merkur heute, dass der MTV-Chef angeblich für eine Videoüberwachung der Sportplätze eintritt. Ein Berger Leser kommentiert das auf der Seite des "Merkur" so: "Seine Kinder sollte man unbedingt fernhalten von solchen "Sportvereinen". Kassieren Unmengen an Steuergeldern und spionieren dann ihre Mitglieder aus."

Dazu ist zu sagen, dass der MTV im Moment nicht ernsthaft an eine solche Überwachung denkt. Auch Andi Hlavaty tat dies vor drei (!) Wochen nur im berechtigten Zorn über nächtens zerstörte Tornetze. Aber - wie die QUH damals schon enthüllte - könnte der Vandalismus durchaus natürliche Ursachen gehabt haben. (Vgl. den Artikel: http://quh.twoday.net/stories/neues-aus-ost-guantanamo )

Montag, 1. März 2010

Februar 2010: ein starkes Stück!

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Im kürzesten Monat des Jahres hatte der QUH-Blog die meisten Leser seit seiner Gründung vor fast 1400 Tagen: 6565! Danke, wir machen dann mal weiter so.

Nach der Olympiade ist vor der WM (Kreisel der Woche)

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Das Gegenteil von Eishockey: Stadion in Südafrika (Photo: Höck & Hlavaty)

Wie berichtet, bereist derzeit eine kleine Berger Delegation, bestehend aus CSU-Fraktionsvorsitzenden Andi Hlavaty und Hofphotograph Hans-Peter Höck Südafrika. Mit den Gedanken sind sie freilich oft bei uns in der Heimat. Samstag richteten sie via Internet Live-Grüße in die BR-Fußball-Sendung "Heute im Stadion" aus. Heute erreicht die QUH folgende Nachricht von dort unten:

"... die Überprüfung der Anlagen hat ergeben, dass hier in Südafrika alles bereit ist. Sowohl das Stadion als auch die Verkehrsführung sind vorbildlich."

In der Ferne lernt man für die Heimat. Und so lautet das Fazit von Andi und Hans:
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"Ich will auch eine Palme auf dem Kreisel in Berg."

Samstag, 27. Februar 2010

„Der Haushalt 2010 steht…


und das auf soliden Füßen!“ - einleitende Statements von Bürgermeister Monn anlässlich der gestrigen Sondersitzung des Gemeinderats zum Haushaltsetat 2010: „Wir haben gekürzt, was zu kürzen war und falls ab 2011 keine Neuverschuldung erforderlich ist, werden wir dann schuldenfrei sein.“ Und weiter: „Echte Sorgen bereiten aber die enormen Belastungen im sozialen Bereich, u.a. in Form der Kreisumlage, verbunden mit einem wahnwitzigen Verwaltungsaufwand durch neue Gesetze und Verordnungen, die die mittel- und langfristige Planung unkalkulierbar machen.“

Im Detail: Kämmerer Bursic stellte nach einem kurzen Präludium über den doppischen Haushalt, eine neuerliche öffentlich rechtliche Errungenschaft , die bereits seit etwa 100 Jahren in der Wirtschaft gang und gäbe ist, den Ergebnis- und Finanzplan 2010 vor. (Übrigens: Die Gemeinde Berg ist Vorreiter und Vorbild in der frühzeitigen Erstellung der Eröffnungsbilanz nach neuem Recht, die die gesamten aktuellen Immobilien, Grundstücks- und Vermögenswerte der Gemeinde erfasst und Basis für jede weitere Etatplanung sein wird.)

Lt. Ergebnisplan incl. pauschal kalkulierter Abschreibungen auf Vermögenswerte, wird die Gemeinde 2010 bei Erträgen von € 12,05 Mio. und Aufwendungen von € 12,35 Mio. einen Verlust von € 0,3 Mio. erwirtschaften. Im Vorjahr war nahezu ein Nullergebnis gefahren worden. Berücksichtigt sind 2010 um 15% niedrigere Steuereinnahmen von nur noch € 6,94 Mio. , aber auch a.o. Erträge von € 0,4 Mio. für die Verwertung von Grundstücken. Der größte Aufwandsposten mit 50% oder € 6,1 Mio. sind nach wie vor die Transferzahlungen, u.a. die Kreis- und Bezirksumlage, die die Gemeinden traditionell am schwersten belasten. Die provozierende Frage von GR Kaske, ob man diesen Knebel in diesen schweren Zeiten überhaupt und wenn ja, wann und in welcher Höhe leisten müsse, wurde von BM Monn tabuisiert. Dies sei ehernes „Gesetz“ an dem man nicht rütteln kann.

Lt. Finanzplan, d.h. Liquiditäts-oder Kassenflussrechnung, wird man 2010 Einzahlungen von € 12,8 Mio. haben und Auszahlungen (incl. € 6,2 Mio. Investitionen für Renovierungs-und Baumaßnahmen) von € 18,6 Mio.. Das Delta von € 5,8 Mio. nimmt man sich aus der Kasse, die dann von € 6,6 Mio. auf € 0,8 Mio. schrumpfen wird. Fazit: 2010 wird noch keine Kreditaufnahme erforderlich sein. BM Monn meinte jedoch: „Das ist ein Rechenbeispiel – so tragisch wird es nicht werden, das kann ich aus meiner langjährigen Erfahrung sagen. Nur um Sie zu beruhigen.“

Der überwiegende Teil des von verschiedenen Interessegruppen vorgetragenen Wunschetats wurde bereits in den Aufwands- bzw. Ausgabe- Positionen berücksichtigt (Bund Naturschutz, CSU, FDP, First Responder, Frauen helfen Frauen, Landesbund Vogelschutz, QUH, Kath. Pfarramt Höhenrain). Zu erwähnen sind die architektonische und künstlerische Ausgestaltung des künftigen Kreisels in Berg Nord: CSU und QUH € 35.000,-, FDP € 5.000,- für die Jugendarbeit, First Responder € 1.500,-, QUH Kulturetat € 7.500,-, Kath. Pfarramt Höhenrain € 9.000,-.

Hier werden nur die größeren Posten im Planungshaushalt vorgestellt: Reserve für Grundstücksgeschäfte € 600.000,-, Erwerb von Straßengrund € 650.000,-, Sanierung alte Schule Aufkirchen € 62.000, Umbau Feuerwehrhaus Allmannshausen € 310.000,-, LKW Bauhof € 50.000,-, Sporthalle Biberkor € 200.000,-, Bau Kinderhaus Biberkor € 350.000,-, MTV Berg Sportplatz Nord € 300.000,-, Wasserverlegung Huberfeld € 109.000,-, Wasserleitung Etztalstrasse € 56.000,-, Wasserleitung Perchaerstrasse € 78.000,-, Kauf Abwassereinheiten Tutzing € 266.000,-, Kläranlage Mörlbach € 60.000,-, Kanal Höhenrain Ost € 200.000,-, Kanal Betreutes Wohnen und MTV € 262.000,-, Erwerb Zieglerweg Allmannshausen € 100.000,-, Oberer Lüßbach Höhenrain € 200.000,-, Tagwasserkanal Etztalschlucht € 570.000,-, Gewerbegebiet Höhenrain Ost € 253.000,-, Asphaltierung Bachjägerweg € 125.000,-, Gehweg Bachhausen € 164.000,-, Gehweg Allmannshausen € 963.000,-, FSV Höhenrain Parkplatz € 70.000,-, Renaturierung Lüßbach € 61.000,-, Erwerb ökologische Ausgleichsflächen € 68.000,-.

Man erkennt, dass in diesen Posten noch viel Luft steckt, die es der Verwaltung ermöglichen, flexibel zu bleiben und die tatsächlichen Ausgaben an die tatsächliche Einnahmesituation anzupassen. Good luck Herr Monn! Der GR wird die tatsächliche Entwicklung der Ausgaben zur Jahresmitte überprüfen können, indem auf Basis der Ist-Zahlen zum 30.6.2010 eine Hochrechnung zum 31.12.2010 erfolgen kann.

Freitag, 26. Februar 2010

Überprüfung von Feuerlöschern

Haben Sie auch einen Feuerlöscher im Keller und wissen nicht, ob er noch funktioniert, wenn er benötigt wird? Ja? Dann sollten Sie Ihren Feuerlöscher
    am Samstag von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr
    im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Berg
überprüfen lassen.

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Diese wird gebührenpflichtig (ca. 13 €) von einer Fachfirma durchgeführt. Feuerlöscher müssen alle zwei Jahre geprüft werden und sollten in keinem Haushalt fehlen, ebensowenig wie Rauchmelder übrigens.

Dienstag, 23. Februar 2010

Strahlung. Ohne Witz.

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Die lange Tagesordnung versprach einen langen Abend und hitzige Diskussionen - doch nach dem unvermutet zeitigen Sitzungsende um 22:15 blieb der QUH genügend Zeit, noch vor Mitternacht dem 3. Bürgermeister Rupert Steigenberger offiziell zu seinem heutigen Geburtstag zu gratulieren (Rupert, alles Gute!), sowie selbigem, noch ein wenig zu feiern.

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Vor vollem Haus informierte der Bürgermeister zunächst unter anderem darüber, dass demnächst eine Bürgermeisterrunde mit dem Breitbandpaten im Landratsamt stattfinden soll. Unter Umständen sollen mehrere Gemeinden zusammengefasst und gemeinsam ausgestattet werden. Grundsätzlich gelte: Strahlung vermeiden, lieber Kabel als Funk.

Stephan Mahlert und Robert Hobelsberger von der - unabhängigen - Münchner Firma MUC-Consulting stellten anschließend der Kinderbetreuung in Berg ein Zeugnis aus. In Schulnoten ausgedrückt: "Im letzten Jahr eine 3, jetzt eine 2, in der Zukunft mit Biberkor wäre eine 1- möglich - und das sagen wir selten!" Detailliert wurden demographische Aspekte, Buchungszeiten ("sind in Berg durchgängig gestiegen - ein Spiegel des Vertrauens der Eltern"), die Auswirkungen der BRK-Debatte, Betreuungs- und Anstellungsschlüssel analysiert. Die gesamte Studie wurde vorab den Fraktionsvorsitzenden zugesandt. Auf die Gemeinderäte wartete zugleich ein Beschwerdebrief des Vorstands des Fördervereins für den Kindergarten Oberberg.

Sodann: Der Umgang mit Spendengeldern. Zwar bekomme die Gemeinde Berg so gut wie keine Spenden, abgesehen von dem Durchlauf für Vereine, die selbst keine Spendenquittung ausstellen können, und für die Weihnachtsaktion, dennoch wollte man eine klare Lösung vorschlagen. "Das Wichtigste ist die Transparenz", so Bürgermeister Monn. Das Innenministerium gab eine Handlungsempfehlung ab: Zum Schutz der Bürgermeister vor dem Vorwurf der Vorteilsnahme sollten Spenden gesammelt dem Gremium in nicht-öffentlicher Sitzung zur Entscheidung vorgelegt werden. Das wurde vom Rat nachvollzogen und gebilligt.

Zu leichten Unruhen führten letztlich die Sonnenstrahlen. Der Gemeinderat hatte vor längerer Zeit mehrheitlich beschlossen, gemeindeeigene Berger Gebäude und Grundstücke auf ihre Eignung als Träger einer Photovoltaikanlage zu untersuchen. Man einigte sich, den Parkplatz des FSV zu befestigen, mit Carports auszustatten und darauf eine PV-Anlage aufzubringen - bis auf die Parkplatzbefestigung und die nötige Leitplanke finanziert von einem Investor. Plötzlich gab es vehemente Proteste - GR Dr. Haslbeck sprach gar von einem "Schildbürgerstreich", GR Wammetsberger ahnte Eifersüchteleien zwischen den örtlichen Vereinen, GR Schmid wollte sich den Vorwürfen der Anwohner nicht stellen. GRe Adldinger und Grundmann wiesen unisono mit BM Monn darauf hin, dass die Grundsatzdebatte bereits längere Zeit zurückliege - man habe nun die Voraussetzungen zur Umsetzung des Beschlusses zu schaffen. Konkrete Entscheidungen stünden erst nach den Vertragsverhandlungen mit dem Investor an. CSU und ÜP stimmten konsequent gegen die Errichtung der Photovoltaikanlage.

Und nun die Allmannshauser Straße: Der Gemeinderat genehmigte mehrheitlich den Bebauungsplan für die drei Baukörper, davon einer wahrscheinlich im Außenbereich. Das Fides-Gebäude strahle so sehr nach Südosten, hieß es, dass städtebaulich quasi ein kleines Gegengewicht geschaffen werde müsse, mittlerweile nur in Gestalt von acht statt 24 Wohneinheiten. Ein solches Entgegenkommen solle die Gemeinde belohnen, meinte GR Dr. Haslbeck. Hier gehe es weder um einen Handel noch um eine Koppelung, betonte BM Monn, vielmehr sei durch das Einlenken des Berger Kaufmanns für die Gemeinde die Voraussetzung geschaffen worden, die Zustimmung nicht mehr zu verweigern und damit einer gerichtlichen Auseinandersetzung aus dem Weg zu gehen.

Heut mal ohne Witz.

Wie würden Sie entscheiden?

Viel Holz heute im Gemeinderat: Es gibt die spannende Präsentation einer Analyse der Berger Kinderbetreuung. Es soll ein Grundsatzbeschluss über den Umgang mit Spenden gefasst werden (in Berg immer ein heikles Thema), es gibt Proteste gegen die Photovoltaikanlage auf dem Parkplatz des Fußballplatzes in Höhenrain und dann noch einige Bebauungspläne. Den Link zu den Tagesordnungspunkten finden Sie im unten stehenden Artikel. Besonders einer hat es in sich:

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Aufhausen hinterm Bushaus

Ein Berger Kaufmann möchte sein Grundstück hinter dem Bushaus in Aufhausen mit Wohnhäusern bebauen. Eigentlich kein Problem, denn offensichtlich existiert hier, wo ehemals eine Scheune stand, eine Art Baulücke. Allerdings möchte der Bauwerber dort gleich 3 größere Häuser errichten (so wie er dies am Ortseingang Maxhöhe bereits getan hat). Erst war von 8 Wohneinheiten pro Haus die Rede, dann von 4, inzwischen hört man, es könnten auch nur Doppelhäuser werden. Eines davon in einem Bereich, den das Landratsamt als "Außenbereich" bezeichnet: Dort darf also nur gebaut werden, wenn die Gemeinde eigens einen Bebauungsplan dafür aufstellt. Im Zuge der langen Auseinandersetzungen um dieses Grundstück stellte sich heraus, dass die Gemeinde obendrein erstens einige Quadratmeter des Grundstückes zur Straße gemacht hat und - was schwerer wiegt - es keine Grunddienstbarkeit für den dringend benötigten Kanal gibt, der über dieses Grundstück führt. Diese beiden Gründe, die seit längerem der Gemeinde vorgetragen werden, wiegen schwer als Argumente für einen Bebauungsplan, der dort auf der Wiese ein Baufenster aufweist, das man eigentlich nicht wollen kann.

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Abwasserkanal für Baugenehmigung?

Wie würden Sie entscheiden?

Die Südafrikavorhut

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Forschungsreisende Höck und Hlavaty entdecken QUH-Schilder in Südafrika

Post aus Südafrika - Hoffotograf Hans-Peter Höck und Gemeinderat sowie Ex-CSU-Vorsitzender Andi Hlavaty erforschen vier Monate vor dem Start der Fußball-WM das Straßennetz Südafrikas und schicken dem QUH-Blog einen netten Gruß:

"Hallo Elke,
der Hoffotograf HPH und ich sind schon einmal voraus nach SA, um Land und Leute einer Prüfung zu unterziehen.
Das mit dem Schilderaufstellen klappt schon mal. Auch wenn es wie bei uns nicht immer einen Sinn ergibt. Wir haben jedenfalls weder Traktoren noch Kühe gesehen.
LG
Hansi und Andi
Will be continued"

Danke, ihr beiden - und genießt den Urlaub, unsere Gemeinderatssitzung in der Heimat wird lang. Hier zum Anklicken die Tagesordnung.

Montag, 22. Februar 2010

High Voltage Pop

Auch das ist das Ostufer: Eine Band, die richtig abräumt. Ein Schreiner, der sich was traut. Das Auferstehen der wilden 70iger Jahre. Das Fernsehen ist dabei. Oder: Es braucht wenig, um wirklich etwas auf die Beine zu stellen. Am Samstag beispielsweise zeichnete "on3", der digitale Jugend- und Musiksender des Bayerischen Rundfunks, in einer außergewöhnlichen Location am Ostufer vor begeisterten Zuschauern ein denkwürdiges Konzert des aufstrebenden Münchner Fantasy-Electro-Metal-Pop-Duos "High Voltage Humans" auf.

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Annette und Ruben - zusammen sind sie die "High Voltage Humans" ... und gastierten am Samstag auf Schloß Weidenkam

Und das kam so: Die "High Voltage Humans" werden derzeit vom Internet-Radio des Bayerischen Rundfunks on3 ( http://www.on3-radio.de/ ) in der Sendung "Startrampe" stetig als Newcomer gefeiert. Der Sender bot z.B. unlängst an, dass das Duo kostenlos für ein Wohnzimmerkonzert zu buchen sei. Der Ex-Höhenrainer Schreiner und leidenschaftliche on3-Hörer Klaus-Peter Thomas bewarb sich sofort und richtete - nur eine Woche später - in seiner leergeräumten Schreinerei auf Schloss Weidenkam das Konzert aus, das vom BR-Fernsehen aufgezeichnet wurde und über das am 28.2. um 17.30 auf BR-alpha berichtet werden wird.

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"High Voltage Humans" in der Schreinerei K P Thomas (Fotos: Melita Radocaj)

Laptop, Gitarre, ein Synthesizer und silberne Kostüme. "Disco-Punk" nennt das Duo selbst seine Musik. Rund 70 privat geladene und höchst begeisterte Zuhörer forderten von der Band einen "Weltrekord an Zugaben". Zum Schluss mussten Annette und Ruben, die ihren augenzwinkernden 70ies-Power-Pop in glitzernden Kostümen und mit skurrilen Choreographien darboten, sogar Songs wiederholen, um das wild durch Klaus-Peters Schreinerei tanzende Publikum zufrieden zu stellen. Halb Glamour-Pop, etwas Gitarrengott und eine ganze Handvoll Krypto-Hits, die man sich gerne auch ein drittes Mal angehört hätte: "Wenn wir nur immer so ein Publikum hätten", schwärmten die beiden - sichtlich gerührt - von der improvisierten Bühne herab. Nur der unversehens zum Konzertveranstalter gewordene Schreiner war vielleicht noch etwas glücklicher als die beiden Musiker, von denen wir noch Größeres hören werden.


Zu höherem berufen: "High Voltage Humans" retten die Welt und die Musik

Mehr über die Band bei on3: http://www.on3-radio.de/_articles/1312/high-voltage-humans-steckbrief-uns-fehlt-noch-ein-skandal

Sonntag, 21. Februar 2010

"Das Maß ist voll!" - Unser Mann in Whistler, Folge 2

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Ok, der Witz ist eigentlich von gestern, aber er wird trotzdem immer besser: Andre(w) Weibrecht, unser Mann in Whistler, hat bei der Olympiade in Kanada bekanntermaßen jetzt sogar eine Bronzemedaille geholt.

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Zwischenzeitlich in Whistler sogar auf dem Silberrang: Andre(w) Weibrecht

Grund Genug für den QUH-Vorstand, die Fähigkeiten von André auch auf dem Höhenrainer Eis zu testen. IMG_0585

Und siehe da: Bei schwierigsten Eisbedingungen gewann André Weibrecht auch in dieser nicht-olympischen Disziplin alle Durchgänge gegen den Rest des QUH-Vorstandes. Bei der abschließenden "Augustiner-Ceremony" ordnete sich Weibrecht instinktiv da ein, wo er Samstag Nacht auch auf dem Podium stand: rechts vom Sieger.

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QUH-Vorstände: Vize Kalinke, Mitglied Grundmann, Schriftführer Weibrecht
(Photo: Ammer)

Mit dem Erfolg kommen natürlich auch die Neider. Den Rechtsanwalt der QUH, Herrn Dr. Rehbock, erreichen inzwischen Schreiben, in denen ein örtlicher CSU-Vorsitzender ankündigt, dass jetzt "die bisher gegenüber der Gruppierung QUH e.V. geübte Zurückhaltung aufgegeben wird" (???), denn - so der Anwalt der Gegenseite: "Das Maß ist voll!"

Der Brief hat sein Ziel erreicht: Da schlottern uns jetzt alle Knie. Prost!

Freitag, 19. Februar 2010

Lug & Trug

Eine Berger Villa steht im Mittelpunkt eines so peinlichen wie belanglosen Skandals. Wie das Medienmagazin dwdl.de vorgestern aufdeckte und auch heute berichtete, wurde in der zehnminütigen RTL-Miniserie "Millionärin sucht Mann" eine männersuchende Dame aus München präsentiert, wobei der Eindruck entstand, sie bewohne eine protzige Villa in Berg.

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Zum Off-Text "Millionärin Elke Lex lebt im absoluten Luxus" wurden Aufnahmen dieser Villa gezeigt.

Diese Villa allerdings gehört einer ganz anderen Dame, die ihre Räumlichkeiten gelegentlich für Filmaufnahmen vermietet - dort wurde bekanntermaßen auch schon "Giulia in Love" gedreht. Frau Lex, die Single-Millionärin, wirbt auf der Homepage ihrer Firma mit Mittelchen für "Potenz und Potential" sowie "zur Bekämpfung aller Krebsarten". Fast aller, möchte man hinzufügen. Das Skandälchen jedenfalls gehört glücklicherweise nur in die Redaktionsstuben gewisser Fernsehsender, Berg liefert lediglich die Kulisse.

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Sommer in Berg/Cairo? (Foto: P. Stickler)

Viel wichtiger für alle Berger Singles, Paare, Millionäre und Normalbürger: Der Werkausschuss hat gestern Abend in öffentlicher Sitzung den Bericht über den Haushaltsvollzug in punkto Wasserversorgung (Ansatz 979.000 €, Restmittel 607.406,94 €; 460.000 € davon - für die Starnberger Straße -sind allerdings nur aufgeschoben) und Abwasserbeseitigung zur Kenntnis genommen. Die Investitionsmaßnahmen für Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung in 2010, die dem Gemeinderat in der Haushaltssondersitzung am 25.2. vorgelegt werden, wurden einstimmig gebilligt. In erster Linie handelt es sich dabei um die Umsetzung der Baumaßnahmen Kreisverkehr, Ortsdurchfahrt Berg, Allmannshausen. Diverse Ämter sind heftigst mit Verkehrschaosvermeidung beschäftigt.

Ei gugge da...

Bayer-VerwGHGenz

nach all den Medienberichten über das Derblecken der Parteien am Aschermittwoch mal wieder was Konkretes am Ascherfreitag. Obwohl ... im weißblauen Himmel laufen die Uhren anders, also bitte nicht zu früh frohlocken.

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