Freitag, 12. März 2010

Grußwort des alten und neuen ...

... liebe QÜHe, liebe Sympathisanten, Ihr habt sicher gemerkt, dass ich heute dann doch etwas gerührt war von Euch und Eurer Unterstützung. Ich hoffe wir können in Zukunft noch mehr schöne, nette und überraschende Sachen in unserer Gemeinde bewegen. Also weiter: Für das Gute in der Welt und in Berg! "Das Maß ist voll!", sagen andere ... trinken wir es zusammen aus, sagen wir.

Donnerstag, 11. März 2010

Die Mitgliederversammlung - es geht los

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Und los geht's - live mit dem QUH-Blog im Café Frühtau

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Mit rund 25 Teilnehmern beginnt die Mitgliederversammlung der QUH. Eben berichtet Noch-Vorsitzender Andy Ammer über die letzten beiden Jahre.

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Der zweite Vorsitzende Harald Kalinke weiß nun, wozu zweite Vorsitzende gut sind - er wurde auserkoren, über die anstehenden Rechtsstreitigkeiten zu referieren.

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Zusatzantrag von Jokl Kaske

Beifall, Applaus - und nun ein Zusatzantrag von Dr. Joachim Kaske, der darüber abstimmen lassen möchte, eine Stellungnahme abzugeben, in der die QUH sich öffentlich zu ihrem - bis dahin Noch-Vorsitzenden - Andy Ammer bekennt. "Inhalt und Stil seines Beitrags halten wir im Rahmen einer demokratischen politischen Auseinandersetzung für zulässig und nötig."

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Der Antrag wird einstimmig angenommen - und GR Elli Grundmann überrascht den ob so viel Rückenstärkung sichtlich ergriffenen Andy mit roten Rosen - vierundzwanzig, quasi für jedes anwesende Mitglied eine.

Es folgt der Kassenbericht - danke an Schatzmeisterin Petra Beck von Peccoz! - die Kasse wurde von Petra Kayser geprüft, sie lobt die perfekte Kassenführung der Schatzmeisterin und ihren guten Cappuccino.

Dann wird der Vorstand einstimmig - mit Enthaltung der Vorstände - entlastet - und Elli verteilt noch einmal Rosen.

Flugs wird darauf Petra Kayser als Kassenprüferin wiedergewählt - einstimmig! Gerührt nimmt sie die Wahl an und hofft auf mehr Cappuccino von der anderen Petra.

Und gleich - die Wahl des Vorstands!!!
Elke Grundmann schlägt den alten Vorstand wieder zur Neuwahl vor - Harald Kalinke erläutert vorherige Überlegungen: Eine neue Konstellation hätte am Arbeitsaufwand nichts geändert, es gibt gewisse Zuständigkeitsbereiche bzw. Kompetenzen, und ein Vorstandswechsel wäre von der Öffentlichkeit sicherlich im Zusammenhang mit den Rechtsstreitigkeiten wahrgenommen worden - ein falsches Signal.

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André schlägt eine Blockabstimmung vor: Einstimmig - bei Enthaltung der Kandidaten - wird der Vorschlag angenommen, genau wie die Wahl. Jubel!

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Gruppenbild mit Rose und Notausgang - der alte und der neue Vorstand:
Harald Kalinke, Petra Beck von Peccoz, Andreas Ammer, André Weibrecht

Nun gibt es Diskussionen: Soll der Mitgliedsbeitrag von 24 €/Jahr gleich für zwei Jahre eingezogen werden - um eine Rückstellung für eventuelle Gerichts- und Anwaltskosten zu haben? Soll man lieber um Spenden bitten?
Man einigt sich auf: "Wir behalten uns vor, unter besonderen Umständen den Mitgliedsbeitrag für 2011 mit vorheriger Ankündigung und mit persönlichem Einspruchsrecht vorab einzuziehen." Harald Kalinke weist darauf hin, dass Spenden natürlich trotzdem gerne willkommen sind.

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Und dann gibt es noch einmal Blumen und Wein und Küsse für die Gemeinderäte und ein harmonisches Ende der Sitzung. Soviel also dazu.
(Oh - fast vergessen: Fotos: Andreas Scheffer - danke!)

Neueste Nachrichten

Heute gäbe viel mehr zu berichten, als ein Blog so fassen kann:

- Drogenrazzia am Ostufer! Die Polizei durchsucht im Zuge einer Großrazzia auch mehrere Häuser in Höhenrain und entdeckt Anlagen zur Aufzucht von Cannabis. Angeblich 160 Fahnder finden am Ostufer bei 37 Jugendlichen insgesamt 720g Rauschgift; die wiegen natürlich schwerer als fast ein Dutzend vermutete Schwarzbauten im Dorf nebenan.

- Unfall bei Aufhausen! Bei einem schweren Verkehrsunfall, der sich gestern Nacht zwischen Höhenrain und Aufkirchen ereignete, ist ein Mini mit Ebersberger Kennzeichen von der Straße abgekommen und an einem Baum zerschellt. Die Feuerwehren konnten den jungen Mann aus dem Wrack retten.

Und natürlich:

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Die QUH am Scheideweg: heute abend live im "Frühtau"

- CSU-Chef verklagt QUH-Vorstand: "Diesmal ist Herr Ammer dran!", hofft der Anwalt von Genz, nachdem er den Gemeinderat im Auftrag von Kaufmann Genz auf 30.000 € Entschädigung wegen eines Blog-Berichtes verklagt hat. Laut SZ von heute soll der Berger CSU-Vorsitzende gesagt haben: "Eines Tages werden die Leute bei QUH begreifen, dass es nicht richtig ist, einen solchen Mann Vorsitzenden sein zu lassen." - Nun - der Tag für diese Erkenntnis wäre heute: Um 19.30 findet im Café Frühtau die ordentliche QUH-Jahresversammlung statt, bei der auch Vorstandswahlen anstehen. Gäste sind willkommen!

Mittwoch, 10. März 2010

Neuer Vorstand, neues Glück

Während sich der Gemeinderat gestern Abend mit Schleppgauben herumschlug, fanden zeitgleich die Neuwahlen der Burschenschaft Berg statt.

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Time to say good-bye: Marion Sigel und Martin Höbart mit ihren Abschiedsgeschenken

Als Noch-Oberbursch läutete Martin Höbert den Wahlabend mit einem Rückblick auf seine vierjährige Amtszeit ein - Maifeier, Dorffeste, Wintergaudis, Ausflüge... Turnusmäßig wird der Vorstand der Burschenschaft alle vier Jahre neu gewählt. Warum wollte Martin Höbart nicht weitermachen? Er selbst sagt dazu: "Ein weiterer Antritt von mir als Oberbursch kam aus mehreren Gründen eigentlich nicht in Frage: Da wäre der regelmäßige Turnus (ich denke, daran sollte man sich halten), der berufliche Werdegang in Richtung Meister, der in Zukunft sehr wichtig für mich wird, und eine Wahl bringt auch frischen Wind, was sehr positiv sein kann. Aber das Amt bzw. diese Funktion abzugeben, ist mir wirklich schwer gefallen und hat mich einige Tage beschäftigt. Aber man soll ja aufhören, wenn’s am schönsten ist…" Und schenkte Marion Sigel, bis dahin Obermadl, einen Blumenstrauß.
Vorstandsmitglied Philipp Mehlich bedankte sich im Anschluss bei den beiden für die Förderung des Gemeinschaftssinns (Vereinstracht, Ausflüge, Jugendförderung, Öffentlichkeitsarbeit). Und schenkte den beiden Krüge mit der eingravierten Johanniskapelle, die auch auf den Trachtenstegen abgebildet ist.

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Philipp, Franziska, Markus, Maria, Markus, Martin - die neue Führung - ohne Clarissa und Michi

Und wer wurde neu gewählt? Die QUH gratuliert ganz herzlich:
1. Oberbursch Markus Söllner
2. Oberbursch Markus Zerndl
1. Obermadl Clarissa Höbart
2. Obermadl Maria Leichmann
Kassier Philipp Mehlich
Jugendbeauftragter Martin Höbart
Vorstandsextern: Kassenprüfer Franziska Söllner, Michael Albrecht

Zum ersten Mal gefordert ist der neue Vorstand beim diesjährigen Dorffest (mit neuem Tagesprogramm - wir sind gespannt!), die große Prüfung stellt die Maifeier 2012 dar.

Fazit Martin Höbart: "Ich als ehemaliger Oberbursch kann nur sagen: Die Burschenschaft Berg kann der Zukunft mit ausreichend Nachwuchs in Ruhe entgegensehen und ist (ganz unpolitisch ;) wirklich auf einem sehr gutem Weg, in der Ortschaft Berg weiterhin etwas zu bewegen. Und ich bin wahnsinnig stolz auf alles, was die gesamte Mannschaft die letzten Jahre mit mir geleistet hat!"

Wir wünschen Markus und Clarissa viel Glück im neuen Amt und hoffen weiterhin auf gute Zusammenarbeit.

Und wo wir gerade dabei sind: Auch die Kolpingsfamilie Höhenrain hat eine Veränderung zu vermelden.

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Der neue Präses Pater Joseph, Wendy Diehl (ausgezeichnet für 25 Jahre Treue zur Kolpingsfamilie) und Vorstand Robert Stefke

Nach dem Abzug von Pater Laurentius war das Amt des Präses, also des geistlichen Begleiters der Kolpingsfamilie Höhenrain, vakant. Pater Joseph Posch vom Karmelitinnenkloster Aufkirchen war Wunschkandidat für dieses Amt und konnte nun gewonnen werden. Auf der MV am 28. Februar wurde er einstimmig gewählt. Auch hier gratuliert die QUH und freut sich über den guten Kontakt.

Und morgen? Morgen wird bei der QUH neu gewählt: Im Café Frühtau um 19:30. Wir sind gespannt.

Gibt es Gemeindepolitik ohne Gerichtsverfahren?

Wer hätte das gedacht: Es gibt nur gute Nachrichten aus dem Gemeinderat. Zuerst die: GR Adldinger (Grüne) hatte Geburtstag und hörte sich trotzdem Diskussionen über Zwerch- und Quer- und Schleppgiebel an. Alles Gute, Wolfgang!

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Als die Sitzung vorbei war, jubelte der Vorstand

Zuerst wurde der schon vor 2 Wochen behandelte Haushalt verabschiedet: GR Haslbeck (CSU) fragte engagiert nach, wie es denn um das für die Jahre 2011-2013 prognostizierte Defizit von jährlich 2,8 Millionen stehe? QUH-Wirtschaftsexperte Kaske versuchte zu erklären: Dies sei eine kaufmännisch vernünftige Fortschreibung der derzeitigen Lage. Der Haushalt wurde also einstimmig angenommen, GR Haslbeck stimmte anschließend als einziger gegen den Finanzplan. Fazit: Bis auf 29.000 € wird die Gemeinde am Ende des Jahres schuldenfrei sein. Und da Berg weniger von der kriselnden Gewerbesteuer profitiert, dürfte sich die Wirtschaftskrise bei uns hoffentlich weniger auswirken, als dies die vorsichtige Kalkulation befürchtet.

"Vielleicht sind wir um Viertel neun fertig", hatte der Bürgermeister angesichts der schmalen Tagesordnung am Anfang versprochen. Vielleicht wollte er das Champions-League-Spiel der Bayern sehen (Nein unser Bürgermeister ist kein Fußball-Fan, daran dürfte es nicht gelegen haben). Daraus wurde dann eh nur halb etwas. Denn ein Bebauungsplan für zwei Häuser am Ortsrand von Bachhausen forderte dann alle Konzentration und die Zeit der Räte: Das linke Haus 2m nach Osten? Quer- oder Zwerchgiebel? Diese nur im Süden oder auch im Norden? Wo fließt das Wasser ab? Wo parken die Autos? ... Bis alle diese Fragen geklärt waren, führte Florenz zur Pause 1:0. - GR Ammer (QUH) wurde währenddessen beobachtet, wie er gleichzeitig an der Diskussion teilnahm und über Handy heimlich die Bayern Ergebnisse abrief ... wenn das mal keine neue Klage gibt!

Unzufrieden mit der Sitzung könnte deshalb nur ein Anwalt von der Maxhöhe sein: Er kann nach menschlichem Ermessen auf Grund dieser Sitzung weder jemanden verklagen noch einen Rücktritt oder Parteiaustritt von irgendjemand fordern. Nicht einmal eine Stellungnahme für seinen Mandanten ist nötig. Im Gegenteil: Entgegen dem Anschein, den die Parteipolitik in Berg derzeit von sich gibt, war es wieder einmal eine harmonische, von gegenseitigem Respekt getragene Sitzung, in der die Räte miteinander - und mit durchaus unterschiedlichen Standpunkten - versuchten, das Beste für die Gemeinde zu beschließen.

Noch zwei Terminsachen: Die allseits beliebte Bürgerversammlung findet in diesem Jahr am 20. April statt. Genau an diesem Tag könnte allerdings auch - einen Sieg im Viertelfinale vorausgesetzt - das CL-Halbfinale mit dem FC Bayern stattfinden. Egal: die QUH hat sich schon die Übertragungsrechte (an der Bürgerversammlung) gesichert.

Und am Donnerstag 11.3. findet die ordentliche QUH-Mitglieder-(und Interessenten)-Versammlung im "Frühtau" statt. Alle starren gespannt auf das Ergebnis: Wird unser vielverklagter Vorsitzender diese Wahl überleben?

Dienstag, 9. März 2010

Die Kindergartenstudie

Insgesamt 50 Arbeitstage haben Robert Hobelsberger und Stephan Mahlert von der Firma MUV-Consulting darauf verwendet, die Kinderbetreuung in Berg zu analysieren. Die Gemeinde Berg hatte diese Studie in Auftrag gegeben.

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Die Entwicklung des Bedarfs an Betreuungsplätzen in Berg
(Mit freundlicher Genehmigung der MUC-Consulting)

Die QUH stellte der MUC selbst ein paar Fragen:

QUH: Herr Hobelsberger und Herr Mahlert, Sie haben der Kinderbetreuung in der Gemeinde Berg ein gutes Zeugnis ausgestellt. Können Sie die Eckpunkte kurz zusammenfassen?
MUC:
- Bei den Kinderkrippen fehlen ca. 25-30 Betreuungsplätze (gesetzlich), mindestens jedoch 12 weitere Plätze
- Bei den Kindergärten gibt es ca. 15 freie Betreuungsplätze
- Bei Mittagsbetreuung-/Hort gibt es einen Anstieg um ca. 30 weitere Plätze

Das bedeutet aber nicht, dass im Kindergarten eine Gruppe weniger bestehen wird, da sich die Kinder auf mehrere Jahrgänge und auf beide Einrichtungen verteilen.
Die Entwicklung der Mittags-/Hortplätze ist mit Vorsicht zu betrachten, da mit großer Wahrscheinlichkeit das Ganztagsschulenvorhaben der Staatsregierung hier anderer Lösungsansätze bedarf.
Zusammenfassend ist die Kinderbetreuungssituation als sehr positiv zu
bewerten, da mit der Errichtung von weiteren Kinderkrippen-Plätzen für jedes Berger Kind ein Betreuungsplatz zur Verfügung steht (Vollversorgung).

QUH: Haben Sie Handlungsanweisungen bzw. Empfehlungen für die Zukunft?
MUC: In der Studie sind diverse Empfehlungen aufgeführt. Das geht von den Öffnungszeiten bis zu Über-/Unterdeckung von Angeboten. Als allgemeine Handlungsanweisungen können wir nennen:
A) weiterhin den guten und offenen Dialog mit allen Einrichtungen, Trägern
und Elternbeiräten zu führen
B) den Ausbau von Krippenplätzen entlang der Betreuungsachse Berg Mitte bis Höhenrain zu gestalten.

QUH: Zahlen von KinderArt konnten noch nicht in Ihre Studie einfließen. Viele Eltern interessiert aber, wie sich KinderArt als Träger macht - können Sie dazu schon etwas aussagen?
MUC: Mit Übernahme der Einrichtungen von KinderArt wurden sofort die Planung und die zu erwartenden Defizite offengelegt, dadurch versprechen wir uns eine wesentliche Verbesserung in der Zusammenarbeit mit der Gemeinde sowie eine verbesserte Transparenz der Kosten. Wie es endgültig nach Beendigung des ersten Betreuungsjahres aussieht, werden wir dann sehen.

QUH: In Ihrer Studie ist zu lesen: "Ein gewisses Maß an Verwaltungsaufwand wird für die Gemeinde Berg immer bleiben, auch und erst Recht bei ausschließlich externen Trägern." Würden Sie der Gemeinde empfehlen, wieder selbst die Trägerschaft zu übernehmen?
MUC: Nein, da eine Gemeindeeinrichtung aus unserer Erfahrung immer wesentlich kostenintensiver ist als Dritte. Allerdings sollte im Haushaltsplan eine 1/3-Stelle von der Verwaltung berücksichtigt werden, die eine akkurate Abrechnung sicherstellt und Hilfestellung bei der Zusammenarbeit der Einrichtungen und Träger gewährt und organisiert.

QUH: Haben Sie Ihrer Studie nur Zahlen zugrundegelegt oder wurde auch die Arbeit in den einzelnen Einrichtungen qualitativ beurteilt?
MUC: Wir haben jede Einrichtung besucht, mit den Leitungen Gespräche geführt, um detaillierte Aussagen zu der jeweiligen Einrichtung sowie deren Einschätzung der Betreuungssituation der kommenden Jahre zu bekommen. Die pädagogischen Konzepte sowie deren Umsetzung waren nicht Bestandteil der Studie.

QUH: Wir danken für die Auskünfte.

Was zieht die Gemeinde aus dieser Studie für Konsequenzen? Dazu Alexander Reil, geschäftsführender Beamter:
"Die Maßnahme der Gemeinde Berg konzentriert sich nun in erster Linie auf die Versorgung mit Krippenplätzen. Konkret ist das die Investitions-kostenförderung nach BayKiBiG für die diesbezüglichen Baumaßnahmen auf Gut Biberkor.
Weitere Maßnahmen sind darüber hinaus im organisatorischen Bereich angedacht, z.B. eine weitere Optimierung der m.E. sowieso schon sehr guten Zusammenarbeit zwischen den in der Gemeinde tätigen Trägern.
Umfangreiche Strategieüberlegungen machen letztlich erst Sinn, wenn wir ein Konzept hinsichtlich Art und Umfang der Ganztagesschule haben. Da reden wir aber definitiv nicht mehr von 2010."

Montag, 8. März 2010

Kunstaustellung des Landschulheims Kempfenhausens im Marstall

Wer kennt nicht die Konzerte des Landschulheims Kempfenhausens, die vom 11.03 - 13.03 in der Schlossberghalle Starnberg stattfinden? Dieses Jahr präsentieren die Schüler und Schülerinnen auch ihre Fähigkeiten im Bereich Kunst.


Die Kunstaustellung des Landschulheims Kempfenhausens startet am Mittwoch 10.03.2010 um 17:00 Uhr und ist vom 11.03. -17.03.2010 tagsüber geöffnet.

Freitag, 5. März 2010

QUH vadis?

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Lokalpolitik???

Wie die Zeitungen melden, hat der Landtagsabgeordnete Prof. Dr. Peter Paul Gantzer (SPD), bis zum September des letzten Jahres Vizepräsident des Bayerischen Landtags, einen Berger Kaufmann und seinen Anwalt wegen Nötigung angezeigt. Der Anwalt des Kaufmanns hatte laut Presse gefordert, Gantzer solle sein Mandat im Landtag niederlegen - wegen der Veröffentlichung eines Auskunftsschreibens des Präsidenten des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (an Gantzer) zur causa Mörserturm im QUH-Blog. Die SZ zitiert Gantzer mit der Aussage, der Kaufmann und sein Anwalt hätten durch Unterlassungsklagen versucht, die QUH "mundtot" zu machen.

Berger Lokalpolitik wird nicht nur in diesem Fall vor den Gerichten verhandelt.

Zur Erinnerung:
Gegen die QUH als Verein sowie gegen zwei ihrer Vorstände laufen derzeit mehrere von diesem Anwalt angestrengte Verfahren, die sich allesamt auf einen hier im letzten November erschienenen zehnzeiligen Bericht über den CSU-Beitritt des bekannten Berger Kaufmanns beziehen. Dieser Berger Kaufmann wird in all diesen Angelegenheiten von seinem Anwalt, dem örtlichen CSU-Vorsitzenden, vertreten.

1. Zunächst gab es nach einer geforderten Unterlassung einen Antrag auf „Einstweilige Verfügung“ gegen den QUH-Vorsitzenden, Blog-Autor und Gemeinderat Andreas Ammer. Dann wurde es kompliziert: Da das Landgericht diesem Antrag nur in 2 von 7 Teilen nachkam, legte der besagte Anwalt sofort Beschwerde gegen die Entscheidung des Landgerichts München ein. Die Angelegenheit landete also in der nächsten Instanz, beim Oberlandesgericht. Dieses verwies sie an den Senat und dieser das Ganze wiederum zunächst zurück ans Landgericht, weil der Anwalt der QUH inzwischen selbst Widerspruch gegen die zwei beanstandeten Teile der Einstweiligen Verfügung eingelegt hat.

2. Obendrein gibt es in derselben Sache ähnlich lautende Forderungen gegen den QUH-Schriftführer.

3. Darüber hinaus wurde vom selben Anwalt bei der Staatsanwaltschaft München II gegen Andreas Ammer Anzeige wegen Beleidigung erstattet. Der Anzeige wurde von der Staatsanwaltschaft mangels öffentlichen Interesses "keine Folge gegeben".

4. Schließlich steht die anwaltlich vorgetragene Ankündigung im Raum,
dass nunmehr "die bisher gegenüber der Gruppierung QUH e.V. geübte
Zurückhaltung aufgegeben wird". Welche Zurückhaltung, fragen wir uns.

Die Rechtsanwaltskosten haben das Partei-„Vermögen“ der QUH inzwischen
fast aufgebraucht.

Am 11. März 2010 lädt die QUH zur ordentlichen Mitgliederversammmlung. Dort stehen die oben erwähnten Verfahren auf der Tagesordnung. Sollten Sie eine Meinung dazu haben, äußern Sie sich hier (rechts einloggen unter QUH-Gast mit dem Passwort QUH-Gast) oder kommen Sie am 11. März 2010 ab 19:30 Uhr in den Kuhstall: ins Cafe Frühtau.

Donnerstag, 4. März 2010

Anzeige! ... auch der ehemalige Vizepräsident des Landtags fühlt sich von Genz und seinem Anwalt genötigt

Per "Einstweiliger Verfügung" sollte - auf Antrag eines Berger Kaufmannes und dessen Berger Anwaltes, der zugleich Orts-Vorsitzender einer demokratischen Partei (CSU) ist - dem QUH-Blog letztes Jahr verboten werden, auf ein Internetangebot des Münchner Merkurs zu verlinken, in dem über Dipl. Ing. Dr. h.c. Siegfried Genz berichtet wurde.

Die Gerichte haben diesem Ansinnen (bisher!, der Rechtsstreit dauert an) natürlich nicht stattgegeben. Wohlan, wir wagen es erneut und schlagen Ihnen heute vor: Folgen Sie diesem aktuellen Link zu merkur-online: http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/strafanzeige-gegen-genz-seinen-anwalt-656628.html

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Zumindest Rechtsanwälte und Gerichte müssen also vor Arbeitslosigkeit keine Angst haben.

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Prof. Peter Paul Gantzer, mutiger SPD-Landtagsabgeordneter (seit 1978), ehemaliger Vize-Präsident des Landtags, Ehrenkommissar der Bayrischen Polizei, passionierter Fallschirmspringer und Oberst der Reserve (Foto: Christine Mottl), hat Herrn G. und seinen Anwalt wegen Nötigung angezeigt.

Mittwoch, 3. März 2010

Anmeldung für Betreutes Wohnen in Berg ab sofort verbindlich möglich

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Manche würden für diese Aussicht alles tun - das winterliche Panorama ... gesehen vom zukünftigen Parkplatz des "Betreuten Wohnens" in Berg.

Es bleibt - neben dem MTV-Trainingsplatz gegenüber - die größte soziale Leistung, die die Gemeinde zur Zeit schultert. Die Bauarbeiten beim "Betreuten Wohnen" wurden wieder aufgenommen. Im nächsten April könnten die Wohnungen bezugsfertig sein. Ab sofort ist bei der Gemeinde eine verbindliche Anmeldung für das "Betreute Wohnen" möglich. (vgl.: http://www.gemeinde-berg.de/index.php?id=1140,117 ). Interessenten müssen einen Fragebogen ausfüllen, den es bei der Gemeinde oder hier ( auch zum download gibt.

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Die Wohnungen im Erdgeschoß

Insgesamt werden 26 Wohnungen vergeben. Für die Vergabe ist ein "Wohnberechtigungsschein" nötig, den das Landratsamt Starnberg ausstellt. Die Farben der einzelnen Wohnungen in der obigen Skizze bezeichnen unterschiedliche Einkommensstufen der Bewohner und damit auch unterschiedliche Mietpreise:

Rot: Einkommen 12.000€ netto/Jahr für Singles oder 18.000E für Paare
Blau: Einkommen 15.600€ netto/Jahr für Singles oder 23.400€ für Paare
Grün: Einkommen 19.000€ netto/Jahr für Singles oder 29.000€ für Paare
Gelb: einkommensunabhängig, da frei finanziert.

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Die Wohnungen im 1. Stock (ähnlich ist die Lage im 2. Stock)

Mit Fragen können sich Interessenten in der Gemeinde an Frau Tralmer oder an Frau Lengenleicher wenden. Beim Landratsamt Starnberg heißen die Ansprechpartnerinnen Frau Wipfelder (148-350) und Frau Prechtl (148-369).

Drei Wermutstropfen gibt es: Erstens dürfen keine Haustiere gehalten werden, zweitens überschritt schon im letzten Jahr die Anzahl der Interessenten bei weitem das Angebot und letztendlich ist der Seeblick bekanntermaßen nur vom Parkplatz möglich, weil der Architekt im Westen die Fenster vergessen hat.

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Die dem See zugewandte Seite des Gemeinschaftsbereiches.

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