Sonntag, 20. September 2009

100.000

... so, schnell noch bevors auf die Wiesn geht die Neuigkeit kundtun:

quh100000
Sebastian H. aus Kempfenhausen Violoncello-Virtuose und QUH-Mitglied hat als 100.000er auf diese Seite geklickt.

Danke und herzlichen Glückwunsch!

... und viel Erfolg heute Abend im Marstall bei Eurem Konzert (s.u.)!

Freudige Erwartung

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Heute, Sonntag Nachmittag, nach 1234 Tagen QUH-Blog und 1428 Artikeln, werden wir hier den 100.000sten Besucher begrüßen. Noch sind wir uns nicht einig, wie wir dieses Ereignis feiern wollen. Welchen Preis werden wir dem 100.000sten Besucher überreichen? Champagner? - Klar! Gratismitgliedschaft? - Bei Bedarf! - Eine QUH? - Lassen Sie sich überraschen... Ein Bildschirmfoto von der 100.000 rechts an der Seite bitte an info@QUH-Berg.de schicken, und Preis, Händedruck und ewiger Ruhm, sind Ihnen - lieber Jubiläumsbesucher - sicher!

Samstag, 19. September 2009

Unsere Jugend

die Piratenpartei schafft mit 8,7% den Sprung in den Bundestag! Die - ansonsten zum Glück völlig bedeutungslose . NPD hat in Sachsen mehr als 12% Anhänger! Die FDP, die bundesweit nur eine marginale Rolle spielt, ist im Landkreis Starnberg zweitstärkste Fraktion! Erdrutschsiege im ganzen Land für die Grünen! Solche und viele andere erstaunlichen Erkenntnisse über den Geisteszustand der bundesrepublikanischen Jugend brachte die gestrige U18-Wahl, die in Berg auf Antrag der QUH stattfand und von Gemeindeverwaltung und dem Gymnasium Kempfenhausen bravourös organisiert wurde. Mit mehr als 125.000 Teilnehmern in über 1000 deutschen Wahllokalen ist diese Wahl 100 mal räpresentativer als jede Umfrage.

Das vorläufige Endergebnis findet sich auf der Seite http://www.u18.org, wenn Sie dort auf dieses Bild klicken:
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Wer als Erwachsener wissen will, wie er am nächsten Wochenende seine Stimme optimal abgeben kann (wem er taktisch richtig die Erst- und wem die Zweitstimme gibt), der findet unter http://www.wahlrecht.de/bundestag/2009/parteien.html nach Parteien aufgechlüsselte Ratschläge..

Freitag, 18. September 2009

U18 - Wahl: Endergebnis und Hochrechnung

Betrachtet man die aktuellen Hochrechnungen der U18-Wahl könnte der neue Bundeskanzler Frank-Walter Steinmeier oder Renate Künast heißen (falls Sie es schaffen, sich der Unterstützung der Piratenpartei zu versichern):

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Für die Gemeinde Berg steht das Endergebnis schon fest:

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Ob dies auch die Meinung der Eltern ist?

U18 - Wahl in Berg - ein voller Erfolg

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Gut informiert konnten die unter 18-Jährigen heute den zukünftigen Bundestag schon testweise wählen. Die SchülerInnen aus dem LSH Kempfenhausen hatten die Möglichkeit statt Unterricht Wahlatmosphäse zu schnuppern. Viele SchülerInnen nahmen dieses Angebot bis Schulschluss war.
U18-Wahl2

Nach Schulschluss kamen nur noch vereinzelt unter 18-Jährige ins Wahllokal im LSH Kempfenhausen. Nach ersten Hochrechnungen hat die FPD, gefolgt von den Grünen und der CSU die Wahl gewonnen.

Der Kulturverein lädt ein:

Serenaden

Ludwig van Beethoven (1770-1827) Serenade op. 8 für Violine, Viola und Violoncello Marcia - Adagio II – Scherzo – Adagio – Scherzo – Adagio - Thema con variazioni - Marcia

Alfred Schnittke (1934-1998) Trio für Violine, Viola und Violoncello (1985) Moderato - Adagio

Ernst von Dohnanyi (1877-1960)
Serenade für Violine, Viola und Violoncello op. 10 (1902)
Marcia – Romanza- Scherzo - Thema con variazioni -Rondo-Finale

20.00 Uhr Berger Marstall Mühlgasse 7

Eintritt € 25,-, ermäßigt € 20,-
Verbindliche Reservierung: mail@kulturverein-berg.de
Vorverkauf Berg: Schreibwaren Müller Tel. 08151/5761 und Buchhandlung Schöner lesen Tel. 08151/919 9966
Vorverkauf Starnberg: Bücherjolle Schultheis Tel. 08151/1 28 28 und Jacques Wein-Depot Tel. 08151/448 249

Die Welt verbessern!

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Einige von uns Bewohnern einer deutschen Nobelgegend können sich noch an die Zeit erinnern, als man mit seinem Leben vor allem eines anfangen wollte: Man wollte die Welt verbessern. - Bettina Hofmann hat das genau vor 5 Jahren geschafft, als sie (damals noch zusammen mit Philipp von Hanau) das "Cafe Frühtau" eröffnete. Denn plötzlich war die Welt etwas besser als sie es ohne dieses "Cafe Frühtau" war. Zeitweise trug die Berger gute Stube - wegen der oft dort stattfindenden Treffen einer jungen Partei, die ebenfalls Welt verbessern will - schon den Spitznamen "QUH-Stall".

Nun, wir sind alle älter geworden, aber dass wir schon so alt sind, dass wir heute den 5-jährigen Geburtstag der Oase "Cafe Frühtau" feiern können, das hätten wir wikrlich nicht gedacht. Zu sehr freuen wir uns noch täglich, dass es das "Frühtau" gibt. Und heute Abend feiert Bettina mit Cocktails (und einem Willkommensdrink). Wir werden da sein!

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"There was music in the cafes at night and revolution in the air" (Bob Dylan)

Donnerstag, 17. September 2009

Die letzte Umfrage

Die letzte Umfrage vor der U 18 Wahl stammt von Forsa: laut dieser Umfrage kommt die CDU/CSU bundesweit auf 37%, die SPD auf 24%, dahinter fast gleich auf die 3 kleinen Parteien: Grüne (11%), FDP (12%) und Linke 10%. Mal sehen wie die "Jungen" wählen!

Nicht vergessen - U 18 Wahl!

U18

Morgen darf gewählt werden! Wie berichtet, hat die Gemeinde Berg ein Wahllokal für die bundesweit stattfindende U18-Wahl angemeldet. Stattfinden wird die Wahl zwischen 11 und 16 Uhr im Landschulheim Kempfenhausen, durchgeführt wird sie mit großem Einsatz von Lehrern und Schülern.

Was müsst/könnt/sollt ihr tun?
- Ihr müsst unter 18 sein.
- Ihr müsst hinfahren (hier findet ihr die MVV-Fahrplanauskunft).
- Ihr solltet euch vorab über die Ziele der Parteien informieren. Zum Beispiel hier:
- Ihr könnt dann in der Wahlkabine eure Erst- und Zweitstimme abgeben (bei U18 wird nur die Zweitstimme ausgewertet) und euer Geschlecht und euer Alter ankreuzen.

Was nicht?
- Ihr müsst euch nicht ausweisen.
- Ihr müsst nicht in Berg wohnen.
- Ihr müsst nicht die deutsche Staatsbürgerschaft haben.
- Ihr müsst keine Schüler des LSH Kempfenhausen sein.


Die U18-Wahl ist ein bundesweites Projekt mit fast 1000 eigens eingerichteten Wahllokalen und wird unter anderem vom Deutschen Bundesjugendring, vielen Landesjugendringen, der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend, der Deutschen Jugendfeuerwehr und dem Deutschen Kinderhilfswerk unterstützt. In Bayern sind mittlerweile 141 Wahllokale gemeldet, 3 davon im Landkreis Starnberg. Die Organisatoren rechnen bundesweit mit einer Teilnehmerzahl im sechsstelligen Bereich.
Geht hin - Wählen ist Ehrensache!

Ein Berger veranstaltet das größte Theaterspektakel aller Zeiten

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Franz Abraham, Mörlbacher Konzertveranstalter

Besonders bescheiden gibt er sich nicht: Man könne "die Kraft eines Rockkonzertes, die Geschwindigkeit eines Musicals, die Magie eines großen Filmes und die Leidenschaft einer griechischen Tragödie" erwarten. Franz Abraham, ein in Mörlbach ansässiger Konzertveranstalter, versucht nicht weniger, als "das größte Theaterspektakel aller Zeiten" auf die Beine zu stellen. Und es sind der Beine viele: über 500 Zweibeiner (Menschen, Geier, Falken und Tauben) sowie einige Dutzend Vierbeiner (Pferde und Esel) werden heute Abend in der Londoner O2-Arena das Spektakel "Ben Hur Live" samt Wagenrennen und Seeschlacht aufführen.



Die Rolling Stones, die 3 Tenöre und eine monumentale Aida hat Abraham mit Bravour bereits auf die Bühne und in die Arenen der Welt gebracht, mit "Ben Hur Live" hat er sich an sein größtes Projekt gewagt und wäre fast gescheitert. Die Realisation des etwas größenwahnsinnigen Ben-Hur-Projektes verlief nicht ohne Komplikationen. Die Premiere wurde verschoben, Shows mussten abgesagt werden, nicht alle Tickets sind verkauft, es gab Probleme, das Geld aufzutreiben.

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Wagenrennen à la Berg für die Welt

Trotzdem ist heute Abend in London Weltpremiere. Steward Copeland, der Schlagzeuger von "The Police" hat die Musik geschrieben und Theaterberserker Ben Becker wird bei den deutschen Terminen (Deutschlandpremiere: 25.9. Hamburg) den Erzähler geben. Am 30. und 31. Oktober kommt "Ben Hur Live" in die Münchner Olympiahalle, dann schließt sich eine Europatournee an. Ein Gastspiel in Berg (z.B. in der neuen MTV-Arena) ist leider nicht geplant. Schade, denn die offizielle Anschrift des Veranstalters lautet: Stephaniweg 7, 82335 Berg.

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Dienstag, 15. September 2009

Rupert Monn im Krankenhaus

Schock! Nicht Rupert Monn, sondern ein - nach 25 Jahren im Gemeinderat - etwas nervöser Karl Brunnhuber eröffnete in seiner Funktion als 2. Bürgermeister gestern um 19.32 Uhr die Gemeinderatssitzung mit der Nachricht, dass unser Bürgermeister Rupert Monn, der in seiner Amtszeit noch nie eine GR-Sitzung verpasst hat, sich am Montag nach einer Routineuntersuchung in der Argirov-Klinik im Krankenhaus Großhadern einer dreifachen Bypass-Operation unterziehen musste. Die gute Nachricht: Es geht unserem Bürgermeister den Umständen entsprechend schon wieder gut. Die Intensivstation wird er hoffentlich bald verlassen können. An eine Rückkehr an den Bürgermeisterschreibtisch ist allerdings erst in mehreren Wochen zu denken.

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Rupert, wir wünschen dir alles Gute und eine schnelle Genesung!

Die 15. Sitzung des Berger Gemeinderates 2009

Hoffentlich beruhigt es unseren Bürgermeister, dass die Gemeinderatssitzung bei Charlie Brunnhuber durchaus in guten Händen war. Anders als Rupert Monn dutzte Karl bei den Wortmeldungen seine Gemeinderatskollegen (auch die Nicht-Genossen). Womit wir bei den Wortmeldungen wären.

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Problemzone: Kanalbauarbeiten in der Etztalstraße

QUH und ÜP fragten nach den Bauarbeiten in der Berger Etztalstraße: Die Anwohner haben sich inzwischen organisiert, um gegen die drohende Umlage der Kosten für den Abwasserkanal zu protestieren. - Wie sich herausstellt, wohl mit einigem Recht. Inzwischen ist es einerseits völlig klar, dass die Einwohner nur für einen kleinen Kanal (einen sog. "300er"-Kanal) bezahlen müssen, und es ist andererseits überhaupt nicht klar, ob es es sich bei dem Bauvorhaben wirklich um eine "Ersterschließung" handelt, die allein eine Umlegung der Kosten auf die Anwohner rechtfertigt. Es wurden sogar Irrtümer und mangelnde Informationspolitik eingeräumt (es sei "nicht optimal gelaufen") ... der Fall bleibt spannend. Eine Anwohnerversammlung wird stattfinden. Von Seiten der Gemeinde heißt es salomonisch, der Sachverhalt würde "weiter geprüft".

MTV-Chef Andi Hlavaty berichtete noch darüber, dass die Verzögerungen beim Bau des MTV-Trainingsplatzes vielleicht noch aufgeholt werden könnten. Man habe wegen der Versickerungsprobleme für 15.000€ 15cm Kies aufgetragen und werde diese Kosten an anderer Stelle einsparen. Ob der Kunstrasen noch in diesem Jahr verlegt werden könne, hänge allein vom Wetter ab: Es müsse einige Nächte lang konstant über 5 Grad Celsius bleiben, damit der Kunstrasen verklebt werden könne.

(Mittlerweile hatte Charlie Brunnhuber souverän in seine neue Rolle hineingefunden und versprühte recht gute Laune.) Und damit ab nach Allmannshausen, einem Ortsteil, der Investitionen in Millionenhöhe zugesagt bekam.

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Die Schläuche lässt man in Berg waschen: Feuerwehr in Allmanshausen.

Zuerst wurde - zum wiederholten Mal - die Planung für das Feuerwehrhaus Allmannshausen einstimmig genehmigt: 502.000 € soll der Umbau des Feuerwehrhauses kosten: Kein Turm für die Schläuche mehr (die werden schon lange in Berg gereinigt), ein satzungsgemäßes Satteldach, ein größerer Unterrichtsraum im 1. Stock und "alle Wünsche der Feuerwehr wurden berücksichtigt".

Weitere 932.000€ wird der seit Jahrzehnten geplante Gehweg für Allmannshausen kosten. Über ein Viertel davon trägt das Straßenbauamt. Von den restlichen 646.000€ hofft man von Gemeindeseite 75% oder 40% aus dem Konjunkturprogramm gefördert zu bekommen. - Die QUH sagt: Hauptsache der Geh- und Radweg, der bislang vor Allmannshausen abrupt lebensgefährlich aufhört, wird endlich gebaut!

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Wahrscheinlich die "längste" Planung der Gemeinde: ein Geh- und Radweg für Allmannshausen

Jahrelang war dieses Projekt von allen Fraktionen immer wieder gefordert worden. Es scheiterte an einem Grundstücksbesitzer, der sich ebenso lange weigerte, etwas Grund abzutreten. Jetzt wurde das Gelände einfach neu vermessen und es stellte sich heraus, dass man auch ohne den eigensinnigen und unsozialen Grundstücksbesitzer den Geh- und Radweg bauen kann, weil schlechterdings die Grundstücke falsch vermessen waren! Nur für eine Querungshilfe wird trotzdem nicht genügend Platz sein (und auch leider - Lächeln in Richtung der QUH - auch nicht für einen Kreisverkehr).

Dann schellte (20.50 Uhr) der Alarm: Wie sich herausstellte, war ein Haus hinter der Abzweigung nach Leoni in Flammen aufgegangen. Die Berger Feuerwehr wurde jedoch schnell Herr der Lage. Die im Rat versammelten Feuerwehrleute aus Allmannshausen und Höhenrain wurden gar nicht erst alarmiert.

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Einsatz während der GR-Sitzung: die FFW Berg

Der Rest waren die üblichen Bauanträge: Im Anemonenweg in Aufkirchen wird ein Türmchen genehmigt, die Carportsatzung wird präzisiert, eine nicht gebaute Tierpension am Biberkor wird vielleicht doch kein Wohnhaus.

Die SPD hatte mitten im Wahlkampf mit Karl Brunnhuber ihre Regierungstauglichkeit bewiesen und es blieb noch genug Zeit für einige Mitglieder der Verwaltung und des Gemeinderates zusammen im "a'dabei" die letzte halbe, aber entscheidende Stunde des langweiligen Champions-League-Sieges der Bayern (0:3 in Haifa) zu verfolgen.

Dahoam again - Meldungen aus aller Welt

Aus ist's, gar ist's, vorbei ist's! Ab heute gibt es wieder Schulstress statt Partytime, Arbeitsklamotten statt Badelatschen und Gemeinderat statt Sommerloch!

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Wer in den letzten Wochen auf die Karte klickte, die die Besucher des QUH-Blogs verzeichnet, dem bot sich ein internationales Bild: Der grüne Punkt rechts unten bezeichnet beispielsweise meinen Besuch als QUH-Vorsitzender, bei Ben Shao, dem Generaldirektors des taiwanesischen Informationsministeriums.

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Taiwanesische Konsultationen

Die Freude über die Arbeit der QUH findet auch in Taipeh, der Hauptstadt von Taiwan regen Ausdruck.

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Straßenszene in Taipeh

Mit Spannung dürfte man von nun auch im Fernen Osten den Ausgang der heutigen Gemeinderatssitzung verfolgen, in der die vier heimischen QÜHE wieder als unermüdliche Streiter für das Gute, Wahre und Schöne antreten.
Heute - am ersten Schultag - geht es im Rat vor allem um Allmannshausen: Sowohl die Sanierung des Feuerwehrhauses als auch die Planung des Jahrhundertprojektes Allmannshauser Gehweg (dass wir das noch erleben dürfen!) steht an. Weiters auf dem Programm: eine Anpassung unserer obskuren Stellplatzsatzung und die Vergabe des Stromanbieters.

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Die QUH: gestern noch in China, heute schon wieder in Berg.

Und jetzt noch die "Vermischten Meldungen": Seit heute hat auch die Metzgerei Wittur, der Kuhfleischhändler unseres Vertrauens, wieder geöffnet. Nur nebenan der Nachfolger vom Obst- und Gemüseladen Schiedeck lässt sich noch einen Tag Zeit. Er macht erst am Mittwoch auf. Warum denn das? Nun: In Bulgarien bringt es Unglück, an einem Dienstag ein Geschäft zu eröffnen ...

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Und nicht vergessen: in 3 Tagen ist in Kempfenhausen U18-Wahl!

Montag, 14. September 2009

Ärger mit den Kids?

Im Herbst bietet die Kinder-, Jugend- und Familienberatungsstelle des Landkreises Starnberg für Eltern von 14 bis 18-jährige Jugendliche eine Gesprächsreihe an, in denen konkrete Lösungen für akute oder chronische Konfliktsituationen erarbeitet werden sollen.

Das Angebot will Eltern in dieser oft belasteten familiären Phase unterstützen
und ihnen Gelegenheit geben, sich untereinander auszutauschen. Vorgesehen
ist eine Serie von fünf Abenden, jeweils von 19 bis 21 Uhr. Das ersten Treffen findet am 14. Oktober im Gruppenraum der Kinder-, Jugend- und Familienberatungsstelle des Landkreises Starnberg, Strandbadstraße 2 statt. Darauf folgen die weiteren Abende am 28. Oktober, 11. November, 25. November und 9. Dezember.

Die Moderation übernimmt Lisbeth Gurtner, Familientherapeutin und Leiterin der Beratungsstelle.

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Plätze werden nach Reihenfolge der Anmeldung vergeben. Anmeldungen sind möglich unter Telefon 08151 148-388.

The Wall

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Der Ostwall

Zum Glück wird der Ostwall nun doch nicht so hoch wie zunächst befürchtet. Und zum Glück wird er auch nicht mehr lange so braun bleiben.

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Men at work

Die vom MTV versprochenen Eigenleistungen wurden am Wochenende in Angriff genommen - drei Jugendspieler (Christian B., Luca M. und Thomas G.), der 1. Vorsitzende Andy Hlavaty und Fußball-Vorstandsmitglied Harald Kalinke, dessen Firma mit Sitz in Höhenrain auch die Geräte zur Verfügung stellte, sowie der AH-Spieler und ehemalige Jugendtrainer Hans Hörl begannen mit der Arbeit - fräsen, planieren, aussäen. Nur die störenden Steine mussten weiterhin - wie seit jeher - von Hand aufgesammelt werden.
Wenn alles gut geht, wird bereits in 14 Tagen das erste Gras zu sehen sein.

Sonntag, 13. September 2009

Nun wird's nach Garmisch knifflig!

Von und nach München geht es seit gestern fast wieder reibungslos - und das auf Flüsterasphalt! Die letzte Etappe (bis auf Schönheitsarbeiten) ist die Rampe nach Garmisch, die ab Montag in Angriff genommen wird:
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Ab 7:00 Uhr bis Mittwoch 16. September abends wird die Verbindungsrampe Starnberg – Garmisch am Autobahndreieck Starnberg gesperrt. Die Fahrbeziehung Starnberg – Garmisch am Autobahndreieck ist nicht möglich. Die Umleitung von Starnberg kommend Richtung BAB A95 nach Garmisch erfolgt bereits ab der Anschlussstelle Percha (BAB A952) über die Ortschaften Wangen und Neufahrn zur Anschlussstelle Schäftlarn an der BAB A95.
Aus Berg am besten noch weiter südlich auffahren!

Die ganze PM der ADBS finden Sie hier:
adsb

Samstag, 12. September 2009

Da sam'mer wieder!

Das 'lange Wochenende' haben sich die Kicker der ersten Mannschaft des MTV redlich verdient.
Gestern von 19.30 Uhr an schlugen sie in einer aufregenden und abwechslungsreichen Partie den TSV Grünwald verdient mit 2:1 durch Tore von Ahmed Adlouni und Ricci Kauer - Glückwunsch!

WDL und der Minister

"Der Freistaat Bayern ist Eigentümer von 157.000 Flurstücken und 11.000 Gebäuden. Er ist sein eigener Immobilienmakler und Hausverwalter, gelegentlich auch Städteplaner oder sogar Gärtner. Das Finanzministerium ist innerhalb der gesamten Staatsverwaltung federführend für die Entscheidung über die richtige Nutzung der Liegenschaften, das operative Geschäft wird vom Staatsbetrieb "Immobilien Freistaat Bayern" erledigt." - So nachzulesen auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen.

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Der Freistaat als Makler - zum Verkauf: Schloss Allmannshausen

Schloss Unterallmannshausen und die Seeburg, beides derzeit von dem überkonfessionellen Missionswerk Wort des Lebens e.V. gepachtet, das dort vor allem Jugendfreizeiten mit sowohl sportlichem als auch christlichem Touch veranstaltet, finden sich immer noch nicht auf der Liste der von "Immobilien Freistaat Bayern" im Internet feilgebotenen Liegenschaften - von Einzelgaragen bis hin zu Schlössern. Nichtsdestotrotz soll beides meistbietend verkauft werden.

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Der Bayerische Staatsminister der Finanzen, u.a. Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken ("aktiv in der katholischen Laienbewegung für den konfessionsübergreifenden Dialog der Menschen" - Zitat Homepage), Vorsitzender des Verwaltungsrats der BayernLB: Georg Fahrenschon - zu Gast in Berg

Landesminister Fahrenschon zog mehr Publikum an als Bundesminister Schäuble am 27. August - im Saal des Gasthofs zur Post in Aufkirchen fanden sich vor wenigen Tagen gut 200 Zuhörer zur Wahlkampfveranstaltung der CSU ein.

Nach der Eingangsrede des Ministers kam man auf ein Thema zu sprechen, das Berg direkt betrifft: die Veräußerung von Schloss Allmannshausen und der Seeburg, die allerdings zum Gemeindegebiet Münsing gehört. Der Pachtvertrag mit WDL wurde 2007 zum Ende 2010 gekündigt und dann auf Wunsch von WDL auf Ende 2011 verschoben. Der Minister: "Eine wirtschaftliche Vermietung des Schlosses Allmannshausen und der Seeburg ist nicht möglich", "es gibt keine vernünftige Begründung, die Immobilien zu behalten, ganz im Gegenteil muss der Staat darauf achten, einen finanziellen Schaden für die Steuerzahler zu vermeiden, und für staatliche Aufgaben sind die Immobilien nicht notwendig."
Die Instandhaltung kostete den Freistaat die letzten Jahre offenbar 1,2 Mio €. WDL hat aber Interesse bekundet, die Schlösser selbst zu erwerben.

Viele Gemeindebürger, darunter auch Bürgermeister Monn, setzten sich in ihren Redebeiträgen für WDL ein. Man dürfe die soziale Komponente nicht vergessen und müsse auch einmal mit einer schwarzen Null oder einem kleinen Minus zufrieden sein. Insgesamt würde bei WDL eine hervorragende Jugendarbeit geleistet und man habe mit WDL einen optimalen Mieter.

Hier ein Eindruck von WDL-Mitarbeiter Joachim Henn:
“Zum Schluss seiner Rede ging der Minister dann auch auf WDL und die Zukunft der beiden Schlösser ein. Erst einmal betonte er die qualitativ hochwertige Arbeit, die WDL seit Jahrzehnten leistet, und dass man ein sehr gutes Verhältnis als Freistaat zu seinem Vermieter hätte. Er betonte jedoch, dass sich der Freistaat aus rein wirtschaftlichen Gründen von den Immobilien trennen wolle, da man zuviel Geld schon investiert hat und noch investieren müsste. Dieser Beitrag war nach 10 Minuten fertig und es herrschte eine unheimliche Stille im Raum. Kein Beifall, nur Kopfschütteln. Dann konnte man Fragen stellen. Diese gingen ca. 30 Minuten über Themen des Mittelstandes und dann wurde das Thema WDL zur Diskussion freigegeben."
Die Themen waren vorab mit dem Veranstalter abgesprochen und dem Finanzminister zugegangen.
"Geplant waren 20 Minuten Diskussion. Es wurden 75 Minuten. Von WDL-Seite hat nur unser Chef Andi Wenzel als letztes einen sehr engagierten Beitrag gegeben. Der Rest von uns musste nichts sagen, weil die Berger Bürgerschaft, unsere Nachbarn, Unternehmer und örtliche Politiker von CSU, Einigkeit und FDP engagiert für uns Partei ergriffen. Wir wurden über den Klee gelobt, unser Engagement als Werk und in der Umgebung betont und der Wert für die Gegend, das Land Bayern und darüber hinaus betont. Wir haben als Mitarbeiter nur noch gestaunt. Dass wir Fürsprecher in der Gegend haben, wussten wir – dass es so viele sind und dass diese uns so den Rücken stärken, war einfach sensationell.
Dies hat den Minister sichtlich beeindruckt. Nebenbei hatten wir in den letzten 10 Tagen 12000 Unterschriften von Leuten erhalten, die sich für den Erhalt der Schlösser einsetzten. Diese wurde dem Minister unter großem Beifall überreicht. Der Beifall herrschte auch bei jedem Beitrag, der für uns gemacht wurde. Der Minister hat uns nach der Wahl zu einem persönlichen Gespräch mit ihm eingeladen, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen. Er ist von seiner ursprünglichen Haltung eines Verkaufs nicht abgerückt, hat jedoch im Verlauf immer mehr Interesse signalisiert, mit uns zu reden und nach Lösungen zu suchen. (...) Wir sind gespannt, wie sich die Dinge weiterentwickeln.“

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