Freitag, 11. September 2009

Am Wochenende

Leider haben wir im Zuge der derzeitigen Wahlkampf-Ministerschwemme in Berg den Auftritt des Bayerischen Finanzministers verpasst, aber wir bekamen Berichte, die wir gleich morgen (soeben aus dem Kurzurlaub zurück) zusammenstellen werden. Daher vorerst nur Hinweise auf Veranstaltungen am Samstag.

Für alle, die's nicht erwarten können: das Wies'n Warm-Up im a'dabei!
Wiesn

Wer lieber Wein trinkt:
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Den gibt es im Monn-Stadl in Höhenrain.

Und in der Post wird endlich einmal wieder Theater gespielt - allerdings ging unser Info-Zettel verloren - wird nachgeliefert!

Donnerstag, 10. September 2009

Kreisel der Woche

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Während wir noch dabei sind, mehr oder weniger gelungene Kreiselgestaltungen in Frankreich und der Schweiz zu sammeln, schickt uns QUH-Mitglied Bernd diesen runden Palmengarten aus Spanien. Das wird wohl nicht einmal der Klimawandel in Berg schaffen - immerhin sind wir gespannt, ob die Temperatur es noch zulässt, dass der Kunstrasen verlegt wird.

Mittwoch, 9. September 2009

Baustellen des Bösen

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"Vieux faubourgs?"

Eines der schönsten Gedichte aus Charles Baudelaires epochemachendem Zyklus "Les Fleurs du Mal" (Die Blumen des Bösen) heißt Le Cygne (Der Schwan) und es handelt davon wie sich im 19. Jahrhundert ganz Paris in eine einzige Baustelle verwandelte, die eine ganze alte Welt unter sich begrub. Den Bürgern blieb nur Melancholie:

"Paris change! mais rien dans ma melancholie
N'a bougé! palais neufs, èchafaudages, blocs,
Vieux faubourgs, tout pour moi devient allégorie,
Et mes chers souvenirs sont plus lourds que le rocs"

Übersetzt heißt das in etwa:

"Berg verändert sich! Aber mir bleibt nur die
Melancholie! Neue Paläste, Gerüste, Steinblöcke
Alte Vorstädte ... alles wird zu einer Allegorie
Und meine geliebten Erinnerungen sind schwerer als Felsen."

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"Échafaudages, blocs"?

Auch ohne den 39m-Kreisverkehr und den souzialen Wohnungsbau am Ortseingang ist abzusehen, dass Berg sich für alle Zeit verändert hat, dass eine Unmenge Geld ausgegeben wird und dass die Veränderungen nicht alle zum Guten sind. Nur der Abwasserkanal wird immer schöner und größer. Dafür können die Anwohner der Etztalbreite und -straße seit Wochen ihre Häuser nur noch schwer betreten und ihnen droht, von der Gemeinde an den Erschließungskosten maßgeblich beteiligt zu werden. Hier hat sich eine Interessensgemeinschaft gebildet, die sich von der Gemeinde nicht gut behandelt fühlt ("So geht man mit seinen Bürgern nicht um!", heißt es in einer mail an uns).

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"Palais neufs"?

Andere Baustelle: Wenngleich der "Ostwall" am neuen MTV-Trainingsplatz nach der Nachfrage der QUH noch um einige Meter gesenkt wurde ... so schön wie der Blick über ein Feld kann kein Wall sein. Immerhin ist die Kirche von Aufkirchen jetzt weiterhin weithin sichtbar (zumindest bis das Ballfangnetz aufgespannt wird).

Bleibt außer dern Angst vor Kreisverkehr, Wohnungsbau und Supermarkt (oder doch einem Gebrauchtwagenhändler?) am Ortseingang die Hoffnung auf die Ortsdurchfahrt, die im Zuge der Kanalarbeiten im nächsten Jahr renoviert wird. Daran hängt jetzt einiges.

"Je pense ... /
A quiconque a perdu ce qui ne se retrouve
Jamais, jamais!"

(Ich denke ...
An jeden, der verlor, was nimmer, nimmermehr
sich wieder findet!)

Dienstag, 8. September 2009

Nur noch 4 Tage ...

... dann sollte es geschafft sein! Doch bis dahin:
AS-Schaeftlarn
Nun ist seit heut Morgen die 2. Rampe Richtung München dran. Es wird wieder über Schäftlarn, wo gewendet werden kann, umgeleitet oder man fährt etwas weiter südlich auf...

Hier finden Sie wieder die Pressemitteilung der Autobahndirektion:
adsb

Wal-Watching 2: Die Ü-18 Wahl

Keinen besonders vorbildlichen Verlauf nimmt die Ü-18-Wahl, die in Deutschland in Kürze angeblich ebenfalls abgehalten werden soll. Die Bundeskanzlerin weigert sich Wahlkampf zu machen. DAs Land liegt lahm, so als ob es bei dieser Wahl eh um nicht ginge. Der "Spiegel" schrieb gestern: "Jetzt scheint vorstellbar, dass ein demokratisches System auch an der mutwillig herbeigeführten Erkaltung Schaden nehmen könnte." Einzig die - nach dem desaströsen Landtagswahlergebnis vom letzen Jahr - etwas panische CSU schaufelt schon den dritten Minister in unser Dörflein (heute in der Post: Herr Fahrenschon). Einzig an der Großbaustelle am Ortseingang verstecken sich hinter den Baggern 2 Plakate, die so tun, als ob die schwarz-gelbe Koalition eh schon ausgemacht sei. Alle anderen Parteien glänzen durch Wurstigkeit, stille Abwesenheit. Lethargie. Es gibt derzeit mehr Plakate für Ü-30-Parties als für politische Parteien.

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Kalte Schulter hinter Gittern. Die Plakate der siegesgewissen Parteien

Wohin solche Wurstigkeit führt? ... Bundesweit zur völligen Ablösung der Politik vom eigentlichen Leben. Lokalpolitisch nur zum Guten: denn durch diesen Arroganz der Macht gewinnen Gruppierungen wie die QUH, die alltäglich politische Arbeit vor Ort leisten, an Gewicht.

Montag, 7. September 2009

Wahl-watching

Die Zeit läuft: Am 18. 9., also in knapp zwei Wochen, dürfen alle Unter-18-jährigen im Berger Wahllokal "Landschulheim Kempfenhausen" für die Bundestagswahl probewählen. Die U-!8-Wahl ist ein bundesweites Projekt mit fast 1000 extra eingerichteten Wahllokalen. In Bayern gibt es 139 Wahllokale, 3 davon auch im Landkreis Starnberg. Während die anderen Wahlen oft in Jugendhäusern stattfinden (so in Wörthsee & Planegg), konnte hier in einer konzertierten Aktion sogar die Gemeinde selbst zur Unterstützung gewonnen werden. Das Gymnasium in Kempfenhausen wird die Wahl unterrichtsbegleitend unterstützen. Für das Projekt gibt es sogar eigene Werbespots:



Zur Meinungsfindung trägt vielleicht - nicht nur bei Jugendlichen - der Wahl-O-Mat bei: 24 Parteien im Angebot!
http://www.wahl-o-mat.de/bundestagswahl2009/main_app.php

Den vereinfachten Stimmzettel für die U 18-Wahl in Bayern kann man sich zur Vorbereitung auf dieser Seite herunter laden, einfach etwas nach unten scrollen.

Samstag, 5. September 2009

Triumph für den FSV, schwarzer Tag für den MTV

Im Lokalderby FSV Höhenrain : MTV Berg II mussten die Berger Kreisklasse-Aufsteiger eine bittere Niederlage einstecken. Bereits in der Pause lagen sie zu Hause 1:4 hinten und beendeten das Spiel mit 1:6 Toren. Auch die erste Mannschaft kassierte und verlor in der Bezirksliga 0:2 gegen den TSV Gräfelfing.

Wider die Herbststürme: 1. Bräuhaus-Sommerfest

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Feiern? Immer!

Sie trotzen dem Herbst, den Baggern, die in der Nachbarschaft eifrig am Sommerloch buddeln, und dem Trübsinn: Das Bachmayr's und Hund Katz & mehr laden heute ab 15 Uhr zum 1. Bräuhaus-Sommerfest auf dem Hof der Perchastr. 7.

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Hat Großes vor: Dada mit dem Parmesanrad

Versprochen sind u.a. Carne salada, Jumbo-Garnelen und Nudeln aus dem Parmesanrad - mit 95%igem Alkohol wird der Käse in der Mitte zum Schmelzen gebracht, darin werden die Nudeln dann gewendet.
Ein Teil des Erlöses geht an die Jugend der Bogenschützenabteilung des MTV.

Freitag, 4. September 2009

Demontage

Mit dem Erfolg kommen die Neider: Die Regierung jedenfalls arbeitet hartnäckig (aber umsonst) an der Demontage der QUH. Fast 4 Jahre ist es jetzt her, da versammelten sich in unserer Gemeinde einige politische Idealisten unter einem Verkehrszeichen, um fortan den Regierenden gehörig Dampf zu machen (allein dieser Blog existiert heute seit 1219 Tagen):

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Achtung QUH! Die damalige und heutige Führungsriege unserer Partei: Petra Beck von Peccoz, Andre Weibrecht, Elke Link, Dr. Andreas Ammer, Harald Kalinke.

Solche Bilder gehören nun der Vergangenheit an. Seit dem 1.9. ist das Schild "Achtung QUH" im Straßenverkehr nicht mehr zugelassen. Mit 8 anderen Verkehrschildern wird es aus dem Verkehr gezogen.

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Ausriss aus der Frankfurter Rundschau

Laut Gesetzesblatt werden außerdem diverse Verkehrszeichen abgeschafft, die in ihrer Bedeutung und im Bekanntheitsgrad angeblich eher zweitrangig sind. Gestrichen werden Gefahrenzeichen, die vor Eisglätte, Splitt/Schotter, Steinschlag, Flugbetrieb oder Tieren warnen.
Ein schwacher Trost: Erhalten bleiben Symbole wie die Schneeflocke oder das Flugzeug als „Sinnbilder“. Dadurch können sie auch in Zukunft als Zusatzzeichen mit schwarzem Rand an Gefahrenstellen angeordnet werden.
Andere Länder haben es da besser. Abgesehen von den Kamelen in Dubai (die QUH berichtete letzte Woche live) gibt es weltweit weiterhin Warnungen vor allzu unbequemen Erdmitbewohnern. Z.B. in Südafrika, wo dieses Verkehrsschild gebräuchlich ist:

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Ebenfalls Ausriss aus der "Frankfurter Rundschau", die vorgestern einen Artikel über das "Reinemachen im Schilderwald" brachte.

Fazit der QUH: Wir bleiben die Partei, vor der früher auf Verkehrsschildern gewarnt werden musste!
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Donnerstag, 3. September 2009

Biomasse

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Biomasse: Heize richtig!

Wussten Sie, dass es Europäische Biomasse-Tage der Regionen gibt? Es gibt sie wirklich, und sie finden vom 4. bis 11. Oktober statt. Das Landratsamt Starnberg ruft nun Hausbesitzer oder Unternehmen, die bereits mit Pellets oder Hackschnitzeln heizen bzw. die nachwachsende Rohstoffe zur Wärmedämmung eingesetzt haben, zur Beteiligung auf. Es wird darum gebeten, an einem oder mehreren Tagen sein Haus zu öffnen, um Interessierten anschaulich Entscheidungshilfen geben zu können, damit das Ziel Energiewende näher rückt.
Nähere Informationen und Anmeldungen im Internet unter www.biomassetage.org oder bei C.A.R.M.E.N e.V. unter Telefon 09421 960-300.

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