Freitag, 14. August 2009

Kräuterbuschen zu Mariä Himmelfahrt

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Fleißig sind heute Nachmittag Frauen und Kinder der katholischen Gemeinde dabei, selbst gesammelte Heilkräuter aus Natur und Garten zusammenzubinden.

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Die Kräuterbuschen bestehen traditionell aus: Königskerze, Schafgarbe, Rainfarn, Johanniskraut, Beinwell, Holunder, Lindenblüten, Frauenmantel, Sonnenhut, Malve, Getreide, Wegwarte, Kamille, Salbei, Ringelblume (im Kloster gibt es übrigens Ringelblumensalbe zu kaufen!), Dost und Pfefferminze. Regional unterschiedlich wird jeweils eine bestimmte Anzahl von Kräutern zusammengebunden, in Aufkirchen müssen es mindestens sieben sein.

Die Kräuterbuschen werden morgen am Ende des Hochamts gesegnet, das ab 10:30 Uhr zur Feier des Patroziniums der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt zelebriert wird. Der Chor singt Mozarts Krönungsmesse. Um 21 Uhr findet die Lichterprozession statt.

Mittwoch, 12. August 2009

Das große Sommertheater / Bericht aus dem Gemeinderat

Während andernorts die Parlamente Dienstreisen ins Sommerloch unternehmen, wird im Rat von Berg noch heftigst getagt. Und wie!

Der erste Knaller gleich am Anfang. Der Start des neuen Kindergarten-Trägers "KinderArt GmbH&Co KG" ist reichlich mißlungen. Im Berger Kindergarten haben - abgesehen von der Leiterin - 5 der 6 Kindergärtnerinnen gekündigt. GR Schmid forderte darauf, diesen einen Kindergarten in BRK-Hand zu belassen (zu spät), die QUH fragte an, wieso obendrein auch der Vertrag mit den Bio-Caterer aufgelöst wurde (das hat - laut Auskunft der Verwaltung - das BRK getan), GR Reiser wußte von der ganzen Angelegenheit gar nichts und wollte seine Frage nach dem Bodenwertgutachten für das alte Gewerbegebiet in Höhenrain loswerden (Voraussetzung für eine Enteignung).

Aber die Entrüstung von QUH, UWG, FDP und SPD über das Thema Kindergarten Berg war zu groß: Wie konnte es kommen, dass der "KinderArt", als deren größter Vorzug vom Bürgermeister stets deren kompetente Mitarbeiterführung angepriesen wurde, fast eine komplette Belegschaft kündigt? Zu Recht werden wir Gemeinderäte hier mit Anfragen bestürmt. - BM Monn verwies auf ein Problem, das nur in der "nicht-öffentlichen Sitzung" behandelt werden könne, verriet aber, dass es zum 1. September "nahezu sichergestellt" sei, dass in Berg genügend Kindergärtnerinnen zur Verfügung stehen. Drei hätten bereits zugesagt, für eine sucht die Gemeinde ( http://www.gemeinde-berg.de/index.php?id=999,81 ) bereits nach einer bezahlbaren Wohnung. Ob das die - mit gutem Grund - aufgebrachten Eltern beruhigen wird? - Für die nächste Woche wurde ein Elternbrief in der Angelegenheit versprochen.

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Zu weich für Kunstrasen? Bauarbeiten in Berg Nord ruhen

"Ärger" gebe es auch beim MTV-Neubau: Der Untergrund für den Kunstrasenplatz entspricht nicht der Norm. Es gibt die Hoffnung, dass über die Sommerpause der Lehm austrocknet und fester werde, ansonsten müsse - wie von der QUH bereits gemeldet - eine neue Kiesschicht aufgebracht werden, was die Kosten unangenehm steigern würde. Auf Nachfrage der QUH wurde auch bestätigt, dass der immense Ostwall wirklich nur die geplante Höhe aufweise.

GR Kaske (QUH) konnte sich noch darüber freuen, dass sein Kampf um eine Beschilderung der Kulturveranstaltungsstätten "Marstall" & "Rittersaal" in das daraufhin in Angriff genommene neue Beschilderungskonzept von Berg einfließen werde. Dann ging es ums große Ganze: ums Geld.

Zum ersten Mal stellte der neue Kämmerer Bursic eine eigene Haushaltsplanung auf.
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Haushaltsplan 2010: Geplante Baumaßnahmen

Während für den Finanzhaushalt von 2010 nach derzeitiger Planung noch mit einem geringst möglichen Überschuß von 81.300€ gerechnet werden könne (bei gleichzeitiger Tilgung fast aller Schulden), sähe es für die folgenden Jahre düster aus. Wenn die schlechten Prognosen zutreffen und das Steueraufkommen tatsächlich von derzeit 9,2 auf 7,5 Mio. € sinkt, muss für 2011 ein Defizit von fast 1,5 Mio kalkuliert werden. Tendenz steigend (2012: 2,9 Mio. / 2013: 4,2 Mio. €). Die Parteien reagierten darauf unterschiedlich: die BG sich sprach sich dafür aus "sofort alles zu stoppen", GR Brunnhuber (SPD) kritisierte angesichts dieser Entwicklung, dass die Gemeindeverwaltung beabsichtigt, durch zusätzliche Stellen die "Personalkosten noch zu steigern", GR Kaske (QUH) hingegen lobte die Kalkulation als "konservative Planung" in der "noch Luft" sei. Der Gemeinderat beschloss "grundsätzlich" ohne neue Kreditaufnahmen auskommen zu wollen. Man hofft, dass die tatsächliche Entwicklung nicht ganz so drastisch wie prognostiziert ausfallen könnte ... und war damit beim nächsten Groß-Thema: Photovoltaik in Berg.

Der Gemeinderat hatte in den vergangenen Wochen verschiedene Grundstücke dahingehend besichtigt, ob eine Nutzung als Solarfeld denkbar wäre. Darunter auch ein 12.000 qm großes Feld im Landschaftsschutzgebiet bei Manthal, für das die Eigentümer eine entsprechende Bauvoranfrage gestellt hatten. Der Rat entschloss sich einstimmig dafür, dass der Erhalt der Landschaft wichtiger sei als ein paar vergängliche Kilowatt Strom. Gleichzeitig wird jedoch der Bebauungsplan für das Sportgelände Höhenrain dahingehend geändert, dass auf dem Parkplatz Carports errichtet werden können, auf denen dann eine Solaranlage eingerichtet werden soll. Im Idealfall wird der Betrieb der Anlage die Errichtung der Carports finanzieren.

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FSV Höhenrain: Die Sonne baut den Parkplatz

Erste Voranfragen an das Straßenbauamt laufen bereits. Eventuell muss eine Leitplanke errichtet werden, ansonsten stehen alle dem Projekt, von dem auch eine gewisse Signalwirkung ausgehen soll, positiv gegenüber.

Zum Schluß noch etwas unverständliches Steuerzeug: Geld für alle! (zumindest alle, die, die in den letzten Jahren einen neuen Wasseranschluß bekommen haben). Laut neuer Gesetzgebung gilt - auch rückwirkend! - für das "Verlegen von Hausanschlüssen sowie für die Erhebung von Herstellungs- Verbesserungsbeiträgen und Baukostenzuschüssen im Bereich Wasserversorgung" der ermäßigte Steuersatz von 7% statt 19%, Wer sein Geld zurück will, muss bis 31.12.2010 einen Antrag stellen.

Und damit zu den wirklich kosmischen Themen, den Perseiden, die heute nacht auf uns zukommen werden.

Dienstag, 11. August 2009

Perseiden oder Tränen des Laurentius

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Heute (Mittwoch) Nacht ist es soweit: Der jährliche Sternschnuppenschwarm, der Perseidenschauer, zieht über den Nachthimmel. Keine Chance, dass Sie von einer getroffen werden - sie verglühen in ca. 100 km Höhe.
Wir baten Ulrich Schmidbauer, den 3. Vorsitzenden der Christian-Jutz-Volkssternwarte in Berg, um nähere Informationen. Er schreibt uns:

"Vielen Dank für Ihr Interesse an diesem astronomischen
Schauspiel, das jährlich im August stattfindet.

Der Sternschnuppenschauer der Perseiden erreicht dieses Jahr sein Maximum in der hellen Abenddämmerung des 12. August. Da dieses Maximum aber recht breit ist, dürfen wir uns in der gesamten Nacht vom 12. auf den 13.08. auf zahlreiche, auch helle Sternschnuppen freuen. Die beste Beobachtungszeit liegt zwischen dem Ende der Abenddämmerung gegen 23:00 und Mitternacht, wenn der abnehmende Mond noch tief steht und mit seinem Licht nicht allzu sehr stört.
Nach Mitternacht haben wir den Mond am Himmel, der dann für zuviel Himmelsaufhellung sorgt.
Die Perseiden bestehen aus den Auflösungsprodukten des Kometen 109P/Swift-Tuttle und haben ihren Namen, da der scheinbare Ausstrahlungspunkt im Sternbild Perseus liegt, das aber erst in der zweiten Nachthälfte deutlich über den Horizont kommt.
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Dieser Effekt ist ähnlich dem, wenn Sie mit Ihrem Auto durch ein Schneegestöber fahren, wobei dann auch die Schneeflocken von einem Punkt zu kommen scheinen.
Auf unserer Sternwarte haben wir kein bestimmtes Programm für dieses Ereignis, da die Sternschnuppen zu plötzlich auftauchen und zu schnell sind, um im Fernrohr beobachtet werden zu können.
Den besten Gesamteindruck erhält man daher, wenn man die Sternschnuppen mit bloßem Auge beobachtet.
Allerdings ist es gut möglich, daß ich bei sehr klarem Himmel auf der Sternwarte anwesend sein werde, da nach einer aktuellen Prognose mit einer überdurchnittlichen Fallrate gerechnet werden kann. Ich bin gespannt, wie sich die Sache dann tasächlich entwickeln wird.

Mit freundlichen Grüßen
Ulrich Schmidbauer"

Vielen Dank! Auch wir sind gespannt und hoffen auf freie Sicht! Die Perseiden heißen im Volksmund übrigens "Tränen des Laurentius", da sie um den 10. August herum, dem Namenstag des Heiligen auftreten...

Montag, 10. August 2009

Kreisel der Woche

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... gesehen, wie zu sehen, im Örtchen Filzmoos in den Salzburger Bergen. Heute Abend übrigens die letzte Gemeinderatssitzung vor der Sommerpause!

Grün im Ort 2009

Letzte Woche machte sich eine neunköpfige Jury auf die Reise durch neun Ortschaften, um den Sieger des Landkreiswettbwerbs "Grün im Ort" 2009 zu ermitteln. Die Gemeinde Berg war durch den dritten Bürgermeister Rupert Steigenberger vertreten, den wir im QUH-Interview dazu befragten:

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Im Wettbewerb: Aufkirchen
(Foto: H.-P. Höck)

QUH: Herr Steigenberger,
Sie sind Mitglied der Jury des Wettbewerbs "Grün im Ort" 2009. Worum geht es bei diesem Wettbewerb genau?
RS: Bei diesem Wettbewerb unter den Gemeinden des Landkreises Starnberg, werden jeweils spezielle Themen aus dem Umfeld der Grünordnung bewertet. Im jährlichen Wechsel werden die Kategorien Siedlungsorte, Orte mit städtischem Charakter und Ländliche Orte neu bewertet. Dabei können sich die Gemeinden durch Benennung von entsprechenden Ortschaften und Ortsteilen am Wettbewerb beteiligen. Vom Kreisfachberater des Fachbereichs Naturschutz, Forst, Landwirtschaft beim Landratsamt Starnberg wird jeweils ein spezieller Kriterienkatalog ausgearbeitet, der an die Bewertungskommission verteilt wird. Die Jury besteht dabei aus Bürgermeistern/innen, Gemeinderäten/innen, einem Vertreter des Kreisverbands für Gartenbau und Landespflege und dem
Kreisfachberater.

QUH: Ist die Gemeinde Berg mit beteiligt?
RS: Ja, die Gemeinde Berg hat sich nach den Erfolgen aus den Jahren 2001 (1. Preis für Berg), 2004 (1. Preis für Farchach gemeinsam mit Machtlfing) und 2008 (2. Preis für Höhenrain) in diesem Jahr mit Aufkirchen am Wettbewerb beteiligt.

QUH: Was für Kriterien sind bei der Auszeichnung ausschlaggebend?
RS: Die Schwerpunkte lagen in diesem Jahr auf der Gestaltung der Ortsmitte, der Ortsränder und der Freiraumgestaltung an einer kommunalen Einrichtung. Die Kriterien reichen dabei von der Materialwahl bei den Freianlagen bis zur Aufenthaltsqualität an öffentlichen Plätzen. Insgesamt stellt sich dabei immer die Frage, wie die Gemeinde mit den möglichen Gestaltungsspielräumen umgeht und ob die vorhandenen Potentiale genutzt und verbessert werden."

QUH: Schlägt sich ein solcher Wettbewerb auch in der alltäglichen Politik im Gemeinderat nieder, wenn es um Ortsgestaltung geht?
RS: Da gehen die Meinungen sicher auseinander. In einigen Gremien unserer 14 Landkreisgemeinden mag das mit Sicherheit so sein, jedoch bestimmt nicht bei allen 14 Bürgermeistern/innen und 286 Gemeide- und Stadträten/innen. Aber genau darum geht es ja dem Veranstalter des Wettbewerbs. Der Wettbewerb soll Gesprächsstoff bieten und die Motivation fördern, dass wir uns mit unserer bebauten Umwelt und besonders auch mit den Freiräumen dazwischen auseinandersetzen, und das nicht nur im privaten, sondern besonders auch im öffentlichen Raum. Es werden dabei positive Entwicklungen hervorgehoben, Entwicklungspotentiale aufgezeigt, Beratungen angeboten und es wird zum Blick über den eigenen Gartenzaun angeregt. Wir sollen mit offenen Augen durch unsere Nachbarorte fahren und uns dabei immer wieder die Frage stellen: Warum gefällt mir etwas (oder auch nicht)? - Und wie haben die das gemacht?

QUH: Steht der Sieger schon fest?
RS: Ja, der Sieger wurde bereits ermittelt. Er wird aber erst im November zur jährlichen Festveranstaltung in Unterbrunn bekannt gegeben und dort
prämiert.

QUH: Vielen Dank für das Interview!

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... und hier auch die dazugehörige Pressemitteilung aus dem Landratsamt.

Sonntag, 9. August 2009

Im Stau

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Kurz an den See? Lang in den Stau!

Von Ausflügen an den Starnberger See konnte den Münchnern heute nur abgeraten werden - aufgrund der Arbeiten zwischen dem Autobahndreieck und Starnberg stauten sich die Autos bis zur Abfahrt von der Garmischer Autobahn zurück.

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Alle Wege führen nach Starnberg

Aus Berg kommend wird man in Richtung München auf die westliche Auffahrt geleitet. Die Auffahrt Percha an der Kreuzung ist gesperrt, denn in der nächsten Bauphase soll die Fahrbahn Richtung München zwischen dem 7.8. und dem 29.8. erneuert werden. Die neueste Pressemitteilung der Autobahndirektion finden Sie hier: adsb

Samstag, 8. August 2009

Sieben Jahre magisches Dreieck

Heute um 15 Uhr findet das erste Heimspiel des MTV in der Bezirksliga statt. Es geht gegen Raisting. Aus diesem Anlaß eine kleine Erinnerung, mit welcher Hilfe der bergbauende Verein (siehe Artikel weiter unten) in die Bezirksliga kam:

"Das magische Dreieck - Bierballet und inszenierte Frühvergreisung am Spielfeldrand

Der Satz „Des is da Wahnsinn!“ ist mit Sicherheit der meist gesprochene Satz im „Magischen Dreieck“. Ein Dreieck besteht bekanntermaßen aus drei Punkten, von denen sich nur jeweils zwei auf gleicher Linie befinden. Dementsprechend gibt es im „Magischen Dreieck“ zwei Rote, einen Blauen, zwei Blonde, einen Schwarzen, zwei Platterte, einen Lockenkopf, zwei Handwerker, einen Kaufmann, zwei Rasierte, einen Bart, zwei Nichtraucher, einen Raucher, zwei Ex-Verteidiger, einen Ex-Stürmer, davon zwei fußballtreterisch aktiv, einer Frühinvalide, zwei mit runden Namen (Perle, Boller), sowie einem der eher für das Eckige zuständig ist: der Schreiner Rainer.

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Das "Magische Dreieck" bei der Ausübung seiner hohen Kunst

Das geflügelte Wort vom "Wahnsinn", der das ist, wurde vielleicht erstmals von Perle geprägt. Aus dem Mund von Boller hat er sich nämlich schon zu wie „Sis da Wahnsinn!“ abgeschliffen, während Schreiner Rainer sich meist mit einem schlichten „Da Wahsinn!“ begnügt. Oft wird mit diesen vier bis zwei Worten eine vergebene Großchance oder ein zum falschen Moment ertönender Pfiff beschrieben. Manchmal werden so auch die abergläubischen Rituale des Präsidenten „Il Präsidente“ kommentiert, der sich als Top-Manager nicht zu schade ist, vor wichtigen Spielen heiligen Sand im gegnerischen Strafraum zu verteilen oder eine aus exotischen Weltgegenden mitgebrachte Puppe strategisch sinnvoll zu plazieren. „Da Wahnsinn!“, sagt dazu das „Magische Dreieck“ und schüttelt den Kopf.

Wie aber kam es dazu, dass das „Magische Dreieck“ an die Macht kommen konnte? - Schreiner Rainer glaubt sich zu erinnern, dass es damals in den mythischen Zeiten des dreimaligen Aufstieges war, als man plötzlich entdeckte, dass sich der Lauf des Fußballes durch bestimmte Dreiecks-Rituale beeinflussen läßt. Um diese ausführen zu können, muss vom „Magischen Dreieck“ zunächst Position bezogen werden: hinter dem gegnerischen Tor, aber immer erst zur zweiten Halbzeit. Wichtigster Kultgegenstand sind Bierflaschen, die oft und gerne von Hopfenhändler Willi gesponsert werden und die einem eigenartigen Tanz aufführen, mit dessen Hilfe der Ball ins gegnerische Tor geleitet wird. Es muss stets das Etikett der geöffneten Flaschen auf das Tor zeigen. Wenn eine Flasche entleert, also ausgetrunken wurde (was gelegentlich vorkommt), dann muss statt des Etikettes der leere Flaschenhals direkt auf den gegnerischen Torwart gerichtet sein. Um das Ritual zu vervollkommnen (und um den Rückenproblemen bei offensiv zelebrierter Frühvergreisung zu begegnen), hat sich das „Magische Dreieck“ inzwischen weltliche Halter anfertigen lassen, die das wichtige Ritualgerät „Bierflasche“ stets in Griffhöhe bereit halten.

Und nein, das magische Dreieck glaubt eigentlich nicht an die Wirksamkeit solch depperter Rituale, aber das verflixte ist: Die Erfahrung hat gezeigt hat, dass sie in der Vergangenheit geholfen haben. Das ist allerdings der Wahnsinn."

Freitag, 7. August 2009

Der Ostwall

Die Antwort lautet: JA!

Die Fragen sind die, die sich derzeit jeder stellt, der in unser Dörfchen Berg hineinfährt: Kann das wahr sein? - Bleibt dieser Riesenwall rechts von der Straße? - Mußte das sein?

Wie gesagt: Ja, ja, ja!

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Neu: Riesengebirge am Ortseingang

Der Ostwall, eigentlich ein formidabler Berg, war eine der Bedingungen für die Genehmigung des MTV-Trainingsplatzes. Um den Straßenverkehr nicht zu gefährden, sollte keine direkte Einsicht von der Straße auf den Platz möglich sein. Allerdings: Auch bei einem weniger als ca. 5-7m hohem Wall, wäre dies gewährleistet gewesen.

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Hinter den hohen Bergen: Ein Trainingsplatz entsteht

Auf den Wall wird noch eine zusätzliche Humusschicht aufgetragen und diese dann beplanzt. Obenauf muß dann noch ein Zaun! Die Bauarbeiten am Treiningsplatz selbst sind eigentlich recht fortgeschritten. Die Ausmaße des Platzes sind bereits erkennbar. Allerdings gibt es derzeit ein paar Probleme mit dem Untergrund, der nicht fest genug erscheint. Wahrscheinlich muß noch eine Schicht aufgetragen werden, was Verein und Gemeinde Zeit und Geld kosten wird.

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Beim Begradigen des Geländes

Wirklich ärgerlich ist allerdings, dass die schöne Silhouette von Aufkirchen, deren Erhalt von offizieller Seite immer versprochen wurde, nun tatsächlich, wie von vielen befürchtet, für alle Zeiten verschüttet wurde. Eine unvorstellbare Zerstörung der Landschaft! Wenn man den Wall nicht waagerecht in die Höhe gezogen hätte, sondern ihn dem Gelände hätte folgen lassen, wäre dies zu vermeiden gewesen.

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Die Kirche von Aufkirchen: verschüttet!

Fortan wird der MTV Berg also seinen Namen in doppelter Hinsicht tragen. Und am Ortseingang von Berg wird mit Ostwall, Kreisverkehr und 3 Riesengebäuden ein optisch stimmiger Dreiklang entstehen. Fehlt noch ein Gebrauchtwagenhändler!

Wäre dies alles bei den genehmigten Plänen erkennbar gewesen? Wahrscheinlich, allerdings waren die wahren Ausmaße des Walls auf dem platten Papier unvorstellbar.

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Der genehmigte Plan ... wenig aussagekräftig in der 3. Dimension

Donnerstag, 6. August 2009

Kreisel der Woche

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Diesmal aus dem Fichtelgebirge, zugesandt von unserem Mitglied KDW - Danke dafür!

Eher ein Modell mit wenig künstlerischem Wert... . Urteilt selbst.

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