Montag, 24. August 2009

Geld zurück!

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Für Trinkwasser gilt ein ermäßigter Mehrwertsteuersatz von 7%. Der Bundesfinanzhof hat im Oktober 2008 in einem Urteil entschieden, dass das Legen von Wasserhausanschlüssen umsatzsteuerlich als Teilaspekt der Wasserlieferung zu behandeln ist. Seit dem Jahr 2000 unterlag die Anschlussleistung jedoch dem Regelsteuersatz. Davon ist der Bundesfinanzhof nun wieder abgerückt.
Die Rückerstattung von in diesem Zeitraum zu viel entrichteten Beträgen für das Verlegen von Hausanschlüssen oder die erstmalige Grundstückserschließung ist eine freiwillige Leistung. Die gute Nachricht: Wer bis zum 31.12.2010 einen Antrag stellt und zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung nicht vorsteuerabzugsberechtigt war, dem wird die Gemeinde Berg laut Gemeinderatsbeschluss den Differenzbetrag zwischen dem bezahlten vollen Regelsteuersatz und der ermäßigten Mehrwertsteuer zurückerstatten - vorausgesetzt es handelt sich um einen Betrag, der über 10 Euro liegt.
Den Antrag können Sie sich von der Homepage der Gemeinde downloaden.

Samstag, 22. August 2009

Seeschwimmer im Regen

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Bei der Wende in Leoni

Nach einer ganzen Woche Sonnenschein traf es die Teilnehmer des Starnberger Seeschwimmens heftig: In strömendem Regen durchschwammen sie den See, nachdem sie um 8:45 in Possenhofen gestartet waren.

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Sicherlich angenehm: Wie die Wetterwerte der Bootswerft Simmerding in Leoni zeigen, war die Lufttemperatur geringer als die Wassertemperatur.

Das Starnberger Seeschwimmen wurde nach der Absage des Tutzinger Triathlons 2009 von dem begeisterten Triathleten Dr. Alexander Fricke und seinem Team kurzfristig veranstaltet. Die zu überwindende Distanz betrug einfach 2 km. In Leoni konnte man sich entscheiden, ob man wenden oder sich mit dem Boot zurück nach Possenhofen bringen lassen wollte.

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145 Teilnehmer hatten sich angemeldet. Der schnellste Teilnehmer war bereits nach einer Zeit von 26:23 min in Leoni, und als gegen 9 Uhr 45 noch nasse Gestalten in Leoni aus dem See auftauchten, wurde gerade verkündet, dass die ersten bereits wieder in Possenhofen angekommen seien...

Freitag, 21. August 2009

Hahn im Korb

Mit gewohnter Routine plauderte gestern Christian Kalinke beim 45. MTV Unternehmerstammtisch mit drei Politikerinnen. Christian Kalinke und MTV-Vorstand Andy Hlavaty (CSU) war es gelungen die Bundesministerin für Verbraucherschutz Ilse Aigner (CSU) nach Leoni einzuladen. Erfreulicherweise verlief der Zwischenstopp Aigners am Ostufer nicht wie man sich für gewöhnlich Politikerauftritte vorstellt: Politiker - im Wahlkampf wohlgemerkt – kommt zur Türe herein, spult seinen Text ab und verlässt die Veranstaltung umgehend wieder.
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Christian Kalinke mit Ilse Aigner, Elke Link, Andy Hlavaty und Sigrid Friedl-Lausenmeyer

Ilse Aigner nahm erst einmal im gut besuchten -gesichtet wurden neben Bürgermeister Monn die Spitzen der diversen politischen Ortsverbände von FDP, CSU und QUH - Wintergarten des Strandhotels Leoni Platz und hörte sich sozusagen das Vorprogramm, nämlich Kalinkes Geplauder mit den beiden Kommunalpolitikerinnen Sigrid Friedl-Lausenmeyer (FDP) und Elke Link (QUH) an. Beide leben am See, Friedl-Lausenmeyer in Feldafing, Link bekanntermaßen in Berg und sitzen im Kreistag respektive Berger Gemeinderat. Ähnlich wie Ilse Aigner die 1990 ihre politische Karriere im Gemeinderat Feldkirchen-Westerham begann, setzen sie sich für Kinderspiel- und Sportplätze, beruhigte Straßen und Diskobusse bzw. Gemeindetaxis ein. Dabei stellten sie fest, dass der Weg schon auf Gemeindeebene etwas zu bewegen oft mühsam und beschwerlich ist.
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Sigrid Friedl-Lausenmeyer, die seit 1996 kommunalpolitsch tätig ist, hat jedoch im Laufe ihrer politischen Arbeit gelernt, wenn es um die Sache geht, die eigene Linie beizubehalten auch wenn das in manchen Fällen mit zwischenmenschlichen Kälteperioden verbunden ist. Auch Elke Link musste in ihrer gut einjährigen Aktivität im Berger Gemeinderat schon einige Flops einstecken.
Sie benennt, das verfehlte Bürgerbegehren um den Verkehrskreisel am Ortseingang Oberberg. Resümiert jedoch eine durchaus fruchtbare Arbeit. So wird nun endlich eine Skaterbahn für die Berger Jugendlichen gebaut. Außerdem hat die QUH Fraktion eine neue Diskussion um die Berger Ortsmitte angestoßen und sich erfolgreich für die Durchführung der U 18 Wahl eingesetzt. CSU-GR Hlavaty von Kalinke auf die Zusammenarbeit mit der QUH im Gemeinderat angesprochen meinte: Man würde sich aneinander reiben, doch die Reibungsverluste würden weniger. Ilse Aigner erinnert sich ebenfalls gerne an ihre Zeit in der Kommunalpolitik, auch wenn sie sich dort nicht allzu lange aufgehalten hat. Wie bereits erwähnt zog sie 1990 in den Gemeinderat Feldkirchen-Westerham ein, 1994 für die JU in den Landtag. Bereits 1998 wechselte die ausgebildete E-Technikerin dann in den Bundestag. Was sie als Bundesministerin heute tagtäglich leistet, konnte man schon aus der Bandbreite der im Laufe des Gespräches gestellten Fragen erahnen.
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Da ging es um Führerscheinklassen in Deutschland und Europa, um Scoring und Produktinformation zu Investmentsfonds, um Lebensmittelkennzeichnung und Milchpreise. Sämtliche Fragen beantwortete die sympathische Ministerin klar und mit Sachverstand. Als es um die Situation der Bauern bzw. Produzenten unserer Lebensmittel ging wurde Aigner besonders deutlich: Mag man Arbeitsplätze in der Industrie nach China oder sonst wohin outsourchen können, bei den Lebensmitteln ist ihre Politik sich nicht in Abhängigkeit zu begeben. Dafür gab es Applaus.
Auf die Frage, was die Ministerin denn selber am liebsten esse, gab sie eine Schwäche für gesalzene Erdnüsse zu und bemühe sich ansonsten sich möglichst ausgewogen zu ernähren. Der Bundestagswahl am 27. September blickte die Ministerin nicht allzu entspannt entgegen. Ganz klar, man sei im Wahlkampf, aber das bedeute für sie nicht andere zu diffamieren und zu beschimpfen. Aigner hoffte selbstverständlich wieder auf einen Regierungsauftrag, formulierte aber ganz klar: Eine große Koalition sei ihrer Meinung nach für eine Demokratie auf Dauer nicht gut. Demokratie benötige immer auch eine starke Opposition. Und das wiederum gilt ganz klar auch auf Gemeindeebene und ist, wie Elke Link im Vorfeld sagte die Urmotivation von QUH.

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Die Ministerin auf ihrem Weg nach Tutzing.

Zu den Verbandelungen wer bei QUH mit wem vom MTV und was die CSU dort wiederum wem anschafft mehr demnächst.

Wir danken unserem Hoffotografen Hans-Peter Höck für das Bereitstellen des Bildmaterials!

Donnerstag, 20. August 2009

Better late than never...

... hat sich wohl die Kolpingsfamilie Höhenrain gedacht, als sie uns am vergangenen Wochenende bat, diese Pressemitteilung zu einer Veranstaltung vor beinahe einem Monat zu veröffentlichen. Das tun wir - trotz der Verspätung - natürlich gerne:

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Nachdem die Kolpingsfamilie Höhenrain letztes Jahr erfolgreich den „FirmenChecker“ veranstaltet hatte (Höhenrainer Firmen öffneten einen Nachmittag für Jugendliche, um ihnen zu zeigen, "wie vielfältig Arbeit sein kann"), wollten sie weiterhin "mit etwas anderen Veranstaltungen junge Menschen auf dem Weg von der Schule in den Beruf begleiten".

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Am 25. Juli gab es daher einen Schmiedekurs bei der Kunstschmiede Haseneder. Zehn Jugendliche nahmen teil und betätigten sich an Amboss und Esse. Offenbar gefiel es einigen so gut, dass sie sich gleich um ein Praktikum bei Herrn Haseneder bewarben.

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Nicht schlecht, diese Idee, findet die QUH und hofft, diese Jugendlichen gehen auch zur U18-Wahl!

Mittwoch, 19. August 2009

Die Bundesministerin und die Gemeindepolitikerin

Einen schweren Stand wird der Berger Möchtegern-Macho und Bayrischer Maschinenwerke-Manager Christian Kalinke bei seinem 45. Unternehmerstammtisch haben. Hat er sich doch am Donnerstag, 20.8. gleich drei Frauen eingeladen, die gewohnt sind, sich gegen Männer zu behaupten. Christians typischen Fragen ("Wie wird man eigentlich Bundesministerin?") stellen sich diesmal: Die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner (CSU), die QUH-Fraktionsvorsitzende Elke Link, die mit uns von der QUH die CSU eingeholt hat, und die Starnberger Kreistagsabgeordnete Sigrid Friedl-Lausenmeyer (FDP)

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"Wie wird man Bundesministerin?" - Ilse Aigner (CSU)

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"Wie bekommt man so viele Sitze wie die CSU?" - Elke Link (QUH)

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"Was macht ein Kreistag?" Sigrid Friedl-Lausenmeyer (FDP)

Wie wir unseren Christian "Kerner" Kalinke kennen, haben wir - trotz Wahlkampfzeit - an dem Abend durchaus keine trockene Polit-Veranstaltung zu befürchten.

Der Unternehmerstammtisch findet wieder im Seehotel Leoni statt, allerdings diesmal schon um 18.30!

Dienstag, 18. August 2009

AS Percha SÜD zu!

Heute Abend ist es wieder so weit: Nach den Vorarbeiten wird auf die SÜDLICHEN Auf- und Abfahrten der AS Percha der 'Flüsterasphalt' aufgebracht.

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Dazu werden die ausge-x-ten Auf- und Abfahrten von Dienstag den 18.08. 19.00 Uhr bis Mittwoch den 19.08. 06.00 Uhr gesperrt.
Man kommt also in dieser Zeit weder von Starnberg nach Percha, Berg, ... noch von Percha, Berg, ... nach München auf dem gewohnten Weg! Improvisieren ist angesagt!

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Wohin des Weges? Wo ist überhaupt einer?

Hier auch noch Mal die PM der ABDSB:
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Montag, 17. August 2009

Und wieder im Stau

Am Wochenende war der Verkehr eigentlich zusammengebrochen. Gerade auf den "Schleichwegen".

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Unergründlich sind nämlich nicht nur die Wege des Herrn, sondern auch die zum Glück. Wollte doch am Wochenende so mancher Sommerfrischler selbiges an den Gestaden des Starnberger Sees finden und versuchen, dem allgegenwärtigen Stau am Autobahnende ein Schnippchen zu schlagen, wurde er unversehens vom Schicksal eingeholt: Der Rückstau an der Ampel in Percha Richtung Wangen reichte fast bis Buchhof.

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Auf der Autobahn hingegen endete der Stau diesmal bereits, bevor es bergab nach Starnberg geht. Letztlich war dieser Weg zum Glück wahrscheinlich schneller.

Wahre Glücksritter kommen übrigens mit der S-Bahn und fahren Dampfer. Den Fahrplan finden Sie hier:

Und wie die Polizei informell verriet, wird ja auch an der illegalen Auffahrt auf die Garmischer Autobahn in Höhenrain derzeit nicht kontrolliert.

Sonntag, 16. August 2009

Hornlos / Hirnlos - die QUH in der Kunst

Das Werk und das Wirken der QUH inspiriert mehr und mehr auch die Künstler. Der Ickinger Bildhauer Sebastian Heinsdorff malte uns unlängst diese Kuh ins Notizbuch, mit der Ermahnung, dass Hornlosigkeit zu Hirnlosigkeit führt.

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Und der Berger Architekt Volker Cornelius schickte uns unter dem Titel "4 Qühe machen Sommerpause" folgende Land-Art Komposition:

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Aber von wegen Sommerpause! Nicht für die Qühe! Nächste Woche tagt noch einmal in super geheimer, außerordentlicher und nicht-öffentlicher Sitzung der Gemeinderat. Worum es da wohl gehen wird? Und hier im QUH-Blog finden Sie auch im August wie gewohnt täglich neue Informationen aus der Gemeinde.

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