Dienstag, 4. August 2009

Achtung AS PERCHA (Nord) ganz zu!

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Von Mittwoch 19.00 Uhr bis Donnerstag 06.00 Uhr ist die gesamte Anschlussstelle Percha Nord (Aus Richtung München und die Auffahrt in Richtung Starnberg) gesperrt!
Also wieder über die AS Schäftlarn, Parkplatz Oberdill oder ... bzw. Wangen - Leutstetten ...

Eisboot

Auch wenn der Sommer derzeit ein bisschen Pause macht,
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freuen wir uns, wenn ab Mittwoch das Eisboot wieder Eis und kalte Getränke an den Strand nach Allmannshausen bringt.
eisboot

Unter www.eisboot.de finden Sie alle Angebote von GR Andreas Gastl-Pischetsrieder und Michael Merkel. Um Eis und Getränke besser genießen zu können wäre es schön, wenn auch Anti-Mückenmittel verkauft werden würden.

Montag, 3. August 2009

Ferien bei der Post

Auch die Postfiliale in Berg macht Ferien. Deshalb gibt es in den nächsten sechs Wochen reduzierte Offnungszeiten:
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Sonntag, 2. August 2009

Bezirksligapremiere geglueckt

Man hatte sich einen Punkt gewuenscht und wurde positiv ueberrascht. Mit 2:3 hat der MTV Berg sein erstes Spiel in der Bezirksliga auswaerts in Maisach gewonnen.
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Daran wird's gelegen haben: Abteilungsvorsitzender Kalinke beim Verstreuen des geweihten Nevadasandes hinter des Gegners Tor...

Samstag, 1. August 2009

Netz und Würm

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Der Dokumentarfilm „Netz & Würm – Fischergeschichten vom Starnberger See“, der am Sonntag Abend um 20 Uhr im Rahmen des ...

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... im Breitwandkino Starnberg läuft, porträtiert 15 Fischer der Fischereigenossenschaft Würmsee. Das Team begleitete die Fischer bei ihrer täglichen Arbeit im Bootshaus und auf dem See. Mit dabei: die Berger Fischer Sigi und Peter Andrä vor der Kamera sowie der Aufkirchner Lino von Gartzen hinter der Kamera - in diesem Fall der Unterwasserkamera. Den Trailer, die Credits und andere Informationen zu dem Film finden Sie hier.

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Regisseur und Autor Walter Steffen aus Seeshaupt begann vor zwei Jahren mit den ersten vorbereitenden Telefonaten für den Film. Die Dreharbeiten dauerten ingesamt vier Wochen, eine im Winter, drei zwischen Mai und Juli. Der Low-Budget-Film hätte normalerweise ca. 60.000 € gekostet. Hätte - wenn nicht so viele Beteiligte ihre Gage zurückgestellt oder ganz darauf verzichtet hätten - wie etwa der Filmmusiker Chris Heyne, der bereits Filmmusik für Margarethe von Trotta oder Joseph Vilsmaier (Die Geschichte vom Brandner Kaspar) schrieb. 20.000 € konnten durch Förderungen aufgetrieben werden - Sponsoren waren neben LKR und Heimatpflege auch Seegemeinden, darunter die Gemeinde Berg. Jede der acht beteiligten Seegemeinden förderte den Film mit 2000 € und erhält dafür 100 DVDs.

Die Vorstellung für Sonntag ist bereits ausverkauft, wegen des großen Interesses gibt es am Montag um 18 Uhr eine Zusatzvorstellung.

Nichtraucherschutz - 2. Versuch

Der Bayerische Landtag hat die Änderung des Gesetzes zum Schutz der Gesundheit beschlossen. Das neue Gesetz tritt am 1. August in Kraft.

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Grundsätzlich verboten ist das Rauchen nach den neuen Regelungen in öffentlichen Gebäuden, in Einrichtungen für Kinder und Jugendliche, in Bildungseinrichtungen für Erwachsene, in Einrichtungen des Gesundheits-wesen und in Heimen, Sportstätten und Verkehrsflughäfen. Außerdem erlaubt das Gesetz in Zukunft keine sogenannten Raucherclubs mehr.

Eine Lockerung zum grundsätzlichen Verbot ist unter bestimmten Voraus-setzungen vorgesehen. In getränkegeprägten Einraum-Gaststätten mit weniger als 75 Quadratmeter Gastfläche darf geraucht werden, sofern es deutlich gekennzeichnet ist. Dies gilt auch für Mehrraum-Gaststätten, Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Diskotheken und anderen Tanzlokalen, soweit hierfür ein vollständig abgetrennter Nebenraum zur Verfügung steht. Kindern und Jugendlichen darf in Rauchergaststätten und -räumen der Zutritt nicht gestattet werden. In Bier-, Wein- und Festzelten ist das Rauchen weiterhin erlaubt.

Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit hat die Erläuterungen zum GSG herausgegeben, die hier BSMUuG_Logo abrufbar sind.

Freitag, 31. Juli 2009

Die Sterne vom Himmel - für nur fünf Euro!

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Ulrich Schmidbauer, dritter Vorsitzender des Vereins Christian-Jutz-Volkssternwarte Berg e.V. (sehr schöne Homepage übrigens, mit tollen Fotos!) holt Ihnen heute Abend für nur fünf Euro die Sterne vom Himmel. Er erklärt die im Sommer zu sehenden Sternbilder, die sogar schon mit einem gewöhnlichen Fernglas zu betrachten sind - um 20 Uhr im Kulturraum der Oskar-Maria-Graf-Schule Aufkirchen. Veranstalter: Kulturverein Berg.

Werbung ist heute ab 19:30 das Thema beim 44. Unternehmerstammtisch, der diesmal im Seehotel Leoni stattfindet. Die Gäste sind Tim Sternefeld von der Münchener Agentur "gras und sterne" sowie Jürgen Knauss, CEO der Heye Group, der sich für McDonald's den Slogan "I'm lovin' it!" bzw. dt. "Ich liebe es!" ausdachte.

Donnerstag, 30. Juli 2009

Vollendete Tatsachen

Rund 50 interessierte Eltern aus den bislang BRKgeführten Kindereinrichtungen kamen heute Abend im Großen Sitzungssaal der Gemeinde zusammen, um sich die Infoveranstaltung des neuen Trägers Kinderart anzuhören. Gemeindesräte waren keine anwesend wohl aber standen Bürgermeister Monn und der Geschäftsleitende Beamte der Gemeinde Herr Reil für Fragen zur Verfügung. Und die wurden nach kurzer Einleitung von BM Monn und einer ca. 30-minütigen Präsentation von Kinderart heftig gestellt.
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Doch erst einmal die Fakten. Die Kindereinrichtungen werden in Zukunft als GmbH & Co. KG geführt! Kinderart hat mit der Gemeinde einen Dreijahresvertrag geschlossen! Die Elternbeiträge werden im nächsten und geplant im übernächsten Jahr nicht steigen! Ebenso bleibt die Geschwisterermäßigung bestehen! Bis zum 31.8. haben die Erzieherinnen noch Zeit, sich für oder gegen einen Verbleib bei Kinderart zu entscheiden! Was die besonders desolate Personalsituation im Kindergarten Berg angeht - drei von sechs Erzieherinnen haben schon definitiv angekündigt, nicht zu einem privaten Träger wechseln zu wollen - führe man Gespräche und bemühe sich die Situation bis zum 1. September in den Griff zu kriegen, eine Garantie könne man jedoch nicht abgeben. Warum die Eltern zum wiederholten Male bei Kindergartenbelangen vor vollendete Tatsachen gestellt wurden und man sich im Vorfeld nicht wirklich um die Meinung der Eltern bemühte, konnten weder Herr Jäger - dem diese am wenigsten vorzuwerfen ist -, noch Herr Monn zufriedenstellend beantworten. Die Leitungen der Kindergärten, denen insoweit vielleicht am ehesten eine Aufklärungspflicht zugefallen wäre, äußerten sich zu diesem Punkt nicht. Erneut angesprochen wurde auch die überaus dubiose Personalunion von ehemaligem BRK-Bereichsleiter und jetzigem Geschäftsführer von Kinderart. Hier unterstrich BM Monn nochmals, dass Kinderart und insbesondere Herr Jäger sein vollstes Vertrauen genössen. Die Frage, warum nicht schon frühzeitig andere neutrale Träger angesprochen wurden, blieb unbeantwortet. Als die Luft im Saal dünne und die Situation von Herrn Bürgermeister Monn als "ausdiskutiert" bewertet wurde, man könnte auch sagen, als sich die Katze zum wiederholten Male in den Schwanz biß, denn Einflussmöglichkeit haben die Eltern, das wurde heute Abend wieder deutlich, sowieso kaum, löste sich die Veranstaltung auf. Doch so richtig beruhigt, fahren die wenigsten Eltern nun in die Ferien. Von den Hauptbetroffenen, den Kindern wurde leider am allerwenigsten gesprochen. Nur soviel: Kinderart, die der Reggio-Pädagogik zugetan sind, vertraue voll auf die Selbstbildungskraft der Kinder.

AS Percha zu!

Heute am Donnerstag und morgen am Freitag ist die Abfahrt Percha - aus München kommend - jeweils von 18.00 Uhr bis 07.00 Uhr am folgenden Morgen, gesperrt. Zu nutzen sind die AS Schäftlarn, Parkplatz Oberdill oder ... .

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Auffahren in Richtung Starnberg ist möglich.

In der nächsten Woche ist dann die gesamte Anschlussstelle Percha Nord (Aus Richtung München und die Auffahrt in Richtung Starnberg) von Mittwoch 19.00 Uhr bis Donnerstag 06.00 Uhr gesperrt.

Die ganze Pressemitteilung der Autobahndirektion Südbayern gibt es hier:
adsb

Freude in der Schule

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Schreibwaren Müller 20 Jahre, Drogerie Höck und Bäckerei Lidl 30 Jahre und Metzgerei Wittur 40 Jahre - die Aufkirchner Geschäftsleute feierten gemeinsam ihr Jubiläum und übergaben dem Förderverein der Oskar-Maria-Graf-Schule Aufkirchen eine Spende in Höhe von 700 €.
Auf dem Bild v.l.n.r.:
Rektorin Fr. Fiedler, Hans-Peter Höck, Fr. Lidl, Jakob Abeltshauser, Elisabeth Müller, Pia Hillar (Lehrerin OMG Schule), Fr. Schraudenbach und Fr. Ziegler (Förderverein OMG Schule)
Foto: Höck

Dienstag, 28. Juli 2009

Gemeinderatssitzung at its best!

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Ab ins Sommerloch (hier das vor Capri)

Es kündigte sich schon vehement an, das Sommerloch. Zur vorletzten Sitzung vor den Ferien standen acht Punkte auf der Tagesordnung des öffentlichen Teils, von denen allein vier routinemäßige Bekanntgaben, Anfragen, Berichte waren.
Doch wurde schon bei den Anfragen schon mal ausgiebig über Heckenrückschnitt diskutiert. Die gemeindliche Einfriedungssatzung besagt, dass Hecken und Zäune nicht höher als 1,30 m sein dürfen. Die Verwaltung schreibt regelmäßig Grundstückseigentümer an, bei denen es Beanstandungen gibt. GR Dr. Haslbeck monierte, gerade in der Seestraße gebe es zu viele mannshohe Hecken, die den Besuchern den Blick auf den See versperrten. BM Monn verwies auf den Altbestand und mahnte, nicht zu dramatisieren - 70 - 80 % der Hecken würden vernünftig zurückgeschnitten. Die Gemeinde wolle bei Neuanpflanzungen und Zäunen jedoch rigoros durchgreifen. Dieses Thema sollte sich weiter fortsetzen.

Für Abwechslung sorgte zunächst der - sehr - ausführliche Vortrag eines Repräsentanten der RTB GmbH aus Bad Lippspringe (GR Hlavaty erkundigte sich gleich, ob das überhaupt in Bayern liege - nächste Frage: "In Deutschland?"). Es ging um die Anschaffung neuer Verkehrsüberwachungsgeräte, sogenannter "Dialogdisplays". Hintergrund ist, dass die Gemeinde den Erlös aus der Überwachung der KVO (Kommunale Verkehrssicherheit Oberland) in verkehrssichernde Maßnahmen investieren möchte. Aufgrund von Studien der TU Dresden, der TU München und der Senatsverwaltung Berlin sei die Wirksamkeit der Displays erwiesen. Der Unterschied zu den bisherigen Anlagen besteht darin, dass nicht mehr die gefahrene Geschwindigkeit angezeigt wird, sondern dass der Autofahrer lediglich gelobt (Danke) oder getadelt (Langsam) wird. Die obere Hälfte des Displays nimmt eine dem Kindchenschema entsprechende Kinderaufnahme ein - ersetzbar durch eine dem Kindchenschema entsprechende Aufnahme von Kindern aus der eigenen Gemeinde. Mich persönlich erinnert das zu sehr an Sanostol, Kinder Schokolade und Rotbäckchen-Werbung, aber angeblich ist es wirksam.

Danach ging es, wie gesagt, um die Kürzung eines Zauns, die Errichtung einer Mauer statt eines Zauns, was so einfach wohl nicht ist, und eine kleine Bebauungsplanänderung. Die Errichtung der Mauer ist laut Satzung nicht zulässig, außer aus Lärmschutzgründen. Falls eine Lärmminderung von 3 dB nachgewiesen werden kann, wird der Antrag laut Beschluss bewilligt.
Die Zaunkürzung wie die Mauererrichtung führten noch zu einem Grundsatzintermezzo - und das will durchaus besprochen werden -, bis sich die Runde in die nicht-öffentliche Sitzung verabschiedete...
Der Rest ist Schweigen....

In Quarantäne

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Die Schweinegrippe breitet sich langsam, aber sicher aus. Die Verunsicherung in der Bevölkerung ist groß. Wie ansteckend ist diese Grippe, wie gefährlich? Wie verläuft sie eigentlich? Am Gymnasium Starnberg traten keine weiteren Fälle auf, doch Urlauber kamen krank zurück. Die QUH befragte anonym zwei Familien, die unter Quarantäne standen, weil sie erkrankte englische Austauschschüler bei sich hatten.

Eine betroffene Mutter berichtet über die Woche mit der Schweinegrippe:

QUH: Wie hast du dich gefühlt, als du erfahren hast, dass eure Austauschschülerin Schweinegrippe hat?
Betroffene: Ich war ziemlich gestresst. Einerseits war da die Unsicherheit über die Krankheit, andererseits die Betreuung einer fremden Jugendlichen, die eine andere Sprache spricht.

QUH: Wie verlief die Krankheit?
Betroffene: Die Austauschschülerin war zwei Tage krank, musste im Bett bleiben und Tamiflu einnehmen. Danach war die Krankheit eigentlich vorbei und die Schülerin wieder fit.

QUH: Wie lange bestand die Quarantäne?
Betroffene: Eine gute Woche.

QUH: Wie fühlt man sich, wenn man länger als eine Woche das Haus nicht verlassen darf? Wie haben deine Kinder die Zeit empfunden?
Betroffene: Während man am Anfang versucht, sich zu beschäftigen, wird es mit der Zeit immer öder. Für meine Kinder (16 und 17 Jahre alt) war die Zeit zu Hause schrecklich. Eine Woche keine Freunde treffen, keine Partys, nur mit der Familie ........ Nach einigen Tagen hofft man, dass die Zeit schnell vorbei geht.

QUH: Hat sich bei euch jemand angesteckt?
Betroffene: Nein, wir sind alle gesund geblieben.
QUH: Vielen Dank für das Interview.

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Die zweite Mutter berichtet:

QUH: Sie hatten ein englisches Gastkind bei sich in der Familie, das gleich nach der Ankunft an Schweinegrippe erkrankte. Wie verlief die Krankheit?
Betroffene: Unser Gastkind hatte gleich am Tag nach seiner Ankunft sehr hohes Fieber und fühlte sich sehr schlecht. Am nächsten Tag sind wir zum Arzt gegangen. Dort wurde der Test gemacht. Unser Gastkind bekam Tamiflu, Paracetamol usw. verschrieben, wir haben auch Tamiflu zur Vorbeugung genommen.
Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass J. (unser Gastkind) wirklich sehr krank war. Das Fieber ist über 40 Grad gestiegen und die Kopfschmerzen, Gliederschmerzen waren ohne Medikament für sie nicht auszuhalten. Dazu kam, dass J. in einer fremden Familie in einem fremden Land gleich nach ihrer Ankunft erkrankte. Das hat uns sehr leid getan und wir haben sie sehr bewundert, wie sie mit dieser Situation umgegangen ist, sie hat es uns wirklich sehr leicht gemacht. Die Medikamente haben sehr schnell gewirkt, so das es J. schnell besser ging. Am Mittwoch war sie schon wieder fieberfrei und konnte am Samstag mit ihrer Gruppe zurückfliegen. Sie hat von München und Oberbayern nichts gesehen!!!! Nächstes Jahr kommt sie wieder mit ihren Freundinnen, die zum Teil auch erkrankt waren. Darauf freuen wir uns.
Wir waren dann noch bis Dienstag in Quarantäne.

QUH: Wie war diese Zeit für Sie?
Betroffene: Ich glaube, am schwersten war es natürlich für unser eigenes Kind. Die Schule wurde ja geschlossen und das Wetter war schön. Alle waren am See oder haben die Kulturtage gefeiert.
Wir haben aber auch schöne Dinge erlebt. Freunde und Nachbarn haben uns wunderbar versorgt: Kuchen gebacken und vor die Tür gehängt oder uns mit dem dringend benötigten Autan versorgt. Es gab aber leider auch Nachbarn, die genau beobachtet haben, ob wir uns an die Regeln halten, und die uns vor lauter Angst keine Hilfe angeboten haben. Deshalb möchten wir an dieser Stelle auch anonym bleiben, damit wieder Normalität in unserer Familie einkehren kann.
Wir haben fast täglich Anrufe von der Schule und vom Gesundheitsamt bekommen, die sich nach uns erkundigt haben. Wir konnten während dieser Zeit auch endlich einmal Dinge erledigen, die wir schon lang aufgeschoben haben.

QUH: Halten Sie die getroffenen Maßnahmen für sinnvoll?
Betroffene: Ob die Maßnahmen sinnvoll sind, kann ich nicht beurteilen, fest steht auf jeden Fall: Der Virus ist sehr ansteckend, man wird sehr krank, aber genauso schnell ist es auch wieder vorbei.
Maßnahmen wie mehrmals täglich ( ca. alle 3 Stunden ) Hände waschen, nicht aus dem gleichen Glas/Flasche trinken, halte ich für absolut sinnvoll. Genauso wie sich nicht mehr in die Hand husten usw.
Wir haben unserem Kind auch geraten, sich nicht mehr ganz so innig von ihren Freunden zu verabschieden oder zu begrüßen. Das sind alles Kleinigkeiten, aber es könnte helfen.
Warten wir es ab, bis alle wieder aus den Sommerferien zurück sind, wir fliegen auch weg, liebe Nachbarn!
QUH: Vielen Dank!

Montag, 27. Juli 2009

Wie funktioniert eine Bürgersolaranlage?

In der letzten Gemeinderatsitzung ging es nicht nur um die Trägerschaft des Kindergartens, sondern auch um das zukunftsträchtige Thema Solarenergie. Um mit gutem Beispiel voranzugehen, hat die Gemeinde ihre gemeindeeigenen Dächer für die Nutzung von Sonnenenergie testen lassen. GR Adldinger von den Grünen warf in diesem Zusammenhang das Stichwort Bürgersolaranlage in die Diskussion, das mit dem Argument "zu umständlich" leider allzuschnell wieder unterging. QUH hat mal beim Experten nachgefragt, wie so eine Bürgersolaranlage funktioniert. Harald Zipfel, Gründungsmitglied des Starnberger Vereins Energiewende, betreut derzeit 27 Bürgersolaranlagen in und um München. Fünf weitere Anlagen sollen noch in diesem Jahr in Betrieb genommen werden.

Harald-Zipfel

QUH: Sie sind Profi für Bürgersolaranlagen, sagen jedoch selber Bürgersolaranlagen sind den meisten zu aufwendig. (Sta-SZ vom 10. Juli) Warum ist das so?

Bei unseren Anlagen sind mehr als 20 Personen beteiligt, für die wir auch die gesamte steuerliche Abwicklung machen, dies ist anderen Anbietern zu aufwendig.

QUH: Wie genau funktioniert eine Bürgersolaranlage?

Mit einer Beteiligung von 1500 bis max. 30000 Euro sollen sich vor allem viele Bürger/innen beteiligen, die vielleicht kein eigenes Dach oder ein ungeeignetes Dach haben.

QUH: Wie groß muss eine Anlage sein, damit sie sich als Bürgersolaranlage rentiert?

Die Mindestgröße sollte bei 15 KiloWattpeak (Maximalleistung) liegen, pro kWp rechnet man heute mit 8 m², also 120 Quadratmeter Fläche und eine Neigung nach Süden sollte das Dach aufweisen.

QUH: Bürgersolaranlagen sind nun der exakte Gegenentwurf zum Projekt Desertec, das dieser Tage in aller Munde ist. Welcher Anlageform räumen Sie die besseren Zukunftschancen ein?

Solche Großprojekte sehe ich als Feigenblatt, dass man in ferner Zukunft etwas machen möchte. Vor Ort kann ich diese Dinge ebenso umsetzen, und habe keine Leitungs(Transport)verluste.

QUH: Halten Sie die Energieversorgung rein über regenerative Energiequellen für möglich? Und wenn ja, wann?

Es wird möglich sein müssen, da die fossilen Energien endlich sind. Die 100 %ige Versorgung ist allerdings nur bei gleichzeitiger Energieeinsparung und Effizienzsteigerung möglich.

QUH: Vielen Dank für Ihre Antworten.

So schön kann bladen in Höhenrain sein

Von den rund 80 Teilnehmern des letzten Blad'n'Barbecue konnte der Veranstalter diesmal nur träumen. Dennoch trafen sich gestern rund 10 Familien in Höhenrain um eine Stunde auf der gesperrten Bachhauserstraße und am unteren Lüßbach zu bladen.
Bladen2Klein

Das Wetter war phänomenal, die Stimmung entspannt und die Aussicht nach Süden klar wie selten. Den Veranstaltern, der KolpingSfamilie Höhenrain eine herzliches Dankeschön.
Bladen6Klein

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