Sonntag, 5. Juli 2009

Die QUH auf den Ateliertagen

IMG_7223m letzten Ateliertag hatten die leuchtend roten As am Straßenrand wahre Massen angezogen, die sich in den Ateliers drängten und Gummibärchen futterten. Und wie jedes Jahr stellte sich die spannende Frage: Wer wird ihn diesmal erhalten, den undotierten Ateliertagepreis der QUH in Gestalt eines feuchten Händedrucks?

Vor dem Händedruck noch ein paar Eindrücke:

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Bis aus Rom kamen die Qühe angereist - Robi und Anita mit Hans Panschars unübersetzbaren Büchern

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Hans Panschars wuchernde Stadtlandschaften - vier Blöcke aus einem einzigen Stamm

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Lucie Plaschkas ätherisch-fragile Installation

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Gerd Jägers Hölzer

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Sebastian Heinsdorffs Modelle für kinetische Skulpturen

... nur als kleine Auswahl. Die Jury hat sich entschieden: Gewinnerin des diesjährigen Ateliertagepreises ist Juschi Bannaski. Sie hat mit ihren "Camouflagen" eine neue Richtung eingeschlagen, und diese kleinen Farbexplosionen und kühnen Kombinationen übertragen sich sofort auf den Betrachter. Das knallt, Juschi!

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Elke und Elke überreichen den QUH-Ateliertagepreis in Gestalt eines feuchten Händedrucks an Juschi Bannaski

Das diesjährige Motto "Wandelwerke" wollten wir ebenfalls nicht unbeachtet lassen. Die Wandelwerke funktionierten - wie zu erwarten - sehr unterschiedlich, der Prozess war zuweilen schmerzhaft, manches scheiterte, vieles fügte sich. Auch hier nur einige Beispiele:

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Kammerl-Jäger-Plaschka     Behrens-Wöhrl-Herz-Bannaski-Panschar
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Plaschka-Kammerl-Erhart     Herz-Plaschka-Erhart

Die Jury hat sich für das Wandelwerk "Feldpost aus Russland" entschieden.

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Feldpost aus Russland
(Woerndl - Behrends-Wöhrl - Beck)

Einen Rostring mit zwei Patronen von Roman Woerndl füllte Birgit Behrends-Wöhrl mit zusammengeschnürten Feldpostkarten und Rosshaar. Sabine Beck baute einen Sockel aus Birkenrinde. Die Birke ist nationales Symbol Russlands. Hier ist ein stimmiges Wandelwerk von nahezu beuysscher Krudität entstanden. Finden wir. Und danken allen beteiligten Ateliers für den Einblick, den sie uns gestatteten! Und für die Gummibärchen!

Samstag, 4. Juli 2009

Rudern gegen Krebs und Infarkt

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Vier Teams aus der Gemeinde Berg waren am Start bei der Benefizregatta Rudern gegen Krebs und Infarkt in Starnberg:
- Freiwillige Feuerwehr Berg
- Team Wellenfahrt
- Gemeinderat - Team 1 (Oh! Nass is!)
- Gemeinderat - Team 2 (Rat-los)

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Team Wellenfahrt

Im ersten Vorlauf belegte das Team Wellenfahrt mit Jossi Pfisterer, Toni Lidl, Peter Andrä und Franz Deger (mit Steuermann Norman Nebhut - das einzige Team mit eigenem Steuermann!) souverän den zweiten Platz und qualifizierte sich für den Zwischenlauf bei den Profis.

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Team GR Berg Oh! Nass is!


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Zweiter!!!

Im nächsten Vorlauf war bereits das erste Team des Gemeinderats mit Rupert Steigenberger, Elke Link, Elke Grundmann und Karl Brunnhuber am Start und belegte - zugegebenermaßen überraschend - ebenfalls den zweiten Platz.

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Team GR Berg Rat-los

Auch das zweite Team des Gemeinderats mit Peter Sewald, Wolfgang Adldinger, Werner Streitberger und Andreas Gastl-Pischetsrieder kletterte hochmotiviert ins Boot und erreichte mit dem vierten Platz den Zwischenlauf bei den Amateuren.

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Team FFW Berg

Ihr taktisches Ziel, den dritten Platz für die Aufnahme in die Amateurrunde zu erreichen, verfehlten die Ruderer der FFW Berg mit Stephan Fenzl, Michael Pliessnig, Stephan Keilitz und Danny Sembach völlig - sie gewannen "leider" das Rennen grandios und mussten in den Zwischenläufen bei den Profis starten.

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Im ersten Zwischenlauf der Profis musste das Team 1 des Gemeinderats im Boot Haubentaucher gegen Profis wie die Rowing Bears oder die Mediziner der TU München antreten und erreichten in einem anstrengenden Rennen den vierten Platz.


Das Basketballerboot Haubentaucher war wohl doch nicht schuld, dass das GR-Boot mit den zwei Bürgermeistern und zwei QÜHen nicht ins Finale kam. Die FFW Berg zeigte, wie man mit diesem Boot problemlos auch in der Profi-Liga siegt, und qualifizierte sich vor dem Boot des Elternbeirats des Gymnasiums Starnberg damit für das Finale.
Wer weiß - vielleicht rückt die Feuerwehr zukünftig auch mit dem Ruderboot aus? Schnell genug wären sie.

Im dritten Zwischenlauf zeigten die Wellenfahrer, dass die Berger Ruderteams (äh - zumindest manche von ihnen) kaum zu besiegen sind. Sie gewannen dieses Rennen ebenfalls und wurden von den Profis des MRSV bereits als Kandidaten für den Titel gehandelt.

Das zweite Team des Gemeinderats Berg belegte beim Zwischenlauf der Amateure den vierten Platz. Kurz vor der Ziellinie fingen sie einen gewaltigen Krebs, der das Rennen beinahe endgültig für sie beendet hätte.

Im spannenden Finale lagen die Rowing Bears von Anfang an in Führung, die Wellenfahrer landeten auf Platz 2 und bedauerten sehr, dass die Strecke nicht ein paar Meter länger war - sie hätten noch mehr aus sich rausholen können. Die FFW Berg lag im Kampf um Platz drei, wegen eines technischen Problems kurz vor dem Ziel landeten sie auf dem vierten Platz. was uns wiederum mit ihnen verbindet...
Ein großer Spaß!

Fotos: QUH, Hans-Peter Höck, FFW Berg

Freitag, 3. Juli 2009

Sonnwendfeuer in Farchach leider abgesagt!!!

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Morgen ab 10 Uhr am Start: GR Brunnhuber, Grundmann, Link und als Schlagmann Steigenberger - wenn das Boot kentert, geht es nicht nur der halben QUH, sondern auch zwei Bürgermeistern nass rein!

Die Namen für die Gemeinderatsboote sind übrigens gemeldet! Der Onassis-Vorschlag konnte überzeugen (danke!) - ein Boot des Gemeinderats Berg geht bei der Benefizruderregatta als "Oh! Nass is!" an den Start, das zweite Boot heißt "Rat-los" (Sewald, Adldinger, Streitberger, Gastl-Pischetsrieder). Das Programm finden Sie hier. Es finden sich noch einige andere Berger unter den Teilnehmern! Ausweichtermin bei Regen ist der Sonntag.

Ob die Sonnwendfeier in Farchach stattfinden kann, erfahren wir hoffentlich morgen Früh. Auf jeden Fall jedoch kann man alle Ateliers besuchen, die Künstler der Ateliertage haben am Samstag von 14 - 19 Uhr und am Sonntag von 11 - 19 Uhr geöffnet.

Der OGBV Aufkirchen veranstaltet außerdem am Sonntag Nachmittag das Sommerfest. Ab 10 Uhr wird im Hof der Oberlandstr. 26 gefeiert.

Tage im Atelier

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Das Faszinierende an den Berger Ateliertagen, die noch bis nächstes Wochenende laufen, ist nicht nur, dass man sich über die heimischen Künstler schnell ein Bild machen und das eine oder andere Werk mit nach Hause nehmen kann, sondern das Faszinierende ist gerade der Blick in das Atelier, das mitunter selbst künstlerische Züge haben kann. Und so lohnt sich oft auch der Blick neben die Staffeleien. Z.B. bei Juschi Bannaski. Ihr Atelierboden ist selbst ein größeres Kunstwerk (nur mit nach Hause nehmen kann man den leider nicht).
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Zwar haben uns gerade in diesem Jahr auch Juschis Bilder gefallen, die immer selbstsicherer unbestimmt werden ...

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... doch der eigentliche Anwärter für den QUH-Ateliertage-Preis ... sind Juschis Böden und Staffeleien, die vor Farbe und Lebensfreude strotzen:

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Kunstabfall: Juschis Staffelei

Am Wochenende ist noch einmal Gelegenheit zur Besichtigung. Wir kommen auf das Thema zurück.

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Juschi Bannaski und Roman Woerndl (der dieses Jahr strenge Stahlkreuze zeigt) samt Haustier in Ihrem Atelier in Aufkrichen.

Mittwoch, 1. Juli 2009

Bericht aus dem Gemeinderat - das Rote Kreuz rechnet ab

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QUH nennt die Zahlen: Es war die längste Sitzung, die es bisher gab: Vor der Zahl, die offiziell das Sitzungsende markierte, standen zwei Nullen. Fünf Stunden! Das BRK war mit mindestens sieben Leuten aufmarschiert, um den Rat zu überzeugen, den Vertrag über die Trägerschaft über die vier Berger Kindertagesstätten doch noch zu verlängern. Es hagelte Selbsterkenntnisse: Das BRK bezichtigte sich selbst eines "unangemessenen Verhaltens" und "drastischer Kostensteigerungen". Man müsse um "Entschuldigung und nicht um Verständnis bitten". Um das "interessante Portfolio in Berg" zu behalten, wolle man "nicht an der Zuschußforderung festhalten" - zumindest nicht in voller Höhe. Allerdings sei das Defizit zu 80% auf Grund von Tarifsteigerungen entstanden.

Doch zunächst zum Tagesgeschäft. Erleichtert verkündete der Bürgermeister, dass die Kosten für den ungeliebten Kreisel am Ortseingang zu 75% vom Staat getragen werden. Dafür wird das landschaftsschädliche Verkehrshindernis tatsächlich den befürchteten Durchmesser von 39m bekommen. Etwas Gelächter zu diesem traurigen Thema gab es etwas später, als der Bebauungsplan für das Betreute Wohnen verabschiedet wurde und auch der Einwand des "Bund Naturschutz" (!) Erwähnung fand, dass der Kreisel wegen der unübersichtlichen Verkehrsführung eine "Gefahr für Senioren" darstellen würde. Ach ja.

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Der fertige Bebauungsplan für das "Betreute Wohnen"; rechts die kreisrunde "Seniorengefahr", die die Häuser geradezu bedrängt

Es gab 2 aufrechte Gegenstimmen gegen den Bebauungsplan "Betreutes Wohnen" von Seiten der CSU. Mit Spannung warteten allerdings die vielen erzieherisch tätigen Besucherinnen im Raum auf den vor 7 Monaten angemahnten Bericht des BRK über die drastischen Kostensteigerungen bei den Kindertagesstätten. Das monatelange Ausbleiben dieses Berichtes und das offensichtliche Chaos beim BRK, das mittlerweile zu einer Auswechslung fast der gesamten Führungsebene geführt hat, hatte zur Kündigung der Trägerschaft durch die Gemeinde geführt.

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Vor der Sitzung: Aufmarsch des BRK in Mannschaftsstärke

Dann die Abrechnung. Das BRK, das seit Monaten nicht in der Lage war, Zahlen zu liefern, trat mit geballter Kraft auf: Vorstand, Kreisverbandsvorsitzender, stellvertretender Schatzmeister, designierter Bereichsleiter und diverse weitere Funktionsträger waren anmarschiert. Der Münchner Stadtrat und neue BRK-Vorstand Michael Kuffer (CSU) hielt eine kleine Rede, in dem er mit seinem BRK - wie oben zitiert - hart ins Gericht ging.

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Will den BRK wieder auf Vordermann bringen und den Zuschlag von Berg: Michael Kuffer (Foto: CSU)

Dann ging der neue stellv. Geschäftsführer Martin Ulses etwas in die Details. Genauere Zahlen wurden dann erst im nicht-öffentlichen Sitzungsteil vorgelegt. Schon im öffentlichen Teil verstiegen sich die Herren vom BRK allerdings etwas unkollegial in Schuldzuweisungen gegenüber ihrem ehemaligen Mitarbeiter Gerhard Jaeger (s.u.), der selbst anwesend war und mit seiner KinderArt auf den Zuschlag hofft. In einem Brief des BRK-Personalrats an den Gemeinderat hat der Personalrat bedauert, dass in der Presse der Eindruck gewonnen werden konnte: "Herr Jaeger ist für alles Gute verantwortlich und der Rest des BRK für alles weniger Gute."

GR Ammer äußerte in der Sitzung wiederholt den Wunsch, außer den zerstrittenen Parteien BRK und KinderArt, die sich mit anonymen Briefen und gegenseitigen Vorhaltungen bekriegen, doch auch noch andere Bewerber zu laden. Dieses QUH-Anliegen wurde vom Bürgermeister ebenso auf die nicht-öffentliche Sitzung verschoben wie die Nennung genauer Zahlen, die sich dann bis lang nach Mitternacht hingezogen hat.

Nur soviel kann verraten werden: Eine Entscheidung über die Trägerschaft ist noch nicht gefallen. Noch nicht. Aber der Vertrag läuft am 31.8. aus.

Dienstag, 30. Juni 2009

KinderArt im Interview

Der Wettlauf um die Trägerschaft für die Berger Kindertagesstätten geht heute in die nächste Runde: Das BRK wird im Gemeinderat heute abend endlich über das entstandene Defizit berichten. Die Zeit einen neuen Träger zu finden drängt - vielleicht gar zu sehr. Die QUH bat Gerhard Jaeger, den Mit-Initiator der neu zu gründenden GmbH KinderArt, die sich um die Trägerschaft bewirbt, per e-mail zum Gespräch.

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5 Fragen an Gerhard S. Jaeger von KinderArt

QUH: "Herr Jaeger, man kennt Sie in Berg. Als die KinderArt ihr Konzept im
Gemeinderat vorgestellt hat, gab es Applaus von den Zuschauern.
Wieso sind Sie in Berg so beliebt?"

Jaeger: "Der Applaus galt unserem vorgestellten Konzept. Ich habe mich über den spontanen Applaus der Gäste gefreut. Mir ist ein wertschätzender und verlässlicher Umgang miteinander sehr wichtig – und den haben meine ehemaligen Mitarbeiterinnen immer erfahren und auch ich von ihnen."

QUH: "Welche Vorteile hätte Berg im Vergleich zur bisherigen Trägerschaft
durch das BRK, wenn KinderArt die Trägerschaft übernehmen würde?"

Jaeger: "Die Vorteile sind klar zu benennen:
· Kontinuität der pädagogischen Arbeit mit persönlich vertrauten Partnern
· Attraktive Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen für die PädagogInnen
· Noch flexiblere Angebote für Familien
· enge Kooperation mit der Gemeinde
· schlanke Verwaltung, wenig Bürokratie
· Vorabsprachen und gemeinsame Entscheidungen zu allen Leistungen und Kosten
Unser Versprechen baut auf fünfjähriger erfolgreicher Zusammenarbeit auf."

QUH: "Die KinderArt hat auch Feinde, die sogar vor anonymen
Briefen nicht zurückschrecken. Es war schon von einer "Schlammschlacht"
die Rede. Wieso wird der Kampf um Kindertagesstätten so erbittert geführt?"

Jaeger: "Wir lehnen den Kampf um Kitas ab und drängen uns nirgendwo auf. Wir machen Angebote. Ein fairer Wettstreit sollte um Konzepte und Inhalte geführt werden – mit offenem Visier, in fairer Weise und zivilisierten Spielregeln."

QUH: "Mal eine pädagogische Frage: Was würden Sie Kindern sagen, die
im Kindergarten eine "Schlammschlacht" veranstalten?"

Jaeger: "Super Idee! „Schlammschlachten“ der Kinder im Kindergarten sind wichtig. Habt Spaß dabei! Habt ihr euch auf Regeln geeinigt? Wird niemand zum Mitmachen gezwungen, der es nicht will?"

QUH: "KinderArt will einen Millionenauftrag. Als Internet-Adresse haben
sie allerdings eine billige ".web"-Adresse. Heißt das, Sie sparen gern?"

Jaeger: "Die Trägerschaft für die Berger Tagesstätten ist kein „Millionenauftrag“, da „lukrative“ Kindertagesstätten nur mit horrenden Elternbeiträgen solche „Millionen“ erwirtschaften. Das ist in Berg kein Thema: die Kitapreise werden von der Gemeinde festgelegt. Das Web ist wichtig, wir haben der persönlichen Präsentation zunächst den Vorzug gegeben. Der Webauftritt kommt. Wir sparen gern – vor allem an Verwaltungskosten."

QUH: "Vielen Dank für das Gespräch."

Ältere Berichte über KinderArt und die Privatisierung der Berger Kindertagesstätten finden sich bei uns unter anderem unter:
http://quh.twoday.net/stories/5767736/
und
http://quh.twoday.net/stories/5753910/

Montag, 29. Juni 2009

Fifi lebt!

Als letzte Woche die "Süddeutsche" vom Tod durch Überfahren eines Bibers in Höhenrain berichtete, war der Schrecken groß. Könnte es auch Fifi, unser liebgewonnener Biber sein?

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Starnberger SZ v. 25.6.: Tod eines Bibers in Höhenrain

Als wir allerdings gestern bei unserem Rundgang durch die Berger Ateliers (Bericht folgt) bei Ex-GR Gerd Jäger in Farchach vorbeikamen, konnte der uns trösten: Er habe noch am Wochenende frische Fußspuren vom Farchacher Biber Fifi gesehen, aber ob wir mal den Schädel des (leider namenlos gebliebenen) Höhenrainer Bibers sehen wöllten?

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Steiler Zahn: Gerd Jäger zeigt Elke Link den Schädel des letzte Woche überfahrenen Bibers

Da sich niemand fand, der die Konservierung des Kadavers übernehmen wollte und obendrein die Kühlanlage am Berger Bauhof nicht funktionierte, habe er das Tier an sich genommen und zumindest das Skelett konserviert.

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Kunst und Kadaver: Biberschädel, im Hintergrund ein Jäger Kunstwerk

Gerne demonstriert Gerd Jäger an dem Schädel, wie dem Tier die langen Zähne nachwachsen oder wie sie sich durch Gebrauch selbst schleifen. Also: Bei der nächsten Öffnung der Ateliers am Wochenende unbedingt in Farchach Gerd nach dem Biber fragen und dann zum Dank eine seiner wirklich schönen (und preiswerten) Skulpturen mitnehmen.

Mehr von dem anderen Herrn Jaeger und der Trägerschaft für die Kindergärten morgen hier.

Sonntag, 28. Juni 2009

Besuch aus Phalsbourg

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Beflaggung für den Besuch aus der Partnerstadt

Teams
Berg und Phalsbourg treten gegeneinander an

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Bürgermeister Monn und Bürgermeister Dany Kocher mit Hahn

Zum Abschluss des Wochenendbesuchs (Bayerischer Abend im Gasthof zur Post - mit Schuhplattlerkurs, Fahrt auf den Herzogstand im Nebel - trotzdem schön, gemeinsames Abendessen im Hotel Schloss Berg) überreichten die Gäste aus Frankreich Bürgermeister Monn als Gastgeschenk einen gewaltigen coq gaulois - das französische Nationalsymbol in XXXL. Ich wüsste da ein geeignetes Gegengeschenk...


Berg : Phalsbourg

Beim anschließenden Spiel erwiesen sich die Berger als wahre Gastgeber: Die Phalsbourger Fußballer besiegten die gemischte Mannschaft aus Spielern des MTV Berg und des FSV Höhenrain mit 2:1 Toren. In der zweiten Halbzeit stand für Phalsbourg der Bürgermeister höchstselbst im Tor.

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Im gut gefüllten Bierzelt der FFW Höhenrain, die heute Tag der offenen Tür hatte, verkündete Alex Reil das Ergebnis des Fußballspiels, was sogleich zu in der Gemeinde bislang nie gehörten Jubelgesängen führte:



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Abschied am Bus: viel Applaus und bises d'adieu...

Die Fußballer wurden übrigens gleich zum erneuten Besuch im September wieder eingeladen und bringen hoffentlich eine Flasche Cucaracha mit.

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Ihr Sponsor: die "Bar de l' ami Fritz" (der Name bezieht sich auf einen Roman des französischen Autorenduos Erckmann-Chatrian, beide in Phalsbourg geboren)

Und nächstes Jahr kommen dann wir!

Samstag, 27. Juni 2009

BEGEGNUNGSPUNKTE

Am Sonntag, den 28. Juni 2009, um 14 und um 17 Uhr schafft die Bergerin Kitty Bothe-Hufnagel in der Schlossberghalle BEGEGNUNGSPUNKTE zwischen verschiedenen Tanzstilen, verschiedenen Altersgruppen und verschiedenen Schultypen. Die Schüler einer 5. Klasse der Starnberger Hauptschule werden gemeinsam mit den Schülern und Schülerinnen der Tanzschule NEUES TANZEN auf der Bühne stehen. Innerhalb von drei Monaten entwickelten sich die 5.Klässler zu tollen Breakdancer- und HipHop-Tänzern und Tänzerinnen, die bereits in der Generalprobe alle Zuschauer begeisterten.
2009_Begnungspunkte

Zur Würdigung von Michael Jackson tanzt Jonathan Albrecht-Sheran gemeinsam mit Tänzern der Tanzschule zur Musik von "Thriller" und muss den Vergleich mit dem großen Künstler nicht scheuen.
Neues_Tanzen2

Karten zu 12 Euro für Erwachsene und 8 Euro für Kinder sind noch an der Abendkasse erhältlich.

Sonnwendfeier in Farchach abgesagt

Feuer und Wasser vertragen sich nicht gut, und da Petrus es nicht gut mit uns meinte, wurde die Sonnwendfeier in Farchach abgesagt - wie schade! - Als kleinen Trost das Video vom letzten Jahr:

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