Mittwoch, 15. Juli 2009

Iacta alea est

Nun steht es fest: Der Gemeinderat hat gestern Abend in nicht-öffentlicher Sitzung beschlossen, die Trägerschaft der Kinderbetreuungseinrichtungen Berg der neuen GmbH KinderArt zu übergeben. Es war eine Entscheidung, die keinem leicht fiel und bei der der Rat letztlich der festen Überzeugung von Bürgermeister und Verwaltung vertraute.
Es gab Stimmen, die gegen eine solche Privatisierung waren, eine gemeindliche Trägerschaft stand jedoch in der derzeitigen Situation leider nicht zur Diskussion.

Grippefall unter Austauschschülern am Gymnasium Starnberg

Aktuelle Mitteilung des Direktorats:
"In der Gruppe unserer englischen Austauschschüler ist ein Fall von Schweinegrippe aufgetreten. Vier weitere Schüler aus England zeigen Grippesymptome und stehen unter ärztlicher Beobachtung.
Vorsorglich bleiben nicht nur die erkrankten Schüler, sondern alle englischen Gastschüler und ihre deutschen Partner bis auf weiteres zu Hause.
Weitere Maßnahmen sind aus Sicht des Gesundheitsamtes, mit dem die Schulleitung in engem Kontakt steht, derzeit nicht angezeigt.
Der Schulbetrieb findet normal statt.
Sollten weitere Maßnahmen notwendig sein, werden wir Sie auf dieser Seite aktuell auch am Abend informieren."
Update: "Nach dem Stand vom 15.07.09, 18:30 Uhr, kann der Schulbetrieb nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt weiterhin normal stattfinden."

U18 Wahl und Vorstellung der Parteien

Hier der Bericht zweier Schülerinnen über die Präsentation der Pateien im LSH Kempfenhausen vor ca. 100 Schüler und Schülerinnen:

Hallo liebe Leute,
heute war eine Podiumsdiskussion der Jugendparteien von CSU, Linken, FDP, Die Grünen und SPD im LSH Kempfenhausen im Rahmen der U18 Wahl, die am 18. September 2009 stattfindet
.
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Leider war niemand von der SPD anwesend - naja, vielleicht nächstes Mal.
Von der Jungen Union (CSU) kam der Sohn der Konrektorin,
Stefan Ebner (22 Jahre), Student. Es war schön, ihn kennengelernt zu haben.
Die Jungen Liberalen (FDP) schickten Chrissi Schnorbusch (22 Jahre), Student und Jungunternehmer.
Die Grüne Jugend war sehr cool, denn sie schickten Karl Bär (24 Jahre), ihren Direktkandidaten für den Bundestag.
Die Junge Linke vertrat Robert Leonhardt (21 Jahre) aus Weimar.

Die Jungpolitiker erklärten ihre Parteien und deren Ziele:
Während die Linken aufmüpfig sein, die „Welt verändern“ wollen, soziale Gerechtigkeit und basisdemokratische Ziele verfolgen, setzt die Junge Union auf die konservative, wirtschaftliche und liberale Werte sowie auf interessante Themen wie Rentensicherheit. Doch Stefan Ebner ist auch wichtig: Feiern, Freunde, kombiniert mit Politik.
Christian Schmorbusch sieht in den Jungen Liberalen die Partei der Freiheit, die versuchen die Inhalte der FPD weiterzutreiben.
Karl Bär steht für Basisdemokratie, Ökologie, Gewaltfreiheit und setzt den Fokus insbesondere auf die Solidarität.


Und hier noch ein paar Stellungnahmen zum Thema Schule und G8:
Alle Vertreter sind für mehr Lehrer und kleinere Klassen. Der Vertreter der FDP ist für G8, doch er meint es wurde schlecht umgesetzt, und er ist für Ganztagesschulen, aber nur freiwillig. Leonhardt von den Linken ist gegen G8 und für einen späteren Übertritt. Die CSU ist, da sie das G8 eingeführt hat, natürlich dafür.
Der Herr der Grünen ist dagegen ganz anderer Meinung, denn er findet G8 total unsinnig und ist auch nicht für kleinere Klassen, sondern findet, dass Klassen ganz abgeschafft werden sollten und es ein Schulsystem wie in Finnland geben sollte.

Eigentlich endete die Diskussion nach 90 Minuten, doch viele Schüler diskutierten noch begeistert weiter.

von: Ines Grundmann (8.Klasse) und Alina Grundmann (10.Klasse)

Dienstag, 14. Juli 2009

Spannung

Die mit der größten Spannung erwartete Entscheidung, die in der heutigen Gemeinderatssitzung gefallen ist, fiel. Zu wessen Gunsten sie fiel, das darf auch die QUH erst Mittwoch Mittag verkünden.

Sonne
Sonne! Energie! Sommer!

Doch dürfen wir heute schon - mit Stolz - verkünden, dass der Gemeinderat Berg sich einstimmig zur Nutzung von Solarenergie bekannt hat - auch eine Sache der Spannung. Jürgen Franke von der Berger Firma Yoku prüfte die Nutzungsmöglichkeiten gemeindlicher Gebäude für Photovoltaikanlagen. In einem erfreulich konzisen Vortrag (der alle Antworten auf die wichtigsten Fragen beinhaltete - danke!) fasste er zusammen, was die Analyse ergeben hatte: Überhaupt in Frage kommen nur die Oskar-Maria-Graf-Schule, das Fides-Gebäude Aufhausen (ca. 45-50 kWp), der Kindergarten Höhenrain (ca. 15 kWp), das Sportheim bzw. der Parkplatz des FSV Höhenrain (ca. 65 kWp).
Die Nutzung bestehender Gebäude sei stets günstiger als ein Freiflächenpark, da keine aufwändigen Unterbaukonstruktionen erforderlich seien und keine Ausgleichsmaßnahmen eingeleitet werden müssten. Nach Statik- und Urheberrechtsprüfungen soll gleich die Ausschreibung erfolgen. Finden wir gut!

Im Anschluss stellte Bundesverdienstkreuzträger Peter von Quadt die gemeinnützige GmbH Fortschritt als Träger für die Berger Kitas vor. Keine leichte Entscheidung, die im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung anstand! Mehr dazu morgen.

Abschließend noch Kurzinfos: Berg beteiligt sich an einem Klimaschutzkonzept, das der LKR Starnberg entwickelt. 80% der entstehenden Kosten werden durch Bundesmittel bezuschusst. Ein Schritt zur Energie-Autarkie bis 2035 * Baubeginn des 4,5-Millionen-Projekts Betreutes Wohnen: September 2009 * Erschließung Etztalstraße: Es werden zwar 90% der Kosten auf die Anlieger umgelegt, die endgültige Planung steht jedoch noch nicht. Wenn konkrete Zahlen vorliegen, wird es eine Anliegerversammlung geben. * Die von der QUH in Berg initiierte Teilnahme an der U 18-Wahl wird perfekt vorbereitet: Heute fand im zukünftigen Wahllokal LSH Kempfenhausen eine von GR Sokolowski moderierte Podiumsdiskussion mit Vertretern der Jugendorganisationen der zur Wahl stehenden Parteien statt - die Veranstaltung war ein großer Erfolg (Bericht folgt!), die Hälfte der anwesenden Schüler blieb freiwillig noch eine Stunde länger! Wir jetzt nicht mehr - gute Nacht!

Kreisel der Woche

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Unterwegs...

... entdeckte unser dritter Bürgermeister diesen Kreisel und schrieb dazu:

Hallo liebe Quh,
den Kreisel im Anhang habe ich in Italien auf dem Weg zum Comer See entdeckt.

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Besonders die Kühe auf dem Kreisel haben mich natürlich sofort an eine Kreiselgestaltung im Sinne der Quh erinnert.
Beste Grüße
Rupert

Danke!

Montag, 13. Juli 2009

Dorffest, die zweite

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"Es gibt doch nichts Schöneres, als im Regen unter einem Schirm auf dem Dorffest zu sitzen", verkündete ein ehemaliger Berger Gemeinderat. Und in der Tat ließen sich nur wenige durch den gegen Abend einsetzenden Regen vom Feiern oder gar vom Tanzen abhalten. SOS gingen nach all den Gemütlichkeitsprosits und DJ Ötzi-Titeln irgendwann dazu über, Robbie Williams und AC/DC zu spielen. Gegen Abend wurden auch noch zeitgleich sechs Gemeinderäte gesichtet. Und natürlich endete die Nacht an der Bar. Die Dorfmitte als Treffpunkt - dank des Einsatzes der Burschenschaft und der anderen Mitwirkenden. Schön war's! Und nächstes jahr scheint dann auch wieder die Sonne.

Sonntag, 12. Juli 2009

Berger Dorffest: Nett war's. Bis SOS kam

Es gibt kaum eine entspanntere Möglichkeit Nachbarn und Freunde zu treffen (oder auch nicht zu treffen: Annette!?!) als auf dem schönen Oscar-Maria Graf Platz im Herzen Bergs. Das Wetter belohnt denn auch die Mühen der Burschenschaft, die seit Tagen Bühne und Bänke aufbaute und bescherte Buabm und Madln trockene Füße beim traditionellen Tanz der Burschenschaft um drei Uhr nachmittags. War die Schar der Feiernden zu diesem Zeitpunkt noch relativ übersichtlich, en detaille waren wenige Gemeinderäte dafür aber der Bürgermeister in erster Reihe dabei, füllten sich die Ränge im Laufe des Nachmittags zusehens und man konnte glatt von sonnigen Abschnitten sprechen.

SOS-Band
Superlecker waren die gegrillten Renken vom Fischer Andrä. Respekt. Für Irritation sorgte der Einsatz von First Responder, Krankenwagen und Polizei im alten Maurus Café. Das Bier floss herrlich lecker, die Kinder waren gut bei der Feuerwehr mit ihren Spritzpumpen aufgehoben, dazu spielten de’Lüssbacher zünftig auf. Gegen halb sechs Uhr übernahmen dann die Jungs der SOS-Band. Sie scheinen gute Laune mit schlechten frauenfeindlichen Witzen gleichzusetzen. Leider war es noch zu früh sich die derben Sprüche gut zu saufen... War’s Zufall? Die Sonne verzog sich ebenfalls.

Samstag, 11. Juli 2009

Triumphaler KIM-Cup

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Das Aushängeschild des "etwas anderen Fußballvereins" (Münchner Merkur) MTV Berg ist seine Jugendabteilung. Dessen Jahreshöhepunkt ist der von den E und F Jugendtrainern veranstaltete KIM-Cup (Kids in Motion), der heute am Lohacker stattfand.

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Die Verantwortlichen: V.l.n.r.: der Großpokal, die Jugendleiterin, eine Trainertochter, der Erfolgstrainer, der Staatsschauspielermoderator, der promovierte Organisator.

Am Vormittag waren die Kleinsten dran. Schon früh war leider die (ein Jahr jüngere) F3-Mannschaft des MTV ausgeschieden. Sie schoß kein Tor, wurde Gruppenletzter, erkämpfte aber gegen ihre Kollegen von der F2 immerhin einen Punkt und bekam dafür von Trainer Christian Brunner sieben Eis.

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Taktisch diszipliniert nur beim Eisessen: die jüngste MTV-Fußballmannschaft spielt traditionell im Juve-Trikot

Nur wenig besser schnitt als Vorletzter ihrer Gruppe die F2 ab, die von Malermeister Robert Schmid trainiert wird, der außer seiner Zeit auch noch den Strom spenden mußte, da beim MTV eine Sicherung durchgebrannt war. Gegen 13.30 Uhr kam es dann aber zum erhofften Finale: Die Lokalmatadoren, die F1 des MTV (in orangen Trikots) traf auf den ewigen Lokalrivalen FT Starnberg.

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Das Finale: souverän geleitet vom MTV Schiedsrichter-Nachwuchs (ja auch das gibt es!) Simon Pfluger

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Vor dem Finale: F1 Trainer Peter Hauser gibt die letzten Anweisungen

Das Spiel begann kurios: Nachdem sich zunächst die FT Starnberg leichte Vorteile erkämpfen konnte, krönte MTV-Torwart Lenny Bücker seine gute Leistung mit dem Tor des Tages: Sein scharfer Abstoß landete direkt und unhaltbar im Starnberger Tor! Dann brachen die Dämme: Nach diesem fulminanten Führungstor zog die inzwischen auch spielerisch überlegene MTV-Mannschaft um den überragenden Spielführer Lino Nitsch durch drei wunderschöne Distanz-Tore von Lucca Bücker und einen klassischen Abstauber von Benedikt Hauser auf den Endstand von 5:1 davon.

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Nach dem Finale: Professionelles Feiern des MTV

Seinen Ruf als "etwas anderer Fußballverein" wurde der MTV dann wieder bei der Siegerehrung gerecht: kein geringerer als "Sportstudio"-Erfinder Harry Valerien, der den ganzen Vormittag schon das Turnier verfolgt hatte, überreichte den gigantischen Pokal.

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Am Nachmittag fand dann das E-Jugendturnier statt, an dem auch eine gemischte - hauptsächlich aus Mädchen bestehende - Mannschaft Berg/Höhenrain teilnahm. Die E3 (sieglos mit 0:17) schnitt ähnlich ab wie ihre F Kollegen, auch die E1 des MTV schied in der Gruppenphase aus. Einzig die E2 erreichte als Außenseiter das Halbfinale, wo die Mannschaft von Marcus Calvin der E1 des FT Starnberg chancenlos unterlegen war.

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Halbfinale: E2-Trainer Marcus Calvin sieht die Chancen seiner Jungs schwinden

Das E-Jugendturnier und den zweiten Großpokal aus Harrys Hand hat schließlich die Mannschaft aus Oberalting gewonnen. Die Stimmung war grandios, die Kuchen waren lecker, der Prosecco gut gekühlt und ein paar hundert Kinder waren müde und glücklich. - Schön, dass es so etwas schönes gibt. ... und morgen das Dorffest:

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Vor dem Ansturmt: die Berger Burschen bereiteten währenddessen das Dorffest vor

15 Jahre Kindergarten Berg

Die aktuellen Querelen um die Trägerschaft der Kindergärten und Horte taten der guten Stimmung keinen Abbruch: Der Berger Kindergarten feierte heute fühnzehnjähriges Bestehen. Von Anfang an dabei, führt Heidi Thölke ihr Team durch stürmische Zeiten. In einer kurzen Ansprache erinnerte sie an den Start vor fünfzehn Jahren, als der Kindergarten unter dem Motto Kindergarten der Sinne eröffnet wurde. Rgenbogenfisch-Toelke-und-Monn Besonders freut sie sich heute darüber, dass nun die ersten Kindergartenkinder von damals als Jugendliche zurückkehren und Praktika in ihrem Kindergarten absolvieren. Vor fünf Jahren dann gab die Gemeinde die Trägerschaft in die Hände des BRK. 2006 wurde das neue Buchungssystem eingeführt. Zur aktuellen Situation äußerte sich Thölke nicht. Die Entscheidung über die Trägerschaft obliege allein dem Gemeinderat nur soviel wolle sie sagen, dass die unruhige Zeit hoffentlich nun bald vorbei sei. Selbige Hoffnung teilte auch Bürgermeister Monn, als er sich nach der erfolgreichen Aufführung der Geschichte vom Regenbogenfisch bei Frau Thölke und ihrem Team bedankte. Weiterhin mit von der Partie war der neue Geschäftsführer des BRK Herr Ulses.


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Die Kinder aus den drei Gruppen hatten zur Feier des Tages die Geschichte vom Regenbogenfisch einstudiert. Sie hatten mit ihren Erzieherinnen Deko gebastelt, Kostüme gemalt und genäht, Lieder und Tänze geprobt. Und all ihre Mühen wurden belohnt. Der Auftritt klappte wunderbar. Bürgermeister, Eltern und Gäste waren begeistert. Von der Sonne begleitet zog die Festgemeinde alsdann von der Spielwiese hinter dem Rathaus zu Schweinebraten und Salat in den Kindergarten. Das laut fröhliche Spielen der Kinder nahm abrupt ein Ende als Clown Charlie auftauchte und große wie kleine Kinder in der Turnhalle mit Zauberkünsten beeindruckte.

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So still war es selten in den Räumen und im Garten. Kindergärtnerinnen und Eltern nutzten die Gunst der Stunde für ein paar ruhige Worte bei Kaffee und Kuchen, bis alsbald die fröhliche Kinderbande wieder in den Garten strömte. Alles in allem ein gelungenes Fest.

Am Dienstag stellt sich nun noch der Verein Fortschritt mit einem Konzept zur Trägerschaft im Gemeinderat vor und dann wird entschieden werden, wie es in Zukunft weitergeht.

Berger Dorffest mit der Lüßbacher Blaskapelle und grandioser Band

Am Sonntag, 12. Juli, findet erneut ab 11.00 Uhr das legendäre Berger Dorffest auf dem Oskar-Maria-Graf-Platz statt!

Das Programm:
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11.00 Uhr Weißwurst-Frühschoppen mit der Lüßbacher Blaskapelle

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15.00 Uhr Volkstanz und Schuhplattler

ab 17.30 Uhr Stimmung mit Wies'n Band

Für die Kids gibts ganztags eine Feuerwehr-Spritzwand und ab 17.00 Uhr Pony Reiten.

Mehr unter www.burschenschaft-berg.de.

Wir wünschen der Burschenschaft gutes Gelingen und uns allen traumhaftes Wetter!

Donnerstag, 9. Juli 2009

Allmannshausen

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Sollen verkauft werden: Seeburg

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und Schloss Allmannshausen

Es ist offiziell: Der Freistaat Bayern hat beschlossen, die Seeburg (1889)
und das Schloss (1669) Allmannshausen zu verkaufen. Derzeitiger Pächter der Liegenschaften ist das überkonfessionelle Missionswerk Wort des Lebens e.V., das dort Kinder- und Jugendfreizeiten veranstaltet.
Die Immobilien werden europaweit öffentlich ausgeschrieben. WDL Deutschland e.V. hat Interesse am Kauf bekundet und besitzt das Vorkaufsrecht. Aber dessen finanzielle Möglichkeiten sind begrenzt. Ein Verkauf wäre "innerlich eine Katastrophe für mich", meint Detlef Kiparski, Referent für Öffentlichkeitsarbeit von WDL. "WDL wird einfach mit dem Starnberger See identifiziert." Doch auch einem Neubau an anderer Stelle stünde man aufgeschlossen gegenüber, zumal man dann den eigenen Bedürfnissen gerechter werden und energietechnisch effizienter bauen könne.
"Die Freizeitsommer 2010 und 2011 werden trotzdem sicher stattfinden", sagt Kiparski. Der Pachtvertrag laufe zwar Ende 2010 aus, Planungssicherheit sei jedoch bis Ende 2011 gegeben. Doch: "WDL ohne Starnberger See ist wie McDonald's ohne Hamburger".

Der Freistaat Bayern lässt seine Immobilien seit dem Jahr 2006 von der "Immobilien Freistaat Bayern" verwalten, die unter Aufsicht des Staatsministeriums der Finanzen steht. Bald werden wir wohl die Seeburg und das Schloss hier im Angebot finden. Eine Maklerprovision wird nicht fällig: "Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass seitens des Freistaates Bayern als Verkäufer im Erfolgsfall keine Maklerprovision entrichtet und im Falle des Verkaufs keine Auskünfte über den Erwerber erteilt werden", lautet der Standardtext bei allen Angeboten. Das Jagdschloss "Luitpoldhöhe" des Prinzregenten Luitpold von Bayern im Spessart etwa ist schon für 300.000 € zu haben. Die Größenordnung für die Allmannshauser Objekte dürfte etwas anders ausfallen.

Durch Bachhausen

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Ließen das weiß-blaue Band wieder flattern durch die Lüfte: Landrat Roth und Bürgermeister Monn

Bereits 1984 war die Ortsdurchfahrt Bachhausen Wahlkampfthema - 25 Jahre später wurde die Kreisstraße am heutigen Tag nach ingesamt 7 Monaten Bauzeit (in zwei Bauabschnitten) offiziell wieder für den Verkehr freigegeben.

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Noch nicht alle Arbeiten sind ganz abgeschlossen, die Durchfahrt ist aber wieder möglich, so dass Farchach entlastet wird

700.000 € kostete die Sanierung der Straße, 200.000 davon trägt die Gemeinde Berg, die lediglich für die Gehsteige und Randbereiche aufkommen muss. Die Straße wurde auf 5,50 m verbreitert, über eine Gesamtlänge von 800 m wurde eine frostsichere Fahrbahndecke aufgebracht, die Gehsteige wurden saniert, 200 Tonnen Asphalt wurden verbraucht, 3000 Kubikmeter Boden wurden bewegt.

Nun steht als nächstes die Sperrung der Starnberger Autobahn an...

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Landrat Karl Roth erwies sich bei seiner Ansprache als wahrer Profi: die Schere hatte er in der Brusttasche stecken

Dienstag, 7. Juli 2009

Rechts blinken, links abbiegen, kreis verkehren

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Diese Aufnahme einer originellen Kreisverkehrsgestaltung für Unentschlossene schickte uns Uwe K. Danke!

Ausflug des OGBV

Der OGBV Aufkirchen bat uns, folgenden Hinweis zu veröffentlichen - vielleicht hat ja jemand Lust, mitzufahren!

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Am 12. Juli 2009 fährt der OGBV Aufkirchen zur Gartenschau nach Rain am Lech. Abfahrt ist um 8.00 Uhr in Höhenrain am Weiher. Zusteigemöglichkeiten gibt es in Bachhausen, Farchach, Aufkirchen, Berg Kempfenhausen, Percha und Starnberg Bahnhof-Nord. Im Fahrpreis von 25,-- € sind enthalten: Eintritt zur Gartenschau, Besichtigung einer Fuchsiengärtnerei mit 1600 verschiedenen Fuchsien, eine Tasse Kaffee mit einer Breze vor Ort. Es sind auch Nichtmitglieder herzlich willkommen.
Anmeldungen bei Ralf Maier, Tel. 08171-386 47 27.

Montag, 6. Juli 2009

Fehlgeleitet: Der Kreisel der Woche

35m sollt er ursprünglich werden. Der Gemeinderat samt Bürgermeister setzte sich für eine Verkleinerung ein. Die QUH behauptete, das Bauwerk, das gut eine Viertel Million Euro kosten wird, sei "halb so groß wie ein Fußballfeld" und wurde dafür der Demagogie gescholten. Das war zu Zeiten, als wir von der QUH ein Bürgerbegehren gegen den Kreisverkehr starten wollten. Das wiederum war, bevor wir erfuhren, dass das Straßenbauamt die Existenz der Großprojekte "Betreutes Wohnen" und "MTV-Trainingsplatz" an die Existenz dieses häßlichen Verkehrshindernisses bindet, das der Bund Naturschutz als "Gefahr für die Senioren" bezeichnet. - Nach neuesten Planungen wird der Kreisverkehr noch ein gutes Stück größer. Er soll jetzt 39m (plus Radwege) werden. Das einzige was die Gemeinde (in Maßen) bestimmen kann ist die Gestaltung dieses Monstrums. Deshalb werden wir hier in lockerer Folge nationale und internationale Lösungsversuche des ungelösten Menschheitsproblems "Kreisverkehrsgestaltung" veröffentlichen.

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Der Kreisel der Woche: heute Salzburg.

Wer hat Fotos von besonders schönen oder besonders gelungenen Kreiseln? Bitte einschicken an: quh@quh-berg.de

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