Freitag, 26. Juni 2009

Wandelwerke mit Musik

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Ateliertage-2

Die leuchtenden As, die an den Straßen stehen, verkünden es: Die Künstler der Ateliertage Berg/Icking stellen an den kommenden beiden Wochenenden wieder aus. Diesmal gibt es "Wandelwerke" zu sehen, Arbeiten, die innerhalb von durch Auslosung bestimmten Kleingruppen weitergereicht und verändert wurden. Wir sind gespannt, wer diesmal den QUH-Atelier-Preis in Gestalt eines feuchten Händedrucks bekommt! Bisherige Preisträger sind Sebastian Heinsdorff und Roman Woerndl.

Am Sonntag gibt es Musik in den Ateliers. Musikalischer Wandergast ist die Pullacher "Dilettanzlmusi".

Musi

Bienvenu

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Chers visiteurs de Phalsbourg,
bienvenus à Berg! Nous espérons que notre village, le paysage bavarois et notre mode de vie vous enthousiasmera. Amusez-vous bien!

An diesem Wochenende erhält Berg Besuch aus seiner Partnerstadt Phalsbourg. Wer gerne mit den Franzosen zusammenkommen möchte, hat am besten Gelegenheit dazu beim bayerischen Abend heute im Gasthof zur Post, beim Fußballspiel am Sonntag Vormittag um 10 Uhr in Höhenrain (Berg wir durch eine gemischte Mannschaft aus FSV und MTV-Spielern vertreten) oder beim Weißwurstfrühstück zum Tag der offen Tür der FFW Höhenrain. Näheres auf der Homepage der Gemeinde. Vielleicht trifft man auch den einen oder anderen auf der Sonnwendfeier in Farchach?

In einem Boot

Nicht nur die Freiwillige Feuerwehr Berg und das Team Wellenfahrt haben sich bei der Benefizregatta angemeldet, auch der Gemeinderat Berg ist mit zwei Booten vertreten.

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Kann das gutgehen?, fragt sich die geduldige Trainerin vom MRSV
QUH, SPD und Bürgergemeinschaft sitzen in einem Boot,
Grüne, CSU, EUW und SPD werden wohl das andere besetzen.

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Elke & Elke versuchen, ihre Bewegungen zu koordinieren

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Pech mit dem Wetter - um den Starnberger Megastau zu vermeiden, fuhr GR Andi Gastl-Pischetsrieder (links) Peter Sewald (rechts) und Elke Link (ebenfalls patschnass) mit dem Fischerboot zum Training und im strömenden Regen wieder zurück, wo sie gleichzeitig mit Peter Gauweilers Geburtstagsdampfer anlegten.

Die für den Gemeinderat gemeldeten Boote haben übrigens noch keinen Namen - bisher hat nur die CSU "Arche Noah" vorgeschlagen. Vorschläge nehmen wir gerne entgegen!

Mittwoch, 24. Juni 2009

Sucht: Entstehung, Wirkung, Ausstieg

Thema Sucht: Wie entsteht sie? Wie wirkt sie sich auf Körper und Psyche aus? Und wie finden Betroffene aus ihr wieder heraus? Darüber spricht am Donnerstag, den 25. Juni, um 19.30 im Landschulheim Kempfenhausen in der neuen Aula ein erfahrener Zivilfahnder der Kriminalpolizei München.
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Der Vortrag bündelt Erfahrungen sowohl von Polizeibeamten als auch Sozialpädagogen und Medizinern und zeigt auf, wie leicht und unvermutet etwa der Einstieg geschieht und wie verheerend dann die Auswirkungen sind. Stichworte werden dabei zum Beispiel häufig zitierte Phänomene wie Computersucht, Komasaufen oder auch Essstörungen sein. Genauso wird es auch um harte illegale Drogen wie Heroin gehen. Grundsätzlich soll der Vortrag umfassend informieren und sensibel machen für das Thema. Von Bedeutung ist dabei unter anderem der Aspekt, dass Sucht in jeder Lebensphase und -situation entstehen kann, und dass sich folglich im Grunde jeder irgendwann damit konfrontiert sehen kann, sei es in der eigenen Familie, im Freundeskreis oder im beruflichen Umfeld. Deshalb veranstaltet der Elternbeirat des Landschulheims Kempfenhausen jetzt auch einen öffentlichen Abend zu dem Thema, das vom Vortragenden bereits laufend in den 9. Klassen des Gymnasiums behandelt wird. Alle Interessierten sind eingeladen.

Dienstag, 23. Juni 2009

Was ist KinderArt?

Heute streiken in den Städten wieder die Erzieherinnen der Kindertagesstätten. In Berg wird nicht gestreikt, denn die Trägerschaft liegt nicht in kommunaler Hand, sondern seit 5 Jahren beim BRK, dessen Vertrag wegen einer bis heute nicht begründeten Kostenexplosion gekündigt wurde. Berg ist auf der Suche nach einem neuen Träger.

Mit einer modernen, aber wenig aussagekräftigen PowerPoint-Präsentation versuchte letzte Woche - wie berichtet - eine noch zu gründende GmbH namens "KinderArt" den Gemeinderat davon zu überzeugen, ihr die ab September vakante Trägerschaft über die beiden gemeindlichen Kindergärten (Berg, Höhenrain), die Kinderkrippe (Höhenrain) und die Schülertagesstätte (Aufkirchen) zu überlassen. Höhepunkt der Präsentation war der Satz: "Das Lächeln eines Kindes ist der wertvollste Return on Investment".

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Gründung noch im Juni? Neue GmbH "KinderArt"

BM Monn macht sich persönlich für die "KinderArt GmbH" stark, hinter der u.a. Gerhard Jaeger steht, der auch in den letzten 5 Jahren beim BRK für unsere Kindergärten verantwortlich war. Weitere Bewerber sind bislang noch nicht geladen worden.

Wer aber steht sonst hinter "KinderArt"? - Da wäre zum einen Georg Okrusch - laut dem Handout von KinderArt - u.a. verantwortlich für "Human Resources". Ein Selbstportrait von Georg Okrusch findet sich bei seiner jetzigen Beratungsfirma unter http://www.wibk.net/berater-und-trainer/okrusch-georg/ . In seinem Lebenslauf gibt er an, "mehr als 100 Supervisionen und Coachingsitzungen durchgeführt" zu haben. Was das bedeutet, können wir nicht ermessen. Herr Okrusch ist bei KinderArt fürs Finanzielle zuständig.

Dritte im Bunde ist die junge Sabine Jaeger. Ihre Aufgabe in der neuen Firma ist v.a. "Fachberatung und Fortbildung (insb. SBK)". Hinter SBK verbirgt sich Frau Jaegers Tätigkeit als "Kursmultiplikatorin Deutschland" des "Salzbuger Beobachtungs-Konzeptes für Kindertagesstätten" der Uni Salzburg.

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Dieses Institut hat bereits Studien für das BRK erstellt, deren Kosten laut Presseberichten vom BRK dann indirekt an die Gemeinden weitergegeben wurden. Im Netz findet sich das SBK hier. Frau Jaeger hat im Wintersemester 2008 ein Studium in München aufgenommen und wäre anscheinend für die versprochenen Fortbildungen verantwortlich, mit denen KinderArt die Qualität der Betreuung steigern will und wofür man - dies die einzige Zahl im Handout - der Gemeinde pauschal 3,5% des Honorarvolumens aller Kindergärtnerinnen in Rechnung stellen will.

"KinderArt" hat als eigener Träger noch nichts vorzuweisen und ist wohl, um überhaupt gegründet zu werden, auf den Auftrag aus Berg angewiesen. Es gibt viele offene Fragen und Ungewissheiten.

Dagegen steht auf der Habenseite von "KinderArt" die reibungslose Führung der Kindertagesstätten durch Gerhard Jaeger in den letzten 5 Jahren und die versprochene volle Kostenkontrolle. "KinderArt" verspricht, die Angestellten zu übernehmen und - gegen Gebühr - Abend- und Ferienbetreuung für die Kinder anzubieten. Die QUH ist der Meinung, dass neben diesem viel versprechenden, aber auch risikobehafteten Start-Up-Unternehmen, dessen Finanzierung nicht öffentlich dargelegt wurde (und auch "nicht-öffentlich" nicht) unbedingt auch andere Bewerber oder Möglichkeiten der Trägerschaft gehört und bedacht werden sollten.

Montag, 22. Juni 2009

Berühmte Berger feiern: Heute, Montag, Dr. Peter Gauweiler

Er hat ein Schiff gemietet und fährt heute zu seinem 60. Geburtstag mit seinen Gästen samt Polizeischutz rund um den leider verregneten See: Dr. Peter Gauweiler, unsere schnauzbärtige Stimme im Bundestag (wo er als Direktkandidat der CSU im Wahlkreis München Süd antritt und ihn stets gewinnt).

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Glückwunsch dem heutigen Jubilar: Dr. Peter Gauweiler (Foto: Webarchiv Bundestag)

Herr Dr. Peter G. war früher bekannt für seine Skandale und unkonventionellen politischen Ideen. Heute lässt er es etwas ruhiger angehen, trifft sich gerne mit Lafontaine zum öffentlichen Disput und vertritt immer noch Ideen, die nicht unbedingt auf der CSU-Parteilinie liegen. Er trat gegen den Irak-Krieg ein, er klagt gegen den europäischen "Vertrag von Lissabon", er steht dem Tornado-Einsatz in Afghanistan kritisch gegenüber, er stimmte - als einer von 4 Abgeordneten - gegen die Einführung der gefährlichen "Vorratsdatenspeicherung" und bezeichnete den Transrapid schon mal als "teuerste Vorortbahn der Welt".

Da, wo daheim ist, in unserer Gemeinde hält sich der Jubilar politisch zurück. Man sieht ihm beim Dorffest, aber Ehrenmitglied im Trachtenverein ist er in Großhadern. Wir von der QUH trafen Dr. Gauweiler zuletzt, als wir beim Fischer Andrä köstliche Austern schlürften. Da kam der Herr Bundestagsabgeordnete einkaufsbereit zur Tür herein, bemerkte sogleich mit scharfen Blick auf unsere Austern: "Aha, die Krise ist also auch bei uns angekommen!" ... und bestellte sich flugs selbst eine Sammlung Meeresgetier, um sie mit lautem Lob auf den Wirt mit uns zu schlürfen. Auch glauben wir uns zu erinnern, - das ist schon etwas länger her - dass uns Dr. Gauweiler damals nach unserem Einzug in den Gemeinderat einmal mit breitem Grinsen und gerecktem Daumen aus seinem Auto heraus gratuliert hat. Das können (und werden wir, falls die CSU nachfragt) natürlich missverstanden haben.

Außerdem gefällt uns, dass es jetzt auch ein Gauweiler-TV gibt; allerdings hat dies bisher erst 105 Besucher gehabt. Mal sehen, wie viele es morgen - nach diesem Artikel - sind:


Wie auch immer: Einen herzlichen Glückwunsch über die Parteigrenzen hinweg!

... und schon wieder ein neues Mitglied!

Ein Däne ist es diesmal. (Denn als Dorfpartei versuchen wir uns - gemäß dem Motto: Global das Denken, lokal die Renken - auch international zu vernetzen).

Beitritt-Erik Es kostete den grossen Vorsitzenden nur wenig Mühe nach kurzer Vorstellung den gebürtigen Dänen Erik Ricken - nun wohnhaft in Rendsburg, der Heimatstadt unseres Schriftführers - von der Sinnhaftigkeit einer Mitgliedschaft in der QUH zu überzeugen. Und so unterschrieb er recht unkomplizert eine vereinfachte Beitrittserklärung nach einem bayrischen Tag mit Seerundfahrt, Rafting und fantastischem Schweinsbratenessen beim Moarwirt in Hechenberg.

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Däne und Neuquh Erik Ricken mit Andi Ammer

Samstag, 20. Juni 2009

Das verregnete Lokalderby - Höhenrain besiegt Berg

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Da kämpfen sie, die jungen Recken, die zu einem großen Teil schon gemeinsam den Kindergarten und die Grundschule besucht haben. Um 15:00 wurde das Lokalderby von dem AssenhauserSchiri Flo Auburger, der selbst in der Starnberger A spielt, angepfiffen: die A-Junioren des MTV Berg treten gegen die A-Junioren des FSV Höhenrain an. Nach 30 Minuten gelang Höhenrain der Führungstreffer, dann setzte ein heftiger Regen ein. Soeben wurde die zweite Halbzeit angepfiffen, ein Bericht folgt.

.... zwei Stunden später:

Und hier ist er, der Bericht aus der Feder von Thomas Garke, mit Peter "Fuzzi" Mazewski die A-Jugend des MTV trainiert:
"Eine unnötige Heimniederlage gab es beim Lokalderby zwischen dem MTV Berg und Höhenrain. Nach guten Beginn verlor man nach 15 min den Faden und der Gegner kam immer besser ins Spiel. Das 1:0 für Höhenrain fiel durch eine gute Aktion von Mittelstürmer Huber Max in der 25 min., das 2:0 durch einen schönen Konter der Höhenrainer in der 35 min. Torschütze war Andi Schaller durch Vorarbeit von Huber Max. Der Anschlußtreffer fiel in der 40 min durch Nico Czech.
Nach der Halbzeit fiel direkt das 3:1 nach einer Ecke, Torschütze war Stephan Brunnhuber. Von nun an spielten die Berger besser und erarbeiteten sich einige gute Chancen, die leider nicht genutzt wurden. Den Anschlußtreffer schoss Christian Brahmst in der 80 Minute. Die Berger machten noch einmal richtig Druck und kamen sogar noch einmal zu zwei richtig guten Chancen, die leider ungenutzt blieben.
Aufgrund der ersten Halbzeit ging Höhenrain als verdienter Sieger vom Platz."

Das verregnete Jubiläum

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Ganz haben es die vier Burschen aus Gaissach nicht geschafft, den Regen wegzublasen...

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Trotzdem voll im Einsatz: Frau Müller vom Schreibwarenladen

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Ein Gläschen hilft gegen alles, auch gegen Regen: Frau Höck (Drogerie) und Frau Lidl (Bäckerei)

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Die Metzgerei Wittur heizte ordentlich ein

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Sammelten für die Schule: der Förderverein der Oskar-Maria-Graf-Schule mit Rektorin Frau Fiedler

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Die Kinder waren eingepackt wie für eine Schiffsfahrt und trotzten tapfer dem Regen bei einer Fahrt mit der schönen Pferdekutsche...

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Der Bürgermeister freute sich mit, und auch viele Gemeinderäte waren da

"Trotz des schlechten Wetters ein voller Erfolg", meint Hans-Peter Höck zusammenfassend. Die QUH empfiehlt: Shoppen gehen!
(Fotos: Höck)

Freitag, 19. Juni 2009

Das Herz unserer Gemeinde

Vielleicht sind sie - neben unseren Kindergärten und Sportvereinen - die wichtigste soziale Institution in unserer Gemeinde: Unsere Einzelhandelsgeschäfte, auf die wir stolz sind und die Berg davor bewahren, ein reines Schlafdorf zu werden. 4 von ihnen, die Metzgerei Wittur, die Drogerie Höck, die Bäckerei Lidl und Schreibwaren Müller feiern - je nachdem - heute nachmittag ihr 20., 30. oder 40-jähriges Jubiläum.

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Dem schlechten Wetter wie der Krise trotzen: Mensch und Tier beim Einkaufen in Aufkirchen

Die Aufkirchner Einzelhändler feiern heute nachmittag mit einem Fest, sammeln Geld für die OMG-Schule, haben sich viele Sonderangebote ausgedacht und es sollte die Pflicht eines jeden Bergers sein, da heute nachmittag einmal vorbeizuschauen und kräftig fürs Wochenende einzukaufen.
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Höhepunkt ist eine von den Schülern der OMG-Schule verfaßte, "handgebundene" und ans Herz gehende "Festschrift", die gegen eine Spende für den Förderverein zu erwerben ist. Wir erfahren daraus, wer am 26.1.1969 der erste Kunde in der Metzgerei Wittur war (Herr Vulpius aus Bachhausen), dass man in der Drogerie Höck auch Schwimmbadchemie bekommt, dass bei Frau Müller schon mal heimatlose Kinder abgegeben werden und dass die Geschichte der Bäckerei Lidl 1973 im Bäckerhaus der Familie Graf in Berg begann.


Besonders nett: Die vier Jungs von den "Goaßerer Vier", Neffen des Metzgers, die halfen, die Regenwolken wegzublasen.

Donnerstag, 18. Juni 2009

Glückwunsch Jürgen!

Wir können sagen, was kaum jemand auf der Welt von sich behaupten kann: Jürgen Habermas, der stets kritische Aufklärer, freie Geist und zur Zeit einer der berühmtesten Philosophen der Welt, ist einer von uns! Heute begeht er - gefeiert von der Welt und in aller Ruhe - in Starnberg seinen 80. Geburtstag. Alle Interviewwünsche zu diesem Anlaß hat er abgelehnt.

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Einer der größten lebenen Philosophen: Jürgen Habermas

Erst vor einigen Wochen gab es in Berg Gelegenheit, ihn zu hören. Nicht öffentlich, nicht bei einem seiner vielen Vorträge, zu denen er weltweit eilt, nein, er saß im Oskar-Maria-Graf-Stüberl rechts im Eck und amüsierte sich samt Familie köstlich bei einer Diskussion mit Michael Krüger (dem Hanser-Verlagschef und Wahl-Berger). Bis auf die Straße hinaus drang seine laute, feste und beilebe nicht immer deutliche Stimme. Es gab Weißwein. Und so können wir stolz behaupten, dass Jürgen Habermas, der Philosoph, der weltweit für seine "Theorie des kommunikativen Handelns" berühmt ist, bei uns die "Praxis des kommunikativen Handelns" übt.

Hörsturz 09

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Die S6-Regio-Gruppe (das sind die 18 Schülersprecher der Gymnasien Tutzing, Starnberg, Kempfenhausen, Gauting, Gräfelfing und Planegg) veranstaltet morgen wieder den Hörsturz, einen Bandcontest im Backstage in München, auf dem die Schulbands von sechs Gymnasien aus dem Umkreis gegeneinander antreten. Wir erinnern uns - 2007, als der Hörsturz ins Leben gerufen wurde, belegten InsAniC mit zwei Bergern für das Gymnasium Starnberg den ersten Platz, 2008 den zweiten. Letztes Jahr gewannen Black Pudding vom KHG in Gräfelfing. Dieses Jahr tritt für das Landschulheim Kempfenhausen Ménage à trois gegen die anderen Bands an - mit Alissa Eckl aus Berg. Wir drücken die Daumen!

Mittwoch, 17. Juni 2009

Was sonst noch war ...

... die Aufregung um die Kindertagesstättenträgerschaft ließ fast vergessen, dass gestern noch weitere wichtige Themen im Gemeinderat verhandelt wurden.

Die für Restaurationsbetriebe fatale Stellplatzsatzung wurde etwas gelockert. Zwar werden nach der neuen Satzung sowohl Post als auch das Seehotel Leoni immer noch nicht über genügend ausgewiesene Stellplätze verfügen (sie haben freilich Bestandsschutz), aber eine kleine Erleichterung gab es doch. Zumindest das Hotel Schloß Berg verfügt jetzt wohl über genügend Stellplätze. Ein Neu- oder Anbau dürfte aber hier trotzdem schwierig werden. Der Hinweis von GR Adldinger (Grüne) und QUH, dass man auch nach der Lockerung immer noch weit über den empfohlenen Werten läge und damit den Wirten gehörige Schwierigkeiten bereite, verhalte ungehört. Die Lockerung wurde trotzdem einstimmig beschlossen.

Relativ ratlos war der Rat bei einem Antrag auf ein Solarfeld im Manthal. Einerseits will jedermann die Solarenergie fördern, andererseits wäre es vielleicht doch vermessen, für ein paar Kilowattstunden ein im Flächennutzungsplan ausgewiesenes Landschaftschutzgebiet unwiederbringlich zu "verheizen". Es wurde kein Beschluss gefällt, sondern alle nahmen sich vor, das Gemeindegebiet nach möglichen Solarfeldern zu durchsuchen.

Die einzig kontroverse Entscheidung des Abends förderte eine eigenartige Koalition zu Tage: Bei der Frage eines Türmchens, das ein Grundstücksbesitzer in Aufkirchen (Annemonenweg) an sein Haus bauen will, waren sich die GR Ammer und Haseneder vielleicht zum ersten Mal einig: Ein nettes, architektonisch nettes Detail, das niemandem die Sicht verbaut, sollte auch in einem überplanten Gebiet möglich sein. Das Projekt wurde mit 13:5 für genehmigungsfähig erklärt.

Skulpturen gucken, den Blues dazu kriegen

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Bevor wir uns wieder dem Thema Kindergarten widmen, möchten wir noch rasch die Vernissage ankündigen, die heute im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst in der Villa de Osa“ stattfindet.
Die Künstler Gabriela von Habsburg, Ernst Grünwald und Thomas Link stellen Skulpturen aus, die Laudatio hält Peter Grassinger, Ehrenpräsident des Münchner Künstlerhauses.
Dazu spielen die Williams Wetsox bayerischen Blues.
Heute ab 19 Uhr im Park der Argirov Klinik.

And the winner is:

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Wo liegt der Fehler?

Letzten Samstag um 8:45 stellten wir die Frage, was auf dieser Postkarte verkehrt ist. Bereits sechzehn Minuten später traf bereits die richtige Antwort ein:
QUH-Mitglied Sebastian Hess landete um 9:06 den Treffer:
"wahrscheinlich darf ich als Mitglied ja nicht mitmachen, aber: der Sonnenstand ist extrem dubios, müsste so gegen 6 am Morgen sein, außerdem hat’s abends ja geregnet….."

Um 10:16 hatte unser Hoffotograf Hans-Peter Höck eine andere Theorie:
"King Lui mochte keine Engel, sondern liebte Schwäne!!!!!!!"

André Weibrecht war um 11:32 mit der richtigen Antwort noch voller Hoffnung, jedoch bereits zu spät dran: "Der Schatten ist von der Morgensonne! So, wehe ich gewinn nicht..." Leider!

Um 17:03 meldete sich die CSU zu Wort: "Hallo Elke, es können nur die Schatten sein. Wenn es Abend ist, müssen die Schatten der Personen und der Bank östlich oder rechts von Bank und Personen legen, da die Sonne dann im Westen steht. Mir entgeht nichts!! LG Andi 'Sherlock' Hlavaty"

Am Sonntag um 21:32 eine Mail von unserer römischen Fraktion. Robi Meisner schreibt: "Natürlich ist der Schattenwurf falsch. Müsste am Abend auf die andere Seite (d.h. nach Westen) fallen. Z.B. bei Bank und Gudden/Kini."

Herr Riedelsheimer aus Starnberg war ebenfalls auf der richtigen Spur, am Montag um 9:07 morgens: "Hallo, ist es die Morgensonne am Abend oder ist der See auf der falschen Seite oder fallen nur die Schatten in die verkehrte Richtung? Irgendetwas war faul an dem Abend, als der Kini gestorben (worden) ist!"

Um 16:35 meldet sich unsere Büchereichefin Sabine Rampp zu Wort: "Liebe Elke, sind es die Berge????"

Die letzte Antwort traf heute um 11:16 ein. Alexander R. aus Starnberg schreibt: "Hallo QUH-Team, die Abbildung der Postkarte zeigt nach dem Schattenwurf zu urteilen eher die Morgen-/ Vormittagsstunden und nicht wie die Überschrift verlauten lässt: Am Abend des 13. Juni 1886."

Wir gratulieren hiermit dem Sieger Sebastian und freuen uns, dass wir so viele aufmerksame Leser haben! Vielen Dank für die Zuschriften. Wer noch mehr über König Ludwig erfahren möchte, sollte sich eine Karte für die Lesung des Psychiaters Heinz Häfner holen, den die Franz-Graf-von-Pocci-Gesellschaft und der Kulturverein Berg veranstalten:

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„Ein König wird beseitigt“
König Ludwig II. von Bayern

Lesung mit dem Autor Prof. Dr. Heinz Häfner
Schloss Kempfenhausen, Rittersaal
am Freitag, den 19. Juni 2009 um 19.00 Uhr
Eintritt 10 Euro, Vorverkauf Schreibwaren Müller Aufkirchen und Buchhandlung Schöner Lesen Berg

Gemeinderat: ganz unscheinbare Breaking News ...

... ganz unscheinbar versteckte sich am Anfang der gestrigen Gemeinderatssitzung unter "Berichte und Bekanntgaben des Bürgermeisters aus nicht-öffentlicher Sitzung" ein kleiner Riesentriumph der QUH. Die Starnberger Firma "Terrabiota" ( http://www.terrabiota.de ) wurde in der letzten "nicht-öffentlichen" Sitzung beauftragt, den Oskar-Maria-Graf Platz in Berg zu gestalten! Damit ist ein weiteres der Großprojekte, die die QUH von Anfang an vertreten hat, ein gutes Stück vorangetrieben. "Terrabiota" hat gute Referenzen. Die Firma hat letztes Jahr in Starnberg den Tutzinger-Hof-Platz halbwegs von einer Parkplatzwüste in einen Lebensraum zurück verwandelt. Auch wenn dort nicht jedes Detail gelungen ist: Wir freuen uns für Berg (und hoffen!).

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Der Starnberger "Tutzinger-Hof-Platz" nach der Umgestaltung durch Terrabiota

Der Aufreger der Sitzung war natürlich die Präsentation der "Start-Up"-Firma "KinderArt-GmbH", die zwar noch keine GmbH ist, aber sich dafür große Hoffnungen macht, als Erst-Auftrag die Berger Kindergärten und Kindertagesstätten als Träger übernehmen zu dürfen (ein Millionendeal). Nur soviel in der Nachtkritik: Es wurde noch keine Entscheidung gefällt, aber die im Publikum angetretenen Kindergärtnerinnen der Gemeinde spendeten der Präsentation von ihrem alten Chef Gerhard Samuel Jäger, der sich nach seiner Kündigung beim BRK mit "KinderArt" selbstständig machen möchte, demonstrativ Beifall.

Es war eine lange Sitzung. Deshalb: Wieso noch keine Entscheidung gefällt wurde und wie es dazu kam, dass in der einzig strittigen Entscheidung des Abends GR Haseneder (EUW) in einer seiner seltenen Wortmeldungen ausgerechnet der QUH zustimmte, all dass morgen im ausführlichen Bericht aus dem Gemeinderat ...

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