Freitag, 29. Mai 2009

Heute: Brillante Intellektuelle oder obskure Okkultisten

Wahnsinn, was unser kleines Dorf heute wieder auf die Beine stellt! - Aufschlußreich auch, was die einzelnen Parteien oder ihre Sympathisanten veranstalten.

Im Seehotel Leoni findet um 19.30 der 41. MTV-Unternehmerstammtisch statt. Heute hat MTV-Fußball-Präsident und QUH-Aktivist Christian Kalinke ein intellektuelles Schwergewicht zu Gast: "Umweltpapst" Ernst-Ulrich von Weizsäcker, Sohn des Physikers Carl Friedrich, Neffe des Ex-Bundespräsidenten Richard, selbst Ex-MdB und aktueller Träger des "Deutschen Umweltpreises 2008".

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Stargast in Leoni: Ernst Ulrich von Weizsäcker

Das ewige Rätsel, woher Christian K. all die hochkarätigen Gäste zieht, die für jede Kerner- oder Beckmann-Talkshow ein Gewinn wären, beleibt ungelöst. Die Veranstaltungen selbst sind inzwischen legendär. Umso grandioser wird das Ganze, wenn man es mit den Aktivitäten von anderen vergleicht.

Nehmen wir zum Beispiel mal die FDP. Ganz merkwürdig ist, was die bayrische Mit-Regierungspartei uns heute Abend in der "Post" auftischt. Ein gewisser "Dr. Fritz Fenzl", bekennender Okkultist, darf dort im Namen der FDP sein Buch "Energetische Morde" vorstellen. Mit einer Theorie von "Kraftorten" hat er unter anderem das Rätsel um den Tod von König Ludwig endgültig gelöst.

41GWzlA-u0L-_SL110_ Ein Zitat von Dr. Fritz Fenzl gefällig? - "All diese Schwingung erzeugenden und energiegeladene Frequenzen abgebenden Tempelbauten der Vergangenheit und Gegenwart Münchens berühren sich an einem gemeinsamen Dreiecks-Eck (...). Und genau dort findet sich in der Fürstengruft die geheimnisumwitterte Grablege des von tiefer Mystik umwobenen Königs Ludwig II." - Oje, arme FDP.

Der Gerechtigkeit halber auch ein Zitat von Ernst Ulrich von Weizsäcker. Er antwortete einst auf die Frage, ob das Bibelwort "Macht Euch die Erde untertan!" heute nicht mehr gelte: "Alle großen Religionen sind zu einer Zeit entstanden, als der Mensch noch gegen die Natur kämpfen musste, um zu überleben. Heute scheint es eher umgekehrt: Die Natur muss gegen uns ums Überleben kämpfen. (...) Wir sind zum entscheidenden Störfaktor der Natur geworden! Es gibt den makabren Witz: „Treffen sich zwei Planeten. Sagt der eine: Du siehst aber schlecht aus! – Darauf der andere: Ja, ich habe ‚Homo sapiens‘ – Ach so, Menschen! Mach dir nichts draus, das geht vorüber!"

Wir sehen uns bei von Weizsäcker!

Übers Ziel hinaus

Angespornt von der schönen, gestrigen Geschichte über Wolf Adldinger hat die SZ heute nachgelegt. Sie stellt den Berger Malermeister Robert Schmid, der gerade seine Werkstadt aufstockt, in eine Reihe mit Dipl. Ing Dr. H.c. Siegfried Genz.

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Titelblatt der heutigen SZ

Damit ist die Zeitung, die seit Jahren einen ehrenwerten Kampf gegen die Intrigen des Berger Kaufmanns Genz führt, weit übers Ziel hinausgeschossen. GR Schmid (ÜP) wird als "Haus- und Hofmaler" von Genz bezeichnet (was ja nichts schlimmes wäre, auch da Vinci und Velázquez waren Hofmaler) und ein genehmigter Umbau seiner Werkstatt mit den Bausünden von Genz gleichgestellt.

Wobei doch einmal klargestellt werden sollte: Es kann nicht verwerflich sein, wenn Berger Handwerker - und seien sie Gemeinderäte - Aufträge von Berger Großgrundbesitzern annehmen. Verwerflich ist nur, wenn diese Auftragsvergabe spürbare Auswirkungen auf ihr Stimmverhalten im Gemeinderat hat. In der Tat war da Robert Schmids Abstimmungsverhalten in der Vergangenheit nicht immer vorbildlich, aber im neuen Gemeinderat hat er sich auf sanften Druck des Bürgermeisters und des Rates bisher stets zurückgehalten. Ihm ist derzeit nichts vorzuwerfen.

Der SZ hingegen schon: Einen prinzipiell genehmigten Umbau im Innenbereich, der sich völlig an die umliegende Bebauung hält, und eine nicht termingerecht abgegebene "Baubeginnsanzeige" mit dem selbstherrlich illegalen Gehabe von Herrn Genz im Naturschutzgebiet gleichzusetzen, ist schlicht nicht angemessen.

Donnerstag, 28. Mai 2009

Mitarbeiter des Monats: Wolfgang Adldinger, Architekt

Auch das gibt es: Politiker, die ein Ehrenamt (z.B. als Gemeinderat) nicht antreten, um daraus eigenen Nutzen zu ziehen, sondern ihr Amt sogar als Verpflichtung nehmen, auf einen eigenen Nutzen zu verzichten.

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Wolfgang Adldinger (Grüne), Architekt

Niemand hätte es ihm verübeln können, den Auftrag anzunehmen. Und wie er sagt, ist ihm die Entscheidung auch nicht leicht gefallen: Wolfgang Adldinger von den Grünen hat auf einen lukrativen Genz-Auftrag verzichtet, um als Politiker nicht korrumpierbar zu werden.

Auch für gut beschäftigte Architekten wie Wolfgang Adldinger und seine Frau Ulrike bedeutet der Bau von 18 Wohnungen keinen Pappenstiel. Einen Auftrag dieses Volumens bot jedenfalls Dipl. Ing. Dr. H.c. Siegfried Genz über einen bekannten Mittelsmann und Ex-Gemeinderat (CSU) dem Neu-Gemeinderat Wolfgang Adldinger (Grüne) an. Dieser allerdings wunderte sich: "10 Jahre hab ich von dem nichts gehört und kaum sitz ich 2 Monate im Gemeinderat kommt er daher." - Für Wolfgang Adldinger gab es keinen Zweifel: Obwohl ihn der Auftrag in Aufhausen architektonisch sehr gereizt hätte, winkt er ab: "Da hätt ich mich geschämt!", sagt er der QUH. Er "würde vor Scham im Boden versinken", wenn er jedesmal bei Abstimmungen über Anträge für Herrn Genz - so wie andere von Genz beschäftigte Gemeinderäte es inzwischen auf sanften Druck hin tun - sich von Diskussion und Abstimmung in Genz-Angelegenheiten enthalten müsste.

Auch ohne Amt und Genz sind die Adldingers in Berg viel gefragte Architekten und Planer: Von ihnen stammt beispielsweise der Plan für den Dorfplatz in Höhenrain, Dorfplatzgestaltung_Hoehenrain manches Einfamilienhaus in der Gemeinde, z.B. in Biberkor Einfamilienhaus_Biberkor oder Bauleitplanungen, wie z. B. die von Mörlbach oder Harkirchen. Harkirchen_Berg

Solche Aufträge nehmen die Adldingers natürlich gern weiter an und es ist ihnen zu wünschen, dass sie jetzt erst recht andere Auftraggeber bekommen. Ihre Internetadresse ist: http://www.adldinger.net

Selbst die QUH hat sich einiger Avancen von Herrn Genz erwehren müssen. Da wir allerdings in der Gemeinde keine Gewerbe betreiben, versuchte er uns an unserer basisdemokratischen Grundüberzeugung zu packen. Wir wurden über einen Mittelsmann wiederholt gefragt, ob wir nicht - so wie in Unterschriftensammlungen vorgeschlagen - etwas gegen das ungeliebte Windrad auf der Maxhöhe unternehmen wollten? - Herr Genz würde auf das monströse Rad mitten im Ort verzichten ... einzige Bedingung: Sein Lieblings-Schwarzbau, der Mörserturm, müßte stehenbleiben und die QUH, die doch alte Verkrustungen auflösen wolle, möge sich doch in dieser Richtung engagieren. - Auch wir lehnten dankend ab.

Neuer Vorstand

Der Förderverein der Oskar Maria Graf Schule traf sich gestern Abend zur alljährlichen Mitgliederversammlung, Entlastung des Vorstandes und schließlich Neuwahl. 182 Mitglieder zählt der Förderverein insgesamt, 13 Mitglieder waren anwesend, sowie Frau Fiedler und Frau Schröder von der OMG Schule. CIMG1412
Nachdem die Vorsitzende Gabi Pischetsrieder-Lindner kurz die Aktivitäten des letzten Jahres vorgestellt hatte - angeschafft wurden Pausenspiele, Musikkoffer, haufenweise Sitzkissen, sowie zwei Kameras, außerdem zahlte der Förderverein die Schulmitgliedschaft im Deutschen Museum, München, das Leseprogramm Antolin, Trommelkurse für die vierten Klassen, Orgelführung und unterstützte den Schulgarten, die Handarbeitslehrerin sowie die Projektwoche Ausprobieren, Forschen und Experimentieren - und Kassenwart Martina Sandgarthe einen Einblick in die finanzielle Situation des Fördervereins gab, wurde der derzeitige Vorstand einstimmig entlastet. Gabi Pischetsrieder-Lindner kandidierte nicht mehr für den Vorstand, ebenso Martina Sandgathe und Schriftführerin Cathrin Calvin. Für Kontinuität im neuen Team sorgt Florian Schuh, der weiterhin als 2. Vorsitzender fungiert. Neu gewählt wurden: Zur 1. Vorsitzenden Donya Schraudenbach, die bereits drei Kinder an der OMG hat. Die Kasse übernimmt Isolde Regensburger und als Schriftführerin wurde Christine Maier verpflichtet. Beide Mütter von zukünftigen Erstklässlern, die sich schon heute bereit erklärt haben, im Förderverein mitzuwirken. Sie werden in Zukunft über Schultrikots, Theatervorhänge und Kunstrasen zu entscheiden haben. Als nächste große Veranstaltung steht das beliebte Spiel ohne Grenze am 3. Oktober 2009 auf dem Kalender. Auch eine große Tombola ist wieder geplant.

Mittwoch, 27. Mai 2009

Gemeinderatssitzung am 26. Mai 2009

Ein Leben ohne DSL, nicht nur in Höhenrain, sondern nach dem Gewitter auch in Berg. Deshalb kommt der Bericht über die Gemeinderatssitzung etwas später.

Zu Beginn steht gleich ein wichtiger Punkt auf der Tagesordnung:

Verabschiedung des Leitbilds für den Gemeinderat
Die Vorlagen für das Leitbild wurden in der Klausursitzung entwickelt, vom Redaktionsteam mit vier GRs zusammengefasst und heute einstimmig verabschiedet. Gegenüber der Vorlage gab es auf nur eine Änderung. Auf Antrag der QUH wurde, der noch fehlende Themenbereich Sport ergänzt („.. Die Vielfalt der bestehenden Betreuungs-, Sport- und Bildungseinrichtungen wird erhalten und ggf. ausgebaut“).
Daneben finden sich in dem Leitbild Ziele wie:
  • autarke Engerieversorgung (bis 2020) und Nahversorgung mit einheimischen Produkten
  • Förderung der selbstbestimmten Jugendarbeit und offene Seniorenarbeit
  • optimale Nutzung der bestehenden Ressourcen für kulturelle Zwecke
  • Schaffung von verträglichem Gewerbe
Das Leitbild wird auf ein DIN A3 – Blatt gedruckt, in der nächsten Sitzung von allen GRs unterschieben und anschließend im Rathaus ausgehängt. Bei den Sitzungen werden wir wohl immer wieder einen Blick darauf werfen.

Allmannshausen Badegelände
GR Streitberger bittet die Verwaltung den Badeplatz im Allmannshausen zu überprüfen, da sich durch starken Regen viel Geröll gesammelt hat. BM Monn meinte, dass dies schon passiert sei. GR Streitberger fragte nach: „Innerhalb eines Tages?“. BM Monn konterte: „Der Bauhof ist eben schnell“.

Photovoltaik auf öffentlichen Gebäuden
Die bessere Nutzung von Photovoltaik auf öffentlichen Gebäuden ist ein Ziel, das auch in der Klausurtagung in Obing beschlossen wurde. Um zu überprüfen welche Gebäude hierfür geeignet sind, schlägt die Verwaltung vor einen unabhängigen Sachverständiger zu beauftragen. Auch dieser Vorschlag wurde einstimmig angenommen.

Strom
Der nächste Punkt behandelt den Strom, den Gemeindeeinrichtungen verbrauchen. Im Jahr sind dies immerhin 970.000 kWh und deshalb ist eine europaweite Ausschreibung nötig.
GR Adldinger (Bündnis 90 / Grüne) stellte den Antrag zukünftig bei Ausschreibungen darauf zu achten, dass der Anbieter die Lieferung von Ökostrom garantiert.
BM Monn und GR Dr. Haslbeck waren der Meinung, dass es 100% Ökostrom nicht gibt und stattdessen nur Atomstrom aus anderen Ländern eingeleitet wird. GR Brunnhuber gibt zu Bedenken, dass der Kreisausschuss auch 100% Ökostrom vorgegeben hat und GR Fink wollte wissen: „Wie überprüft man den Ökostrom? Gibt es neue Spannungsmessgeräte, die dies mit einer grünen Lampe anzeigen?“ Auf diese Frage wusste weder BM Monn noch GR Adldinger eine Antwort. Nach langer Diskussion wurde einstimmig (!) entschieden, dass bei der Ausschreibung 50% Ökostrom gefordert werden soll.

Etztalstraße
Spätestens 2010 werden Besucher das GR-Ehepaars Link/Ammer über eine asphaltierte Straße erreichen können. Im Rahmen der Kanalarbeiten wird auch die Erneuerung der Etztalstraße durchgeführt. Die Straße soll teilweise schmaler (5m) und verkehrsberuhigt werden.
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Seehotel Leoni
Wie erwartet wurde die Änderung des Bebauungsplans „Seehotel Leoni“ einstimmig (!) abgelehnt. GR Brunnhuber bemerkte, dass sich die Ureinwohner, auch „Leonier“ genannt, nach 37 Jahren an die jetzige Form gewöhnt haben und Ihnen jetzt keine Tom Ferster-Türme zuzumuten seien.“
Seehotel

Ab Freitag startet das Training für die 8 GRs, die bei „Rudern gegen Krebs“ antreten. Sie lernen dort (hoffentlich) konzentriert, im Takt die immer dieselbe Bewegung zu machen. Die GRs Link und Grundmann benötigen hier eventuell noch etwas Nachhilfe.

Dienstag, 26. Mai 2009

Gemeinderatssitzung

Heute werden im GR nicht nur Bauanträge behandelt, sondern Themen, die den Ort insgesamt betreffen:
  • Leitbildentwicklung für den Gemeinderat, siehe Klausurtagung GR
  • Nutzung von Photovoltaik auf gemeindlichen Gebäuden
  • Antrag von GR Wolfgang Adlinger auf garantierte Ökostromlieferung
  • Bebauungsplan "Seehotel Leoni" siehe GR-Sitzung vom 22. Juli 2008
GR Kaske ist mit dieser Tagesordnung sicher eher zufrieden. Das GR-Ehepaar Ammer-Link kümmert sich noch um das chinesische QUH-Mitglied Fifi und ist entschuldigt. Einige restliche QUH-Mitglieder genießen die wunderschönen Sonnenuntergänge im Biergarten des Schlosshotels Berg unter dem Motto "Warum in die Ferne schweifen, wenn das Schöne ist so nah."
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Montag, 25. Mai 2009

Konfirmation

Vor dem Konfirmationsgottesdienst der Evang.-Lutherischen Kirchengemeinde Berg waren die meisten Mütter ziemlich enttäuscht vom Wetterbericht, der 24 Stunden vorher eigentlich Sonne versprochen hatte. Jetzt regnete es eher.

Pünktlich um 11:00 begann der Gottesdienst in Aufkirchen mit Pfarrer Johannes Habdank. Die 17 Konfirmanden und Konfirmandinnen waren wie immer perfekt gekleidet und wirkten kaum aufgeregt.
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Den Text der Konfirmationspredigt und einige Bilder finden Sie übrigens bereits heute (!!!) auf der Webseite der evangelischen Kirche in Berg.
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Nach dem Gottesdienst schien wie versprochen die Sonne. Ob da ....

Sonntag, 24. Mai 2009

MEISTER!!!

Nach einem ungefährdeten 3:0 Sieg der MTV Recken gestern in Schäftlarn steht es seit 17:00 Uhr fest. Der MTV Berg ist Meister der Kreisliga A und steigt somit in die Bezirksliga auf! Starnbergs 2te patzte in Pöcking und ging mit 1:3 unter und hat nun keine Chance mehr den MTV einzuholen.

Die Mannschaft hatte sich am Lohacker versammelt um das Ergebniss aus Pöcking abzuwarten.


Sekunden nach Bekanntwerden des Pöckinger Sieges


Mo Rasp at his best!

Glückwunsch an die ganze Mannschaft um Stefan Fäth und alles Gute in der Bezirksliga!

FORZA MTV!

QUH in Shanghai

Eine hochkarätig besetzte Delegation der QUH besucht derzeit die auswärtigen Mitglieder der Partei: Heute sind der Partei- und die Fraktionsvorsitzende in Shanghai bei QUH-Mitglied Fifi Mond, der in Berg letztes Jahr als Taufpate des Berger Bibers Furore machte.

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Fifi "Biber" Mond, Andy Ammer, Elke Link bei einer Landpartie in Jinxi
(Foto: Chen Mond Xiaohang)

Besonders freut es uns, dass Fifi nicht aufhört, in der 20-Millionen Metropole Shanghai nach neuen Mitgliedern für unsere Partei zu werben. Er setzt dabei auf unsere bekannten Werbemittel (hat allerdings bis heute noch nicht allzuviel Erfolg damit gehabt).

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Werbung der Parteien in Konkurrenz

Was der QUH-Aufkleber bedeutet, weiß jeder, Fifi übersetzte uns aber auch den Werbespruch der Chinesischen Partei im Hintergrund. Auf dem roten Banner steht: "Lerne Wissenschaft und Technik, sei ein moderner Bürger und entwickle so ein kultiviertes Heim".

Samstag, 23. Mai 2009

Spatenstich für das neue Sportgelände

Nach langer Planungszeit und einigen Einwänden von verschiedenen Ämtern war es heute endlich soweit: Mit dem offiziellen Spatenstich begannen die Bauarbeiten des neuen Sportgeländes in Berg Nord.

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„Historisch“ war der Begriff, der von allen Rednern verwendet wurde. An einem Tag, an dem das Grundgesetz 60 Jahre alt wird und der Bundespräsident wieder gewählt wurde, der FC Bayern vielleicht Meister wird, wahrscheinlich aber nicht, und obendrein der MTV in die Bezirksliga aufsteigt, fand der erste Spaltenstich zum Bau des neuen Kunstrasenplatz, der Skateranlage und des neuen Bogenschützenplatzes statt.

Der 1. Vorsitzende Andi Hlavaty dankte allen Helfern: dem Bürgermeister Monn und der Verwaltung für die tolle Zusammenarbeit; dem Förderkreis, ohne den der Bau nie möglich gewesen wäre; dem Gemeinderat und Landrat Roth für seinen Einsatz bei der Herausnahme des Gelände aus dem Landschaftsschutzgebiet; Herrn Moser vom BLSV für seine Unterstützung bei der Beantragung der Zuschüsse; dem MTV-Vorstand und besonders Elke Sigel für die Beschaffung von Zahlen; Elke Link und Christian Kalinke für die „Gib’ alles“ – Aktion.
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Bürgermeister Monn berichtete: Der 1. Vorsitzende und er seien sich bereits vor der Abstimmung im Gemeinderat sicher gewesen, dass es ein Kunstrasenplatz werde würde. Der GR stimmte übrigens einstimmig für den Kunstrasen. Siehe Blog

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Landrat Roth – als Redner nicht angekündigt – betonte, dass für den neuen Platz alle an einem Strang gezogen hätten.


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Christian Kalinke, QUH-Mitglied und Abteilungsleiter Fußball, kündigte den Vereinen im Münchner Süden noch stärkere MTV-Mannschaften an, sobald die Berger nicht mehr im Schlamm trainieren müssten. Wobei die Ergebnisse der anwesenden jugendlichen Fußballspielerinnen und Fußballspieler kaum mehr zu steigern sind: Sie gewannen zuletzt 9:2 und 6:1.

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Walter Moser, BLSV, empfiehlt im Falle nachlassender Kondition wieder das Training im Schlamm am Lohacker.


Nach 30 Minuten Reden war es endlich soweit: Mit vielen Spaten wurde der erste Stich ausgeführt.

Freitag, 22. Mai 2009

Wer nicht fragt bleibt dumm

Eine Menge Fragen haben Schüler der Oskar Maria Graf Schule in der letzten Woche gestellt. Und sie einmal nicht per Lehrbuch, sondern mittels Versuchen und Experimenten beantwortet. Dem Phänomen Picks und Peng gingen die Schüler der 1a auf den Grund. Warum platzt der Luftballon wenn er auf eine Nadel trifft? Effektvoll experimentiert die 2c mit rotem Tuch und Luft.

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Wie viel Kraft ist nötig, ein riesiges Tuch in die Luft zu schwingen, wie lange braucht das Tuch um wieder zu Boden zu gleiten. Besonders gut kamen bei den Schülern Experimente mit Wasser an. Wie viele Tropfen passen auf eine Euromünze. Warum schwimmt der Pfeffer zur Seite, wenn ein Tropfen Spülmittel ins Wasser fällt. Mit sichtlicher Freude wurde nach einer halbstündigen Begrüßungsfeier in sämtlichen Klassen geforscht und versucht.

CIMG1444 Vor der Schule war sogar eine kleine Photovoltaikanlage aufgebaut, und selbst das bisschen Sonne, das uns heute Morgen beschieden war, genügte, um eine Radio in Gang zu setzen. Sehr zahlreichen waren auch die Eltern erschienen. Viele nutzen den Brückentag, um sich in Ruhe die Forschereien ihrer Kids erklären zu lassen und sich mit Lehrer und Eltern zu unterhalten. In den Gängen waren Bürgermeister Monn und Schulrat Zwick sowie ehemalige Lehrer und zukünftige Schüler unterwegs. Ermöglicht wurde diese von den Kindern mit großer Begeisterung aufgenommene Projektwoche durch die finanzieller Unterstützung durch die Raiffeisenbank Aufkirchen, die Kreissparkasse München Starnberg und den schwer aktiven Förderverein unter der Leitung von Gabi Pischetsrieder-Lindner.

Apropos Förderverein: nächste Woche stellt der vierköpfige Vorstand sein Amt zur Neuwahl. Insbesondere Gabi Pischetsrieder-Lindner hofft nach fünf Jahren Engagement auf eine Nachfolgerin bzw. einen Nachfolger, der dieses Amt mit genausoviel Freude und Begeisterung betreibt, wie sie das in den vergangenen Jahren getan hat. Noch winken viele persönlich angesprochenen Nachfolge-Kandidaten ab, wissen sie doch alle, was Gabi und ihr Team allein mit dem beliebten Spiel ohne Grenzen in den letzten Jahren gestemmt hat. Doch die Struktur und Organisation für das nächste Fest stehen schon und es wäre klasse, wenn sich Gabi wohlverdient aus der ersten Reihe zurückziehen könnte. Mittwoch, den 27. Mai 2009 steht die Vorstandswahl an. Treffpunkt ist das Lehrerzimmer der OMG-Schule und der Vorstand hofft auf zahlreiches Erscheinen der Mitglieder.

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Riesig war heute auch das Engagement des Elternbeirats. Die Tische bogen sich unter feinsten Kuchen und Bergen von Butterbrezen. Durchs ganze Haus zog der Duft von Leberkässemmeln. Frau Fiedler und ihren Lehrerinnen ein herzliches Dankeschön für eine „etwas andere“ Schulwoche.

HEUTE: Tag der Offenen Türe in der OMG Grundschule

Die Ergebnisse ihrer Projektwoche Ausprobieren Experimentieren und Forschen präsentieren die OMG-Schüler heute von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr.

Exp-Reagenzglas

Nach einer kurzen Eröffnungsfeier finden in allen Klassen Veranstaltungen zum Thema statt. Zeit- und Themenplan hängen im Schulhaus aus. Jung und Alt sind herzliche eingeladen. Der Elternbeirat sorgt für Kaffee und Kuchen. Die Einnahmen kommen den Kindern der OMG-Schule zugute.

Vatertag

Es war exakt so, wie Bergs Väter sich einen Vatertag vorstellen. Traumwetter, ein kühles Helles und eine gut aufgelegte erste Mannschaft des MTV Berg. Chancen gab es zuhauf schon in der ersten Halbzeit, aber der Schiedsrichter wollte lediglich das 1:0 durch Christian Frey - schön aufgelegt von Ricci Kauer - gelten lassen. In der 2. Halbzeit traf auch Ahmed Adlouni wieder und schaffte den zunächst beruhigenden 2:0 Vorsprung. Dann hielt aber erneut Freund Schlendrian Einzug und ermöglichte den Ohlstädtern den Anschlusstreffer. Kapitän Hansi Kleiner war nach Spielende reichlich angefressen über die Abwehrleistung.


Der legendäre Abgesang

Der MTV ist weiter Tabellenführer, und es muss schon richtig schlecht laufen, wenn es mit dem Aufstieg dieses Jahr nicht klappt. Am morgigen Samstag geht es auswärts gegen Schäftlarn, das sollte zu schaffen sein. Weiter so Jungs! Forza MTV!

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