Freitag, 23. Januar 2009

sauspiel

Wir wollen nicht versäumen, auf das traditionelle Schafkopfturnier unserer "Betschwesterpartei" CSU hinzuweisen, das morgen Samstag um 14 Uhr im Saal der Post stattfindet. Anmeldung eine Stunde vorher. Gebühr 10€ inklusive Essen, exklusive Getränke. Es gibt stilecht "Fleischpreise"!
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Allerdings darf ich gestehen, dass ich nicht mehr wage, an diesem Turnier teilzunehmen, seit ich vor Jahren nach einem denkwürdig verlorenen Solo mit drei und Stoß zurück gegen Platzhirsch "Himberi" bei diesem Turnier den letzten Platz eroberte (es gab dafür eine Flasche Champagner und einen peinlichen Platz auf dem Siegerbild).
Für den derart verklemmten oder heimatlosen Schafkopfer gibt es die wunderbare Internetplattform http://www.sauspiel.de , die drei Bayern gegründet haben, die im Berliner Exil keine Schafkopffreunde fanden.

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Auf der Seite kann man aus Spaß oder um Geld spielen. Man kann grantln, den letzten Stich anschaun oder blöde Witze reißen. Und wer das alles lieber in der Post machen will, für den gibt es 10 goldene Regeln, mit denen man am Samstag in der Post sicher gewinnen kann: http://www.sauspiel.de/hilfe/schafkopf-grundregeln

Donnerstag, 22. Januar 2009

QUH-Antrag No. 2: Think big!

Während Obama sich mit Kleinigkeiten aufhalten muss und seinen Amtseid hinter geschlossenen Türen zur Sicherheit noch einmal abgelegt hat ...

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... kümmert sich die QUH einstweilen um die großen Linien der Politik. Unsere Erfahrung im Berger Gemeinderat zeigt, das bisher zwar oft sehr konstruktiv gearbeitet wurde, aber dies meist nur in kleinsten Einheiten: Carports, Bauanträge, Gebühren bestimmen die Ratssitzungen in erdrückendem Maß. Die Räte sind dabei weniger geistig gefragt, sondern als einstimmig zustimmendes Stimmvieh in den meist von der Verwaltung hervorragend vorbereiteten Sachthemen. Diese Art von Politik ist demokratisch wichtig und richtig, allerdings auch defensiv, unbefriedigend und ohne Perspektive. Es bleibt keine Zeit, strategisch weiter reichende Probleme zu diskutieren und Fragen offensiv anzugehen. Doch genau dies sollte AUCH der Sinn von Gemeindepolitik sein. Deshalb stellt die QUH für die kommende Gemeinderatssitzung folgenden Antrag:

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"Antrag zur Geschäftsordnung: Die QUH beantragt, einmal im Vierteljahr eine von Routinebauanträgen u.ä. befreite Sitzung abzuhalten, um diese Zeit für strategische Diskussionen zu nutzen. Auf diese Weise hätten wir vier Mal im Jahr eine feste Strategiesitzung und könnten den Gedanken von Obing fortsetzen."

Zur Erläuterung: In Obing hatte sich der Gemeinderat im letzten Jahr (Bericht: http://quh.twoday.net/stories/5269619/ ) zu einem fruchtbaren Strategiewochenende getroffen, in dem überfraktionell und ohne Beschlußzwang das wichtige Thema "Ortsmitten" (QUH-Wahlversprechen No. 4) erörtert wurde. Der letztjährige QUH-Antrag, ein Gutachten über "Wirtschaftsförderung" (Wahlversprechen No. 5) in Auftrag zu geben, wurde ja mit der Begründung abgelehnt, der Rat sollte sich da erst selbst einmal Gedanken machen. Diese Sitzungen würden dafür die Gelegenheit bieten.

Mittwoch, 21. Januar 2009

Obamas Stellungnahme zur Berger Gemeindekrise

Beim Ablegen seines Amts-Eides hatte der neue Amtsinhaber aus Amerika sein erstes Problem. Ausgerechnet der oberste Richter hatte sich beim Vorsagen der Eidesformel verhaspelt. Dessen Textlücke drückte der neue Präsident sozusagen als erste Amtshandlung mit seinem strahlendsten Lächeln weg (Die ganze Geschichte dieses heute weltweit diskutierten Versagens der Justiz findet sich unter: http://www.tagesschau.de/ausland/obama880.html ). Dann aber lief Mr. Obama aus Amerika bei seiner Antrittsrede zu richtig großer Form auf.
obama
Er reichte nicht nur den Muslimen der Welt die Hand und freute sich, dass inzwischen vielleicht auch sein Vater in Amerika in einem Restaurant bedient werden würde, sondern er ging sogar auf die Berger Verhältnisse ein.
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In seiner Rede an Amerika und die Welt rühmte er einerseits den "Mut eines Feuerwehrmannes, ein raucherfülltes Treppenhaus zu stürmen" ...
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... aber er kritisierte auch deutlich einige Missstände der vergangenen Zeit:
"Und all diejenigen von uns, die mit öffentlichen Geldern arbeiten, werden auf Folgendes verpflichtet werden: dass sie das Geld vernünftig investieren, dass sie schlechte Gewohnheiten ablegen und dass sie ihre Geschäfte im Lichte der Öffentlichkeit abwickeln."
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Der ganze - durchaus lesenswerte - Rest der Rede, die leider bei der Live-Berichterstattung im Stammeln der Synchronsprecher unterging, findet sich unter: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,602483,00.html - Applaus.

Dienstag, 20. Januar 2009

Wählen mit 18!

Endlich regieren nicht mehr graue Stummfilmhelden unsere Welt. Jetzt macht Politik nicht nur in Berg, sondern auch in Amerika wieder Spaß und versprüht Intelligenz und coolen Glamour.

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Die Bilder des Tages (Foto AFP; wem gehört denn die schöne alte Bibel da?) erinnern uns an einen der beiden Anträge, die die QUH (vgl. 2. Wahlversprechen) für die Gemeinderatssitzung in der nächsten Woche gestellt hat:

"Die QUH beantragt, zur kommenden Bundestagswahl im Rahmen der Initiative „U 18. Die Wahl für Kinder und Jugendliche“ in Berg ein Wahllokal für Jugendliche unter 18 einzurichten. Unter 18jährige bekommen neun Tage vor der Wahl die Möglichkeit, eine eigene Wahl durchzuführen. Die Aktion ist parteipolitisch unabhängig und wird auf Bundesebene u.a. unterstützt vom Deutschen Bundesjugendring, der Deutschen Jugendfeuerwehr (hört, hört) und der Stiftung Demokratische Jugend. Nähere Informationen finden sich unter http://www.u18.org/14.0.html . Wir betrachten diese Maßnahme als geeignetes Mittel zur politischen Meinungsbildung unter Jugendlichen und als Ansporn gegen Politikverdrossenheit. Näheres erläutern wir gerne in der Sitzung."

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Die Initiative stellt die leicht vereinfachten Wahlzettel. Die Logistik vor Ort muss selbst organisiert werden. Relativ bekannt ist die Initiative bisher in Berlin und Niedersachsen. In Bayern sind bisher erst 2 Wahllokale gegründet worden (in Anzing und Regensburg).

Montag, 19. Januar 2009

essen & trinken

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Voll bis auf den letzten Platz...


"Das nächste Mal gehen wir in die Allianz Arena", lachte Christian Kalinke angesichts der drangvollen Enge beim 35. Unternehmerstammtisch des MTV Berg. Immer mehr Stühle wurden hereingetragen, bis auch die letzte Lücke gefüllt war, trotzdem mussten manche noch stehen.

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Christian Kalinke, Dr. Herbert Eisenlohr, Michael Friedinger

Zunächst zeichnete der Farchacher Biobauer Michael Friedinger, als Kreisvorsitzender des Bundesverbandes der Deutschen Milchviehhalter mittlerweile bekannt durch Funk und Fernsehen, ein düsteres Bild über die Zukunft der Milchbauern. Sollte es beim derzeitigen Milchpreis bleiben, müssten 3/4 der Milchbauern bald aufhören. Doch er glaubt, durch seinen Einsatz beim BDM etwas verändern zu können - einen erneuten Milchstreik schließt er nicht aus. Das Publikum wünschte sich einen besseren Kontakt der Bauern/Hofläden zum Endverbraucher.

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Wer ist hier zu dick?

Falsche Essgewohnheiten, falsche Fette, falsche Grundannahmen - über diese Fragen sprach im Anschluss Ernährungsexperte Dr. Herbert Eisenlohr. Hier ein paar seiner Aussagen: Die Hälfte der Tumor- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist angegessen ::: Weniger Fettzufuhr führt nicht zwingend zur Reduzierung des Körpergewichts ::: Die Auswahl der richtigen Fette und Öle ist entscheidend ::: Lightprodukte kann man sich sparen ::: Diäten auch ::: Je mehr Nahrungsergänzungsmittel man zu sich nimmt, desto früher stirbt man ::: Lieber mehrmals pro Woche ein Glas Wein als eine ganze Flasche an einem Abend ::: Rauchen kostet Sie neun Jahre Ihres Lebens ::: Einen Nachweis für einen messbaren gesundheitlichen Vorteil von Bioprodukten gibt es nicht ::: Und auf die Frage nach der Schädlichkeit der enthaltenen Pestizide antwortete er: "Schlechter als Pestizide im Essen ist es für Ihre Gesundheit, wenn Sie neben einem alten BMW im Stau stehen." Der saß!

Sonntag, 18. Januar 2009

Aus den Archiven der QUH

Es ist fast 2 1/4 Jahre her: Die QUH gab es als Wählergemeinschaft noch gar nicht wirklich, sondern nur als Projekt einiger aktiver Bürger, da erschien im Münchner Merkur eine Karikatur, die damals schon der Hoffung Raum gab, dass es in der zukünftigen politischen Auseinandersetzung in der Gemeine ein großes Thema geben könnte (siehe das Modell auf des Amtsinhabers Tisch), an dessen Leiter alles hängt.
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Samstag, 17. Januar 2009

Was ist ein Blog wert?

Bis jetzt dachte jeder, ein Internetblog sei nur so viel wert, wie der Fleiß und die Kreativität der Menschen, die ihn betreiben. Seit gestern ist das anders: Für 49.902 € hat gestern eine Serverfirma einen der erfolgreichsten, deutschen Blogs ( http://www.basicthinking.de ) bei ebay ersteigert. Ohne den Autor.
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Robert Basic, deutscher A-Blogger

Der Autor des erfolgreichsten deutschen Blogs, Robert Basic wird einfach das Geld kassieren und einen neuen Blog aufmachen. Sein Blog hatte im Jahr 2008 deutschlandweit stolze 2,5 Mio Leser. Davon ist der QUH-Blog natürlich weit entfernt ...

... scheinbar! Denn bezogen auf ca. 80 Mio Deutsche sind 2.5 Mio Zugriffe auf das basicthinking-Blog natürlich weitaus weniger beeindruckend, als die gut 45.000 jährlichen Zugriffe auf das QUH-Blog bei ca. 8000 Einwohnern von Berg.

Freitag, 16. Januar 2009

Taxidriver

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Gleich wieder eine gute Nachricht: Für ein Jahr zur Probe gelten die neuen Abfahrtszeiten für das Sammeltaxi von Starnberg nach Berg. Am Wochenende fährt zusätzlich auch noch ein spätes Taxi.

Die neuen Zeiten sind:

SO bis DO: 20:15 21:15 22:15 0:15
FR und SA: 20:15 21:15 22:15 0:15 1:15

An dieser Stelle möchten wir auf das Taxi-Blog eines Bloggerkollegen hinweisen - köstliche Geschichten aus dem Leben des Taxifahrers und -bloggers Torsten Bentrup aus Paderborn. Reinlesen lohnt sich!

Feuerwehr und Mietvertrag

Noch immer erreichen uns wohlmeinende Anrufe, die uns gute Ratschläge geben, wie wir uns in der "Feuerwehrsache" verhallten sollten. Dazu heute kein Wort! - Stattdessen etwas positives. Auf den Anschlagtafeln der Gemeinde werden zur Zeit nicht 5, nicht 3, sondern EINE Wohnung angeboten:
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Höhenrain, 2 Zimmer, Küche, Bad, 60 qm, 510 € plus NK 115 €. Adresse Münsinger Str. 2, das ist gleich am schönen neuen Dorfplatz, 1. OG. Die Feuerwehr ist auch da nicht weit. Interessenten melden sich bei der Gemeinde, Liegenschaftsverwaltung. Das war das Positive.

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