Montag, 11. August 2008

Out of Berg

In so einem verregneten Sommerloch kann man sich auch mal ein wenig aus Berg entfernen. Und so machen wir heute einen Abstecher nach Weilheim, Ursprungsort unserer Lieblingsband The Notwist, wo gerade 500 Leute 8.000 Pflastersteine mit einem überdimensionalen Kandinsky bemalt haben. Bis Oktober kann man das Resultat noch von einem acht Meter hohen Turm begutachten. Eine eigene Website haben sie auch: http://www.kandinsky-weilheim.de/

Außerdem: Die Ausstellung "Warum ich bei Notwist spielen möchte punkt" von Thomas August Günther.

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Das Plakat zur Ausstellung: Stoffbär Torwalzn, entfernt mit Bertel, dem Bildhauer, verwandt

Günther studierte bei Daniel Spoerri und Nam June Paik, lebte mehrere Jahre in Berg und wäre beinahe QUH-Mitglied geworden. Die Idee zu dieser Ausstellung hatte er noch in Assenhausen. Er zeigt Zeichnungen und Objekte im Stadtmuseum Weilheim, "dem schönsten Museum in der schönsten Gegend". Die schönste Gegend ist "der soundtrack seines Lebens", weshalb die Ausstellung auch "Warum ich bei Notwist spielen möchte punkt" heißt. Noch bis zum 31.8. täglich außer Montag 10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr, samstags von 10 bis 13 Uhr in Weilheim, Marienplatz 1.

Samstag, 9. August 2008

Endstand nach 19 Minuten

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So mögen wir das - endlich die Sommerpause vorbei, und es tut sich richtig was auf dem Platz. Schon in den ersten 19 Minuten fielen drei Tore - alle für den MTV Berg.

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Torschütze Nummer 1 (11. Minute), Stefan Kreisel, hier mit nur einem Schuh

Torschütze Nummer 2 war Florian Hondele, der in der 17. Minute traf, in der 19. gelang Spielertrainer Stefan Fäth das 3:0.

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Christian Kalinke, Fußballchef

Selbst schuld, die Pöckinger, meinten die Beobachter am Spielfeldrand. "Viererkette und Kreisliga - besser nicht", kommentierten Wolfi Mooseder und André Weibrecht.

Gastreporter O.Al. (sonst SZ) wollte auch mal den MTV Flavour testen und kommentiert für die QUH an dieser Stelle das Spiel:
"Stefan Fäth ist Vollblutstürmer. Bis Ende der letzten Saison stellte er dies bei Landesligist TSV Großhadern unter Beweis. Auch an seiner neuen Wirkungsstätte wird Fäth offenbar nicht von seiner offensiven Spielhaltung abrücken. Gegen Pöcking stand es nach Toren von Kreisel, Hondele und Fäth nach der ersten Halbzeit bereits 3:0. Nach dem Seitenwechsel ließen es die Gastgeber gemählicher angehen und verwalteten das Ergebnis. Pöckings Trainer Stefan Stuhler wird sich nach der Auftaktpleite sicherlich überlegen, ob er weiterhin mit Viererkette verteidigen lässt. Gegen Berg waren seine Jungs völlig überfordert."

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Besuch aus höheren Fußballklassen: Ehemalige Berger Jugendspieler und Zaungäste von der FT

Endlich wieder Fußball

Endlich wird am Lohacker wieder Fußball gespielt. Heute Uferderby: Ost gegen West: Berg gegen Pöcking.

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Die gefürchtete "Nordkurve" samt magischem Dreieck

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Die Haupttribüne: Bestens gefüllt und bestens unterhalten

Mehr vom ersten, äußerst erfolgreichen Spiel unter dem neuen Trainer gleich an dieser Stelle.

Honig aus Berg

Dass die Abkürzung OGBV gar nicht für Obst- und GartenBauVerein steht, wissen zumeist nur dessen Mitglieder. Das B steht für Bienenzucht - und es gibt gar nicht so wenige Imker in Berg.

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OGBV-Chef Ralf Maier demonstriert, wie eine Honigschleuder funktioniert

Die Waben werden in die Schleuder eingehängt und ausgeschleudert.
Die so gewonnene Masse wird gesiebt.

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Wachspartikel und Wabenstückchen bleiben im Trichter hängen

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Die ausgeschleuderten Waben

Der OGBV plant übrigens die Neuanschaffung einer Obstpresse. Sie können sie mitfinanzieren: Für 10 € erwerben Sie einen "Baustein" für die Presse.

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Im Herbst gibt es dafür 5 Liter des wahrhaft köstlichen Safts.

Freitag, 8. August 2008

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Da klafft es, das Sommerloch - dies ist die Zeit, in der die Bild-Zeitung über das Verbot von Überraschungseiern berichtet. Und es ist Knöllchenzeit, wo man die Wärmegrade an der Anzahl der Schwarzparker an den Zufahrtsstraßen zum See ablesen kann.

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Heute allerdings ist wenig los, was nicht nur dem Wetter zuzuschreiben ist. Wer an diesem Tag nicht mit Heiraten beschäftigt ist, möchte vielleicht die Eröffnung der Olympiade sehen.

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Weil eine Olympiade früher immer was Tolles war. Jetzt hat sie einen bitteren Beigeschmack, dem die ARD klug Rechnung trägt, indem sie Polit-Talkerin Sandra Maischberger mit ziemlich spitzen Bemerkungen kommentieren lässt.
Derzeit hängen in und um Dießen knapp 150 Tibet-Fahnen an den Häusern, die Gemeinde Tutzing möchte ebenfalls für Tibet Flagge zeigen.
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Wir sehen gerade eine Menge grün leuchtender Männchen über den Bildschirm laufen. Ob die wohl die Algenpest an der Küste von Qingdao darstellen sollen?

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In China sind die Imperative tatsächlich noch kategorischer als in der Diskussion zwischen Melker und Aviator!

Mittwoch, 6. August 2008

Am anderen Rand

Mit Berg hat das nun gar nichts zu tun. Oder vielleicht doch? So wie alles irgendwie ein bisschen mit allem zu tun hat? Per Schmetterlingseffekt?

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Der Künstler, Andy Warhol, mit dem Schriftsteller, Tennessee Williams, und hinten dem Regisseur, Paul Morrissey

Jedenfalls wäre der weißblonde Sonnenbrillenträger, Poparterfinder und Factorygründer Andy Warhol heute 80 Jahre alt geworden. Wir kramen zum Gedenken eine alte Velvet Underground-Platte aus dem Keller...

Am hohen Rand

Es war eine der vielen Koproduktionen in der Gemeinderatssitzung an diesem Abend: Als es um den Namen für die Straße im neuen Gewerbegebiet in Höhenrain ging, wurden Vorschläge in die Runde geworfen: Blumenweg, Margeritenstraße oder gar "Kuhring" (fiel leider durch) ... als der Bürgermeister - heute als Etymologe tätig - "Am hohen Rand" vorschlug, rief GR Ammer begeistert: "Am hohen Rand, Höhenrain, da würde ich gerne wohnen!"
Darauf der BM (ungläubig): "Soll das ein Antrag sein?"
AA (euphorisch): "Aber sicher!"
BM: "Gut, dann stimmen wir ab!"
Mit 17:3 Stimmen gegen die Blumenbefürworter wurde der BM/QUH-Antrag angenommen.

Ansonsten wird der Gemeinderat langsam weise (und fällt richtige Entscheidungen):

Abgelehnt wurde z.B. der Bauantrag der VESTA GmbH, auf dem Genz-Grundstück das "bestehende Wohnhaus" auf 864qm zu erweitern.
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Größer nicht:: Das Genz Anwesen

Nachdem die GR Schmidt und Haseneder früher - u.a. von der QUH - Prügel für ihre Pro-Schwarzbau Stimmen erhalten hatten, enthielten sie sich als unmittelbar betroffene Handwerker diesmal von vornherein. Well done!

Das hätte nach unserer Ansicht besser auch GR Reiser als unmittelbar betroffener Unternehmer getan, der für die Bürgergemeinschaft beantragt hatte, die Initiativen gegen die Betriebserweiterung des Flughafens nicht zu unterstützen (Die Gemeinde spendete 200 €). Der Antrag wurde 5:15 abgelehnt und ging nach hinten los. Denn GR Streitberger (SPD) schlug im Gegenzug vor, dass die Gemeinde dem "Forum Fluglärm e.V." beitreten solle. Darüber wird zu beraten sein.

Das strittigste Thema, moderne Architektur in Allmannshausen, wurde - thank God - nicht erneut diskutiert, es ging lediglich darum, die Begründung für die beiden Entscheidungen des GR zu formulieren, die wiederum das Landratsamt forderte. Im Zuge dessen wurde der Vorschlag der Verwaltung, die "Ortsgestaltungssatzung von der Rechtsaufsichtsbehörde auf Rechtmäßigkeit überprüfen zu lassen", einstimmig angenommen. Au weia! Schon schlägt die Fachterminologie zu! Im Klartext: Die Gemeinde fragt das Landratsamt, ob die von ihr für einen ganzen Gemeindeteil erlassene Satteldachsatzung rechtmäßig ist. Für uns, die das von Anfang an bezweifelt haben, ist dies rechtzeitig zur Sommerpause ein richtiger kleiner Sieg.

Mehr nicht für heute, denn wir bloggen heute Abend ausnahmsweise live aus dem Gasthof zur Post und sind deshalb ein ein wenig abgelenkt...

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Nach dem Gemeinderat für den Blog in der Post

Die anderen, weniger aktuellen Themen (Breitband und Energiebilanz der
Gemeindegebäude und das bald weltbekannte Biberkorer Schwert), kommen morgen.

Am hohen Rand

Es war eine der vielen Koproduktionen in der Gemeinderatssitzung an diesem Abend: Als es um den Namen für die Straße im neuen Gewerbegebiet in Höhenrain ging, wurden Vorschläge in die Runde geworfen: Blumenweg, Margeritenstraße oder gar "Kuhring" (fiel leider durch) ... als der Bürgermeister - heute als Etymologe tätig - "Am hohen Rand" vorschlug, rief GR Ammer begeistert: "Am hohen Rand, Höhenrain, da würde ich gerne wohnen!"
Darauf der BM (ungläubig): "Soll das ein Antrag sein?"
AA (euphorisch): "Aber sicher!"
BM: "Gut, dann stimmen wir ab!"
Mit 17:3 Stimmen gegen die Blumenbefürworter wurde der BM/QUH-Antrag angenommen.

Ansonsten wird der Gemeinderat langsam weise:

Abgelehnt wurde z.B. der Bauantrag der VESTA GmbH, auf dem Genz-Grundstück das Wohnhaus auf 864qm zu erweitern. Nachdem die GR Schmidt und Haseneder früher - u.a. von der QUH - Prügel für ihre Pro-Schwarzbau Stimmen erhalten hatten, enthielten sie sich als unmittelbar betroffene Handwerker diesmal gleich.

Das hätte nach unserer Ansicht besser auch GR Reiser als unmittelbar betroffener Unternehmer getan, der für die Bürgergemeinschaft beantragt hatte, die Initiativen gegen die Betriebserweiterung des Flughafens nicht zu unterstützen. Der Antrag wurde 5:15 abgelehnt und ging nach hinten los. Denn GR Streitberger (SPD) schlug im Gegenzug vor, dass die Gemeinde dem "Forum Fluglärm e.V." beitreten solle, das die QUH schon längst unterstützt.

Das strittigste Thema, moderne Architektur in Allmannshausen, wurde - thank God - nicht erneut diskutiert, es ging lediglich darum, die Begründung für die beiden Entscheidungen des GR zu formulieren, die wiederum das Landratsamt forderte. Im Zuge dessen wurde der Vorschlag der Verwaltung, die Ortsgestaltungssatzung von der Rechtsaufsichtsbehörde gleich auf Rechtmäßigkeit überprüfen zu lassen, einstimmig angenommen. Au weia! Schon schlägt die Fachterminologie zu! Im Klartext: Die Gemeinde fragt das Landratsamt, ob die für einen ganzen Gemeindeteil erlassene Satteldachsatzung rechtmäßig ist. Für uns, die das von Anfang an bezweifelt haben, ist dies rechtzeitig zur Sommerpause ein richtiger kleiner Sieg.

Mehr nicht für heute, denn wir bloggen heute Abend ausnahmsweise live aus dem Gasthof zur Post und sind deshalb ein ein wenig abgelenkt...

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Die anderen, weniger aktuellen Themen (Breitband und Energiebilanz der Gemeindegebäude und das bald weltbekannte Biberkorer Schwert), kommen morgen.

Montag, 4. August 2008

90 Tage im Amt ...

... und schon ist wieder Sitzung. Noch gilt für unsere jungdynamische QUH-Fraktion ja die politische 100-Tage Regel: Noch genießen wir etwas Narrenfreiheit und doch sind wir schon voll drin in dem Gerangel um Bauanträge, Finanzierungen und Jahresversammlungen ... aber es geht voran! Die Diskussionen werden hitziger: Unter uns, unter Freunden, unser Gefühl ist: eine Gemeinde erwacht politisch!

Noch viel mehr Spaß macht es, wenn man so herrliche Tagesordnungspunkte wie auf der kommenden GR-Sitzung vor sich hat. Wie immer haben wir uns per Radltour durch die Gemeinde vorbereitet:
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Die QUH auf der Gemeinderadltour

Besonders freuen wir uns auf TOP (Tagesordnungspunkt) 13: "VESTA GmbH; Erweiterung des bestehenden Wohnhauses, Klosterweg 38a". Hinter der VESTA GmbH verbirgt sich nämlich Dipl.Ing. Dr. h.c. Siegfried Genz und hinter dem "bestehenden Wohnhaus" Klosterweg 38 dessen schloßähnliche Anlage. Wie die geschmackssicheren goldenen Löwen über der Einfahrt verkünden, handelt es sich bei dem Anwesen allerdings nicht um ein "Home", sondern um ein "Castle": Ein Bauantrag immerhin; aber: Thema verfehlt!
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Bauantrag: "Erweiterung eines bestehenden Wohnhauses"

Auch sonst ist viel los, was die QUH im Innersten berührt:
- Es wird über die DSL-Breitbandversorgung von Höhenrain und Kempfenhausen berichtet (wir kämpfen weiter).
- Es wird der Beitritt zum Verein "Energiewende Landkreis Starnberg" beraten (wir sind mit Einschränkungen dafür).
- Es wird über einen absurden Antrag der BG abgestimmt, alle Aktivitäten gegen die Flughafenerweiterung zukünftig zu unterlassen (wir sind natürlich dagegen).
- Es werden - wie von QUH-GR Elli Grundmann öfters angemahnt - die "Energieausweise für die gemeindlichen Gebäude" referiert (wir sind gespannt).
- Es wird ein Rahmenbeschluss über den Haushalt von 2009 gefasst ...
- ...und vor allem kommt noch einmal das strittigste Thema der letzten Monate, die Flachdachbauten in Allmannshausen, auf die Tagesordnung. Ein Thema, das die QUH - anders als alle anderen Fraktionen - von Anfang an konsequent positiv betrachtet hat. Die CSU hingegen versucht gegen den demokratisch gefassten Gemeideratsbeschluss hinter verschlossenen Landratstüren heftig zu intrigieren. (Kleine Rückfrage der QUH an die CSU: "Ist das hier so üblich?")
Mit einem Wort: Vor der Sommerpause ist noch einmal richtig Pfeffer drin im GR!

Ein Name für die Straße im neuen Gewerbegebiet (da wo - anders als im anderen Höhenrainer Gewerbegebiet - schon eine Straße ist, aber noch kein Gewerbe) wird auch noch gesucht: Die QUH ist bisher für "Kuhring" oder "Hearoa Ring".

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Letzte Anstrengung vor der Sommerpause: Die QUH-Gemeinderäte Link, Ammer, Grundmann verschnaufen bei ihrer Gemeinderadl-Tour im Kreise des Nachwuchses (Jokl Kaske telefoniert gerade)

Samstag, 2. August 2008

Eigenleistung

Sie freuen sich alle auf den neuen Trainingsplatz, aber bis es so weit ist, muss auch schon trainiert werden. Immerhin kann der MTV Berg, zusätzlich zu den 4 Herrenmannschaften, erstmals 10 Jugendmannschaften in den Spielbetrieb entsenden, dazu gibt es noch zwei Jugendmannschaften, die nur trainieren, aber keine Punktspiele machen.

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Robert Schmid mit Nachwuchs im Bagger

Die Jugendtrainer ergriffen die Initiative. In Eigenleistung besserten sie die Löcher auf dem so genannten "Fohlenplatz" aus, verteilten Humus auf dem Untergrund, säten Rasen nach. Auf das Ganze kam eine Schicht Sand, der die Feuchtigkeit bindet und dem nachwachsenden Rasen Stabilität verleiht.

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Auch Haupt- und Trainingplatz bekamen eine Kur verpasst

Gleichzeitig wurde das Gestrüpp zurückgeschnitten, damit man verschossene Bälle nicht mehr mit der Machete suchen muss.

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Durch den Berger Dschungel: Jugendtrainer im Schweiße ihres Angesichts

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Hart an der Kante - Fußballerwadl in Grün

Ein dickes Dankeschön haben sich verdient: Marcus Calvin, Michael Cramer, Thomas Garke, Hans Hörl, Siggi Grzyb-Friedrich, Reinhard Knobloch, Peter Mazewski, Andi Obermaier, Robert Schmid, Werner Ullrich.

Freitag, 1. August 2008

Zeugnistag - Langsam wird es langweilig ...

... unser ewiges Selbstlob. Aber eines müssen wir noch loswerden: Im vergangenen Juli erreichte der QUH-Blog eine neue Rekordmarke: In einem Monat wurden wir von 4020 Besuchern angeklickt.
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Damit wurde die alte Rekordmarke aus dem März-Wahlkampf (3941 Leser), die wir so schnell nicht mehr hoffen konnten, erreichen zu können, kurz vor dem Sommerloch noch gerissen. Noch nie gab es in Berg eine so erfolgreiche Internetseite! Eure Neugier - unser Anspruch!

Donnerstag, 31. Juli 2008

Baupläne - Fenster zur Ortsgeschichte

Fünf Gemeindearchive - ein Projekt: Gauting, Gilching, Inning, Herrsching und Berg stellen nacheinander historische Baupläne aus.

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Die Villa de Osa (Plan: 1909) / Heute als Krankenhaus architektonisch zerstört (hatte aber eh kein Satteldach).

Den Anfang macht das Gemeindearchiv von Berg mit der Ausstellung, die heute Abend im Rathaus eröffnet wurde.

Wie Archivar Joachim Wenzel in seiner Einführung vor vollem Saal erklärte, hatte man zunächst das ehrgeizige Ziel, Baupläne aus alles Ortsteilen sowie ein breites Spektrum von Objekten auszustellen. Dies ist nur zum Teil gelungen, weil manche Eigentümer sich sperrten oder in manchen Ortsteilen gar nichts zu finden war - obwohl man sogar im Bayerischen Hauptstaatsarchiv recherchierte. Nichtsdestotrotz, die Suche lohnte - und so sind Kuriosa wie Kulturgeschichte sinnfällig dokumentiert.

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Joachim Wenzel erklärt Landrat Karl Roth und Bürgermeister Monn mit vollen Körpereinsatz die Ausstellung

Dem Berger Archivteam ist es gelungen, die in Berg schon immer sehr divergenten Baustile nachzuzeichnen und eine gute Mischung unterzubringen - "von Kempfenhausen bis Höhenrain, vom Gasthaus bis zur Filmkulisse".

Sämtliche ausgestellten Pläne stammen aus den Jahren 1864 bis 1925 - zu sehen sind u.a. das Geburtshaus von Oskar Maria Graf, die Himbsel-Villa, das Kastenjaklhaus, das Pellethaus und das Forsthaus Ebrach.

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Mein persönlicher Favorit: das kleine Pumpwerk in Höhenrain - der Bauplan stammt von 1919 (schon wieder kein Satteldach)

Das Berger Archivteam besteht übrigens aus Friedel Mollerus, Anna Maria Götzl, Sieglinde Müller, Jörg von Schlippenbach, Margit Thalhammer und Joachim Wenzel. Jeden Dienstagvormittag sind sie im Rathauskeller anzutreffen.
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Bitte weitersagen, meint hier Friedel - die Ausstellung läuft noch bis zum 1. Oktober!

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