Dienstag, 29. Juli 2008

Die Feuerwehr

Vorführung des neuen Fahrzeugs der FFW Höhenrain - zu diesem Termin holte ich mir Verstärkung von der in Feuerwehrdingen ebenso ahnungslosen Elke Grundmann.

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Kommandant und GR Richard Fink sen. präsentiert die neue Errungenschaft

Zunächst harte Fakten. Das "Auto" ist das modernste Löschfahrzeug in der Gemeinde Berg. Es heißt LF 10/6 - LF steht für Löschfahrzeug, die 10 bedeutet, die Pumpenleistung muss mindestens 1000 l/min betragen, die 6 heißt, der Wassertank muss mindestens 600 l fassen. Dieser Tank fasst sogar 800 l. Hinten sind 260 m Schlauch fertig gekuppelt aufgerollt, insgesamt befinden sich fast 500 m Schlauch in dem Wagen.

Zur Finanzierung: Das LF kostet ca. 200.000 €. Richard Fink wies darauf hin, dass man sich durch die Verwertung gebrauchter Teile - etwa der Motorspritze - 50.000 € gespart habe.

Bürgermeister Monn himself gab uns beiden Elken netterweise eine Anfängerführung um das Fahrzeug. Fassungslos erfuhren wir, dass die Feuerwehr bei großen Versammlungen im Notfall Lachgas einsetzt. Er demonstrierte uns auch gleich die Vorrichtung dafür. Und was war? Reingelegt hat er uns, der Rupert! Das war schnödes Löschpulver!

Dafür bekamen wir dann eine Anfängerrundfahrt mit Richard Fink jun. und dem Vereinsvorstand Peter Schramm.

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Im Cockpit: Richard Fink jun. und Peter Schramm

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Im Fond: Elke und Elke

Auf unsere kritischen Fragen, etwa ob die Gemeindemittel denn vernünftig auf die verschiedenen Feuerwehren verteilt würden und die Ausrüstungen sinnvoll aufeinander abgestimmt wären, antworteten beide unabhängig voneinander: "Mittlerweile schon."

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Richard Fink jun. am Steuer

Die Bayerische Gemeindeordnung schreibt in Art. 57 vor, dass eine Gemeinde u.a. für "Feuersicherheit" zu sorgen hat. In den Zeiten der Finanzkrise wurde jedoch in vielen Gemeinden die Forderung laut, die Ortsfeuerwehren zusammenzulegen. Der Bayerische Gemeindetag trat aber wegen der "hohen gesellschaftspolitischen und integrativen Bedeutung für das Gemeinwesen" für den Erhalt der Ortsfeuerwehren ein. Dennoch kocht man "mittlerweile" nicht mehr nur sein eigenes Süppchen - es werden gemeinsame Übungen veranstaltet. Und die anderen Ortsfeuerwehren schauen wir uns auch noch an!

Kommt jetzt der Flughafen Berg Ost? - Herr Lehmann und der Hubschrauber

Wie fast jeder weiß, ist der neueste Promi-Neuzugang in Berg der Vize-Europameister Jens Lehmann, der ab übermorgen zugleich beim VfB Stuttgart für geschätzte 2,5 Mio unter Vertag steht.

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Willkommen! Jens "Wir-warten-auf-das-MTV-Probetraining" Lehmann

Wie durchsickerte, hat sich Jens Lehmann auf Grund seiner Erfahrung (oder seines Alters) einige Privilegien in seinen Vertrag schreiben lassen. So muß er angeblich Montags nicht zum Training erscheinen, was evtl. ein Segen für seine neue Heimat-Gemeinde ist, da Herr Lehmann offensichtlich per Hubschrauber zum Training gebracht werden möchte. Im gestrigen Interview mit der BamS sagte Jens L., angesprochen auf die ungünstige Verkehrssituation auf den Straßen zwischen Berg und Stuttgart:

BamS: "Schneller ginge es mit einem Hubschrauber?
Jens L.: (lacht) "Der Hubschrauber ist ein Vertragsbestandteil!"

QUH hatte dieses unglaubliche Gerücht schon vor Wochen gemeldet (vgl. den Flughafen-Artikel vom 17.7.), es aber damals einfach nicht fassen können.

Die QUH Erfolgsstory

Nachdem "Münchner Merkur" und "Süddeutsche" so nett über den "Jahresbericht" des QUH-Vorsitzenden berichtet haben, auch hier noch einmal die Erfolgszahlen unseres Zentralorgans "QUH-Blog". Er besteht - anders als der "Münchner Merkur" berichtet - seit über 2 1/2 Jahren, heute genau seit 817 Tagen. Ich habe auf der QUH-Jahresversammlung die Entwicklung der Besucherzahlen des letzten Jahres referiert, die so aussehen:

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Wir haben also seit letztem Sommer unsere Besucherzahlen fast verachtfacht. Worüber alle anderen "Parteien" im Dorf lachten ("Die machen einen Internetwahlkampf auf dem Dorf!"), hat sich zur erfolgreichsten Berger Neugründung der letzten Jahre gemausert. Die meisten Besucher - fast 4000 - hatte unser Blog naturgemäß zur Wahlkampfzeit im März (3941). Danach gab es einen kleinen Einbruch, aber seit die QUH im Gemeinderat sitzt (seit Mai) steigen die Leserzahlen erstaunlicherweise immer weiter. Wir werden im Juli ein Ergebnis erreichen, das an den hysterischen Wonnemonat März herankommt.

Interessant sind vor allem auch die täglichen Besucherzahlen. Hier die vom Juli:

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Am Wochenende sinken die Zahlen immer unter 100/Leser pro Tag, das heißt, das die QUH-Interessierten oft vom Arbeitsplatz aus lesen. Je besser das Wetter, desto weniger oft wird unsere Seite angeklickt. Besonders hoch sind die Zahlen nach Gemeinderatssitzungen oder zu populären Themen. Der "Ausrutscher" nach oben mit 280 Lesern betrifft peinlicherweise das Regenbogenthema "Videos von der Ballack-Hochzeit" (15. Juli). Der zweithöchste Balken vom 22. Juli markiert unsere diversen Berichte vom Berger Festwochenende (Jubiläum FSV-Höhenrain, Dorffest, Weßlinger FLughafendemo), sowie die Gemeinderatssitzung zum Seehotel Leoni. Der dritte hohe Balken bezeichnet die legendäre QUH-Ankündigung eines Bürgerbegehrens gegen den Kreisverkehr (gegen den wir übrigens noch immer sind. Unser "Melker" führt in seinem Kommentar zu diesem Artikel die Diskussion weiter).

Die Zahlen bezeichnen stets eingewählte IP-Adressen. Das heißt: Wenn in einem Haushalt verschiedene Leute von verschiedenen Computern aus öfters den Blog anwählen, wird dies nur 1x gezählt. Eigentlich sind also die wahren Leserzahlen noch etwas höher.

Auch der Besuch von Elke Link in der Höhle des Löwen, bei der Feuerwehr von Höhenrain kam bei unseren Lesern gut an. Deshalb muß Elke heute abend da noch einmal hin: Heute wird (19 Uhr) das neue Löschfahrzeug vorgeführt!

Samstag, 26. Juli 2008

"I wui Si ned desillusioniern!"

"I wui Si ned desillusioniern!" - antwortete gestern in breitem Bayrisch Dr. Karlheinz Zeilberger, der Anti-Doping-Beauftragte des Bayerischen Leichathletikverbandes, beim 30. MTV-Unternehmerstammtisch auf die Frage, wie viele der Olympia-Athleten 2008 denn wohl gedopt seien.

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Sprach harte Wahrheiten aus: Dr. Karlheinz Zeilberger, Anti-Doping-Kämpfer zu Gast beim MTV-Unternehmerstammtisch

Dann nannte Dr. Zeilberger, der schon dreimal die deutschen Athleten als Arzt bei der Winterolympiade betreut hat, doch eine Zahl: Er gehe davon aus, dass 60% der erfolgreichen Olympiateilnehmer systematisch Doping betreiben. In Worten: Sechzig Prozent!

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Das Prinzip MTV-Unternehmerstammtisch:
1 Pult, 2 Redner, 2 Gläser Wasser, 1 Thema. Null Powerpoint.
Dr. Zeilberger mit Christian Kalinke, dem Gastgeber.

Schon bei einer geheimen Umfrage unter deutschen Sportlern hätten laut einer Studie zwischen 25 und 46% der Sportler zugegeben, verbotene Mittel zu benutzen. Aktuelle Leistungen wie bei der Tour de France, wo die Sportler 460 Watt Leistung erbringen, um den Anstieg nach L' Alpe d'Huez zu bewältigen, seien ohne ausdauerfördernde Mittel schlechterdings nicht möglich. Von den heutigen Verdachtsmomenten gegen den Tour-Zweiten Frank Schleck wusste da noch niemand.

Ob man denn auch im Fußball von Doping ausgehen müsse, wollte Gastgeber Christan Kalinke, Präsident der MTV-Fußballer, noch wissen. "Ja, auch im Fußball" müsse man von Doping ausgehen. Gerade spanische Mannschaften hätten - lt. Dr. Zeilberger - erstaunliche Ausdauer. Und die Ermittlungen gegen den spanischen Doping-Arzt Fuentes seien sicher nicht zufällig genau in dem Moment eingestellt worden, als ruchbar wurde, dass auch Mannschaftssportarten betroffen seien. Zeilberger nannte dies - in Anspielung auf die spanischen Fußballclubs, die das "Real" (Königlich) im Namen tragen, "ein königliches Problem".

Und noch etwas legte Zeilberger nahe: Eltern, die ihren Kindern Nahrungszusatzstoffe geben, mit denen die schulischen Leistungen und die Konzentrationsfähigkeit angeblich verbessert werden können, würden ihre Kinder geradezu auf Doping und Drogen vorbereiten, weil ihnen vermittelt werde, dass man Leistung mittels Tabletten erreichen könne - und damit meinte er sowohl die Vitamin C-Brause im Winter als auch die isotonischen Getränke nach dem Fußball. Wenn kein wirklicher Mangel bestehe, könne man alles, was man brauche, durch die richtige Ernährung bekommen.

Übrigens: Trotz schönsten Freitag-Abend-Biergarten-Amseesitz-Wetters war der Saal im Starnberger "4 Jahreszeiten" brechend voll. Weiter so, Christian!
(Fotos: H-P. Höck)

Freitag, 25. Juli 2008

Ich habe die Zukunft des Ostufers gesehen ...

... ich heute bin am Westufer gewesen, ...

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... dort wo hinter Pöcking jetzt schon die Düsenflieger in geringer
Höhe über einen hinwegdonnern (die doch hier angeblich schon
unhörbar in übergrößer Höhe fliegen) ...
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... und wo Weilheim jetzt schon seine Gäste so häßlich und
beliebig begrüßt wie bald schon Berg!

QUH - Parteiversammlung: Alles bleibt - anders!

Gestern also unsere letzte Premiere: Nachdem die QUH kommunalpolitisch jetzt alles durch hat, musste zum ersten Mal der Vorstand entlastet und ein neuer gewählt werden. Obwohl ich, Andreas Ammer, für eine Trennung von Amt und Mandat war, beugte ich und der Rest des Vorstandes mich dem Willen der Partei, "never change a winning team". Also wurden Petra Beck von Peccoz (Schatzmeisterin), André Weibrecht (Schriftführer), Harald Kalinke (Vize) und Andreas Ammer (Vorstand) wiedergewählt.
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Die Presse photographiert den alten neuen Vorstand.

Nach der offiziellen Sitzung gab es einige Kritik aus der Partei, wieso man nicht energischer gegen die widersinnige Verknüpfung von Kreisverkehr und Sozialeinrichtungen (Betreutes Wohnen und MTV-Trainingsplatz) opponiert habe.

Aber dann spielte im großen Saal der Post das "Münchner Alphorn-Kollektiv", erübrigte alle weitere politische Diskussion durch Begeisterung und improvisierte dann fundamentalchaotisch - unter der Mitwirkung des alten und neuen Vorstandes - das Lied vom "Kreisverkehr" (bitte die Tonqualität entschuldigen, aber welche "Partei" bietet Ihnen sonst selbstfinanzierte Filme von ihren Versammlungen?).


Mit einem Wort: Der Kampf geht weiter (wir fangen ja gerade erst an). Darauf ein "Hollarääädulliöööö" (Bild anklicken!)


Spielte exklusiv für die QUH: Das "Münchner Alphorn-Kollektiv" in der Post.

Donnerstag, 24. Juli 2008

Das Alphornkollektiv...

... wird, wie wir diese Minute erfahren, nun doch im großen Saal spielen - der Akustik wegen. Kommet zuhauf! Vorher im blauen Salon die Vorstandswahl, danach Umzug zur Musi! Ab ca 20:30, ca. 1 Stunde!

Heute abend im Gasthof "Post" ...

Kreisverkehr? Geschäftsflughafen? Seehotel? Das schlechte Wetter?
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Heute abend gibt es Gelegenheit zur "Abrechnung" mit der QUH-Führung: Der Vorstand der QUH stellt sich (um 19.30) zur Wahl und zur Diskussion. Er läßt sich dann vom "Münchner Alphornkollektiv" (20.30) den Marsch blasen.

Mit anderen Worten: Heute findet die Jahresversammlung der QUH samt Kulturprogramm statt. Für QUH-Mitglieder eine schöne Pflicht; für Neugierige eine Gelegenheit, für alle anderen eine Chance. Jeder ist eingeladen. Über den neuen Vorstand abstimmen können natürlich nur Parteimitglieder.

QUH-Vorstand Andreas Ammer wird sich jedenfalls alle Mühe geben eine kurze Grundsatzrede zu halten, die mit Obamas gleichzeitigem Auftritt in Berlin mithalten kann. Wenn er das nicht schafft, gibt es eine Saalrunde.

Alle kommen!

Dienstag, 22. Juli 2008

Der Gemeinderat: Höher! Schneller! Weiter! Und später!

Am Anfang kam es zu einem der seltenen, aber immer bedeutsamen Kommentare von GR Haseneder (EUW), der zur Entschuldigung, dass GR Ammer (QUH) beruflich bedingt etwas später kommen würde, schmunzelnd sagte: „Scho wieder?“

Höher ... werden soll das Seehotel Leoni. Die neuen Besitzer, die bereits mehrere Hotels in exklusiver Lage besitzen, möchten dem Hotel eine „Kur“ verpassen. Das vorhandene Flachdach soll die Andeutung eines Satteldachs bekommen, rechts und links soll jeweils eine Suite in Türmchen untergebracht werden. Stil: Eklektizistisch. Architekt: Ferster.
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Beantragt - abgelehnt - aber in der Diskussion: das neue Seehotel.

Zunächst abgelehnt! Aber – da an dieser Stelle fast jede Veränderung eine Verbesserung darstellen würde (ästhetisch wie wirtschaftlich), soll nun der PUVE-Ausschuss darüber beraten. Und weil an dieser Stelle Handlungsbedarf besteht: unter Heranziehung eines Sachverständigen, was wir nur begrüßen. Bürgermeister Monn wies GR Gastl-Pischetsrieder, der zu einer leidenschaftlichen Stellungnahme ansetzen wollte, darauf hin, dass er als unmittelbar betroffener Nachbar weder mitdiskutieren noch abstimmen dürfe. G-P, der sonst wegen der Flachdächer in Allmannshausen nicht mehr schlafen kann, hat bereits den Protestbrief gegen die neue Satteldach-Aufstockung unterzeichnet.
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So schön wird es nie wieder. GR Gastl-P verteilte diese Postkarte.

Weiter ... wollte die Bürgergemeinschaft fliegen. Sie beantragte – im Gegensatz zu unserer verpufften Anti-Kreisverkehrsinitiative fristgerecht – „die verschiedenen Initiativen gegen die Betriebserweiterung des Sonderflughafens Oberpfaffenhofen nicht zu unterstützen“. Leider musste der Punkt vertagt werden, da vergessen wurde, das vorbereitete Anschreiben mit der Ladung zu verschicken. Die Argumente hätten uns schon interessiert – der Bürgermeister entschuldigte sich in aller Form. Zur Klärung: Es geht um exakt 200 €, mit denen die Gemeinde – wie jede andere Gemeinde des weiteren Umkreises – die Anti-Fluglärm-Initiative unterstützt!

Schneller: Offiziell gemessene Zeit des Endes der heutigen GR-Sitzung: 20.08! So schnell ging es noch nie! Endgültig zu spät schneite da GR Ammer herein, der gerade noch den „Nicht öffentlichen Teil“ der Sitzung mitbekam, über den wir hier bekanntermaßen nicht reden dürfen.

Die Gratulation

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114 Jahre wäre er heute alt geworden, der Oskar. Die Oskar Maria Graf-Gesellschaft und die Stiftung Literaturhaus präsentieren aus diesem Anlass heute Abend in München einen Graf-Abend mit Konstantin Wecker. Näheres zu dieser Veranstaltung finden Sie hier. Daheimgebliebenen und Gemeinderäten, die heute Abend stattdessen in die Sitzung müssen, empfehlen wir zur Kurzlektüre "Die Gratulation" aus den Autobiographischen Schriften - der achtjährige Oskar muss mit seiner Schwester Anna die "Leoniger Hotelbesitzerseheleute", "eine unserer besten Kundschaften" und "ziemlich vermöglich und weitum als vornehm bekannt", besuchen, um der Strauchin mit einer Torte und einem Gockel feierlich zum Geburtstag zu gratulieren.

Ein Bauantrag der neuen "Leoniger Hotelbesitzerseheleute" steht heute prompt auch auf der Tagesordnung...

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Der FSV feierte

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Während die Lüßbachtaler beim vom Wetter gebeutelten Berger Dorffest aufspielten, unterhielt die Bachhauser Blasmusik geschützt vor Wind und Regen das Festzelt in Höhenrain. Drei Tage lang feierte der FSV Höhenrain sein 60jähriges Jubiläum. Am Sonntag Morgen hielt Pfarrer Konrad Schreiegg den Festgottesdienst. In der - viel gelobten - Predigt wetterte er gegen den "amerikanischen Neokapitalismus", der dabei sei, in die Welt des Fußballs einzuziehen.

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Jakob Abertshauser von der Metzgerei Wittur verköstigte die Gäste - sein erster Festzeltbetrieb!

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Auch die QUH gratuliert dem FSV zum 60-jährigen Bestehen.

Montag, 21. Juli 2008

Anti-Flughafen-Demo in Weßling

QUH-Mitglied Irmgard Emmerling war dabei und hat uns den nachfolgenden Bericht zukommen lassen. Danke Irmgard!

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"Eindrücklich war die Resonanz auf den Aufruf zur Demo: nicht die erwarteten 2000 Teilnehmer waren erschienen, sondern mehr als 4000! Von einer Samba-Trommelgruppe angeführt zogen alle friedlich vom Sportplatz zum Weßlinger See, viele mit einem Luftballon in der Hand.
IMG_6625 Dort bildeten die Teilnehmer rund um den See einen Kreis. Hand in Hand für das Fünfseenland war dann auch die sinnige Metapher, die der Redner der Initiativgruppen bei seiner Ansprache am See, für das gemeinsame Tun ausdrückte - verstärkt durch das Bild, dass der See von oben betrachtet ein Herz ergibt.
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Was geschehen soll, geht uns alle an, trifft ins Herz unseres Heimatgefühls.

Zur Erinnerung: Die Betreibergesellschaft hat die Genehmigung für Privatflugverkehr für Flugzeuge bis zu 100 Sitzplätzen beantragt. Darüberhinaus 8000 Flugbewegungen pro Jahr zusätzlich. Eine Mengenbegrenzung sieht das Flugrecht nicht vor! Flugzeiten: 7.00 bis 22.00 Uhr! Eine der Flugschneisen geht über Starnberg und Kempfenhausen!
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Die Staatsregierung plädierte immer für das „Offenhalten“ der Möglichkeiten. Jetzt verschanzt sie sich hinter dem Flugamt Südbayern: dieses sei zuständig, die Regierung dürfe keinen Einfluß nehmen. Doch das Flugamt untersteht dem Wirtschaftsminister, ist weisungsgebunden, der Wirtschaftsminister trägt die Verantwortung. Ist das bauernschlau oder dummdreist?

Die Korrespondenz der Initiativgruppen mit der Regierung kann eingesehen werden; sie spricht eine deutliche Sprache, wie die Regierung mit den Interessen der Bürger umzugehen gedenkt. Rechtlich besteht die einzige Möglichkeit des Widerstandes in Anfechtungsklagen von Privatpersonen beim Verwaltungsgericht.

Nach der Ansprache spielte ein Bläserquartett auf einem Floß in der Mitte des Sees. Zurück auf dem Sportplatz wurden die 2000 blauen und orangenen Ballons in die Luft entlassen.
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20x 99 Luftballons ("... und auch keine Düsenflieger.")

Nach einigen musikalischen Beiträgen, z.B. der Well-Kinder (Biermösl Blosn), verlasen die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden (BM Monn war nicht darunter - er war beim 60jährigen Jubiläum des FSV Höhenrain) eine gemeinsame Resolution.

Und noch etwas: Auch die natürlichen Grundwasserspeicher zur Trinkwasserversorgung von Starnberg, Gilching und Oberpfaffenhofen würden durch eine Ausweitung des Flughafens belastet, wenn nicht sogar bedroht."

So ein Reinfall ...

Nur der harte Kern ließ sich das Feiern in unserem Dorf nicht verregnen ...

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z.B. die von Fraenkells "doing the Fred Astaire".

Sonntag, 20. Juli 2008

Erste Bilder vom Festmarathon (Bergfest)

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Die stolzgeschwellte Brust des Volksvortänzers Mahmoud Adlouni

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Die 32 Berger Nachwuchsvolkstänzer mit Mahmoud

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Die Lüßbachtaler beim Aufspielen

Erste Tore für die F3 des MTV!

Hätten sie das erste Spiel nicht verschlafen und mit 0:5 gegen die körperlich und technisch weit überlegenen Gastgeber vom FT Starnberg 09 verloren, wäre für die Youngsters von der F3 des MTV Berg bestimmt noch mehr drin gewesen!
Im Anschluss haben sie bei dem Turnier aber alles richtig gemacht. Mit den deutschen Tugenden haben sie über den Kampf zum Spiel gefunden.
Gegen den späteren Turniersieger TSV Perchting-Hardorf spielten sie 0:0 unentschieden und auch gegen den letzten Gruppengegner ließen sie kein Tor zu und spielten ebenfalls 0:0.
Aufgrund des schlechteren Torverhältnisses landeten unsere Sprösslinge dann leider nur auf dem letzten Platz Ihrer Gruppe und spielten dann um Platz 7. Optimal von Robert Schmid ein- und aufgestellt, der die Jungs von der Seitenlinie immer wieder zu motivieren verstand, liefen sie auf.
Mit einer beeindruckenden Leistung glichen sie in diesem Spiel die Schmach aus dem Auftaktspiel wieder aus. Schon nach 2 Minuten fiel das erste Tor für die Berger durch einen Elfmeter, den Maurus Kalinke sicher verwandelte (dies war das erste Tor überhaupt für diese vielversprechende Mannschaft). 4 weitere folgten und so wurden die Kicker vom FT Starnberg 09 II mit 5:0 vom Platz gefegt! Weiter so Jungs, die Welt steht euch offen!

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Trainer Robert Schmid inmitten seiner jubelnden Mannschaft

Samstag, 19. Juli 2008

Besser geht's nicht!

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Vorne die Ruderer, im Hintergrund die Starthausregatta des BYC

Bei optimalem Ruderwetter konnte heute Vormittag die zweite Benefizregatta "Rudern gegen Krebs" starten. Noch in diesem Moment treten zahlreiche 4er Gigs an der Starnberger Uferpromenade gegeneinander an - das Finale ist für 15:50 geplant.

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Projektkoordinatorin Dr. Gabriele Kröner aus Berg und BR-Moderatorin Susanne Rohrer verfolgen das Rennen

Auch ein paar wohlbekannte Berger Gesichter haben wir entdeckt:
Team-Wellenfahrt
Das Team "Wellenfahrt"...

...legte im ersten Vorlauf mit seinem Boot "Haubentaucher" einen sauberen zweiten Platz hin und qualifizierte sich damit für das Halbfinale A. Wir halten weiter die Daumen!
"Mehlwurm" Toni Lidl wies noch darauf hin, wie kooperativ sich die Rudervereine MRSV und MRC zeigten - sie stellen bereits zwei Monate vor der Regatta Trainer und Boote für das Training zur Verfügung.

Es lohnt sich auf jeden Fall noch hinzufahren - ab 16:15 gibt es auf der Bühne Rock am See. Näheres unter http://www.ekfs.eu/de/index.html

Aufgefallen ist uns noch eine wenig optimistisch angetretene Anwaltskanzlei. Auf ihren Shirts war zu lesen: "Wenigstens gewinnen wir unsere Prozesse".

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