Dienstag, 1. Juli 2008

Sinti oder Roma sind in der Stadt

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Sie fahren Cabrio und gucken Satellitenfernsehen. Sinti oder Roma sind in der Stadt. Auf der gemähten Wiese an der Hammerbreite am Ortseingang von Berg haben sie ihr mobiles Camp aufgeschlagen. Leider scheiterte ein erster Versuch der Kontaktaufnahme gestern abend an meiner chronischen Angst vor kleinen Hunden (dabei war es wirklich nur ein ganz kleines Hündchen, das mich freundlich bellend begrüßte). Bald mehr davon, aber zunächst (denn wahrscheinlich haben sie auch mobiles Internet): Willkommen im Dorf!

Montag, 30. Juni 2008

In den Berger Ateliers: Heute Folge 1 bei Gerd Jäger in Farchach

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Gerd Jäger, im zweiten Leben Gemeinderat der Grünen, in seinem Farchacher Atelier, umgeben von seinen Liebsten.

Abgesehen von seiner krankhaften Flachdachphobie ist Gerd Jäger ein feiner Kerl, guter Politiker und wunderbarer Künstler. Auf die Frage, wieso er seine archaischen Holzskulpturen immer aushöhlt, antwortet er: Er würde jetzt alt und das Holz sei ihm sonst zu schwer. Uns fällt es jedes Mal schwer, Gerd zu verlassen, ohne eines seiner Werke gekauft zu haben. Diesmal wünschte sich Elke G. eine Stele von Ralf "zum Hochzeitstag". Und obwohl der schon lange vorbei war, konnte Ralf da natürlich nicht "Nein" sagen. Auch den Gemeinderatshaushalt Ammer/Link ziert jetzt ein zweiter Jäger. Trotzdem war es kein teuerer Besuch. Er brachte Gerd allerdings den Titel "offizieller Kunst-Ausstatter der QUH" ein.
Wer Gerd am nächsten Wochenende bei den Ateliertagen besucht, sollte 1. fragen, was so eine kleine Stele kostet (Gerd macht gute Preise) und 2. darum bitten, einen Blick in die Werkstatt werfen zu können. Dort sieht es nämlich wie bei jedem wahren Künstler aus, der zeitlebens mit einer From ringt:
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Mehr aus den Ateliers der Berger Künstler morgen hier in QUH-Blog und am Wochenende in deren Ateliers.

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Vergibt diese Woche die undotierten QUH-Atelier-Preise: die mobile QUH-Jury Ralf & Elke G., Elke L., Andy A. - Zu der roten Skulptur links im Bild meinte eine kunstbegeisterte Besucherin: "Wunderbar, die lebt ja geradezu!" - Darauf der Gerd: "Naa, die is scho lange hi!"

Summertime

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Ab morgen können Sie Ihre Kinder zum Ferienprogramm der Gemeinde Berg anmelden. Hier das Programm zum Download:.
Die Öffnungszeiten des Rathauses:
Montag von 07:30 Uhr bis 12:30 Uhr
Dienstag von 07:30 Uhr bis 12:30 Uhr
Mittwoch geschlossen
Donnerstag von 07:30 Uhr bis 12:30 Uhr und 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Freitag von 07:30 Uhr bis 12:30 Uhr

Sonntag, 29. Juni 2008

Bilder vom Fußballfinale

CIMG4430 An so einem Tag muss die Kultur hinter den Sport zurücktreten (der Bericht über die Ateliertage befindet sich weiter unten): Heute zuerst die Bilder vom Fußballsonntag am Lohacker, wo an einem einzigen Tag mehr Spiele gespielt wurden als bei der ganzen EM und mit Sicherheit noch mehr Emotionen frei wurden: Die F-Jugendtrainer des MTV hatten ein großes F-Junioren-Turnier, den Kids in Motion Cup, organisiert, an dem 16 Mannschaften teilnahmen. Ein wunderbarer Sporttag endete mit Jubel und einer kleinen Träne:

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Nach dem Finale: Der MTV Berg hat alles gegeben, der SV Söcking triumphiert.

Und so war es gekommen:

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Nach einer Vorrundenniederlage: Trainer Marcus Calvin schwört seine Mannschaft ein.

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Die Finalgegener: die F1-Mannschaften vom SV Söcking und vom MTV Berg.

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Tonnen von Adrenalin vergossen: Marcus Calvin beim coachen!

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Vergebene Final-Großchance: Der MTV vergab im ersten Spielteil 4 große Chancen und verlor dann das Finale mit 0:1.

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Schon zuvor hatte der FSV Höhenrain im Elfmeterschießen sein Platzierungsspiel verloren und wurde Achter.

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Perspektivdiskussion am Rande: MTV-Jugendleiterin Elke Link und MTV-Chef Andreas Hlavaty diskutieren mit MTV-Altstar "Scholzi" über die Notwendigkeit einer A-Mannschaft. Denn traditionell hat der MTV viele gute F- und E-Mannschaften (derzeit 6), aber Probleme, eine A und B-Jugend zu melden.

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Am Ende bekam jede der 16 teilnehmenden Mannschaften einen Pokal. Was für ein Fußballfest!

Grandioses MTV-Jugend-Fußballfest am Lohacker

Es gab Jubel, Tränen und Kampf bis zur Erschöpfung. 16 F-Jugendmannschaften kämpften am Sonntag am MTV-Lohacker um einen von Familie Genz gestifteten Großpokal. Und die F1 des MTV-Berg erwies sich als vorbildlicher Gastgeber: Sie verlor im Finale - nachdem sie in der ersten Spielhälfte 4 Großchancen vergeben hatten - gegen die favorisierten Kicker vom SV Söcking mit 0:1. Comedy-Star Christian Tramitz hatte sich bereit erklärt, die Siegerehrung vorzunehmen.
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Die Sieger und der Star: Der SV Söcking und der Tramitz

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Der von Familie Genz gestiftete Pokal.

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Das mit vollem Recht stolze Organisationsteam: die F-Jugend Trainer des MTV Berg

(Fotos vom rasenden Reporter HP-Höck, bevor er zur Leopoldstraße weiterzog)

Und das nächste Fußballfest steht auch schon fest: der traditionelle Ostufer-Cup am 5.7. Anmeldungen sind noch möglich unter: http://www.mtv-berg.de/new/index.php?option=content&task=view&id=459&Itemid=2

Ateliertage: Die besten Stücke sind schon weg! Die QUH-Jury berät über QUH-Atelier-Preisträger

Schon am ersten Tag der Ateliertage gingen die besten Stücke weg:

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Spontaner Kunstkauf in Allmannshausen bei Hans Panschar.

Die QUH-Jury, bestehend aus den GR Ammer, Link & Grundmann, sowie Ralf Grundmann (in Vertretung von Jokl Kaske, der als Berger Kulturvereinsvorsitzender befangen und somit von der Jury ausgeschlossen war) besichtigte Samstag per Rad die Berger Ateliers und wird in der nächsten Woche die diesjährigen Preisträger des undotierten QUH-Atelier-Preises bekanntgeben, zu dem - wie schon im letzten Jahr - nicht einmal eine Urkunde verliehen wird.

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Die QUH-Jury im Atelier des offiziellen Ausrüsters der QUH mit Kunst: Gerd Jäger (jeder der QUH-Gemeinderäte besitzt eine Jäger Skulptur).

Alle Künstler der Ateliertage finden sich unter: http://www.atelier-tage.de/
Den QUH-Bericht von den letzten Aleliertagen 2007 gibt es auch noch: http://quh.twoday.net/stories/4033114/

Heute großes Finale!

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Zur Zeit findet das lang erwartete Finale des spannendsten Fußballturniers des Jahres statt: 16 F-Jugend-Mannschaften, gut 150 Kinder, ringen am Lohacker um den "Kids in Motion"-Kleinfeldcup des MTV. Die Siegerehrung - samt prominentem Überraschungsgast - wird gegen 14 Uhr erwartet. Hingehen, zugucken, mitfeiern!

Samstag, 28. Juni 2008

Die QUH präsentiert: Kunst für alle und umsonst!

Hans Panschar, der Allmannshauser Holzbildhauer hat mich eingeladen, bei den Berger Ateliertagen an diesem und dem nächsten Wochenende sein Gast zu sein.

Mein kleiner Beitrag zur wunderbaren Institution der Berger Ateliertage ist eine mp3-Datei. Sie heißt "El Al 1862" und ist eine musikalische Bearbeitung des Black Box Bandes einer 747-Frachtmaschine, die am 4.10.1992 - vom Flughafen Schiphol aus startend - in Amsterdam abstürzte.



(Einfach anklicken und anhören, oder legal herunterladen)

Die beiden Piloten hatten 7 Minuten lang versucht, zum Flughafen zurückzukehren, nachdem ihnen ein Triebwerk abgebrochen und in ein anderes hineingestürzt war. Das Hörspiel "Crashing Aeroplanes", das ich mit dem Musiker FM Einheit aus solchen Tondokumenten "komponiert" hatte, wurde mit dem angesehenen "Hörspielpreis der Kriegsblinden" ausgezeichnet.

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Im Anflug auf Schiphol. Fensterplatz.

Im Allmannshauser Atelier von Hans habe ich zusätzlich noch ein Buchobjekt gestaltet mit Photographien des Flughafens Schiphol, der auf deutsch übersetzt "Schiffshölle" heißt.

Ein Bericht über den Rest der Ateliertage folgt!

Freitag, 27. Juni 2008

Architektouren - Bauten aus Berg

Der Berger Architekt Markus Link Markus-Link-07_3x4cm
(nicht verwandt oder verschwägert mit Elke Link!) im QUH - Interview: Sein in Gauting realisiertes Projekt wird im Rahmen der "Architektouren" präsentiert.

QUH: Herr Link, was sind die "Architektouren"? Können Sie uns ein bisschen aufklären?
ML: Architektouren sind `Tage der offenen Haustür´, alljährlich Ende Juni, ein Wochenende lang. In ganz Bayern werden in den beiden Jahren zuvor entstandene und von einer Jury der Bayerischen Architektenkammer ausgewählte und als vorbildlich eingestufte Gebäude für interessierte Besucher geöffnet. Es werden öffentliche Bauten genauso wie Einfamilienhäuser vorgestellt; dazu gibt es ein 200 Seiten starkes Booklet mit Adressen und Zeiten.

Wir nehmen im Büro selbst das Wochenende sehr gerne zum Anlass, die Arbeit der Kollegen `live´ zu erleben, bester Zeitpunkt um sie ungeniert zu ihren Gebäuden zu löchern.

QUH: Sie selbst sind mit einem Projekt in Gauting vertreten. Können Sie es kurz beschreiben?
ML: Das Haus ist zum guten Stück das Ergebnis einer intensiven Suche nach einer Wohnvorstellung, die wir mit den Bauherren im Schulterschluss und in langen Gesprächen konkretisiert haben.
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Der Text des Booklets zu den Architektouren lautet:
`Der Baukörper ist in den Baumbestand eingefügt und nimmt mit großen Fensteröffnungen und Fassaden- einschnitten Bezug zum Außenraum. Im Inneren gibt es Blick- und Lichtbeziehungen zwischen den beiden Geschossen und durch die Räume hindurch. Der offene Grundriss im EG verspringt entsprechend der Topographie; mit einem Schwenkelement und einem Voile können variable Bereiche unterteilt werden._MG_1328_ezDie Individualräume im OG liegen um eine U-förmige Galerie; die Ebenen sind durch den Luftraum verbunden.´

QUH: Ein solches Haus hätten Sie in Allmannshausen nicht bauen dürfen. Was halten Sie von der neuen Ortsgestaltungssatzung und dem Bebauungsplan?
ML: Eine Gestaltungssatzung ist ein Instrument, das einen hohen Wert haben kann, wenn es einem Bereich zur Erhaltung seiner Gestaltqualität verhilft, z.B. gewachsenen Ortskernen, ob das ein mittelalterliches Ensemble ist oder die Kirche mit der umliegenden Hofstruktur.
Eine Frage stellt sich aber vor allem: Was will man mit einer Satzung schützen? Denn durch eine undifferenzierte, weil nicht mit der nötigen Ruhe und Offenheit abgewogenen Festsetzung kann viel verlustig gehen: Nämlich die Möglichkeit, an der jeweiligen Situation die passende gestalterische Antwort zu finden / die Architektur sich weiter entwickeln zu lassen.

Eine zu tief eingreifende Festsetzung einzelner Gestaltungsmerkmale kann zu Monotonie und Beliebigkeit führen, die ein über die Jahrhunderte gewachsener Ortskern nicht hat. Vor allem Vielfalt der Lebensentwürfe wünsche ich mir in meinem Lebensumfeld finden zu können.

QUH: Herr Link, herzlichen Dank für das Interview!

Kontakt:
M Link Architekten
Allmannshausen / München
t. 089 / 550 11 31

Mehr über Architektouren finden Sie auf der Homepage der Bayerischen Architektenkammer. Etwas über die beiden Berger Häuser, die dort vertreten sind, zwei Artikel weiter unten.

Fotos: Quirin Leppert

Morgen 14 Uhr eröffnen die Berger Ateliertage

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Jedes Jahr wieder die Frage: Wer machte was? - Das Gemeinschaftswerk der Berger Künstler.

Morgen um 14 Uhr (und am Sonntag von 11-19 Uhr) öffnen die Berger Künstler wieder ihre Ateliers. Auch die QUH macht mit. Hier in der virtuellen Galerie morgen zum kostenlosen download das Stück "El Al 1862" aus dem preisgekrönten Hörspiel "Crashing Aeroplanes" von Andreas Ammer & FM Einheit, das als Gast bei Hans Panschar in Allmanshausen zu erleben ist.

Donnerstag, 26. Juni 2008

Architektouren - Bauten in Berg

An diesem Wochenende öffnen sich im Rahmen der "Architektouren" bayernweit die Türen zahlreicher exemplarischer Bauwerke für das Publikum. "Baukunst geht jeden an", schreibt der neue bayerische Ministerpräsident in seinem Grußwort. Die Präsentation dieser Bauwerke sei "ein wertvoller Beitrag zur ästhetischen Bildung", "notwendige geistige Auseinandersetzung in einem Bereich, der unseren Alltag nachhaltig prägt". Wohlgemerkt, das ist das Grußwort von Dr. Günther Beckstein, nicht das Plädoyer der QUH im Berger Gemeinderat.

Zwei der 181 im Rahmen der "Architektouren" zu besichtigenden Objekte stehen in Berg - hier die Öffnungszeiten und Adressen:
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Baukunst in Aufkirchen am Klosterweg.

Samstag 11 Uhr, Klosterweg 32, Arch.: loenhart&mayr, München
Sonntag 15:30, Am Fichtenhain 9, Arch.: Nobis, Berg

Mehr über Architektouren finden Sie auf der Homepage der Bayerischen Architektenkammer. Und noch mehr gleich im QUH-Interview mit dem Berger Architekten Markus Link.

Plakatwand im Bushaus oder Litfaßsäule?

Bushaus

So sauber schaut ein (verschlissenes) Berger Bushaus normalerweise nicht aus. Außerdem sehen regelmäßig nur wenige Berger (mit Ausnahme der Busgäste) die Veranstaltungshinweise und Plakate der örtlichen Vereine im Landkreis.

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So sähe eine ländliche (und ggf. auch für GR Steigenberger akzeptable) Alternative aus, die in den Ortszentren von Höhenrain, Aufkirchen und Berg stehen könnte.

Wir sollten im Kleinen anfangen, Berg schöner zu machen!

Jokl Kaske (Der Melker)

Mittwoch, 25. Juni 2008

Halbfinale

Dienstag, 24. Juni 2008

Gemeinderat bewegt sich im Kreis

Gestern bewegte sich der Gemeinderat buchstäblich im Kreis.
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Aber zuerst die Anfragen aus dem Gemeinderat: Zuerst schlug Jokl Kaske (QUH) vor, die heruntergekommenen Plakatwände "Für die örtlichen Vereine" durch Litfaßsäulen zu ersetzen, wurde damit aber - wie auch der QUH-Vorschlag, in Zukunft öffentliche Gebäude nur noch mit Photovoltaikdächern zu errichten - an den ziemlich überfrachteten PUVE Arbeitskreis (Planung, Umwelt, Verkehr & Energie) in der nächsten Woche verwiesen. Interessant auch die Anfrage von GR Fink (EUW), wieso denn der schöne Kiosk in Höhenrain andauernd geschlossen sei? Antwort: In Zukunft würde der Bäcker dort wieder täglich von 7- 8.30 seine Semmeln verkaufen. Leider definitiv nicht unsere Zeit, um nach Hearoa zum Shoppen zu fahren.

Danach durfte die QUH einen kleinen politischen Sieg feiern. Nach der Präsentation eines Phantomgerüsts darf in Allmannshausen nun doch -entgegen der Satteldachsatzung, aber im Sinne der Anwohner - unterhalb der Biemer-Billa ein Flachdachhaus gebaut werden. Die QUH hatte von Anbeginn für die Möglichkeit einer solch modernen und nachbarfreundlichen Bebauung votiert. Allerdings war das Ergebnis mit 12:7 doch knapp. Außer der QUH stimmten hauptsächlich die EUW sowie die stellvertretenden Bürgermeister (Brunnhuber, Steigenberger) für den Antrag der Bauwerber und damit gegen die Satteldachsatzung, die ins Wanken gerät, wenn schon der erste Bauantrag mit einer Sondergenehmigung versehen wird.

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Bald ist Berg ein Dorf wie jedes andere: Eines mit Kreisverkehr.

Mehr Diskussion gab es um den im Planungszustand vorgestellten Kreisverkehr mit 35m Durchmesser am Ortseingang von Berg, der das Ortsbild nachhaltig beeinflussen würde. Erfreut nahm BM Monn den Vorschlag der QUH auf, den Kreisverkehr zumindest nicht wie vorgeschlagen in der Mitte mit einer 1,5m hohen "Gurke" (O-Ton des Planers) als Sichtschutz zu versehen. (Langsam entwickeln wir uns zur Regierungspartei, weil wir so oft einer Meinung mit dem Bürgermeister sind).

Vorangegangen war eine denkwürdige Diskussion, ob man hier am Ortseingang lieber einen "Obelisken" aufstellen (Brunnhuber) oder "Bleamerl" pflanzen (Schmid) solle. Am vernünftigsten war der Vorschlag von GR Steigenberger (BG), diese Frage doch bitte zu vertagen. Einstimmig beschlossen wurde dann, dass die Gemeinde die Kosten für die Pflege des Kreisverkehrs tragen will (das riecht doch nach dem von BM Monn schmunzelnd vorgeschlagenen "Berger Wappen" aus Blumen).

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Gerne mal grauenvoll: Kunst im Kreisverkehr?

Verblüffung im Gremium, als die QUH geschlossen den Vorschlag des Kreisverkehrsplaners ablehnte (als einzige Partei 15:4). Das richtet sich nicht gegen den Planer, sondern gegen das Objekt der Begierde - wir müssen nicht die Planung für eine Scheußlichkeit gutheißen, deren Nutzen doch reichlich zweifelhaft ist: Die Überquerung der Straße für Fußgänger und Radfahrer würde dadurch kein bisschen erleichtert, und wirklich sinnvoll wäre so ein Kreisverkehr (geschätzte Kosten immerhin 214.000€) nur, wenn ins Huberfeld ein Supermarkt käme, gegen den sich allerdings schon der alte Gemeinderat ausgesprochen hat.

Also wozu das ganze? Nur als Einfahrt fürs "Betreute Wohnen" ist der Aufwand definitiv zu groß. Und anders als in anderen Ortsteilen besteht am Ortseingang von Berg nur beschränkt ein Problem mit Rasern.

Blaulicht in der blauen Stunde

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Als wir QUH-Gemeinderäte am Montag zur blauen Stunde bei einem gemütlichen Gartenbier im Huberfeld die Sitzung vorbereiteten, erscholl plötzlich Sirenengeheul. Laut, lang, immer wieder Einsatzfahrzeuge. Irritiert versuchten wir auszumachen, in welcher Richtung sie fuhren - gar nicht so einfach. Und wir überlegten, was da wohl passiert sein mochte. Ein solcher Einsatz, das konnte nur ein Megagewitter oder ein Megaunfall sein. Doch das Gewitter war über Berg hinweggezogen - vier Berger Räte waren ratlos und diskutierten zunächst weiter über die anstehenden Tagesordnungspunkte. Das einzige Erklärungsmodell bot die frisch eingetroffene Meldung, dass in München 200 Kästen Weißbier, die Ladung eines Getränkelasters, auf der Autobahn gelandet seien - musste unsere Feuerwehr etwas Bier pumpen?
Heute wurden wir aufgeklärt: Es handelte sich um eine Alarmübung an der Rottmannshöhe. In der Heckscherklinik wurde Großalarm ausgelöst - es rückten die Feuerwehren aus Allmannshausen, Bachhausen, Berg, Höhenrain, Ammerland und Münsing an, dazu der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Percha und die Kreisbrandinspektion Starnberg. Dazu wurden auch noch die ehrenamtlichen Kräfte des Roten Kreuzes Landkreis Starnberg alarmiert.
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In dem Übungs-Szenario brannte die Klinik, es gab 23 Verletzte, die zum Teil unter schwerem Atemschutz aus den oberen Stockwerken gerettet werden mussten.
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Die Übung mit 100 Kräften der FFW und 29 Helfern des BRK dauerte ca. 2 Std. Einsatzleiter der Übung war Kreisbrandmeister Tobias Völkl - genau, der mit dem roten Roller!
In München brauchte die Feuerwehr übrigens zweieinhalb Stunden, um den Biersee zu beseitigen. Na denn Prost!
(Fotos: Michael Meyr)

Achter von siebzehn!

Vor dem Wochenende der Kultur (Ateliertage/Architektouren) noch eine Erfolgsmeldung aus dem Sport:

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Seit 1o Jahren turnen und tanzen sie bereits zusammen - und nun belegten die Mädels von der Damenmannschaft des MTV Berg am vergangenen Wochenende bei der Deutschen Meisterschaft Gymnastik & Tanz in Laupheim den großartigen 8. Platz - wir gratulieren!

Nachdem man in letzter Zeit so viele Fußballer hat weinen sehen, wurden nun endlich einmal Freudentränen vergossen - von Übungsleiterin Annette Reisländer mit ihrer Gruppe: Veronika Bals, Miriam Kreisl, Christine Maier, Simone Schwarz, Christina Scholz, Sabrina Schweiger und Heidi Sigel.

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Die Ladies in Red mit Gefolge...

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