Montag, 23. Juni 2008

QUH-Partei auch bei Fußball-EM unerwartet stark

Am Fußballplatz ist es "talk of the town": Zu jedem großen Fußball-Turnier organisiert der Ex-MTV-Torjäger Christian B. aus Aufkirchen ein Tippspiel. An die 70 Tipper machten diesmal mit. Und auch in diesem Wettbewerb ist die QUH erstaunlich stark. Gestern ging der "QUH-Tipp" sogar in Führung:

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Und auch unsere Fraktionsvorsitzende Elke Link, die sich hinter dem Pseudonym "Holzfäller" versteckt, ist nach dem Viertelfinale auf Platz 2! Das ganze Tippspiel findet sich unter:
http://www.kicktipp.de/ostufer/tippuebersicht

Sonntag, 22. Juni 2008

Erfolgreiche Hexenverbrennung in Farchach.

Laue Lüfte und Windstille waren die idealen Voraussetzungen gestern für das Sonnwendfeuer in Farchach, bei dem die bösen Geister des Winters in Form einer Strohhexe noch imposanter als sonst abgefackelt wurden.

Brannte noch höher und heißer als sonst: Das Farchacher Sonnwendfeuer!

Viele hundert Berger feierten unter der bunten Lichterkette auf der Farchacher Weide und bei moderaten Bierpreisen (Maß 5€) die kürzeste Nacht und das immer wieder schönste Fest des Jahres. Besonders gelungen in diesem Jahr wieder die Musik ...

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Der Auftritt der Oberammergauer Musikgruppe "Kofelgschroa", die Blues und Blasmusik ohne jede Lederhosenromantik mit viel Leidenschaft und Witz (und einer Feder im Haar) verbanden. Sie spielten sich - trotz fehlender Musikanlage - so sehr in die Herzen des Publikums, dass Klaus Steinbrück von den Bachhausern spätnachts ganz blaß und noch später gar etwas wütend wurde.

Samstag, 21. Juni 2008

Heute Sonnwendfeier in Farchach

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Heute wird die Puppe wieder brennen. Am längsten Tag des Jahres wird in Farchach wieder der große Stapel Holz angezündet und man wird wieder die Nacht lang um das Feuer sitzen. Das Fest (Richtug Wertstoffhof) ist immer so schön, dass man sich auf Mundpropaganda verlassen kann und nur einen ganz kleinen grünen Zettel aufhängen muss. In Höhenrain dasselbe dann am 27; dann allerdings unter dem Namen Johannisfeuer (da wäre der richtige Termin zwar der 23., aber - anders als bei der Maifeier - war man da diesmal wohl flexibler.

Donnerstag, 19. Juni 2008

Der Aufstand der Gläubigen

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Für viele dürfte es - trotz fortgeschrittenen Alters - die erste Demonstration ihres Lebens gewesen sein: Über 1000 Unterschriften wollte Dr. Peter Haslbeck, der Sprecher der Initiative für Pater Laurentius, heute Abend Dr. Schwab, dem Personalreferenten des Erzbischöflichen Ordinariats, vor der Kirche in Höhenrain überreichen. Gut 50 Gläubige hatten sich trotz des anstehenden Viertelfinalspiels der deutschen Fußballnationalmannschaft versammelt, um dem Abgesandten einen "heißen" Empfang samt Straßensperre zu bereiten. Allein - weder Dr. Schwab noch die Pfarrgemeinderatsvorsitzenden und Kirchenpfleger erschienen zu dem Treffen (womöglich traf man sich heimlich an einem anderen Ort).

Die erstaunlichsten Szenen spielten sich am Rande der "Demonstration" ab. Als Pater Joseph, der in der Kirche eine "Anbetung" geleitet hatte, das Gebäude klammheimlich und ohne Gruß an "seine" Gemeinde" schnell verlassen wollte ...
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Pater Joseph verlässt die Kirche ohne Gruß.

... wurde er von manch anwesenden Gläubigen mit wüsten Schimpfworten ("D*#%*!") bedacht, die hier wiederzugeben der gute Anstand verbietet.

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In der Gemeinde derzeit nicht sehr beliebt: Erzbischof Marx.

QUH-Mitglied "Ehrentellerl" ist bereits - als Reaktion - aus der katholischen Kirche ausgetreten (vgl. seinen Kommentar rechts).

Mittwoch, 18. Juni 2008

Diebstahl, Demos und Domkapitulare

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Job weg, Brieftasche weg, die Wohnung leergeräumt, daheim wartet nichts als eine karge Klosterzelle! Schlimmer kann es für den derzeit beliebtesten Berger kaum mehr kommen: Während dem wahren Pater Laurentius bei seinem Urlaub auf Ibiza die Aktentasche gestohlen wurde und seine Wohnung inzwischen vielleicht schon von der Kirche ausgeräumt wurde, vermelden die Zeitungen, dass die Berger Unterstützerfront für ihn zu bröckeln beginnt. Die Pfarrgemeinderäte Marlene Donath und Kirchenpfleger Siegfried Theimer zweifeln nun doch etwas an ihrem Rücktritt.

Am Wochenende hat den Gläubigen - in Vertretung von Pater Laurentius - in seiner Predigt Pater Posch von den Karmeliterinnen nebenan offensichtlich gehörig die Leviten gelesen. In den Zeitungen finden sich heute Aussprüche von Gläubigen, die von einer "Strafpredigt" sprechen, die "der katholischen Kirche im 21. jahrhundert unwürdig ist", von "Empörung" und "autoritärem Machtgebaren" ist die Rede. Das Gebot der Stunde sei für das Kirchenvolk "Gehorsamkeit".

Um diese einzufordern kommt morgen Domkapitular und Prälat Wolfgang Schwab, der im Erzbistum die "Abteilung Personalführung und Personaleinsatz" leitet (was es nicht alles gibt in der Kirche). Er will die Pfarrgemeinderäte zum Verbleib im Amt überreden. Genau zu diesem Termin hat der Initiativkreis morgen ab 19.30 zur "Großdemo" nach Höhenrain an die Kirche gerufen.

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Der Liebling der Berger Gläubigen an seiner neuen Wirkungsstätte in Niederaltaich (die Aufnahme stammt von seinem 40-jährigen Profess-Jubiläum im letzten Jahr).

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Kommt morgen nach Berg: Dr. Wolfgang Schwab, Prälat, Domkapitular, Personalreferent für die Pastoralen Dienste (Referat 1), Bischöflicher Beauftragter für den Ständigen Diakonat, Leiter der Abteilung Personalführung und Personaleinsatz. Der Initiativkreis Laurentius bescheinigt ihm eine "selbstherrliche Art und Weise".

Die Homepage des "ungehorsamen" Initiativkreises: http://www.initiative-laurentius-berg.de/ . Auf der Seite wird nahegelegt, dass die Abberufung von Pater Laurentius vor allem wegen der Grundstücksspekulationen am Huberfeld geschieht und mit dem immer noch von A. Lidl geplanten Supermarkt in engem Zusammenhang steht.

Dienstag, 17. Juni 2008

Über den Nutzen von (und der täglichen Freunde mit) einer eigenen Photovoltaik-Solaranlage

Seit letztem Jahr besitzen wir auf unserem Dach in Berg eine kleine Solaranlage, mit der wir Strom ins Netz einspeisen. Da der Solarstrom subventioniert ist und der Preis für 20 Jahre garantiert, war dies keine große Investition: Wir haben über mehr als 80% des Preises einen günstigen Kredit bei der KfW aufgenommen, die ganzen Zinsen zahlt die Sonne. Über den Computer können wir täglich ablesen, wieviel Strom "wir" am Tag produziert und wieviel Geld wir damit verdient haben. Gestern kam erst abend die Sonne raus. Es ist schlechtes Wetter, da war es nicht so viel Strom, die Sonnenkurve des Tages sieht dann so aus:

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Die ideale Kurve sieht hingegen so aus;

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Das war letztmals am 27. Mai, ja solange ist der letzte wirkliche Sonnentag schon her. Am späten Nachmittag - auch das sieht man in der Kurve - fällt ein wenig Schatten vom Kamin auf die Anlage. An der Menge des erzeugten Stromes läßt sich eindeutig das Wetter der Vergangenheit ablesen. Am 2. Juni hat es nachmittags gegen 3 Uhr offensichtlich plötzlich ein Gewitter gegeben:

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Und damit zum wichtigsten Punkt: Eine große Angst gegenüber Solaranlagen ist, dass sie bei schlechtem Wetter keinen Strom liefern. Das ist verkehrt. Selbst in dem fast dauerhaft verregneten Monat Juni liegen wir noch weit über der - in der Grafik mit einem kleinen grünen Strich markierten - Mindestmenge Strom, die die Anlage produzieren muß, um ihren eigenen Kredit abzuzahlen:

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Jeder gelbe Balken entspricht einem Monat 2008. Alles unter dem grünen Balken zahlt den Kredit ab, alles über dem grünen Strich ist unser "Gewinn", der ausbezahlt wird. Noch viele Jahre lang. Selbst der verregnete Juni wird genug Ertrag bringen. Es ist uns eine tägliche Freude. Unweltschutz und Eigennutz.

Sonntag, 15. Juni 2008

30.000 Fans ...

... sind eine eindrucksvolle Kulisse.

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So viel Zuschauer jedenfalls passen in das Wörtherseestadion in Klagenfurt ...

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... in dem die deutsche Mannschaft ...

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... gegen Polen ihr EM-Auftaktspiel ...

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... zur Freude der deutschen Fans grandios gewann
(und gegen Kroation daraufhin deprimierend verlor).

30.000 Zuschauer machen einen Höllenlärm
und sind mehr als man sich als Publikum auf einem Dorf erhoffen kann.
30.000 Leser, ein ganzes EM-Fußballstadion voll,
hat seit gestern auch unser QUH-Blog!

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Wir freuen uns wie die Europameister, danken unseren Lesern in der Fankurve und Montags geht es erst gegen Österreich und dann für die QUH weiter um das Gute in der Gemeinde.

Samstag, 14. Juni 2008

Ostufer unterliegt im Schwermetal

Letztes Jahr waren sie die Favoriten, unterlagen aber in der Publikumsabstimmung den Sensations-Newcomern "InsAniC" vom Ostufer: Die Metalcore-Band "Senses May Wither" vom Tutzinger Gymnasium. Beim diesjährigen Contest der S6-Gymnasien (Starnberg, Tutzing, Gauting, Gräfelfing, Planegg, Kempfenhausen) im Münchener Szene-Club "Backstage" gelang den Tutzingern die Revance. Sie verwiesen "InsAniC", die Berg-Starnberger Thrash-Metal-Band auf den zweiten Platz.

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Am Ende eines langen Konzertabends: "Senses May Wither" bekommen eine symbolische goldene Schallplatte als Siegerpokal.

"InsAniC" belegten bei dem von den 6 SMVs der Gymnasien gemeinsam organisierten Event in der Gunst des zahlreich anwesenden SchülerPublikums diesmal den zweiten Platz. Allerdings - das sagen wir als betroffene Eltern ganz unobjektiv - hatte "InsAniC" etwas Pech: Bei der Auslosung zogen sie den undankbaren Platz als Opener, sodaß zu ihrem Auftritt noch nicht das ganze Publikum eingetroffen war.

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"InsAniC" zweiter Sieger im Backstage 2008 in full flight

Bei "InsAnic" spielen an der Lead-Gitarre der Berger Moritz Link, Sohn der QUH-Gemeinderäte Ammer/Link und am Schlagzeug Felix Liebl, der Sohn des Kempfenhauser Schuldirektors. Gesang: Franz Kufer, Bass: Veit Oberrauch (beide aus Starnberg).

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Im Publikum: Metaller-Eltern Martin Liebl und Elke Link

Der letztjährige Auftritt von InsAniC sah so aus:

Im übrigen gewannen InsAniC im letzten Jahr ein Wochenende in den Tutzinger Studios von Peter Maffay. Die Band wartet bis heute vergeblich auf diesen Termin.

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