Neues vom Männerturnverein am Würmsee

Der Biberkor-Spaten auf dem Schoß des Fußballabteilungsleiters Christian Kalinke, der zweiten Vorsitzenden des MTV Berg Annette Reisländer und des ersten Vorsitzenden Andreas Hlavaty
Lauter gute Nachrichten gab es für die Mitglieder des MTV Berg bei der Jahreshauptversammlung: Der große Vorsitzende Andreas Hlavaty konnte stolz berichten, dass 1. der Bebauungsplan für die Sportanlage Berg Nord mit Trainingsplatz, Skateranlage, DFB Minispielfeld, Bogenschießplatz, Bauraum für Turnhalle und Sportfunktionsgebäude sowie Erschließung in Arbeit ist (lt. Planer sollen die Erdarbeiten noch dieses Jahr stattfinden. Die Kunststoffdecke kann erst bei wärmeren Temperaturen aufgebracht werden, so dass man von einer Fertigstellung im Mai/Juni nächsten Jahres ausgeht), 2. dafür vom Gemeinderat ein Kunstrasenplatz einstimmig genehmigt wurde, 3. mit dem ersten Spatenstich für die Montessorischule auf Gut Biberkor auch die Dreifachturnhalle in greifbare Nähe gerückt ist, 4. die Anzahl der Mitglieder mit 155 Austritten und 154 Eintritten nahezu gleichgeblieben ist, 5. der MTV Berg mit den Bogenschützen nun eine vierte Abteilung dazubekommen hat und 6. die Finanzen bei Tennis und Turnern wie gewohnt in Ordnung sind und die Fußballer es erstmals sogar geschafft haben, aus den roten Zahlen zu kommen.

Rechts im Bild: Elke Sigel, die Leiterin der Geschäftsstelle
quh - 2008/05/30 16:41


Nur der Segen wird bleiben ...










Und, was sollen wir sagen? Der Schlagzeuger dieser international vielleicht einflussreichsten aller deutschen Bands ist ein waschechter Bachhauser namens Rudi Moser.
Allerdings ist Rudi auf seine Heimat nicht besonders stolz. Als stolzer Wahlberliner verheimlicht er gern seine bajuwarische Herkunft. Deshalb wurde er bei seinem "Heimspiel von Blixa Bargeld, dem Sänger der Band, auch als "Der Moser Rudi aus Flensburg" vorgestellt.
Ich selbst war vor ein paar Jahren nach Berg gezogen und betrachtete es als ein großes Glück, es geschafft zu haben, aus der Großstadt hinaus aufs Land und an den See gezogen zu sein. Ich fand mich hier in Berg geradezu befreit. Als ich Rudi das in dem Berliner Cafe erzählte, meint er, ihm ginge es genau umgekehrt: Sein größtes Glück sei es, dem furchtbaren Landleben und all seiner Enge entronnen zu sein. Er habe es nach Berlin "geschafft". Er komme aus einem furchtbaren Dorf, in dem er sich als Jugendlicher nicht wohlgefühlt habe und in dem er immer Außenseiter gewesen sei. Gut eine Stunde diskutierten wir immer leidenschaftlicher die Vor- und Nachteile des Stadt- und Landlebens, bis ich Rudi in dem Berliner Café endlich fragte, wo er denn herkomme. Er meinte, das Dorf würde ich sicher nicht kennen, es sei liege weit im Süden unten in der Gegend des Starnberger Sees in der Gemeinde Berg, geboren sei er in Bachhausen, er habe aber dann länger in einem Dorf namens Leoni gewohnt.







