Sonntag, 14. Oktober 2007

Flohmarkt im BRK Kindergarten

Zum Kinder-Klamotten-Drehkreuz mutierte am Samstag wieder der Berger Kindergarten. Von halb neun Uhr an wechselten Skihosen, Mützen, Bücher und Spielsachen fröhlich den Besitzer. Der Andrang war gar so groß, dass im Laufe des Vormittags sogar die Butterbrezen und der Kuchen ausging. Rund 1000 Euro flossen in die Kasse des Fördervereins. Allen Helfern ein herzliches Dankeschön fürs Wirbeln, den Organisatoren Respekt und die Anwohnern bitten wir eventuelle Unannehmlichkeiten nachzusehen. Die Horrormeldung von bis zu 13% Beitragserhöhung (siehe unten den QUH-Bericht vom 10.Oktober aus dem Gemeinderat) war übrigens noch nicht bei den Leidtragenden angekommen...

Inzwischen bei der QUH

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Es gibt ja Leute (die dieses Blog nicht lesen), die fragen uns, was wir inzwischen als Partei so machen. Nun wir tun, was eine Partei tun muss: wir bereiten uns - nachdem wir juristisch inzwischen anerkannt sind - inhaltlich und organisatorisch auf die Gemeinderatswahl 2008 vor. Eine 10 Mann und 10 Frau starke Kandidaten-Liste ist so gut wie fertig. Themen wie Energiekonzept, Jugendarbeit, fehlende Visionen in der Gemeinde, Wirtschaftsförderung, und 'Wie bekommt man Kunst nach Berg?' werden allwöchentlich bei unseren Treffen diskutiert. Die QUH als AGRO (Außer GemeindeRätliche Opposition) beobachtet und kommentiert hier im digitalen Tagebuch (Blog) kritisch das Geschehen im Gemeinderat. Wir beobachten großflächig die Gemeinde nach Problemzonen (Ortsmitten, siehe untenstehenden Beitrag), wir wissen, wo die Maibäume wackeln und erwarten in näherer Zukunft den 10.000. Leser dieses Blogs. Hier unter www.quh-berg.de findet sich mehrmals wöchentlich das Neueste aus der Gemeinde ... dieses Blog (das man oben rechts abonnieren kann, d.h. man bekommt eine E-mail, wenn ein neuer Beitrag erschienen ist) entwickelt sich zur ersten und einzigen digitalen Tageszeitung von Berg.
Kurzum: Die QUH bildet sich und ihre Anhänger fort (aber auch gegnerische Gemeinderäte lesen hier regelmäßig nach, was los ist).
Die Pläne für die demokratische Machtübernahme im nächsten Jahr (Gemeinderatswahl am 2.3.2008) sind geschmiedet. Letzte Hürde: 120 Unterstützer-Unterschriften im Dezember.

Bankenwesen in Berg (Ortsmitten Folge 2)

Eigentlich wäre heute die architekturkritische Auseinandersetzung mit der Ortsmitte Höhenrain dran gewesen. Da aber Lokalpolitik bedeutet, dass man sich nicht nur um die großen Linien der Politik, sondern auch um die Kleinigkeiten kümmern muß, heute erst einmal ein herbstlicher Beitrag über das Bankenwesen in Berg (unter besonderer Berücksichtigung des Schloßparkes):
Vorbild aller Banken darf jene sein, die sich - von Leoni aus kommend - am Eingang des Schloßparkes befindet. Sie ist ein äußerst gelungenes Beispiel ihrer Spezies, was allein schon die "Be-Sitz-Verhältnisse" beweisen.
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Ganz im Gegensatz dazu eine Bank weiter unten im Schloßpark, am Ufer des Sees. Eine Bank, die - obwohl neu errichtet - schon jetzt nur noch als Gradmesser für das Fortschreiten der Polkappenschmelze oder als Ruhezone für Taucher herhalten kann.
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Fast ebenso absurd: Eine weiter oben im Schloßpark befindliche Aussichtsbank, die vor 2 Jahren noch einen gigantischen Bllick auf Aufkirchen geboten hat. Heute ein Fall für Klaustrophobiker oder für die Kettensäge vom Bauhof.
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Politisch und ökonomisch scheint eine öffentliche Sitzgelegenheit den Idealfall des Bürgerengagements in der Gemeinde darzustellen. So finden sich in der Ortsmitte Berg gleich 2 privat finanzierte Sitzgelegenheiten: Einmal ein neumodisches, etwas gewagt unbayrisches Cafehausensemble samt Herbstschmuck vor der Fischerei Andrä ...
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... und etwas weiter das Replikat der Berger-Urbank. Jene Sitzgelegenheit nämlich auf der einstmals Oskar Maria Graf vor seinem Wohnhaus als Ureinwohner samt Maßkrug posierte. Diese Bank vor den heutigen Oskar-Maria-Graf-Stuben ist zwar historisch an der richtigen Stelle angebracht, andererseits - weil hüfthoch - so unproportional, dass sie eher als Skulptur, denn als Ruhestätte zu gebrauchen ist. Diese beiden Bänke sind verdienstvoll, aber im tiefsten Inneren so absurd wie selten genutzt.
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Auf das nette Aufkirchner-Unternehmer-Rundbänkchen mit gleichem Schicksal wurde bereits in unten stehenden Bericht verwiesen (vgl. den Beitrag Ortsmitte Aufkirchen). So sei am Ende nur noch auf die sicherlich monumentalste, weil auf einem massiven Steinblock-Ensemble sich befindliche Bank in der neuen Ortsmitte von Höhenrain verwiesen.
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Eine Bank wie ein Gebirge: Idyllisch und brutal wie der Ortsteil Höhenrain. Das aber gehört zum anderen Thema. Davon bald mehr (Die Mächtigen zittern schon!). Anregung zum Thema bitte an: Kandidatin@quh-berg.de

Samstag, 13. Oktober 2007

Heute im Münchner Merkur: "die QUH mit ihrem längst legendären Internet-Blog"

Für dieses Blog war die letzte Woche eine gute Woche. Die Artikel über den MTV-Trainigsplatz und das Kindergartengeld (nach unten scrollen) vermeldeten jeweils dreistellige Besucherzahlen. Heute lobt der Münchner Merkur die QUH in seiner Wochenendausgabe für ihren "längst legendären Internet-Blog".
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Münchner Merkur 13.10.2007 / Lokales Seite 3

Am Freitag allerdings erreichte uns aus der Gemeinde vom freundlichen Herrn Reil eine Hiobsbotschaft: Für die kommende Gemeineratswahl reicht es nicht mehr aus, dass die QUH in Berg als Wählergemeinschaft anerkannt ist: um zur Gemeinderatswahl antreten zu können, muß jede Partei, die nicht im Rat vertreten war, erneut 120 Unterschriften sammeln. Es geht also im Dezember wieder los, wie einstmals im Juli 2006 (ganz fleißige können hier im Blog zurückblättern auf den 18.7.2006 oder rechts unten "Unterschriften" anklicken). Damals benötigte die QUH nur 2 Wochen und zwei Tage, um auf die erforderliche Anzahl Unterstützer zu kommen. Die Zahl von Unterschriften macht uns mit fast 40 Mitgliedern und bis zu 120 täglichen Lesern dieses Blogs zwar keine großen Sorgen, aber wir hätten uns, unseren Unterstützern und auch den Damen von der Gemeinde gern die Arbeit erspart.
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Ein vertrautes Bild: Die QUH-Unterschriftenaktion vom Juli 2006. Im Dezember ist es wieder so weit.

Mittwoch, 10. Oktober 2007

Kinder in Berg unerwünscht? ... Gemeinderat stimmt 13:4 gegen Kinderfreundlichkeit.

Nennen wir es Skandal? Oder Unverschämtheit? Oder einfach Ignoranz? In Berg ein Kindergartenkind zu haben, verteuert sich dank CSU, FDP und Einigkeit im nächsten Jahr auf einen dreistelligen Eurobetrag! Ist es eine Bewerbung um den Titel "kinderfeindlichste Gemeinde Bayerns"?

In der gestrigen Gemeinderatssitzung wurde eine saftige Erhöhung der ohnehin schon hohen monatlichen Gebühren für die kommunalen Kindergärten beschlossen. Bürgermeister und Verwaltung schlugen eine Verteuerung um pauschal 11 € im Monat vor. Der Gemeinderat zeichnete sich bei der Abstimmung weitgehend durch grandiose Ahnungslosigkeit aus. Nur Rupert Steigenberger (BürgerGemeinschaft) fiel es auf, dass dies eine konjunkturpolitisch ungerechtfertigte Erhöhung um über 10% bedeuten würde. Nur Karl Brunnhuber (SPD) kam auf die Idee, nach den Kosten in der Umgebung zu fragen. Beide Wortmeldungen verhallten ungehört, bzw. blieben unbeantwortet. Es hieß, man müsse trotzdem noch kräftig draufzahlen. Später stellte sich heraus, dass dies zumindest bei den Betriebskosten für den Hort Aufkirchen gar nicht der Fall ist.
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Kindergarten Berg: auf dem Weg zur Nobelherberge?

Konkret: In der "billigsten" Buchungskategorie für Vormittagskinder beträgt die Erhöhung sogar mehr als 13% (von 83€ auf 94€ monatlich)! Die QUH rät vor der Abstimmung zur Recherche: Wie hoch in Bayern die Kosten für Kindergärten sind, hätte man mit einem Klick hier erfahren können.

Man hätte gesehen: Berg belegte schon vor der Erhöhung einen aboluten Spitzenplatz in Bayern! Bald ist ein Kindergartenplatz hier fast doppelt so teuer wie in Pöcking!

In Coburg kostet besagter Halbtagsplatz monatlich 60€, in Landshut 58€, in Pöcking 56€; in München ist er nach Einkommen gestaffelt: Dort kostet er 0€ für schlechter Verdienende bzw. 76€ für die ganz Wohlhabenden (Einkommen über 60.000€). Familienministerin von der Leyden (CDU) regte an Kindergartenplätze kostenfrei zu vergeben. In Berg kostet hingegen zukünftig ein normales Kindergartenkind über 3 Jahre unabhängig vom Einkommen mindestens 106€!!! Was soll das? Ist es ein deutliches Zeichen: Kinder sind hier unerwünscht?

Ohne all das zu wissen, dafür mit den Argumenten der Berger CSU ("Wir sind eine reiche Gemeinde" - auf einmal!) und der Einigkeit ("Wir zahlen doch eh schon genug drauf" - weniger als die Hälfte!) wurde der Antrag mit den Stimmen aller rechts sitzenden und weiß behaarten Gemeinderäte angenommen. Nur Teile der SPD und der BürgerGemeinschaft stimmten zaghaft dagegen. Frau Sokolowski (FDP), die sich im Gemeinderat gerne als Anwalt der Jugend sieht, hatte gerade den Sitzungssaal verlassen und nahm an der wichtigen Abstimmung und Diskussion gar nicht erst teil.

Als QUH-Vorsitzender darf ich ausnahmsweise ein politisch unqualifiziertes, persönliches Wort anschließen: Das kommt dabei heraus, wenn Räte, die Kinder nur noch als Enkel kennen und vom Leben nur noch ihre Ruhe wollen, über das alltägliche Leben in der Gemeinde befinden. Deshalb wird die QUH stolz darauf sein, auf ihrer Liste für den Gemeinderat - mit einer Ausnahme - niemanden zu haben, der älter ist als 50 Jahre; und die Liste wird zur Hälfte aus Müttern bestehen, die noch wissen, wie "unbezahlbar" Kindererziehung ist.

Mit der QUH hätte es diese Erhöhung erst gegeben, wenn die Feuerwehren einmal auf ein neues Auto verzichtet hätten (Kosten in diesem Jahr 395.000€ ) - Also nie!
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Zum Vergleich: Für den Kindergarten Berg schießt die Gemeinde zukünftig im Jahr ca. 14.500€ zu. Für Höhenrain entsprechend 38.200€.

Dienstag, 9. Oktober 2007

Berg Nord - Gemeinderat sagt ja!

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Einstimmig genehmigte heute abend der Gemeinderat den obigen Bauantrag des MTV Berg auf Errichtung eines Trainingsplatzes, einer Skateranlage (!), einer Bogenschützenanlage und eines Kunstrasenkleinfeldes am Orteingang von Berg. Angesichts des jahrelangen Ringens um eine Lösung dieses Größtproblems der Gemeinde und auch angesichts der zahlreich anwesenden MTV-Fußball-Jugend-Trainer wäre alles andere auch eine Überraschung gewesen. BM Monn umschiffte alle kritischen Fragen aus dem Gemeinderat souverän. Offensichtlich fällt auch ihm nach jahrelangem Streit ein Stein vom Herzen, dass er zusammen mit der MTV-Führung endlich eine praktizierbare Lösung gefunden hat. Einmal wurde gar beobachtet, wie der Bürgermeister heimlich der QUH-Spitzenkandidatin Elke Link zuzwinkerte, die sich mit dem MTV seit Jahren für einen Fußballplatz und insbesondere auch für die Skateranlage (Teil des QUH-Wahlkampfes) engagiert.

Der neue Trainigsplatz wird in die Landschaft eingepaßt; das abschüssige Gelände also teilweise abgetragen und wieder aufgeschüttet; zur Straße hin wird eine Böschung den Platz schützen. Die Bogenschützen wandern an den Waldrand. Und falls es irgendwann doch noch etwas mit einer Dreifachturnhalle werden sollte, sei selbst dafür noch ein Platz. Einzige Forderung der Gemeinde: Ein Zaun muß rum.

Bevor aber die Sektkorken knallen und die Fußbälle fliegen: Über die Finanzierung wurde noch kein Wort verloren. Es steht zu erwarten, dass die Diskussion dann härter wird (denn dann ist Wahlkampf).

Eigentlicher Skandal der Sitzung war eine überproportionale Erhöhung der Kindergartengebühren; aber davon morgen.

Äpfel und Birnen

Die QUH gratuliert dem Obst-, Gartenbau- und Bienenzuchtverein Aufkirchen herzlich zum 100jährigen Bestehen!

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Am Samstag wurde das Jubiläum im Gasthof zur Post kräftig gefeiert - der OGBV mit seinem langjährigen Vorsitzenden Ralf Maier wurde sehr für den klasse Apfelsaft gelobt, der jedes Jahr gepresst wird, und die Schulgartengruppe der Oskar-Maria-Graf-Schule überreichte 100 selbstgemalte Blumen und wünschte wenig Ungeziefer und viel Regen.

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Im Anschluss (nach den Reden) gab es eine Blumenrevue mit Annette Niemeier und André Hartmann, der als Stimmenimitator von Gerhard Schröder für große Heiterkeit sorgte.
Andy Hlavaty, der für den MTV Berg gratulierte, wurde dabei heftig umworben:

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Die Dame musste jedoch Federn lassen, wie Andy Hlavaty Pater Laurentius stolz demonstrierte.

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Gründer des Vereins war übrigens Max Graf, der Vater von Oskar Maria.

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Danke für die Einladung!

Samstag, 6. Oktober 2007

Weiß-blau...

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... leuchtet nun für ein paar Monate nur noch der Himmel über Berg, nicht
mehr der Maibaum.

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Nachdem er dreieinhalb Jahre treue Dienste geleistet hatte,
musste er den Göttern der Sicherheitsvorschriften geopfert werden.

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Mit vereinten Kräften legten ihn Burschen und Feuerwehr um.

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Voraussichtlich werden die Teile während der Maibaumwache versteigert.

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Man freut sich schon, am 1. Mai 2008 den Nachfolger gebührend zu feiern! Aufgestellt wird er bereits am 29. April.

Samstag, 29. September 2007

ortsmitte aufkirchen

Der Beginn unserer kritischen Serie über die Berger Ortsmitten. Heute zum Beginn: Unser geistliches Zentrum: Aufkirchen.
Das Problem mit der Ortsmitte von Aufkirchen ist, dass es sie nicht gibt: Genauer: Aufkirchen, das durch Wallfahrtskirche, Postgasthof, Einkaufszentrum, Bibliothek und Kloster das geistige und wirtschaftliche Zentrum der Gemeinde ist, hat selbst kein ein Zentrum, sondern gleich eine ganze Abfolge davon.
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Zur Mittagszeit etwa, wenn die Mütter ihre Kinder von der Schule abholen, dann ist der - insbesondere bei nächtlicher Prachtbeleuchtung - etwas zu bombastisch geratene Parkplatz am Ortseingang (im Bild bei Nummer 1) der Platz, wo sich alles trifft. Zu Füßen des abreisewilligen Oskar Maria Graf sammeln sich die Mütter und verbreiten wartend die neusten Nachrichten aus der Gemeinde. Ein Jahrmarkt der manchmal etwas zu großen Karossen ... aber so ist das halt bei uns daheim. Um halb Zwei allerdings ist der Spuk vorbei. Dann ist es dort so leer, wie auf dem Foto oben (wie immer von unserem fliegenden Photographen HP Höck).
Dort wo der Maibaum steht (im Bild bei Nummer 2) möchte man gerne traditionell die Ortsmitte vermuten, allerdings ist dort kein Platz.
Der wäre vor dem Kriegerdenkmal (oh Graus, im Bild bei Nummer 3), wo zwar manchmal das künstlerische Labyrinth auf dem Rasen prangt, aber sich nie jemand auf die bereitgestellten Bänke zu setzen wagt. In der Tat habe ich erst auf dem Luftbild überhaupt gesehen, dass es dort Bänke geben würde. Ich hatte sie noch nie bemerkt, so sehr will man an diesem Platz nur vorbei. Hier wurde etwas gestaltet und investiert, aber gleichzeitig eine Chance vertan. Wenn Wahlkampf ist, wird die CSU immerhin hier ein Plakat aufstellen.
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Bleibt das eigentliche Zentrum (nicht mehr im Bild, bei Nummer 4). Der Straßenteil zwischen Ladenzeile und Wirtshaus. Genau hier setzten die Aufkircher Geschäftsleute an, die beschlossen hatten, dass die Ortsmitte Aufkirchen etwas verschönert werden sollte. Sie planzten ein neues Bäumchen an die Stelle der alten, kranken Linde und investierten einen 4-stelligen Betrag in eine Rundbank.

Das ist ein Engagement, wie es jede Gemeinde braucht, wenngleich kritisch angemerkt werden muss, dass der Bergblick, den man von dieser Ruhebank zwischen zwei Straßen hätte, durch die Rückansicht der Mitteilungstafel der Gemeinde und diverse Verkehrschilder etwas gemindert wird.

Auf der anderen Straßenseite steht die ehrwürdige "Post", über die gäbe es viel zu sagen, da hat allerdings der Gemeinderat das nächste Wort. Morgen wird dort über den Teilabriß und Bauantrag des neuen Postwirtes Andi Gröber befunden, der für seine "Post" entscheidende Verbesserungen plant. Die QUH wird natürlich sofort von den Beratungen berichten.
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- Und für die nächste Folge "Ortsmitten" wage ich mich nach Höhenrain!

Tour de Berg

Kurzer Blick auf die Konkurrenz: Die SPD, Ortsverein Berg, (Kalauer aus dem BM-Wahlkampf: "Gibt es die denn noch?") veranstaltet heute unter Leitung ihres Spitzenpolitikers, des einstigen Hoffnungsträgers der Berger Lokalpolitik, Karli Brunnhuber eine Radtour zu den Brennpunkten der Berger Politik. U.a. auf dem Plan:

1. Das MTV-Nord-Gelände am Huberfeld - für das sich seit Jahren allerdings hauptsächlich CSU-Chefs (Hlavaty) und QUH-Mitglieder (die Brüder Kalinke) engagieren.

2. Die Aufkirchner Post (siehe unten stehenden Bericht), deren Veränderungswünsche gerade pauschal vom Gemeinderat auch mit SPD-Argumenten abgelehnt wurden.

3. Das absurde Höhenrainer Gewerbegebiet, wo man bisher umsonst versucht, Gewerbetreibende durch einen Aushang in Rathaus zu finden, allerdings darauf hinweisen muss, dass es für dieses Gewerbegebiet in absehbarer Zeit keinen DSL-Internet-Anschluß geben wird. (Geeignet also hauptsächlich für die florierende Brieftaubenzuchtindustrie).

Treffpunkt: Rathaus 13.30

Freitag, 28. September 2007

Gemeinderat Dienstag, 25. September 2007

Die zweite Gemeinderatssitzung nach den Ferien war sehr gut besucht und geprägt vom Tagesordnungspunkt 9: Umbau der Gaststätte zur Post. Bevor aber Andi Gröber seine neuen Pläne vorstellen durfte, wurden noch acht andere TOPs behandelt.

So kam die Anregung, Blitzampeln zu installieren um die Fußgängerampeln in Aufkirchen und Berg sicherer zu machen. Ein Vorschlag, den Herr Monn aus Kostengründen nicht weiter verfolgen wollte. Vielleicht hat Herr Braun irgendwann Interesse in seiner alten Gemeinde ein paar Blitzampeln zu installieren – sozusagen als erweiterte Verkehrüberwachung.
Blitzampel

Weiterhin wünschte sich Herr März einen Ortplan in Unterberg, Herr Galloth bemängelte die enge Fahrbahnbreite der Kempfenhausener Straße in Farchach und Herr Brunnhuber erkundigte sich, wie es mit unserer Lieblingsampel in Percha weitergehen soll. Laut Herrn Monn muss der Ortsplan noch warten und es soll die Brücke bald eine Stütze erhalten und die Ampel abgebaut werden. Nächstes Jahr wird die Brücke ganz gesperrt. Bis jetzt gab es noch keine Gespräche zwischen Starnberg und Berg, wie eine Umleitung aussehen könnte und wann die Erneuerung geplant ist.

Einstimmig wurde im GR beschlossen, für die Feuerwehr Höhenrain das teurere, aber bessere Löschfahrzeug für ca. 200.000 € zu kaufen. Das Fahrzeug kostet übrigens 50.000 € mehr als im Juli geschätzt, siehe Protokoll vom 10. Juli 2007 http://quh.twoday.net/20070710/ Werden hier andere Feuerwehren nicht neidisch?

Der nächste Tagesordnungspunkt betraf die Gehwegbreite in Aufkirchen. Um die Sicherheit des Schulwegs zu verbessern, wird nach Beschluss des GR im Frühjahr der Gehweg neben dem EDEKA um 1,2 m verbreitert. Kontrovers diskutierten die Gemeinderäte den Belag des neuen Gehwegs. Dabei wurde auch berücksichtigt, welcher Belag für Frauen und Mädchen, die Schuhe mit Absätzen tragen, am besten geeignet ist. Am Ende entschied sich der GR mit 6 Gegenstimmen für rot angemalten Teer. Ein weiterer Lichtblick bei der Gestaltung der Ortsmitte Aufkirchen.
gehsteig


Anschließend wurden ohne Diskussion der Bau des Abwasserkanals im Etzal für 72.000 €, eine Änderung des Bebauungsplans in Farchach und diverse Bebauungspläne in Mörlbach einstimmig genehmigt.

Endlich kam der TOP: Umbau der Gaststätte zur Post. Herr Monn bat den Architekten Herrn Rappold um die Vorstellung der neuen Pläne. Herr Gröber bat den GR, die Pläne selbst vorstellen zu dürfen. Diese Abstimmung gewann Herr Gröber einstimmig. Herr Gröber erläuterte, dass er weiterhin einen kompletten Neubau ablehnt und die Pläne entsprechend den Vorgaben geändert wurden. Außerdem sollen die Dachgauben etwas nach oben verschoben werden, um den Blick ins Kloster zu verhindern.
Der ursprüngliche Plan, den Gaststättenbetrieb während des Umbaus weiterzuführen, lässt sich laut Herrn Gröber leider doch nicht realisieren. Als Provisorium während der Bauzeit beantragt Herr Gröber die Genehmigung einer Tiroler Blockhütte auf der Festwiese.
post_ersatz

Hinsichtlich der benötigten Stellplätze erklärte Herr Gröber, dass er zwar dem Bestandschutz unterliegt, durch die Erweiterungen aber theoretisch 68 Stellplätze nachweisen müsste, aber nicht nachweisen kann und so auf das Entgegenkommen des GR hofft.

Herr Schmid und Herr Birndorfer fordern eine Tiefgarage, Herr Wacker wünscht nur den Nachweis der Stellplätze, egal wo. Herr Hlavaty glaubt, dass 35 Stellplätze auch reichen, Herr Birndorfer rechnet damit, dass das Personal weitere Parkplätze benötigt und will keine 1€-Jobber in der Post sehen.
Herr Steigenberger bezweifelt, dass die Entsorgung über den Kreuzweg möglich ist. Herr Brunnhuber und Herr Wacker wünschen einen größeren Abstand des Gebäudes zur Straße. Herr Monn und der Architekt erklären, dass das geplante Gebäude vollständig innerhalb der Grundstücksgrenzen liegen wird, da das Grundstück auch Teile des Kreuzwegs umfasst. Herr Gröber erklärt, dass eine Tiefgarage unbezahlbar ist.
Am Ende entscheidet der GR in drei Abstimmungen, dass die geplanten Stellplätze nicht ausreichend sind, die Versorgungseinrichtungen im östlichen Bereich liegen sollen, der neue Saal die Fluchtlinie des mittleren Teils nicht überschreiten darf und eine Ortbesichtigung mit Phantomgerüst durchgeführt werden soll. Ingesamt heißt dies, der Bauantrag wird abgelehnt.
Herrn Gröber kann den GR und Herrn Monn zu keiner Prognose für die Genehmigung der Ersatzhütte überreden und zieht den Bauantrag für die Ersatzhütte zurück.

Nach dieser Abstimmung leert sich der Saal und viele verpassen einen weiteren spannenden Bauantrag: Errichtung einer Kompostieranlage in Höhenrain, Marktleitenweg. Geplant ist der Bau einer Anlage im Außenbereich zur Kompostierung von Pferdemist und Gartenabfälle auf einer Fläche von ca. 4.000 qm, zusätzlich eine Klärgrube, ein Gartenhaus und 12 Stellplätze. Der GR lehnt diesen Antrag nach einer lebhaften Diskussion mit 5 Ja- und 11 Neinstimmen ab, da weder sicher ist, ob es bei Ostwind zu einer Geruchsbelästigung in Höhenrain kommen würde, noch klar ist, wofür die 12 Stellplätze benötigt werden.

Auch diese Sitzung war schön!

(Diskussion: unten einfach auf "Kommentare" klicken)

Dienstag, 25. September 2007

Spiel ohne Grenzen

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Spaß ohne Grenzen hatten die Schüler der Oskar-Maria-Graf-Schule am
vergangenen Samstag beim alljährlich vom Förderverein veranstalteten Spiel ohne Grenzen. Dank strahlendem Herbstwetter war die Stimmung an allen Spielstationen ausgelassen und begeistert. Beim Anblick der feschen
Fördervereinsvorsitzenden im schicken Dirndl vergaß man gerne, dass
gleichzeitig in München Oktoberfestbeginn war und hier kostete die Wiesnmaß unschlagbare 2 €. Auch Bürgermeister Monn gesellte sich unter die Spielenden und konsumierte sicherlich gerne vom vielfältigen Kuchenbuffett der OMG-Mamis. Ob der Bürgermeister sich auch dieses Jahr wieder zum Schnellmelken ans Gummieuter begab, ist nicht dokumentiert. QUH-Fachfrau Sissi stand ab 16.00 an der Kuh und sorgte dafür, dass der Nachwuchs auch am Melken Spaß hatte.
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Text: Quereinsteiger
Bilder: Hans-Peter Höck

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