Montag, 17. September 2007

Aufkirchen soll schöner werden!

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Bald im QUH-Blog: Die exklusive Serie über Schönheit und Schrecken Berger Ortsmitten! Von gestalterischem Wahnsinn und Scheitern, von größenwahnsinnigen Privatinitiativen und vom Versagen der Rathaus-Politik. Bald unter dieser Web-Adresse!

Luftaufnahme HP Höck / Schriftzug QUH

Sonntag, 16. September 2007

catch of the day

Heute einmal etwas nützliches. Mit der QUH in die Pilze!
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Es gab schon bessere Pilztage als diesen Sonntag, aber schwerlich schönere. Die Spinnweben glänzen im Licht und einige Pilze grüßen - im vollen Bewußtsein ihrer Ungenießbarkeit - frech herüber.
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Die Blutreizker am Wegesrand sind größtenteils schon von den Kollegen Würmern zerfressen. So das Exemplar rechts im Bild, der linke allerdings schmeckte ganz vorzüglich:
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Tiefer drin im Wald waren die Maronenröhrlinge zwar klein aber lecker.
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Und überhaupt waren die Pilze hinter Farchach so reichlich, dass es sogar Obskuritäten wie den (ungenießbaren, aber dennoch schönen) gewimperten Erdstern zu entdecken gab.
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Und neben anderen dunkel modernden Ungetümen war es hauptsächlich der Tag der jungen Rotfußröhrlinge, die es zuhauf zu finden galt. Zu viel gar für eine Portion. Sie wurden daheim im Ofen getrocknet.
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Nein, weit und breit kein Steinpilz, und auch die Stellen wo uns vor 2 Wochen noch der flockenstielige Hexenröhrling fett begrüßte, waren verwaist. Die Parasols waren entweder schon zu alt oder noch ein wenig zu jung. Wir suchen weiter. Und die genauen Stellen wo wir unsere Pilze finden, verraten wir den geneigten Wählern erst nach der nächsten Gemeinderatswahl, wenn wir die absolute Mehrheit erlangt oder zumindest EUW und CSU als stärkste Fraktionen überholt haben. Bis dahin bleiben die Stellen Parteigeheimnis.

Mittwoch, 12. September 2007

Auf ein Neues!

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Kommen wir gleich zum Höhepunkt: Die erste Gemeinderatsitzung nach der
Sommerpause war ziemlich gut besucht. Der Schlussakt zur letzten Sitzung in
Sachen „Was los auf Biberkor“ wurde nämlich heut und hier gegeben. Anwesend
waren ebenfalls Dr. Kühnerl von Landratsamt, Dr. Hesselberger sowie Planer
Herr Streit. Nach der turbulenten letzten Sitzung waren die Räte diesmal
besonders aufmerksam (oder einfach nur gut erholt nach der Sommerpause).
Monierten Details, die in ihren Unterlagen fehlten und ließen sich von
Architekt Dr. Hesselberger die Änderungen für den vorhabenbezogenen Bauplan
genau erklären, um ihn schließlich einstimmig anzunehmen. Explizit erwähnt
wurde die pädagogische Nutzung des Geländes, der wesentliche Erhalt des
Gutshofcharakters, eine geringe GR-Mehrung sowie die Materialien für die
Bedachung. Erleichtert verließen Gutachter, Planer, Presse und auch Herr
Hlavaty den Raum. Wollen wir hoffen, dass die Finanzierung für das
ambitionierte Projekt nun wirklich steht und es bald los gehen kann.

Die Sitzung kehrte zum üblichen Geplätscher zurück, Austragshäusl in
Höhenrain abgelehnt, Wohnhaus anstatt ehemaligem Bauernhof genehmigt und
dann: Garagen wohin man sieht, mal groß mal kleiner, mal mehr, mal weniger,
mal rechts statt links und dann doch noch links. Läßt sich zusammenfassen:
Garagentechnisch herrscht Anarchie. Denn anscheinend werden die wild
hingebaut, wo immer es dem Eigentümer oder Bauherren gefällt und niemals wo
es der Gemeinde gefällt. Ihr scheint auch gegen schon errichtete Garagen
keine Handhabe zur Verfügung zu stehen. Da werden wir uns wohl dran gewöhnen
müssen, dass der Dorfcharakter in den kommenden Jahren zunehmend vergaragt.

Ein Zahl will noch vermerkt sein: die Kosten für den Rathausanbau beliefen
sich auf 192.000 €. „Das gehört zwar gar nicht hierher. Aber wir haben keine
Geheimnisse.“ So der Herr Bürgermeister.

Diesmal von unserem Reporter Quereinsteiger! Für das Foto danken wir Hans-Peter Höck.

Samstag, 1. September 2007

Diesen Sonntag: Die QUH im Ersten!

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Nach dem "Merkur" ist nun auch die ARD auf die QUH aufmerksam geworden. Am Sonntag abend um 23.15 in der ARD wird der Moderator des ARD-Literaturmagazins "druckfrisch" im Vorspann ein Auto fahren, dass ihm von der QUH exklusiv für diesen Zweck zur Verfügung gestellt wurde (siehe Bild). Zeugnis dessen, dass die QUH überregional die schönen Künste unterstützt. Auch sonst ist die Gästeliste der Sendung, deren kreative Wurzeln in Berg liegen, diesmal mit der Bestsellerautorin Andrea Maria Schenkel, mit dem Zigaretten-Erben Jan Philipp Reemtsma und dem Büchner-Preisträger Martin Mosebach prominent besetzt. Mehr zur Sendung unter: http://www.daserste.de/druckfrisch/default.asp
Nicht bestätigen können wir allerdings, dass diese Aktion ein erster Schritt der QUH in Richtung Bundespolitik ist. Die QUH bleibt eine Berger Institution!

Mittwoch, 22. August 2007

Aus dem Sommerloch

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Gestern im Merkur...

Montag, 13. August 2007

OT: Außerirdisches Gewürm

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Seit ein paar Tagen tummelt sich geschwänztes Gewürm in unserer Regentonne -
es kreucht und fleucht und klebt am Rand.
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Mal sehen, was draus wird! Oder
weiß jemand, was das sein kann?
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Mittwoch, 8. August 2007

Der Ratsreport

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... heute von unserer Korrespondentin Sissi:

Mit Sicherheit schon angenehmere GR-Sitzungen erlebt hatten unsere
Gemeinderäte an diesem Dienstag - aufgrund seiner Wichtigkeit wurde deshalb auch der TOP 7 - die Überleitung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans für die Montessorischule Biberkor in einen konventionellen Bebauungsplan - zu Beginn behandelt.

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1. Akt.
Kulisse: Großformatige Ansichten der geplanten Montessorischule mit
Schulgebäude, Dreifachturnhalle, Sportplatz, Erlebnisgarten etc.

Der Planer Herr Streit erklärte, man müsse aufgrund der Kosten und der
Förderfähigkeit nun verschiedene Räume anders situieren.
(... unter Umständen wird die Kantine nicht mehr im Altbestand
untergebracht, Fachräume müssten von rechts nach links und von oben nach unten ... und so weiter und so fort...) Durch den vorliegenden Bebauungsplan wäre diese planerische Freiheit jedoch nicht gegeben.

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2. Akt.
Kulisse: Ratstisch
BGM Monn übergibt das Wort an Herrn Dr. Roithmaier (von der QUH zum edlen Ritter und Retter der Gemeinde ernannt), der den Gemeinderäten nun eindringlich die rechtlichen Unterschiede zwischen einem vorhabenbezogenen Bebauungsplan und einem konventionellen Bebauungsplan mit städtebaulichem Vertrag erläutert.

Die wichtigsten Punkte:
Der vorhabenbezogene Bebauungsplan
- gilt nur für bestimmte Träge (z.B. den Montessori-Verein)
- es können Fristen gesetzt werden
- bei Nicht-Erfüllung verfällt das Baurecht
Beim konventionellen Bebauungsplan:
- kann jeder bauen (z.B. ein Herr Doblinger)
- gibt es keine Fristen
- kann das Baurecht nicht verfallen.

Ritter-Retter Dr. R erklärte, dass alle Änderungswünsche durch entsprechende Formulierungen in einen geänderten vorhabenbezogenen Bebauungsplan gepackt werden können.
Ritter-Retter Dr. R. vermutet, dass die Finanzierung des Projekts nicht
zustande kommt und deshalb dieser unselige Antrag eingereicht wurde.

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3. Akt:
Mehrere Gemeinderäte bekunden ihr Wohlwollen gegenüber der Montessorischule und sprechen sich für eine Änderung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans aus, falls dies gewünscht werde.

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4. Akt:
Antrag abgelehnt. Herr von Kahlden-Gmell und der Vorstand des
Montessori-Vereins verlassen den Sitzungssaal, die Presse folgt zum
Interview. Mehrere Gemeinderäte unterbrechen die Sitzung und suchen das Gespräch.

Da sind ein paar Seifenblasen geplatzt!

Angesichts dieser Probleme wurde die anschließende Sitzung sehr stringent fortgeführt: Haushalt - nichts Weltbewegendes; Brücken - die Brücke in Percha ist fremdes Territorium, diejenigen im Gemeindebereich müssen saniert werden; der Kiga Höhenrain wird teurer als geplant - weil im August alle Handwerker in den Ferien sind oder weil jetzt überhaupt wieder alles teurer wird; Jägerberg Farchach - uninspirierte Architekten und sture Gemeinderäte; Nagelfluh in Berg - same procedure as last time...

Sonntag, 5. August 2007

Das glückliche Dorf Höhenrain

Was sollen wir bloß mit diesem Sommer machen? Der See zu kalt, die Gletscher trotzdem schon geschmolzen, die Gau- und Dorffeste vergangen. Wie schön wäre es, jetzt eine Eisstockbahn zu haben. Eine Sommerstockbahn gar.
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In Höhenrain gibt es für diese Sportart sogar einen äußerst aktiven Verein, der in der letzten Gemeinderatssitzung vom kommenden Haushalt pauschal einen Zuschuss von 10.000 € zur Errichtung einer Sommerstockbahn in Höhenrain bewilligt bekam. Das ging schnell und unbürokratisch. Die engagierten Schützen, die ein Drittel der Anlage in Eigenleistung erbringen wollen und zahlreich auf der Sitzung erschienen waren, können nun loslegen. Gut, wenn solche Initiativen unterstützt werden: Die QUH beglückwünscht die Höhenrainer Schützen von Herzen.

Allerdings - und damit gibt es leider schon wieder etwas Anlass, das leidige Thema Berg vs. Höhenrain zu vertiefen - gab es vor einigen Jahren einen ganz ähnlichen Antrag des MTV Berg, der eine im Sommer als Skateranlage und im Winter als Eisstockbahn zu nutzende Anlage auf seinem Gelände errichten wollte. Ihm wurde damals vom gleichen Gremium beschieden, das könne der MTV gerne machen, aber Mittel seien dafür nicht vorhanden.
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In diese Richtung zielte wohl auch ein Redebeitrag von Andy Hlavaty (CSU), der sich dagegen aussprach, aus kommenden Haushaltsmitteln jetzt ohne Haushaltsdiskussion Mittel auszugeben, wo doch beispielsweise über die großen Ausgaben des MTV Berg bei der Errichtung des dringend benötigten Trainingsgeländes MTV Berg Nord noch gar nicht geredet worden sei ... Hlavaty, auch Vorsitzender des MTV, wurde vom Gremium, in dem bekanntermaßen kaum ein Berger sitzt, aber umso mehr Höhenrainer sich befinden, überstimmt ... tu felix Höhenrain.

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