Samstag, 16. Juni 2007

INSANIC - Berg/Starnberger Metal-Band gewinnt Wettbewerb im Backstage!

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Ok, wir wären nicht objektiv gewesen, weil Moritz, der älteste Sohn unserer Spitzenkandidatin an der Leadgitarre (vorne im Bild) spielt, aber das Publikum im Münchner Szene-Club "Backstage" war es.
Am Freitag wurde dort die Berg-Starnberger Band "Insanic" Sieger des Hörsturz-Festivals. Es wurde von 5 Gymnasien im Einzugsgebiet der S-Bahn gemeinsam und selbstverwaltet veranstaltet. Die gut 500 anwesenden Schüler wählten überraschend "Insanic", die Metal-Band von Moritz, Franz, Max und Felix zum Sieger. Die Band, die erst ihren 2. öffentlichen Auftritt hatte (der erste fand in einem Wohnzimmer statt), gewann mit ihrer schlicht mitreißenden Show aus lauter Eigenkompositionen und einer abschließenden Cover-Version von Metallicas "Seek & Destroy" ein Wochenende in den Park-Studios von Peter Maffay.

Wir sind stolz und wenn das Video vom Auftritt fertig ist, wird es außer auf der myspace-Seite der Band http://www.myspace.com/insanicmusic hier im Blog zu besichtigen sein.

Die Geschichte geht weiter: Als ich auf dem Farchacher Sonnwendfeier heute diese Geschichte erzählte, dauerte es nicht lange, bis mir ein bis dahin unbekannter Farchacher names Basti erzählte, dass er in einer Punk-Metal-Band namens "Rampage Inc." spielt, die nächsten Samstag am Münchner Wettbewerb usw. usw. ...

Und was lernen wir daraus über das wunderbare "Spider Murphy" Biotop unserer Gemeinde?
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(Insanic live at backstage 15.6.07)

Dienstag, 12. Juni 2007

That's Entertainment!

Die heutige Gemeinderatssitzung bot von der Dramaturgie her ein außergewöhnlich kurzweiliges Programm - der Bürgermeister ein souveräner Souverän, die Räte entspannt, eloquent und amüsant!

Zu Beginn wieder das Berger Allerlei - der Newsticker von Verwaltung und
Bürgermeister:

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Gemeinderats-Ortstermin Biberkor am 15.6. STOPP Landratsamt sieht keine Veranlassung, das Ortsschild Sibichhausen-Allmannshausen zu versetzen STOPP Um Gefahren für die Fußgänger zu verringern, wird ein "Fußgänger queren"-Schild aufgestellt, durch minimale bauliche Maßnahmen wie Bankettaufschüttung werden die Fußgänger an sichere Übergänge geführt STOPP Beim Pfingstregen hat sich allen Unkenrufen zum Trotz das Lüßbachbecken voll bewährt. Farchach blieb von Überschwemmungen verschont STOPP Auf Herrn Jägers Initiative hin wurden vor der Gaststätte Grimaldi's zwei Ahornbäume gepflanzt STOPP Das neue Rathauszimmer heißt ab sofort "kleiner Saal" und wird mit einem Stehempfang eingeweiht STOPP Das Berger Trinkwasser wird noch gechlort, es handelt sich jedoch um eine reine Vorsichtsmaßnahme, Gefahr bestand nie STOPP

Die besten Gesprächsfetzen:

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GR Schmid: Wia san denn die Bakterien ins Trinkwasser neikemma?
BGM Monn: Neigschwomma!

Treffend ausgedrückt - genauso war es - der Brunnen Pfaffental hat unter dem Starkregen gelitten.

An dieser Stelle übrigens ein QUH-Kompliment! Die Maßnahmen, die die
Gemeinde Berg ergriffen hat, waren kostspielig, aber erfolgreich. In der
Nachbargemeinde Münsing sah die Sache nämlich ganz anders aus...

GR Gastl: Muss man sich als Merkur-Leser jetzt Sorgen um seine Gesundheit machen? In der SZ stand bereits am Freitag, man soll das Wasser nur abgekocht verwenden! Im Merkur erst einen Tag später.
BGM Monn: Es bestand zu keiner Zeit Gefahr. Bei einer akuten Gefährdung
hätten wir das im Rundfunk durchgegeben, und so wären auch die Merkur-Leser gewarnt gewesen.

((Allgemeines Gelächter))

GR Galloth (Landwirt): Wo san denn die Keime herkemma?
GR Eisenhut (CSU): Von der Landwirtschaft!

((Allgemeines Gelächter))

Daraufhin entspann sich ein längerer Wortwechsel zwischen GR Wacker und Bürgermeister Monn über Baggerarbeiten an der Lab (wir wissen immer noch nicht, wie man das schreibt! - es gab auch ein kurzes ratloses Raunen im Gemeinderat, obwohl Herr Wacker in einer früheren Sitzung - vgl. QUH-Blog 10.10.06 - ausführlich erklärt hatte, was damit gemeint ist - der Teich in Höhenrain!). GR Eisenhut schlug unter allgemeinem Gelächter vor, die beiden sollten das doch intern klären, Herr Wacker ließ nicht nach, bis Herr Bürgermeister Monn schließlich zustimmte: "Wir machen eine Ortsbesichtigung - aber mir zwoa alloa!"

((Allgemeines Gelächter))

Herr Monn mahnte den Rat, bitte wieder zur Tagesordnung zurückzukehren.


Nun denn - zunächst ging es um den Antrag von "engagierten Jugendlichen", auf dem geplanten neuen Trainingsgelände des MTV Berg einen Skaterpark zu errichten.

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Die Gemeinde hat mittlerweile offenbar den Bedarf erkannt und
hätte dies gerne in der Planung berücksichtigt - endlich, meint die QUH. Herr Hlavaty (CSU), seines Zeichens MTV-Vorsitzender, wies zu Recht darauf hin, dass der MTV bereits einen Bauantrag für die Errichtung einer kleinen Skaterbahn am Lohacker gestellt hatte. Abgesehen davon, dass in der Nachbarschaft schon mit Unterschriftenaktionen dagegen gedroht wurde, machte das Landratsamt damals unerfüllbare Auflagen - äußerst eingeschränkte Öffnungszeiten und äußerst hohe Zäune wegen der Nähe zum Fußballplatz. Wir vom MTV hatten deswegen das Projekt an dieser Stelle aufgegeben. Andreas Hlavaty meinte, ähnliche Probleme, v.a. Lärmschutz, würden sich sicherlich wieder stellen.

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Hinzu käme die ungelöste Frage der Kostenübernahme, so Herr Birndorfer (EUW). Rupert Steigenberger (Bürgergemeinschaft) meinte jedoch, das Problem solle endlich "offensiv" angegangen werden. Recht so - der MTV will keine Steine in den Weg legen, und noch diese Woche findet ein Treffen mit dem Planer statt. Die Qühe hatten sich damals bereits informiert - es gibt durchaus Platz sparende und Ohren schonende Lösungen - wir schlagen vor: Interessen bündeln, Spezialisten vor (da gibt es in der Gemeinde Berg einige), wenn Gemeindeverwaltung, Bürgermeister, mehrere Parteien, private Sponsoren und der MTV an einem Strang ziehen, sollte das realisiert werden können, ohne dass die Anwohner über Gebühr belästigt werden.

Sodann ging es um unser Lieblingsthema: die Überarbeitung des Bebauungsplans für den Oskar-Maria-Graf-Platz. Besprochen wurden viele kleine Einzelheiten, in dem Bemühen, eine ortsbildverträgliche und dorfplatzgerechte Bebauung zu erreichen. Beschlossen wurde unter anderem, dass an der Stelle keine Vergnügungsstätten, Tankstellen oder Gartenbaubetriebe eröffnet werden dürfen, dass man Satteldächer möchte, eine Garage mit Flachdach jedoch dummerweise bereits genehmigt hatte, aber Flachdächer sollen nun wenigstens begrünt werden. Holzverschalungen sollen senkrecht sein, um den dörflichen Charakter zu wahren.

Abschließend noch ein paar preiswürdige Gesprächsfetzen:

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GR Gastl: Ich seh nicht ein, warum man keine Thujenhecken pflanzen soll.
Herr Jäger, wenn die Ihnen nicht gefallen, ist das Ihr Problem.
GR Jäger: Schauen Sie sich das doch an! Reine Friedhofsbepflanzung!

GR Schmid: Das können wir doch nicht so genau vorschreiben. Man muss doch die Kirche im Dorf lassen!
BGM Monn: Na, dann stimmen's halt einfach nicht zu!

GR Hlavaty: Offenbar scheint der Eigentümer des Grundstücks am OMG-Platz kein Interesse mehr an einer Bebauung zu haben. Wäre es nicht vorstellbar, dass die Gemeinde das Grundstück zurückkauft? (Vgl. unser QUH-Vorschlag vom 23.10.06!)
BGM Monn: Die Frage ist, ob wir das zum vollen Baulandpreis kaufen wollen!
GR Eisenhut: Eigentlich haben wir's schon mal gehabt.

Genau.

Donnerstag, 31. Mai 2007

Kathedralen der Neuzeit

Nicht Bahnhöfe, nicht Fußballstadien - nein, in der Gemeinde Berg werden noch wahrhaftige Kapellen gebaut. Ad majorem gloriam matris dei!

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Das trug sich folgendermaßen zu:

Während des dreißigjährigen Krieges verkaufte ein fauler Knecht seine Seele an den Teufel, damit dieser ihm ein Jahr lang zu Diensten stehe. Nachdem das Jahr verstrichen war, kam sich der Teufel den Knecht holen.

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Die Bäuerin jedoch bemerkte dies und rief sofort die Himmelmutter um Hilfe an - worauf der Teufel den Knecht wieder fallen ließ wie eine heiße Kartoffel. An der Stelle, wo die schwarz verkohlte Leiche des Knechts gefunden wurde, errichtete man die Himmelmutter-Kapelle.

Als 1957 an der Straße zwischen Aufkirchen und Aufhausen eine Siedlung
entsteht, wird die Himmelmutter-Kapelle abgerissen und nicht wieder
aufgebaut. Seit dem Jahr 2000 setzt sich der Berger Bürger Michael Ott für
den Wiederaufbau der Kapelle ein, nachdem bereits Monsignore Wimmer, ehem. Pfarrer von Aufkirchen, und Joachim Böhm, ehem. Besitzer des Heimrathofs, daran gescheitert waren. Nach diversen Anläufen im Gemeinderat und Diskussionen um den Standort wurde Otts Plan, die Kapelle nach historischem Vorbild auf eigene Kosten neu zu errichten, genehmigt.

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Zur Grundsteinlegung kamen der Zweite Bürgermeister Karl Brunnhuber, Pater Laurentius, die Lüßbacher Blaskapelle sowie einige Spender. Nach der Segnung des Grundsteins kann mit dem Bau nun begonnen werden.

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Wir sind gespannt! Und danken Hans-Peter Höck für die Bilder...

Dienstag, 22. Mai 2007

Geschwindigkeitrekord

Die heutige Gemeinderatssitzung war bereits um 20:40 beendet, das ist nach bisheriger Erfahrungen Rekord. Wie lange der nicht öffentliche Teil noch ging ist unbekannt.

Ein Bus in Höhenrain, der potentiell als Wohnraum genutzt werden soll erregte Missmut; die Folge: ein Ortstermin. Und geduldig erläuterte Herr Monn dem Gemeinderat wieder einmal den Unterschied zwischen Staats- und Gemeindestrasse – der Anlass war die Veränderung des Standortes des Ortsschilds von Höhenrain. Auch die QUH kennt den Unterschied – unsere Holzkühe durften auch nicht an der Staatsstrasse grasen.

Nachfrage auch nach den Schwarzbauten auf der Maxhöhe; diese konnten wohl dank zuverlässiger Handwerker alle rechtzeitig fertig gestellt werden. Mal sehen wie lange diese stehen bleiben.
Einer privaten Initiative für einen weiteren Kindergarten mit Montessori Pädagogik wurde eine Förderung durch die Gemeinde in Aussicht gestellt, wenn alle Anforderungen bezüglich Konzeption und Anerkennung erfüllt sind.
Wichtigstes Thema des Abends – die Verfügbarkeit von Internetanschlüssen in DSL-Geschwindigkeit in Höhenrain. Insbesondere Gewerbetreibende dort leiden unter hohen Kosten durch explizite Standleitungen ohne die Möglichkeit auf DSL umzusteigen. Ein Ärgernis und Standortnachteil, für den allerdings eher die Telekom denn die Gemeinde verantwortlich zeichnet. Immerhin passiert nun etwas, denn der Gemeinderat hat einer Prüfung der entstehenden Kosten zugestimmt. Diese sollen dann durch die Gemeinde und die im betroffenen Gebiet ansässigen Firmen getragen werden. Auch der Einsatz alternativer Technologien oder eine Beauftragung anderer Anbieter wird erwogen.

Weitere Punkte waren eine Spülung der Abwasserkanäle der Gemeinde, sowie eine Neuplanung der Wasserentsorgung in Mörlbach. Auftragvergabe für Ausführung bzw. Planung einstimmig – natürlich.

Weiteres Thema – der Bebauungsplan im Bereich Seestraße/Waldstrasse bzw. „Seeuferbereich Kempfenhausen“. Erstaunlich ist, dass hier bei der Aufstellung der Planung wohl Formfehler gemacht wurden. Folglich sind Nachbesserungen in der Grundfläche nötig. Man darf gespannt auf weitere Scheußlichkeiten in diesem sensiblen Ortbereich sein.
Amüsant auch die Tatsache, dass die Hauptstrasse nach Berg teilweise zum Landschaftsschutzgebiet gehört.
Am Ortseingang (Westseite) von Berg wurde beschlossen, die Vorraussetzungen für den Bau einer Einrichtung für betreutes Wohnen zu schaffen. Gegenüber soll der Status des Landschaftsschutzgebietes aufgehoben werden, um eine nachhaltige Entwicklungsmöglichkeit für die Sporteinrichtungen des MTV zu schaffen. Da die Prozedur hierfür sehr aufwändig ist, soll dies auf einmal geschehen.

Insgesamt zackig – die Entscheidungen.

Freitag, 18. Mai 2007

Heute: Offener Stammtisch

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Alle Qühe und QUH-Interessierten sind herzlich eingeladen, sich am heutigen Freitag,
den 18.5., um 20 Uhr im Gasthof zur Post zu uns zu gesellen. Wir hoffen auf
saftige Weiden und frischen Wind!

Freitag, 11. Mai 2007

Ehre, wem Ehre gebührt!

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Der Berger Bürger und ehemalige Fernsehregisseur Dr. Dieter Pröttel ist
diese Woche für seine Verdienste um Baden-Württemberg mit der
Staufermedaille in Gold ausgezeichnet worden. Die QUH gratuliert ihrem
Mitglied ganz herzlich!

Dienstag, 8. Mai 2007

Brennstellen und Brandherde. Oder: Von der Empfindlichkeit des Nachtfalterauges

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Ruby Tuesday, die neueste - zu Beginn der heutigen Gemeinderatssitzung wie
jedesmal das bunte Allerlei.
Die wesentlichsten Punkte:
- Wie der Presse bereits zu entnehmen war, wurden die vergifteten Bäume in der Seestraße nachgepflanzt.
Herr Jäger nörgelte ein wenig, Herr Monn gab zu, der Alleecharakter sei zwar leider nicht wieder hergestellt worden, ansonsten würden die Abmessungen jedoch stimmen.
- Herr Brunnhuber monierte, die neuen Ortsschilder in Sibichhausen stellten eine Verschlechterung dar, da dort nun schneller als zuvor gefahren werde.
((Erst Jäger, dann Brunnhuber - heute vielleicht die Nacht der Schnurrbärte? Herr März??))
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Prompt kam aber die Antwort von Herrn Monn ((doch nicht - trägt
keinen Bart)): Die Lösung sei in der Tat unglücklich, da es sich aber um
eine Staatsstraße handle, habe die Gemeinde kein Mitspracherecht. Es würden jedoch bereits Unterschriften gesammelt. Auf Wunsch des Gemeinderats wird nun noch einmal nachgehakt.
- Herr Jäger wollte noch wissen, ob wegen des Funkturms "etwas fürs
Ökokonto" drin sei. Die Verwaltung informierte, dass Ausgleichsmaßnahmen beim Landratsamt noch festgelegt würden - und gleich darauf entspann sich ein lustiger Wortwechsel:
Jäger: "Aber das sind doch potente Firmen, fällt da für uns nichts ab?"
Monn: "Herr Jäger, hier geht es um die Natur, nicht um den Geldbeutel!"
:-)

Im Anschluss wurden die Wahlleiter für die Kommunalwahl 2008 festgelegt:
Wahlleiter ist Herr Monn, Vertreter ist Herr Reil.

Und dann ging es um die "Empfindlichkeit des Nachtfalterauges". Die vielen angereisten MTV-Trainer, Fans und Verantwortlichen lauschten aufmerksam, wie zwei Vertreter von eon den Einsatz von Energiesparleuchten für die Straßenbeleuchtung propagierten.
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Durch die gelben Natriumdampflampen würden nicht nur "nachtaktive Insekten geschont", nein, auch der Mensch, sprich die Gemeinde, spare Energie. Es gebe insgesamt 690 "Brennstellen" in der Gemeinde Berg, 84 seien bereits energiesparende Natriumdampflampen, die 141 weiß leuchtenden Quecksilberdampflampen könnten umgerüstet werden. Die
Finanzierung könne ganz patent über das von eon angebotene sogenannte "Contracting" abgewickelt werden. Der Rat musste in diesem Augenblick eigentlich nur weitergehendes Interesse beschließen - es gab die wildesten Wortmeldungen, die Herr Monn auf den Punkt brachte: "Wir müssen entscheiden, was uns wichtiger ist - ein einheitliches Ortsbild oder die Energieeinsparung."
Klar, das Ergebnis war einstimmig, man lässt sich ein Konzept vorlegen. Herr Brunnhuber bat noch darum, im Zuge dessen gleich prüfen zu lassen, ob man nicht die Beleuchtung des Schulparkplatzes nachts abschalten könne. Die Nachtfalter würden sich freuen!

Dann kam der Grund für das große Publikumsinteresse: die Vorstellung der Planung des neuen Geländes für den MTV Berg. Der Planer führte aus, dass der Rasentrainingsplatz im Landschaftsschutzgebiet liege, erste Voraussetzung sei also die Befreiung aus der Verordnung. Der 60 x 90 m große Trainingsplatz für die Fußballer müsse geländeverträglich gestaltet sowie funktional sein - durch eine leichte Absenkung und eine großzügige
Eingrünung wäre das gewährleistet. Bogenschießen sei sowieso eine
"landschaftverträgliche Angelegenheit" und damit unkompliziert, was das
Gelände betrifft. Die Längsseite des geplanten Fußballplatzes liegt entlang
der Straße, nach Norden und zur Straße hin käme ein 6 Meter hoher
Ballfangzaun, der durch hohe Bäume und Sträucher verdeckt werden soll. Das war zentrale Bedingung der Unteren Naturschutzbehörde. Zusätzlich geplant sind zunächst 25 Stellplätze, 6 Flutlichtmasten, ein "Bauraum" (Container? Halle? - immerhin 1100qm). Die Gemeinderäte fanden die Sache an sich alle gut, trotzdem gab es viel Genickel und Genackel und Nachfragen (Drainage, Rigolen, Kosten, Bandenwerbung, Waldbauern, Lohacker als Hauptspielfeld, Wasserrückhaltesystem, freien Blick auf Aufkirchen, zu kleiner Parkplatz etc. etc.), bis Herr Monn vehement wurde: "Der MTV will jetzt einen Trainingsplatz, und zwar zeitnah, nicht erst in fünf Jahren. Ziel ist eine schnelle Genehmigung ohne Bebauungsplan." So ist es!!! Wenn die Genehmigung erst da sei,
könne nächstes Jahr mit dem Bau begonnen werden. Die Planung stellt sicher, dass nichts "verbaut" wird - es sind also alle Möglichkeiten für etwaige Erweiterungen in der Zukunft offen. Einige Gemeinderäte fragten nach Kunstrasen - im Zeichen des Klimawandels eine in Erwägung zu ziehende, allerdings kostspieligere Alternative. Eine Genehmigung wäre denkbar, meinte der Planer.
Herr Hlavaty durfte als MTV-Vorsitzender nicht mit abstimmen, Herr März
enthielt sich ebenfalls, alle anderen nahmen den Vorschlag der Verwaltung
einstimmig an: "Der Gemeinderat billigt die Planung und erklärt sich bereit, die rechtlichen Voraussetzungen für die Umsetzung der Maßnahme zu schaffen."

Und dann - Gemeinheit! - wurde TOP 8 vorgezogen, weil Herr Adldinger im
Publikum saß und wartete - hätte man nicht auch spontan TOP 5 vorziehen
können? Dann wüssten die MTVler allerdings nicht so viel über die
Empfindlichkeit des Nachtfalterauges. Und weil die QUH immer mault (wir sind ja Wiederkäuer): Könnte man nächstes Mal das Ramadama nicht auf einen Termin kurz NACH der Freinacht legen statt kurz davor?

Freitag, 4. Mai 2007

maischerz 2007

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Offensichtlich ein Symbol für den politischen Aufschwung. Oskar hat Grund zur Freunde, gibt es doch mit der QUH endlich wieder eine Ernst zu nehmende Opposition in der Gemeinde. Vor genau 3 Jahren sah es an der selben Stelle noch so aus:
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Fotos: Dank an HP Höck von der Drogerie nebenan.

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