Dienstag, 31. Oktober 2006

Empfehlung für Veranstaltungen des Kulturvereins Berg

03.Nov. 06 - 09. Jan.07 Isolde Grözinger zeigt Ihre Bilder und Zeichnungen
Vernissage: Freitag, 03. November 2006 19:00 Uhr
Es spricht der Bildhauer Karlheinz Hoffmann Ausstellung
Rathaus Berg

Fr. 10.Nov.06 20:00 Uhr
'Der Gärtnerplatz in Berg'
Matinee mit Solisten des Münchener Staatstheaters am Gärtnerplatz Musikveranstaltung - Rittersaal im Schloss Kempfenhausen

Sonntag, 29. Oktober 2006

being kinky

Während wir von der QUH heute schon ein erstes internes Treffen zur Vorbereitung weiterer QUH-Aktionen und zur langfristigen Vorbereitung der Gemeinderatswahl angesetzt hatten, hat unser texanischer Soulbrother Kinky Friedman seine politische Feuertaufe erst noch vor sich. Am 6.11. ist in Texas Wahl. vgl. www.kinkyfriedman.com
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Kinky Friedman, der ehemalige Country-Sänger und Kult-Krimi-Autor (Gerade ist neu sein Roman "Tanz auf dem Regenbogen" bei der Edition Tiamat erschienen) ist zur Gouverneurswahl aus ähnlich aussichtsloser Position angetreten wie einstmals die QUH. Und siehe da. Zwar hat auch er eher weniger Chancen, den republikanischen Amtsinhaber Perry aus dem Amt zu jagen, aber die letzten Umfragen sehen den parteifreien Kinky, den zunächst niemand ernstnehmen wollte, inzwischen noch vor dem demokratischen Kandidaten. Für amerikanische Verhältnisse eine ähnliche Sensation wie der Erfolg der QUH ...
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Nach den letzten Umfragen kann Kinky - wie einstmals die QUH - mit gut 20% der Stimmen rechnen. Good Shootin' Kinky! ... grüßen dich aus der AGRO, der Außer-Gemeinde-Rätlichen-Opposition, deine Fans von der Berger QUH.

Montag, 23. Oktober 2006

Fast hätten wir's vergessen! Ortsmitte!

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Nachdem die Höhenrainer Ortsmitte nun neu gestaltet und offiziell übergeben ist, ist nun bald auch Berg an der Reihe. Der Bauwerber Erich H. reichte für die letzte Gemeinderatssitzung die eingeforderte geänderte Fassadengestaltung nach - die Verwaltung wünschte u.a. Sprossenfenster. Christoph Eisenhut (CSU) lobte ausdrücklich, dass das geplante größere Gebäude nun der Höhe der Nachbarhäuser entspräche und man von den ursprünglich angedachten freistehenden Häusern abgekommen sei. Rupert Steigenberger (Bürgergemeinschaft) forderte vehement eine klare, regelmäßig aufgebaute Blockfassade statt des geplanten Rücksprungs von ca. 3 Metern. Auch unter Bezugnahme auf die Äußerung der QUH, die einen teilweisen Rückkauf durch die Gemeinde zwecks Erweiterung des öffentlichen Raums um den Maibaum anregen wollte, und auf die Tatsache, dass hier eine sensible Stelle (Geburtshaus von Oskar Maria Graf) gestaltet werden soll, fand Steigenberger den vorliegenden Fassadenentwurf nicht gelungen. Gerd Jäger (Die Grünen) pflichtete ihm bei. Den beiden widersprachen Andreas Hlavaty (CSU) und Christoph Eisenhut (CSU), die keine negativen Auswirkungen befürchteten und auf die Baufreiheit pochten. Eisenhut machte einen Kompromissvorschlag (Doppelnutzung als Wintergarten), Walter Birndorfer (EUW) meinte:"Wir haben nicht zu entscheiden, wer wie wohnt." Der Bauwerber erklärte den geplanten Fassadenrücksprung mit der Stellplatzverordnung für Wohnungen bis zu 130 qm, zudem solle die oberste Wohnung eine Terrasse nach Süden erhalten, da sie keinen Gartenzugang habe. Außerdem habe der Gemeinderat bereits Dinge wie Wandhöhe und Dachneigung vorgegeben. Mir sechs Gegenstimmen wurde der Antrag genehmigt. Das Landratsamt ist die nächste Instanz.

Dienstag, 10. Oktober 2006

Tagespolitik. Das kleine Protokoll

Wie hoffentlich oft an dieser Stelle:
ein paar Punkte aus der heutigen Gemeinderatssitzung.

- Termine:
Am 15.10. wird der Dorfplatz Höhenrain eingeweiht (mehr dazu später)

Am 24.11. erhält das Archivteam der Gemeinde Berg den Kulturpreis des Landkreises Starnberg 2005. Das Archivteam arbeitet seit seiner Gründung im Jahr 2002 ehrenamtlich in den Kellerräumen des Rathauses - die Mitarbeiter leisten engagierte, fundierte Arbeit, wir gratulieren ganz herzlich!

- Bevölkerungsentwicklung in Berg
In einer Präsentation von Dr. Rainer Gottwald von der Firma StratCon wurde die demographische Entwicklung Bergs aufgezeigt. Unter dem Strich kam heraus: Berg steht gut da - die Geburtenrate ist höher als die Bayerns, die wiederum höher ist als die Deutschlands. Die stetige, ruhige Entwicklung (jährlich ein Einwohnerzuwachs von ca. 0,5%) verspricht Planungssicherheit. Methodik und hoffentlich bald auch die Statistiken zu Berg sind abrufbar unter: http://www.stratcon.de

- Dann wurde es schwierig - ein Name für den neu gestalteten Dorfplatz Höhenrain wurde gesucht. Herr Bürgermeister Monn (EUW) favorisierte "Josef-und-Rosina-Werner-Platz" (das - verstorbene - Ehepaar Werner hat Höhenrain eine beträchtliche Summe gestiftet, aus deren Mitteln u.a. der Dorfplatz zu 60% finanziert wurde). Herr Eisenhut (CSU) bekräftigte ihn darin und war der Meinung, dadurch könne man als Anreiz für weitere Stifter ein Zeichen setzen. Herr Wacker (EUW) fand, in Höhenrain sei der Dorfplatz unter dem Namen "An der" - au weja, nun müssen wir uns gleich als Nicht-Höhenrainer outen - "an der Lab**? Laack**? Lack**?" bekannt. Wir haben's nicht verstanden! So meinte auch Herr Monn: "Können das auch Norddeutsche verstehen?" Herrn Wackers Antwort: "Wenn er des ko, dann is a a Hearoaner!" Herr Hlavaty (CSU) ist keiner, deshalb fragte er nochmal explizit nach der Etymologie des unbekannten Worts. Herr Monn vermutete den Ursprung in "Lache", da es den Weiher bezeichnet.
Herr Steigenberger (Bürgergemeinschaft) fragte indes nach der Vergangenheit der Familie Werner in der NS-Zeit - wichtige Nachfrage, großes Lob! - offenbar hat ihm die Affäre um das Gymnasium Tegernsee mit Otto Beisheim zu denken gegeben. Ob dies geprüft worden sei? Herr Monn (EUW) zerstreute die Bedenken - Herr Werner sei diesbezüglich nie in Erscheinung getreten.
Dann ging's los: Herr Reiser (Bürgergemeinschaft) schlug "Wernerplatz" vor, Frau Sokolowski (FDP) schloss sich Herrn Eisenhut (CSU) an, Herr Haseneder (EUW) schlug gar vor: "Wernerplatz an der L***". Herrn Monn (EUW) wurde das zu bunt, und er drohte, seinen Antrag zurückzuziehen: "Die Verdienste der Familie Werner sollen nicht geschmälert werden." Mit drei Gegenstimmen (Wacker, Haseneder, Nowak, alle EUW) ging der Antrag durch.

- And now for something completely different:
Dorfmitte Berg
Bald mehr auf diesem Kanal...

Christas Kreuzzug

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Die Frauen waren weit in der Überzahl, als die bayerische Sozialministerin Christa Stewens am vergangenen Freitag auf einer Veranstaltung der CSU im Gasthof zur Post über die Umsetzung des neuen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes sprach. Auf dem Podium saßen neben Christa Stewens auch Prof. Dr. Ursula Männle, MdL, sowie Gerhart Jäger für das BRK Starnberg. Moderiert wurde die Veranstaltung von Andreas Hlavaty, Vorsitzender des Ortsverbands Berg der CSU.

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"Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit", "kindbezogene Förderung", "Förderung der Unterstützungsstrukturen für Tagespflege", "Wunsch- und Wahlrecht der Eltern" - was so schön klingt, wirft im Alltag Probleme auf. Im Praxistest scheint sich herauszukristallisieren, dass größere Organisationen mit dem neuen Modus besser zurechtkommen (die Berger BRK-Kindergärten und der Hort loben die bessere Bedarfsplanung - immerhin können sie ihre Erzieherinnen flexibel einsetzen). Genau dies ist jedoch das Problem kleinerer Einrichtungen. Wegen des erhöhten Verwaltungsaufwands kann nicht vierteljährlich neu gebucht und abgrechnet werden. Erzieherinnen können von 5-Stunden-Jobs nicht leben und brauchen Nebentätigkeiten. Tabaluga, Kinderhaus Biberkor sowie der Montessori-Kindergarten Aufkirchen klagten über den drohenden Qualitätsverlust: zu kleine Kinder sind in größere Gruppen nicht integrierbar, die Elternberatung und die Vorbereitung sind nicht in der Berechnung enthalten, und mehr Integrationskinder kommen in immer größere Gruppen. In Aufkirchen ergab sich außerdem ein nicht unbeträchtliches Defizit. Frau Männle bedauerte dies, denn "Qualitätssteigerung sollte Merkmal des neuen Gesetzes sein", und bot an, diesen Fall genauer zu betrachten: "Geben Sie's uns."
Auch von den anwesenden Eltern musste Frau Stewens Kritik einstecken - viele Väter und Mütter können durch Studium, Beruf, Krankheit nicht immer weit voraus planen (Frage: Werden denn die Plätze aufgrund der gebuchten Zeiten vergeben???). Christa Stewens konnte lediglich versichern, dass Buchungszeiten und Anwesenheitszeiten NICHT geprüft würden - dazu wäre der Verwaltungsaufwand viel zu hoch.

Samstag, 30. September 2006

Spiele ohne Grenzen - Fundraising vom Feinsten

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Rektorin Maria Fiedler mit Gabi Pischetsrieder-Lindner, Vorsitzende des Fördervereins, und Irmgard Lindner, 1. Festvorsitzende und 2. Vorsitzende des Elternbeirats
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Die Feuerwehr rettet die Kinder, die vom Kistenberg fallen...
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Wow!
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Heute war Maria Fiedler, die Rektorin der Oskar-Maria-Graf-Grundschule Aufkirchen zu Gast auf ihrem eigenen Gelände: der Förderverein der Schule veranstaltete zum
zweiten Mal "Spiele ohne Grenzen" - ein Nachmittag für Kinder
mit Kuhmelken, Bobbycarrennen und anderen Spielen, Kuchenbüffet, Tombola und Bierkistenklettern unter Aufsicht der Feuerwehr. Der Erlös dieser gelungenen und sehr gut besuchten Veranstaltung kommt zu 100% dem Förderverein der Schule zugute. Idee, Durchführung und Gestaltung ist ebenfalls dem Förderverein unter dem Vorsitz von Gabi Pischetsrieder-Lindner zu verdanken.
Die QUH sagt dazu: eine famose Initiative, die einmal mehr zeigt, was man alles mobilisieren kann.

Donnerstag, 28. September 2006

Aufräumarbeiten

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Berg ist wieder QUH-frei - bis auf einige Dankeskühe, die noch ein bisschen
wiederkäuen dürfen.
Joschka kann sich nun wieder friedlich an Anne lehnen, Auge in Auge mit
Gerhard, und Angela erwartet Andy - unseren herzlichen Dank an die Berger
Grünen und die Berger CSU für das unkomplizierte Ausleihen der Ständer.
Alles konnte dank Sissi K.s aufmerksamer Sammelarbeiten vollzählig
zurückgegeben werden.

Mittwoch, 27. September 2006

Tagespolitik. Sitzung.

Und hier die erste Sitzung nach der Wahl:

Die FDP hat aufgepasst wie ein Luchs und beschwerte sich zunächst, dass ein Gebäude genehmigt worden war, obwohl es drei Zentimeter höher war als ein zuvor abgelehntes. Amüsiertes Murren, dann erklärte die Verwaltung den Sachverhalt.

Der Amtsinhaber bedankte sich (s.u.), dass der Wahlkampf in der Tagespolitik keine Rolle spielte (siehe im Blog unter: Farce), hoffte, dass dies weiter so bliebe, und lud deshalb die Mitglieder der Verwaltung und des Gremiums im Anschluss zum Imbiss.

Dann ging es um die neu anzuschaffende Schneeräummaschine für die Schule: Anbieter waren sowohl der Bruder des Amtsinhabers (der sich deshalb zurückzog und sich von Karl Brunnhuber vertreten ließ) wie auch ein QUH-Vorstandsmitglied (im Publikum). Als fachkundig in dieser Runde entpuppte sich lediglich der Schulhausmeister, der für die teuerste Lösung plädierte. (Und dies auf jeden Fall zu Recht, wie unser QUH-Spezialist behauptet). Die anderen diskutierten derweil über Technik, die besser von einem kompetenten Team auf die Schnelle referiert oder entschieden worden wäre.

Nächster TOP: Ortsmitte Berg. Die QUH hatte angeregt, einen Teil des Grundstücks zurückzuerwerben und zu einem kleinen Dorfplatz zu machen, gestaltet nach einem Wettbewerb. Der Grundstücksinhaber wäre dazu bereit und würde diesen Teil zum Erwerbspreis zuzügl. Unkosten abtreten. Im Gemeinderat hat man sich offenbar mit der Wohnbebauung abgefunden und lediglich wegen der neuen Fassadengestaltung vertagt (die Rupert Steigenberger vehement zur Sprache brachte und deshalb gleich einen Rüffel vom BM kassierte) - über diese Änderung ist der Grundstücksinhaber übrigens erst gestern informiert worden.

Gratulanten

Danke allen Wählern und Nichtwählern für die vielen Glückwünsche, E-Mails, Blumen und Anrufe - sowie den am Wahlabend anwesenden Gemeinderäten, von denen mir nicht wenige im Rathaus die Hand reichten und gratulierten. Nette Geste!
Der Amtsinhaber hat sich in der gestrigen Gemeinderatssitzung bedankt, dass der Wahlkampf vom Rat nicht weiter wahrgenommen wurde. So stellen wir uns Politik vor!

Bolzplatz

Wir gratulieren den Bachhauser Kindern - ihr habt Glück und einen wunderbaren Bolzplatz bekommen! Außerdem war es eine sehr schöne, lokal gehaltene Platzeinweihung.
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Dienstag, 26. September 2006

Kandidatenmangel - die Wahl als Farce

Lektüreempfehlung: SZ von heute, Bayernteil, S. 38 - ein Artikel über die "desaströse" Beteiligung bei der Landtagswahl in Franken:
Wahlergebnisse von weit über 90%, Wahlbeteiligungen von weniger als 30%.
Wir zitieren:
"In Kitzingen hat es (...) Wahlen gegeben - aber der Wähler hatte keine Auswahl. (...) hatte sich kein Kandidat getraut, gegen die Landrätin anzutreten. (...) zog schon vorab den Schwanz ein. (...)
CSU-Bezirksgeschäftsführer Gerhard Schmitt hat die Verweigerung demokratischer Gepflogenheiten in Kitzingen mit einem scheinbar griffigen Argument gerechtfertigt. Wahlkampf, sagte Schmitt, koste Geld. Und wenn (...) die Erfolgsaussichten bescheiden seien, sei das Geld "zum Fenster hinausgeschmissen". Selbst in der CSU halten das viele für ein zu schlichtes Argument in Zeiten, wo viel von Politikverdrossenheit und den daraus resultierenden Gefahren für die Stabilität der Demokratie die Rede ist. Konsequent zu Ende gedacht, würde das in den meisten bayerischen Landkreisen künftig Wahlen ohne Auswahl bedeuten - denn einen klaren Favoriten gibt es fast immer." (Olaf Przybilla, SZ)
Die QUH meint: Dito! So wollten wir uns verstanden wissen.

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