Montag, 25. September 2006

Bilder einer Bürgermeisterwahl

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Die Qühe freuen sich.
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Die Kandidatin freut sich.
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Der Ersatzkandidat freut sich besonders.
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Die Kandidaten gucken gespannt.
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Wen sie wohl gewählt hat?
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Klare Sache!
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Da freuen sich auch zwei! QUH-Schriftführer André Weibrecht und Gemeinderat Robert Schmid als Wahlhelfer.

Die Qühe freuen sich jedenfalls über ihr Ergebnis und gratulieren Rupert Monn zum Sieg!

Sonntag, 24. September 2006

Glücksgefühl

Sagen wir es so: Wir gratulieren dem alten und neuen Amtsinhaber zu seiner überwältigenden Mehrheit, aber mit Verlaub: Wir selbst sind auch überwältigt!

Als Partei, die es erst seit gut 5 Monaten gibt, haben wir über 20 Prozent geholt. Was wäre, wenn es uns schon seit 15 Monaten gäbe?

20,8 % sind mehr als doppelt so viel wie die CSU im letzten Bürgermeisterwahlkampf holen konnte. Mehr als die SPD in der letzen Gemeinderatswahl holen konnte! Von all den anderen Splitterparteien der CSU nicht zu reden. Ein stolzes Ergebnis für uns. Ein beschämendes für all die anderen Gruppierungen im Gemeinderat, die sich nicht zur Wahl gestellt haben.

Besonders lachen wir über das Wahlergebnis aus Höhenrain, wo Elke Link stolze 44 Wähler gefunden hat und der alte und neue Amtsinhaber auf knappe 91 Prozent kam (das erinnert uns an etwas).

Sensationell hingegen - und ein Zeichen für funktionierende Demokratie - sind die weit mehr als 30% Wähler aus Berg und den Seegemeinden. Ein Zeichen dafür, dass hier politisch nicht alles, was passiert, nur auf Zustimmung stößt. Besonders hier wird die QUH in den paar Monaten zur Gemeinderatswahl ihre Aktivitäten verstärken. Und das, liebe Konkurrenten, meinen wir durchaus als Kampfansage.

Kurzum: Danke all den hunderten von Wählern und den Unterstützern für das Vertrauen. Da wir natürlich trotz des Überraschungserfolges immer noch keine Sitze im Gemeinderat haben, werden wir versuchen, als eine Art Dorf-APO, sozusagen als "Außer-Gemeinderätliche-Opposition", die Verpflichtung, die 20,8% Wähler bedeuten, auch zu erfüllen. Der Blog hier wird weitergeführt. Die QUH wird weiter durch ungewöhnliche Aktionen auf sich aufmerksam machen, mitreden, mitgestalten. Wir freuen uns auf die Zukunft!

Danke!
Immer Ihre QUH

Das Ergebnis ist da!

Die Quh hat satte 20,8% bekommen - tausend Dank!
Näheres siehe hier.
Und nicht vergessen: Nach der Wahl ist vor der Wahl!

Es ist soweit!

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Heute muss das Eckige ins Runde!

Samstag, 23. September 2006

Standpunkte

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Liebe Berger,

der Bitte um eine erneute Zusammenfassung unserer politischen Inhalte komme ich natürlich gerne nach.

Am besten tue ich das, indem ich Stellung zu aktuellen Themen in der Gemeinde beziehe:

Schuldenabbau - dringend notwendig. Doch wir von der QUH sind dafür, dass nicht nur auf der Ausgaben-, sondern auch mehr auf der Einnahmenseite gearbeitet wird. Ohne sinnvolle Investitionen wird die Lebensqualität in Berg leiden, und das wird sich weiter auf die Bevölkerungsstruktur auswirken. Wir fordern: Aktivere Akquisition, bessere Betreuung von Unternehmen!

Verwaltung - wir sind der Meinung, dass eine Gemeinde, besonders eine Gemeinde wie Berg, nicht nur verwaltet werden darf. Wir wollen visionäres Denken - was die Stadtplanung, den Umweltschutz, die Energieversorgung betrifft. Wir fordern: Ziele setzen und das tägliche Handeln daran messen!

Betreutes Wohnen - angesichts der uns bevorstehenden Alterstruktur in Berg ein sehr wichtiges Thema. Gleichzeitig muss man auch in Kinder und Jugend investieren, und da werden ganze 10 oder 15 Krippenplätze nicht ausreichen. Wir fordern: Berg muss für Senioren wie für junge Familien gleichermaßen attraktiv und bezahlbar sein. Die Kinderbetreuung muss voll gewährleistet sein.

Sport - Gemeinderat und Bürgermeister investieren bislang lieber in Feuerwehrautos. Den Feuerwehren gilt unser größter Respekt, und der Unterhalt der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes gehört mit zu den wichtigsten Aufgabe einer Kommune. Doch bei kreativeren Lösungen hätte sich vielleicht schon eine kleine Skaterbahn für Jugendliche finanzieren lassen... Wir fordern: Übergreifend denken!

Frauen - dass die kommunale Politik vor allem Frauen betrifft, ist klar. Die Frauen ziehen hier ihre Kinder auf, benutzen die Verkehrswege, kaufen hier ein. Frauen kennen sich aus. Frauen sprechen miteinander, im Laden, in der Schule, in den Kindergärten, in der Bücherei. Dabei werden 85% der Rathauspolitik von Männern gemacht. Wir wünschen uns: Frauen, engagiert euch!

Identität - wir wollen ein stärkeres "Wir"-Gefühl in Berg. Berg ist eine Gemeinde, die viel Potential hat, und wir wünschen uns, dass man sich hier gerne einbringt, engagiert, zusammen feiert und vor allem miteinander spricht.

Wir hatten uns bemüht, uns sowohl über die Presse als auch im Blog wie auch in unserer Informationsveranstaltung im Gasthof zur Post zu präsentieren. Bei unserem abschließenden "Kinoabend" führten wir einen sehr ruhigen Dokumentarfilm über einen Gutshof im benachbarten Eurasburg vor. Interessierte wurden im Anschluss zum persönlichen Gespräch aufgefordert. Durch den Kinoabend wollten wir uns in anderer Weise präsentieren, ohne jedoch auf Inhalte zu verzichten.

Ich bedanke mich bei allen Mitstreitern und Kontrahenten für den fairen Umgang miteinander und bin gespannt auf den Wahlabend!

Elke Link

M/L (noch ein Tag bis zur Wahl)

Wir gestehen: Langsam wird es Zeit. Was vor gut einem halben Jahr als übermütige Idee begann ("Wie bitte, keine Partei will einen Gegenkandidaten bei der Bürgermeisterwahl aufstellen?"), wurde immer ernster, jetzt steht - nach am Ende doch großer Arbeit in unserer neuen Partei QUH - endlich die Wahl an. Morgen zeigt sich, ob wir unsere fröhliche Botschaft an die Wähler vermitteln konnten. Der Wahlkampf ist vorbei.
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Das Bemühen der QUH auf eine andere, originelle, manchmal gar heitere Art Politik zu treiben, stieß erst auf Unverständnis, dann auf Verwunderung, bei der Unterschriftenaktion erwarben wir uns ersten Respekt, am Ende hatten wir das Gefühl, das wir mit unserem Anliegen ernst genommen werden. Reine Opposition oder Zerstörung war nie unser Anliegen. Wir wollten die Zukunft sein, oder sie aufzeigen. Nie wollten wir den Amtsinhaber persönlich angehen, sondern stets die jüngere, frechere, freundliche Alternative bleiben.

Eine notwendige Alternative allerdings. Nicht nur damit die Berger Bürger morgen wirklich eine Wahl haben. Sondern vor allem, weil wir in der Gemeinde endlich ein paar Visionen und kreative Ideen brauchen, die der Politik in den letzten redlichen Jahren völlig abhanden gekommen sind. Wir wollen agieren, statt nur immer zu reagieren! Aktiv gestalten, statt lamentieren! Auch die Seegemeinden fördern! Dorf- und Fußballplätze statt Feuerwehrautos! Skaterbahnen zu den Schützenvereinen!

Nichts geändert hat sich an unserer Überzeugung, dass in der Politik in Berg nicht nur weiter ehrlich und aufrecht verwaltet werden muß, sondern dass eine gehörige Portion Ideen und Aufbruchsstimmung Not tun. Gestalterische Ideen und originelle Initiativen sind wichtiger denn je, damit unsere geliebte Gemeinde nicht zu einem schuldenfreien Schlafdorf verkommt, sondern Impulse für ein Leben setzt, das so schön ist, wie die Landschaft um uns herum.

In diesem Sinne hoffe ich, wir sehen uns bei der Wahl. Wir wünschen dem Amtsinhaber und Elke Link einen schönen Wahltag mit einem Ergebnis, das zeigt, wie lebendig unsere Gemeinde ist.

Andreas Ammer, QUH

So endet ...

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... was so begann:
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Freitag, 22. September 2006

und selbst dieses Blog hier ...

... das am Anfang so viel belächelt wurde, erlangt langsam Bedeutung als Medium der freien Meinung und des Austausches über Berger Themen. Eine digitale kleine Tageszeitung der Gemeinde Berg, ein Service der QUH. Gelesen von vielen (auch vom Amtsinhaber). Selbst von den großen Zeitungen wird es als Quelle benutzt.
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So berichtet heute der ehrwürdige Münchner Merkur über den Auftritt eines SPD-Abgeordneten (es gibt sie also doch noch; vgl. unten) in Aufkirchen. Der SPD-Kreisvorsitzende Tim Weidner, offensichtlich ebenfalls ein Blog-Leser, zitierte auf seiner Veranstaltung einen meiner Artikel hier. Allerdings zitierte er diesen - wie der Merkur zu Recht höhnisch bemängelt - als persönliches Statement von Elke Link. Dazu ließe sich einiges sagen, vor allem aber dieses:

Liebe Leser von der SPD! Dieses Blog ist für alle offen und jeder kann hier jederzeit und völlig unzensiert Kommentare abgeben. Das ist das Wesen eines Blogs. Wer uns kurz fragt, darf auch selbst Artikel wie diesen hier verfassen. Und abgesehen von rassistischen, beleidigenden oder obszönen Bemerkungen werden diese dann auch nicht zensiert und automatisch veröffentlicht. Ein Blog ist ein Medium der freien Meinungsäußerung, gelebte Demokratie.

Auch Elke Link schreibt natürlich in diesem Blog; ihre Artikel sind mit "QUH" gekennzeichnet (und als ihre Meinung zitierbar). Mit "ammer" signierte Artikel hingegen sind die persönliche Meinung von mir, Dr. Andreas Ammer, QUH-Vorsitzender, Berg und als solche natürlich ebenfalls zitierbar. Aber das, liebe SPD, lernen wir auch noch.

Es ist fast geschafft (noch 2 Tage bis zur Wahl)

Die Kino/informationsveranstaltung gestern abend war gut besucht, die QUH-Postkarten sind an alle Haushalte verteilt, die Stühle sind so gut wie weg, die QUH-Trikots für Frauen längst ausverkauft, Elke Link erntet überall Sympathien, die Wende ist vollbracht:
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... von der allseits belächelten Gruppierung QUH sind wir zur ernstgenommenen politischen Kraft geworden. Vorgestern, als - bei der Vorbesprechung der Wahl - zum ersten Mal einige Mitglieder der QUH in offizieller Mission in den Gemeinderatssaal einzogen - , ernteten sie viel Sympathie von der einen Seite und viele böse Blicke von der anderen Seite. Man nimmt uns ernst, man spricht uns an. Beim Gespräch auf der Straße, am Stammtisch ist man froh, uns zu begegnen. Die Frage nach unseren Chancen beantworten wir mit dem Lächeln des Siegers.
Wenn so viel Leute, wie bislang dieses Blog hier gelesen haben (1777 Freitag 13 Uhr), uns wählen, hat Berg am Sonntag eine Bürgermeisterin!

Donnerstag, 21. September 2006

Der Stuhl

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... ist da!

Was soll das denn bitte, wird sich manch einer gefragt haben - hört sich ja
auch komisch an: Die Quh lädt zum Kinoabend, und die Besucher können ihren
Stuhl mitnehmen???

Dabei hat der Stuhl einen höchst symbolischen Wert. Ein Stuhl ist nicht nur
eine Sitzgelegenheit, er steht auch für ein Amt, das besetzt wird. Seit der
Zeit der alten Ägypter herrscht das Oberhaupt einer Gemeinschaft sitzend,
wird also auf einen Thron gehoben. Die Position auf dem Stuhl symbolisiert
die Macht des Herrschenden, gleichzeitig aber auch seine Abhängigkeit - er
kann auch wieder "abgesetzt" werden. Denn in der Demokratie liegt die wahre
Macht beim Volk - und so möge dieser Stuhl unsere Gäste daran erinnern, am
kommenden Sonntag ihre Macht auszuüben und wählen zu gehen!

QUH proudly presents (Noch 3 Tage bis zur Wahl...)

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Eine Wahlveranstaltung der anderen Art: Wir freuen uns, heute Abend im Gasthof zur Post (20 Uhr) den Dokumentarfilm "Das Ei ist eine geschissene Gottesgabe" zu präsentieren. Die Regisseurin Dagmar Wagner, die dafür mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet wurde, wird ebenfalls anwesend sein.
Der Eintritt ist frei, und wer mag, kann danach seinen Klappstuhl/Stuhlregal einfach mit nach Hause nehmen (solange Vorrat reicht).
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Mittwoch, 20. September 2006

Heute kam schon wieder Post (sind ja nur noch 4 Tage bis zur Wahl).

Diesmal Post vom Amtsinhaber.
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"Mit freundlichen Grüßen Ihr"

Derselbe Amtsinhaber, dem die SZ heute auf Seite 3 in einem redaktionellen Artikel ein Werbetextchen spendiert hat, in dem sie allen Ernstes und völlig unironisch behauptet: "Er nimmt die Bürger ohne Ansehen der Person ernst und hat nicht nur für ihre großen Ideen, sondern vor allem für die kleinen Nöte des Alltags ein offenes Ohr." Da sehen wir den Amtsinhaber schon wieder allein beim Frühschoppen sitzen, Hände schütteln, weiß-blaue Bänder zerschneiden und Feuerwehrautos einweihen. Solche Sätze, liebe SZ, würden wir von einem Werbeschreiben erwarten. Und das offene Ohr für die großen Ideen der QUH haben wir bisher auch noch nicht entdeckt, da herrscht eher eisiges Schweigen.

Im Werbeschreiben des Amtsinhabers verweist man hingegen im gewohnt trockenen Ton ("stelle ich mich gerne erneut zur Wahl") auf ganze 5 realisierte Projekte in 6 Jahren Regentschaft. Diese allerdings waren, wie man eingestehen muß, schon länger geplant. Das macht - wie unser Melker sofort ausgerechnet hat - mit gutem Willen 0,83 Vorhaben pro Jahr. Nach 20 Jahren Gemeinderat laufen die Uhren der Einigkeit offensichtlich anders.
- Vor allem über das Nicht-Funktionieren der demokratischer Meinungsbildung im Dorf freut man sich an höchster Stelle: "Der gesamte Gemeinderat trifft fraktionsübergreifend sachliche Entscheidungen".
- Größte Leistung des Amtsinhabers: ""die Gemeinde ist ... befriedet". Befriedet? Das ist das letzte, was ich sein möchte! Man könnte auch behaupten: Es ist nichts mehr los! Tote Hose! Keiner tut was. Was für ein Erfolg. Da täte doch der von der SZ im selben Artikel erwähnte "frische Wind" von Elke Link dringend Not.
Schlimmer: Ich glaube fast, er ist für Berg überlebensnotwendig.

Aufmacher

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Nachdem der frische Wind, das himmlische Kind, unser Wahlplakat wie eine Sardinendose aufgerollt hat, ist es nun weithin sichtbar - wir bedanken uns daher an dieser Stelle ausdrücklich bei den Grünen und der CSU für die freundliche Überlassung der Plakatständer! Als so junge Wählervereinigung haben wir nämlich noch keine eigenen. Mal sehen, wer da noch so alles herauskugelt!

(Im Hintergrund des Bildes übrigens der Höhenrainer Baggersee.)

Währenddessen auf dem Berger Dorfplatz (noch 4 Tage bis zur Wahl)

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Am Dorfplatz in Höhenrain stocken die Bauarbeiten (vgl. gestern). Hier in Berg sind wir das gewöhnt. Hier liegt der Dorfplatz nämlich seit einer Amtszeit brach. Unlängst hat das Grundstück wieder einmal den Besitzer gewechselt. Der neue Inhaber Herr H. plant, wie er Elke Link und der QUH erläutert hat - hier eine Bebauung. Als verantwortungsvoller Berger Bürger kennt er die Sensibilität dieses Platzes und würde - durch Abtretung eines Teiles des Grundstückes gegen Kostenerstattung - hier eine soziale Lösung bevorzugen. D.h. auch in der Hauptgemeinde Berg könnte man einen Dorfplatz schaffen, der dem historischen Zentrum Rechnung trägt (bis heute finden hier die größten und besten Dorffeste statt, der Wochenmarkt mußte leider abziehen, eine Dorfkneipe gibt es schon nicht mehr, stattdessen aber das schöne Restaurant "Graf-Stüberl" und das Wahlkampfzenrum der QUH am kommenden Sonntag: das "Cafe Frühtau").

Leider wurde die historische Chance, hier an sensibler, städtebaulicher Stelle politisch aktiv gestaltend Einfluß zu nehmen bis heute nicht genutzt. Man wartet offensichtlich passiv auf den Bauantrag (der 2 Tage nach der Wahl im Gemeinderat verhandelt wird) um dann vor vollendeten Tatsachen zu jammern (wie damals geschehen beim absurden Projekt Supermarkt am Dorfeingang, das dann erst in letzter Sekunde verhindert wurde). Auch hier wird also der konsequente Sparkurs der Dorfregierung weiter durchgesetzt: Man spart weiterhin an Ideen und Initiative.

Gott sei Dank wird sich das nach der Wahl am Sonntag ändern!

Dienstag, 19. September 2006

baggersee (noch 5 tage bis zur wahl) oder: langsam liegen die nerven blank

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Mit einer spektakulären Aktion ist es dem Höhenrainer Amtsinhaber (im Bild hinten?) doch noch gelungen, im Wahlkampf für eine Schlagzeile zu sorgen. Die QUH aber fragt: Was geht in Höhenrain eigentlich vor? Wollen die jetzt alle Seegrundstücke haben?
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So sieht der offizielle Plan für den Dorfplatz Höhenrain aus. Gestern aber versanken im Höhenrainer Sumpf die Bagger. Keine Badeinsel (s.u.) weit und breit. Eigentlich ein symbolischer Vorgang. Mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen.

Montag, 18. September 2006

Heute kam schon wieder Post (sind ja nur noch 6 Tage bis zur Wahl).

Diesmal von der ...
Ja gibt es die denn wirklich noch?

Zur Erinnerung: Die SPD ist jene Partei, die jedermann ungefragt mit dem Gruß "Liebe Genossen/innen" anredet. Eine Partei, die bald in Vergessenheit gerät, weil sie sich seit über einem Jahrzehnt nicht mehr die Mühe gemacht hat, in Berg an einer Bürgermeisterwahl teil zu nehmen. Eine Partei, die im Gemeinderat nur die viertgrößte Fraktion stellt und es trotzdem - sozusagen ohne direkte demokratische Legitimation durch den Berger Bürger - irgendwie mit ihren 16,4% zum Posten des 2. Bürgermeisters geschafft hat.

Der persönlich von uns und vielen in der Gemeinde hochgeschätzte Charlie B. - so erfahren wir - "hat mit dem amtierenden Bürgermeister ... erfolgreich zusammengearbeitet". Wie der Amtsinhaber lobt sich die SPD für Badeinsel (siehe unten im Blog), "Betreutes Wohnen" (das gehe sogar auf die SPD zurück und nicht auf den Amtsinhaber) und Sparkurs.

Wir hören immer Sparkurs? Und genehmigt doch der Gemeinderat in der letzten Woche, kurz vor der Wahl und in "erfolgreicher Zusammenarbeit" für gut 300.000 Euro jene 2 neuen Feuerwehrautos, über deren Sinn und Notwendigkeit selbst in Feuerwehrkreisen laut debattiert wird. "Ein Schelm wer Böses dabei denkt" kommentierte der Münchner Merkur diese umstrittene Aktion kurz vor der Wahl.

Und was macht die SPD sonst? Da erfahren wir: "Die Große Koalition in Berlin arbeitet jetzt seit einem Jahr". In diesem Zusammenhang fehlt aus gutem Grund das Wort "erfolgreich". Zumindest ist man ehrlich.

Und was macht man in Berg? .... Äh, nun ja; hmm ... also der Ortsverein drüben in Tutzing macht ein Sommergespräch, ... hm ... und der Ortsverein Berg würde bei Interesse eine Mitreisegelegenheit vermitteln.
Und wenn der Ortsverein schon selbst nichts unternimmt, dann informiert die Landkreis-SPD über Gammelfleisch. Das wiederum ist eines der wenigen Probleme, das wir dank Familie Wittur in der Gemeinde nicht haben.

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